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Autor Thema: Chinas Mondlandung - Wie könnte es sein?  (Gelesen 9489 mal)

Corsar

  • Gast
Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #25 am: 03. April 2007, 22:07:34 »
Bonjour,

wegen APAS sieh mal hier und dann unter Missionsüberblick: http://de.wikipedia.org/wiki/Sojus_TM-16

J.C.

knt

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #26 am: 04. April 2007, 05:42:56 »
Zitat
Was spricht gegen eine kleines Raumfähre ähnliches Ding um auf dem Mond zu landen?
Einmal fehlt dem Mond die Atmosphäre, was die Flügel einer Raumfähre dort ziemlich nutzlos werden lassen. Anderseits hat es etwas mit der Flugbahn vom Mond zur Erde zu tun - ohne das ich das genauer erklären könnte - aber ich glaub die Eintrittsgeschwindigkeit oder der Eitrittswinkel sind für eine Gleitlandung recht unpraktisch. Davon war mal in Verbindung mit dem Klipper die rede - vieleicht kann das ja mal jemand genauer erklären?
« Letzte Änderung: 04. April 2007, 05:43:45 von knt »

Offline MSSpace

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #27 am: 04. April 2007, 09:23:18 »
@ole
Hatte das mit dem APAS nicht weiter ausgeführt, aber mit dem Wiki-Artikel bist du ja nun im Bilde. Beim Shenzhou ist ein APAS-Kopplungspunkt am Bug geplant, ähnlich wie es bei Sojus TM-16 war. Im Gegensatz zum Sojus kann das Orbitalmodul nach der Abtrennung noch autonom im All operieren und sich selbst über Solarzellen mit Strom versorgen. Der nächste Shenzhou könnte sich das Teil schnappen und mitbenutzen. Der Gag wäre, Orbitalmodul mittels APAS mit der Rückkehrkapsel zu verbinden. Dann wären nach dieser Aktion immer noch 2 Ports offen und es könnte wieder ein Shenzhou andocken. Oder es könnten sich gar 2 Shenzhou treffen. Mit jeder Mission würde die kettenförmige Kombination wachsen und eine Art Raumstation entstehen, die sich für längere Aufenthalte und länger andauernde Experimente eignet.
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Ich hoffe, ihr könnt mir folgen...
MSSpace...

« Letzte Änderung: 04. April 2007, 09:30:02 von MSSpace »
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Offline Marauder

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #28 am: 04. April 2007, 15:01:54 »
Wobei ich nicht glaube, daß das auf Dauer der Weg der Wahl wäre, denn diese Sektionen sind, jede für sich, doch relativ winzig. Da bringt es mehr ein "echtes" Modul zu bauen und alleine zu starten, das man dann Stück für Stück erweitert. Man könnte den selben Träger verwenden und hätte schlußendlich mehr davon. Von daher erwarte ich das eigentlich nur für die allerersten Gehversuche.
« Letzte Änderung: 04. April 2007, 15:09:07 von Marauder »

Offline MSSpace

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #29 am: 04. April 2007, 15:38:02 »
So kann mans sehen. Allerdings lassen die Chinesen derzeit durchblicken, immer "möglichst viele Fliegen mit einer Klappe schlagen" zu wollen. So ist geplant, mit Shenzhou Raumstationen zu formen und auf dem Mond zu landen, alles mit dem gleichen System. Natürlich kann man sich fragen, was die Chinesen mit so einer Raumstation-Kette anfangen können? Ich hab mich auch gestern mal ganz ernst gefragt, was die mit einem "simplen" Lander eigentlich auf dem Mond wollen?  :-? DASS man da hin kommen kann ist ja nun seit Jahren bewiesen und dann ist 40 Jahre eigentlich nix passiert. Jetzt steht eigentlich die industrielle Nutzung oder gar eine Besiedlung an, um die Welt oder die Menschheit weiterzubringen. Da Technik und auch der wirkliche Wille momentan fehlen ist das allerdings noch Zukunftsmusik. Deswegen lohnen sich zur Zeit eigentlich nur "vorbereitende" Missionen...
« Letzte Änderung: 04. April 2007, 16:28:00 von MSSpace »
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Offline Marauder

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #30 am: 04. April 2007, 17:42:26 »
Gerade noch ein Gedankenspiel der spekulativen Art: Man könnte die Orbitalsektion natürlich einerseits als "Übungsstation" nutzen, man hätte so ein Ziel für Rendezvous- und Andockmanöver. Zeitens kann man sie als Langzeitlabor betreiben, das ansich automatisch und unbemannt arbeitet, aber ab und an zwecks Wartung angeflogen wird. Drittens könnte man die Orbitalsektion als Basis für "echte" Raumstationsmodule verwenden, indem man sie, wie im Baukastensystem, zu Verbindungsknoten umbaut oder, mit einem 2. Andockstutzen versehen, verlängert. Aber das nur als Idee meinerseits.

Offline Mary

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #31 am: 04. April 2007, 18:57:46 »
Zitat
Was spricht gegen eine kleines Raumfähre ähnliches Ding um auf dem Mond zu landen?
Mit einer Raumfähre wie dem Space Shuttle könnte man schon allein deshalb nicht am Mond landen, weil dieser keine Atmosphäre hat. Aber wir hatten mal diskutiert, ob man mit dem Space Shuttle um den Mond fliegen könnte und eine Landefähre aussetzen könnte- siehe hier:
http://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=3579.0

ole

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #32 am: 21. April 2007, 14:24:41 »
aja... natürlich... auf dem mond mit flügeln zu landen macht wenig sinn. Ich dachte auch eher an die Rückkehr zur Erde. Sorry, falsch ausgedrückt.
Also ich war eher im gedankenspiel, ob es immer eine Kapsel sein muss, die im grunde nicht wiederverwendet werden kann. Das Spaceshuttle hat ja den Vorteil, dass man es wiederverwerten kann. Könnte man nicht so ein Ähnliches Konzept für die Mondlandung entwerfen.

Dann noch eine andere Sache. Gibt es irgendwo Funkprotokolle für die Prozedur während der Startphase?

Dann: Wäre es möglich ein Videosignal live vom Mond ins Internet zu senden?... (Ausgehend von der Annahme das wir im Jahr 2020 sind)

Schöne Grüße
Ole

Offline Schillrich

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #33 am: 21. April 2007, 15:11:28 »
Hallo Ole,

es gab ja schon damals Live-Bilder, nur gab es noch kein Internet. Die Bilder hier dann ins Internet zu bringen, dürfte kein Problem sein.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

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Offline Schillrich

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #34 am: 21. April 2007, 15:13:58 »
und noch etwas zur Wiederverwendbarkeit:

Dazu benötigt man keine Flügel. Eine Auslegung mit Flügeln hat nur den Vorteil, dass man einen gesteuerten Landeanflug hat. Gleichzeitig wird das ganze Raumschiff dadurch aber schwerer, seine Leer-/Strukturmasse steigt. Die geplante Orionkapsel der Amerikaner hat auch keine Flügel, ist also ein klassisches Kapseldesign und soll trotzdem mehrmals wiederverwendbar werden.
\\   //    Grüße
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musaschi

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #35 am: 23. April 2007, 12:01:46 »
Zitat
@ole
Hatte das mit dem APAS nicht weiter ausgeführt, aber mit dem Wiki-Artikel bist du ja nun im Bilde. Beim Shenzhou ist ein APAS-Kopplungspunkt am Bug geplant, ähnlich wie es bei Sojus TM-16 war. Im Gegensatz zum Sojus kann das Orbitalmodul nach der Abtrennung noch autonom im All operieren und sich selbst über Solarzellen mit Strom versorgen. Der nächste Shenzhou könnte sich das Teil schnappen und mitbenutzen. Der Gag wäre, Orbitalmodul mittels APAS mit der Rückkehrkapsel zu verbinden. Dann wären nach dieser Aktion immer noch 2 Ports offen und es könnte wieder ein Shenzhou andocken. Oder es könnten sich gar 2 Shenzhou treffen. Mit jeder Mission würde die kettenförmige Kombination wachsen und eine Art Raumstation entstehen, die sich für längere Aufenthalte und länger andauernde Experimente eignet.
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Hallo,
ich hatte mal irgendwo gelesen, dass die Orbitalsektion der Shenzhou nur für einen begrenzten Zeitraum autonom im Orbit verweilen kann. Ist es dann überhaupt logistisch machbar bzw. lohnt sich der Aufbau einer solchen provisorischen Station überhaupt?
Wenn die Module nur wenige Monate im All bleiben können müßte man viele Starts in kürzester Zeit realisieren und dazu scheinen die Chinesen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage zu sein (bisher ein Start alle 1-2 Jahre!!).

Offline MSSpace

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #36 am: 23. April 2007, 12:46:41 »
Zitat
ich hatte mal irgendwo gelesen, dass die Orbitalsektion der Shenzhou nur für einen begrenzten Zeitraum autonom im Orbit verweilen kann. Ist es dann überhaupt logistisch machbar bzw. lohnt sich der Aufbau einer solchen provisorischen Station überhaupt?
Wenn die Module nur wenige Monate im All bleiben können müßte man viele Starts in kürzester Zeit realisieren und dazu scheinen die Chinesen zumindest zum jetzigen Zeitpunkt nicht in der Lage zu sein.

Tja, ob sich das lohnt ist so eine Frage, da kann man gleich Fragen, ob Raumfahrt überhaupt lohnt? Ich sag es mal so: Wesentliche Vorteile wären, dass ein Shenzhou im All durch das Vorgänger-Orbitalmodul erweitert wird und der Besatzung viel mehr Platz zum Arbeiten, Leben usw zur Verfügung steht. Weiterhin könnten in einem Modul automatisch ablaufende Experimente für einen längeren Zeitraum untergebracht werden und diese dann beim nächsten Besuch ausgewertet bzw mit auf die Erde zurückgenommen werden. Nebenbei erhöht sich durch die steigende Anzahl von Solarmodulen die Energiekapazität für Forschungen, wichtige Systeme wie die Lebensunterhaltung stehen redundant zur Verfügung oder man könnte einzelne Orbitalmodule theoretisch spezialisiert ausrüsten (Airlock, Docking-Node, Wohnmodul, Labor, etc). Kurzum werden die Forschungsmöglichkeiten von Shenzhou mit relativ geringem technischen Aufwand wesentlich gesteigert...
Zur Missionsdauer: Die Aufenthaltsdauer wird (u.a.) wesentlich durch die Abbremsung aufgrund der Reibung mit der Restatmosphäre bestimmt. Das Orbitalmodul verlangsamt sich also und muss in regelmäßigen Abständen beschleunigt werden. Spätestens wenn der Sprit alle ist, ist Schluss. Würden die verbleibenden Module bzw die provisorische Station aber mit Hilfe der Zubringerfahrzeuge beschleunigt (wie auch die MIR und die ISS), kann die Einsatzdauer wesentlich verlängert werden...
Wie du schon sagst müssten die Chinesen dafür natürlich ihre Startintervalle auf etwa 4 Starts im Jahr erhöhen. Aber das haben sie ja wohl auch vor...
Gruß,
MSSpace...
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Offline MSSpace

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #37 am: 24. April 2007, 13:40:40 »
Hab mal ein bisschen dazu gebastelt...

http://forum.nasaspaceflight.com/forums/get-attachment-big.asp?action=view&attachmentid=20416

Sieht doch ganz hübsch aus...
« Letzte Änderung: 24. April 2007, 13:42:01 von MSSpace »
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musaschi

  • Gast
Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #38 am: 24. April 2007, 16:34:54 »
Sieht sehr hübsch aus!
Also das obere Shenzhou startet unbemannt, Orbitalsektion ist als Raumlabor umgebaut und statt der Besatzung führt es Extratreibstoff mit, um die Station so lange wie möglich im Orbit zu halten.
Die mittleren beiden Sektionen stammen von vorhergegangenen Missionen und das untere Shenzou hat die aktuelle Besatzung (3-4 Taikonauten) zur Station transportiert und wird nach dem Verlassen ebenfalls seine Orbitalsektion an der Station lassen...

Hab ich das jetzt richtig verstanden?

Offline MSSpace

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #39 am: 25. April 2007, 07:30:49 »
Na jaaaa, ist nur eine Idee, wie es laufen KÖNNTE. Konkrete Pläne lassen sich nur erahnen, da kaum Infos veröffentlicht werden und mein chinesisch sich auf grobe Kenntnisse der Essenskarte beschränkt...  ;)
Aber so könnte es gehen, wenn man an beiden Enden der Orbitalsektion einen APAS-Kopplungspunkt verwirklicht...
Gruß,
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H.J.Kemm

  • Gast
Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #40 am: 21. Mai 2007, 16:07:04 »
Moin,

 PEKING, 21. Mai (RIA Novosti). China will in der zweiten Jahreshälfte seinen ersten Mondforschungssatellit Chane-1 in den Weltraum bringen und 2012 mit einem Mobil auf den Mond landen.

Das kündigte Sun Laiyan, Direktor der chinesischen Raumfahrtbehörde, mit.

Wie die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Montag meldet, teilte Sun Laiyan mit, dass Chinas Mondforschungsprogramm aus drei Phasen besteht: der Umrundung, der Mondlandung und der Rückkehr zur Erde.

Somit gehört der Satellitenstart zur ersten Etappe des Programms. In der zweiten Phase wird ein Lunochod (Mondmobil) zum Mond gebracht.

Zuvor wurde mitgeteilt, dass die Mondlandung für 2012 geplant ist.

In der dritten Phase soll das Mondmobil mit Gesteinsproben zur Erde zurückkehren.

„Das Mondforschungsprojekt ist der dritte Meilenstein bei der Entwicklung der chinesischen Raumfahrttechnologie nach dem Satellitenstart und den bemannten Flügen“, sagte Sun Laiyan.

Er hob hervor, dass die hochtechnologische Raumfahrt enorme Investitionen erfordere, große Risiken trage, aber auch große Gewinne bringen könne.

„Aus der Sicht der Politik, der Wirtschaft, der militärischen Arbeit und des alltäglichen Lebens ist der Nutzeffekt der Raumfahrt sehr groß. Ein in die Weltraumforschung investierter Dollar kann mindestens sieben Dollar direkten und indirekten Gewinns bringen“, sagte er.

Sun Laiyan teilte auch mit, dass China die Absicht habe, das bemannte Weltraumprogramm fortzusetzen. Neue Aufgaben seien der Weltraumausstieg und die Ankopplung von Raumschiffen.

China startete das erste bemannte Raumschiff im Oktober 2003. Im Oktober 2005 befanden sich bereits zwei Kosmonauten an Bord des zweiten in den All geschickten Raumschiffs.


Jerry

ole

  • Gast
Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #41 am: 10. September 2008, 20:44:55 »
Hallo,

ich danke Euch für die Antworten für mein Projekt, welches sich nun in der Endphase befindet. Zur Zeit suche ich noch ein Design für ein Chinesisches Landemodul, welches vom Raumkonzept eine erstaunliche Innengröße zulässt. (Habs beim Innen-Requisitenbau ein wenig übertrieben  ::) )

Ich denke immernoch, dass man die Chinesen nicht unterschätzen sollte und den wissenschaftlichen Geist nicht über das Gewinnstreben von Industriemagnaten und dem kollektiven Zusammenhalt des chinesischen Bewusstseins stellen sollte. Sicherlich ist der Sinn einer Mondlandung von europäischer Sicht nicht unbedingt auf den ersten Blick zu erschließen und lukrativ vielleicht schon gar nicht, dennoch sollten wir auf das Identifikationsgefühl eines Volkes nicht unterschätzen, welches sich gerade in  Aufbruchstimmung befindet. Eine Mondlandung, mit der richtigen Inszenierung und dem dazugehöriegen Propagandaschub könnte durch aus ein guter Antrieb für das chinesische Volk sein, individuelle  Problematik in der Sozialstruktur zu vergessen (oder verdrängen) und mit ihrer Man-Power eine Mission zu gestalten um der Welt ihre Größe zu beweisen.
Wenn wir an die Olympischen Spiele denken und den tausenden "freiwilligen" Helfer sehen, die sich ohne Geld für eine Inszenierung ihres Landes engagiert haben, dann ist eine Mondmission mit allen technischen und personellen Aufwendungen wohl auch kein Problem. Denke ich.

Wir dürfen auf weitere Pressemeldungen gespannt sein.

Mein Projekt ist im Moment unter http://www.taikonauts-film.com abzurufen und ich schaue wieder rein.

Bis dann :D  

Offline HAL2.0

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Re: chinas mondlandung - wie könnte es sein?
« Antwort #42 am: 10. September 2008, 22:51:31 »
"Nachtigall,ich hör dir trapsen..."
ole,oje...
Verzeihung,konnt's mir nicht verkneifen.  ;D
Genialität besteht darin, von A nach D zu gelangen, ohne B und C passieren zu müssen.

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