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Autor Thema: Weltraummüll  (Gelesen 153813 mal)

Offline McPhönix

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Re: Weltraummüll
« Antwort #475 am: 29. Januar 2020, 00:48:03 »
Irgendwie kann ich nicht so die rechte Bewunderung emfinden, daß man den Abstand der Dinger so genau berechnen kann. Weil man das (vlt nicht so extrem) schon oft berechnen konnte. Aber statt nur in Profit besser auch in ein paar Kilo Bremsvorrichtung Geld zu stecken, setzt sich leider recht zögerlich durch.
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Online max-q

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Re: Weltraummüll
« Antwort #476 am: 29. Januar 2020, 09:56:41 »
GGSE alias POPPY ist zwar nur ein rund 80 kg Polyeder von weniger als 1 m Durchmesser (spielt bei einem Volltreffer wohl kaum eine Rolle) - aber es handelt sich bei ihm auch um einen der frühen gravitationsgradienten-stabilisierten Satelliten. Mit einem oder mehreren Auslegern mit Endmasse von etwa 18 m Länge. Und dazu ebenfalls mehrere Meter langen Antennen für die seinerzeitige Funkaufklärungs Mission. Das lässt den nahen (Vorbei?)flug noch etwas gruseliger werden.
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Offline Flandry

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Re: Weltraummüll
« Antwort #477 am: 29. Januar 2020, 11:30:36 »
Irgendwie kann ich nicht so die rechte Bewunderung emfinden, daß man den Abstand der Dinger so genau berechnen kann. Weil man das (vlt nicht so extrem) schon oft berechnen konnte. Aber statt nur in Profit besser auch in ein paar Kilo Bremsvorrichtung Geld zu stecken, setzt sich leider recht zögerlich durch.

Naja, die beiden Satelliten sind 53 bzw. 37 Jahre alt und beide staatlich gebaut. GGSE 4 ist ein experimenteller Spionagesatellit der USA, IRAS ist eines der ersten Infrarotteleskope, gebaut von den USA, Niederlanden und GB. Zu der Zeit, als die Satelliten gebaut wurden hat man dem Weltraummüll noch keine größere Beachtung geschenkt.

Offline Schillrich

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Re: Weltraummüll
« Antwort #478 am: 29. Januar 2020, 11:43:56 »
GGSE alias POPPY ist zwar nur ein rund 80 kg Polyeder von weniger als 1 m Durchmesser (spielt bei einem Volltreffer wohl kaum eine Rolle) - aber es handelt sich bei ihm auch um einen der frühen gravitationsgradienten-stabilisierten Satelliten. Mit einem oder mehreren Auslegern mit Endmasse von etwa 18 m Länge. Und dazu ebenfalls mehrere Meter langen Antennen für die seinerzeitige Funkaufklärungs Mission. Das lässt den nahen (Vorbei?)flug noch etwas gruseliger werden.

Kannst du eine Quelle für die 18m angeben? Das erscheint für so einen frühen Satelliten sehr groß.
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Offline Progress100

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Re: Weltraummüll
« Antwort #479 am: 29. Januar 2020, 12:21:21 »
https://twitter.com/LeoLabs_Space/status/1222304111527374853

Man hat den Zeitpunkt der dichtesten Annäherung übertrieben genau berechnet.
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Online max-q

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Re: Weltraummüll
« Antwort #480 am: 29. Januar 2020, 12:22:42 »
GGSE alias POPPY ist zwar nur ein rund 80 kg Polyeder von weniger als 1 m Durchmesser (spielt bei einem Volltreffer wohl kaum eine Rolle) - aber es handelt sich bei ihm auch um einen der frühen gravitationsgradienten-stabilisierten Satelliten. Mit einem oder mehreren Auslegern mit Endmasse von etwa 18 m Länge. Und dazu ebenfalls mehrere Meter langen Antennen für die seinerzeitige Funkaufklärungs Mission. Das lässt den nahen (Vorbei?)flug noch etwas gruseliger werden.

Kannst du eine Quelle für die 18m angeben? Das erscheint für so einen frühen Satelliten sehr groß.

Muss mal in meinen PDFs schauen. Bin leider zum Jahreswechsel auf einen neuen PC umgezogen und habe noch nicht alles wieder einsortiert. Die Zahl stammt aktuell von Jonathan McDowell - deckt sich aber mit meiner Erinnerung. Ich bin mir nur nicht sicher, ob die 18 m sich auf einen Ausleger oder die Spannweite aller Ausleger bezog. NRO, NSA und NRL haben vor ein, zwei Jahren einiges an Dokumenten zu dem Programm freigegeben. Gerade eben habe nur das (https://documents2.theblackvault.com/documents/nro/historyofthepoppysatellite-2019Release.pdf) gefunden. Darin ist für Mission 7103 von einem 28 ft., also 8,5 m Ausleger die Rede. Das war 1964. Die folgenden hatten dann drei Ausleger. Das würde etwa die 18 m Spannweite von JMD ergeben. Deine Skepsis ist jedenfalls angebracht. Andererseits wurden mit den POPPY oder GGSE Satelliten damals Leistungen hinsichtlicher der Orientierungsgenauigkeit vollbracht, die erst Jahrzehnte später in der zivillen Raumfahrt so erbracht werden konnten. Und die Ausleger waren sicherlich ein technologisches Meisterstück.
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Offline Progress100

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Re: Weltraummüll
« Antwort #481 am: 29. Januar 2020, 12:23:29 »
GGSE alias POPPY ist zwar nur ein rund 80 kg Polyeder von weniger als 1 m Durchmesser (spielt bei einem Volltreffer wohl kaum eine Rolle) - aber es handelt sich bei ihm auch um einen der frühen gravitationsgradienten-stabilisierten Satelliten. Mit einem oder mehreren Auslegern mit Endmasse von etwa 18 m Länge. Und dazu ebenfalls mehrere Meter langen Antennen für die seinerzeitige Funkaufklärungs Mission. Das lässt den nahen (Vorbei?)flug noch etwas gruseliger werden.

Kannst du eine Quelle für die 18m angeben? Das erscheint für so einen frühen Satelliten sehr groß.
Hier ist ein Foto
https://twitter.com/planet4589/status/1221947550095355904
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Offline Sensei

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Re: Weltraummüll
« Antwort #482 am: 29. Januar 2020, 12:31:12 »
https://twitter.com/LeoLabs_Space/status/1222304111527374853

Man hat den Zeitpunkt der dichtesten Annäherung übertrieben genau berechnet.

Übertrieben genau?
2020-01-29 23:39:35.707 sind 23:39 und 35'707/100'000 Sekunden.

Bei 18km/s entspricht der Unterschied von 10 Microsekunden einem Weg von 0,18m.
Eine Angabe auf 10 Microsekunden genau erscheint da bei einer so hohen Unsicherheit (13-87m) tatsächlich als übertrieben genau.
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Offline McPhönix

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Re: Weltraummüll
« Antwort #483 am: 29. Januar 2020, 13:57:37 »
Kann es/darf es in der (derzeitigen) Raumfahrt den Begriff "übertrieben genau" geben?
Im Beispiel kann doch schon die Murmel am Ende eines Poppy-Auslegers bei 14km/s den Gegenpart in etliche Teile zerlegen. 14 km/s ! Und wer kann ausschließen, daß durch eine unglückliche Verkettung auch Menschenleben durch das herumfliegende Zeug gefährdet sind?

Genauigkeit bei solchen Berechnungen sollte m.M. doch nur begrenzt sein durch -
- ok, mehr geben unsere Rechner nicht her
- nicht genug Zeit, bis zum Ereignis X zusätzliche Rechnerkapazität zu verbinden
- die Rechenzeit ist länger als bis zum Ereignis X, wir müssen die Software auf weniger Performance schalten.

Wenn die maximale Genauigkeit nicht abgefordert wurde und doch etwas passiert, schaut dann jeder in die Wolken und pfeift. Anschließend wird ein Bauernopfer für die Presse gesucht.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2020, 15:04:57 von McPhönix »
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Offline Progress100

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Re: Weltraummüll
« Antwort #484 am: 29. Januar 2020, 14:27:40 »
Ich fragte mich nur, wie man die Sekundenbruchteile errechnet hat. Sind immerhin 3 Stellen nach dem Komma.
Eine Stelle nach dem Komma hätte ich noch verstanden.
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Offline Schillrich

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Re: Weltraummüll
« Antwort #485 am: 29. Januar 2020, 14:29:11 »
Na der Computer hat es intern so genau berechnet und der Autor hat es dann nicht eingeordnet/interpretiert, sondern einfach die angezeigten Zahlen übernommen ... copy&paste
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Offline Sensei

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Re: Weltraummüll
« Antwort #486 am: 29. Januar 2020, 14:52:02 »
Solche Werte können schon Sinnvoll sein - WENN sie richtig eingeordnet und interpretiert werden. Dazu gehört dann zwingend auch eine Angabe der Unsicherheit bzw. gleich der ganzen Herleitung/Fehlerrechnung.
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Offline Steffen

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Re: Weltraummüll
« Antwort #487 am: 29. Januar 2020, 21:36:17 »
Hallo

Man kann zwar rein zahlentechnisch viele Nachkommazahlen berechnen, aber welchen Sinn soll das haben? Wie genau werden die Bahnen der toten Satelliten vermessen und, sagen wir mal, 14 Tage vorhergesagt? (weiß das zufällig jemand hier?) Die mögliche Toleranz dabei begrenzt doch die sinnvolle Genauigkeit bei der Angabe von Rechenergebnissen.

viele Grüße
Steffem

Offline Hugo

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Re: Weltraummüll
« Antwort #488 am: 29. Januar 2020, 22:02:51 »
Die Bahnen aller Satelliten werden nahezu täglich neu berechnet und die Daten entsprechend bekannt gegeben. Die Vermessung selber ist schon sehr genau, aber die Vorhersagen sind das Problem. Denn Du musst hier irgendwann die immer unterschiedlichen Schwerkraftanomalien mit berechnen und die immer unterschiedliche Restatmosphäre. Und natürlich darfst Du den Mond nicht vergessen. Und ich vermute mal, daß bei so geringen Abständen sogar Ebbe und Flut eine Rolle spielen.


Offline Duncan Idaho

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Re: Weltraummüll
« Antwort #489 am: 30. Januar 2020, 11:04:57 »
GGSE alias POPPY ist zwar nur ein rund 80 kg Polyeder von weniger als 1 m Durchmesser (spielt bei einem Volltreffer wohl kaum eine Rolle) - aber es handelt sich bei ihm auch um einen der frühen gravitationsgradienten-stabilisierten Satelliten. Mit einem oder mehreren Auslegern mit Endmasse von etwa 18 m Länge. Und dazu ebenfalls mehrere Meter langen Antennen für die seinerzeitige Funkaufklärungs Mission. Das lässt den nahen (Vorbei?)flug noch etwas gruseliger werden.

Sie haben sich nicht getroffen, "noch mal alles gut gegangen".

Zitat
We are pleased to report that in the first several radar passes of the two objects after the close approach, we see no evidence of new debris. This event has served to highlight the collision risks caused by derelict satellites in LEO.
https://twitter.com/LeoLabs_Space/status/1222747287035748352

#I NEVER WANT TO HOLD/SCRUB AGAIN.

Offline R2-D2

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Re: Weltraummüll
« Antwort #490 am: 30. Januar 2020, 11:11:38 »
Zitat
@18SPCS confirmed the 2 inactive satellites (IRSA & GGSE-4) crossed paths without incident. 18th SPCS monitors space debris 24/7/365 & issues conjunction notifications every day to all Nations to support space flight safety.
— U.S. Space Command (@US_SpaceCom) January 30, 2020
https://twitter.com/US_SpaceCom/status/1222691732912869376
Das US Space Command bestätigt, dass die 2 inaktiven Satelliten auf ihrer Bahn ohne Zusammenstoß gekreuzt haben.

Hier noch ein Foto des knappen Vorbeiflugs:
https://twitter.com/Greg_NJ/status/1222702451951837185
— Greg (@Greg_NJ) January 30, 2020

Offline Schillrich

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Re: Weltraummüll
« Antwort #491 am: 06. Februar 2020, 08:27:45 »
Kosmos 2491 hat offenbar Bruchstücke/Teile verloren:
https://orbitaldebris.jsc.nasa.gov/quarterly-news/pdfs/ODQNv24i1.pdf

Das Zerbrechen ist wohl am 23. Dezember 2019 passiert. Der orbit ist 1517km x 1485km auf 82,5°. Der Satellit hat wahrscheinlich ein Antriebssystem. Die genaue Konfiguration ist aber unbekannt.
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Offline Hugo

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Re: Weltraummüll
« Antwort #492 am: 06. Februar 2020, 10:49:29 »
In den Norad-Daten sieht man deutlich, wie der Orbit zu dem Zeitpunkt um einige Kilometer gesunken ist. Im Januar sind die meisten Bruchstücke erkannt worden. Aber auch Ende Januar kamen noch welche hinzu.


Offline Progress100

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Re: Weltraummüll
« Antwort #493 am: 06. Februar 2020, 16:19:11 »
Kosmos 2491 hat offenbar Bruchstücke/Teile verloren:
https://orbitaldebris.jsc.nasa.gov/quarterly-news/pdfs/ODQNv24i1.pdf

Das Zerbrechen ist wohl am 23. Dezember 2019 passiert. Der orbit ist 1517km x 1485km auf 82,5°. Der Satellit hat wahrscheinlich ein Antriebssystem. Die genaue Konfiguration ist aber unbekannt.
Kosmos 2491 ist ein Vorläufer der Satelliten wie Kosmos 2499, 2504, 2521, 2536, 2543.
Bei ihm wurden keine Bahnmanöver beobachtet. Falls er mit normalem Treibstoff arbeiten sollte, könnte es sein, dass der gesamte Vorrat noch an Bord war und explodiert ist.
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Offline Sensei

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Re: Weltraummüll
« Antwort #494 am: 06. Februar 2020, 17:06:19 »
Man hört ja hier von immer mehr sich zerlegenden Oberstufen/Satelliten. Seit wann gibt es die 25 Jahre Deorbit-Regel?
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Offline Nitro

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Re: Weltraummüll
« Antwort #495 am: 06. Februar 2020, 17:16:50 »
Man hört ja hier von immer mehr sich zerlegenden Oberstufen/Satelliten. Seit wann gibt es die 25 Jahre Deorbit-Regel?

Die ISO 24113 gibt es erst seit 2010 und in ihrer derzeitigen Form erst seit 2017. Ist also alles noch recht frisch und man muss immer wieder betonen, dass dies keine Gesetze sind, sondern Regeln denen sich die Raumfahrtorganisationen und Firmen freiwillig unterziehen.
Bevor man einen Beitrag letztendlich abschickt sollte man ihn sich noch ein letztes Mal durchlesen und sich dabei überlegen ob man ihn genau in diesem Wortlaut auch Abends seinem Partner und/oder Kindern ohne Bedenken vorlesen würde.

Offline Hugo

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Re: Weltraummüll
« Antwort #496 am: 06. Februar 2020, 22:53:00 »
Es wurden drei weitere Bruchstücke identifiziert. Die Anzahl der Bruchstücke hat sich somit auf 22 erhöht.

Eins fliegt bei rund 820 km, deutlich tiefer als die anderen. In der Grafik ist es derzeit das Dreieck in Gelb, noch ohne Linie, da erst ein Datenpunkt existiert.


Offline RonB

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Re: Weltraummüll
« Antwort #497 am: 13. Februar 2020, 11:47:46 »
Nach der ESA hat jetzt auch die JAXA einen Auftrag für die Entwicklung eines Satelliten erteilt der eine japanische Oberstufe bis zum 31.03.2023 inspizieren soll. Danach soll entschieden werden ob mit Hilfe eines weiteren Satelliten diese Oberstufe bis zum 31.03.2026 deorbitiert werden soll.

https://spacenews.com/astroscale-wins-first-half-of-jaxa-debris-removal-mission/
Es recht zu machen Jedermann ist eine Kunst die Keiner kann.

Offline Hugo

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Re: Weltraummüll
« Antwort #498 am: 14. Februar 2020, 20:47:34 »
Es wurden drei weitere Objekte gefunden, so daß es mittlerweile 25 Objekte sind im All:




Offline Progress100

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Re: Weltraummüll
« Antwort #499 am: 15. Februar 2020, 18:57:12 »
Eine weitere Stufe hat sich zerlegt. Die letzte Stufe der Zyklon-3, mit der 1991 ein Meteor 3-Satellit gestartet wurde,
zerfiel am 12.02.2020 in 75 Fragmente.

https://twitter.com/anik1982space/status/1228423672857341952
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