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  • 1. NSC Meeting - 16:00 MESZ: 05. Oktober 2017

Autor Thema: US Raumfahrtpolitik Trump/Kongress  (Gelesen 125849 mal)

Offline Klakow

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Re: US Raumfahrtpolitik Trump/Kongress
« Antwort #600 am: 21. Mai 2020, 15:15:36 »
Der Artikel ist wirklich interessant, allerdings mal wieder idologisch bewertet, zumindest da, wo es um die Nutzung geht und ob eine große Nation einfach mal so ihre Banner aufstellen kann und dann sagen "das ist meine Ecke".
Dann auch noch mit dem Asteroidenabbau zu kommen, schlägt dem Faß fast schon den Boden raus, wobei ich mir denke das der Schreiberling keinen blassen Dunst hat, welsch gewaltige Anzahl Asteroiden man schon entdeckt hat (>500.000).
Auch der Vergleich mit dem Verhalten von Nationen hier auf Erden ist ziemlich bescheuert, den ich wüsste nicht das irgendwelchen Ureinwohnern da oben Land weggenommen würde?

Meiner Meinung nach wäre nur dort eine Grenze verletzt, wenn eine Nation die erste permanete Basis auf dem Mond errichtet und dann sagt der komplette Mond gehöre nun ihr, hier wäre es durchaus sinnvoll eine andere Regelung zu finden, z.B. dass die Landnahme nur für eine gewisse Distanze um eine Siedlung/Basis rechtens ist. Das wäre dann so, dass es zu einer Art Druck kommen würde sich rechtzeitig Claims abzustecken, bevor man es nur noch auf der Rückseite des Monden tun kann.

Bei Asterodiden würde ich da noch ganz anders vorgehen, der erste der dort Bergbau betreibt dem gehört der Brocken solange man dort eine Basis hat.

Man kann über Trumps Regierung sagen was man will, an der Stelle hat sie meine volle Zustimmung.

Selbst die Blockade der Zusammenarbeit mit China sehe ich für richtig an, ich sehe da lieber das die USA ihre Fahne an allen Ecken im Sonnensystem aufstellt, als das man China auch noch hilft seine eigenen Expansionsgelüsste zu verwirklichen.
Die USA werden irgendwann auch wieder von einer besseren Regierung geleitet werden, vermutlich demokartisch, da sehe ich bei China noch sehr lange keine Hofnung für.

Offline tomtom

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Re: US Raumfahrtpolitik Trump/Kongress
« Antwort #601 am: 21. Mai 2020, 20:39:26 »
@Klakow, @Enki, bitte beim Thema Raumfahrtpolitik bleiben, keine allgemeine Diskussion, ob man die US-Politik allgemein für gut oder schlecht hält !

Offline Klakow

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Re: US Raumfahrtpolitik Trump/Kongress
« Antwort #602 am: 21. Mai 2020, 23:32:00 »
Sorry tomtom, ich verstehe dich nicht, das hat genau was mit Raumfahrtpolitik zu tun mit was den sonst.
hier geht es nun mal darum was man in Zukunkt im Weltraum machen will und was nicht.
Egal was sie machen, es sind politische Entscheidungen.
Wenn man annimmt das die US-Politik beim Thema Weltraum nicht an die nationalen Interessen denken sollte, so wäre das ein Grund so eine Regierung nicht mehr zu wählen.
Politik bedeutet "Kunst der Staatsverwaltung", oder auf den Weltraum bezogen dann "Kunst der Staatsverwaltung um die Interessen UNSERES Staates zu waren.
Pollitik ist notwendigerweise immer in Verbindung mit der Daseinsvorsorge, wenn die Missionen im Weltraum dieser Daseinsvorsorge dienen so hat eine Regierung zumindest erkannt was ihre Aufgabe ist, sagt natürlich nichts drüber aus ob sie ihren Job auch gut gemacht hat.

Offline tomtom

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Re: US Raumfahrtpolitik Trump/Kongress
« Antwort #603 am: 23. Mai 2020, 20:26:11 »
Eine ausführliche Analyse aus Kanada. Der Artikel geht in Bezug auf die Bedingung der bilateralen Vereinbarung  auf das "Gefangenen-Dilema" der Spieltheorie ein, die einzelnen Partner könnten sich dann nicht untereinander verständigen. Zudem war Kanada in der Vergangenheit bereits diplomatisch tätig, als es darum ging, den Ressourcenabbau am Meeresboden zu regeln. Auch da wollte USA individuelle Ansprüche geltend machen, konnte sich aber nicht durchsetzen.

Man solle die US-Initiative verzögern, in der Hoffung, dass es im November anders ausschaut.

https://www.theglobeandmail.com/opinion/article-the-united-states-is-going-back-to-space-but-we-have-some-things-to/

Das Problem ist aber nicht nur die mittel- bis landfristige Wirkung der US-Initiative, sondern auch die diplomatische Wirkung, weil dann unmittelbar Regulierungen unter US-Politik gestellt werden.

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