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  • ca. 12:00 Bundestag debattiert über Raumfahrt: 07. November 2014

Autor Thema: Raumfahrt-Politik in Deutschland  (Gelesen 146027 mal)

Offline Klakow

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #325 am: 13. September 2017, 17:46:31 »
Schon der erste Punkt ist ein einziges Armutszeugnis. am "Bedarf"???
Der Begriff ist im Zusammenhang mit Forschung ziemlicher Unfug, Forschung ist erstmal ohne genaues Ziel, sonst kann man auch gleich Entwicklung
hinschreiben.

Offline Schillrich

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #326 am: 13. September 2017, 17:50:52 »
Hallo Klakow,

natürlich am Bedarf! Copernicus ist eine Infrastruktur, die einen gesellschaftlichen Bedarf abdeckt, dauerhaft. Außerdem haben auch Wissenschaftler einen Bedarf was sie untersuchen wollen, der artikuliert und definiert werden muss, um eine passende "Maschine" für sie zu bauen. In jeder Wissenschaftsmission stehen am Anfang die "user requirements".
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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #327 am: 14. September 2017, 10:36:08 »
naja, ganz so natürlich ist es nicht. Copernicus mag am wissenschaftlichen Bedarf ausgelegt worden zu sein, aber jetzt soll es ja um die wirtschaftliche Anwendung gehen und die "user" sollen erst noch gefunden werden.

Nicht ganz nachvollziehen kann ich die These, dass es unterschiedliche Interessen in der EU gibt und D da mit der Strategie etwas adressieren will, aber möglich wär es. Das ist eher eine Frage der Transparenz.

Offline Schillrich

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #328 am: 14. September 2017, 10:46:08 »
Hallo tomtom, GMES steht/stand für Global Monitoring for Environment and Security ... "wissenschaftlichen Bedarf" sehe ich da nicht primär oder gar singulär. Es ging von Anfang an um Geoinformationen an sich ... mit beliebiger Nutzung zu Umwelt und Sicherheitsvorsorge danach. Wer immer eine Idee hat, ob wissenschaftlichh, behördlich oder wirtschaftlich, darf die Daten in sein Produkt einbauen.
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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #329 am: 19. Dezember 2017, 23:44:09 »
Alexander Gerst bei Kanzlerin Merkel

Merkel: "Raumfahrt verbindet, und zwar nicht nur Europa, sondern eben auch viele Länder der Welt."

https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2017/12/2017-12-19-gerst-kanzleramt.html

Offline tobi

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #330 am: 07. Februar 2018, 15:26:47 »
Peter Altmaier wird Wirtschaftsminister* in der neuen GroKo und ist damit für die deutsche Raumfahrt zuständig:
https://www.focus.de/politik/deutschland/groko-kabinett-altmaier-wird-wirtschaftsminister-von-der-leyen-behaelt-verteidigung_id_8430485.html

*wenn es die SPD-Mitglieder nicht noch verhinden.
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline Schillrich

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #331 am: 07. Februar 2018, 16:13:04 »
Wenn Raumfahrt beim BMWi bleibt ... auch das könnte man in einer neuen Regierung ja neu zuschneiden/verteilen. Aber Luft- und Raumfahrt sieht man wohl strategisch mehr bei der Wirtschaft, weniger bei der Forschung ... also sollte es bleiben.
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Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #332 am: 07. Februar 2018, 17:31:28 »
Der Koalitionsvertrag heißt "Ein neuer Aufbruch für Europa..." und man bekennt sich zur Industrie.

In Sachen Raumfahrt will man die ESA als eigenständige internationale Organisation erhalten,  mittelständische Unternehmen fördern und ein Weltraumgesetz auf den Weg bringen (gut, dass wollte man schon vor 8 Jahren.)

Offline tobi

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #333 am: 07. Februar 2018, 17:44:55 »
Der Koalitionsvertrag heißt "Ein neuer Aufbruch für Europa..." und man bekennt sich zur Industrie.

In Sachen Raumfahrt will man die ESA als eigenständige internationale Organisation erhalten,  mittelständische Unternehmen fördern und ein Weltraumgesetz auf den Weg bringen (gut, dass wollte man schon vor 8 Jahren.)

Also nichts neues.
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #334 am: 25. Februar 2018, 12:29:09 »
Die Fraktion DIE LINKE interessiert sich für Weltraumwetter, also den möglichen Einfluss von Sonnenstürmen auf die Infrastruktur. Die Bundesregierung antwortet, man mache mit bei der ESA, beteiligt sich an Sonnenforschung und gibt sich ansonsten ahnungslos.

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/004/1900493.pdf

Offline cullyn

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #335 am: 27. Februar 2018, 17:58:18 »
Naja, Ahnungslos wäre etwas anderes. Aber man kehrt geschickt ein paar Dinge unter den Tisch (z.b Folgen von längerem Stromausfall auf Atomkraftwerke), während im Grossen und Ganzen die Antworten für mich brauchbar aussehen, wenn man betrachtet, das parlamentarische Anfragen gerne mehrere politische Dimensionen haben und selten dazu dienen nur eine "Informationslücke" zu schliessen.

Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #336 am: 02. März 2018, 11:32:35 »
Ich stimme dir zu und das mit den "Anfragen" ist mir auch klar, ich wollte es etwas pointierter ausdrücken. ;)

Eine andere Anfrage behandelt das Thema "EU-Satellitenaufklärung für militärische und grenzpolizeiliche Zwecke". (noch nicht beantwortet und ohne konkreten Bezug auf Sat-Technologie).

http://dipbt.bundestag.de/dip21.web/search/find_without_search_detail_vp.do?vorgangId=231794

Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #337 am: 03. März 2018, 18:30:20 »
"... und da müssen wir uns jetzt noch ein bisschen gedulden."

Das war die Antwort auf der Bundespressekonferenz auf die Frage nach dem Weltraumgesetz und dem SpaceX Falcon Heavy Erstflug und ob die Ariane 6 noch ein gutes Investment sei.

http://www.jungundnaiv.de/2018/02/12/bundesregierung-fuer-desinteressierte-komplette-bpk-vom-12-februar-2018/

Das mit dem Weltraumgesetz steht natürlich auch schon in der Strategie von 2010.

Offline tomtom

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #338 am: 12. April 2018, 01:21:59 »
Der neue Koordinator für Luft- und Raumfahrt heißt Thomas Jarzombek (CDU) und kommt aus Düsseldorf.

https://www.bmwi.de/Navigation/DE/Ministerium/Koordinatoren-und-Beauftragte/koordinatoren-und-beauftragte.html

Offline spacecat

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #339 am: 12. April 2018, 02:46:36 »
Wow, wenn man sich seinen Wikipedia-Eintrag anschaut, haben wir da ja einen echt ehrlichen, voll im Stoff stehenden und kompetenten Kämpfer für unsere Sache gewinnen können.

Dieser Beitrag enthält eine Gigatonne Zynismus.

Gute Nacht!

Offline Invicta

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #340 am: 12. April 2018, 06:49:24 »
Zitat
1996
Vordiplom der Wirtschaftswissenschaften und Gründung eines Unternehmens für IT-Dienstleistungen
:o

Nur Vordiplom... d.h. Studium nicht abgeschlossen...

und was zwischen 1996 und 2005 passiert ist...? ::) Na da würde jeder Normalo beim Bewerbungsgespräch gelöchert oder erstmal garnicht eingeladen... Läuft! Wir schaffen das (alles)
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Offline Schillrich

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #341 am: 12. April 2018, 06:57:07 »
Wunderbar, wie ihr über einen Menschen in zwei Zeilen urteilt, den ihr gar nicht kennt ... dauert ja auch nur ein paar Sekunden die zu schreiben ... ein Symtpom der Internetkultur.
Und trotz eures Fingerzeigens: er hat es auf diese Position geschafft.
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Offline Invicta

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #342 am: 12. April 2018, 07:08:57 »
Kleider machen Leute... und ein "Lebenslauf" eben auch. Heutzutage muss man jeden Politiker anzweifeln ob dieser für seinen Posten geeignet ist oder nicht. Es gibt genügend die völlig fehl am Platze sind.  Und gerade die Internetkultur erlaubt es Details einer Person die in der Öffentlichkeit steht zu erfahren. Daher darf ich mir ein Urteil Bilden... Machst Du doch über uns genauso... also!
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Offline Therodon

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #343 am: 12. April 2018, 07:11:48 »
Wunderbar, wie ihr über einen Menschen in zwei Zeilen urteilt, den ihr gar nicht kennt ... dauert ja auch nur ein paar Sekunden die zu schreiben ... ein Symtpom der Internetkultur.
Und trotz eures Fingerzeigens: er hat es auf diese Position geschafft.

Zumal es eine politische Position ist.

@Invicta

Es war noch nie Vorraussetzung für politische Arbeit Fachqualifikationen in bestimmten Bereichen aufzuweisen. Es ist somit völlig egal was er gelernt oder studiert hat. Entscheidender ist für wie kompetent man ihn auf politischer Ebene hält.

Offline Invicta

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #344 am: 12. April 2018, 07:36:17 »
Ich sehe das anders. Für ein Amt  kann nur jemand Qualifiziert sein der aus dem selben Bereich kommt. Ein Maurer kann auch kein Arzt sein nur weil er oder sie für kompetent angesehen wird. Flintenuschi ist ja das beste Beispiel. Nie beim Bund gewesen und das Ergebnis kennen wir ja.

Solche speziellen Ämter sollten m.E. nur von Personen bekleidet werden die auch Ahnung davon haben. Was nutzt es wenn Sich ein Laie erstmal in die Materie reinfuchsen muss... Bis dieser die Hintergründe, Forschungsstand und Anwendungsbereiche verstanden hat ist die Legislaturperiode um. Nichts erreicht, viel Geld für nix ausgegeben... Fortschritt dahin!
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Offline spacecat

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #345 am: 12. April 2018, 08:31:15 »
Mag ja stimmen, daß ich ihn nicht kenne (wie auch, er ist ja in unserem Interessenbereich noch nicht in Erscheinung getreten), aber ich darf einen Menschen bewerten, was er und in welcher Weise er etwas zu Stande bekommen hat oder eben auch nicht. Ich darf mir von ihm außerdem ein Bild machen, indem ich mir anschaue, wie er mit anderen Menschen umgeht, denn dass ist ja einer seiner Aufgabengebiete als Koordinator. Des Weiteren braucht man normalerweise in Deutschland für alles einen Schein, eine Urkunde, einen Befähigungsnachweis, eine Qualifikation, nennt es wie ihr es wollt, sonst kommt man nicht zu seiner Arbeitsstelle und selbst mit diesem Nachweis ist es schwer genug Ja außer, außer man ist Politiker, dann braucht man nur Freunde. Offensichtlich hat sich die Bevölkerung schon so an diesen Zustand gewöhnt, daß dieser Umstand als normal empfunden wird. Ich, der es als nicht normal empfindet (was es auch nicht ist), muß nun begründen, warum ich nicht "Hosianna!"  rufe, beim Anblick des neuen Königs, äh Koordinators. Nun vielleicht hilft es Euch meinen Standpunkt nachzuvollziehen, wenn Ihr wißt, daß ich in Berlin lebe und arbeite. Ich darf mir hier daß Ergebniss der Politik von Generationen unfähiger Politiker auf eine mittlerweile gut 4Mio Einwohner Stadt anschauen. Der unfertige Flughafen ist nur eines davon. Der Rest ist auch ziemlich bescheiden. Nun gut, ich könnte fortgehen und vielleicht muß ich dies auch, wenn die sozialen Schieflagen hier endgültig ins Rutschen kommen, aber ich kann auch, verdammt noch mal, einfordern, daß kompetente Leute für das Geld auch ordentlich ihre Arbeit tun. Das sehe ich aber nicht und ich mag auch nicht mehr daran glauben. Ich sehe nur einen Typen, der ein Pöstchen ergattert, das er als Trittstein zum nächsten Pöstchen benutzen wird. In einer Zeit in der Andere die Richtung vorgeben und die Raumfahrt revolutionieren, müssen wir hier unsere Lücken suchen. Dazu brauchen wir gutes Personal. Sollten wir nämlich die Lücke nicht finden und ausfüllen, brauchen wir auch bald keinen Koordinator für Luft- und Raumfahrt mehr. Dann brauchen wir auch keine Autos mehr herzustellen, das können dann Andere auch besser, dann geht vielleicht noch T-Shirts nähen. Ich denke aber, das die werten Lesenden darauf auch wenig Lust verspüren, daher rührt mein Zorn.

Guten Morgen!

EDIT: Dankeschön, Invicta!

Offline tobi

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #346 am: 12. April 2018, 09:05:54 »
Bei der CDU übernimmt man eh nur Industriewünsche, da braucht man nur minimale Qualifikation. Copy-Paste.

Er ruft kurz bei Airbus an: Brauchen wir Wiederverwendung?
Airbus: Ne das ist nur ein Hirngespinst vom Silicon Valley.
Fertig.
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Offline Therodon

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #347 am: 12. April 2018, 09:28:54 »
Ich sehe das anders. Für ein Amt  kann nur jemand Qualifiziert sein der aus dem selben Bereich kommt. Ein Maurer kann auch kein Arzt sein nur weil er oder sie für kompetent angesehen wird. Flintenuschi ist ja das beste Beispiel. Nie beim Bund gewesen und das Ergebnis kennen wir ja.

Solche speziellen Ämter sollten m.E. nur von Personen bekleidet werden die auch Ahnung davon haben. Was nutzt es wenn Sich ein Laie erstmal in die Materie reinfuchsen muss... Bis dieser die Hintergründe, Forschungsstand und Anwendungsbereiche verstanden hat ist die Legislaturperiode um. Nichts erreicht, viel Geld für nix ausgegeben... Fortschritt dahin!

Warum soll gerade der politische Koordinator aus dem Bereich kommen. Kommt doch auch sonst kein Politiker aus irgendeinem passenden Bereich und das überall (und wenn doch dann ist es purer Zufall). Ganz im Gegenteil, er muss die Sachen doch nur politisch koordinieren. Und hat doch gar keine Aufgabe irgendwas zu fachlich zu entscheiden.

Offline Invicta

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #348 am: 12. April 2018, 09:31:21 »
Zitat
Dankeschön, Invicta!
Immer wieder gerne!

Zitat
Warum soll gerade der politische Koordinator aus dem Bereich kommen. Kommt doch auch sonst kein Politiker aus irgendeinem passenden Bereich und das überall (und wenn doch dann ist es purer Zufall). Ganz im Gegenteil, er muss die Sachen doch nur politisch koordinieren. Und hat doch gar keine Aufgabe irgendwas zu fachlich zu entscheiden.

Genau dass ist es was ich bemängel... derjenige hat eben keine Ahnung von dem was er da überhaupt koordiniert! Klar muss er fachlich etwas mitentscheiden... sonst wäre er kein Koordinator!
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Offline Therodon

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Re: Raumfahrt-Politik in Deutschland
« Antwort #349 am: 12. April 2018, 09:46:52 »
Wann hat jemand auf der Position jemals etwas fachliches entschieden?
Er koordiniert.

Anfrage kommt rein -> er weiß welche Leute er dafür zusammenbringen muss
Politiker hat ne Frage -> er weiß wo er die Antwort auf eine verständliche Art bekommt
Projekt läuft -> er weiß welche Kennzahlen für die Politik interessant sind

Das es jetzt nicht gerade die sprichwörtliche Atomwissenschaft. Eher die Fähigkeit politisches Networking in dem Bereich zu betreiben.

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