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Autor Thema: Kometen  (Gelesen 124940 mal)

Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #100 am: 03. Dezember 2008, 21:44:46 »
Hallo Timo!

Das Forschungsteam das diese These aufstellt, kommt zu dem Schluß nachdem sie Machholz1 mit 150 anderen Kometen verglichen und dabei feststellten das er "eine andere chemische Zusammensetzung hat. Wie diese entstand und verursacht wurde weiß man noch nicht, will dies aber weiter erforschen wenn Machholz1 im Jahre 2012 wieder im sichtbaren Bereich ist.
Mehr darüber gibt es auch hier: http://www.spacedaily.com/reports/New_Class_Of_Comets_999.html

Hansjürgen

Offline T.D.K.

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Re: Kometen
« Antwort #101 am: 03. Dezember 2008, 22:07:13 »
Hi
hab gerade bei astronomie.info gelesen, das Komet Lulin so bis zu 3mag im Februar erreichen soll. Aber ich denk mal die Angaben über die maximale erreichbare Helligkeit sind auch nur grob geschätzt. Aber mal sehen! Hoff nur das nicht wieder wie bei McNaught wird, weil zu der Zeit war in Berlin nur schlechtes Wetter gewesen.

http://news.astronomie.info/sky200812/kometen.html
Ist denn der Mond auch da wenn niemand hinsieht? ::)

Hansjuergen

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #102 am: 19. Dezember 2008, 22:04:29 »
Am 12.Dezember konnte die NASA-Sonde STEREO einen tollen CME-Ausbruch auf der Sonne aufnehmen, dabei kam auch Komet P/2003 K2 (Christensen) durch das Kamerafeld. Hierzu gibt es ein schönes Video davon und nur bei mehrmaligen ansehen, erkennt man die Bewegung des Kometen (als kleine Hilfe: bei 5 Uhr genau hinsehen).
Siehe hier: http://www.spaceweather.com/swpod2008/19dec08/stereo_movie.mov?PHPSESSID=nr66368une7euhe6h6347eita2

Hansjürgen

Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #103 am: 03. Januar 2009, 07:54:26 »
Doug Kennett UO-Archäologe Douglas Kennett EUGENE und sein Team haben Nachweise gefunden das  reichlich vorhandene kleine Partikel des Diamantstaubes existieren in den Sedimenten, die vor 12.900 Jahren bei  sechs nordamerikanischen Aufstellungsorten gefunden und datiert wurden. Das spricht dafür das  Auswirkungen auf der Erde statt gefunden haben durch einen seltenen Carbon-und-Wasser-reichen Kometen oder der kohlenstoffhaltigen Chondrites.
Mehr darüber hier: http://pmr.uoregon.edu/science-and-innovation/uo-research-news/research-news-2009/january/six-north-american-sites-hold-12-900-year-old-nanodiamond-rich-soil/

Hansjürgen

Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #104 am: 13. Januar 2009, 21:39:32 »
Hallo Spechtler, Komet im Anmarsch!
Komet Lulin (C/2007 N3)

Die Bahn des Kometen Lulin (C/2007 N3) liegt nahezu in der Ekliptikebene. Auf seiner Reise zur Sonne und wieder von ihr weg begegnet er deshalb von der Erde aus beobachtet einigen interessanten Objekten. Lulin wird am 10. Januar 2009 den sonnennächsten Punkt, den Perihel, durchlaufen. Zu diesem Zeitpunkt wird der Komet noch 20% weiter von der Sonne entfernt sein als die Erde von der Sonne (1.2 AE). Der Abstand von der Erde wird 1.6 astronomische Einheiten (AE) betragen. Im Februar nähert sich der Komet laufend der Erde und wird am 24. Februar den erdnächsten Punkt seiner Bahn durch das innere Sonnensystem durchlaufen. Dann befindet sich Lulin noch 0.4 AE von der Erde entfernt, aber bereits wieder 1.4 AE von der Sonne weg.
Der Komet taucht bei Jahresbeginn erst bei Morgendämmerung am Himmel auf und ist wegen der geringen Höhe schwierig zu beobachten. Das Nebelflecklein wird im Verlauf des Monats besser sichtbar und verfrüht seinen Aufgang auf 2 Uhr MEZ. Gegen Ende Januar wird er ein interessantes Ziel werden, wenn er zu Beginn der nautischen Morgendämmerung bereits 25° Höhe über Horizont erreicht.

Er hält sich den ganzen Januar über im Sternbild Waage auf. Im Februar wechselt Komet Lulin in das Sternbild Jungfrau und später in den Löwen und wird dadurch Ende Februar die gesamte Nacht sichtbar [ch8722] ideal um den Schweifstern in Erdnähe zu beobachten. Der Komet könnte dann eine Helligkeit von 3. Grössenklasse erreichen.
Mehr darüber und Hilfsgrafiken zum Auffinden hier: http://news.astronomie.info/sky200901/kometen.html

Hansjürgen

Offline -eumel-

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Re: Kometen
« Antwort #105 am: 14. Januar 2009, 03:08:30 »
Zitat
Doug Kennett UO-Archäologe Douglas Kennett EUGENE und sein Team haben Nachweise gefunden das  reichlich vorhandene kleine Partikel des Diamantstaubes existieren in den Sedimenten, die vor 12.900 Jahren bei  sechs nordamerikanischen Aufstellungsorten gefunden und datiert wurden. Das spricht dafür das  Auswirkungen auf der Erde statt gefunden haben durch einen seltenen Carbon-und-Wasser-reichen Kometen oder der kohlenstoffhaltigen Chondrites.
Mehr darüber hier: http://pmr.uoregon.edu/science-and-innovation/uo-research-news/research-news-2009/january/six-north-american-sites-hold-12-900-year-old-nanodiamond-rich-soil/
Interessante Sache!

Vor 13000 Jahren gab es auf der Erde schonmal eine globale Erwärmung, die die letzte große Eiszeit beendete.
Seltsamer Weise schaffte die Erde das damals auch ohne Menschen, die in großen Stil fossile Ressourcen verbrannten...!

Auch damals stiegen die Temperaturen beständig und die Gletscher tauten ab.
Bis plötzlich vor 12900 Jahren die Durschnittstemperatur auf der nördlichen Hemisphäre schlagartig um 15° sank.
Es war der Übergang vom Pleistozän zur jüngeren Dryas - ein Kälterückfall, der etwa 1300 Jahre dauerte.

Viele Tier- und Pflanzenarten starben damals aus.
In Nordamerika waren zuvor die sogenannten Ureinwohner über die damals noch bestehende Landverbindung Beringia von Sibirien über Alaska eingewandert und hatten sich über den ganzen nordamerikanischen Kontinent verbreitet.
Die plötzliche Rückkehr der Eiszeit führte zum Aussterben der Clovis-Kultur.
Auch Mammuts, Hirschelche, Riesenfaultiere und der Canis dirus, ein Verwandter des Wolfs, starben aus.
In Skandinavien verschwanden die Nadelwälder und in Nordafrika gab es langanhaltende Dürreperioden.

Ja ich weiß, da sehen einige schon wieder die Meteoriten fliegen...! ::) ;)
Aber die Wissenschaft tut sich irgendwie schwer mit Meteoriten. Zunächst müssen andere Theorien her! ;)

Eine hielt sich harthäckig:
Danach entstanden beim Abschmelzen der Gletscher riesige Gletscherseen.
Im Bereich der Hudson Bay lag noch ein riesiger Eisriegel, der zunächst das Abfließen des dahinter gestauten Süßwassers in den Atlantik verhinderte. Als das Eis schließlich brach, ergossen sich schlagartig riesige Süßwassermengen in den Atlantik und unterbrachen den Golfstrom und somit wurde die Abkühlung eingeleitet.
Daß der Golfstrom hauptsächlich den europäischen Kontinent erwärmt, die ersten Auswirkungen sich aber im Süden zeigten und überhaupt der nordamerikanische Kontinent am stärksten betroffen war, schien lange Zeit niemanden zu stören.

Erst im Jahr 2007 fand die Theorie von einem Meteoriteneinschlag niedriger Dichte (Komet?) über Kanada Beachtung.

Vor zwei Wochen legte ein neunköpfiges Forscherteam neue Beweise vor, die für ein Impakt-Ereignis sprechen.
An sechs verschiedenen Fundorten, die über Nordamerika verstreut liegen, fanden sie in 12900 Jahre alten Sedimenten unzählige Nano-Diamanten, die nur unter Einwirkung extremen Drucks und entsprechenden Temperaturen entstanden sein können.

Offenbar hat der Einschlag eines Kometen niedriger Dichte die Rückkehr der Eiszeit für 1300 Jahre bewirkt!

« Letzte Änderung: 14. Januar 2009, 03:24:35 von -eumel- »

gorgoyle

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Re: Kometen
« Antwort #106 am: 14. Januar 2009, 09:25:36 »
Werden Kometen schon als Möglichkeit diskutiert, um das Problem mit dem Treibhauseffekt in den Griff zu kriegen?  :)

Offline Schillrich

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Re: Kometen
« Antwort #107 am: 14. Januar 2009, 10:01:57 »
[Ironie an]
Ja, Kometen werden als Lösung für den Treibhauseffekt diskutiert, sie sind leicht zu erreichen und treiben eh nutzlos und vielzählig im Sonnensystem.
Der nächste Einschlag: Montag Mittag über dem Atlantik.
[Ironie aus]

Das hat mich zu sehr motiviert ...  ;)
« Letzte Änderung: 14. Januar 2009, 11:03:22 von Schillrich »
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Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #108 am: 27. Januar 2009, 08:59:59 »
Von Komet Lulin, gibt es bereits schöne Aufnahmen!
Ganz aktuelle Bilder hier: http://www.spaceweather.com/comets/gallery_lulin_page2.htm?PHPSESSID=ddb2aje6e2oirljmd9hceui7j7

Hansjürgen

Offline -eumel-

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Re: Kometen
« Antwort #109 am: 03. Februar 2009, 10:01:21 »
 GRAU
[size=9]Foto vom 1.2.2009 Jack Newton[/size]                 [size=9]Klick zum Bilderhalt[/size][/url]

Der Komet Lulin C/2007 N3 könnte sich in der zweiten Februar-Hälfte zu einem Highlight am Himmel entwickeln, wenn er sich am 24. Februar der Erde bis auf 0,41 Astronomische Einheiten nähert.
Zunächst wird noch der Mond die Beobachtung des schwachen Objekts verhindern, aber ab 15. Februar zieht der sich vom Himmel zurück und dann wird auch Lulin eine größere Helligkeit (spekuliert wird zwischen 6 und 4,5 mag!) erreichen.

Damit wäre er schon im Fernglas zu sehen - bei klarem, dunklem Himmel sogar mit dem geübten Auge!

« Letzte Änderung: 03. Februar 2009, 10:10:43 von -eumel- »

Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #110 am: 04. Februar 2009, 22:50:37 »
Hat Komet Lulin "Federn lassen müssen" an seinem Schweif? Italienische Astronomen entdeckten Anomalien im Schweif welche auf Sonnenwind-Einflüsse zurückzuführen sein könnten:


Mehr darüber und Detailfotos hier: http://spaceweather.com/submissions/large_image_popup.php?image_name=Ernesto-Guido-Giovanni-Sostero-a-Paul-Camilleri-C2007N3_2009Feb04_H06_1233767794.jpg

Hansjürgen

Offline -eumel-

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Re: Kometen
« Antwort #111 am: 08. Februar 2009, 04:48:34 »

[size=9]Fotos: Joseph Brimacombe[/size]

Die Entwicklung des Ionenschweifs (rechts) sieht man beim Vergleich dieser beiden Fotos vom Kometen Lulin.
Das obere Foto ist vom 31. Januar, das untere vom 4. Februar 2009.

Der Abriß des Schweifs am 4. Februar ist deutlich zu erkennen.
Durchflog er eine Veränderung im Magnetfeld des Sonne?

rolli

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Re: Kometen
« Antwort #112 am: 08. Februar 2009, 14:26:59 »
Ich will mal hier ganz cool eine andere Variation zum Denken bringen:

War es ein Einfluss von dunkler Materie ?

Na ja, immerhin möglich oder?

Offline Schillrich

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Re: Kometen
« Antwort #113 am: 08. Februar 2009, 14:35:37 »
Die Veränderung wird durch Zusammenspiel aus Sonnenwind und Magnetfeld der Sonne erklärt.

Wenn dunkle Materie so "offensichtlich" in unserem System wirken würde, hätten wir das schon an anderer Stelle gespürt. Außerdem ist die Wirkung der Gravitation nichts im Vergleich zu elektro-magnetischen Kräften.
« Letzte Änderung: 08. Februar 2009, 14:36:29 von Schillrich »
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Hansjuergen

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Re: Kometen
« Antwort #114 am: 21. Februar 2009, 07:59:48 »

Foto:http://www.spaceweather.com/


Komet Lulin im Focus, so auch in den Darksky-Kameras:
http://www.ccssc.org/observatory/darksky_cameras/darksky_cam.html

Hansjürgen
« Letzte Änderung: 21. Februar 2009, 08:01:18 von Hansjuergen »

Offline fl67

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Re: Kometen
« Antwort #115 am: 24. Februar 2009, 00:13:34 »
Mit einem kleinen Feldstecher kann man den Kometen Lulin jetzt sehen, knapp unterhalb (südlich) von Saturn.  Hab's grad ausprobiert  ::)

Frank

Offline Kreuzberga

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Re: Kometen
« Antwort #116 am: 25. Februar 2009, 16:49:08 »
Hier gibt es ein schönes Bild von Lulin mit seinen zwei Schweifen:

http://apod.nasa.gov/apod/ap090225.html
« Letzte Änderung: 25. Februar 2009, 16:51:57 von Kreuzberga »

Alfatom

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Re: Kometen
« Antwort #117 am: 01. März 2009, 16:31:03 »
Kann zwar mit der NASA nicht mithalten.. aber ich hab ihn gestern erwischt.. ;D


Canon 40D
EF100-400L
190mm
f/5
75sec.
Super Polaris / Montierung

Ich hoffe es gefällt

Gruß,
Tom

Offline -eumel-

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Re: Kometen
« Antwort #118 am: 01. März 2009, 17:22:19 »
Kann zwar mit der NASA nicht mithalten.. aber ich hab ihn gestern erwischt.. ;D
Mag schon sein, daß andere mit anderem Equipment auch andere Bilder machen.

Aber eigene Bilder sind immer etwas ganz anderes.
Das Live-Erlebnis - das Bild selbst entdeckt und auf eine Aufnahme gebannt zu haben - ist unbeschreiblich!
Deine Aufnahme ähnelt sicher auch dem, was man eventuell im Feldstecher sehen könnte.
Leider ist der Himmel bei mir ständig bedeckt. :(

Sehr schön - gute Arbeit! :)


astro112233

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Re: Kometen
« Antwort #119 am: 01. März 2009, 23:15:52 »
Hallo Tom,

keine falsche Bescheidenheit. Das Foto ist doch sehr gut gelungen und verdeutlicht den Anblick, wie der Komet mit einer fortgeschrittenen Ausstattung eines Hobbyastronomen in etwa zu sehen ist.

Selbst den Kometen gesehen zu haben ist ein kleines Erlebnis, dass ein Foto der NASA niemals vermitteln kann.   

Um es mal ganz locker zu formulieren. Das ist wie ein Foto einer leckeren Schwarzwälder Kirschtorte zu betrachten oder selbst mal von dieser zu naschen.   

Allerdings wäre ein Vergleich deiner/unseren Ausrüstung und der zur Verfügung stehenden der NASA, wie der zwischen einem Fahrrad und einem Formel 1 Boliden.

Und dies ist leider das große Problem der Sternwartenbesucher im allgemeinen. Unwissentlich von fantastischen Astrofotos verwöhnt stehen sie dann plötzlich der astronomischen erdgebundenen Beobachtung gegenüber. Hier ist eine Enttäuschung beinahe vorprogrammiert. Da darf man dann quasi bei Adam und Eva beginnen. Atmosphärische Unruhe, Lichtverschmutzung, Spiegel- oder Linsendurchmesser, Stäbchensehen und, und, und.

Demgegenüber sorgt der Mond, Jupiter und Saturn stehst für die Befriedigung der hochgesteckten Erwartungshaltung.   

Also Tom, Respekt und weiterhin viele Erfolgserlebnisse.

Gruß Konrad  ;)

Alfatom

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #120 am: 05. März 2009, 13:52:40 »
@Astro1 & -eumel-

Danke Leute bin erst jetzt zum lesen gekommen(Schulung wieder mal auswärt´s :'().. muß sagen so machts richitg spass weiterzumachen und die -16°C zu wiederstehen!!

Hir noch für euch eines meiner Stäckversuche!!



Gruß,
Tom

Hansjuergen

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #121 am: 13. Mai 2009, 23:36:31 »
Zitat
Wo wurden die Kometenkristalle gebacken und wie kamen sie dahin?

Es war für die Wissenschaft schon seit langem ein Rätsel, wie kleine Silikatkristalle, deren Bildung eine brennend heiße Umgebung erfordert, ihren Weg ins Innere der eiskalten Kometen gefunden haben, die weit draußen in den tiefgekühlten Außenbereichen des Sonnensystems entstanden sind. Ursprünglich sollten diese Kristalle in der dichten Wolke aus Gas und Staub, aus der sich das Sonnensystem bildete, als amorphe Silikatteilchen existiert haben. Dieses Rätsel haben nun Forscher aus Heidelberg, Budapest und Leiden mit Hilfe von Infrarotbeobachtungen des Weltraumteleskops SPITZER gelöst. Ihre Ergebnisse werden am 14. Mai 2009 in der Zeitschrift Nature erscheinen.

Weiter geht es über diese interessante Geschichte  hier: http://www.mpia.de/Public/menu_q2.php?Aktuelles/PR/2009/PR090513/PR_090513_de.html


« Letzte Änderung: 15. Mai 2009, 16:47:49 von Kreuzberga »

H.J.Kemm

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #122 am: 25. Juni 2009, 05:36:55 »
Moin,

in diesem Sommer können die Spechtler einen Kometen beobachten. Es handelt sich hierbei um *C/2006 W3* (Christensen)

Hier das Orbitdiagramm >>> .

Jerry


H.J.Kemm

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #123 am: 25. Juni 2009, 16:12:09 »
Moin,

zur Bahnverfolgung ist diese Seite ganz interessant >>> http://www.kometarium.com/2006w3.html.

Jerry

H.J.Kemm

  • Gast
Re: Kometen
« Antwort #124 am: 06. Juli 2009, 11:44:19 »
Moin,

heute, am 6.7.200ß erfolgt der Periheldurchgang von *C/2006 W3 (Christensen)* mit 3,126 AE. Bis Mitte August ist der Komet ganz gut sichtbar,

Jerry

Tags: komet kometen