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Autor Thema: Zusammenschaltung von Radioteleskopen  (Gelesen 901 mal)

Offline Hans-walter

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Zusammenschaltung von Radioteleskopen
« am: 21. August 2019, 11:13:39 »
Bei Zusammenschaltung von voneinander entfernt stehenden Radioteleskopen ergibt sich ein virtueller Spiegel mit einer Apertur, der dem Abstand der Teleskope entspricht, beispielsweise ein virtuelles Teleskop mit dem Durchmesser der Erde.
Wieso ist das so, wo doch nur wenige Signale entsprechend der Anzahl der einzelnen Teleskopen empfangen werden und dazwischen „nichts“ ist ? Nach welchem physikalischen Prinzip funktioniert die Auswertung, so dass solch hohe Auflösungen machbar sind ?

Offline Sensei

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Re: Zusammenschaltung von Radioteleskopen
« Antwort #1 am: 21. August 2019, 11:39:09 »
Geometric Delay von planaren Wellen..

Für den Anfang wäre es gut den wiki Artikel durchzulesen und, wenn dein englisch gut genug ist, beispielsweise diesen Vortrag anzusehen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Interferometer_(Radioastronomie)

https://www.youtube.com/watch?v=xavu2z2o33U

Wenn du danach noch weitere, konkrete Fragen hast dann frage hier gerne noch einmal nach.

Offline GG

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Re: Zusammenschaltung von Radioteleskopen
« Antwort #2 am: 23. August 2019, 22:47:55 »
Das mit dem virtuellen Spiegel von der Größe des Abstandes ist ungenau.

Die Auflösung und Plastizität verbessern sich, da die "Augen" weiter auseinander sind. Die Signalstärke hingegen bleibt auf die Fläche der Antennen beschränkt. Im Vergleich mit den Augen bleibt die Summe beider Pupillen gleich.

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