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Autor Thema: Planet Jupiter  (Gelesen 123527 mal)

Offline einsteinturm

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #300 am: 28. Dezember 2020, 17:45:00 »
C.S. hatte im Kosmos ein Bild mit Ballonwesen in der Jupiterathmosphäre.
Nun ja, man wird sich mit den Molekülsignsturen schon schwer befassen, aber selbst bei der Venus ist es alles andere als einfach. Ich finde die Frage berechtigt, aber es heißt mal wieder warten, warten, warten... Auf eLisa, aufs ELT, JWST, Nuklearantriebe..
Zur Überbrückung der Wartezeit mal das:

https://m.youtube.com/watch?v=-OO7JZ14sZM

(eigentlich breaktrough listen)

McPhönix

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #301 am: 28. Dezember 2020, 18:04:56 »
Ja, das ist eine gute Frage "...if the Aliens have Radar..."

Ich wär schon froh wenn ich das JWST noch funktionsfähig erleben würde.

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #302 am: 31. Dezember 2020, 17:58:33 »
Hallo Zusammen,

dies Video ist schon ein älteres Fundstück.
Die Visualisierung zeigt den Jupiter und 63 seiner Monde.
Es zeigt die "Galileischen Monde": Europa, Io, Ganymed und Kallisto. Andere innere Monde sind: Amalthea, Thebe, Adrastea und Metis. Diese inneren Monde umkreisen den Jupiter etwa alle 7 Stunden bis etwa alle 17 Tage. Die vielen kleineren Monde sind mehrere zehn Millionen Kilometer entfernt. Sie befinden sich auf viel längere, bis zu mehreren Jahren, Umlaufbahnen.
Die folgenden äußeren Monde werden angezeigt:
Himalia, Elara, Pasiphae, Sinope, Lysithea, Carme, Ananke, Leda, Callirrhoe, Themisto, Megaclite, Taygete, Chaldene, Harpalyke, Kalyke, Iocaste, Erinome, Isonoe, Praxidike, Autonoe, Thyone, Hermippe, Aitne, Eurydome, Euanthe, Euporie, Orthosie, Sponde, Kale, Pasithee, Hegemone, Mneme, Aoede, Thelxinoe, Arche, Kallichore, Helike, Carpo, Eukelade, Cyllene, Kore, S/2000 J11, S/2003 J2, S/2003 J3, S/2003 J4, S/2003 J5, S/2003 J9 ,S/2003 J10, S/2003 J12, S/2003 J15, S/2003 J16, S/2003 J17, S/2003 J18, S/2003 J19, und S/2003 J23.


https://www.youtube.com/watch?v=5l2tR2smeHY&feature

Beste Grüße Gertrud
die Erklärung zu meinem Avatar:
http://de.wikipedia.org/wiki/NGC_2442
http://antwrp.gsfc.nasa.gov/apod/ap070315.html
***
Die Gabe des Staunens lässt uns die Welt aufgeschlossener sehen und ihre Wunder würdigen. (Richard Henry Lee)

Offline Gertrud

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #303 am: 13. Januar 2021, 16:12:02 »
Details vom Nordpol auf Jupiter.
Dieses Bild von Jupiters nördlicher Polarregion wurde von der Bürgerwissenschaftlerin Emma Wälimäki bearbeitet. Die Daten für das Bild wurden während Junos 29. Vorbeiflug (PJ) am 16. September 2020 gesammelt.
Kredit: Image data: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS
Image processing: Emma Wälimäki © CC BY

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA24239

Ein zirkumpolarer Zyklon auf Jupiter.
Dieses JunoCam-Bild zeigt einen der acht zirkumpolaren Zyklone, die einen zentralen Zyklon am Nordpol des Gasriesen umgeben. Die Daten dieser Ansicht eines der zirkumpolaren Zyklone des Jupiters wurden während Junos 29. Vorbeiflug (PJ) am 16. September 2020 gesammelt und von dem Bürgerwissenschaftler Gerald Eichstädt verarbeitet.
Kredit: Image data: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS
Image processing: Gerald Eichstädt © CC BY

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA24238

Ein Composit von einem Hot Spot auf Jupiter.
Dieses zusammengesetzte Bild zeigt einen heißen Fleck in Jupiters Atmosphäre. Im linken Bild, das am 16. September 2020 vom Gemini-Nord-Teleskop auf der Insel Hawaii aufgenommen wurde, erscheint der heiße Fleck hell im Infrarot bei einer Wellenlänge von 5 Mikrometern. Im Bild rechts, das von der JunoCam für sichtbares Licht aufgenommen wurde, erscheint der heiße Fleck dunkel, ebenfalls am 16. September 2020 während Junos 29.Vorbeiflug aufgenommen.
Wissenschaftler wissen schon seit langem von Jupiters Hot Spots. Am 7. Dezember 1995 tauchte die Galileo-Sonde wahrscheinlich in einen ähnlichen heißen Fleck ein. Mit bloßem Auge erscheinen Jupiters Hot Spots als dunkle, wolkenfreie Bereiche im Äquatorgürtel des Jupiters, aber bei Infrarot-Wellenlängen, die für das menschliche Auge unsichtbar sind, sind sie extrem hell und offenbaren die warme, tiefe Atmosphäre unter den Wolken.
Hochauflösende Bilder von Hot Spots wie diesen sind der Schlüssel zum Verständnis der Rolle von Stürmen und Wellen in der Jupiteratmosphäre.
Der Bürgerwissenschaftler Brian Swift bearbeitete die Bilder, um die Farbe und den Kontrast zu verbessern, und Tom Momary führte eine weitere Bearbeitung durch, um das JunoCam-Bild den Gemini-Daten zuzuordnen.
Das internationale Gemini-Nord-Teleskop ist ein optisches/Infrarot-Teleskop mit einem Durchmesser von 8,1 Metern, das für Infrarotbeobachtungen optimiert ist. Es wird von der Association of Universities for Research in Astronomy (AURA) für die NSF verwaltet.
Kredit: Gemini Image: International Gemini Observatory/NOIRLab/NSF/AURA M.H. Wong (UC Berkeley)
JunoCam image: ENASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Brian Swift © CC BY / Tom Momary © CC BY

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA24299

Zwei Ansichten des Jupiter-Hotspots.
Dieses zusammengesetzte Bild zeigt einen heißen Fleck in Jupiters Atmosphäre. Im linken Bild, das am 8. November 2020 von der Infrared Telescope Facility (IRTF) der NASA auf der Insel Hawaii aufgenommen wurde, erscheint der heiße Fleck hell im Infraroten. Auf dem rechten Bild, das vom JunoCam für sichtbares Licht aufgenommen wurde (ebenfalls am 8. November 2020, während Junos 30. Vorbeiflug), erscheint der heiße Fleck dunkel und wird von hohen hellen Wolken im Süden und einem hellen weißen Sturm im Westen flankiert.
Jupiters heiße Flecken sind seit langem bekannt. Am 7. Dezember 1995 ist die Galileo-Sonde wahrscheinlich in einen ähnlichen heißen Fleck eingetreten. Mit bloßem Auge erscheinen Jupiters Hot Spots als dunkle, wolkenfreie Flecken im Äquatorgürtel des Jupiters, aber bei Infrarot-Wellenlängen sind sie extrem hell und offenbaren die warme, tiefe Atmosphäre unter den Wolken.
Hochauflösende Bilder von Hot Spots wie diesen sind der Schlüssel zum Verständnis der Rolle von Stürmen und Wellen in der Jupiteratmosphäre und zur Lösung des Rätsels um das schwer fassbare Wasser auf dem Jupiter.
Der Bürgerwissenschaftler Kevin Gill bearbeitete das Bild, um die Farbe und den Kontrast zu verbessern, und Tom Momary verarbeitete es weiter, um das JunoCam-Bild auf die IRTF-Daten abzubilden.
Das IRTF der NASA ist ein Teleskop mit einem Durchmesser von 3,2 Metern, das für Infrarotbeobachtungen optimiert ist und im Auftrag der NASA vom Institut für Astronomie der Universität von Hawaii verwaltet wird.
Kredit: Infrared Telescope Facility: NASA/Infrared Telescope Facility/University of Hawaii/G. S. Orton (JPL)
JunoCam image: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS/Kevin Gill © CC BY / Tom Momary © CC BY

http://photojournal.jpl.nasa.gov/catalog/PIA24300

Jupiters Sturmoval BA aus der Sicht eines Künstlers.
Ein JunoCam-Bild des Jupitersturms "Oval BA", wurde beim 26. Perijove-Durchgang (PJ) von Juno aufgenommen. Oval BA ist in der Nähe des oberen Bildrandes zu sehen, ein Sturm, der etwa so groß wie die Erde ist. Der helle Sturm unterhalb und rechts von "Oval BA" ist eines der antizyklonalen (gegen den Uhrzeigersinn rotierenden) weißen Ovale des Jupiters, die in diesem Breitengrad häufig vorkommen und als "Perlenkette" bezeichnet werden.
Das ursprüngliche JunoCam-Bild, das der Künstler Navaneeth Krishnan für diese Ansicht verwendet hat, wurde aus einer Höhe von 82.315 Kilometern über den Wolken des Jupiters aufgenommen. Navaneeth Krishnan bearbeitete die Bilder, um die Farben und Kontraste zu verbessern, so dass der Eindruck entsteht, dass es sich um ein Gemälde handelt.
Kredit: Image data: NASA/JPL-Caltech/SwRI/MSSS
Image processing: Navaneeth Krishnan © CC BY


Ein anders Bild von "Ovel BA".
https://www.raumfahrer.net/forum/smf/index.php?action=media;sa=item;in=60708

Beste Grüße Gertrud
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Offline errsu

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Re: Planet Jupiter
« Antwort #304 am: 13. Januar 2021, 16:33:42 »
Natur ist doch immer wieder nicht nur interessant, sondern vor allem auch schön! Falls es noch eines Beweises bedarf, dass unsere Gehirne Ergebnis einer Evolution innerhalb der Natur sind und auf ihre Muster geprägt. Vielen Dank, Gertrud!

/errsu

Tags: Jupiter planet