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Autor Thema: Mond bei Venus  (Gelesen 1460 mal)

H.J.Kemm

  • Gast
Mond bei Venus
« am: 19. Februar 2007, 18:49:31 »
Moin all Spechtler,

schon gesehen?

Der Mond ganz dicht bei der Venus.

Super!

Spechtler Jerry

astro112233

  • Gast
Re: Mond bei Venus
« Antwort #1 am: 07. März 2007, 09:58:50 »







Fotograf: Harald Wochner http://www.nachtwunder.de

Kurz-Info
Der innere Planet Venus dominiert als heller Abendstern den Himmelsanblick am 19.- und 20. Februar 2007, kurz nach Sonnenuntergang. Lediglich 24 Stunden liegen zwischen den beiden Bildern, der relativ nahen Konstellation von Venus und Mond. Dennoch änderte sich die Szenerie gewaltig. Der Mond bewegte sich in diesem Zeitraum ein mächtiges Stück weiter auf seiner Umlaufbahn um die Erde. Bei genauer Betrachtung der zwei Fotos fällt auf, dass sich die Mondphase ebenfalls veränderte. Der Mond steuert unaufhaltsam auf die Halbmondphase zu. Auch das aschgraue Erdlicht auf der Mondoberfläche ist sehr schön zu erkennen.

Bild 1
Aufnahme-Daten: 19.02.2007 - 18:50 MEZ - Kamera: DSLR Canon D20 - Objektiv: Canon 50mm Brennweite - Belichtungszeit 2,5s - Empfindlichkeit: 400 ISO - Standort: Nahe der Ruine Homburg im Hegau/BW.

Bild 2
Aufnahme-Daten: 20.02.2007 - 18:35 MEZ - Kamera: DSLR Canon D20 - Objektiv: Canon EF-S-18-55mm Brennweite -Brennweite: 18mm - Belichtungszeit 1,6s - Empfindlichkeit: 200 ISO - Standort: Bei den Höfen der Hinterhomburg im Hegau/BW.

Originalseite: http://www.sternwarte-singen.de/mond_venus_19_20022007ha1_vss2007.htm


Erdlicht-Entstehung:



Kurz-Info
In den ersten Tagen nach Neumond taucht die schmale Mond-Sichel wieder am frühen westlichen Abendhimmel auf. Während dieser kurzen Zeitspanne kann das sogenannte aschgraue Erdlicht auf dem, von der Sonne unbeleuchteten Mondteil, gut gesehen werden. Das gleiche Phänomen ist ebenfalls am abnehmenden Mond, wenige Tage vor dem erreichen der Neumond-Phase zu beobachten. Allerdings spielt sich das Szenario dann am Morgenhimmel ab. Naturfreunde, die ein Fernglas besitzen, sollten dieses verwenden. Bereits ein bescheidenes Fernglas vermittelt dem Betrachter eine wesentlich bessere Wahrnehmung des aschgrauen Erdlichts.

Erklärung des Phänomens
Zu diesem Phänomen kommt es deshalb, weil unsere Erde einen geringen Teil des empfangen Sonnenlichts wieder in den Weltraum reflektiert. Das Rückstrahlvermögen von nicht selbstleuchtenden Himmelskörpern wird in der Astronomie mit Albedo bezeichnet. Zu diesen Himmelskörpern zählen die Planeten, Monde, Meteoroide, Kometenkerne und die Familie der Asteroinden.

Treffen diese abgeschwächten Lichtstrahlen unbeleuchtete Formationen des Mondes, so werden diese Mondgebiete geringfügig aufgehellt. Der Beobachter erkennt bereits ohne optische Hilfsmittel, die Mare auf der Mondoberfläche, als dunkle Flächen.

Optische Täuschung
Dem Betrachter fällt auf, dass die scheinbaren Durchmesser der Mondsichel und der dunkleren Mondscheibe offensichtlich nicht identisch sind, die Sichel wirkt um einiges größer. Bei dieser Feststellung unterliegt der Beobachter jedoch einer optischen Täuschung. Die Sichel und die restliche Mondscheibe bilden real eine exakte geometrische Kreisfläche. Nur unser Gehirn lässt sich durch die krassen Helligkeitsunterschiede täuschen.

Originalseite: http://www.sternwarte-singen.de/mond_erdlicht_1.htm

Grüßli sendet Kontad.
 
 
PS. Extra Grüße an unseren lieben Jerry.    [smiley=vrolijk_26.gif]
« Letzte Änderung: 07. März 2007, 10:04:10 von astro112233 »

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