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  • 16:14 MESZ - Start New Shepard / Blueorigin mit Webcast: 19. Juni 2016
  • Blue Origin Abort Test: 05. Oktober 2016

Autor Thema: Blue Origin  (Gelesen 395753 mal)

Ariane 42L

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Re: Blue Origin
« Antwort #950 am: 28. August 2017, 08:24:13 »
Sojus-11 wohl auch noch!

Au
da hab ich eine Bildungslücke.
Es könnte noch weitere Ereignisse im bemannten Bereich gegeben haben, wie undichte Handschuhe und die Apollo-Kapsel beim ASTP.

[Theorie beginn] Bei BO werden die Astronauten oder Passagiere in die Kapsel einsteigen, es wird wie beim Space Shuttle ein Drucktest der Kabine durchgeführt. Die Passagiere werden Atemmasken und Schwimmwesten tragen. BO weiss welche Risiken durch zu früh öffnende Ventile vorhanden sind und wird entsprechend Sauerstoff mitführen um die ausströmende Luft zu ersetzen. [Theorie ende]

Bei den genannten Anomalien, im unbemannten Bereich gab es noch weitere, wären die Kapsel längere Zeit unterwegs gewesen und oder es gab mechanischen Veränderungen, die es BO wohl nicht geben wird.

Offline MR

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Re: Blue Origin
« Antwort #951 am: 29. August 2017, 15:59:14 »
Nach längerem Nachdenken sehe ich das nicht mehr so kritisch. Die Trümmer- und Micrometeoritengefahr in 100 km Höhe ist vergleichsweise gering. Das Risiko ist geringer als bei Kapseln im LEO und dort tragen die Besatzungen auch nur sehr selten Druckanzüge. Entscheidend ist, das die Kabine beim Start druckdicht ist. Sollte es beim Steigflug zu einem Druckabfall kommen, kann man den Aufstieg abbrechen und die Kapsel sofort wieder landen lassen. Für diese paar Minuten sollten die zusätzlichen Luft- und Sauerstoffreserven ausreichen.

Offline Schneefüchsin

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Re: Blue Origin
« Antwort #952 am: 29. August 2017, 21:06:56 »
Der Druckabfall ist für den Körper direkt das Problem, sondern das die Lungen bei dem Druckabfall Probleme mit der Aufnahme von Sauerstoff bekommen, vor allem unvorbereitet.
Sauerstoffmasken würden dieses Problem umschiffen, so das die Passagiere länger bei Bewustsein bleiben.

Jetzt etwas eigene Spinnerei die aber möglich ist.
Danach wird es wichtig, das der Brustkorb einen Gewissen Außendruck erfährt, dass es beim Atmen keine Probleme gibt, dies könnte schon erreicht werden, wenn im Anzug eine Schicht enthalten ist, die mit zb. 0,9 Atmosphären Luft gefüllt ist, diese Schicht würde bei einsetzen eines Unterdrucks sich ausdehnen und könnte so den Körper unter Druck setzen, Ausnahmen währen Hände und Kopf, die ja heraus ragen.
Nächster Kritischer Punkt sind die Augen, da das Wasser an deren Oberfläche verdampfen würde und die Augen deswegen unterkühlen würden, wenn aber die Sauerstoffmaske über das Ganze Gesicht geht, wäre dies auch kein Problem mehr, Solche Masken können sogar den ganzen Kopf abdecken.

Freiliegende Haut an sich ist für eine kurze Weile ein eher kleines Problem. Klar es kann zum Anschwellen der Haut kommen, und auch so zu Bewegungsproblemen kommen, aber Tödlich wäre es nicht. Wenn wieder Normaldruck herrscht wären Hände zum Beispiel wieder benutzbar.

---
Übrigens, wenn es durch ein kleines Loch zu einem Druckabfall kommt ist der Anfangs rapide, aber desto näher sich der Druck dem Außendruck anpasst, desto langsamer geht es. Einen niedrigen Grunddruck zu halten wäre also deutlich leichter als einen hohen (1 Bar). Wofür man den niedrigen Grunddruck braucht ist eine andere Frage.

Grüße aus dem Schnee

Offline rok

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Re: Blue Origin
« Antwort #953 am: 29. August 2017, 22:19:45 »
Ich glaube nicht, dass ich gerne in einem Korsett stecken möchte, das meinen Körper mit einem Druck von 0,9 bar beaufschlagt, während die Luft um mich herum einen geringeren Druck aufweist.
Das wäre so, als wenn man in einer Wassertiefe von 1 m (oder mehr) versucht, durch einen Schnorchel zu atmen. Das geht nicht, weil der Umgebungsdruck die Luft aus den Lungen drückt und man nicht dagegenan atmen kann.

Was man machen kann, hängt einfach davon ab, wie groß das Loch ist, in welcher Höhe man ist, in welche Richtung die Fahrt geht usw. Mit viel Sauerstoff (notfalls intubiert oder sonstwie zwangsbeatmet) kann man auch etliche Minuten bei geringem Luftdruck überleben, aber das ist eigentlich nicht ein spezielles Blue Origin Thema.

Robert

Offline Schneefüchsin

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Re: Blue Origin
« Antwort #954 am: 29. August 2017, 23:36:15 »
Du hast glaube ich ein falsches Bild von der Situation.

Normal auf der Erde: Druck auf den Körper 1 Bar, Druck der Atemluft 1 Bar.
Mein Vorschlag: Druck auf den Körper 0,9 Bar (oder etwas drunter wegen Materialausdehnung), Druck der Atemluft aus der Notflasche 0,9 Bar, bzw. das selbe wie der der Anzug.

Das "Korsett" liegt locker um deinen Körper, wie ein anliegender Overall, erst durch Druckverlust in der Kapsel baut der Anzug selbst Druck auf.

Ps: Das ist nichts offizielles, sondern die Möglichkeit, wie die ich mir bei BOs New Shepard vorstelle.

PPs.: Realisiere gerade, das man die Luftzellen nicht mit 0,9 Bar versehen kann da sie zusammengedrückt werden auf 1 Bar. Der Gedanke ist halt, das solche Luftzellen im Anzug sich leicht ausdehen, das sie einen Druck auf den Körper von etwa 0,9 Bar oder sowas aufbauen.

Grüße aus dem Schnee

Offline Doc Hoschi

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Re: Blue Origin
« Antwort #955 am: 12. September 2017, 12:02:47 »
Ein paar nette Eindrücke aus der BO-Fertigung nebst Nahaufnahmen der Landebeinvorrichtung: https://imgur.com/gallery/qJt1o

Außerdem kann man auf dieser aktuellen Aufnahme (Planetlabs) von Anfang September am LC -11...sorry, LC -36 schon den Flammenschacht im Startbereich erkennen: https://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up060162.png
Man erkennt bereits die typisch trichterförmige Aufweitung wie beim LC -39A, welche auf dem veröffentlichten Startplatzrendering nicht zu sehen war.
« Letzte Änderung: 12. September 2017, 13:57:31 von Doc Hoschi »
Douglas Adams: "In an infinite universe, the one thing sentient life cannot afford to have is a sense of proportion."

Offline tobi

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Re: Blue Origin
« Antwort #956 am: 12. September 2017, 23:21:31 »
Zitat
Clay Mowry of @blueorigin on hurricane prep at Cape Canaveral rocket plant, nearing completion: 'We put a lot of sandbags around it.' All OK
https://twitter.com/pbdes/status/907528988838518785

Bei BO am Cape alles ok.

Online -eumel-

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Re: Blue Origin
« Antwort #957 am: 28. September 2017, 00:01:37 »
Am 12. September 2017 nahm NASA Fotograf Bill White an einen Inspektionsflug des Kennedy Space Centers teil, um die Schäden durch Hurrikan Irma zu dokumentieren.

Dabei überflogen sie auch den Exploration Park mit der Baustelle der Blue Origon Produktionshalle.
Die Halle scheint äußerlich fast fertig gestellt und wurde durch den Sturm kaum beschädigt:


Photo Credit: NASA/Bill White

Links über der Halle ist der KSC Visitor Complex mit Rocket Garden, Atlantis Halle und dem Shuttle Stack zu sehen.
Am Horizont rechts von der Bildmitte sieht man das VAB.
Rechts am Horizont ist LC -39A zu sehen.

Offline Klakow

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Re: Blue Origin
« Antwort #958 am: 28. September 2017, 20:29:29 »
Also eines muss man echt sagen, das Sicherheitskonzept ist für dieses Gelände viel  einfacher, was vor allem den Wassergräben um das Gelände und der netten Tierchen geschuldet ist die eine Vorliebe für das viele Wasser haben. ;)

lngo

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Re: Blue Origin
« Antwort #959 am: 28. September 2017, 23:02:26 »
Also eines muss man echt sagen, das Sicherheitskonzept ist für dieses Gelände viel  einfacher, was vor allem den Wassergräben um das Gelände und der netten Tierchen geschuldet ist die eine Vorliebe für das viele Wasser haben. ;)

Meinst du diese hier? Finde ich auch beängstigend wie häufig sie (auch gerade an Land!) Leute Schaden zukommen lassen :)

https://www.youtube.com/watch?v=UeEIXsz4o5g

Offline Stefan307

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Re: Blue Origin
« Antwort #960 am: 30. September 2017, 21:01:37 »
Also eines muss man echt sagen, das Sicherheitskonzept ist für dieses Gelände viel  einfacher, was vor allem den Wassergräben um das Gelände und der netten Tierchen geschuldet ist die eine Vorliebe für das viele Wasser haben. ;)
Vor allem ist es auch die Lösung für diverse Transportprobleme wenn man wirklich große Strukturen bauen will!

MFG S

Offline RonB

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Re: Blue Origin
« Antwort #961 am: 02. Oktober 2017, 13:40:48 »
Bei space.com habe ich einen lesenswerten Artikel gefunden der auf die weitere Entwicklung bei Blue Origin eingeht. Darin werden auch die weiteren Schritte beschrieben die für New Shepard und New Glenn geplant sind.

https://www.space.com/38327-blue-origin-engineer-talks-next-steps.html
Es recht zu machen Jedermann ist eine Kunst die Keiner kann.

Offline MpunktApunkt

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Re: Blue Origin
« Antwort #962 am: 05. Oktober 2017, 23:15:15 »
Hallo,

bei den Konzepten wurde gerade folgende Neuigkeit gepostet:
Blue Origin Präsident Robert Meyerson denkt, dass ab Anfang Dezember ein Prototyp der New Glenn zusammengebaut werden kann.
Zitat
Work on the Floridian rocket factory has been progressing all year long. Meyerson now thinks the factory will be ready to begin putting together the New Glenn prototype by early December.
http://host.madison.com/business/investment/markets-and-stocks/jeff-bezos-has-customers-at-blue-origin---/article_708223db-da8e-53ff-81e1-fe04c4915a2b.html

Klingt ja ganz nett, aber ich frage mich was aus New Shepard und den Touristen geworden ist? Gefühlt war man bei BO doch schon fast fertig damit. Ich warte immer noch auf den Testflug mit Fenstern in der Kapsel.

Etwas enttäuschte Grüße

Mario
Wenn Du heute morgen schon sechs unmögliche Dinge getan hast, warum dann nicht als siebentes zum Frühstück ins Milliways, das Restaurant am Ende des Universums?

Offline Ldf

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Re: Blue Origin
« Antwort #963 am: 05. Oktober 2017, 23:33:24 »

... aber ich frage mich was aus New Shepard und den Touristen geworden ist? Gefühlt war man bei BO doch schon fast fertig damit. Ich warte immer noch auf den Testflug mit Fenstern in der Kapsel.


Hi, versuch es doch einmal hier: https://www.blueorigin.com/interested  ;)


Offline Youronas

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Re: Blue Origin
« Antwort #964 am: 06. Oktober 2017, 16:28:43 »
Die Tests des BE-4 Triebwerks wurden nach dem Powerpack-Verlust im Mai diesen Jahres noch nicht wieder aufgenommen, es soll allerdings bald so weit sein. Hat wohl doch einige Zeit in Anspruch genommen, das Problem zu analysieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Blue hat soweit ich weiß ja zwei Teststände für das BE-4, an Wiederaufbauarbeiten dürfte es also schon einmal nicht gelegen haben.

Zitat
Smith: “soon” begin testing of BE-4 engine [after testing mishap earlier this year]
Quelle: https://twitter.com/jeff_foust/status/915959558203478016


Offline Makemake

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Re: Blue Origin
« Antwort #965 am: 06. Oktober 2017, 21:41:33 »
Bob Smith (CEO) hat beim National Space Council wohl gesagt, dass die ersten Touristen in 18 Monaten fliegen:
http://money.cnn.com/2017/10/05/technology/future/blue-origin-launch-human-space-tourism/index.html

Offline Schneefüchsin

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Re: Blue Origin
« Antwort #966 am: 06. Oktober 2017, 22:01:10 »
Ah, das beantwortet, meine Frage, wie es um die Triebwerkstests steht.
Den Knaller hatte ich ganz vergessen. Aber etwas erstaunt, dass sie seit dem noch nicht wieder am Testen sind.

Grüße aus dem Schnee

Offline MR

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Re: Blue Origin
« Antwort #967 am: 07. Oktober 2017, 00:02:13 »
Vermutlich ist man durch das Versagen der Turbopumpe auf ein größeres Problem aufmerksam geworden, das sich bei den Computertests nicht gezeigt hat. Offenbar musste man deswegen einige Bauteile umkonstruieren.  Angesichts dessen, das ein Methantriebwerk dieser Größe eine vollkommen neue Technologie ist, kommen solche Probleme bei der Entwicklung nicht unerwartet. Aber besser, solche Probleme treten jetzt auf als später im Einsatz!

Offline Schneefüchsin

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Re: Blue Origin
« Antwort #968 am: 07. Oktober 2017, 00:25:19 »
Klar, lieber geht was bei nem Test kaput, als später.
Meinte nur, dass es sie so aus der Bahn wirft hat mich überrascht. Als es erwähnt wurde errinerte ich mich auch wieder dran und glaube damals hieß es auch, das sowas nichts ernstes sei.
Oder hat es vielleicht sogar den Rest des Triebwerks ernsthaft beschädigt? Möglich wärs ja.

Grüße aus dem Schnee

Offline MR

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Re: Blue Origin
« Antwort #969 am: 07. Oktober 2017, 01:15:58 »
Man musste überhaupt erst mal das Problem finden. Das könnte schon ein Problem gewesen sein. Sauerstoffreiche Vorverbrennung ist  empfindlich und für die USA komplett Neuland. In flüssigem Sauerstoff verbrennen sogar Metalle. Stimmt das Mischungsverhältnis des Vorbrenners zb wegen eines defekten Ventils nicht, passiert es ganz schnell, das sich der Vorbrenner oder auch die Turbopumpe zerlegt. Aus einer Sauerstoffreichen Verbrennung wird dann ganz schnell eine komponentenreiche Verbrennung. Meist ist danach nicht mehr viel von den Bauteilen übrig.

Es ist dann auch die Frage, wie umfangreich eine eventuelle Umkonstruktion der Bauteile war oder wie lange es gedauert hat, bis man eine Lösung für das Problem hatte. Sicher hat man im Labor weiter an dem Problem gearbeitet. Vermutlich wollte man auch sichergehen, das man das Problem wirklich gelöst hat und das durch die Lösung keine neuen Probleme auftreten.

Am Ende können wir aber nur spekulieren...

Offline MarsMCT

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Re: Blue Origin
« Antwort #970 am: 07. Oktober 2017, 08:57:34 »
Ihr habt zwei völlig unabhängige Dinge miteinander vermischt. Die Meldung ist für den New Shepard suborbital Flug. NS verwendet das BE-3 hydrolox Triebwerk. Woher die Verzögerung kommt, ist völlig unbekannt. Es könnte die Kapsel sein. Die bisher geflogene Version ist fensterlos. So große Fenster wie geplant einbauen, könnte problematisch sein. Oder einfach nur Genehmigungen. Oder etwas anderes.

Die Triebwerksprobleme hängen mit dem BE-4 zusammen. Das ist ein ORSC Triebwerk mit Methan und LOX. Die diskutierte Meldung ist kein Hinweis darauf, daß die Probleme oder Verzögerungen jetzt gelöst sind. Ich drücke damit keinen Zweifel aus, daß sie gelöst werden, nur daß die Meldung damit nicht zusammenhängt.

Offline tobi

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Re: Blue Origin
« Antwort #971 am: 07. Oktober 2017, 09:09:18 »
Die Triebwerksprobleme hängen mit dem BE-4 zusammen. Das ist ein ORSC Triebwerk mit Methan und LOX. Die diskutierte Meldung ist kein Hinweis darauf, daß die Probleme oder Verzögerungen jetzt gelöst sind. Ich drücke damit keinen Zweifel aus, daß sie gelöst werden, nur daß die Meldung damit nicht zusammenhängt.

Also dass BO jetzt so lange keinen Test mehr gemacht hat, deutet für mich auf ein fundamentales Problem hin.

Ich finde es interessant, wie sehr die Milliadäre mit der Technik hadern. Elon Musk versteht ohne Frage am meisten von Raumfahrttechnik. Dann kommt Jeff Bezos und dann bin ich mir unsicher, ob Branson oder Paul Allen mehr falsch macht.

Offline Klakow

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Re: Blue Origin
« Antwort #972 am: 07. Oktober 2017, 10:00:22 »
Nicht das Geld unwichtig ist, aber offensichtlich reicht es nicht aus um schneller zu guten Ergebnissen zu kommen. Zwar traue ich BO hier mehr als Paul Allens Firma VG zu, aber zu SpaceX ist hier ein meilenweiter Unterschied.
Unbenommen sind Raketentriebwerke wirklich sehr anspruchsvoll und vielleicht hat EM ja damals auch Glückgehabt so ein Spitzenentwickler an land zu ziehen, aber es gibt fast so etwas wie eine Führungskonstante, je besser ein Boss selber ist, je besser sind auch seine Mitarbeiter.
Das hängt vermutlich auch damit zusammen das es die wenigsten Chefs aushalten neben sich irgendwelche klügeren Köpfe zu dulden oder zumindest länger auszuhalten.

Offline Kelvin

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Re: Blue Origin
« Antwort #973 am: 07. Oktober 2017, 10:07:35 »
Das hängt vermutlich auch damit zusammen das es die wenigsten Chefs aushalten neben sich irgendwelche klügeren Köpfe zu dulden oder zumindest länger auszuhalten.

... und kluge Köpfe sich nicht von Chefs abhängig machen wollen, die sie für Geisterfahrer halten.

Offline electric

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Re: Blue Origin
« Antwort #974 am: 19. Oktober 2017, 21:31:39 »
Blue Origin teilt mit, dass der erste hotfiretest des BE-4 Triebwerks erfolgreich durchgeführt wurde.
https://mobile.twitter.com/blueorigin
Der Test fand am Mittwoch statt und das Triebwerk lief für 3 Sekunden auf 50% Schubstärke

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