Navigation

Raumcon-Seiten

Benutzer im Chat: 9

17. November 2019, 13:31:26
Raumcon
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. Haben Sie Ihre Aktivierungs E-Mail übersehen?

Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge
Neuigkeiten: Unsere neue Tasse zu SpaceX - Beyond Frontiers im Raumcon-Shop
   Erweiterte Suche

Autor Thema: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten  (Gelesen 29135 mal)

Offline fliegender_fisch

  • Portal Redakteur
  • Senior Member
  • *****
  • Beiträge: 274
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #50 am: 21. März 2010, 21:20:08 »
Sicherlich ruhen alle neuen Eigenschaften auf Mutationen. Und diese sind per Definition zufälliger Natur. Mein - leider wohl zu schwaffelig formulierter - Gedanke war, eine Spezies die aufgrund ihrer Körpergrösse ganz gut ohne geschlossenen Blutkreislauf auskommt wird keinem evolutionären Druck ausgesetzt welches auszubilden. Im Gegenteil, es ist durchaus üblich Merkmale die man nicht braucht wieder "zurückzuentwickeln". Als Beispiel kann man die parasitären Würmer anführen. Manche von diesen besitzen nämlich gar keinen Verdauungstrakt mehr und nehmen die Nährstoffe direkt durch ihre Haut auf.

Übrigens, ich denke nicht dass wir hier in OT abgleiten. Denn wir haben keine andere Wahl beim Fantasieren über ausserirdische Lebensformen als die Entwicklungsgeschichte unseres eigenen Lebens zu projezieren. Man möge mich korrigieren, liege ich falsch.

Gruss,
Igor.
« Letzte Änderung: 21. März 2010, 21:51:38 von fliegender_fisch »
"Für ein einzigstes Wort verschwendest Du Tausende Tonnen an Worterz."
            V.Majakovskij

websquid

  • Gast
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #51 am: 22. März 2010, 10:07:01 »
Okay, so werden wir uns einig ;)

Offline udolein

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 742
    • Alles über den Mars
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #52 am: 19. Mai 2010, 23:13:48 »
Ein aktuelles Beispiel: Pandora ! Ist ein Mond des Jupiterriesen Polyphemus, der Alpha Centauri A umkreist. Und wie es dort aussieht, wissen wir, wenn wir Avatar gesehen haben ....  ;D ;)

http://www.pandorapedia.com/

Grüsse, Udo
Auch ein Klaglied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich; Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab. (F. Schiller, Nänie)
Home of marspages.eu und plutoidenpages.eu

Offline Meagan

  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 584
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #53 am: 20. Mai 2010, 16:10:13 »
Zitat
Ein aktuelles Beispiel: Pandora ! Ist ein Mond des Jupiterriesen Polyphemus, der Alpha Centauri A umkreist. Und wie es dort aussieht, wissen wir, wenn wir Avatar gesehen haben ....  Grinsend Zwinkernd

http://www.pandorapedia.com/

Grüsse, Udo

Nein, wissen wir nicht. Das ist reine Fiktion. Mal abgesehen davon, daß die Forenregeln solche Ausschweifungen verbieten, macht es auch keinen Sinn über solche Konstrukte zu diskutieren. Auf jeden Fall nicht in einem wissenschaftlichen Forum.

Offline Schillrich

  • Raumcon Moderator
  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 18566
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #54 am: 20. Mai 2010, 19:01:24 »
Auf die Smileys achten ...
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

websquid

  • Gast
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #55 am: 21. Mai 2010, 14:19:22 »
Genau Meagan, Smileys haben ihren Sinn

Außerdem geht das ganze Thema hier nur um Fiktion, bzw begründete Spekulation. Das ist Pandora nun mal auch - deren Ideen sind genauso legitim in diesem Forum wie die der Forumsmitglieder.

Also immer locker bleiben ;)

Sebastian_K.

  • Gast
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #56 am: 01. Juni 2010, 20:26:21 »
So hallo,

weil Ihr gerade so bei Pandora seit, stellt sich bei mir die Frage wie das da mit den Inseln in der Luft, bei denen sogar Wasser herunterfällt, aussieht.
Ist sowas bei z.B. einem Planeten mit hoher Eigenrotationsrate denkbar bzw. niedriger Schwerkraft?
Und wie entsprechend könnten dann die Lebensformen dort sein, soweit man davon ausgeht das dieser Planet sich innerhalb der "gemäßigten" Zone in seinem Sonnensystem befindet?

viel Spaß beim grübeln  ;)
MfG
Sebastian_K.

Offline Cedimedi

  • Junior Member
  • **
  • Beiträge: 64
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #57 am: 01. Juni 2010, 20:38:43 »
So hallo,

weil Ihr gerade so bei Pandora seit, stellt sich bei mir die Frage wie das da mit den Inseln in der Luft, bei denen sogar Wasser herunterfällt, aussieht.
Ist sowas bei z.B. einem Planeten mit hoher Eigenrotationsrate denkbar bzw. niedriger Schwerkraft?

Und wie entsprechend könnten dann die Lebensformen dort sein, soweit man davon ausgeht das dieser Planet sich innerhalb der "gemäßigten" Zone in seinem Sonnensystem befindet?

viel Spaß beim grübeln  ;)
MfG
Sebastian_K.

Wohl eher nicht ^^ Das Wasser würde eh nicht wie ein Wasserfall runterfallen, eher durch die Luft fliegen und langsam sinken  ;D Auch wenn keine grosse Gravitation herrscht, alles kracht immer wieder hinunter.

Avatar ist zwar ein interessanter Film, aber trotzdem an manchen Stellen ziemlich unrealistisch  :D Vl. hängen die Steine an einer Schnur  :D

Offline Avatar

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 212
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #58 am: 02. Juni 2010, 01:38:34 »
So hallo,

weil Ihr gerade so bei Pandora seit, stellt sich bei mir die Frage wie das da mit den Inseln in der Luft, bei denen sogar Wasser herunterfällt, aussieht.
Ist sowas bei z.B. einem Planeten mit hoher Eigenrotationsrate denkbar bzw. niedriger Schwerkraft?
Und wie entsprechend könnten dann die Lebensformen dort sein, soweit man davon ausgeht das dieser Planet sich innerhalb der "gemäßigten" Zone in seinem Sonnensystem befindet?

viel Spaß beim grübeln  ;)
MfG
Sebastian_K.

Wurde im Film erklärt mit den Eigenschaften der spuraleitenden Magnetfeldern des Materials weshalb die überhaupt dort sind.

Avatar

Solaris Lem

  • Gast
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #59 am: 21. Juni 2010, 17:39:19 »
@Sebastian

Bedenke bei schwacher Gravitation oder extremer Rotation würde die Atmosphäre alsbald verloren gehen!
Und solltest Du Spaß an einer Welt haben, in der es sich gut fliegen lässt, würde ich Dir im Gegenteil eine hohe Gravitation empfehlen. Die Atmosphärendichte wäre größer und sollte eine effizientere Aerodynamik ergeben - siehe Hubschrauber die auch nicht beliebig hoch können...

Avatar (unser Avatar hier) erwähnt Supraleitende Magnetfelder die die Berge schweben lassen. Kann mich an eine so genaue Erklärung im Film zwar nicht erinnern, aber angesichts des jupiterähnlichen Planet und dessen Magnetfeldern, ist es eine elegantere Lösung.
Aber ich entferne mich zu weit von der ernstgemeinten Diskussion hier.

Ich bezweifle dass in der Umlaufbahn eines Jupiter ähnlichen Planeten, mit seinem enormen EM Abstrahlung, eine auf DNS Basierende Lebensform denkbar wäre.
Ich weiß, die Nasa will dennoch hin. Und der Eispanzer mag diese Suche rechtfertigen, aber es ist doch eher unserer Hoffnung zu schulden, nicht allein im Universum zu sein...

websquid

  • Gast
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #60 am: 22. Juni 2010, 07:11:00 »
Flugmöglichkeit: Am besten wäre geringe Gravitation und eine sehr große Gashülle zum Fliegen, so wie auf Titan. Dort wäre es am einfachsten, abzuheben.

Leben bei Jupiter: Es gibt ausreichend robuste Lebensformen, die mit solcher Strahlung klarkommen. Außerdem sorgt Strahlung für hohe Mutationsraten, die eine (Weiter-)Entwicklung des Lebens beschleunigen können. EM-Strahlung muss nicht unbedingt schlecht sein, sie ist es nur für uns, die wir nicht dran gewöhnt sind.

mfg websquid

Offline Schillrich

  • Raumcon Moderator
  • Gold Member
  • *****
  • Beiträge: 18566
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #61 am: 22. Juni 2010, 07:21:05 »
Guten Morgen,

kurzer Einwurf zur Mutationsrate (aus der Erfahrung mit genetischen Algorithmen):

Nicht eine hohe Rate an sich führt zur Chance der guten und schnellen Anpassung. Eine hohe Rate wirkt stark destabilisierend, so dass auch "gute Innovationen" keine Chance haben sich zu etablieren und schon nach ein paar Generationen wieder verschwinden. Eine hohe Mutationsrate verhindert die Etablierung von Strukturen.
Besser funktioniert für die schnelle Anpassung und Entwicklung eine große Population mit hoher Nachkommenfolge, bei geringer Mutationsrate. Durch die Mutationsrate werden fortlaufend kleine zufällige Innovationen eingeführt, durch die hohe Fortpflanzung werden aber primär lebensfähige Strukturen weitergegeben und neu kombiniert. Man verlagert die Innovation vom puren Zufall zur zufälligen Kombination von bewährten Strukturen, mit einer Prise rein zufälliger Mutation. So haben Strukturen eine Chance sich in der Population zu etablieren und durchzusetzen.
\\   //    Grüße
 \\ ///    Daniel

"Failures are ammo in your arsenal, not baggage that weighs you down." (JPL)

Offline fliegender_fisch

  • Portal Redakteur
  • Senior Member
  • *****
  • Beiträge: 274
Re: Das aussehen von Lebensformen auf Exoplaneten
« Antwort #62 am: 06. August 2010, 08:25:09 »
Moin moin,

und dieses Thema wird auch "heraufbeschworen" :)

Gruss,
Igor.
"Für ein einzigstes Wort verschwendest Du Tausende Tonnen an Worterz."
            V.Majakovskij

Tags: