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Autor Thema: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten  (Gelesen 8104 mal)

Offline tobi

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Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« am: 28. Dezember 2014, 00:11:35 »
Das DLR möchte einen weiteren deutschen Raumfahrer, genauer eine Raumfahrerin im ESA-Korps haben:
http://www.handelsblatt.com/technologie/forschung-medizin/forschung-innovation/raumfahrt-deutschland-sucht-einen-astronauten/11163272.html

Zitat
Wer die Ausbildung zum Astronauten antreten wird, ist laut „Tagesspiegel“ noch nicht bekannt. Wie die Zeitung unter Berufung auf „Kenner“ berichtete, soll es in der letzten Bewerbungsrunde im Jahr 2008 neben Gerst einen weiteren geeigneten Kandidaten gegeben haben, der nun zum Zuge kommen könnte. Zwar gebe es den Wunsch, nach elf Männern endlich eine deutsche Frau ins All zu bringen, doch habe bei der Auswahlrunde vor sechs Jahren keine Kandidatin den Anforderungen genügt.

Wohl wieder keine Frau.
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Offline jaytar

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #1 am: 01. Juli 2015, 11:26:44 »

Offline Ruhri

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #2 am: 01. Juli 2015, 12:15:19 »
Normalerweise will man doch eher seinen Boss zum Mond schießen.  ;D

Alexander Gerst wäre dort oben aber wirklich perfekt aufgehoben. Was gibt es vor Ort schon zu erforschen oder Staub und Steinen, und für was war Gerst gleich noch einmal Experte? Genau, für Staub und Steine. Jack Schmitt ist zwar vielleicht der Astronaut, der sich am häufigsten auf dem Mond lang gemacht hat, aber mit dem Geologenhämmerchen konnte er einfach am besten umgehen. Die anderen "Männer im Mond" waren allesamt Kampf- und Testpiloten.

Offline proton01

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #3 am: 01. Juli 2015, 13:01:55 »
Normalerweise will man doch eher seinen Boss zum Mond schießen.  ;D

Alexander Gerst wäre dort oben aber wirklich perfekt aufgehoben. Was gibt es vor Ort schon zu erforschen oder Staub und Steinen, und für was war Gerst gleich noch einmal Experte? Genau, für Staub und Steine. Jack Schmitt ist zwar vielleicht der Astronaut, der sich am häufigsten auf dem Mond lang gemacht hat, aber mit dem Geologenhämmerchen konnte er einfach am besten umgehen. Die anderen "Männer im Mond" waren allesamt Kampf- und Testpiloten.

Erstens ist A. Gerst Vulkanologe, und der Mond ist vulkanisch nicht mehr aktiv, und zweitens wurden die Apollo-Astronauten geologisch ausgebildet, u.a. auch im Nördlinger Ries, und standen in permanentem Kontak mit Geologen im Kontrollzentrum. Die waren mehr oder weniger vom Fach, auch wenn sie ursprünglich Piloten waren. Aber bei Appollo waren ja sowohl wissenschaftliche Aufgaben zu bewältigen, wie auch den Mondlander sicher  zu landen.

Offline Ruhri

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #4 am: 01. Juli 2015, 16:29:53 »
Er ist Geophysiker.

Und Jack Schmitt war eben als Mann vom Fach der beste Hämmerchenschwinger, direkt gefolgt von den Navy- bzw. Air Force-Piloten John Young und Charles Duke (beide Apollo 16). Bei allem Training und aller Fernanleitung ist ein echter Experte aber doch immer der bessere Geologe.

Offline tomtom

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #5 am: 01. Juli 2015, 16:38:15 »
Eure Diskussion ist vergeblich, es geht gar nicht um eine Landung, sondern nur um eine Mondumrundung.

McFire

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #6 am: 01. Juli 2015, 16:46:20 »
Mir ist das nur peinlich, angesichts der Tatsache, daß eigentlich die Technik und das KnowHow zum Landen da sein könnte. Aber da ist die Politik, da sind die Monopolispieler...........

Offline tomtom

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #7 am: 01. Juli 2015, 17:53:57 »
hab ein paar Beiträge aus Astronauten-Nachrichten hierhin geschoben, paßt wohl besser zum Topic.

Offline tomtom

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #8 am: 10. September 2015, 18:04:02 »
Der ESA-Chef sagt, wenn Deutschland eine Astronautin haben will, sollten sie mit der NASA direkt verhandeln.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/esa-chef-woerner-so-kann-deutschland-eine-astronautin-haben-a-1052053.html

Offline Major Tom

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #9 am: 10. September 2015, 20:15:14 »
Der ESA-Chef sagt, wenn Deutschland eine Astronautin haben will, sollten sie mit der NASA direkt verhandeln.


Was der werte Herr Wörner da so von sich gibt, ist schon eine ziemliche Frechheit. Deutschland soll für einen weiteren Astronauten extra zahlen? Wenn man sich die ESA-Beiträge der letzten 10 Jahre so ansieht, stehen uns zwei wenn nicht sogar drei zusätzliche Astronauten inklusive Flügen zu ISS zu.
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Offline Lumpi

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #10 am: 10. September 2015, 21:00:07 »
Was der werte Herr Wörner da so von sich gibt, ist schon eine ziemliche Frechheit. Deutschland soll für einen weiteren Astronauten extra zahlen?

Ganz so hat sich Herr Wörner in den "Spiegel"-Interview aber nicht geäußert...
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline bluemchen

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #11 am: 10. September 2015, 21:18:17 »
Was der werte Herr Wörner da so von sich gibt, ist schon eine ziemliche Frechheit. Deutschland soll für einen weiteren Astronauten extra zahlen?

Ganz so hat sich Herr Wörner in den "Spiegel"-Interview aber nicht geäußert...
Na sicher, das ist schon die Quintessenz. Und somit hat Major Tom durchaus Recht. Gerechtigkeit ist schlicht etwas anderes.
Und es mög die Zypris wohl auch von der sympathischen Samantha Christoferetti  gezwickt worden sein.
Auf der anderen Seite - wenn es als Forschungsgegenstand eben um das (ewig) weibliche gehen sollte - fragt doch einfach die Russen.
Klar kann es momentan wegen der Versanktionierung paar Probleme geben. Muß ja nicht ewig so sein ...
R.

Offline stillesWasser

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #12 am: 11. September 2015, 12:33:09 »
Was der werte Herr Wörner da so von sich gibt, ist schon eine ziemliche Frechheit. Deutschland soll für einen weiteren Astronauten extra zahlen?

Ganz so hat sich Herr Wörner in den "Spiegel"-Interview aber nicht geäußert...
Na sicher, das ist schon die Quintessenz. Und somit hat Major Tom durchaus Recht. Gerechtigkeit ist schlicht etwas anderes.
Und es mög die Zypris wohl auch von der sympathischen Samantha Christoferetti  gezwickt worden sein.
Auf der anderen Seite - wenn es als Forschungsgegenstand eben um das (ewig) weibliche gehen sollte - fragt doch einfach die Russen.
Klar kann es momentan wegen der Versanktionierung paar Probleme geben. Muß ja nicht ewig so sein ...
R.


Hallo Leute, ich bin hier schon länger stiller Mitleser, aber diese Posts haben mich jetzt endgültig dazu bewogen, auch mal was zu schreiben!

Ich finds extrem verwunderlich, warum hier aus Prinzip eigentlich alles kritisiert wird, was irgendwie mit der ESA zu tun hat.
Es ist doch so, dass die Auswahlverfahren festgeschrieben sind. Da hat sich eben keine deutsche Frau qualifiziert. Da kann der Wörner doch schlecht sagen, dass Deutschland dann trotzdem eine bekommt die sich nicht qualifiziert hat, weil Deutschland eben viel Geld zahlt.
Das Auswahlverfahren war schließlich schon länger bekannt, wenn das Deutschland nicht mehr passt, dann sollen sie sagen, wir zahlen weniger, bis sich das Verfahren ändert.

Außerdem wird doch (auch hier) zurecht auch immer wieder der Geo-Return kritisiert, weil er eben dafür sorgt, dass nicht das bestmögliche erreicht wird. Jetzt wird hier aber quasi ein Astronauten-Geo-Return verlangt, der dafür sorgen soll, dass nicht die best qualifiziertesten Astronauten werden. Das macht doch keinen Sinn!

Des weiteren wäre es wenn überhaupt verständlich, zu sagen, dass sich die Anzahl der Einsätze pro Land an dessen ESA-Budget orientieren (keine Ahnung ob das sogar so ist), da spielt die Anzahl der Astronauten nur bedingt eine Rolle.
Und da sieht man ja auch schon eine gewisse Wertschätzung des deutschen Anteils, wenn die ESA vermutlich einen Deutschen auf deren Platz im prestigeträchtigen ersten bemannten Orion-Flug setzt.

So, tut mir leid, dass mein erster Post hier ein wenig kritisch ist, das ist normalerweise nicht meine Art, aber ich wollte hier einfach auch eine andere Sicht auf die Dinge reinbringen
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Offline tobi

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #13 am: 11. September 2015, 13:46:47 »
Also mir isses egal, ob da jetzt noch jemand deutsches kommt. Wichtiger wäre meiner Meinung nach den Frauenanteil weiter zu erhöhen. Die Amerikaner machen es vor.

Wenn jedes Land einen eigenen Vertrag mit der NASA macht, halte ich das für nicht zielführend.
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Wilga35

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #14 am: 11. September 2015, 18:03:33 »
Außerdem wird doch (auch hier) zurecht auch immer wieder der Geo-Return kritisiert, weil er eben dafür sorgt, dass nicht das bestmögliche erreicht wird. Jetzt wird hier aber quasi ein Astronauten-Geo-Return verlangt, der dafür sorgen soll, dass nicht die best qualifiziertesten Astronauten werden. Das macht doch keinen Sinn!

Des weiteren wäre es wenn überhaupt verständlich, zu sagen, dass sich die Anzahl der Einsätze pro Land an dessen ESA-Budget orientieren (keine Ahnung ob das sogar so ist), da spielt die Anzahl der Astronauten nur bedingt eine Rolle.
Und da sieht man ja auch schon eine gewisse Wertschätzung des deutschen Anteils, wenn die ESA vermutlich einen Deutschen auf deren Platz im prestigeträchtigen ersten bemannten Orion-Flug setzt.

Genaugenommen wurde ja bereits bei der Gründung des Europäischen AstronautenCorps (EAC) im Jahre 1998 ein Astronauten-Geo-Return vereinbart, und bei einer Sollstärke des EAC von 16 Astronauten folgender Schlüssel vereinbart:
Deutschland - 4 Astronauten; Frankreich - 4 Astronauten; Italien - 4 Astronauten; die anderen - 4 Astronauten.
Bis zum Jahr 2000 war dann die Sollstärke erreicht, und neben den drei Ländern, die je vier Astronauten stellen konnten (Italien hatte aber zunächst nur drei), stellten noch die Niederlande (Kuipers), Belgien (deWinne), Spanien (Duque), Schweden (Fuglesang) und die Schweiz (Nicollier) je einen Astronauten für das EAC.
Damit hatten die größten Nettozahler der ESA auch die meisten Astronauten im EAC, Mitgliedsländer mit kleinerem Budget konnten noch je einen Astronauten stellen, und die Länder mit dem geringsten Budget gingen leer aus.
Mittlerweile sind noch 14 aktive Astronauten im EAC, wobei Deutschland nur noch zwei stellt (Gerst und Schlegel). Wenn der Verteilerschlüssel von einst noch gelten sollte, dann dürfte es für Deutschland doch ein leichtes sein, noch einen oder zwei Astronauten in das EAC zu entsenden. Allerdings müsste es da sicher erst wieder eine neue Auswahlrunde der ESA geben. Und wenn Deutschland eine Frau im EAC haben will, dann müsste man eine entsprechende Kandidatin präsentieren, die die Auswahlkriterien der ESA erfüllt.

Gruß, Wilga35

Offline Collins

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #15 am: 11. September 2015, 19:49:51 »
Zitat:
dann müsste man eine entsprechende Kandidatin präsentieren, die die Auswahlkriterien der ESA erfüllt.

Gruß, Wilga35

Ist nur die Frage ob die Kanditatin denn auch Will.  ::)
Nicht jede will so hoch hinaus.

Gruß Collins
Zeige mir einen Helden und ich zeige dir eine Tragödie dazu
Wir sind alle sehr unwissend, aber bei jedem ist es etwas anderes, was er nicht weiß. Albert Einstein.

Offline tobi

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #16 am: 11. September 2015, 20:01:29 »
Die Anforderungen erfüllen sicherlich sehr viele Kandidatinnen. Das Problem ist das Ranking, wo die Männer vermutlich meistens besser abschneiden.

Ich muss nur die Fitness sehr stark gewichten und schon schaffts keine Frau nach oben. Dabei ist Fitness ja sicherlich nicht das Kriterium, was einen guten Raumfahrer(in) ausmacht...

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Offline Major Tom

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #17 am: 11. September 2015, 20:47:36 »

Mittlerweile sind noch 14 aktive Astronauten im EAC, wobei Deutschland nur noch zwei stellt (Gerst und Schlegel).

Richtig, und Schlegel wird mit seinen 64 Jahren auch nicht mehr sehr lange als aktiver Astronaut eingestuft sein. Dies ergibt dann die von mir erwähnten drei zusätzlichen Astronauten, die Deutschland laut dem Verteilungsschlüssel zustehen. Ganz ohne Extrazahlungen oder sonstige Zusatzleistungen wie von Herrn Wörner erwähnt.

Es ist natürlich völlig klar, daß die Leute auch alle Anforderungen erfüllen müssen - aber da dürften sich doch sicher mehr als drei in Deutschland finden lassen. Was Frauen angeht, wenn andere europäische Länder das hinbekommen, dann sollte das auch für Deutschland zu schaffen sein.
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Offline Gertrud

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #18 am: 11. September 2015, 21:29:56 »
Hallo zusammen,

entgegen meinen Gewohnheiten muß ich mich bei diesem Thema doch zu Wort melden. Bei allem Respekt zu Euren Schreiben kann ich Euch nur die, wie immer, etwas zu kurz gehaltenen Ausführungen von @tobi zum Nachdenken empfehlen.
Das System ist nicht nur schwarz weiß. Es ist so angelegt, das es eine Frau, auch wenn sie sehr viel besser ist wie der Mann, der bevorzugt die Stelle erhält, nicht berücksichtigt werden muß.!
Einen Artikel habe ich rausgesucht, der deutlich aufzeigt, warum es bis jetzt keine deutsche Astronautin gibt.
Ich kopiere die wichtigsten Worte daraus.
Zitat
Es anderen so richtig zeigen wollte Kessler zum ersten Mal ebenfalls in den Achtzigern. Denn die Esa suchte neue Astronauten, und Kessler fühlte sich ihrem Traum von einem Flug ins All plötzlich ganz nah. Sie war noch mitten im Studium und wusste, dass sie nur mit einem Abschluss zum Bewerbungsverfahren zugelassen werden würde. Trotzdem versuchte sie es und schrieb sogar einen Brief an Heinz Riesenhuber, den damaligen Forschungsminister. Erfolglos. »Ich habe gehofft, dass es bald eine neue Astronautenauswahl geben wird«, erzählt Kessler. Ein Rest Enttäuschung über den geplatzten Lebenstraum schwingt in ihrer Stimme mit. Denn in den Jahren danach stellte die Esa ausschließlich Bewerber von der Nachrückerliste ein. Und bei der nächsten großen Auswahl vor wenigen Jahren war Kessler mit Mitte 40 schon zu alt, um Astronautin zu werden.
Quelle:
Sehnsucht Weltall

Etwas gebe ich noch zu bedenken:
alle Frauen, die in den sogenannten Männerberufen, eigentlich die Zuordnung ist zum  ::), sind/ müssen besser sein wie Männer.! Aber dennoch wurden/ werden sie sehr oft bei der Stellenvergabe, aus welchen fadenscheinigen Gründen auch immer, nicht berücksichtigt.

Und zu Schlegel,
er hat eine Astronautin, die sehr gut war,! geheiratet, aber nur er flog ins All.!
Sie wurde nie berücksichtigt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Heike_Walpot

Hallo @stillesWasser
Herzlich Willkommen,
und beteilige Dich bitte auch weiterhin hier im Forum.

Mit den besten Grüßen
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline TWiX

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Re: Deutschland will weiteren deutschen ESA-Astronauten
« Antwort #19 am: 11. September 2015, 21:51:41 »
[...]
Na sicher, das ist schon die Quintessenz. Und somit hat Major Tom durchaus Recht. Gerechtigkeit ist schlicht etwas anderes.
[...]
Nun, wer den Artikel gelesen hat, der weiß, dass auch Christoferetti  nicht als ESA-Astronautin fliegt, sondern im Rahmen einer Kooperation zwischen Amerikanern und Italienern. Gab`s afaik sogar schon öfter, weil die Italiener die ganzen Druckmodule (aktuell gerade bei Cygnus) fertigen.
Es wäre absolut keine Gerechtigkeit, wenn nun, Jahre nach dem Auswahlverfahren für das aktuelle Astronautenkorps Deutschland nochmals eine Astronautin hinzufügen würde, ohne dass sich diese den Regularien unterziehen müsste, die alle anderen durchlaufen haben. Das Auswahlverfahren damals war nun mal von der ESA festgelegt worden und es hat keine deutsche Frau in die Endrunde geschafft. Und im Moment hat die ESA halt auch nicht vor, zusätzliche Astronauten auszuwählen. Also bleibt eben nur der nationale Sonderweg
Dass Deuschland übrigens so relativ wenige Astronauten hat, liegt meines Wissens auch zum Teil an der deutschen Seite, die nicht besonders nachdrücklich bei dem Punkt war

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