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Autor Thema: DLR  (Gelesen 120690 mal)

Feramin

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Re: DLR
« Antwort #50 am: 07. Februar 2008, 09:51:54 »
Morgen,

es wird einfach jeden Tag probiert die Texus 44 zu starten.
Auch aktuell läuft wieder ein Countdown, bisher sieht es noch ganz gut aus.

LG Miri

Feramin

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Re: DLR
« Antwort #51 am: 07. Februar 2008, 14:21:13 »
Hallo,

die Texus 44 ist heute um 12:30 MEZ erfolgreich gestartet.

Liebe Grüße
Miri

Offline Martin

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Re: DLR
« Antwort #52 am: 08. Februar 2008, 23:10:00 »
Ich habe mal einen zentralen Thread für Höhenforschungsmissionen eingerichtet:
http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=4181.0
Da gibts auch die PM zum Texus Start.
Dein Posting kommt ohne Sand nicht an sein Ziel. Wir sind überall. Deine Geo- & Montanwissenschaften | www.wir-sind-ueberall.de

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #53 am: 30. Mai 2008, 18:42:14 »
Rob Coppinger hat auf dem International Academy of Astronautics' symposium in Frankreich Bilder von einer Präsentation über ein Spaceliner Konzept des DLR gemacht:
http://www.flightglobal.com/blogs/hyperbola/2008/05/iaa-german-aerospace-center-sp.html
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #54 am: 14. Juni 2008, 21:50:38 »
Zitat
Bundespräsident Dr. Horst Köhler besucht DLR-Standort und europäisches Columbus-Kontrollzentrum

13 Juni 2008
Im Rahmen seiner jährlichen Informations- und Begegnungsreise mit Vertretern des Diplomatischen Korps hat Bundespräsident Dr. Horst Köhler heute am Freitag, den 13. Juni 2008, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das dort ansässige europäische Columbus-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen besucht.
 
Nach der Landung des A310 auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen bei München begab sich der Bundespräsident mit den mehr als 160 Teilnehmern der Reise in das Deutsche Raumfahrt-Kontrollzentrum. Nach der Begrüßung durch Prof. Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, und Thomas Reiter, Vorstand für Raumfahrtforschung und -entwicklung des DLR, führte sein Weg ins europäische Columbus-Kontrollzentrum.

Dort fand eingeleitet von ESA-Astronaut und Columbus Missionsleiter Reinhold Ewald ein so genannter "Livecall", mit der Stammbesatzung 17 auf der Internationalen Raumstation ISS statt, bei dem sich der Bundespräsident und der Doyen des Diplomatischen Korps, Erzbischof Dr. Jean-Claude Perisset, mit dem Kommandanten Sergei Volkow (Russland) und den Flugingenieuren Greg Chamitoff (USA) und Oleg Kononenko (Russland) unterhielten. Von besonderem Interesse waren die internationale Zusammenarbeit sowie die Durchführung wissenschaftlicher Experimente im europäischen Weltraumlabor Columbus.  

Die Vertreter des Diplomatischen Korps verfolgten das Geschehen auf einer Grossbildleinwand im Foyer des Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrums. Nach dem Gespräch mit den Astronauten auf der ISS berichtete Thomas Reiter über die Astrolab-Mission der ESA und gab einen Überblick über aktuelle Arbeiten und Experimente an Bord der ISS.

Quelle:
http://www.esa.int/esaCP/SEM8T7VG3HF_Germany_0.html
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #55 am: 23. September 2008, 17:55:39 »
Das DLR hat da einen kleinen SchulWettbewerb zur Positionsbestimmung der ISS per Triangulation gemacht und hier kann man sich die Sieger anschauen:
http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-13538/
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #56 am: 14. Oktober 2008, 20:10:34 »
Zitat
DLR-Institut für Raumfahrtsysteme nimmt Arbeit auf
13. Oktober 2008

Übergabe des neuen Labor- und Bürogebäudes am DLR-Standort Bremen


Mit der am 13. Oktober 2008 erfolgten Übergabe des neuen Labor- und Bürogebäudes haben die 68 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Raumfahrtsysteme des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) den wissenschaftlichen Betrieb am neuen DLR-Standort Bremen in vollem Umfang aufgenommen. Damit erfährt der Raumfahrtstandort Bremen eine weitere Stärkung. Das neue DLR-Institut wird insbesondere in der Entwicklung von Raumfahrtsystemen tätig sein. Dabei werden neue, innovative Technologien und Verfahren zum Einsatz kommen, die die Realisation von Raumfahrtmissionen effizienter und kostengünstiger machen.

"Das DLR hat heute in Bremen an seinem 13. Standort in Deutschland den wissenschaftlichen Betrieb aufgenommen. In Zusammenarbeit mit den in Bremen ansässigen industriellen und universitären Kapazitäten wird das neue Institut einen wichtigen Beitrag im Bereich der Systemanalyse und Systemtechnik für die Raumfahrt leisten", erklärte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandvorsitzender des DLR. Wörner ergänzte: "Darüber hinaus wird das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme in Kooperation mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie Raumfahrtprojekte mit Systemanspruch durchführen, sich gemeinsam mit der Universität Bremen für eine verbesserte Ausbildung einsetzen sowie Schnittstelle zwischen anwendungsorientierter Forschung und industrieller Nutzung sein."

Die Schlüsselübergabe an die Wissenschaftler erfolgte in Anwesenheit von Jens Böhrnsen, Präsident des Senats und Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, sowie Renate Jürgens-Pieper, der Senatorin für Bildung und Wissenschaft.

Aufgaben für die Zukunft

Eine zentrale Aufgabe des neuen DLR-Instituts ist die Analyse komplexer Raumfahrtsysteme. Dabei erstellen die Ingenieure und Wissenschaftler Entwürfe und Konzepte für künftige Raumfahrtmissionen und bewerten diese. Im Sektor Systemtechnik wird insbesondere Hard- und Software entwickelt, die systembestimmend und anderweitig nicht verfügbar ist. Weitere Komponenten und Subsysteme werden von anderen Instituten des DLR zugeliefert.

Bei der Realisation von Raumfahrtmissionen legt das DLR-Institut für Raumfahrtsysteme seinen Schwerpunkt auf die Systementwicklung, -integration und –verifikation. Gegenwärtig forschen die Bremer Wissenschaftler bereits an kryogenen Oberstufen, Kompaktsatelliten, Bordcomputern, orbitalen Experimentalplattformen, hochpräziser Lageregelung sowie Explorationstechnologie. Hinzu kommen Schüler- und Studentenexperimente auf Höhenforschungsraketen und –ballons wie zum Beispiel im Rahmen des REXUS/BEXUS-Programms.

Mit dem Start der wissenschaftlichen Arbeiten am neuen DLR-Standort Bremen wurden auch die ersten Forschungskooperationen geschlossen. Partner sind der Raumfahrtkonzern EADS Astrium und die Universität Bremen mit dem Ziel der Entwicklung einer neuen Oberstufe für ein Trägerraketensystem.

Investition in die Zukunft

Bisher wurden zirka 12,5 Millionen Euro in den neuen DLR-Standort investiert. Sie stammen aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), des Landes Bremen sowie des Europäischen Entwicklungsfonds (EEF). Für den laufenden Betrieb stehen jährlich zirka 17,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Ausgestattet wurde das DLR-Institut bereits mit dem so genannten CEF-Labor (Concurrent Engineering Facility), einer optischen Landenavigationseinrichtung sowie einer Dynamiksimulation. Sie dienen der Zielstellung "Erlangung von Systemfähigkeit". Darunter versteht man die Möglichkeit der Gesamtbetrachtung eines Raumfahrtsystems in seinen einzelnen Baugruppen und deren Zusammenwirken.

Das CEF-Labor versetzt die Wissenschaftler in die Lage, Konzeptstudien simultan mit allen Projektbeteiligten durchzuführen. Verändert sich in der Planung zum Beispiel die Masse eines Raumfahrzeugs, werden sofort die Auswirkungen auf andere Systemkomponenten und -einheiten, wie beispielsweise die erforderliche Größe der Trägerrakete, erkennbar. Dieses Verfahren verkürzt den Planungsprozess und spart somit Kosten. Mithilfe der optischen Landenavigation werden Anflugverfahren von planetaren Raumsonden simuliert. Damit sollen neuartige Methoden zur Steuerung von Raumsonden im Endanflug auf ihr Missionsziel entwickelt werden, um mögliche Verluste zu verhindern. Die Dynamiksimulation bedient sich zweier absolut ebener, zirka 16 Tonnen schwerer Granit-Tische. Auf diesen simulieren die Wissenschaftler mit luftkissengelagerten Fahrzeugen den Formationsflug von Satellitenflotten.

In einem zweiten, gegenwärtig geplanten Bauabschnitt im DLR-Standort Bremen sind bis 2011 eine große Integrationshalle und weitere Labore geplant. Dann werden auch die jetzt schon zum DLR-Institut für Raumfahrtsysteme gehörenden zwölf Wissenschaftler und Ingenieure nach Bremen ziehen, die zurzeit noch am DLR-Standort in Berlin-Adlershof unter anderem mit umfangreichen Testeinrichtungen arbeiten.

Quelle:
http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-13759/
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #57 am: 14. Oktober 2008, 20:12:11 »
Zitat
Forschungsverbund für die Weiterentwicklung von Raketen-Oberstufen
13. Oktober 2008

Kooperationsvereinbarung zwischen DLR, Industrie und Universität Bremen unterzeichnet


Im Institut für Raumfahrtsysteme am neuen Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bremen wurde heute eine Kooperationsvereinbarung zum Forschungsverbund "Oberstufe für Trägersysteme" unterzeichnet. Die Kompetenz Deutschlands beim Bau von Antriebssystemen in der Raumfahrt soll damit weiter ausgebaut werden.

"Der Forschungsverbund hat das Ziel, die Forschungs- und Entwicklungsleistungen der Partner zu bündeln und auf gemeinsame Entwicklungsziele auszurichten", sagte Thomas Reiter, DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -entwicklung. Reiter sagte weiter: "Damit soll ein nationaler Beitrag zur Entwicklung neuer und verbesserter Raumfahrtsysteme in Europa geleistet und die Kompetenz Deutschlands auf dem Gebiet vom Raketen-Oberstufen gesichert und weiter ausgebaut werden."

Unter Federführung des DLR sind die Industriepartner Astrium und MT Aerospace sowie die Universität Bremen mit dem Zentrum für angewandte Raumfahrttechnologie und Mikrogravitation (ZARM) am Forschungsverbund beteiligt.

DLR-Wissenschaftler aus Bremen, Lampoldshausen, Göttingen und Braunschweig beteiligt

Zunächst bauen die Kooperationspartner den Forschungsverbund gemeinsam auf, das DLR wird dabei die entsprechend notwendige Infrastruktur einrichten. Dazu zählt unter anderem der Aufbau von zwei Kryo-Laboren für Experimente mit flüssigem Sauerstoff und Wasserstoff im Tieftemperaturbereich.

Vom DLR werden im Rahmen dieser Kooperation Wissenschaftler der Institute für Raumfahrtsysteme in Bremen und für Raumfahrtantriebe in Lampoldshausen sowie für Faserverbund- und Leichtbau in Braunschweig und für Aerodynamik- und Strömungstechnik in Göttingen und Braunschweig an den Forschungsaktivitäten beteiligt sein.

Erforschen wollen die Wissenschaftler unter anderem die Handhabung von kryogenen, also extrem niedrig temperierten Treibstoffen. In einem weiteren Schritt wollen sie damit im Zusammenhang stehende technologische Verfahren weiterentwickeln. Forschungsschwerpunkte des Verbunds sind außerdem die Simulation von Treibstofffördersystemen, die Nutzung der Faserverbundtechnologie für Oberstufen und die Entwicklung eines flexiblen, fehlertoleranten Steuersystems.

Quelle:
http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/86_read-13763/
« Letzte Änderung: 14. Oktober 2008, 20:12:46 von tobi453 »
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Online -eumel-

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Re: DLR
« Antwort #58 am: 15. Oktober 2008, 01:41:21 »
Da tut sich doch was! :)

Für welche Größenordnung, bzw. welchen Träger soll denn die Oberstufe konzipiert werden?
Nächster Berliner Stammtisch am Freitag, dem 30. November 2018 ab 19:30 Uhr in der Bar Gagarin.

Offline Schillrich

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Re: DLR
« Antwort #59 am: 15. Oktober 2008, 06:40:33 »
Guten Morgen Jörg,

ich glaube so etwas Konkretes (Oberstufe für Träger X) ist das nicht. Das hört sich nach einer Kooperation an, um Komponenten, Technologien und Konzepte zu entwickeln, so dass man beim Start eines echten Programms gut aufgestellt ist und mitmachen kann, evtl. als Technologieführer.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

H.J.Kemm

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Re: DLR
« Antwort #60 am: 17. August 2009, 10:26:06 »
Moin,

DLR auf Moskauer Aerosalon MAKS 2009

Bereits zum dritten Mal seit 2005 beteiligt sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Moskauer Aerosalon MAKS, der nationalen Luft- und Raumfahrtausstellung Russlands in Schukowski vor den Toren Moskaus. Vom 18. bis zum 23. August 2009 präsentiert sich das DLR am deutschen Gemeinschaftsstand als nationale Forschungseinrichtung gemeinsam mit der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie.

Exponate:

Röntgenteleskop eROSITA - auf der Jagd nach der Dunklen Energie.
Seit dem Urknall expandiert das Universum – und eigentlich sollte diese Expansion durch die Schwerkraft der Materie verlangsamt werden. Doch stattdessen wird die Expansion schneller, angetrieben durch die so genannte Dunkle Energie. Licht in dieses Dunkel soll das Röntgenteleskop eROSITA (extended ROentgen Survey with an Imaging Telescope Array) bringen, das unter der Federführung des Max-Planck-Instituts für extraterrestrische Physik in Garching gebaut wird. Es soll 2012 auf der russischen Sonde "Spektrum-Röntgen-Gamma (SRG)" gestartet werden und mindestens sieben Jahre im Orbit bleiben, um nach diesem geheimnisvollen Stoff aus der Erdumlaufbahn zu fahnden. Im Rahmen des nationalen Raumfahrtprogramms wird diese Mission vom DLR in seiner Rolle als nationale Raumfahrtagentur finanziert.


Das Ziel des EXPERT-Projekts (European eXPErimental Reentry Testbed), einem europäischen experimentellen Wiedereintrittsfahrzeug, im DLR ist die Überprüfung und der Test von aerothermodynamischen Modellen, numerischen Codes und Bodentestanlagen in einer repräsentativen Flugumgebung. Damit soll ein besseres Verständnis der Prozesse in der Entwicklung und im Entwurfsprozess für Raumfahrzeuge erreicht werden. Zentraler Bestandteil von EXPERT ist die faserkeramische Nasenkappe, die das DLR-Institut für Bauweisen- und Konstruktionsforschung in Stuttgart herstellen wird. Frühere Entwicklungen in Europa für den Raumgleiter Hermes oder auch für den Erprobungsträger X-38 zeigten, dass es einen großen Bedarf an Daten aus hypersonischen Flügen oder vom Wiedereintritt gibt.


Numerische Strömungssimulation am EXPERT-Erdatmosphären-Wiedereintrittsfahrzeug

Zu *EXPERT* gibt es hier auch noch was >>>

Jerry

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #61 am: 08. Oktober 2009, 11:22:11 »
Zum 50-jährigem Jubiläum vom DLR Standort Lampoldshausen gibt es hier ein Buch zum kostenlosen Download:
http://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/kommunikation/publikationen/50jahre_dlrla/DLR_LA_buch_50jahre_final.pdf

und hier einen 14-minütigen Film:
http://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/webcast/webcast2009/50jahre_DLR_LA.mp4
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

rm39

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Re: DLR
« Antwort #62 am: 24. November 2009, 20:38:39 »
N'abend,

das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI) und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) werden in den nächsten fünf Jahren zusammenarbeiten und Grundlagenforschung bezüglich Langzeitmissionen/Langzeitisolation in der Arktis und für den Weltraum betreiben. Diese Forschung soll auch, neben der ISS, möglichen Mond- und Marsmissionen zu gute kommen.
Hier der ganze Artikel:
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-11/129_read-21083/

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #63 am: 30. November 2009, 18:33:00 »
Das DLR hat die DLR Nachrichten 124 veröffentlicht:
http://www.dlr.de/DesktopDefault.aspx/tabid-1/117_read-21337/

Direktdownload:
http://www.dlr.de/Portaldata/1/Resources/kommunikation/publikationen/124_nachrichten/DLR-Nachrichten_124_web.pdf

Zwei interessante Artikel sind z.B. der über die Expertnasenkappe und den ultraschnellen Passagiertransport mit einem Sänger ähnlichem Konzept.
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

rm39

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Re: DLR
« Antwort #64 am: 16. Dezember 2009, 17:07:18 »
Auf der DLR Website wird der dreißigjährigen Erfolgsgeschichte der Ariane Trägerrakete gedacht.
Sehr schön wird hier auf die Entwicklung der europäischen und nationalen Raumargenturen in den frühen 60er und 70er Jahren eingegangen. Als Ariane-Geburtshelfer wird die Gründung der ESA  genannt und der strategischen Weitblick Frankreichs, die die Arbeiten an einem Trägerraketensystem nie ganz aufgegeben haben.  Hervorgehoben wird hier noch mal die erhebliche Mitarbeit des Raketentestgeländes Lampoldshausen bei der Entwicklung der ersten Ariane.
Auch von mir, herzlichen Glückwunsch zu dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte.  8)
http://www.dlr.de/desktopdefault.aspx/tabid-11/129_read-21578/

Offline Kreuzberga

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Re: DLR
« Antwort #65 am: 13. Januar 2010, 10:57:48 »
Ein ausführliches, eher persönliches Interview mit Jan Wörner, dem Vorstandsvorsitzenden des DLR gibt es hier vom WDR2 als Podcast: http://gffstream-2.vo.llnwd.net/c1/m/1262686530/radio/montalk/wdr2_montalk_20100111.mp3

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #66 am: 13. Januar 2010, 12:14:44 »
Das DLR hat jetzt Blogs auf seiner Seite, einer ist vom Vorstandsvorsitzenden:
http://www.dlr.de/blogs/
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tobi

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Re: DLR
« Antwort #67 am: 25. Januar 2010, 13:19:09 »
Der NASA Administrator Bolden war zu Besuch im DLR Stuttgart. Hier der Blogeintrag von dem DLR Vorstandsvorsitzenden Jan Wörner zum Besuch:
http://www.dlr.de/blogs/de/desktopdefault.aspx/tabid-5896/9578_read-33/
Airbus Chef Tom Enders: "Wegwerf-Raketen sind ein Auslaufmodell."

Offline tomtom

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Re: DLR
« Antwort #68 am: 09. Juni 2010, 01:12:56 »
Am Donnerstag Mittag trifft auf der ILA in Berlin DLR-Chef Wörner auf NASA-Vize Lori Garver und man will NASA-DLR-Kooperation vereinbaren.

Da bin ich mal sehr gespannt, ob die ORION wirklich mit Ariane transportiert werden soll. Oder worin die Kooperation bestehen soll.

Wörner will auch mit den Russland kooperieren.
http://www.ad-hoc-news.de/dlr-sieht-neue-chancen-der-zusammenarbeit-mit-der-nasa--/de/News/21379258

Offline runner02

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Re: DLR
« Antwort #69 am: 09. Juni 2010, 08:05:38 »
Zitat
Oder worin die Kooperation bestehen soll.

Realistischerweise aus Bezahlung (was ich nicht hoffe, aber was soll schon werden? Die Arianne ist nicht human rated und ich denke nicht, dass die ESA das vorhat... Allerdings hätte man dann zwei Fliegen mit einer klappe: Orion+ARV Startmöglichkeit)
(über Musk) “He wants to make people a multi-planet species, and he’s not going to quit. He’ll change the model, or he’ll spend more of his own money—he’ll do something. He’s not in it to build the rockets; that’s a means to an end. It’s a religion for him.”

Offline fion1

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Re: DLR
« Antwort #70 am: 09. Juni 2010, 11:35:28 »
Realistischer weise geht es beim Kooperationsgespräch DLR-NASA um Zusammenarbeit in Forschung und eventuell Missionsteilen der unbemannten Raumfahrt, sicher nicht um Orion auf Ariane. Orion ist tot und DLR-Chef Wörner kann sicher nicht für die ganze ESA/Ariane sprechen.

Runner beziehe doch nicht immer jede Kleinigkeit auf die bemannte Raumfahrt und/oder Constellation. Es gibt noch eine andere recht vielfältige Aufgabenwelt da draußen ;)

Offline tomtom

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Re: DLR
« Antwort #71 am: 09. Juni 2010, 12:20:59 »
tja, dürfte wohl so sein. In einer Pressemeldung (dradio) ist von Verlängerung der Grace-Mission die Rede.

Zur Klarstellung, Orion CRV ist, was den Transport angeht, erstmal unbemannt, die Ariane also eine Option, vor allem aber hatte Mitte April Peter Hintze dies als Kooperationsobjekt vorgeschlagen.

Ich nehme mal an, dass dieser Vorschlag irgendwie auch die NASA erreicht hat und wäre neugierig auf die Resonanz (auch wenn ich der Realisierung kaum Chancen einräumen würde; Welche Rolle spielt dabei die abgebrochene Kooperation des früheren CRV-Projekts X38). Überhaupt scheint Kooperation in den letzten Monaten wenig konkret zu sein. Bemanntes und ISS mag Thema der ESA sein, aber wenn die NASA mit deutscher Kooperation nur ihre neuen Science-Projekte aufpeppen will, scheint mir das etwas dünn zu sein.

Fragen würde ich auch, wie in Zukunft der ISS-Crew-Transport der Europäer geplant ist.

rm39

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Re: DLR
« Antwort #72 am: 09. Juni 2010, 21:14:28 »
Wörner will auch mit den Russland kooperieren.

Dazu meldet Roscosmos die Unterzeichnung eines Rahmenvertrages zwischen Roscosmos und der deutschen Raumfahrtbehörde DLR heute in Berlin. Der Vertrag, der langfristige Zusammenarbeit auf der wissenschaftlichen Mikrogravitations-Forschung mit den Satelliten Foton-M und Bion-M regelt, wurde von Roscosmos Chef Anatoly Perminov und Vorsitzendem des DLR Vorstands Johann-Dietrich Wörner geschlossen. Die Abmachung definiert Inhalt, allgemeine und organisatorische Grundsätze der langfristigen Kooperation. Weitere spezifische Projekte werden durch individuelle Abmachungen verhandelt, um Inhalt, Finanzbedingungen, Expeditionsreihenfolge, Verpflichtungen, organisatorische Struktur usw. aufzustellen.

Offline tul

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Re:DLR
« Antwort #73 am: 10. Juni 2010, 00:07:53 »
Falls Hayabusa 2 kommen sollte plant DLR zusammen mit Frankreich einen eigenen hüpfenden Lander mit zu schicken. Masse ist 20 Kilo wovon 3 für die wissenschaftlichen Instrumente, d.h. eine Kamera, ein Mikroskope mit einem  IR Spektrometer sowie ein Instrument zur chemischen Analyse oder ein Radiotomographer.

http://eotvos.dm.unipi.it/Workshop2010/Talks/HDittus0210.pdf

Aus dem selben Dokument geht hervor, dass die Entwicklung und Bau des 150-200 Kilo AsteroidFinder in Phase-B übergeht. Start ist für 2012 als Sekundärnutzlast geplant.

rm39

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Re: DLR
« Antwort #74 am: 14. Juni 2010, 17:34:22 »
Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat seine „DLR-Nachrichten“ in ein „DLR-Magazin“ modernisiert.
Hier der Link zum neuen DLR-Magazin 126.
http://www.dlr.de/PortalData/1/Resources/kommunikation/publikationen/126_magazin/DLR_126_de/index.html
Quelle

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