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Benutzer im Chat: 9

09. August 2020, 14:04:28
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Autor Thema: Effektiver Frachttransfer zur Mondoberfläche mit Artemis-Architektur  (Gelesen 769 mal)

Offline barkbomes9

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Hallo alle,

Lesen Sie viel über die Nachrichten von Starship als Lunar Lander. Eine Frage stellte sich mit dem gesamten Artemis-Programm und wie Starship dazu passt.

Wenn ich mich nicht irre, soll der Artemis-Lander Menschen und Ausrüstung von der Mondumlaufbahn an die Oberfläche bringen.

Es wurden zwei Arten von Missionsprofilen identifiziert:

a) Orion reist von der Erde in die Mondumlaufbahn und trifft sich dort mit dem Mondlander. Menschen und Vorräte werden durch die Luke transportiert und reisen dann mit Starship weiter zur Mondoberfläche. Im Gegenzug legt das Raumschiff wieder mit Orion in der Mondumlaufbahn an und sie kehren mit dem Orion auf die Erde zurück. Das Raumschiff bleibt auf der Mondumlaufbahn oder kehrt, wie Elon vorschlägt, zu LEO zurück, um für eine neue Mission zu tanken.

b) So ziemlich das Gleiche, aber wenn Starship an Gateway andockt, anstatt alleine zu bleiben. In diesem Fall erfolgt das Laden auch über die Luke, aber der Gateway-Roboterarm kann (möglicherweise) drucklose Fracht vom Lunar Resupply Vehicle (Dragon XL) zur Starship Bay befördern.

Soweit ich sehen kann, bietet keiner dieser Ansätze die Möglichkeit, große Mengen an Fracht auf die Mondoberfläche zu übertragen.

Glauben Sie, dass es einen Weg gibt, diese Einschränkung zu überwinden? Ich meine, wenn Elon vorschlägt, dass die Überholung von Starship auf LEO stattfinden wird, wie kann Starship mit Cargo auf effiziente Weise voll ausgelastet werden? Wie können mit dieser Architektur beispielsweise schwere Maschinen übertragen werden, die zum Aufbau von Mondleistungen benötigt werden?

Starship wird in der Lage sein, seine volle Ladung zu liefern, wenn es von der Oberfläche aus gestartet wird. Dies könnte jedoch bedeuten, dass nur der erste Flug von Starship diese Fähigkeit nutzen kann, wenn das Problem nicht gelöst wird.

Übrigens gehe ich davon aus, dass keiner der anderen diese Fähigkeit ebenfalls bietet.

Offline Sensei

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Diese Luna Landers sind primär und zu aller erst Transportmittel für die Astronauten! Das sind Personenshuttles

Schwere Fracht und alles was eine Basis betrifft kommt direkt mit Frachttransportern am Mond an.

Der Starship Lunar Lander würde zumindest etwas größere Frachten ermöglichen. Aber wenn es an richtig viel oder sehr sperrige Fracht geht würde Musk wohl auch eigene Fracht-Starships direkt von der Erde zum Mond schicken (evtl. Auch one way).

PS: und willkommen hier im Forum.
Glückwunsch für ihren ersten, schön geschrieben Post. :)
“If the schedule is long, it's wrong; if it's tight, it's right." E.M.

Offline Klakow

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Eines steht schon mal fest, mit der SLS würde man zwar halbwegs genug Nutzlast zum Mond bringen können aber zu welchem Preis?
Was vielleicht ausser dem Starship auch noch ginge, wäre New Glenn, allerdings mit deutlich weniger Nutzlast.
Sie könnten auch die FH nehmen, die hätte zumindest etwas mehr Nutzlast als new Glenn und wäre durch die Zertifizierung gewissermaßen positiv "vorbelastet", aber für größere Nutzlasten bräuchte die einen neuen Fairing.
Nur sehr ich abseits des Starships derzeit nicht einmal ein Konzept für einen Träger/Transfermodul, das in der Lage ist eine große Nutzlast zum Mondboden zu bringen.

Offline alepu

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Nur sehr ich abseits des Starships derzeit nicht einmal ein Konzept für einen Träger/Transfermodul, das in der Lage ist eine große Nutzlast zum Mondboden zu bringen.

Konzepte gibt es da einige , z.B. der ursprüglich geplante Blue Moon Lander , Masten , Altair , ja sogar die ESA hat einen Heracles Lander konzipiert.
Ausser du verstehst unter *gosse Nutzlast* , ab 100 Tonnen  ;)

Gebaut wird an relativ kleinen Landern , aber *Konzepte* ........

Offline Klakow

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Ok, das war jetzt eigendlich undeutlich, sorry.
Was ich meinte sind Konzepte im Rahmen eines Entwicklungsauftrags.
In dem Fall ist zwar nicht sicher das irgendeines, oder zumindest ein Konzept ausgewählt wird, zur Realisierung.
Das andere sind eher "Studien" die nur mal zeigen, "so könnte es funktionieren", aber es steht nirgendwo eine konkrete Absicht dahinter das auch zu realisieren. Das ist so wie bei einer Automobilausstellung, da werden auch Konzepte, oder sogar fahrtüchtig Fahrzeuge gezeigt, aber man weis oft schon das dies nie in die Serie gehen wird. Der Nutzen ist dann meist nicht sehr groß.

Eine Landung wo man ein Team von Leuten 2024 auf den Mond bringt und wieder zurück, ist dann eher als Wohlkampfhilfe für Tramp zu sehen.
Will man aber mehr auf dem Mond als ein "Apollo 2.0", braucht man unbedingt viel mehr Nutzlast, nicht unbedingt 100t, aber vielleicht mal 20t+x!

Offline alepu

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Eine Landung wo man ein Team von Leuten 2024 auf den Mond bringt und wieder zurück, ist dann eher als Wohlkampfhilfe für Tramp zu sehen.

Will man aber mehr auf dem Mond als ein "Apollo 2.0", braucht man unbedingt viel mehr Nutzlast, nicht unbedingt 100t, aber vielleicht mal 20t+x!

Am Ende wird ihm möglicherweise ja auch gar nichts anderes übrig bleiben als * Mond-2024 * aus seiner Wahlkampf-Kasse zu finanzieren  ;D

War wohl auch mit einer der Hauptgründe für die Vorfinanzierung von Lunar-Starship durch die NASA .
Lunar-Starship für Mini-Crew-Kurzaufenthalt macht ja nicht wirklich viel Sinn , ausser für gleich +/- 50 Lunarnauten und dann wäre das nicht mehr mini und auch nicht für kurz .
Wird zwar bestimmt auch noch kommen , aber dann sind wohl schon die ersten *Marsonauten* gelandet.


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