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Autor Thema: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau  (Gelesen 47925 mal)

Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #50 am: 19. Dezember 2014, 13:43:43 »
Hallo zusammen,

hier ist mal ein anderes Beispiel für 3D-Drucke von Shapeways, das 1/72 MARS EXCURSION MODULE W/ASCENT STAGE, das ich im NSF Forum gefunden habe.


Quelle: nasaspaceflight.com (Dalhousie)

Während die Drucke aus der Entfernung zumeist respektabel aussehen, wird man aus der Nähe bzw. bei höherer Vergrößerung betrachtet von der körnigen Struktur des WSF-Materials White Strong & Flexible überrascht sein.  ::)


Quelle: shapeways.com

Deshalb sollte man sich vorher immer genau überlegen, welches Material man für seine Modelle auswählt.  ::)

Der Preis von € 247.86 ist allerdings auch nicht von schlechten Eltern!  :o

Offline Modelldock (ex Tigerzivi)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #51 am: 22. Dezember 2014, 10:36:38 »
Hallo liebe Leute.

Zunächst einmal, Manfred, dieses Mars Excursion Module hat es echt in sich. Habe es auch schon bei Shapeways gesehen. Der Preis ist natürlich nicht ohne. Dazu muss man aber wissen, dass Shapeways bei "Strong white Flexible" pro gedrucktem Bauteil eine Handlingpauschale von 2.00 $ nimmt. Bei der Menge an Bauteilen kommen da schnell schon 30 - 40 Euro zusammen.
Dann weiß ich nicht ob das Modell innen hohl ist, was einen signifikanten Preisunterschied ausmacht.

Aber zurück zur Ersatzlieferung meiner Holddown-Arms und ich muss sagen... die sind schlechter als die erste Lieferung:


(Dieses Foto habe ich an Shapeways geschickt / links jeweils die Ersatzlieferung)

Mittlerweile bin ich übrigens immer glücklicher mit der Option, die Teile vorsichtig glatt schleifen zu können und somit kann ich den ersten Druck im Nachhinein doch noch als Teilerfolg verbuchen.



Aber gut, sie haben es versucht und für mich sind das alles wertvolle Erfahrungen.
So habe ich am Wochenende das 3D-Modell erneut überarbeitet und wie zuvor schon einmal angekündigt, die feinen Details weggelassen, die man bei dem Druck meh nicht mehr sehen kann.
Das habe ich dann heute morgen neben einem weiteren Druck (Launch Table in Strong White Flexible) an Shapeways geschickt.


So sieht der Launch-Table aus  :)

Da letzerer deutlich weniger feine Details hat und keine Schrägen, verspreche ich mir von dem Druck deutlich mehr - aber warten wir es ab  ;)
Das unter dem Tisch ist übrigens der Ring fürs Spritzwasser, der später oben am Tisch tront. Es als 4 Bauteile drucken zu lassen ist (trotz Teilpauschale) deutlich günstiger, als es in einem Stück zu machen.

Manfred: Das Abdünnen der Rippen mit Schleifpapier finde ich deutlich einfacher, als 1mm Teile (jeweils 10 pro HDA) korrekt an das Gehäuse zu kleben  ;)

So, ich wünsche Euch allen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und alles Gute für 2015

Viele Grüße
Jan  :)
« Letzte Änderung: 22. Dezember 2014, 12:21:16 von Tigerzivi »
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #52 am: 22. Dezember 2014, 12:58:10 »
Hallo Jan,

zunächst noch einmal zum Mars Excursion Module (MEM), hier nochmals 1:144 in White Strong & Flexible (WSF) für 45,76 €.
Nun ja, also mir wäre die Oberfläche zu körnig, da hilft auch kein Lack.  ::)


Quelle: shapeways.com (Colossus)

Tja, aber dass die Ersatzlieferung der HDAs noch schlechter aussieht, ist schon enttäuschend.  >:(

Auf den Starttisch in WSF darf man gespannt sein, ich sehe allerdings nur drei Teile?  :-\

Dann auch Dir schon Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch.


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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #53 am: 22. Dezember 2014, 13:17:51 »
Hallo Manfred, der Ring besteht aus 2 gespiegelten Hälften (wie im Original).

Hier kann man das auch ganz gut erkennen:

(Quelle: Stochastic / www.thejordans.org.uk)

Links und rechts ist der "Ring" nur durch eine Platte verbunden.

Fragt sich, wie das MEM in white strong & flexible polished (ca. 1-2 Euro Aufpreis) aussähe.
Naja, ich bin mal gespant auf meinen Tisch :)
Hat jedenfalls tierisch Spaß gemacht, den in SketchUp zu kreieren.

Grüße
Jan  :)
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #54 am: 09. Januar 2015, 00:26:23 »
Hallo 3D-Druck-Freaks,

hier mal wieder ein paar neue Teile des Vorreiters (niart17) aus dem ARC Forum. Diesmal geht's um Details für die SRBs:

SRB Aft Skirts (1:72) in White Strong & Flexible,


Quelle: shapeways.com (niParts)

SRB Tops (1:72) ohne Motoren in White Strong & Flexible,


Quelle: shapeways.com (niParts)

sowie die zugehörigen Motoren SRB Motors Assem2 (1:72) in Frosted Ultra Detail


Quelle: shapeways.com (niParts)

Und dann gibt es auch noch ein Paar ET Attach Rings (1:72)  in White Strong & Flexible.


Quelle: shapeways.com (niParts)

Der Meister konzentriert sich natürlich zunächst auf Teile in 1:72 für seinen Shuttle Stack, vielleicht gibt es die ja auch irgendwann einmal in 1:144 für den Rest der Welt.  8)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #55 am: 09. Januar 2015, 08:16:58 »
Hallo zusammen :)

Gestern kam die heiß ersehnte neue Lieferung von Shapeways.
Dieses Mal habe ich neben den modifizierten (finalen) Holddown-Arms (Frosted Ultra detail) für mein LC -34 Dio auch den Starttisch-Prototypen in "White Strong Flexible Polished" dazu bestellt.
Letzteren möchte ich in diesem Beitrag einmal zeigen.

So sieht das Gesamtkonstrukt im Sketchup aus (Starttisch leider nicht in finaler Version wie gedruckt):








So sieht das Roh-Datenmodell für den Druck aus (gelb nur, weil es die Details besser wieder gibt):




Und das ist das Druckergebnis, das mich gestern wieder innerliche Luftsprünge machen ließ:





Besonders begeistert haben mich die sehr gut erkennbaren Nieten auf der Tischoberseite (im Kreis)







Mit der Passgenauigkeit hatte ich beim Gestalten mit Sketchup wohl richtig Glück, so dass sich der Tisch mühelos und exakt zusammenstecken lässt  :)

Meine Befürchtungen, die Wandstärke von ca. 1mm könnte zu dünn sein - WSF wird bei dünnen Wandstärken flexibel und biegbar - waren völlig unbegründet. Das ganze Modell wirkt sehr stabil und belastbar.

Zwar sind die Kanten beim "White Strong Flexible Polished" etwas weicher als beim FUD aber das kann man bei Bedarf durch einem leichten Schliff noch verbessern.

Die leichte Körnigkeit des Materials, die Manfred angesprochen hatte, wird durchs polieren (Polished, ca. 2 Euro Aufpreis) nochmals reduziert, bleibt aber vorhanden.
Auch hier könnte man alternativ zum FUD greifen, was auf Grund der zu 95% vorhandenen Senkrechten und Waagerechten (also kaum Schrägen) nochmal dutlich sauberer sein sollte.
In FUD kostet der Tisch allerdings das Doppelte. Dazu die alternative "Frosted Detail" (FD) liegt vom Preis dazwischen.

Was haltet ihr davon?

Werde beides (Tisch und HDAs) in den nächsten Wochen bei Shapeways veröffentlichen.

Gruß Jan
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #56 am: 09. Januar 2015, 17:37:04 »
Hallo Jan,
zuerst einmal ein großes Kompliment für Deine tolle 3D-Modellierung des Starttisches, das hast Du exzellent hinbekommen, Hut ab.
Und der Druck sieht doch auch toll aus, gut bei Nahaufnahmen fällt die leichte Körnigkeit des WSF-Materials auch im polierten Zustand schon noch auf. Aber da ist man wohl durch die glatten Oberflächen der klassischen Spritzgussteile schon zu sehr verwöhnt, das ist und bleibt vermutlich auch ein deutlicher Unterschied.  ::)

Ein Vergleich der Oberflächen zwischen dem WSF- und dem FUD-Material wäre schon interessant, macht die Sache aber deutlich teurer, obwohl Du Dich ja zu den Kosten total ausschweigst, die interessieren uns natürlich schon, zumindest mal die Druckkosten von Shapeways.  8)

Und wie sehen die modifizierten finalen HDAs in FUD diesmal aus?  :-\

Für die Eröffnung Deines Shops bei Shapeways drücke ich schon mal beide Daumen und bin wirklich gespannt.

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #57 am: 11. Januar 2015, 12:59:51 »
Moin Manfred,

danke für Dein großes Lob  8)
Auf den ersten Blick sehen die Holddown-Arms wieder so "gut" (vielleicht auch besser aus) als die erste Version, die ich getestet hatte.
Diesmal will ich die Teile aber besser / professioneller Reinigen (also nicht nur Spüli und Warmwasser mit Zahnbürste...) Mal sehen, was andere Shapeways User so raten. Dann mach ich aber auch nochmal ne Review der finalen Holddown-Arms.

Zu den Preisen: Die sind natürlich streng geheim  ;)
Nee Quatsch. Der LaunchTable (WSF/P) kostete mich knapp 62,- Euro, das Holddown-Arm-Set (8x Gehäuse; 2 davon offen, 3 Türpaare, 9 Greifarme; FUD) kostete mich knapp 18,-

Nun muss ich aber dazu sagen, dass vor Weihnachten (Bestelldatum) 20% Nachlass auf alle Strong/Flexible Produkte gab und ich ja obendrein noch einen 10,- $ Gutschein von meiner vorherigen Bestellung hatte. So kam es auf günstige ca. 60,- Gesamtpreis (statt 80,-) plus Versand.

Der Launch Table in FUD kostet aber schon fast 140,- und in FD knappe 100,-
Wär natürlich großartig, wenn sich da ein Freiwilliger finden würde, der diese Materialien testet   :P

Schönen Sonntag noch.
Gruß Jan
« Letzte Änderung: 12. Januar 2015, 13:00:40 von Tigerzivi »
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #58 am: 11. Januar 2015, 23:17:19 »
Hallo Jan,

na da bin ich ja schon gespannt, was Du da mit der Premium-Reinigung evtl. noch rausholen kannst. ::)

Tja, und die Preise, immerhin, das läppert sich schon zusammen, vor allem, wenn man an FUD denkt ...  :o

Bin jedenfalls schon neugierig, wie das dann alles mit Lackierung aussehen wird.

Drum lass Dich nicht bremsen und hau rein, Du wirst das schon richten.  8)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #59 am: 15. Januar 2015, 10:59:51 »
Moin Leute,

der Shapeways Support hat mir tatsächlich geraten den Wachs mit warmem Spüli-Wasser zu entfernen und diesbezüglich habe ich meine Technik jetzt weiter verfeinert  :)
Habe mir das Spülbecken mit relativ heißem (aber noch erträglichem) Spülwasser gefüllt und die FUD-HDAs zunächst wieder mit der elektrischen Zahnbürste gereinigt.
Anschließend machte ich mich mit der Munddusche & Spüli (sollte man nicht vergessen vor dem nächsten Zähneputzen wieder gründlich zu reinigen  ;D )  über den Innenraum der Holddownarmgehäuse her, in den ich mit der Bürste nicht rein komme. Was soll ich sagen, jetzt ist es sogar von innen fast Wachsfrei :-)

Bei der Oberflächenstruktur der HDAs fällt mir auf, dass an den Seiten des Gehäuses keine feinen Linien mehr sind, sondern eine ganz leicht rauhe Oberfläche. Was genau das im Detail bedeutet, werde ich die Tage mal mit einer Grundierung genauer ergründen.

Ich halt Euch auf dem Laufenden.

Gruß Jan  :)
« Letzte Änderung: 15. Januar 2015, 12:12:19 von Tigerzivi »
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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #60 am: 15. Januar 2015, 11:13:58 »
Moin Jan,

lass einfach Bilder sprechen ...  8)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #61 am: 18. Januar 2015, 13:48:25 »
So soll es sein Manfred:





Und damit man jetzt nicht sagen kann, das sei ja eine ziemlich raue Oberfläche - mal der Vergleich mit meiner Hand (hätte Handmodel werden sollen):


Also ich bin zufrieden - fehlen nun noch die feinen Drahtgriffe an Türen und hinterem Schnabel - die Löcher dafür hab ich direkt mit drucken lassen  8)
Aber ich denke, die Reduzierung der details (Nieten und feine Löcher) hat schon dazu geführt, das die Oberfläche im Ganzen glatter ist und vor allem die bösen Linien verschwunden sind (siehe links und mitte)

Gruß und schönen Sonntag noch
Jan  :)
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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #62 am: 18. Januar 2015, 14:31:44 »
Hallo Jan,

also die Unterschiede sind schon erkennbar, hat da Shapeways evtl. auch die Anordnung der HDAs bei Druck verändert?  :-\

Und obendrein kommt es auch immer auf den Betrachtungswinkel und den Lichteinfall an, was man deutlich beim Vergleich der beiden ersten Bilder sehen kann, denn solche Makroaufnahmen zeigen halt alles mit unbestechlicher Deutlichkeit.  ::)

Oberflächenrauheit hin oder her und nichts gegen Deine zarten Finger, aber stell doch mal zum Vergleich Deinen Resin-HDA neben den finalen Druck, das würde mich schon noch interessieren.  8)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #63 am: 18. Januar 2015, 15:41:47 »
Bitteschön  :)





Das Resin (Vorlage aus Plasticsheet gescratcht) hat sicherlich die glattere Oberfläche aber auch die gröberen Details (dicke Türen und stark an Seiten überstehende Haube).
Aaaaber, das FUD-Teil kann ich noch ein wenig glatt schleifen  :)

Wie ich übrigens erst jetzt feststelle, hat mein Resinteil viel zu große hintere Rippen  :-\ Außerdem wirkt beim Resinteil, dank der teils handgeschliffenen Oberflächen alles ein wenig krumm (Oberfläche der Haube z.B.).
Ich will jetzt das Resinteil auch nicht schlecht machen - immerhin stellt es meine HDA-Version 1.0 dar - aber das Shapewaysteil bildet für mich das vollkommenere Resultat (das natürlich noch aufgehübscht werden kann)

Werde mich demnächst - wenn ich die Teile ein wenig weiter bearbeitet habe - nochmal diesbezüglich melden.

Gruß Jan

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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #64 am: 19. Januar 2015, 22:41:21 »
Na ja, also ich finde Deinen Resin-HDA wirklich nicht schlecht, mal abgesehen von den zu großen hinteren Rippen und der zu starken Tür.  8) Daran hast Du ja auch nicht weiter rumoptimiert, wenn ich mich recht erinnere.

Die Shapeways-HDAs sind schon filigraner, dafür allerdings nicht so glatt (und nicht umsonst). Hast Du jetzt die Sechskant-Muttern weglassen müssen?  :-\

Aber das ist letztlich alles dem persönlichen Geschmack überlassen, und Du hast Dich nun eh in die Shapeways-Teile verliebt, wie mir scheint. Also auf geht's!

adamski

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #65 am: 20. Januar 2015, 03:21:49 »
 :o Hut ab ....

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #66 am: 26. Januar 2015, 08:32:14 »
Moin moin zusammen!

Manfred - nein, die Sechskant-Muttern am Fuß sind erhalten geblieben (kann man auf den Bildern ansatzweise erkennen), da diese Details ja gut und problemlos herauskamen.
Habe am Wochenende mal ein wenig mit 600er Papier geschliffen und die noch leicht rauen Wände des HDA's glatter geschliffen. Werde hier in den nächsten Tagen wieder Fotos einstellen, wenn ichs geairbrusht und fotografiert habe. Und dann will ich auch mal endlich wieder weiter kommen mit meinem Modell - kann ja nicht angehen, dass ich ein halbes Jahr mit diesen Holdown Armen herumkasper  ;)

Adamski: vielen Dank  8)

Gruß Jan  :)
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #67 am: 26. Januar 2015, 11:24:55 »
Hallo Jan,

schleifst Du trocken oder nass?  :-\

Vielleicht solltest Du für die Nachbearbeitung auch mal einen Glasfaser-Radierer probieren, insbesondere für die schwieriger zugänglichen Stellen, die gibt's bis runter zu Durchmesser 2 mm (auch bei Conrad).  8)

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #68 am: 26. Januar 2015, 12:47:02 »
Moin Manfred,

hab mir auf einem spitz zulaufenden Streifen Plasticsheet (ca. 3mm breit) 600er Schleifpapier draufgeklebt und erreiche an der Spitze ca 0,5 mm kleine Stellen. Damit streichle ich gaaaanz vorsichtig - während im Hintergrund ein guter Film läuft - über die Seitenwände des HDAs

Fotos davon poste ich dann demnächst gleich mit  :)

Gruß Jan
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Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #69 am: 26. Januar 2015, 14:23:09 »
D.h. also, Du schleifst trocken, stimmt's?  8)

Offline Duc-Lo

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #70 am: 26. Januar 2015, 16:30:02 »
Ich habe mir eure Bilder angeschaut. Hut ab was ihr mit dem 3d Drucker druckken könnt.
Viele Grüße Duc-Lo

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Offline Pirx

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Re: Falsche Nachrichten in der Presse
« Antwort #71 am: 06. März 2015, 16:37:31 »
.... dem haushaltsüblichen 3D-Drucker voraus ist.
So weit sind wir schon? Es gibt haushaltsüblcihe 3D-Drucker? Ok, bei mir ist einiges unüblich  ;)

Pirx, der lacht und grüßt.
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Offline tobi

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Re: Re: Falsche Nachrichten in der Presse
« Antwort #72 am: 06. März 2015, 17:24:09 »
.... dem haushaltsüblichen 3D-Drucker voraus ist.
So weit sind wir schon? Es gibt haushaltsüblcihe 3D-Drucker? Ok, bei mir ist einiges unüblich  ;)

Pirx, der lacht und grüßt.

Ja das geht. Ab ein paar hundert Euro kann man einen Bausatz kaufen und mit etwas über 1000 Euro kann man sich einen fertigen 3D-Drucker (der Plastik druckt) in die Wohnung stellen.

Die Metalldrucker sind viel teurer und so einen hat vermutlich das DLR. Damit kann man auch Sachen wie Inconel 718, Titan, Aluminium, Werkzeugstahl etc... drucken. Hier eine Pulverliste mit Beispielbild bei SLM Solutions:
http://stage.slm-solutions.com/download.php?f=0f99cf2b86c3e96bcd66f2a7d3ca796a
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline gino847

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #73 am: 09. März 2015, 00:41:35 »
Hallo Leute,

hier mal wieder eine Kostprobe von interessanten 3D-Drucken, die mittlerweile bei Shapeways zu finden sind.

Wer Zeit und Mühe sparen will, kann sich seine MLP mit Crawler in 1:144  drucken lassen, z.B. in White Strong & Flexible (WSF) für schlappe 1.111,54 €.


Quelle: shapeways.com (Model Railroad & Space Models)

Gut, was die Detailtreue anbelangt, bleiben manche Wünsche sicherlich noch offen, aber da ist es ähnlich wie bei den virtuellen Modellen. Das jeweilige Modell ist halt "nur" so gut wie das CAD-Programm bzw. die 3D-Modellierung.  ::)

Und apropos Crawler. Bei dem sind ja die vier Trucks mit den acht Raupenketten die absolute Herausforderung für alle, die sich an diese Monster wagen, egal ob aus Papier oder aus Styrene.  ???


Quelle: NASA

Und für die Raupenketten der Trucks kann man sich selbst die Kettenglieder drucken lassen, z.B. einzeln im 20er-Pack Single Track 20- Piece New in Frosted Ultra Detail (FUD) für 11,56 €,


Quelle: shapeways.com (Simpson 3D Design)

oder auch mehrere zusammen, wie hier z.B. 1-144 Space Shuttle Crawler Track - 10 Tracks in FUD für 9,25 €.


Quelle: shapeways.com (Simpson 3D Design)

Die Angelegenheit ist aber leider nicht ganz billig, denn jede Kette hat 57 Track Shoes, macht also insgesamt 456 Stück. D.h. mit den 20er-Packs käme man auf rund 264 € und mit den 10er-Tracks sogar auf rund 420 €, wenn ich mich nicht verrechnet habe, und das ist nun nicht gerade Taschengeld.  :o

Deshalb will sich ein US-Freund für seinen 1:72 Crawler eine Einzel-Form für Resin-Abgüsse herstellen, worauf ich dann schon mal gespannt bin.


Quelle: britmodeller.com (RichO)

Und deshalb, viele Wege führen nach Rom ...

Offline -eumel-

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Re: 3D-Druck im Raumfahrt-Modellbau
« Antwort #74 am: 09. März 2015, 02:03:04 »
Deine Arbeit gefällt mir besser, Manfred! :)
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 25. Oktober 2019 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

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