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Autor Thema: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>  (Gelesen 133461 mal)

Offline Axel_F

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #375 am: 23. Oktober 2018, 12:23:44 »
Kommen diese ALLE wieder zurück zur Erde?  Wie läuft das genau ab?
Nein. Die meisten Experimente verglühen beim Wiedereintritt oder werden für andere Experimente wiederverwendet. Nach Einstellung des Space Shuttles gab es nur sehr wenig Platz um Experimente wieder zurück auf die Erde zubringen, da alle unbemannten Zulieferer (ehemals europäisches ATV, russische Progress, japanisches HTV) in der Atmosphäre verglühen und Reste im Pazifik untergehen. In der bemannten Sojus-Kapsel ist der Platz sehr begrenzt. Mit der Dragon ist in der Tat das Volumen für den Rücktransport zur Erde wieder angestiegen (3,5t bzw. 10 m3 Volumen können zurückfliegen). Häufig handelt es sich um Gewebe, Blutproben, Materialenproben oder Lebewesen (vor Kurzem wurden Mäuse zur ISS und zurückgebracht) die wieder zurück zu Erde genommen werden.

Zitat
…und werden die Ergebnisse nicht verfälscht sobald sie „unseren“ Lebensbedingungen ausgesetzt werden?
Ja, deshalb ist man gewillt die Proben so schnell wie möglich zu Bergen. Bei Dragon werden kritische Experimente sofort nach der Bergung aus dem Kapsel entladen und mit Hubschrauber bzw. schnellerem Boot zum Hafen gebracht. Der DreamChaser (eine Art Mini Space Shuttle) von SNC soll ab 2020 zur ISS fliegen und dieser kann direkt auf dem Flughafen landen. Damit kann man noch schneller die Experimente entgegen nehmen.
Zitat
Gibt es auch Experimente die auf der ISS nur ausgeführt werden, die Daten werden „an die Erde“ übermittelt und die erledigte Arbeit wird sozusagen „mit der nächsten Fuhre“ entsorgt?
Genau. Für die meisten Experimente trifft dies zu.
"Denn ein Schiff erschaffen heißt nicht die Segel hissen, die Nägel schmieden, die Sterne lesen, sondern die Freude am Meer wachrufen." (Antoine de Saint-Exupéry)

Online -eumel-

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #376 am: 26. November 2018, 01:55:55 »
Auch in der Raumfahrt hat der 3D-Druck Einzug gehalten.
Sogar kritische Triebwerksteile werden heute mit 3D-Druckern hergestellt.

Auf der ISS werden Technologien für längere Raumflüge unter Schwerelosigkeit getestet.
Auf einem Mars-Flug, der mit Hin- und Rückflug etwa 2 Jahre dauert,
wäre es fatal, wenn unterwegs wichtige Teile kaputt gehen oder fehlen.
Mit einem 3D-Drucker könnte man viele benötigte Teile nachdrucken.
Deshalb sind 3D-Drucker für Kunststoffe bereits auf der Raumstation im Testbetrieb.

Statt Tinte brauchen 3D-Drucker 3D-Druckerfilamente, die nachgeliefert oder gelagert werden müssen.
Lagerplätze sind in Raumfahrzeugen immer knapp.
Wenn die Lieferung von 1 kg Nutzlast 10000 Dollar kostet, ist auch die Materiallieferung ein Problem.
Im niedrigen Erdorbit können Versorgungsflüge das noch liefern - auf einem Mars-Flug jedoch nicht.
Die Frachter können auch den Müll von der ISS mitnehmen, der sonst auch irgendwo gelagert und entsorgt werden müsste.

Mit Cygnus CRS -10 kam diesen Monat auch der Refabricator zur ISS.
Das ist ein Integrierter 3D-Drucker und Recycler - Technologie-Demonstrator
von der Firma Tethers Unlimited, Incorporated (TUI).

Image Credit: NASA/Emmett Given

Der Refabricator besteht aus dem Recycler-Subsystem, das Kunststoffmaterial aufnimmt und in hochwertige 3D-Druckerfilamente umwandelt.
Der integrierte 3D-Drucker fertigt dann aus dem recycelten Filament neue Teile.
Damit könnte man aus Plastic-Müll neue Teile herstellen.

Das Refabricator Experiment soll ein Jahr auf der ISS laufen.
Gedruckte Teile sollen zur Erde zurückgebracht und untersucht werden.
Nach den Auswertungen und eventuellen Verbesserungen ist eine zweite Testphase vorgesehen.

Quelle

Offline Doc Hoschi

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #377 am: 26. November 2018, 07:11:02 »
Der Refabricator besteht aus dem Recycler-Subsystem, das Kunststoffmaterial aufnimmt und in hochwertige 3D-Druckerfilamente umwandelt.
Der integrierte 3D-Drucker fertigt dann aus dem recycelten Filament neue Teile.
Damit könnte man aus Plastic-Müll neue Teile herstellen.
Quelle

Erwähnt werden sollte aber noch, dass der Refrabricator nur für einen eher exotischen Kunststoff (Polyetherimid bzw. ULTEM 9085) ausgelegt ist, der eigentlich nicht im normalen Tagesabfall der ISS vorkommt.
Ist eben ein Technologiedemonstrator. Richtig interessant wird es erst in der nächsten Phase mit Polyethylen, welches auch im Verpackungsmüll der ISS vorkommt.
MIt anderen Worten: Zuerst einmal kann der Refabricator nur selbtsproduziertes Material wiederverwenden.
Douglas Adams: "In an infinite universe, the one thing sentient life cannot afford to have is a sense of proportion."

Online Hugo

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #378 am: 26. November 2018, 22:10:07 »
Kommen diese ALLE wieder zurück zur Erde? Wie läuft das genau ab?
Nicht jedes Experiment muss wieder zurück. Wenn man die Ergebnisse auch auf der ISS auswerten kann z.B. wäre das gar nicht notwendig.
Es läuft z.B. derzeit ein Experiment über das Thema "Partikelverhalten". Also wie verhalten sich ganz viele kleine Partikel wenn man sie schüttelt. Wenn man im All versteht, wie das genau funktioniert, dann kann man die Schwerkraft hinzurechnen und kann es auf der Erde besser Simulieren.

Es wurde dafür z.B. in "Groß" ein Gefäß in der Art einer Pillendose gedruckt und dieses an eine Wand geworfen. Es prallt von der Wand ab und kommt mit fast der gleichen Geschwindigkeit wieder zurück. Wie ein Flummi auf der Erde. Dann wurde das gleiche Gefäß voll mit kleinen Kugeln beladen und nochmal an die Wand geworfen. Jetzt reiben beim Aufprall die Kugeln aneinander, vernichten die Energie dabei (umwandeln in Wärme) und das Gefäß kommt viel langsamer wieder zurück. Das Experiment wurde entsprechend gefilmt und Fotografiert. Als Ergebnis kommen hier die Fotos zur Erde. Die Gegenstände verbleiben auf der ISS.

Offline Collins

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #379 am: 28. November 2018, 10:28:22 »
Ich denke das irgendwann als Müll entsorgt wird. Sonst ist irgendwann alles zugemült.

Mfg Collins
Zeige mir einen Helden und ich zeige dir eine Tragödie dazu
Wir sind alle sehr unwissend, aber bei jedem ist es etwas anderes, was er nicht weiß. Albert Einstein.

Online -eumel-

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #380 am: 29. November 2018, 01:48:34 »
Die ISS ist immer noch unterbesetzt und die Drei haben alle Hände voll zu tun:

Serena Auñón-Chancellor fügt das Microg-Rx CubeLab in die TangoLab-Einrichtung ein.
Die Kultivierung menschlicher Myozyten in der Mikrogravitation:
Ein In-Vitro-Modell zur Bewertung von Therapeutika zur Bekämpfung des Muskelabfalls
zielt darauf ab, das Muskelwachstum und die Reparatur der Mikrogravitation besser zu verstehen.
Muskelschwund tritt bei Menschen auf der Erde auf, die an Krebs, HIV / AIDS, Herzinsuffizienz, rheumatoider Arthritis, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung und Sarkopenie (altersbedingter Muskelverlust) leiden.
Diese Untersuchung kann die Entwicklung von Gegenmaßnahmen und Behandlungen für Muskelschwund unterstützen.


Sergej Prokopjew arbeitet mit dem Plasma-Krystall-4 (PK-4) Experiment.
PK-4 ist eine wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Russischen Raumfahrtbehörde (Roscosmos), die im Bereich "Komplexe Plasmen" forscht.
Komplexe oder staubige Plasmen sind Plasmen, die neben Elektronen, Ionen und Neutralgas zusätzlich Mikroteilchen enthalten, z. B. Staubkörner.
Aufgrund des starken Einflusses der Schwerkraft auf die Mikroteilchen sind die meisten Experimente an komplexen Plasmen auf der Erde stark verzerrt oder sogar unmöglich und erfordern daher Mikrogravitationsbedingungen:


Alexander Gerst konfiguriert das Lichtmikroskopie-Modul (LMM) für das Experiment Experiment-Temperature-7 (ACE-T-7) mit Advanced Colloids.
Bei ACE-T-7 werden komplexe dreidimensionale Strukturen aus kleinen Partikeln, die in einem fluiden Medium suspendiert sind, entworfen und zusammengefügt.
Diese sogenannten "selbstorganisierten kolloidalen Strukturen" sind für das Design fortschrittlicher optischer Materialien und aktiver Geräte von entscheidender Bedeutung.
In der Umgebung der Mikrogravitation wird Einblick in die Beziehung zwischen Teilchenform und Wechselwirkungen zwischen Partikeln und Struktur der Baugruppe und deren Dynamik gegeben: grundlegende Fragen in der Wissenschaft der kondensierten Materie:


Serena Auñón-Chancellor mischt im japanischen Kibo-Labormodul Proteinkristallproben,
um Wissenschaftlern zu helfen, ihre Funktionsweise zu verstehen.
BioServe Protein Crystalography-1 (BPC-1) soll die Realisierbarkeit von Proteinkristallwachstum in Echtzeit an Bord der Internationalen Raumstation ISS demonstrieren.
Besatzungsmitglieder fügen der Hardware Lösungen hinzu, beobachten die Kristalle, die sich bilden, und passen sich für nachfolgende Experimente an:
Credit: NASA

Online -eumel-

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #381 am: 10. Dezember 2018, 01:36:56 »
Mit Dragon CRS -16 ist das GEDI Experiment zur ISS gekommen.
Das wurde möglich, weil Dragon im Trunk auch Außenbord-Experimente transportieren kann.

Global Ecosystem Dynamics Investigation (GEDI)
wird auf der Veranda - dem japanischen Experiment-Modul Exposed Facility (JEM-EF) installiert:



GEDI wird eine globale 3D-Karte der Vegetation erstellen.
Dazu kommt ein Lidar mit einem 80 cm Spiegel zum Einsatz:





Bilder: NASA


https://www.youtube.com/watch?v=SSdDPFfUVIo

Welche Rolle spielt die Pflanzenwelt im CO²-Haushalt des Planeten?
Wieviel Kohlenstoff ist dort gespeichert?




https://www.youtube.com/watch?v=HBFzSpizGk4


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Offline Rücksturz

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #382 am: 29. Dezember 2019, 12:54:13 »
Nachtrag:

"PK-4: Plasmakristall-Forschung auf der ISS

Auf der Internationalen Raumstation ISS sind die Plasmateilchen los: vom 10. bis 16. November 2019 führt der russische Kosmonaut Alexander Skvorzow eine neue Experimentreihe mit dem Plasmakristall-Labor PK-4 durch. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)."

Weiter in der Pressemeldung des DLR:
https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/12112019062715.shtml

Viele Grüße
Rücksturz

Offline Rücksturz

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #383 am: 02. Januar 2020, 11:35:39 »
Dazu passt auch diese Meldung:

"PK-4 Science Meeting 2019

Forschungsserie auf der ISS: Fünf Jahre Plasmakristall-Labor PK-4. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)."

Weiter in der Pressemitteilung:
https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/06122019111450.shtml

Viele Grüße
Rücksturz

Offline Rücksturz

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #384 am: 29. März 2020, 09:35:49 »
Nachtrag:

"ICARUS am 10. März 2020 in Betrieb genommen

Tierwanderungen aus dem All beobachten: ISS-Experiment ICARUS geht an den Start. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)."


Zugvögel wie Störche legen auf ihren Reisen hunderte von Kilometern zurück.
(Bild: MPG/MaxCine/C. Ziegler)


Weiter in der Pressemitteilung des DLR:
https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/10032020181157.shtml

Viele Grüße
Rücksturz

Offline Mim

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #385 am: 29. März 2020, 13:51:28 »
Hallo,
auf dem obigen Photo sieht man keine "normalen" Störche, sondern sogenannte Senderstörche, erkennbar an den Antennen.  :) Die Sender werden mit einem Geschirr wie ein Rucksack huckepack getragen. Auf der Oberseite ist eine kleine Solarfläche. Die Daten werden gesammelt und 1 x am Tag gemeldet.
 
Auf dem Bild oben sind Jungvögel, erkennbar an den noch nicht rot gefärbten Schnäbeln und Beinen.
Ihnen werden als noch nicht ganz flügge Jungvögel die Sender angelegt. Eigentlich werden sie zeitgleich auch beringt. Es wundert mich, daß diese 4 Jungen zwar ihren Sender huckepack tragen, aber unberingt sind.
Klar kann man sagen: doppelt gemoppelt, die 4 können doch sogar idividuell getrackt werden... Aber es ist für Beobachter schön, wenn man ganz einfach zum ollen Fernglas greifen kann, um eine Ringnummer ablesen zu können - ohne die ganze Technik....

https://www.pfalzstorch.de/besenderungsprojekt/
Hier könnt ihr eines von weltweit sehr vielen Projekten anschauen, bei denen die Flugrouten einzelner Tiere genau aufgezeichnet werden.


https://www.youtube.com/watch?v=n5O17QV59yw
Hier sieht man, wie die Störche beringt und besendert werden. In diesem Alter haben Jungstörche noch den sogenannten Totstellreflex. Was immer sich am Nest tut: Die Küken bleiben liegen! Erst später, wenn sie flügge sind, würden sie bei Annäherung an die Nestplattform abfliegen. Der Totstellreflex ist eine Schutzfunktion, damit Jungstörche sich nicht in den Tod stürzen.

Viel Spaß beim Anschauen. Und wer Fragen über Störche hat, gerne per PN. :)
Mim (mit Storchennest im Vorgarten..  ;) )

Offline trallala

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #386 am: 29. März 2020, 15:37:02 »
Schade, dass ICARUS so lange bis zur Einsatzreife gebraucht hat. Inzwischen sind die terrestrischen Sender für Vögel genau so klein und vor allem viel billiger. Für Vögel die durch die Sahara o.ä. ziehen mag ICARUS daher noch gut sein, aber für Zugrouten in bewohntem Gebiet nimmt man jetzt lieber Mobilfunk-Sender. Vor 5 Jahren wäre das noch anders gewesen.

(Quelle: mündlich von jemand, der Hauptamtlich mit solchen Sendern forscht)

Offline Rücksturz

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #387 am: 24. Juni 2020, 21:16:46 »
"DLR: Neue Plasmakristall-Experimente auf der ISS

Rundes Jubiläum: Erfolgreicher Abschluss der 10. Messkampagne auf der ISS mit Plasmakristall-Labor PK-4. Deutsches Raumfahrtkontrollzentrum übernimmt erstmals die wissenschaftliche Betreuung der PK-Experimente. COVID-19-Schutzmaßnahme: DLR-Wissenschaftler halten von Oberpfaffenhofen aus Kontakt mit PK-4-Kontrollzentrum in Toulouse und ISS. Einzigartige Einblicke in PK-4: In der Schwerelosigkeit können sich Plasmakristalle ausbilden. Die Plasmateilchen verhalten sich dabei wie Atome und können einzeln mit bloßem Auge beobachtet werden. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR)."



Kosmonaut Anatoli Ivanishin beim PK-4 Experiment.
(Bild: ROSKOSMOS/ESA)


Weiter in der Pressemitteilung des DLR:
https://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/23062020162846.shtml

Viele Grüße
Rücksturz

Offline Ijon

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Re: **ISS** <Forschung & Forschungseinrichtungen>
« Antwort #388 am: 24. Juni 2020, 21:55:42 »
Da gab's doch letztens bie Forschung Aktuell im DLF eine Meldung das geglückt wäre auf der ISS Ein Bose-Einstein-Kondensat zu erzeugen. Es soll zwar schon einige Wochen früher passiert sein als die Meldung, aber immerhin
https://www.deutschlandfunk.de/exot-im-all-erstes-bose-einstein-kondensat-auf-der-iss.676.de.html?dram:article_id=478463
Alle auf der Welt ist russische Erfindung, bis auf Kommunismus, der ist Kapitalistische Erfindung.
 Boris Iljewitsch Saranow, Parapsychologe.