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Autor Thema: Exoplaneten  (Gelesen 357126 mal)

Offline m.hecht

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1250 am: 29. November 2018, 00:06:35 »
nun ja, die Spekulationen hören sich schön an...

Nun, Spekulationen sind das nicht. Wenn man denkt MÖGLICHERWEISE einen Zusammenhang gefunden zu haben und diesen durch mehr Daten verifizieren oder falsifizieren möchte, ist das absolut seriöse Wissenschaft. Dann ist auch eine Veröffentlichung einer solchen Theorie legitim. Oft machen dann anderen Leute, die nicht zum eigentlichen Verfasserteam gehören eine Behauptung aus der Theorie. Das ist dann Spekulation und unseriös. Man muss da schon auf den genauen Wortlaut achten.


...aber die Wissenschaft hatte auch lange gedacht das unser Sonnensystem was sehr seltenes ist...

Nun, man irrt sich eben empor. Wie soll es auch anders gehen? Wenn man nicht über alle Möglichkeiten nachdenken und reden darf, werden sich die empirischen Wissenschaften nicht weiterentwickeln. Es wird nicht der Tag kommen, wo alles Wissen dieses Universums vom Himmel fällt. Somit bleibt nichts anderes übrig als einen Schritt nach dem Anderen zu tun. Man hat ja auch nicht über Nacht alles Wissen eingegeben bekommen, wie man z.B. Aluminium im Flugzeugbau richtig einsetzt. Um auf den heutigen Wissensstand zu kommen, war ne Menge Grundlagenforschung und viel (teils tragischer) Versuche und Irrtümer nötig.


...aber die Wissenschaft hatte auch lange gedacht das unser Sonnensystem was sehr seltenes st, ich denke aber mal liegt da komplett falsch.

Das z.B. ist reine Spekulation, sofern du diese Aussage nicht mit belastbaren Daten hinterlegen kannst.   ;)


Mane

Offline Prodatron

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1251 am: 29. November 2018, 16:18:42 »
Aber wie stellt man den Anteil schwerer Elemente im Kern unserer Sonne fest? Aus meiner Sicht ist auch das nicht möglich (zumindest nicht über Spektralanalyse). Wenn man also von der Metalizität eines Sterns spricht, spricht man immer von der Metalizität der äußeren Schicht des Sterns, weil man nur die "sehen" kann bzw. spektralanalytisch erfassen kann.
Denk ich auch. Von daher frage ich mich, was für einen Zweck diese Hypothese noch hat, wenn man eh nicht unterscheiden kann zwischen innen und außen.

Die Metallizität eines Sternes hängt ja auch oft mit seinem Alter zusammen (niedrig = alt, hoch = jung), da sich im Laufe der Jahrmilliarden durch Supernova-Explosionen immer mehr schwere Elemente im interstelaren Medium anreichern. Trotzdem heißt das nicht, daß zwei gleich alte und große Sterne exakt die selbe Metallizität haben müssen. Z.B. ist Epsilon Eridani mit unter 1Mrd. Jahre deutlich jünger als die Sonne, hat aber trotzdem eine geringere Metallizität.
Wenn die Metallizität also sowieso von Stern zu Stern deutliche Unterschiede aufweist, dann frag ich mich, warum man bei gleichalten und gleichgroßen Sternen bei einem Unterschied in der Metallizität auf Planeten schließen sollte. Die Ursprungswolke, aus der er entstanden ist, scheint viel mehr für die Unterschiede verantwortlich zu sein.

Die Frage, warum bei manchen Sternen in der Entstehung denn alles schwere Material der Scheibe in diesen reinplumpst, während sich bei anderen Planeten bilden, die das Material dem Stern dann vorenthalten, wäre auch noch zu klären. Wurde darauf in dem Artikel eingegangen? Sobald der Stern zündet, wird das lose Material ja mehrheitlich vom Stern weggeblasen. Vielleicht zünden Sterne unterschiedlich spät, so daß die Spätzünder mehr Metalle aus der Scheibe akkretieren können? Oder es ist ein unstabiles Planetensystem entstanden, bei dem einige Mitglieder von mehreren Erdmassen nach innen migrieren und schließlich in den Stern fallen?

Offline SFF-TWRiker

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1252 am: 29. November 2018, 23:21:16 »
Die bisherigen Sternensysteme mit mindestens einem Exoplaneten sind so unterschiedlich, dass ich geneigt bin, zu glauben, dass man für jede, möglicherweise jetzt abstrus erscheinde Annahme, im Laufe der Zeit passende Systeme finden könnte.
Man geht jetzt ja davon aus, dass die meisten Exos Supererden und Subneptune sind und es gibt von diesen Typen keinen einzigen Planeten in unserem Sonnensytem und das obwohl, nach dem jetzigen Stand 8 Planeten in einem System ungewöhnlich viele sind, aber evtl ist die große Anzahl von Planeten die Ursache dafür, dass es hier keine Exos dieser Typen gibt, oder umgekehrt ist die Existenz von Exos dieser Typen in  anderen Stersystemen die Ursache dafür, dass dort nur wenige Planeten sind?
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Offline Prodatron

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1253 am: 30. November 2018, 00:20:26 »
Man geht jetzt ja davon aus, dass die meisten Exos Supererden und Subneptune sind und es gibt von diesen Typen keinen einzigen Planeten in unserem Sonnensytem
Das liegt doch am Beobachter-Selektions-Effekt: Solche Planeten sind am einfachsten aufzuspüren mit unseren derzeitigen Mitteln. Ist wie bei einem Fischer, der ein sehr grobmaschiges Netz benutzt. Er wird nur große Fische fangen. Die kleineren flutschen durch die Maschen und entkommen, er bekommt sie nicht zu sehen. Daraus schließt er, daß es im Meer insgesamt nur große Fische gibt, was sich irgendwann als falsch herausstellt.
Es ist immer noch kaum möglich, ein komplettes Planetensystem (Gasriesen viel weiter draußen, Gesteinsplaneten in größerem Abstand zum Stern, der am besten vom G-Typ ist), das unserem ähnelt, aufzuspüren. Und weil das aktuell noch nicht geht, macht es weniger Sinn, darüber zu spekulieren, was "typisch" für ein Planetensystem ist.

Offline Pham

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1254 am: 30. November 2018, 10:10:55 »
Aber wie stellt man den Anteil schwerer Elemente im Kern unserer Sonne fest? Aus meiner Sicht ist auch das nicht möglich (zumindest nicht über Spektralanalyse). Wenn man also von der Metalizität eines Sterns spricht, spricht man immer von der Metalizität der äußeren Schicht des Sterns, weil man nur die "sehen" kann bzw. spektralanalytisch erfassen kann.
Denk ich auch. Von daher frage ich mich, was für einen Zweck diese Hypothese noch hat, wenn man eh nicht unterscheiden kann zwischen innen und außen.

Die Metallizität eines Sternes hängt ja auch oft mit seinem Alter zusammen (niedrig = alt, hoch = jung), da sich im Laufe der Jahrmilliarden durch Supernova-Explosionen immer mehr schwere Elemente im interstelaren Medium anreichern. Trotzdem heißt das nicht, daß zwei gleich alte und große Sterne exakt die selbe Metallizität haben müssen. Z.B. ist Epsilon Eridani mit unter 1Mrd. Jahre deutlich jünger als die Sonne, hat aber trotzdem eine geringere Metallizität.
Wenn die Metallizität also sowieso von Stern zu Stern deutliche Unterschiede aufweist, dann frag ich mich, warum man bei gleichalten und gleichgroßen Sternen bei einem Unterschied in der Metallizität auf Planeten schließen sollte. Die Ursprungswolke, aus der er entstanden ist, scheint viel mehr für die Unterschiede verantwortlich zu sein.

Die Frage, warum bei manchen Sternen in der Entstehung denn alles schwere Material der Scheibe in diesen reinplumpst, während sich bei anderen Planeten bilden, die das Material dem Stern dann vorenthalten, wäre auch noch zu klären. Wurde darauf in dem Artikel eingegangen? Sobald der Stern zündet, wird das lose Material ja mehrheitlich vom Stern weggeblasen. Vielleicht zünden Sterne unterschiedlich spät, so daß die Spätzünder mehr Metalle aus der Scheibe akkretieren können? Oder es ist ein unstabiles Planetensystem entstanden, bei dem einige Mitglieder von mehreren Erdmassen nach innen migrieren und schließlich in den Stern fallen?

Du zeigst eine weitere Hypothese für den Gehalt der Metallizität von unserer Sonne vergleichbaren Sternen auf.
Je nach Art der Bildung von Planetensystemen können mehr oder weniger Planetesimale oder Planeten während der turbulenten Entstehungsphase in die Sonne gestürzt sein.
Im Fall unserer Sonne mit geringerem Gehalt eben weniger.

Das könnte(!) dann aber wieder im Endeffekt auf das in Schillrichs Beitrag angedeutetes Ergebnis hinaus laufen:
Wenn mehr Planeten in den Stern stürzen erhöht das den Gehalt an Metallizität und verringert im Durchschnitt somit aber auch den Anteil an Planeten um diese Sonne (höhere Metallizität -> weniger Planeten).
Müssten wir allein dem gesunden Menschenverstand vertrauen, so wäre die Welt noch immer eine Scheibe.

Offline SFF-TWRiker

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1255 am: 30. November 2018, 11:12:44 »
Man geht jetzt ja davon aus, dass die meisten Exos Supererden und Subneptune sind und es gibt von diesen Typen keinen einzigen Planeten in unserem Sonnensytem
Das liegt doch am Beobachter-Selektions-Effekt: Solche Planeten sind am einfachsten aufzuspüren mit unseren derzeitigen Mitteln. Ist wie bei einem Fischer, der ein sehr grobmaschiges Netz benutzt. Er wird nur große Fische fangen. Die kleineren flutschen durch die Maschen und entkommen, er bekommt sie nicht zu sehen. Daraus schließt er, daß es im Meer insgesamt nur große Fische gibt, was sich irgendwann als falsch herausstellt.
Es ist immer noch kaum möglich, ein komplettes Planetensystem (Gasriesen viel weiter draußen, Gesteinsplaneten in größerem Abstand zum Stern, der am besten vom G-Typ ist), das unserem ähnelt, aufzuspüren. Und weil das aktuell noch nicht geht, macht es weniger Sinn, darüber zu spekulieren, was "typisch" für ein Planetensystem ist.
Dieses Selektions-Problem betraf in den ersten Entdeckungs-Jahren die Hot (Super-) Jupiter:
Große Planeten mit sehr kurzen Orbital-Zeiten, weil man zuerst fast nur mit der Radial-Geschwindigkeits-Methode exoplaneten fand.
Bei der Transit-Methode wurden immer häufiger wesentlich kleinere Planeten  gefunden.
Da Kepler seine Hauptmission abbrechen musste, hat man aber bisher nur wenige erdgroße Exos mit einem Orbite > 100d gefunden.
Aber wenn Super-Erden und Sub-Neptune sehr häufig sind (mit Orbitalzeiten < 100d) scheinen erdgroße Planeten in den habitablen Zonenwirklich  selten zu sein.
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Offline m.hecht

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1256 am: 30. November 2018, 12:47:36 »
...

Das könnte(!) dann aber wieder im Endeffekt auf das in Schillrichs Beitrag angedeutetes Ergebnis hinaus laufen:
Wenn mehr Planeten in den Stern stürzen erhöht das den Gehalt an Metallizität und verringert im Durchschnitt somit aber auch den Anteil an Planeten um diese Sonne (höhere Metallizität -> weniger Planeten).

Dieser grundsätzliche Zusammenhang ist in der Theorie durchaus denkbar. Ich denke nur das die Fehlerbalken gigantisch sein dürften.

Nur so ein paar Punkte die mir gerade einfallen:

1) Die Massenunterschiede der Planeten alleine in unserem Sonnensystem sind richtig groß. Wenn ein Jupiter (mit über 300 Erdmassen) in den Stern stürzt verändert das die Zusammensetzung des Sterns viel viel stärker als würden nur "ein paar" Erdmassen an Gesteinsplaneten in den Stern stürzen.

2) Nicht nur der Sturz in den Stern ist ein Weg, dass ein Stern seine Planeten/Zwergplaneten los wird. Sie können in der Entstehungsphase auch einfach aus dem System geschleudert werden. Dann fehlen diese Planeten im System ohne die Zusammensetzung des Sterns zu ändern.

3) Die meisten Sterne entstehen in Doppel-Systeme. Das es auch Planeten um Doppelsysteme gibt, wissen wir. Aber bei der Entstehung eines Doppelsystems gibt es nochmal viel mehr Variablen als es ohnehin schon bei einem Einfachsystem gibt. Die Massen beider Sterne, der Abstand der beiden Sterne. Die Zusammensetzung beider Sterne und der dabei resultierende Sonnenwind. Die Masse an Staub in der Scheibe, die Verteilung der Staubscheibe. Die Schwerkraftverhältnisse in so einem System und und und.

4) Unabhängig von der isolierten Entstehung eines Sonnensystems kann es während oder auch erst nach der Entstehung sein, dass ein anderer Stern in einem hinreichend geringem Abstand am System vorbeizieht und das System dabei stört. Was dann passiert ist wieder von etlichen Faktoren abhängig. Es könnten z.B. wieder Planten aus dem System geschleudert werden.


Mane

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1257 am: 17. April 2019, 14:13:45 »
Ich packe es mal hier rein. 

Gut zu lesen: https://iopscience.iop.org/article/10.3847/2041-8213/ab12ed/meta

Offline Schillrich

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1258 am: 17. April 2019, 14:16:16 »
Und worum geht es da?
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1259 am: 17. April 2019, 16:07:43 »
Das TESS die ersten beiden Exoplaneten entdeckt hat. Einenen Gasplaneten und einen erdgrossen.

Offline BadCop

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1260 am: 17. April 2019, 23:20:38 »
Hallo ihr,

wenn man nicht schlafen kann fallen einem ja manchmal seltsame Fragen ein.
Die Menschheit schickt sich ja an in den nächsten Jahrzehnten eine multiplanetare Spezies zu werden. Auf dem Mars und anderen Himmelskörpern wird es aber absehbar kein Terraforming geben, sondern "nur" in sich abgeschlossene Habitate in einer lebensfeindlichen Umgebung. Da stellt sich mir die Frage, wie ein Beobachter aus mehreren (dutzenden, hunderten, tausenden ...) Lichtjahren feststellen könnte das der Mars etc. dann bewohnt ist?

Meines Erachtens dürfte das ziemlich schwer sein.

Im Umkehrschluss: Flüssiges Wasser und Sauerstoff  auf einem Himmelskörper in der habitablen Zone sind vielleicht zu enge Definitionen für Planeten auf denen Leben existieren könnte. Dass es (vermutlich) nur dort entstehen kann ist zumindest heutiger Wissensstand, aber sobald es intelligente Spezies gibt werden diese auch irgendwann andere Himmelskörper mit nicht optimalen Bedingungen besiedeln (siehe mittelfristig Mond und Mars, später Enceladus etc.?)

Wie ist eure Meinung, oder gibt es hier schon Wissen/Studien/Projekte?


Offline Prodatron

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1261 am: 18. April 2019, 00:31:02 »
Das beste zum Besiedeln sind halt Planeten, die mindestens gerade die "große Sauerstoffkatastrophe" hinter sich haben. Erst ab dann sind die Dinger auch für uns wirklich "Erdähnlich", d.h. ein Raumanzug ist nicht mehr nötig. Dafür müssen bereits Mikroben mit der Fähigkeit der oxygenen Photosynthese vor Ort existieren, ansonsten ist freier Sauerstoff quasi ausgeschlossen. Ohne den ist höheres Leben schwer möglich, weil dieser ein wesentlich effektiveres Energiepotential darstellt als andere Stoffwechselmethoden.

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1262 am: 18. April 2019, 06:28:45 »
BadCop

Ich hab kuerzlich genau das gelesen, dass man sich bei der Suche nach Leben auf Exoplaneten nicht nur auf die Basiselemente des uns bekannten Lebens fokussieren darf. Aber ich bezweifle stark, dass man in absehbarer Zeit sowas wie Marshabitate auf Exoplaneten entdecken koennte. Aber wir haben ja Chris McKay. Ich mag den Optimismus dieses Mannes.  :)

Offline SFF-TWRiker

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1263 am: 18. April 2019, 11:52:14 »
Das TESS die ersten beiden Exoplaneten entdeckt hat. Einenen Gasplaneten und einen erdgrossen.
Laut NASA Exoplanet Archive sind es  schon 9. Dort  sind 3940 Exos bis 30 Jupitermassen gelistet.

In exoplanet.eu sind es 4040, allerdings bis 81 Jupitermassen, also z. T braune Zwerge.
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Offline Rücksturz

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1264 am: 11. September 2019, 21:11:10 »
"Kalium in Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt

Ein Team von Astronominnen und Astronomen unter der Leitung von AIP-Doktorand Engin Keles entdeckte das chemische Element Kalium in der Atmosphäre eines Exoplaneten erstmals mit hochauflösender Spektroskopie und mit überzeugend starkem Signal. Eine Pressemitteilung des Leibniz-Instituts für Astrophysik Potsdam (AIP)."

Weiter in einer Pressemeldung des AIP:
https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/11092019133642.shtml

Viele Grüße
Rücksturz

Offline Gertrud

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1265 am: 13. September 2019, 17:19:51 »
Hallo Zusammen,

die Beiträge über den Planeten K2-18b habe ich in den Thread
Exoplaneten in habitabler Zone verschoben.


Beste Grüße
Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline Pirx

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1266 am: 28. September 2019, 09:24:34 »
zum "zu großen" GJ 3512 b:

"Wenn Zwerge Riesen gebären

Ein Exoplanet fordert aktuelle Modelle zur Entstehung von Planeten heraus. Eine Pressemitteilung des Max-Planck-Instituts für Astronomie.

26. September 2019 - Astronom*innen des CARMENES-Konsortiums haben einen neuen Exoplaneten entdeckt, der nach derzeitigem Wissensstand nicht existieren dürfte. Die Forschungsgruppe unter Beteiligung des Max-Planck-Instituts für Astronomie (MPIA, Heidelberg) fand einen Gasplaneten, dessen Masse im Vergleich zu seinem Mutterstern GJ 3512 ungewöhnlich groß ist. ..:"

Weiter im Portal: https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/26092019203404.shtml


"Ein Planet, der nicht existieren sollte

Astronominnen und Astronomen haben bei einem kleinen Stern einen Planeten aufgespürt, der viel massereicher ist, als theoretische Modelle voraussagen. Während die überraschende Entdeckung einem spanisch-deutschen Team in einem Observatorium in Südspanien gelang, untersuchten Forschende an der Universität Bern, wie der rätselhafte Exoplanet entstanden sein könnte. Eine Medienmitteilung der Universität Bern. ..."

Weiter im Portal:
https://www.raumfahrer.net/news/astronomie/26092019215406.shtml

Gruß   Pirx
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Offline aasgeir

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Re: Exoplaneten
« Antwort #1267 am: 23. Oktober 2019, 11:00:52 »
Beim Vergleich von Messungen am Doppelsternsystem BD +20 307 (Entfernung ca 300 LJ) durch SOFIA mit denen von SPITZER vor 10 Jahren würde eine deutliche Zunahme der thermischen Infrarotstrahlung in der Umgebung festgestellt. Die Interpretation geht von einer Kollision zweier Exoplaneten aus, deren erhitzte Trümmerwolke den Anstieg der Infrarotstrahlung produziert:


  Bild: SOFIAtelescope


  Bild:  NASA/SOFIA/Lynette Cook

 Quelle:  https://www.nasa.gov/feature/when-exoplanets-collide
              https://twitter.com/coreyspowell/status/1186762012375900160

Tags: Exoplanet