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Autor Thema: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft  (Gelesen 3795 mal)

Offline rok

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #25 am: 03. November 2017, 13:23:33 »
"Hier mal korrekt hergeleitet, ähnlich der Barometrischen Höhenformel, in einem rotierenden Zylinder statt auf der Erde. Die Gleichung soll den Druck in der 'schwerenlosen' Mitte ergeben, abhängig vom Durchmesser des Zylinders."

Der Luftdruck im Zentrum ist selbstverständlich gleich null, denn was soll die Luftmoleküle daran hindern zu entweichen, wenn keine gerichteten Kräfte auf sie wirken. Es sei denn, man führt die  Randwände durchgehend bis zum Zentrum des rotierenden Zylinders, macht also von beiden Seiten einen Deckel drauf.  ;)

Robert

Offline Klakow

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #26 am: 03. November 2017, 15:17:56 »
Meiner Meinung nach alles eh egal, eine Raumstation mit offenem Dach ist noch nichtmal SF, weil man mit bekannter Physik einfach nie in der Lage sein wird solche Strukturen zu bauen. Fall es mal mal dazu kommt das jemand eine echte künstliche Schwerkraft erzeugen kann, braucht man das alles nicht mehr.

lngo

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #27 am: 03. November 2017, 15:34:25 »
"Hier mal korrekt hergeleitet, ähnlich der Barometrischen Höhenformel, in einem rotierenden Zylinder statt auf der Erde. Die Gleichung soll den Druck in der 'schwerenlosen' Mitte ergeben, abhängig vom Durchmesser des Zylinders."

Der Luftdruck im Zentrum ist selbstverständlich gleich null, denn was soll die Luftmoleküle daran hindern zu entweichen, wenn keine gerichteten Kräfte auf sie wirken. Es sei denn, man führt die  Randwände durchgehend bis zum Zentrum des rotierenden Zylinders, macht also von beiden Seiten einen Deckel drauf.  ;)

Robert

Genau das war ja die Annahme. Es muss sich dann jeder selbst überlegen, wieviel Luft entweicht (und dementsprechend irgendwie nachgeführt werden muss).

Die Gleichung wird nie Null ergeben, typisch bei e-Funktionen :)

Offline rok

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #28 am: 03. November 2017, 16:37:47 »
Ja Klakow,

so wie du es bereits vorgestern formuliert hast :

"Eigentlich ist eine Ringwelt ein sehr schönes Gedankenexperiment, nicht mehr aber auch nicht weniger."

Robert

Offline Schillrich

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #29 am: 03. November 2017, 20:38:14 »
...

Genau das war ja die Annahme. Es muss sich dann jeder selbst überlegen, wieviel Luft entweicht (und dementsprechend irgendwie nachgeführt werden muss).

Die Gleichung wird nie Null ergeben, typisch bei e-Funktionen :)

Ja Moment ...

Blind der Formel des Modells vertrauen ... über alle Grenzen hinweg? ;) Gibt es bei Andromeda wirklich noch Spuren der Erdatmosphäre?
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

lngo

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #30 am: 03. November 2017, 22:11:26 »
Schillrich, natuerlich nicht. Aber >Link<

[...]
(Edit: Daran erkenne ich gerade, dass diese Abweichung nur aufgrund meiner stark vereinfachten Annahme des Atmosphärenaufbaus der Scheibenwelt existiert. Es ist halt doch immer noch komplizierter als gedacht.)
[...]

Unsere Atmosphäre hat eine komplexe Schichtung, die eine simple Formel natuerlich nicht abdeckt. Aber da das Modell unstetig ist (siehe Bild), wird die Integration der Formel so nervig kompliziert, weshalb ich einfach eine isotrope Temperatur und Molmasse angenommen habe.
In Echt kuehlt sich die Luft mit 6.5 K/km  ab bis zur Tropospause in ca. 10km Hoehe (die untersten 30px im Bild), nimmt dann zu und tut dann noch viel mehr. In dem Modell ist Luft bis 100km Hoehe perfekt durchmischt (Vorsicht: keine 100% korrekte Annahme. Entmischungen treten bereits frueher durch zB Ionisierungen ein) , danach tritt eine deutliche Verringerung der Molmasse ein (sprich: statt der schwereren Molekuele N2 [28], O2 [32] und Ar [40] gibt es deren Radikale und Ionen oder gar (atomaren) Wasserstoff).
Und dann erst der Einfluss mit Sonnenwind, Magnetfeldes und was weiss ich noch. Und die Erde verliert eben auch kontinierlich einen glitzekleinen Teil ihrer Atmosphaere.



Offline Karlosbubi

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #31 am: 02. Dezember 2017, 19:08:16 »
Es gibt eine theorie das durch extreme rotation singularitäten ähnliche phänomene entstehen mit einer enormen gravitaion (also mit der rotation im inneren)
soweit mir bekannt ist, ist die umsetzung aber unmöglich.

aber könnte man stattdessen evtl. ein Schwarzes loch nutzen welches man mit einer dysonsphäre um schliest (wobei das warscheinlich auch nicht umsetzbar ist, aber ieleich t findet man mal ein "kleines" schwarzes loch

Offline rok

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #32 am: 03. Dezember 2017, 13:04:44 »
Hm,

ich denke mal, dass ein schwarzes Loch im Zentrum einer Dysonsphäre nicht sehr hilfreich ist, wenn man irgendwo in dem System eine Atmosphäre erzeugen oder erhalten möchte.

Robert

Offline Karlosbubi

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Re: Große Raumstationen, Rotationsschwerkraft und Luft
« Antwort #33 am: 13. Januar 2018, 18:45:01 »
Theoretisch kann am ja auch mit Energie den Raum krümmen, d.h. auch gravitation erzeugen.

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