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Autor Thema: Konzepte gegen Weltraumschrott  (Gelesen 93989 mal)

Online Schillrich

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #50 am: 31. Oktober 2007, 19:27:31 »
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

Offline orbitall_express

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #51 am: 20. Juni 2008, 22:11:00 »
Zitat
Hm. Und wie willst du den ganzen Kleinschrott einsammeln, der oft sogar gefährlicher ist als die großen, gut ortbaren Teile wie Raketenstufen, Satellitenwracks etc.?

Wie wäre es wenn man den Stoff von Schutzwesten verwenden würde?

Mit Kühlung, Heizung ginge das doch auch, abgesehen das man vllt hunderte Schichten bräuchte, immerhin besser als meine Idee mit Blei^^ ;D
"Weit draußen in den unerforschten Einöden des total aus der Mode gekommenen Ausläufers des westlichen Spiralarms der Galaxis leuchtet unbeachtet eine kleine gelbe Sonne"

MartinM

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #52 am: 21. Juni 2008, 10:17:24 »
Zitat
Wie wäre es wenn man den Stoff von Schutzwesten verwenden würde?
Man verwendet ihn bereits - Zitat aus dem "Encyclopedia Astronautica" über den amerikanischen EVA-Anzug EMU
Zitat
This was followed by a seven-layer thermal micrometeoroid garment of aluminized Mylar, laminated with Dacron scrim. The outer layer of the suit was made of Ortho-Fabric which consisted of a blend of Gortex, Kevlar, and Nomex.
Damit dürften die Außenschichten des Anzugs bereits "kugelsicher" sein.  :)


H.J.Kemm

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #53 am: 24. Juli 2008, 09:39:01 »
Moin,

in meinem Newsticker lese ich:

Ein kühlschrankgroßes Stück Weltraumschrott von der ISS leuchtet am Nachthimmel derzeit so hell wie die Sterne des Großen Wagens. Die ISS-Besatzung hatte den ausgedienten Ammoniak-Tank vor einem Jahr über Bord geworfen.

Seitdem nähert er sich der Erde. Inzwischen ist er problemlos mit bloßem Auge zu beobachten. In den nächsten Monaten werde sich der ~ 630 kg schwere Tank ständig mehr der Erdatmosphäre annähern und immer heller leuchten, bis er Ende des Jahres oder Anfang 2009 verglühe.

Beobachter in Europa seien in dieser Woche im Vorteil. Noch bis zum Wochenende erscheint der «Early Ammonia Servicer» demnach von Deutschland aus gesehen kurz nach 22.00 Uhr als Lichtpünktchen über dem Westhorizont und rast in wenigen Minuten halbhoch über den Nachthimmel.



(Foto aus: derStandard 23.07.2008)

Jerry
« Letzte Änderung: 24. Juli 2008, 09:50:50 von H.J.Kemm »

Offline Kreuzberga

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #54 am: 24. Juli 2008, 13:30:09 »
Irgendwie sieht das Teil so aus, als könnte es einen Wiedereintritt teilweise überstehen, wenn es in einem flachen Winkel auf die Atmosphäre trifft.

Falls dies passieren sollte, kann man im Moment bestimmt noch keine Aussage über eine mögliche Einschlagsellipse treffen, oder?
« Letzte Änderung: 24. Juli 2008, 13:30:58 von Kreuzberga »

Offline Pirx

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #55 am: 24. Juli 2008, 13:49:31 »
Zitat
Moin, in meinem Newsticker lese ich:
Ein kühlschrankgroßes Stück Weltraumschrott von der ISS leuchtet am Nachthimmel derzeit so hell wie die Sterne des Großen Wagens. ..
Jerry

Siehe: http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=3749.0
 
:D Gruß  Thomas
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Offline technician

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Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #56 am: 30. Juli 2008, 20:33:14 »
Zitat
Moin,

in meinem Newsticker lese ich:

Ein kühlschrankgroßes Stück Weltraumschrott von der ISS leuchtet am Nachthimmel derzeit so hell wie die Sterne des Großen Wagens. .....
Jerry

Und hier ist er Online:

http://thomas-wehr.homeip.net/space/earthview.php

und

http://thomas-wehr.homeip.net/space/iss-position.php


Viel Freude
Thomas

Clemens

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #57 am: 24. August 2002, 15:05:42 »
Wie schon anfänglich im Thema Mars oder Mond diskutiert wurde, ist der Weltraumschrott vor allem für den Tourismus ein Problem. Hier sollten Lösungsmöglickeiten oder Vorschläge zur Beseitigung dieses Mülls angebracht werden.


Zitat
Aber warum sollte man nicht den Magneten benutzen um den Schrott los zu werden ?  Nahe genug an der Erdatmosphäre und der Schrott würde verglühen oder ??
Den Weltraumschrott zu beseitigen wäre schon sehr wichtig in naher Zukunft.
 Neue Satelliten die nach etwa 20 Jahren unbrauchbar sind sollte man sofort wieder beseitigen und die Betreiber dazu verpflichten !!!  Dann würde der zwar nicht weniger werden, aber würde auch nicht zu nehmen.  

Wäre das realisierbar ???
Ich glaube, die Gegenstände, die im Orbit herumfliegen sind zu groß, um in der Atmosphäre zu verglühen, sonst hätte die NASA da bestimmt schon was gemacht, oder? Ausserdem beschädigt der Müll ja auch die Sonnensegel der Satelliten und die Satelliten selber.
« Letzte Änderung: 16. März 2009, 12:43:29 von H.J.Kemm »

Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #58 am: 27. August 2002, 17:22:36 »
Zu groß um zu verglühen? :o
Was sollten die denn so großes droben haben? Das müsste schon die Ausmasse der Mir oder von Skylab haben!
Ich halte für ein unmögliches Unterfangen, den bereits existierenden schrott  einzusammeln.
aber man müsste dafür sorgen, dass keiner mehr hinzukommt!

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #59 am: 28. August 2002, 16:58:15 »
Warum nicht den Schrott verbannen und neuen verhindern??  Wer kann solche Gesetze mit dem Zurückschicken erlassen ??? Die Bundesregierung sieht doch gar keinen Bedarf solch ein Gesetzesvorschlag zu realisieren. Wenn ein "großer" Politiker Astro-fan wäre, müsste man sich darum keine Sorgen machen.   >:(

Um die Größe mache ich mir keine Probleme weil man ja nicht alles sofort verglühen lassen soll. Aber erstmal Weltraumschrott sammeln, welches so groß wie Skylab oder die MIR werden kann.

Diese Rückstoßraketen für den Wiedereintritt würden ein weiteres Problem verursachen, weil das zusätzliche Gewicht Kosten verursachen würde. Und dann die Konstrukteure zu überzeugen wird reichlich schwer sein. :-/




Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #60 am: 28. August 2002, 17:20:06 »
Wieso eigentlich Bremsraketen? Könnte man dem sateliten nicht mit einer kleinen gezielten Detonation einen kleinen Schubs geben,damit er in der Atmosphäre verglüht? Die sprengladung müsste stark genug sein, dem Sateliten einen Schub zu geben , aber schwach genug, damit er nicht in tausend Fetzten fliegt. Eine solche sprengladung wäre auch sicher nicht sehr schwer!

Clemens

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #61 am: 28. August 2002, 18:08:26 »
Aber wenn man sprengt, geht immer irgendwas kaput. Ich glaube nicht, dass das die beste Lösung ist. So hat man nur noch mehr, kleinere Teile rumfliegen.

OK, das mit den zu grossen Teilen war wohl ne Fehlinformation.   ::)

cu Clemens  :D

nick999999

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #62 am: 28. August 2002, 20:53:55 »
Von wegen verglühen der Sateliten in der Erdatmosphäre, das ist bei denn heutigen Sateliten nicht immer möglich. Da moderne Sateliten immer schwerer und größer werden.

Das verglühen lassen würde auch nicht helfen um denn so wichtigen Geostationären Orbit von Müll frei zu halten.
Dort wird aber auch schon heute am schluss der Sateliten Lebensfauer desen Antrieb gezündet. Um diesen aus seiner PArkposition in einen neuen Parkorbit zu bringen.

Cu Nick

Clemens

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #63 am: 29. August 2002, 14:57:32 »

Zitat

Das verglühen lassen würde auch nicht helfen um denn so wichtigen Geostationären Orbit von Müll frei zu halten.

Wieso nicht? So hat man den Schrott ein für alle mal entfernt. Mit einem anderen Orbit verschiebt man das Problem nur, man löst es nicht!
Man brauch doch nur einen sehr geringen Sinkflug für den Müll. Der wäre dann slonge in der Atmosphäre, bis er verglüht. Und ich glaube nicht, dass die Materialien so gut sind, dass sie nicht verbrennen.

MfG Clemens

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #64 am: 03. September 2002, 07:48:35 »
Die Sprengung birgt die Gefahren, dass kleinere entstehen, weil sie abgesprengt wurden !!! Deshalb bevorzuge ich meine Meinung !!! Dass die Satelliten immer größer werden ist Quatsch, weil es auf die Mission ankommt !! ;)

Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #65 am: 05. September 2002, 14:24:23 »
Naja,ich sehe schon ein, dass eine Sprengung zu riskant ist!
Ein großer Teil ist viel leichter aufzuspüren, als viele kleine!
Und genau diese vielen kleinen Objekte sind es, die mir Sorgen machen! Auch wenn sie nicht größer als ein paar mm oder cm sind, besitzen sie durch ihre hohe Geschwindigkeit  eine doch sehr beachtliche kinetische Energie! Und da es leider noch keine Schutzschilde a la Star Trek gibt, sollten sie aufgespürt und in einer Karte verzeichnet werden! Instrumente mit der notwendigen Feinheit wird es wohl schon geben!
Und wenn man die genaue Position eines solchen Teilchenstroms hat, könnte man doch in deren Flugstrecke eine Gaswolke entlassen in der durch die hohe Reibungshitze die Partikel verglühen! Nach dem Motto: Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, dann bringen wir eben den Berg zum Propheten! ;D
Zumindest für die kleinsten teile Weltraumschrott dürfte das funktionieren!
Grüße
Myrdin

Clemens

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #66 am: 06. September 2002, 16:48:17 »
Das klingt ganz gut...
Aber eine Gaswolke in den Weltraum pusten?
Würde die sich nicht zu schnell verteilen, als dass dadurch irgendwelcher Schrott verglüht?

Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #67 am: 06. September 2002, 17:42:11 »
Nun,das ist natürlich eine Überlegung wert! Das funktioniert natürlich nicht bei Gasatomen mit geringer Masse und dementsprechender Bewegungsenergie und Geschwindigkeit!
wie z.B Wasserstoff! Das sieht man schon an den Gasplaneten, dass es einer starken Gravitation bedarf eine solche Atmosphäre festzuhalten!
Aber das hängt,soweit ich weiß, mit der Brown`schen Teilchenbewegung zusammen. Die Physiker unter euch können das sicher besser erläutern! ;)
Ich würde daher ein Gas vorschlagen, dass leicht herzustellen,zu kühlen und ungefährlich zu transportieren ist, wie z.B Stickstoff. Das dürfte auch keinen Schaden anrichten, wenn es richtung Erde rieselt.
Natürlich bedarf es auch einer genauen zeitlichen Abstimmung, wann und wo das Gas ausgeblasen wird!
Daher ist die genaue Flugbahn unbedingt zu kennen!
Ciao
Myrdin

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #68 am: 13. September 2002, 21:22:30 »
Ich versteh nicht ganz wie das mit dem teilchenstrom gemeint ist !!! Wie sollen Teilchen verglühen wenn man eine Wolke hinpustet ?? Wo soll die Wärme denn her kommen ?? Tja tut mir leid aber da versteh ich nur Bahnhof. ??? Könntest du mir das mal bitte genauer erläutern Myrrdin ?  Wär nett !! Dann könnte ich vielleicht wieder mitdiskutieren. Danke !

Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #69 am: 13. September 2002, 21:37:40 »
Nun, ich dachte da an die Reibungshitze. Das gleiche passiert ja mit Kleinstmetoriten,wenn sie auf die Erdatmosphäre prallen! Das sind die Sternschnuppen die jede nacht zu sehen sind! Durch die hohe Geschwindigkeit des schrottteilchens, prallt es auf die zwar kleinen aber doch millionen Gasatome. Durch die Reibungshitze verglüht es dann. Obwohl ich mir selber nicht sicher bin,ob man eine genügend große Gaswolke zustande bringt! :-[
Würde auch genügen,wenn es nur abgebremst wird,und dann richtung Erde fällt.Die Atmosphäre erledigt den Rest!
Wie gesagt,ich bin kein Physiker...vielleicht meldet sich einer zu Wort und korregiert mich! ;)
Ich hoffe ich konnte es dir ein bischen erklären...
CU
Myrdin

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #70 am: 14. September 2002, 20:45:14 »
Ja, danke hab jetzt ungefähr geschnallt worauf du hinauswillst.
Ob die Gaswolke groß genug wäre ??? Mehr als fraglich, aber die wichtigste Frage ist : Wie kann man die Satelliten abbremsen ?? Wie wäre es mit Bremsfallschirmen, die durch eine Klappe, wenn der Satellit nicht mehr nutzbar ist, ausfahren und die Atmosphäre den Satelliten abbremst.
Oder Sonnensegel, die eine Ausfahrmöglichkeit haben und den Satelliten bremsen ??? Wäre das technisch möglich ?

Fragen über Fragen !! Wer kann dies beantworten ??

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #71 am: 14. September 2002, 20:51:52 »
Noch eine Idee.  Kann man denn nicht  den Satelliten in so eine niedrige Umlaufbahn bringen dass er nach 20 Jahren durch reibungen mit der Atmosphäre von selbst so langsam geworden ist, dass er verglüht. Dies würde alle Ideen in den Schatten stellen, weil keine zusätzlichen Kosten entstehen. 8)

Oder hinkt meine Idee ?? :-/

Clemens

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #72 am: 14. September 2002, 22:56:13 »
Naja, das klingt erstaml nicht schlecht, aber ich denke mir, dass man eine SEHR genau berechnete Umlaufbahn braucht. Und wenn da ein kleiner Fehler passiert, ist ein Satellit schnell mal futsch. Ich denke, die Sache ist zu Risikoreich...
« Letzte Änderung: 14. September 2002, 22:56:38 von Clemens »

Myrdin

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #73 am: 15. September 2002, 13:59:27 »
Leider kann man nicht jeden Sateliten in geringer Höhe aussetzen. Verschiedene aufgaben erzwingen einen bestimmten Orbit.(z.B geostationär für Wettersateliten)

Franz_Kattner

  • Gast
Re: Konzepte gegen Weltraumschrott
« Antwort #74 am: 23. September 2002, 10:20:07 »
Kleine stabilisierende Düsen sind doch immer angebracht oder? Dadurch kann man kleine Korrekturen in der Umlaufbahn machen. Außerdem sollte man die Bahn der Satelliten immer ganz genau berechnen.!!!!  Die geostationären Satelliten müssten natürlich dabei ausgenommen werden !!!!