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Autor Thema: Russische Raumfahrt  (Gelesen 900833 mal)

Offline Jörch

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3850 am: 10. September 2016, 08:49:33 »
Unter

https://www.youtube.com/watch?v=uCO_tQITI6U sagt Sergej Krikaljow was über das Raumschiff "Federazija" und zum Mondprogramm. Könnte sich das mal jemand ansehen/-hören, der/die russisch versteht? Vielleicht ist das aufschlußreich für die Planung der russischen Raumfahrt insgesamt.

Ldf

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3851 am: 10. September 2016, 11:49:44 »
Auf die Schnelle und kurz:

Die neue Kapsel hat das Basic Design durchlaufen und man beginnt das Detailed Design zur Erarbeitung diverser statischer und dynamischer Mockups.

Starts werden mit Angara erfolgen, die dazu zu modifizieren - man rating - ist. Es soll auch einen schweren Träger geben, der es erlauben soll Multistartschemata durch einen Start zu ersetzen (Stichwort Zuverlässigkeit).

Die neue Kapsel sei dafür entworfen wurden, um über LEO hinaus zu kommen.

Solange es eine internationale Orbitalstation gibt, ist eine nationale russische nicht sinnvoll. Wird es keine internationale Station geben, wird Rußland eine eigene anstreben.

Der Mond sei ebenfalls ein Ziel, allerdings nicht im Sinne der 1960 und 1970 Jahre, mit Einrammen der Flagge und zurück, sondern dort wird es auf eine Permanenz oder periodische Bestzung der Station hinauslaufen.

Konkrete Zeiten hat er klugerweise keine genannt. Interessant ist die erste Minute des Clips: man sieht eine 3D-Simulation eines mutmaßlichen Kabinendesigns. Der Rest an Bildmaterial bringt nichts Neues.

Krikalow kommt, im Gegensatz zu den unsäglichen Funktionären und Managern und manchen Kollegen von Roscosmos sehr sympathisch und sachlich rüber. Respekt!

Über konkrete Pläne der Russen, außer dem eingangs genannten Deteiled Design der Kapsel-Mockups informiert der Clip nicht. Erster bemannter Flug: 2023?
« Letzte Änderung: 10. September 2016, 13:45:52 von Ldf »

Offline Youronas

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3852 am: 13. September 2016, 14:43:44 »
ILS hat Konzepte für drei zusätzliche Proton-Varianten vorgestellt, um deren Nutzlastbereich und damit Markt zu erweitern um sich gegen Arianespace und SpaceX zu positionieren. Man beachte den kleinen aber feinen Unterschied, dass man als Bezeichnung für die linke F9-Einsatzvariante wohl bewusst "Recoverable" statt "Reusable" gewählt hat.



Zitat
Here's how ILS positions new Proton variants vs SpaceX Falcon 9, inc w/ reusable 1st stage, and Europe's Ariane 5.

Quelle: https://twitter.com/pbdes/status/775581690978762752/photo/1

EDIT:

Noch ein paar weitere Informationen: Die leichte und mittelschwere Variante soll bis 2018 fliegen.

Nutzlast in Tonnen:

Proton M    Proton Medium   Proton Light
GSO3,32,41,45
GTO1500   6,35,03,6
GTO18007,15,74,2



Zitat
ILS announces new Proton versions, Medium and Light, to debut in 2018, 2019 to capture market for smaller GTO sats.

Quelle: https://twitter.com/pbdes/status/775580518188331008
« Letzte Änderung: 13. September 2016, 17:18:19 von Youronas »

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3853 am: 14. September 2016, 08:42:50 »
Die "Modifikationen" der PROTON liegen schon seit einiger Zeit in der Schublade.
Das Problem ist und bleibt (noch) das Heptyl...
Für jeden Start muss von Kasachstan eine Sondergenehmigung eingeholt werden.
Dazu gibt es eine Entwicklung: Kasachstan wird im Rahmen von BAITEREK die Startanlagen und den Start für die PROTON
übernehmen. Khrunichev plant, die Modifikationen der Proton ab 2020 einsetzen zu können.
Aber 2025 soll mit der PROTON generell Schluss sein.
Leider ist der einmal geplante Nachfolger ZENIT durch den Zusammenbruch der ukrainischen Raumfahrtindustrie nun endgültig tot.
Der neue "Ersatz-Träger", SUNKAR, der auch die Startanlagen der ZENIT nutzt, soll ab 2025 fliegen...
Und - wer hat Schuld? - Russland

Offline Schillrich

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3854 am: 14. September 2016, 09:41:25 »
Wenn 2025 "generell Schluss" sein soll mit der Proton, lohnen sich dann drei neue Konfigurationen überhaupt noch? Oder ist "Schluss" nur in Kasachstan?
\\   //    Grüße
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Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3855 am: 14. September 2016, 09:50:37 »
Wenn 2025 "generell Schluss" sein soll mit der Proton, lohnen sich dann drei neue Konfigurationen überhaupt noch? Oder ist "Schluss" nur in Kasachstan?

Es kommt darauf an, wie schnell man die "Abgerüsteten" anbieten kann. Die Entwicklung ist eigentlich fertig.
Der SUNKAR-Träger für das Segment unterhalb der jetzigen PROTON, max. 17 T in LEO, wird frühestens 2025 fliegen.
Die PROTON startet nur in Kasachstan...
Und - wer hat Schuld? - Russland

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3856 am: 14. September 2016, 09:57:34 »
Vielleicht noch eine Ergänzung:
PROTON-Leicht: Flugerprobung 2018-2019, Kommerzielle Vermarktung ab 2020
SUNKAR: Flugerprobung 2023-2025, Kommerzielle Vermarktung ab 2025
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Online HausD

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3857 am: 14. September 2016, 11:02:29 »
SUNKAR?

SUNKAR ist Kasachisch und heißt Falke.

Gruß, HausD

Offline Gerry

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3858 am: 14. September 2016, 13:46:52 »
Was ist eigentlich mit der Angara? Ist die nicht angetreten um die Proton zu ersetzen? Das Konzept der Skalierbarbeit durch Bündelung mehrere URMs ist doch ganz schlau hinsichtlich niedrieger Produktionskosten. Und umweltfreundlicher als die Proton ist sie auch.

 ???
Raumcon-Realist

Offline blackman

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3859 am: 14. September 2016, 13:48:24 »
SUNKAR?

SUNKAR ist Kasachisch und heißt Falke.

Gruß, HausD

Ob Sunkar da so passend ist.
Falcon ist auch das englische Wort für Falke? ;D

Online HausD

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3860 am: 14. September 2016, 14:46:43 »
Falcon ist auch das englische Wort für Falke? ;D
СОКОЛ = Sokol (russ.) auch ... ... und der Name des aktuellen Start - und Rückkehr-Anzugs...  Gruß, HausD

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3861 am: 14. September 2016, 16:41:55 »
Was ist eigentlich mit der Angara? Ist die nicht angetreten um die Proton zu ersetzen? Das Konzept der Skalierbarbeit durch Bündelung mehrere URMs ist doch ganz schlau hinsichtlich niedrieger Produktionskosten. Und umweltfreundlicher als die Proton ist sie auch.

 ???

Da muss man sich mit dem Vertrag "Baiterek" beschäftigen...
SUNKAR -> Baiterek -> BAIKONUR -> Kasachstan/Russland
ANGARA -> WOSTOTSCHNY/PLESEZK -> Russland
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Ldf

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3862 am: 14. September 2016, 18:25:48 »
Der russischen Raumfahrt glaube ich erst, wenn ich es sehe. Es gab schon sooooooo viele Trägerraketenkonzepte, über die Sojus-Famile bis hin zu Sojus-5, Sodruschestwo, Viktoria, komplette Angara-Reihe, nun wird die Proton-Famile durchs Dorf gejagt, dabei würde es Sinn haben, eine verläßliche Oberstufe zu bauen.

Die Hersteller sind in stärker Konkurrenz zu einander, Roskosmos koordiniert hier nicht, sondern läuft der Meute hinterher und zeigt Aktivismus, wenn wieder einmal eine staatliche Untersuchungskommission eingesetzt wird, um technische Mängel,oder Korruption scheinaufzuklären.

Schade, die Konzepte Klangen immer recht vielversprechend.

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3863 am: 15. September 2016, 07:30:40 »
hm ... - und was willst du uns jetzt damit sagen?
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Offline Schillrich

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3864 am: 15. September 2016, 07:36:40 »
Viele Ideen gibt es doch immer. Dass die wenigsten davon über eine Grafik hinaus kommen, wirft man auch der europäischen Raumfahrt und auch immer wieder mal der amkerikanischen Raumfahrt vor. Skepsis und "mal langsam" ist da bei allen Fällen eine gute/angebrachte Heuristik. Ich lese mir schon lang nicht mehr jedes Konzept durch, das irgendwo mal skizziert wird.

Die wahrgenommene Informationslage, wie detailliert, durchdacht, glaubhaft und vielleicht "robust" ein Konzept aufgestellt ist ... ist wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Aber das ist dann erstmal ein Ding der Wahrnehmung und Information des Emfpängers. Ich selbst habe hier das erste mal von SUNKAR gelesen.
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Und die Antwort auf die unbekannte Frage hieß auch gar nicht 42, sondern SpaceX. (Pirx/Thomas)

Offline tobi

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3865 am: 15. September 2016, 07:43:08 »
In Russland will halt jeder der Hersteller seine Rakete weiterentwickeln, so wie woanders auf der Erde (z.B. Amerika) auch.

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3866 am: 15. September 2016, 08:11:59 »
Hier muss man wirklich die Besonderheiten BAIKONUR - Kasachstan sehen.
Für Kasachstan ist BAIKONUR auch "Ihr" Kosmodrom - es ist nur z.Z. vermietet (vereinfachte Darstellung).
Mit Baiterek sollte Kasachstan die Möglichkeit zur Teilnahme an der Raumfahrt erhalten.
Diese "Raumfahrtmacht" hat einen großen Anteil am Selbstbewusstsein der Kasachen.
(Das kann man in D nicht gut nachvollziehen, da man hier Patriotismus und Nationalismus oft gleichsetzt)
Würde die PROTON wegfallen - und das wird sie - , würden in BAIKONUR vielleicht noch ein paar SOJUS starten...

Es ist also schon etwas komplizierter mit den Trägern...
Man will Kasachstan "behalten", ist aber auch begrenzt in den Ressourcen.
Da ist nun mal ein eigener ZENIT-Nachfolger mit der Nutzung der vorhandenen Startplätze ein gangbarer Weg...

Hier noch etwas von A.Z.:
http://www.russianspaceweb.com/sunkar.html
« Letzte Änderung: 15. September 2016, 09:54:40 von jakda »
Und - wer hat Schuld? - Russland

Ldf

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3867 am: 15. September 2016, 09:47:40 »
hm ... - und was willst du uns jetzt damit sagen?

Daß diese Ideen die Phase eines detailed design nicht erreichen werden.
Das Problem ist, daß der Bedarf nicht klar ist. Roskosmos hat keine Strategie, ja nicht einmal eine Vision, und eine Nachfrage seitens privater Unternehmen ist nicht erkennbar. Auf welchen Bedarf hin sollen denn die russsichen Hersteller hinarbeiten?

Die russischen Hersteller wurden alle mehr oder weniger in die staatliche Struktur Roskosmos eingegliedert. Die Strategie wurde für die Hersteller damit nicht klarer, da Roskosmos eben keine hat. Darum ging es aber auch gar nicht, sondern es ging darum, die Geldkanäle unter Kontrolle zu bringen.
     

« Letzte Änderung: 15. September 2016, 12:00:27 von Ldf »

Ldf

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3868 am: 22. September 2016, 23:01:53 »
Folie 5 der Präsentation zeigt grafisch sehr schön, wer auf dem Mars bisher Erfolg hatte. Rußland hatte, trotz allen Propagandgeschreis, nicht eine wirklich erfolgreiche Mission. Hoffe nu, das ist kein schlechtes Ohmen für EXO-Mars.

http://forum.nasaspaceflight.com/index.php?action=dlattach;topic=41231.0;attach=1371603;sess=44145

Offline jakda

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3869 am: 23. September 2016, 08:55:51 »
http://tass.ru/kosmos/3644674

ROSKOSMOS stellt 809 Millionen Rubel für die weitere Entwicklung von Methan-Triebwerken bereit.
Die Arbeiten müssen bis zum 25. Nov 2018 abgeschlossen sein.
Es geht um die Tests von Triebwerken mit 80 Tonnen, 40 Tonnen und 7,5 Tonnen Schub.
Und - wer hat Schuld? - Russland

Offline Axel_F

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3870 am: 23. September 2016, 09:24:54 »
Rußland hatte, trotz allen Propagandgeschreis, nicht eine wirklich erfolgreiche Mission.
Am Mars hatte Russland/Sowjetunion in der Tat viel Pech gehabt. Bei den ersten Missionen musste man viel Lehrgeld bezahlen. Bei den Amerikanern ging am Mond mit den Ranger-Sonden auch vieles schief. Russland konnte dafür um so mehr Erfolg an der wesentlich schwierigeren Venus verbuchen.
"Denn ein Schiff erschaffen heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Sterne lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen." (Antoine de Saint-Exupéry)

Offline wernher66

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3871 am: 23. September 2016, 09:35:46 »
Pech ist eine nette Formulierung.
Tatsächlich wurden Sonden gestartet, obwohl jeder Beteiligte wusste, daß sie wahrscheinlich nicht richtig
funktionieren würden. Aber der Plan wurde erfüllt.
Bei Mars 4-6 wusste man vorher, daß es Probleme mit den Transistoren geben würde. Dennoch wurden sie
gestartet.
Fobos 1 und 2 waren technologisch unausgereift und selbst den Vikings technisch weit unterlegen.
Und über das Debakel von Fobos Grunt wurde in diesem Forum sehr ausführlich diskutiert.
Die Venus-Missionen hatten nicht so lange Flugzeiten. Ein Venus-Lander muss nur kurze Zeit auf der Oberfläche
überleben.

Ldf

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3872 am: 23. September 2016, 10:47:42 »
In der Tat waren die Venus-Landungen sehr schwierig. Interessant ist, wie die Russen sich, nachdem schrittweise bessere Erkenntnisse zu p und t in der Atmosphäre vorlagen,  immer wieder herantasteten.

Die Fotos der Landegebiete waren beeindruckend. Leider gibt es kaum Veröffentlichungen zu den späteren Radarmissionen. Die russischen Veröffentlichungen konzentrieren sich in der Regel auf Fotos alter Herren, gern auch als Jugendbildnisse. Auch Briefmarken werden gerne gezeigt, oder Fotos russischer Aggregate aus westliche Quellen. Die eigentlichen wissenschaftlichen Ergebnisse populär darzustellen kommt nicht vor.

Ist euch aufgefallen, daß in der russischen Science Fiction aus den 1960 und davor die Venus die Hauptrolle spielt, bei den Amerikanern hingegen ist es der Mars. Visionen scheinen also eine große Rolle zu spielen, um Leute zu motivieren. Oder irre ich mich?

Offline F-D-R

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3873 am: 23. September 2016, 13:52:21 »
Ist euch aufgefallen, daß in der russischen Science Fiction aus den 1960 und davor die Venus die Hauptrolle spielt, bei den Amerikanern hingegen ist es der Mars. Visionen scheinen also eine große Rolle zu spielen, um Leute zu motivieren. Oder irre ich mich?

Auf den ersten Blick könnte man das meinen:
Der Film: "Planet der Stürme" oder der Roman "Atomvulkan Golkonda". ---> VENUS
Dagegen stehen die Filme "Der Himmel ruft" (1959) und "Begegnung im All" (1963). ---> MARS
Aber der Eindruck, dass das Interesse für Venus hier etwas dominanter war, täuscht nicht.

Siehe auch den DDR-Klassiker "Der schweigende Stern" (1959) mit einer grandiosen Venus-Darstellung.

... Von den alten Filmen/Büchern zurück zur tatsächlichen Raumfahrt .... .  :)

GerdW

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Re: Russische Raumfahrt
« Antwort #3874 am: 27. September 2016, 14:30:35 »
Zitat
Jeff Foust
‏@jeff_foust

Igor Komarov, Roscosmos: 6 launches planned for rest of year, low # as some postponed “due to the good quality of our satellites” #IAC2016

https://twitter.com/jeff_foust/status/780486149122891776

6 Starts hat Roskosmos 2016 noch geplant.
Durch die gute Qualität der Satelliten konnten Starts verschoben werden.  ??? ein Rätsel: Glonass?


davon 3 schon mal zur ISS, 1 bis 2 Proton-M Starts (1x ILS und vielleicht 1x Kosmos)
und .... ?

meine Meinung: Die Probleme mit der Ukraine bei Rockot, Dnepr und Zenit wirken sich natürlich aus.
Die schlechte Auftragslage bei ILS.
Eine vorübergehende Sperre von Proton-M und Sojus 2.1 b nach den Unregelmässigkeiten bei den letzten Starts.
usw. ...
« Letzte Änderung: 27. September 2016, 21:33:29 von GerdW »

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