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Raumcon
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Autor Thema: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland  (Gelesen 80783 mal)

Online TWiX

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #25 am: 15. April 2015, 11:12:29 »
Die Entwicklung des Haupttriebwerks ist abgeschlossen:
http://spacenews.com/rocket-lab-unveils-battery-powered-3d-printed-rocket-engine/
Übrigens dürfte damit auch klar sein, warum die Rakete "Electron" heißt: Weil das neue triebwerk statt einer Turbopumpe Betterien verwendet  :D
Aber im Ernst: Die Rakete soll in der ersten Stufe 9, in der zweiten eines dieser Triebwerke verwenden. Bei der Produktion von selbigem setzt man auf 3D-Druck, weil man so Teile fertigen könne, die sich konventionell unmöglich herstellen ließen. Auf die Batterie setzt man, weil man sich so die (relativ) komplexe Turbopumpe sparen kann. Interessant finde ich übrigens auch, dass man die Fairings an die Kunden gibt, welche die Satelliten dann wohl beim Hersteller in die Verkleidung einpassen, bevor die Nutzlast zur Startvorbereitung geht. Dort kann man dann binnen Minuten die Rakete mit der Nutzlast verbinden. Ebenfalls erwähnt wird in dem Artikel, dass der Erstflug gegen Ende dieses Jahres stattfinden soll.

Offline Youronas

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #26 am: 18. April 2015, 12:35:00 »
Der vollständigkeit halber, da ich es hier noch nicht gefunden habe, ein nettes Video des Rutherford Triebwerks samt Testzündung am Ende. Schaut ja schon alles sehr schick aus, nur das wirtschaftliche Konzept bei der Nutzlast und dem Preis dafür will mir immernoch nicht so ganz einleuchten. Aber mal sehen, was daraus wird. Freue mich auf jeden Fall schon auf einen Start aus dem schönen Neuseeland. Laut dem von TWiX verlinkten Artikel zahl man dort nur 400 Neuseeländische Dollar um eine orbitale Startgenehmigung zu erhalten.

Zitat
The New Zealand launch site, the specific location of which the company has not disclosed, will allow launches into medium- and high-inclination orbits. There is little aviation and marine traffic that the company would have to work around, and New Zealand’s regulatory system is simple. “For a $400 New Zealand government fee, we can go to orbit,” he said. - See more at: http://spacenews.com/rocket-lab-unveils-battery-powered-3d-printed-rocket-engine/#sthash.xSnNmTLa.dpuf

https://player.vimeo.com/video/124891416

Direkt einbinden lassen sich hier anscheinend leider nur Youtube Videos, und dort wurde es von RocketLab noch nicht hochgeladen. Falls jemand eine Lösung für Vimeo Videos weiß, bitte einfach kurz melden.

Offline tobi

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #27 am: 01. Juli 2015, 20:56:46 »
Rocket Lab will von Neuseeland aus starten:
http://www.nzherald.co.nz/business/news/article.cfm?c_id=3&objectid=11473933

Offenbar hat man sich jetzt auf einen genauen Standort der Startrampe festgelegt.
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline MaxQ

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #28 am: 11. August 2015, 11:09:33 »
Rocket Lab hat ein Online-Feature entwickelt, mit dem man Starts von CubeSats online reservieren kann.
Interessant dabei ist auch, dass man sieht, wie oft sie denn (mindestens) starten wollen. Der erste Start, der bei der Onlinebuchung angeboten wird, soll in Q3 2016 stattfinden, danach so 1-2 manchmal auch mehr Starts pro Quartal! Also gut 8 Starts im Jahr. 2017 sind zum Beispiel 9 Starts gelistet, und einige davon sind sogar schon ausgebucht.

Ich nehme mal an, das bei diesen Starts nur CubeSats mitfliegen. Laut der Grafik, bei der man seinen Platz unter dem Fairing buchen kann, haben 8 1U Sats und 21 3U Sats Platz. Das macht zusammen 94,4 Kilogramm (jede CubeSat Zelle wiegt max. 1,33 kg), bei 100 kg Nutzlast in den 500km sonnensynchronen Orbit bleibt da nicht mehr viel, der Rest wird wohl für die Befestigungsstruktur, die die Sats mit der Oberstufe verbindet, benötigt.

Auch Preise werden genannt, ein 1U Sat kostet 80.000 US-Dollar ein 3U Sat kostet 250.000 US-Dollar. Damit verdient Rocket Lab 5,89 Millionen US-Dollar, wenn der Start komplett ausgebucht ist.

Hier http://www.businesswire.com/news/home/20150810005104/en/Rocket-Lab-Announces-Space-Open-Business-Online#.Vcm6lpow_cs gibt es einen Artikel dazu, und wer sich das Online-Buchungsfeature mal anschauen möchte, kann das auf der Webseite von RocketLab tun: http://www.rocketlabusa.com/
Aber aufpassen! nicht aus versehen einen Start buchen  ;)

Edit: Gewicht eines CubeSats korrigiert
Edit: Anzahl der 3U Cubesats, die unter dem Fairing Platz haben ist nicht 21, sondern 24, siehe nächsten Post #29
« Letzte Änderung: 11. August 2015, 21:55:45 von MaxQ »

Online TWiX

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #29 am: 11. August 2015, 11:57:38 »
[...]
Auch Preise werden genannt, ein 1U Sat kostet 80.000 US-Dollar ein 3U Sat kostet 250.000 US-Dollar. Damit verdient Rocket Lab 5,89 Millionen US-Dollar, wenn der Start komplett ausgebucht ist.
[...]
Also, wenn ich das richtig sehe, bieten sie pro Start Platz für 24 3U-Cubesats und 8 1U-Cubesats. 24*0,25 Mio USD macht 6 Mio plus 0,64 Mio für die kleinen Sats. Insgesamt kassieren sie also pro ausgebuchter Cubesatmission 6,64 Mio USD. Ein netter Aufschlag, wenn man bedenkt, dass sie andernorts ddavon sprechen, den Start für 4,9 Mio USD anzubieten...
Interessant auch folgendes Video: https://vimeo.com/121637617
Da scheint echt schon was zu gehen...

Führerschein

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #30 am: 11. August 2015, 14:35:15 »
Einen Aufschlag für die Integration vieler kleiner Satelliten ist schon in Ordnung. Ich drücke ihnen die Daumen.

Nur können sie einen frühen Fehlschlag verkraften? Oder werden sie die ersten, die es ohne Fehlschläge vorher schaffen, den Orbit zu erreichen?

McFire

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #31 am: 11. August 2015, 15:28:14 »
Das mit der Batterie (vermute ist Akku gemeint) gefällt mir. Das stößt freilich bei Hochscalierung des Triebwerks an die Grenzen. Aber genau das Hochscalieren wollen sie ja nicht. Und normale Akkus sind ja leider nicht optimal, weil sie ca 500 mal aufladbar sein sollen. Aber wenn man den Akku so baut, daß er ca 10 min hält bei höchster Leisung, kann man mehr rausholen. 
Da müßte ja wirklich Einiges an Rohren, Ventilen usw. wegfallen.

Offline MaxQ

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #32 am: 11. August 2015, 17:08:48 »
oh, sorry, hab mich da wohl verzählt, sind natürlich 24 und nicht 21 3U-Cubesats. Damit stimmen TWiX 6,64 Millionen Dollar natürlich - aber der Preis ist denke ich schon auch gerechtfertigt, man muss das so sehen, die nehmen halt, was sie bekommen können.
Vor allem jetzt am Anfang ist ein bisschen Extra-Geld als Notfallrücklage wohl auch ganz gut zu haben und wie Führerschein schon gesagt hat, die Integration und der Adapter für so viele Satelliten kostet auch noch ein bisschen was.
 Wie es aussieht verkaufen sich diese Starts ja sehr gut, die Kunden sind also in der Lage den Preis bezahlen zu können. Ich habe jetzt keinen Vergleich, könnte mir aber vorstellen, das der Start auf Electron halt die billigste Alternative ist, den CubeSat in den Orbit zu bekommen.
RocketLab will wohl durch ein neues, fortschrittliches Geschäftsmodell den Start eines Satelliten so einfach wie möglich machen - und ich hoffe, das, zusammen mit den technischen Neuerungen, macht den Unterschied, der RocketLab zum Erfolg verhilft. Ich wünsche ihnen auf jeden Fall auch viel Erfolg und freue mich schon auf den Erststart - hoffentlich gibts ne Liveübertragung  ;)

McFire

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #33 am: 11. August 2015, 20:03:25 »
Ja, das wäre irgendwie mal wieder was Neues.....

Offline MaxQ

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #34 am: 31. August 2015, 20:24:27 »
RocketLab scheint richtig viel starten zu wollen.
Dieser Artikel:
 http://www.stuff.co.nz/business/industries/71287896/rocket-lab-company-eyes-east-coast-launch-site-for-satellites.html
schreibt, dass RocketLab einen zweiten Startplatz in Neuseeland aufbauen wollen.
Während hier steht:
http://www.aerospace-technology.com/news/newsrocket-lab-signs-deal-to-use-nasa-facilities-for-electron-rocket-launch-4637424
dass RocketLab mit der NASA zusammenarbeit, um Personal, Ausrüstung und Einrichtungen der NASA nutzen zu können. Des weitern ist von einem Startplatz in den USA die Rede, um auch niedrige Inklinationen erreichen zu können. Dafür scheint mir das Cape bzw. das KSC eine gute Option zu sein, Vandenberg, MARS und der Kodiak Launch Complex (der ja derzeit sowieso nicht einsatzbereit ist) sind für niedrige Inklinationen nicht geeignet. Meine Spekulation daher geht es um LC -39C???
Auf jeden Fall wird RocketLab keine drei Startplätze haben wollen, wenn sie sie nicht brauchen. Daraus folgere ich mal, das sie sehr oft starten wollen! Das wird noch spannend!

Offline Gerry

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #35 am: 07. Oktober 2015, 17:23:14 »
Meinung und Aufsatz von Bernd Leitenberger zu RocketLab und der Trägerrakete Electron:

http://www.bernd-leitenberger.de/blog/2015/10/07/links-ueberholt/

http://www.bernd-leitenberger.de/electron.shtml

Interessanter technischer Aspekt an der Electron: Zur Treibstoffförderung wird kein Gasgenerator und auch kein Druckgas benutzt sondern die Turbopumpe wird von einem Elektromotor angetrieben. Möglich ist das einerseits durch die moderne Akkutechnologie und andererseits auch schier aufgrund der geringen Größe der Rakete bzw. des Triebwerks. Würde das ganze größer wird das mit der Elektropumpe immer ineffizienter durch zu hohe Stufenleermassen.

Raumcon-Realist

Online PaddyPatrone

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #36 am: 07. Oktober 2015, 18:04:26 »
Interessant, danke für den Link! Was aber absolut nervt ist das Herr Leitenberger ganz offensichtlich einen Groll gegen Musk hegt. Das sind nun wirklich keine Emotionslosen Beiträge  ::) .

Offline MaxQ

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #37 am: 07. Oktober 2015, 18:35:29 »
Da stimme ich PaddyPatrone zu. Der Blogeintrag ist wirklich etwas sehr SpaceX-feindlich. SpaceX als nicht innovativ darzustellen ist einfach nur falsch - oder ist die ganze Sache mit der Landung und der Wiederverwendung etwa nicht innovativ? SpaceX ist schon innovativ. Nur halt auf einem anderen Gebiet als RocketLab.
Ich für meinen Teil kann nur sagen, ich wünsche da beiden viel Erfolg. Beide Firmen bringen die Raumfahrt voran - nur halt auf andere Weise. Und wie Leitenberger im Artikel zur Rakete ja auch schreibt, die Technologie mit den Batterien würde bei einer großen Trägerrakete (z.B. F9) gar nicht funktionieren. Warum also jetzt SpaceX vorwerfen das sie es nicht machen?

Aber nu mal zurück zum Thema. Es gibt nämlich noch mehr Neuigkeiten zu RocketLab. Laut diesem Artikel:
http://www.businessinsider.com/r-moon-express-contracts-rocket-lab-for-launches-to-land-spacecraft-on-the-moon-2015-10?IR=T
möchte das Team "Moon Express", welches beim Google Lunar XPrice mitmacht, seinen Lander auf einer Electron starten. Diese Ankündigung macht mich nur etwas stutzig. Ist die Electron wirklich die richtige Rakete um einen Lander zum Mond zu schießen? Kann sie überhaupt eine ausreichend große Nutzlast dorthin transportieren? Oder soll der Lander nur so wie einst Lunar Prospector nur in einem LEO abgesetzt werden, und macht den Einschuss in die Bahn zum Mond selber? Fragen, die dort leider nicht beantwortet werden, mich aber interessieren würden, weil vom Gefühl her würde ich sagen, so richtig viel Nutzlast in Richtung Mond wird die Electron nicht bringen können.

Offline blackman

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #38 am: 07. Oktober 2015, 19:00:21 »
[sarkasmus]Ging es in dem Beitrag um die Electron oder um SpaceX  ;D [/sarkasmus]

Ich finde er macht sich eher lächerlich damit. Jeder der heut zu Tage versucht SpaceX schlecht, klein oder gar nicht innovativ zu Reden, schaut nicht der Ralität ins Auge.  ::)

Online TWiX

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #39 am: 09. Oktober 2015, 12:36:29 »
Bin gerade auf dieses Video gestoßen: https://news.yahoo.com/video/firm-uses-3-d-printed-225000034.html
Darin wird der RocketLab-CEO interviewt, unter anderem geht es um die Turbopumpe. Nicht viel Neues, aber eine gute Zusammenfassung all ihrer innovativen Ansätze und Ideen. Außerdem sagt er (ich glaube irgendwo bei Minute 4) dass Electron 1 Megawatt an Batterien an Bord hätte, was lediglich 0,277KWh entspricht. Auf NSF.com hat das dementsprechend Verwirrung hervorgerufen, da die Turbopumpe von 70 KW (?) deutlich mehr Energie über die paar Minuten ihres Betriebs aufnehmen müsste.

Offline Rücksturz

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #40 am: 13. Oktober 2015, 22:12:10 »
Also im Interview verstehe ich Mr. Beck dahingehend, dass der E-Motor, der die Turbopumpe antreibt, 50 "Horsepower" also 50 PS hätte.
Das wäre eine Leistung von 37 kW.
Weiterhin spricht er davon dass die Batterie "1 Megawatt" hätte.
Das passt nicht zusammen.  ??? :-\

Ein Elektromotor in der Größe eine Cola-Dose mit 37 kW ist technisch sicherlich machbar, aber die Batterie habe ich noch nicht verstanden.

Zitat
dass Electron 1 Megawatt an Batterien an Bord hätte, was lediglich 0,277KWh entspricht.

Woher hast Du die 0,277 kWh??? 1 Megawatt wären Leistung, 0,277 kWh wären elektrische Arbeit.

Schöne Grüße
Rücksturz

Online TWiX

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #41 am: 14. Oktober 2015, 10:44:07 »
[...]
Woher hast Du die 0,277 kWh??? 1 Megawatt wären Leistung, 0,277 kWh wären elektrische Arbeit.

Schöne Grüße
Rücksturz
Leistung ist Energie pro Sekunde, wenn die Maximalleistung nicht 1 MW beträgt (was mMn zu viel des Guten sein müsste) ist 1 MW aus meiner Sicht so zu verstehen wie 1 MWs, also, dass die Leistung genau eine Sekunde aufgebracht werden könnte. Wenn man es dann durch 3,6 teilt käme man auf KWh
Ich weiß, nicht sehr wissenschaftlich, aber die Angabe wirft ja, wie ich bereits angedeutet habe einige Fragen auf. Kann sein, dass ich in dem Video auch was falsch verstanden habe.

Offline MaxQ

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #42 am: 12. November 2015, 21:19:15 »
Rocket Lab möchte offenbar mit der Alaska Aerospace Corporation, die den Kodiak Launch Complex betreibt, zusammenarbeiten. Dabei geht es darum, dass Alaska Aerospace Corporation die Funktionen für RocketLab bereitstellt, die die Luftwaffe bei Starts von Cape Canaverall oder Vandenberg aus, zur Verfügung stellt. Sprich, Sicherung des Bereiches, über den die Rakete fliegt, und Bahnverfolgung. Die beiden Firmen wollen auch bei der Entwicklung eines autonomen Selbstzerstörungssystem für die Electron zusammenarbeiten.

Quelle: http://www.satellitetoday.com/launch/2015/11/05/alaska-aerospace-corp-supporting-electron-launch-range-safety-for-rocket-lab/

Offline tobi

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #43 am: 06. Februar 2016, 10:32:30 »

Quelle Facebook

Das operationelle Konzept scheint mir sehr ähnlich wie das einer anderen Firma... ;)
Jean-Yves Le Gall: "CNES: The Future of Space!", "Le CNES, The Place to Be!!!"

Offline Kryo

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #44 am: 06. Februar 2016, 10:44:39 »
naja xD ein hangar ein launch pad ein tower und sonstige infrastruktur. Viel mehr lässt sich da nicht erkennen und das ist irgendwie auf jedem Spaceport so.

Offline Pirx

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #45 am: 06. Februar 2016, 11:07:28 »

Quelle Facebook

Das operationelle Konzept scheint mir sehr ähnlich wie das einer anderen Firma... ;)
Die "anderen" hätten die kleine Insel rechts hinten genommen. Der Darstellung fehlt es übrigens an zentraler Stelle an Realismus: Weit und breit kein Schaf ;-)

Gruß   Pirx
Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben. (Alexander von Humboldt)

Offline Lumpi

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #46 am: 14. Februar 2016, 20:10:52 »
Die Firma Spire hat, nach Informationen von techcrunch.com, mit RocketLab eine Vereinbarung über 12 (!) Starts in den nächsten 18 Monaten abgeschlossen, sobalb die Startanlage fertig ist. Bis Ende März diesen Jahres soll der Bau abgeschlossen sein.
Zitat
While Rocket Lab has yet to fly their first commercial mission, Spire has made an agreement with the launch provider for an impressive 12 launches over the next 18 months once their launch facility is complete.
http://techcrunch.com/2016/02/12/newcomer-rocket-lab-secures-spire-as-their-next-customer/
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline blackman

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #47 am: 14. Februar 2016, 22:01:11 »
 ??? Optimismus ist ja eigentlich was Gutes aber das übertrupft ja sogar SpaceX ;D Mal ehrlich 12 Starts in 18 Monaten von einem Träger der noch nie geflogen ist, ist einfach nicht realistisch. Ich wär schon mit 1-2 bis Ende des Jahres zufrieden ;)

Offline Lumpi

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #48 am: 26. Februar 2016, 16:43:16 »
Garrett Katzenstein, zuletzt Manager bei SpaceX, wechselt als "Vice President of Product and Mission Management" zu Rocket Lab. 
http://www.nbr.co.nz/article/rocket-lab-name-vice-president-product-and-mission-management-185476
http://www.rocketlabusa.com/rocket-lab-name-vice-president-of-product-and-mission-management/
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Online TWiX

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Re: RocketLab - Private Raumfahrt aus Neuseeland
« Antwort #49 am: 24. März 2016, 14:54:45 »
RocketLab will Mitte des Jahres mit Testflügen beginnen: http://spacenews.com/rocket-lab-plans-to-begin-launches-mid-year/
-Aus dem gleichen Artikel: das verwendete Raketentriebwerk ("Rutherford") hat die Qualifikationstests beendet.
-Das gesamte Testprogramm soll noch bis Ende des Jahres gehen (was wohl nahelegt, dass es mehr als nur einen Testflug geben wird)
-Ferner wird nochmal darauf eingegangen, wo die Innovationen liegen, v.a. im Bereich Fertigung (wer hätte es gedacht, 3-D-Druck :o ) der Triebwerke
-Das stand zwar schon oben, ist aber auch nochmal in dem Artikel drin: Spire hat bis zu zwölf Starts für seine Satelliten gebucht. Zeitplan lt. dem Artikel Ende 2016 bis 2017
P.S.: Wer Ironie findet, darf sie behalten  ;)

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