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Autor Thema: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko  (Gelesen 363225 mal)

Offline Duncan Idaho

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #950 am: 30. Juli 2019, 03:40:56 »
the Comet, von Christian und Wolfgang Stangl:

https://vimeo.com/347565673

Zitat
2017 veröffentlichte Esa über 400000 Bilder von der Kometenmission Rosettas.
Basierend auf diesem Material arbeiteten Motion Designer Christian Stangl und Komponist Wolfgang Stangl gemeinsam an diesem Kurzfilm.
Die Sequenzen sind digital erweiterte Realaufnahmen von der Sonde.

GENIAL !  :o :D
#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN.

Offline Mim

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #951 am: 30. Juli 2019, 09:05:41 »
Genial, aber für mich viel zu schnell.
Das würde ich mir gerne in Superzeitlupe in einem Planetarium anschauen...  ::)

LG und danke!
Mim

Offline Excalibur

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #952 am: 30. Juli 2019, 09:12:15 »
Hallo,

eigentlich geniale Bilder aber auch für mich leider viel (!) zu schnell geschnitten. Musste das Video nach der Hälfte der Zeit wegklicken weil es mir schlecht wurde beim kucken. Schade!

Gruß
Excalibur
Wenn Du mit dem Finger auf jemand anderen zeigst, schaue Dir Deine Hand an. Du wirst feststellen, dass drei Finger auf Dich selbst gerichtet sind.

Offline sven

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #953 am: 30. Juli 2019, 10:24:36 »
Dito...das alles nochmal gaaaanz langsam und dann wär's toll!

Offline MpunktApunkt

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #954 am: 30. Juli 2019, 10:48:41 »
Hallo,

ich lade den Film gerade runter. Mit dem Movie-Maker müsste man die Abspielgeschwindigkeit anpassen können und im VLC sollte es auch eine "Zeitlupenfunktion" geben.

Mit nur 0,25 facher Geschwindigkeit kann man die Bilder ertragen.

Gruß

Mario
Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways, das Restaurant am Ende des Universums?

Andreas

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #955 am: 12. August 2019, 20:22:34 »
Heute von ESA>Space in Images>Rosetta eingestellt.


Ein unerwarteter Begleiter



Komet und 'Churymoon'

Gruß Andreas

Andreas

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #956 am: 18. September 2019, 21:44:38 »
Heute von der esa eingestellt.

Ein Beispiel für einen Felsbrocken, der sich über die Oberfläche bewegt hat.
Evolution of a bouncing boulder


Am 12. September 2015 fand ein outburst event auf dem Kometen statt, das
mit einem der dramatischsten Klippeneinstürze in Verbindung gebracht wird,
die zu Lebzeiten der Rosetta-Mission beobachtet wurden.
Comet outburst 12 September 2015

Andreas

Andreas

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #957 am: 01. Oktober 2019, 22:22:56 »
Die esa veröffentlichte gestern zum dreijährigen Missionsende eins der
letzten Bilder aus ca. 400 m Höhe.

http://www.esa.int/spaceinimages/Images/2019/09/Landing_site_in_sight

Was mich aber wundert ist das dieses coole Video noch nicht im Thread zu
finden ist. Okay erst 2018 veröffentlicht. Da hatte niemand mehr ein Auge
drauf.


https://www.youtube.com/watch?v=2TFHjQuHbmg

Gruß Andreas

aasgeir

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #958 am: 07. Januar 2021, 16:35:37 »
Der nächste Besuch von 67P/Tschurjumov-Gerasimenko (der erste seit dem Besuch von Rosetta/Philae) im inneren Sonnensystem steht uns in diesem Jahr ins Haus:  das Perihel wird im November 2021 erreicht. Die Beobachtungsgeometrie von der Erde aus, vor allem die Ablage von der Sonne, sind bei diesem Periheldurchgang günstiger als im August 2015.

aasgeir

  • Gast
Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #959 am: 11. Januar 2021, 21:30:44 »
Eine Analyse der Geometrien der Überhänge ("Klippen") auf der Oberfläche von 67P/C-G ergibt überraschend niedrige Werte für die Zugfestigkeit des Kometenmaterials: nur einige wenige Pa (Pascal).

"ToughSF     @ToughSf      9. Jan.2021
Well this is surprising. 67P/Churyumov–Gerasimenko, the asteroid that @ESA_Rosetta visited, is softer than cotton candy. Single digit Pascal tensile strength. You could probably *swim* into its nucleus."

Originalveröffentlichung:
"Tensile strength of 67P/Churyumov–Gerasimenko nucleus material from overhangs"
https://www.aanda.org/component/article?access=doi&doi=10.1051/0004-6361/201732155

Offline Terminus

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #960 am: 12. Januar 2021, 07:50:00 »
Eine Analyse der Geometrien der Überhänge ("Klippen") auf der Oberfläche von 67P/C-G ergibt überraschend niedrige Werte für die Zugfestigkeit des Kometenmaterials: nur einige wenige Pa (Pascal).

"ToughSF     @ToughSf      9. Jan.2021
Well this is surprising. 67P/Churyumov–Gerasimenko, the asteroid that @ESA_Rosetta visited, is softer than cotton candy. Single digit Pascal tensile strength. You could probably *swim* into its nucleus."

Dabei sehen die "Felsen" so schroff, bizarr und HART aus. ;D

Im Ernst: Mich überrascht das nicht, nach dem, was schon vor einigen Monaten aufgrund der Analyse von Philaes Purzelbäumen über den Kometen geschrieben wurde sowie nach Osiris-Rex' Klaubmanöver auf Ryugu.

Was dann aber nicht dazu passt: Über Philaes Bohrer hieß es seinerzeit, er habe nicht in die Oberfläche  eindringen können, weil sie zu hart gewesen sei. Hm?? ???

Und noch was: Wenn ein Komet (oder überhaupt ein Körper) derart fluffig ist, heißt das wohl, dass er kein Bruchstück eines einstmals viel größeren Körpers sein kann. Denn ein solcher Körper wird sich ja schonmal unter der eigenen Gravitation ordentlich verdichtet haben und ich sehe keinen Grund, warum sich nach dem Zerbrechen seine Bruchstücke nachträglich wieder erweicht haben sollten.

aasgeir

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Re: Komet 67P/Tschurjumow-Gerasimenko
« Antwort #961 am: 12. Januar 2021, 12:23:59 »
...Was dann aber nicht dazu passt: Über Philaes Bohrer hieß es seinerzeit, er habe nicht in die Oberfläche  eindringen können, weil sie zu hart gewesen sei. Hm?? ???

In der angegebenen Originalarbeit beschäftigt sich ein längerer Abschnitt mit diesem Aspekt. kurz zusammengefasst: diese harte Schicht, gebildet durch sublimierendes und oberflächennah wieder gefrierendes Wassereis hat eine Mächtigkeit von typisch 10 bis 50 cm und entsteht nur in den oberen 2,8 Metern - nicht tiefer (dort keine Sublimation).
Die untersuchten Überhänge haben aber Abmessungen (Tiefe und Höhe) von einigen 10 Metern, so dass solche lokalen dünnen Krusten die Materialeigenschaften nicht wesentlich mitbestimmen.
(Trotzdem können solche lokalen Krusten einem das Leben ganz schön schwer machen - siehe auch der InSight Mole auf dem Mars !)

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