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Autor Thema: Gibt es nun doch Geld?  (Gelesen 986 mal)

H.J.Kemm

  • Gast
Gibt es nun doch Geld?
« am: 31. August 2006, 04:46:02 »
Moin,

diese Info habe ich eben gelesen:

Zitat
Schavan kündigt hohe Investitionen an
Bund setzt bei Jobs auf High-Tech

Mit einer national einheitlichen High-Tech-Strategie will die Bundesregierung die Umsetzung von Forschungsergebnissen in marktreife Produkte fördern und bis zu 1,5 Millionen Arbeitsplätze schaffen.

In Deutschland mangele es nicht an guten Ideen, sondern an ihrer Umsetzung in marktfähige Waren, sagte Forschungsministerin Annette Schavan bei der Vorstellung der Strategie. Wissenschaftliche Forschung an den Hochschulen und die Wirtschaft mit ihren Unternehmen seien zu oft getrennte Welten, zwischen denen die Verbindungen fehlten, bemängelte die Ministerin. "Das ist auch eine Frage der Mentalität gewesen", sagte die CDU-Politikerin.

Für die Universitäten bedeuteten erfolgreiche Forscher häufig sogar eine finanzielle Belastung. Bei der Förderung von Innovationen habe der Schwerpunkt zu oft auf der Forschung gelegen und nicht auf der Umsetzung von Forschungsergebnissen. Dies solle sich nun ändern.

Damit die High-Tech-Strategie aufgeht, sei ein Ausbildungs- und Qualifikationsniveau nötig, das höchsten Anforderungen entspreche, mahnte Schavan. So werde es vor allem in den kommenden zehn bis 20 Jahren einen deutlich größeren Bedarf an Fachkräften geben. Es sei eine Chance, dass die Zahl der Studierenden in den kommenden Jahren von zwei auf 2,5 Millionen steigen werde.

Bis 2009 will der Bund knapp 15 Milliarden Euro in die Hochtechnologie investieren, kündigte Schavan an. Sie forderte die Länder und die Wirtschaft dazu auf, auch ihren Teil dazu beizutragen, bis 2010 die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu steigern. Die neue Strategie soll unterschiedlichste Zukunftstechnologien fördern, unter anderem in der Sicherheits- und Gesundheitsforschung. "Sicherheit nach innen und außen wird immer wichtiger. Derzeit wird ein übergreifendes Sicherheitsforschungsprogramm erarbeitet, das wichtige Beiträge zum wirksamen Schutz der Menschen und ihrer Freiheit leisten wird", sagte Schavan.

"Mehr Qualität zu geringeren Kosten"

In der Gesundheitsforschung bildeten Vorsorge und neue Diagnose- und Behandlungsmethoden Schwerpunkte. Ziel seien Kostensenkungen. "Die Leitlinie heißt hier: Mehr Qualität zu geringeren Kosten", erklärte die Ministerin. Außerdem gehe es um optische und Umwelttechnologien, die Bereiche Information und Kommunikation, Luft- und Raumfahrt, Fahrzeug- und Verkehrstechnologien, Mikrosystemtechnik sowie Nano-, Bio- und Werkstofftechnologien.

Das Bundeskabinett hatte das Konzept am Dienstag während seiner Kabinettsklausur verabschiedet. Die SPD lobte die Strategie als Startschuss, Deutschland in den wichtigsten technologischen Zukunftsfeldern an die Weltspitze zu führen. Die Strategie sei aber nur eine Blaupause. Die konkrete Arbeit auf Programmebene und die Mittelverteilung stehe noch bevor, erklärten die Fraktionsfachleute René Röspel und Jörg Tauss.

Na denn schaun ma ma oder werden jetzt schon die ersten Wahlversprechen abgegeben?

Jerry
« Letzte Änderung: 31. August 2006, 04:46:58 von H.J.Kemm »

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