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Autor Thema: iSpace - privater chinesischer Raketenbauer  (Gelesen 572 mal)

Offline RonB

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iSpace - privater chinesischer Raketenbauer
« am: 08. Juli 2020, 15:43:19 »
iSpace ist der Markenname, unter dem der chinesische Raketenhersteller Beijing Interstellar Glory Space Technology Ltd. Startdienstleistungen anbietet. Das Unternehmen wurde 2016 gegründet.

Es begann mit der Entwicklung von Feststoff- Höhenraketen des Typs Hyperbola-1Z, mit der 2018 zwei erfolgreiche Suborbialflüge (SQX-1S und SQX-1Z) durchgeführt wurden.

Nachdem das Unternehmen am 25. Juli 2019 mit seiner Rakete Hyperbola-1 (SQX-1) erfolgreich Satelliten in eine Umlaufbahn geschickt hat, wird jetzt an der Trägerrakete Hyperbola-2 (SQX-2) gearbeitet. Im Gegensatz zu der Feststoffrakete SQX-1 arbeitet Hyperbola-2 mit flüssigem Treibstoff. Das regelbare Triebwerk JD-1 wird mit flüssigem Methan und Sauerstoff angetrieben. Bei einem Test wurde das Triebwerk stufenlos über 200 sek. auf seine Regelbarkeit überprüft. Der Test wurde erfolgreich abgeschlossen.

Die Erststufe der Hyperbola-2 soll mit neun Triebwerken und die zweite Stufe mit einem Triebwerk ausgestattet werden. Die erste Stufe der Rakete soll wiederverwendbar sein und 2021 erstmals starten.

http://www.spaceflightfans.cn/76152.html#more-76152
Es recht zu machen Jedermann ist eine Kunst die Keiner kann.

Offline wernher66

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Re: iSpace - privater chinesischer Raketenbauer
« Antwort #1 am: 08. Juli 2020, 16:42:37 »
Das ist eine der seltsamsten Seiten an der "privaten" chinesischen Raumfahrt.
Erst wird eine Feststoffrakete getestet und dann folgt sofort eine Flüssigrakete, gerne mit der modernen Treibstoffkombination Methan+LOX.
Exakt den gleichen Weg wie iSpace  geht LandSpace.
Aber warum dann erst die Feststoffrakete ?
Erfahrungen sammelt man dabei kaum und der Umgang mit Flüssig- und Feststoffraketen unterscheidet sich fundamental.
Meine kritische Einstellungen zu den "privaten" chinesischen Raumfahrtfirmen habe ich ja schon mehrfach geäußert.
Ein unökonomischer Wildwuchs.

Offline tomtom

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Re: iSpace - privater chinesischer Raketenbauer
« Antwort #2 am: 25. August 2020, 10:00:00 »
iSpace erreicht 173 Mio $ Finanzierung für seine teilweise wiederverwendbare Raketenentwicklung.

https://spacenews.com/chinese-space-launch-firm-ispace-raises-173-million-in-series-b-funding/

Offline alepu

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Re: iSpace - privater chinesischer Raketenbauer
« Antwort #3 am: 25. August 2020, 10:22:18 »
Das ist eine der seltsamsten Seiten an der "privaten" chinesischen Raumfahrt.
Erst wird eine Feststoffrakete getestet und dann folgt sofort eine Flüssigrakete, gerne mit der modernen Treibstoffkombination Methan+LOX.
Exakt den gleichen Weg wie iSpace  geht LandSpace.
Aber warum dann erst die Feststoffrakete ?
Erfahrungen sammelt man dabei kaum und der Umgang mit Flüssig- und Feststoffraketen unterscheidet sich fundamental.
Meine kritische Einstellungen zu den "privaten" chinesischen Raumfahrtfirmen habe ich ja schon mehrfach geäußert.
Ein unökonomischer Wildwuchs.

Ich bin überzeugt davon, daß man auch bei der Entwicklung und dem Bau von Feststoffraketen sehr viel Erfahrung sammeln kann, die einem dann beim Bau von Flüssigkeitsraketen zu gute kommt!

Feststoffraketen kann man auch sehr gut als zusätzliche Booster verwenden!

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