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07. Dezember 2019, 12:01:02
Raumcon
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Autor Thema: Planet Jupiter  (Gelesen 113318 mal)

Online Prodatron

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #225 am: 05. Mai 2017, 18:04:05 »
Kleine Korrektur:
Nach den neuen Messungen könnten die internen Schichten innen in ihrem Aufbau völlig regelmäßig sein.
...sollte eher heißen...
"Die ersten Messungen von Juno stellen die Annahme, daß die inneren Schichten in ihrem Aufbau völlig regelmäßig sind, in Zweifel."

Die sehr gute Nachricht ist, dass die JunoCam zwar den intensiven Strahlungen von Jupiter ausgesetzt ist, aber die Strahlungsschäden sind fast vernachlässigbar, so das sie noch über viele Jahre funktionieren kann.
DAS ist aber mal eine super Nachricht!! :)

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #226 am: 05. Mai 2017, 19:01:22 »
Danke @Prodatron  :)
für den Hinweis.

Kleine Korrektur:
Nach den neuen Messungen könnten die internen Schichten innen in ihrem Aufbau völlig regelmäßig sein.
...sollte eher heißen...
"Die ersten Messungen von Juno stellen die Annahme, daß die inneren Schichten in ihrem Aufbau völlig regelmäßig sind, in Zweifel."

es ist ja auch eigentlich logisch.  ::)
Habe es im Beitrag berichtigt.

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #227 am: 05. Mai 2017, 21:13:20 »
Hallo Zusammen,

Annäherung an Jupiter.

Diese verbesserte Farbansicht vom Südpol auf Jupiter wurde von Gabriel Fiset mit Daten aus dem JunoCam auf dem Juno-Raumfahrzeug erstellt. Ovale Stürme wirbeln in der Wolkenlandschaft.  Die organisierte Turbulenz der Gürtel und Zonen von Jupiter geht in Gruppen von unorganisierten fadenförmigen Strukturen über und Luftströmungen ähneln riesigen, verworrene Saiten. Das Bild wurde am 11.12. 2016  aus einer Höhe von etwa 52.200 Kilometer über die wunderschönen Wolkendecke von Jupiter aufgenommen. Bitte seht euch das Bild in voller Größe an. :)

Image Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Gabriel Fiset
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21390

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #228 am: 14. Mai 2017, 16:37:59 »
Hallo Zusammen,

Die Aurora von Jupiter.

Dieses ultraviolette Bild von Jupiter wurde am 26.11. 1998 mit dem Hubble Space Telescope Imaging Spectrograph (STIS) aufgenommen. Es zeigt die Aurora, die auf dem magnetischen Nordpol zentriert ist  und die diffusen Emissionen der Polarkappe.
Die Monde von Jupiter stören das Magnetfeld und haben auf diese Weise Wirkung auf die Aurora. Die Monde sind durch Punkte in der Aurora zu sehen. Der Mond Io ist ganz links zu sehen, unten ungefähr in der Mitte ist der Mond Ganymed und rechts darunter ist der auroale Abdruck vom Mond Europa sichtbar.
Credit: NASA und das Hubble Heritage Team (STScI / AURA)  Acknowledgment: NASA / ESA, John Clarke (University of Michigan)

Das Bild ohne Beschriftung:
https://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up058229.jpg

Quellen:
https://www.nasa.gov/mission_pages/juno/multimedia/pia03155.html
http://twitter.com/EllieInSpace/status/862338833001570305

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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AeitschTi

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #229 am: 27. Mai 2017, 17:58:49 »
Vermutlich Einschlag auf Jupiter beobachtet

Diese Aufnahme von Sauveur Pedranghelu zeigt Jupiter, aufgenommen am 26. Mai 2017.
Sie zeigt eine kleine helle Struktur, die wahrscheinlich von einem Einschlag stammt.

https://twitter.com/peachastro/status/868477297669668864

Offline Terminus

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #230 am: 27. Mai 2017, 20:41:59 »
Ui, super gelegenheit für Juno.  :D

Offline Lumpi

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #231 am: 27. Mai 2017, 20:48:35 »
Ui, super gelegenheit für Juno.  :D

Ob da am 11. Juli (nächster Vorbeiflug von Juno) noch viel zu sehen/ zu messen sein wird?
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline Terminus

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #232 am: 27. Mai 2017, 22:13:54 »
Ui, super gelegenheit für Juno.  :D

Ob da am 11. Juli (nächster Vorbeiflug von Juno) noch viel zu sehen/ zu messen sein wird?

Ach so daran hab ich jetzt gar nicht gedacht.  ::-[

Naja bei shoemaker levy damals war auch noch ne weile spuren zu sehen.

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #233 am: 28. Mai 2017, 15:27:01 »
Hallo Zusammen,

die Atmosphäre wurde durch den Microwave Radiometer untersucht.
Mit dem Microwave Radiometer auf der Raumsonde Juno wurde der äußere Teil Atmosphäre unter den hohen Wolken von Jupiter untersucht.
Bevor Juno mit dem Instrument die Untersuchung begann, erwarteten die Wissenschaftler, dass die Atmosphäre in Tiefen von mehr als 100 Kilometer einheitlich sein sollte. Aber mit dem Microwave Radiometer haben Wissenschaftler entdeckt, dass die Atmosphäre Variationen bis zu mindestens 350 Kilometer hat, so tief kann das Instrument untersuchen.
In dem ausgeschnittenen Bild rechts bedeutet Orange hohe Ammoniak-Fülle und Blau bedeutet niedrige Ammoniak-Fülle. Jupiter hat anscheinend um den Äquator eine Band mit hoher Ammoniak-Fülle, dass mit einer Säule, die in der Orange gezeigt wird, zu sehen ist. Dies steht im Widerspruch zu den Erwartungen der Wissenschaftler, dass Ammoniak gleichmäßig verteilt wäre.
Image Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21642

Südliche Stürme auf Jupiter.
Dieses Bild zeigt den Südpol von Jupiter. Es wurde aus einer Höhe von 52.000 Kilometer von der Raumsonde Juno aufgenommen. Die ovalen Merkmale sind Zyklone mit bis zu 1.000 Kilometer  im Durchmesser. Für dieses Bild wurden mehrere Aufnahmen der JunoCam auf drei verschiedenen Umlaufbahnen aufgenommen und mit einander kombiniert. Damit sollte alle Bereichen im Tageslicht gezeigt werden. Es wird auch in verbesserter Farbe und stereographische Projektion gezeigt.
Image Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Betsy Asher Hall/Gervasio Robles
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21641

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #234 am: 28. Mai 2017, 15:55:15 »
Hallo Zusammen,

Die Komplexität der Aurora von Jupiter sind in diesem Film in falschfarbenen Aufnahmen der Raumsonde Juno zu sehen. Wenn energetische Elektronen aus der Magnetosphäre in molekularen Wasserstoff in die oberen Atmosphäre von Jupiter stürzen, entstehen die Auroras. Die Daten für diese Animation wurden von  dem Ultraviolet Spectrograph auf der Sonde Juno erhalten.
Die Bilder sind auf den Südpol zentriert und erstrecken sich auf Breiten von 50 Grad Süd. Jedes Bild der Animation enthält Daten von 30 aufeinanderfolgenden Juno-Spins (ca. 15 Minuten), kurz nach dem fünften nahen Annäherung des Raumfahrzeugs an Jupiter am 2.02. 2017. Die acht Bilder der Animation decken den Zeitraum von 13:40 bis 15:40 Uhr ( UTC)  bei Juno ab. Während dieser Zeit ging die Raumsonde von 56.300 Kilometer bis 247.600 Kilometer über der Aurora zurück. Diese große Distanzänderung erklärt die zunehmende Unschärfe. Jupiters Hauptmeridian befindet sich nach unten und Längengrade sind von dort gegen den Uhrzeigersinn.  Die Sonne war am Anfang der Animation in der Nähe des Bodens, aber sie war bis zum Ende des zweistündigen Zeitraums rechts.
Die rote Färbung einiger der Merkmale deutet darauf hin, dass diese Emissionen tiefer in der Atmosphäre von Jupiter kamen. Grün und weiß geben Emissionen in der höheren Atmosphäre an.


https://www.youtube.com/watch?v=BWOSGI1WrNA
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21643

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #235 am: 28. Mai 2017, 17:54:00 »
Hallo Zusammen,

Ein stürmischer Tag bei Jupiter.
Kleine helle Wolken punktieren Jupiters gesamte südtropische Zone in diesem Bild, das von der JunoCam auf der Raumsonde Juno  am 19.05. 2017 auf einer Höhe von 12.858 Kilometer aufgenommen wurde. Obwohl die hellen Wolken in diesem riesiger Wolkenlandschaft von Jupiter winzig erscheinen, sind es tatsächlich Wolkentürme, die ungefähr 50 Kilometer breit und 50 Kilometer  hoch sind, die Schatten auf die unteren Wolken werfen. 
Die hohen Wolken von Jupiter sind fast sicher aus Wasser und / oder Ammoniak Eis, und sie können Blitzquellen sein. Dies ist das erste Mal, dass so viele Wolkentürme sichtbar sind, vielleicht weil die Beleuchtung spätnachmittags bei dieser Geometrie besonders gut ist.
Das Bild wurde Farbverbessert von:
Image Credit: NASA/SWRI/MSSS/Gerald Eichstadt/Sean Doran
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21647

Wolkenlandschaften bei Jupiter
Wellen von Wolken bei 37,8 Grad Breite dominieren diese dreidimensionale Wolkenlandschaft von Jupiter. Das verbesserte Farbbild wurde am 19.05.2017 mit der JunoCam auf der Sonde Juno aus einer Höhe von 8.900 Kilometer aufgenommen.  Details von 6 Kilometer können in diesem Bild identifiziert werden. Die kleinen hellen Hochwolken sind etwa 25 Kilometer groß und in einigen Gebieten scheinen sich  "Squalllinien" (ein schmales Band von hohen Winden und Stürmen, die mit einer kalten Front verbunden ist) zu bilden. Hohe Wolken von Jupiter sind fast sicher aus Wasser und / oder Ammoniak Eis.
Credit: NASA/SWRI/MSSS/Gerald Eichstadt/Sean Doran
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21646

Ein Perijove Pass
Diese Sequenz von verbesserten Farbbildern zeigt, wie schnell sich die Betrachtungsgeometrie für die Raumsonde Juno ändert, wenn sie an Jupiter vorbei fliegt. Die Bilder wurden von der JunoCam erhalten.
Einmal alle 53 Tage fliegt Juno in der Nähe von Jupiter und beschleunigt über den Wolken. In nur zwei Stunden fliegt das Raumfahrzeug über Jupiters Nordpol durch die engste Annäherung (Perijove), dann geht es über den Südpol zurück ins All.

Diese Sequenz zeigt 14 erweiterte Farbbilder.
Das erste Bild auf der linken Seite zeigt die gesamte halb beleuchtete Kugel des Jupiter, mit dem Nordpol etwa in der Mitte. Als das Raumfahrzeug dem Jupiter näher kommt, bewegt sich der Horizont und der Bereich der sichtbaren Breiten schrumpft.

Die dritten und vierten Bilder in dieser Sequenz zeigen die nordpolare Region, die sich in dieser Ansicht abwendet, während ein Band von wellenförmigen Wolken der nördlichen Mittelbreiten in Sicht kommt.
Durch das fünfte Bild der Sequenz ist das Band der turbulenten Wolken schön im Bild zentriert.
Die siebten und achten Bilder wurden kurz vor dem nächsten Punkt von der Sonde Juno an Jupiter, in der Nähe von Jupiters Äquator gemacht. Obwohl diese beiden Bilder nur vier Minuten entfernt auseinander liegen, ändert sich die Ansicht schnell.
Als die Raumsonde in die südliche Hemisphäre überging, dominiert die helle "Südtropische Zone" die neunten, 10. und 11. Bilder.
Die weißen Ovale mit einem Merkmal von Jupiter, den "String of Pearls" sind im 12. und 13. Bild sichtbar.
Im 14. Bild zeigt Juno den Südpol von Jupiter.
Das Bild ist etwas von der Software der Galerie skaliert worden und hat eine Größe von  20000 × 3673 und 4.28 MB.
Image Credit: NASA/SWRI/MSSS/Gerald Eichstadt/Sean Doran
Originalbild:
https://www.raumfahrer.net/forum/yabbfiles/Attachments/up068422.jpg
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21645

Bitte schaut Euch die größere Ansicht aller Bilder an.
Mit faszinierten Grüßen
Gertrud
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Offline Lumpi

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #236 am: 14. Juni 2017, 18:04:35 »
Zwei neue Jupiter - "Möndchen" entdeckt

Bei der Suche nach "Planet 9" hat Astronom Scott Sheppard vom "Carnegie Institution for Science" in Washington DC, zwei kleine, nur je etwa 1-2 km große neue Monde bei Jupiter entdeckt. Damit besitzt Jupiter jetzt 69 bekannte Monde. Die beiden wegen ihrer geringen Größe auch als "Moonlets" bezeichneten Objekte haben sich vermutlich anderswo im Sonnensystem gebildet und wurden von Jupiters Schwerkraft eingefangen.

S / 2016 J 1 wurde am 8. März 2016 mit dem 6,5-m- Magellan-Baade-Reflektor am Las Campanas Observatorium in Chile entdeckt. Er ist durchschnittlich 20.600.000 km von Jupiter entfernt und benötigt 1,65 Jahre für einen Umlauf. (Inclination 140°, Exzentrizität 0,14).

S / 2017 J 1 wurde am 23. März 2017 mit dem 4-m-Victor Blanco-Reflektor am Cerro Tololo in Chile entdeckt. Er ist durchschnittlich 23.500.000 km von Jupiter entfernt und benötigt 2,01 Jahre für einen Umlauf. (Inclination 149°, Exzentrizität 0,4).
http://www.skyandtelescope.com/astronomy-news/two-new-satellites-for-jupiter/
Das Bekannte ist endlich, das Unbekannte unendlich.

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #237 am: 03. Juli 2017, 13:17:28 »
Hallo Zusammen,

Der Große Rote Fleck im Mai 2017 im nahen Infrarot.

Dies Composit ist ein False -Color Infrarotbild von Jupiter. Es zeigt die Dunstpartikel wie im reflektierten Sonnenlicht in den Bereich der Höhen. Die Aufnahme wurde am 18.05.2017 aufgenommen und ist eine  Zusammenarbeit der Juno-Mission mit dem Near-InfraRed Imager (NIRI) des Gemini North Telescope auf Maunakea, Hawaii. Das Gemini Observatory ist eine Partnerschaft der Vereinigten Staaten, Kanadas, Brasiliens, Argentiniens und Chile. Die Raumsonde Juno beendete seinen sechsten nahen Umlauf zu Jupiter ein paar Stunden nach dieser Beobachtung.

Die Mehrfachfilter, die jeder Farbe entsprechen, wurden in den Wellenlängen zwischen 1,69 microns und 2,275 microns  für das Bild verwendet. Jupiters  Great Red Spot (GRS) erscheint als die hellste (weiße) Region bei diesen Wellenlängen, die in erster Linie empfindlich auf Höhenwolken und Dunst in der Nähe und über der Spitze der konvektiven Region von Jupiter sind.
Der GRS ist eine der höchsten Höhenmerkmale in der Atmosphäre von Jupiter. Schmalen Spiralstreifen, die in den umliegenden Gebiete hinein oder herauskommen,   stellen wahrscheinlich die atmosphärischen Eigenschaften dar, die durch die intensiven Winde innerhalb des GRS, wie die hakenartige Struktur am westlichen Rand (linke Seite), die lang gestreckt wird. Manche werden vom östlichen Rand (rechte Seite) in ein umfangreiches, wellenartiges Strömungsmuster gebildet, und es gibt sogar eine Spur von Strömung von dem nördlichen Rand des GRS.

Weitere Merkmale in der Nähe der GRS sind der dunkle Block und das dunkle Oval im Süden und im Norden des östlichen Strömungsmusters, was auf eine geringere Dichte von Wolken- und Trübungspartikeln in diesen Orten hinweist. Beide sind langlebige Zyklonzirkulationen die sich im Uhrzeigersinn drehen, in entgegengesetzte Richtung  der Drehung gegen den Uhrzeiger vom GRS. Ein prominentes Wellenmuster befindet sich nördlich des Äquators, zusammen mit zwei hellen Ovalen, sind im Januar 2017 erschienen und es sind Antizyklone .
 
Sowohl das Wellenmuster als auch die Ovale können mit einem beeindruckenden Aufschwung der stürmischen Aktivität verbunden sein, die dieses Jahr in diesen Breiten beobachtet wurde. Ein weiteres helles antizyklonisches Oval ist weiter nördlich zu sehen. Die Raumsonde Juno kann über diese Ovale, sowie über den Great Red Spot, während der engen Annäherung an Jupiter am 10. Juli 2017, überfliegen.
Hoher Dunst über beide Polargebiete mit viel räumlicher Struktur zu sehen, bisher wurden sie noch nicht so deutlich auf den bodenbasierten Bildern gesehen.

Die Filter, die in dieses zusammengesetzten Bild für die  Beobachtungen verwendet wurden, sind auf folgenden Infrarotwellenlängen zentriert: 1,69 Mikrometer (blau), 2,045 Mikron (Cyan), 2,169 Mikron (grün), 2,122 Mikrometer (gelb) , Und 2,275 Mikrometer (rot) .
Image Credit: Gemini Observatory/AURA/NASA/JPL-Caltech
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21713

Das untere Bild von Jupiter wurde in der gleiche Nacht von einem nahe gelegenen Teleskop aber bei einer längeren Infrarotwellenlänge aufgenommen.
Dieses False Color Bild von Jupiter wurde mit einer Wellenlänge von 8,8 Mikrometer  mit der gekühlten Mid-Infrared Camera und Spectrometer (COMICS) des Nationalen Astronomischen Observatoriums des japanischen Subaru-Teleskops auf Hawaiis Maunakea-Gipfel aufgenommen.
Die ausgewählte Wellenlänge ist empfindlich gegenüber Jupiters troposphärischen Temperaturen und der Dichte einer Wolke nahe dem Kondensationsniveau von Ammoniakgas. Der große rote Fleck(GRS) erscheint deutlich in der unteren Mitte des Planeten als kalte Region mit einer dichten Wolkenschicht. Er ist von einer warmen und relativ klaren Peripherie umgeben. In dem Nordwesten ist eine turbulente und chaotische Region, in der Bändern von Gas, die warm und trocken sind, und sich mit Bändern von Gas, das kalt und feucht ist, abwechseln.
Image Credit: NAOJ/NASA/JPL-Caltech
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21714

Die Rotation von Jupiter im January 2017.

https://www.youtube.com/watch?v=BvXh_7oxjgs
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21715

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Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #238 am: 11. Juli 2017, 20:20:46 »
Hallo Zusammen,

Der Great Red Spot ist größer als die Erde.

Jupiters großer roter Fleck könnte locker die Erde verschlucken. ;)
Mit 16.350 Kilometer in der Breite (ab 3. April 2017) ist Jupiters Great Red Spot 1,3 mal so breit wie die Erde. Dieses zusammengesetzte Bild wurde durch die Kombination von NASA Bilder von der Erde mit einem Bild von Jupiter von Astronomen Christopher Go aufgenommen.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Christopher Go
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21774

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #239 am: 11. Juli 2017, 21:00:17 »
Maaann, wann kommen denn endlich die Bilder.  ::)

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #240 am: 11. Juli 2017, 21:38:20 »
Hallo Terminus,

Maaann, wann kommen denn endlich die Bilder.  ::)

... es dauert nicht so lange wie Zähne bekommen.... ;) :D ;D

Die RAW- Bilder von der Sonde Juno können vermutlich erst am 13.07. oder 14.07.17 zu sehen sein.

Nachtrag:
weitere Infos in dem Thread : Juno - Mission beim Jupiter
https://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?topic=14415.msg398186#new

Mit einem  ;) grüßt Gertrud
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Re: Planet Jupiter
« Antwort #241 am: 13. Juli 2017, 15:31:33 »
Hallo Zusammen,

Der Great Red Spot (GRS) von Jupiter.

Dies ist eine unbehandelte RAW-Aufnahme der JunoCam auf der Sonde Juno. Sie wurde in der nahen Umlaufbahn (PERIJOVE 7) am 11.07.2017 mit den Filtern Blue, Green, Red aus der Entfernung von 13917.4 km aufgenommen. Die Aufnahme habe ich von png in jpg umgewandelt.
Kredit:NASA / SwRI / MSSS
http://www.missionjuno.swri.edu/Vault/VaultOutput?VaultID=10350&t=1498672205

Dieses vergrößerte Farbbild von Jupiters Großem Rotem Fleck wurde von dem Bürgerwissenschaftler Jason Major mit Daten aus dem JunoCam auf Juno erstellt.
Das Bild wurde am 10. Juli 2017 um 07:10 Uhr aufgenommen. Die Raumsonde Juno führte den 7. nahen Vorbeiflug bei Jupiter durch. Zu der Zeit, als das Bild aufgenommen wurde, war Juno etwa 13.917 Kilometer von den Spitzen der Wolken des Planeten entfernt.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Jason Major
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21772

Dieses verbesserte Farbbild vom Great Red Spot wurde vom Bürgerwissenschaftler Kevin Gill mit Daten aus dem JunoCam-Imager auf der Raumsonde Juno erstellt. Das Bild wurde am 10. Juli 2017 um 07:07 Uhr aufgenommen.  Die Raumsonde Juno führte den 7. nahen Vorbeiflug bei Jupiter durch. Zu der Zeit, als das Bild aufgenommen wurde, war Juno etwa 9.866 Kilometer von den Spitzen der Wolken des Planeten entfernt.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin Gill
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21395

Dieses verbesserte Farbbild vom Great Red Spot wurde vom Bürgerwissenschaftler Gerald Eichstädt mit Daten aus dem JunoCam  auf Juno erstellt. Das Bild wurde so beleuchtet und stark verbessert, um die Augen des Betrachters auf den ikonischen Sturm und die Turbulenzen um ihn herum zu lenken.
Das Bild wurde am 10. Juli 2017 um 07:07 Uhr aufgenommen. Die Sonde Juno führten den 7. nahen Vorbeiflug bei Jupiter durch. Zu der Zeit, als das Bild aufgenommen wurde, war Juno etwa 9.866 Kilometer von den Spitzen der Wolken des Planeten entfernt.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Gerald Eichstadt
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21773

Mit den besten Grüßen
Gertrud
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Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #242 am: 24. Juli 2017, 19:02:20 »
Hallo Zusammen,

Jupiters komplexe vorübergehende Auroren.

Kombinierte Beobachtungen von drei Raumfahrzeugen zeigen, dass Jupiters hellste Auroras, die bislang aufgezeichnet wurden, sowohl vom vulkanischen Mond Io als auch mit der Wechselwirkung von dem Sonnenwind erzeugt werden. Auf der Erde werden die Auroren von dem Sonnenwind deutlich angetrieben. Aber Jupiters gigantische Aurora-Größenordnungen, die stärker als die auf der Erde sind, werden vermutlich hauptsächlich von Faktoren im Jupiter - System beeinflusst.

Durch die Kombination der Beobachtungen von drei Raumfahrzeugen haben Wissenschaftler in einer internationalen Zusammenarbeit, die von einem Forscher am RIKEN Nishina Center für Accelerator-Based Science geführt wurden, gezeigt, dass die komplexe Vulkane auf dem Mond Io, dem aktivsten vulkanischen Körper im Sonnensystem, verantwortlich für die Versorgung einige der hellsten Auroras von Jupiter durch Wechselwirkungen mit der Schockwelle, die durch die Ankunft des Sonnenwindes verursacht wird.

Um die Studie durchzuführen, betrachtete die Gruppe Daten aus drei weltraumbasierten Quellen, der japanische Hisaki-Satellit, ein extrem Ultraviolett-Observatorium, das im Jahr 2013 in die Erd-Umlaufbahn gestartet wurde. Dann mit dem Juno-Raumfahrzeug, das im Juli 2016 in die Umlaufbahn um Jupiter eintrat und mit dem Hubble-Weltraumteleskop, das hochauflösende, ultraviolette Fotos von Jupiter anfertigte, als Juno in die Umlaufbahn trat.
Durch die Kombination der Daten aus den drei Raumfahrzeugen, einschließlich der Aufnahmen von Hisaki in zehnminütigen Intervallen für einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten, konnte das Team den Prozess präzise abbilden, durch den das Schwefelgas, das aus den leistungsstarken Vulkanen vom Mond Io hervorgeht,sich erst in der Gegend weit von Jupiter befindet, vorübergehend beschleunigt wird und kanalisiert in polare Region auf Jupiter übertragen wird, wo es die Aurora bildet. Diese Erkenntnisse wurden während einer "vorübergehenden Aufhellung" der Jupiter-Aurora erkannt, mit dem Phänomen, das im Mai 2016 bei der Annäherung von Juno entdeckt wurde, als sie sich von der Polarregion zum Äquator bewegte. Die Daten zeigten, dass die Energie von Ios Gasemission irgendwie in Richtung Jupiter mit einer Geschwindigkeit von 400 bis 800 Kilometern pro Sekunde in die Äquatorregion des Raumes um Jupiter hinweg übertragen wurde.

Vorherige Beobachtungen wurden gemacht, um die Daten von Hisaki und Hubble zu kombinieren. Die Forscher waren zu dem Schluss gelangt, dass der Sonnenwind wenig mit den vorübergehenden Auroren zu tun hatte. Nach der Aussage vom  Autor Tomoki Kimura konnten sie das Besondere erst bei der Ankunft von Juno in der Jupiterumlaufbahn beobachten. Es stellt sich heraus, dass Juno eine Schockwelle entdeckte, die aus dem Sonnenwind stammte, und das führte die Forscher zu dem Schluss, dass der Sonnenwind zusammen mit dem Mond Io eine Rolle dabei spielte, indem er die Energie in Richtung Jupiter trieb.

In der Vergangenheit wurde allgemein angenommen, dass das Magnetfeld eines rotierenden astronomischen Körpers mächtig genug ist, um die azimutalen Bewegungen von Energie und Masse in der Nähe vollständig zu beherrschen, aber die Ergebnisse des Teams fordern diese Annahme heraus, da sich die Energie aus dem Gebiet weit von Jupiter in Richtung Jupiter zu bewegen scheint. Darüber hinaus scheint dieser Prozess für andere rotierende Körper wie Neutronensterne möglich zu sein.

Mit Blick auf die Zukunft fährt Kimura fort: "Das Jupiter System ist bekannt dafür, dass es mehrere eisige Monde, Europa und Ganymed enthält, die möglicherweise in ihren unterirdischen Ozeanen von flüssigem Wasser ein außerirdisches Leben haben und die Energie, die vom fernen Gebiet in Richtung Jupiter angetrieben wird, Es könnte eine Unterstützung für chemische Prozesse auf der eisigen Oberfläche der Monde sein. In der Vergangenheit wussten wir nicht, wie die Energie auf so enorme Geschwindigkeiten beschleunigt wurde, aber jetzt, dank dieser Erkenntnisse, können wir neue Ideen verfolgen. Jetzt, da Juno in der Umlaufbahn um Jupiter ist, werden wir weiterhin neue Beobachtungsdaten erhalten, die uns helfen werden, festzulegen, wie die Energie übertragen wird, was uns wieder ermöglicht, Einblicke in unsere Suche nach dem Leben in diesen eisigen Welten zu gewinnen."

Kredit: (C) JAXA

Quellen:
http://www.riken.jp/en/pr/press/2017/20170526_1/

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2017GL072912/abstract;jsessionid=9E90A554E64FCBDC5041C51BEC11BD98.f02t03

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #243 am: 07. September 2017, 15:08:25 »
Hallo Zusammen,

Die Beschleunigungsprozesse der Auroras von Jupiter.

Dieses Bild, das mit Daten von Junos Ultraviolet Imaging Spectrometer (UVS) erstellt wurde, markiert den Weg von Junos Messungen von der Aurora um Jupiter und unterstreicht die Elektronenmessungen, die die Entdeckung der sogenannten diskreten Aurora Beschleunigungsprozesse zeigen, die durch die "inverted Vs"  in der unteren Tafel angezeigt werden.  Diese Signatur weist auf leistungsstarke magnetfeldausgerichtete, elektrische Potentiale hin, die Elektronen auf die Atmosphäre zu Energien beschleunigen, die weit größer sind als das, was die intensivste Aurora auf der Erde antreibt. Die Wissenschaftler untersuchen, warum die gleichen Prozesse nicht der Hauptfaktor in Jupiters mächtigsten Aurora sind.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21937

Nordlichter um Jupiter
Dies ist eine rekonstruierte Ansicht von Jupiters Nordlicht durch die Filter vom Ultraviolet Imaging Spectrometer (UVS) auf Juno am 11. Dezember 2016. Als sich das Juno-Raumfahrzeug Jupiter näherte, über seine Pole ging und in Richtung Äquator stürzte. Solche Messungen stellen eine echte Herausforderung für die Wissenschaftsinstrumente des Raumfahrzeugs dar. Juno flog über Jupiters Pole mit 50 Kilometer pro Sekunde, mehr als 100.000 Meilen pro Stunde, er zog mit einem schnellen Pass in Sekunden  an den auroralen Formen vorbei.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21938

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #244 am: 14. September 2017, 20:34:48 »
Hallo Zusammen,

Diese Serie von verbesserten Farbbildern zeigt Jupiter ganz nah als das Raumfahrzeug Juno den achten Vorbeiflug bei Jupiter durchführte. Die Bilder wurden von JunoCam aufgenommen.
Von links nach rechts wurde die Sequenz der Bilder, die am 1. September 2017 aufgenommen. Zu den Zeiten, in denen die Bilder aufgenommen wurden, befand sich das Raumfahrzeug von 12.143 bis 22.908 Kilometer von den Spitzen der Wolken des Planeten in einem Breitengrad von -28.5406 bis -44.4912 Grad. Das rechte Bild in der Serie zeigt Jupiters Südpol.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Gerald Eichstadt/Sean Doran
http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21780

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #245 am: 25. September 2017, 14:38:24 »
Hallo Zusammen,

Aufstieg über Jupiter
Dieses auffällige Bild von Jupiter wurde beim achten Vorbeiflug der  Juno-Raumsonde aufgenommen. Gerald Eichstädt verarbeitete dieses Bild mit Daten aus dem JunoCam Imager
Das Bild wurde am 1. September 2017 aufgenommen.  Zu der Zeit, als das Bild aufgenommen wurde, befand sich das Raumfahrzeug 7.576 Kilometer von den Wolken des Planeten entfernt, in einer Breite von ungefähr -17.4 Grad.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Gerald Eichstadt
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21966

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #246 am: 29. September 2017, 19:49:25 »
Hallo Zusammen,

Jupiter über 95 Minuten.

Diese Sequenz mit den farbverstärkten Bildern zeigt, wie schnell sich die Betrachtungsgeometrie für das Raumfahrzeug Juno ändert, wenn es von Jupiter weg fliegt. Die Bilder wurden mit der JunoCam erhalten.
Einmal alle 53 Tage, schwingt Juno in der Nähe von Jupiter und beschleunigt über seinen Wolken. In nur zwei Stunden fliegt das Raumfahrzeug über Jupiters Nordpol durch seine engste Annäherung (perijove), dann geht über den Südpol auf seinem Weg zurück hinaus. Diese Sequenz zeigt 11 farbverstärkte Bilder aus Perijove 8 (1. Sept. 2017) mit dem Südpol auf der linken Seite (11. Bild in der Sequenz) und dem Nordpol auf der rechten Seite (erstes Bild in der Sequenz).

Das erste Bild auf der rechten Seite zeigt eine halb beleuchtete Kugel des Jupiter, mit dem Nordpol etwa in der oberen Mitte des Bildes in der Nähe des Terminators, die Trennlinie zwischen Tag und Nacht. Als das Raumfahrzeug dem Jupiter näher kommt, bewegt sich der Horizont und der Bereich der sichtbaren Breiten schrumpft.
Das zweite und das dritte Bild in dieser Sequenz zeigen die nordpolare Region, die sich vom Sichtfeld des Raumfahrzeugs entfernt, während die ersten helleren Bänder von Jupiter in Sicht kommt.
Die vierten bis achten Bilder zeigen in den mittleren südlichen Breiten in der Nähe die Sehenswürdigkeiten (Points of Interest)  "Collision of Colours", "Sharp Edge", "Caltech, von Halka" und "Structure01" einen bunten Wirbel. Die Points of Interest sind Orte in Jupiters Atmosphäre, die von Mitgliedern der Öffentlichkeit identifiziert und benannt wurden. Zusätzlich kann ein dunkleres, dynamisches Band südlich des Wirbels gesehen werden.
In den neunten und zehnten Bildern dreht sich die südpolare Region in Sicht. Das endgültige Bild auf der linken Seite zeigt Jupiters Südpol in der Mitte.
Vom Beginn dieser Bildfolge bis zum Ende sind etwa 1 Stunde und 35 Minuten vergangen.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21967

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #247 am: 07. Oktober 2017, 23:17:49 »
Gertrud, die Bilder sind wieder mal der Hammer.
Bei den ganzen Fotos von Jupiter (und auch Saturn) möchte ich gerne mal mehr Details der Wolken sehen.  Das wird wahrscheinlich noch eine Weile brauchen, bis so eine Mission wirklich durchgeführt wird.

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #248 am: 08. Oktober 2017, 20:48:14 »
Hallo Zusammen,

endlich sehen wir aus weiterer Ferne die Monde Io und Europa bei dieser Mission. :)

Die Raumsonde Juno beobachtet Jupiter und die Monde Io und Europa.

Dieses farbverbesserte Bild zeigt Jupiter und zwei seiner größten Monde, Io und Europa. Die Aufnahmen wurde am 1. September 2017 von der Raumsonde Juno aufgenommen, als sie ihren achten Vorbeiflug bei Jupiter durchführte. Das Raumfahrzeug befand sich etwa 27.516 Kilometer über den Spitzen der Wolken des Planeten bei einer Breite von minus 49,372 Grad.
Der galiläische Mond Io befindet sich näher am Planeten und liegt in einer Höhe von 481.000 Kilometern und mit einer räumlichen Ausdehnung von 324 Kilometer pro Pixel. In der Ferne ( links) ist der galileische Mond Europa in einer Höhe von 730.000 Kilometern und in einer räumlichen Ausdehnung von 492 Kilometern pro Pixel zu sehen.
Der Bürgerwissenschaftler Roman Tkachenko hat dieses Bild mit Daten aus dem JunoCam verarbeitet.
Credit: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Roman Tkachenko
https://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA21968

Hallo @MoreInput,
ja , es wäre schön, wenn wir nähere Aufnahmen von den Wolkenwirbeln sehen könnten.

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #249 am: 08. Oktober 2017, 22:18:53 »
Bei diesen Bilder und auch von Cassini, NH u.a. möchte ich sagen "Verdammt nochmal , Russen, jetzt schafft doch endlich auch mal was Gleichwertiges !".
Aber freilich, wär ungerecht...
Ich habe keine Angst vor Aliens. Solange sie über uns lachen wegen dem kleinkarierten Raketengefummel auf der Erde, tun sie uns nix.

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