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Autor Thema: Starlink - Satellitenkonstellation  (Gelesen 205887 mal)

Führerschein

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #125 am: 07. Juli 2015, 07:48:44 »
Bekämpfung von Weltraumschrott oder Weltraumschlepper zur Müllentsorgung sind Themen die es bestenfalls in der Theorie wahrscheinlciher nur in der SciFi gibt.
Keiner gibt gern geld aus für ein Produkt welches seinen Zweck erfüllt hat.

Die Überlebensdauer von Trümmern in hohen Orbits ist keine Fixe Idee sondern Tatsache.

Bei einer Konstellation wie die, von denen wir reden, sind viele Satelliten in gleichen Bahnen. Das macht Müllentsorgung viel leichter möglich als viele einzelne Satelliten in unterschiedlichen Bahnen. Die Betreiber sind sich des Problems völlig bewußt und werden schon aus Eigeninteresse entsprechende Maßnahmen ergreifen. Sie haben das auch schon angekündigt. Einerseits die Fähigkeit, selbst den Deorbit vorzunehmen, andererseits auch die Möglichkeit tote Satelliten einzusammeln. Mit Science Fiction hat das nichts zu tun.

Ein Problem dabei, mögliches Trudeln toter Satelliten, habe ich zwei Beträge über deinem mit einem Lösungsvorschlag angesprochen.

Friedhofsorbit halte ich in der Höhe noch für unwahrscheinlich und unpraktisch. Es würde auch dazu führen, daß eine ganze Sphäre oberhalb der genutzten Bahnebenen mit tausenden toten Satelliten gefüllt wird. Friedhofsorbit ist für geostationäre Satelliten praktikabel.

Offline Ruhri

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #126 am: 07. Juli 2015, 09:00:47 »
[...]

In den höheren Bahnen ist bereits jetzt die Changse fon Müll getroffen zu werden höher. Bei der letzten Wartungsmission des Hubble war das ein Grund ein Rettungrauschiff auf der Rampe sthene haben zu müssen.

[...]

Das ist aber nun wirklich Legendenbildung. Das Space Shuttle hatte ein ganz anderes Problem. Das war groß, dick und orange und klebte beim Start am Bauch des Orbiters. Einmal hat dieses Problem zum Tod von sieben Menschen geführt und mindestens ein weiteres Mal war es sehr knapp. Ich rede natürlich vom Außentank und seiner Isolierung. Die letzten Shuttleflüge haben immer eine Inspektion des Hitzeschildes beinhaltet. Wären schwere Schäden festgestellt worden, hätte die Besatzung auf der ISS bleiben und auf das nächste Shuttle warten müssen, beim allerletzten Flug natürlich auf einige Sojus-Kapseln.

Die Hubble-Wartungsmission fand aber eben in einer völlig anderen Umlaufbahn statt, von der aus die Crew niemals die ISS hätte erreichen können. Aus diesem Grund musste ein zweites Shuttle fertig integriert auf der damals noch existierenden zweiten Rampe stehen.

Offline Sensei

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #127 am: 07. Juli 2015, 13:02:07 »
Zitat
Wenn in Summe 4000 bis 5000 Sats in einen Bereich kommen in dem eine hohe Changse besteht getroffen zu werden, dann werden jedes Jahr mehrere Sats mit statistischer Wahrscheinlichkeit getroffen.

Wie hoch ist denn die Chance dass ein Satelit in diesem Orbit von anderen Objekten getroffen wird?! Ich weiß es jedenfalls nicht.


Und bevor sich das da oben Kaskadenhaft aufschaukeln kann brauchst du erst einmal ein/mehrere Ursprungsereignisse. Aber diese werden wohl recht selten sein. Funktionsfähige Satelliten stoßen nicht zusammen und explodieren auch nur sehr selten einfach so.
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Offline Klakow

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #128 am: 07. Juli 2015, 14:05:17 »
Das mit dem Taumeln ist sicher ein Problem, aber wohl lösbar.
Schlepper machen auf jeden Fall Sinn, weil man nicht nur "tote" Satelliten abschleppen kann, sondern teure Teile z.B. in Zukunft zu einer Raumstation schleppen kann wo man defekte Teile austauschen kann, oder falls man weiß was man tauschen muss so ein Teil mit nimmt und per Fernmanipulator Repariert.
Hat das Ding mal kein primäres Ziel, kann man vielleicht Müll in passender Nähe aufsammeln und vielleicht später als Paket entsorgen.

Das ganze ist für diesen Thread natürlich etwa OT, allerdings geht es nicht so viele Dinger ins All zu schießen ohne sich damit auseinander zu setzen.
Man wird jedes Jahr Ausfälle haben.

Offline Schillrich

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #129 am: 23. Juli 2015, 07:08:17 »
Intelsat möchte/wollte den Start der beiden Testsatelliten verhindern:
http://spacenews.com/intelsat-asks-fcc-to-block-spacex-experimental-satellite-launch/

Intelsat hat sich bei der FCC (quasi Bundes-Netz-Agentur der USA) gemeldet. Sie solle die Frequenzen für die beiden Sats nicht genehmigen, da SpaceX nicht ausreichende technische Informationen zur Störvermeidung gegen GEO-Sats und zu Kollisionsrisiken bekannt gegeben hätte.
SpaceX hat offenbar bei den veröffentlichten Daten schon nachgelegt.

Bei den Kollisionsrisiken meine ich, geht es aber um "später", wenn das große LEO-Segment da wäre und andere Sats auf dem Weg zum GEO da durch müssen.
\\   //    Grüße
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Führerschein

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #130 am: 23. Juli 2015, 10:10:41 »
SpaceX hat bei der Antwort an die FCC den Hinweis zugefügt, daß Intelsat ein Teilhaber am Konkurrenznetz OneWeb ist. ;)

Offline blackman

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #131 am: 23. Juli 2015, 10:50:08 »
Hab mal so ein bisschen auf der OneWeb Internetseite rumgestöbert. http://www.oneweb.world/#technologies
Finde die Seite recht informativ und schön auf gebaut. In Sachen Internetseite dürfte SpaceX mal ein bisschen nachlegen, vorallem wenn man die aktuelle Seite von ihnen anschaut. ::)

Offline tobi

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #132 am: 27. Oktober 2015, 12:20:57 »
Zitat
SpaceX's Shotwell: 4,000-sat Internet constellation is 'very speculative now, not a lot of effort going into it, business model uncertain.'
https://twitter.com/pbdes/status/658963809877540865

Shotwell nennt die Internetkonstellation "spekulativ", "Geschäftsmodell unklar" und es wird da derzeit nicht viel Energie investiert.

Ist sie also schon tot? In jedem Fall scheinen die Hoffnungen des Satelliteninternets derzeit bei Wyler & Oneweb zu liegen.
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Offline Schillrich

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #133 am: 27. Oktober 2015, 12:58:02 »
Es war doch eh verdächtig still ... wahrscheinlich konzentrieren sie ihre Ressourcen auf das Trägergeschäft. Das ist wohl auch "planbarer", v.a. da viele Investitionen wohl schon "durch" sind.

Hatte Goolge jetzt schon Geld gezahlt? Wahrscheinlich nicht ... nur warme Worte.
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Offline tobi

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #134 am: 27. Oktober 2015, 17:58:34 »
Hatte Goolge jetzt schon Geld gezahlt? Wahrscheinlich nicht ... nur warme Worte.

Doch Google ist bei SpaceX eingestiegen:
Zitat
Shotwell has always denied the Google satellite link, saying the Google and Fidelity cash went into SpaceX’s treasury for general corporate purposes and had not been earmarked for the satellite venture.
http://spacenews.com/spacex-president-downplays-commitment-to-building-broadband-constellation/

Das Google Investment war immer allgemein und nicht spezifisch auf das Satelliteninternet.
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GalacticTraveler

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #135 am: 27. Oktober 2015, 19:28:17 »
Fragt sich worzu sie dann diese überdimensionale Satelliten-Abteilung in Seattle hochziehen? Oder wird das jetzt auch entsprechend eingedampft?

NotTheAndroidYouSearching

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #136 am: 27. Oktober 2015, 20:08:27 »
Ich gehe davon aus das sie eher zu beschäftigt sind um sich um das Satelliteninternet zu kümmern. RTF, First-Stage landing, BFR/MCT-Konzept, Mars-Konzept, Dragon-V2. Das sind einiges an Aufgaben für eine Firma dieser Größe und ich denke das Thema Satelliteninternet wird auf den Punkt verschoben wo Zeit dafür ist dieses Konzept von vorne bis hinten zu durchdenken. Zumal es in gewisser weise auch von anderen Konzepten abhängig ist.

Offline TWiX

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #137 am: 27. Oktober 2015, 20:44:10 »
Ich gehe davon aus das sie eher zu beschäftigt sind um sich um das Satelliteninternet zu kümmern.[...]
Öhm, Shotwell hat klipp und klar mitgeteilt, dass der Grund, warum das Projekt nicht realisiert wird, ist, dass es für ihr Satellliten-Internet keinen richtigen Business-Case gibt. Wenn es dem nämlich gäbe, wäre es egal, wie beschäftigt die momentan sind, weil man dann einfach neue Leute einstellen könnte...

NotTheAndroidYouSearching

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #138 am: 27. Oktober 2015, 21:40:24 »
Öhm, Shotwell hat klipp und klar mitgeteilt, dass der Grund, warum das Projekt nicht realisiert wird, ist, dass es für ihr Satellliten-Internet keinen richtigen Business-Case gibt. Wenn es dem nämlich gäbe, wäre es egal, wie beschäftigt die momentan sind, weil man dann einfach neue Leute einstellen könnte...

Ok ich Zitiere hier mal Shotwell:

Zitat
4,000-sat Internet constellation is 'very speculative now, not a lot of effort going into it, business model uncertain.'

Also nach meinen Englischkenntnissen steht hier nichts davon das es NICHT realisiert wird.
Zumal man nicht "einfach Leute einstellen" kann. Man muss die Leute finden die dazu passen, die die Bezahlung akzeptieren und dann auch noch in dem Bereich Erfahrung haben/tätig sind.

Offline Klakow

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #139 am: 28. Oktober 2015, 08:43:18 »
Das liest sich für mich fast wie manche Stellenausschreibung, man sucht für etwas komplett neues einen Mann/Frau die das schon mindestes drei Jahre gemacht hat (um das mal überspitzt darzustellen). Vielleicht sollen sie das noch aufpeppeln mit hochauflösenden Kameras.

Offline tobi

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #140 am: 28. Oktober 2015, 09:09:43 »
Auf reddit gibts auch die Theorie, dass man es klein redet, damit niemand denkt, SpaceX würde sich hier jetzt verausgaben und die Träger vernachlässigen.

Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline TWiX

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #141 am: 28. Oktober 2015, 10:25:20 »
[...]
Also nach meinen Englischkenntnissen steht hier nichts davon das es NICHT realisiert wird.
[...]
Also glaubst du, dass sie ernsthaft an einem Projekt arbeiten, das als sehr spekulativ betitelt wurde, dessen Business case als unsicher gilt und zudem einen Riesenhaufen Geld verschlingen würde, wenn man es anpackt?
Und wenn wir hier schon mit Zitaten arbeiten:
Zitat
[...]can we develop the technology and roll it out with a lower-cost methodology so that we can beat the prices of existing providers like Comcast and Time Warner and other people? It’s not clear that the business case will work[...]
Quelle:http://spacenews.com/spacex-president-downplays-commitment-to-building-broadband-constellation/
Für mich klingt das so, als ob sie da für den Moment keine Zukunft sehen

Offline Klakow

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #142 am: 28. Oktober 2015, 10:30:22 »
Das wäre sicher auch ein Punkt. Letztentlich wird die dazu nötige Technik in modifizierter Form auch für die Marspläne benötigt, man kann ja schlecht Glasfasern um den halben Mars herum verlegen selbst wenn da mal eine Million Personen drauf leben, aber aus andern Gründen kommunizieren muss.
Falls und davon gehe ich aus, man damit auch eine Art GPS reallisieren kann, ist das eine ganz wichtige Zusatzfunktion, sowohl auf der Erde, wie beim Mars.
Es wird aber sicher noch ne ganze Weile dauern bis es was wird.

GalacticTraveler

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #143 am: 28. Oktober 2015, 14:50:13 »
Ehrlich gesagt: Ich glaube dass die Firma derzeit in einem Prozess ist, in dem man endlich auf einen Mittelweg kommt zwischen Luftschlösser bauen einerseits und der lähmenden Innovationslücke der letzten Jahrzehnte andererseits. Shotwell war diesbezüglich schon immer viel realistischer als Musk. Ich denke die Firma tut gut daran, sich auf funktionierende Business-Cases zu konzentrieren, statt immense Geldsummen in Luftschlösser zu investieren.

Hoffentlich kehren sie bald in den Flugmodus zurück und können beweisen, dass sie zuverlässig sind. Das wäre zehnmal wichtiger als alles andere, weil ein Scheitern in diesem Punkt alles andere ohnehin in Frage stellen würde. Erst die Hausaufgaben machen. Dann ggf. die Wiederverwendbarkeit der ersten Stufe schaffen. Damit wäre schon viel viel geleistet.

Wenn - ja wenn - dass irgendwann geschafft ist, kann man sich mit anderen Dingen beschäftigen. Bis dahin wäre es schön, wenn zumindest von offizieller Seite keine großspurigen Luftschlösser und völlig unhaltbare Zeitpläne mehr verkündet würden, weder direkt noch indirekt. Das hilft weder der Firma noch den interessierten Unbeteiligten. Nach Chris Bergins Tweet befürchte ich aber Anderes. Bald wird es wohl jahrelang heißen: SpaceX mit Hyper-Mega-Rakete zum Mars - in 6 - 8 Jahren "oder so". Bitte nicht...  ::)

Offline Klakow

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #144 am: 28. Oktober 2015, 18:50:18 »
@GalacticTraveler:
Na ja, deinem ersten Satz kann ich zustimmen, zumindest 50%, dem Rest aber nicht.
Richtig ist, der Fehlstart hat mehr Zeit gekostet als zumindest ich und viele Andere angenommen haben,
was aber vermutlich nicht nur an den Abläufen zur Aufklärung der Ursache und der Freigabe der FAA liegt,
sondern wohl auch mit was anderem zu tun hat.
Ich denke die F9 ist derzeit super wichtig für SpaceX man muss hier zu einer sicheren Fortsetzung (RTF) kommen.
Unglücklicherweise fällt diese Verzögerung mit dem Übergang von v1.1 auf v1.2 zusammen.

Leider wissen wir zwar ziemlich sicher was die Ursache des Fehlstarts war, aber wir wissen nicht, was zusätzlich gemacht wurde
bis das Ding wieder Flugfreigabe bekommt. Das wovon ich aber sicher ausgehe, ist das EM jeden Stein hat umdrehen lassen um
mögliche weitere Schwachstellen aufzudecken, alles andere würde seiner Natur komplett wiedersprechen.

Der Upgrade auf v1.2 ist sicher ein Risiko, vermutlich nicht für die Struktur, aber sicher für die Triebwerke mit allem was dazu gehört.
Ob sie da wirklich gute Arbeit geleistet haben, erfahren wir wohl sehr bald, ich rechne aber damit das der Test mit voller Brenndauer
die meisten möglichen Fehler aufdecken wird. Trehten hier Fehler auf, können sie trotzdem Starten vielleicht als Zwischenschritt mit halber Schuberhöhung und ohne Wiederverwendung.
Das wäre zwar doof, würde aber die Kundenaufträge abarbeiten.

Könnte ja z.B. sein das der kommende Brennversuch eine Strukturschwäche an einem Bauteil aufdeckt und es deshalb erstmal zu einer F9 v1.05 kommt!

Es ist aber auch möglich das beim nächsten Flug alles klappt und die S1 erfolgreich landet.

Die Balance zwischen Innovationslücke und Luftschlössern ist und wird immer ein Problem bleiben, nur muss man eines sehen, ohne Luftschlösser gäbe es heute kein SpaceX!

Offline Sensei

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #145 am: 28. Oktober 2015, 23:34:55 »
Man kann auch durchaus das eine tun ohne dass andere zu lassen!

Längst nicht alle Leute bei spx werden an RTF arbeiten (können). Sollen die jetzt erst einmal Däumchen drehen?


Ja, man sollte mit großen öffentlichen Ankündigen bis mindestens zum RTF warten,
ABER das wird ja getan!
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Offline tobi

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #146 am: 31. Oktober 2015, 10:21:02 »
SpaceX ist Steam:
https://www.reddit.com/r/spacex/comments/3qwt5k/spacex_hired_pr_firm_first_house_to_facilitate/

Wer nicht weiß, worum es geht, liest das: http://spacenews.com/signs-of-satellite-internet-gold-rush/

Zitat
In terms of the number of planned satellites, the most ambitious of the recent registrations, also made through Norway, is for a network called STEAM. STEAM-1 is in Ku-band. STEAM-2 is Ka-band. The network is described as 4,257 satellites distributed among 43 orbital planes.

Aber das war ja eigentlich schon klar. ;)
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline hp6300

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #147 am: 01. November 2015, 12:24:42 »
Brauch man dann kein Lan kabel und Internet-Provider mehr für sein Laptop ?

Offline Major Tom

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #148 am: 01. November 2015, 13:07:48 »
Brauch man dann kein Lan kabel und Internet-Provider mehr für sein Laptop ?

Kabel nein, Provider schon. Stell dir das so ähnlich wie die die heutigen Handynetze vor, nur viel schneller und mit den Antennen auf Satelliten statt Funkmasten.

Das im Festnetz heute schon übliche VoIP dürfte diesbezüglich wohl die Handynetzbetreiber ziemlich nervös machen. Auch das wäre eine interessante Einnahmequelle, vielleicht in der zweiten Generation des Satellitennetzes.
„Die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem wird unser Kindergarten.“ K. E. Ziolkowski

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Stolzer Träger einer Raumconverwarnung wegen Schreibens unbequemer Wahrheiten.

Offline Klakow

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Re: Starlink - Satellitenkonstellation
« Antwort #149 am: 01. November 2015, 21:20:24 »
Na ja, es gibt immer noch viele "weise Flecken" auf der Erde wo es keine, oder zumindest keine schnelle und/oder günstige Kommunikation gibt. Gerade dort wäre es ein großer Gewinn.

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