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Autor Thema: Einlaufdiffusor-Widerstand  (Gelesen 403 mal)

Offline Teetasse

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Einlaufdiffusor-Widerstand
« am: 11. August 2019, 23:30:11 »
Staustrahltriebwerk aber auch Strahltriebwerken verfügen über „Einlaufdiffusor“ welche die Anströmende Luft verzögern.

Bei diesen Einlaufdiffusor stammt die Energie für die Verdichtung der Luft nicht aus der Bewegungsenergie der Luft. Die Luft im Flug ist ja „Stillstehend“. Das Triebwerk bewegt sich nur durch die Luft hindurch. Das bedeutet, dass die Energie aus der Bewegungsenergie des Triebwerks bzw. von Flugkörper stammt. Davon muss abgleitet werden, dass die durchströmung der Luft durch den Diffusor ein Negativen Impuls auslöst. Dieser Natürlich im gegen der Flugrichtung wirkt.

Kann mir jemand sagen, mit welchen Formel man den Einlaufwiderstand eines divergenten Unterschall Diffusor berechnen kann?

Werte sind:

Diffusor Flächen: 
A_EIN = 0,78 cm2 
A_AUS = 3,14 cm2

V_EIN = 100 m/s
V_AUS = 25 m/s

P_EIN = 1013 hPa
P_AUS = 1.071,5 hPa

Luftdruck = 1013 hPa
Temperatur = 288 K
Luftdichte = 1,225 kg/m³

Online Hugo

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Re: Einlaufdiffusor-Widerstand
« Antwort #1 am: 12. August 2019, 00:55:39 »
Was möchtest Du genau berechnet haben? Mache mal eine Skizze und Poste sie hier, damit man versteht, was Du meinst.

Ohne Skizze würde ich mal vermuten, musst Du es über den CW-Wert berechnen.


Offline Schillrich

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Re: Einlaufdiffusor-Widerstand
« Antwort #2 am: 12. August 2019, 06:34:52 »
Hallo zusammen,

es ist nicht der Cw-Wert. Das ist ja ein beliebiger Proportionalitätsfaktor zwischen dynamischen, kinetischen und geometrischen Größen, der sich an sich aus Messungen ergibt, um also die Messwerte miteinander in Beziehung setzen zu können.

Für den Einlauf/Diffusor: Es gilt Massenstromerhalt. Daraus kann man für den Unterschallfall die Abbremsung der Luft berechnen. Aus diesem Geschwindigkeitsunterschied und der verzögerten Masse sollte man auf den Impuls und dann die Kraft kommen.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

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