InSpace Magazin #223 vom 05. März 2006

In Space Magazin
Raumfahrer.net

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Das Email-Magazin von Raumfahrer.net.

"In Space" Magazin

Ausgabe #223
ISSN 1684-7407


> Updates:
Updates / Umfrage

> News:
Nachrichten der Woche

> Mars Aktuell:
Alles eine Frage der Perspektive

> Saturn Aktuell:
Ursache für Methan in der Titanatmosphäre

> ISS Weekly Report:
Progress M-54 abgekuppelt

> Impressum:
Disclaimer & Kontakt

Intro von Karl Urban

Verehrte Leserinnen und Leser,

die NASA strich vor wenigen Tagen eine der spannendsten Missionen der nächsten Jahre: DAWN hatte das Ziel, zwei Asteroiden zu besuchen. Tragisch ist diese Entwicklung vor allem für die Wissenschaftler in den USA und Europam, da die Entwicklung der Instrumente bereits weit vorangeschritten war. Einer von ihnen ist Raumfahrer.net-Redakteur Michael Aye. Ich werde mich in den nächsten Tagen in InSound Mobil, dem Podcast von Raumfahrer.net, genauer über die Entscheidung der NASA und seine Sicht auf diese Dinge unterhalten. Bis dahin können Sie die entsprechende Meldung in den Nachrichten dieser Woche nachlesen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen der heutigen Ausgabe des InSpace Magazins.


Karl Urban
Chefredakteur Raumfahrer.net

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Updates / Umfrage

» Raumfahrtkalender
Aktuelle Ereignisse in der Raumfahrt in den nächsten Jahren

» TV-Guide
Fernsehsendungen zu Astronomie und Raumfahrt im neuen TV-Guide auf Raumfahrer.net

» Venus Express Sonderseite
Aktuelle Information über die ESA-Mission zur Venus finden Sie auf dieser Sonderseite.

» Mitarbeit bei Raumfahrer.net
Raumfahrer.net ist weiter auf der Suche nach neuen Mitarbeitern - hier erfahren Sie was Sie bei uns erwartet.

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News

Leben in einem Kokon <mehr>
NASA streicht die Mission DAWN <mehr>
Gemeinsame Erklärung zur ISS <mehr>
FUSE-Satellit zum zweiten Mal reanimiert <mehr>
Drei Shuttle-Flüge 2006? <mehr>
Wie sieht es im Inneren eines Gasriesen aus? <mehr>
Ein Goliath bekommt kleine Davids <mehr>
Chinas nächster Raumflug für 2008 festgelegt <mehr>


» Leben in einem Kokon
04. März 2006 - Mit einer Zusammenarbeit mehrer Teleskope konnte um drei Sterne, darunter auch den Polarstern, eine Hülle entdeckt werden, welche diesen vollständig einschließt.

Mit der Hilfe des ESO Very Large Telescope Interferometer (VLTI) in Cerro Paranal, Chile, und mit dem CHARA-Interferometer am Mount Wilson, Kalifornien, entdeckte ein Team von französischen und nordamerikanischen Astronomen Hüllen um drei Sterne der Klasse Cepheid, einschließlich dem Polarstern.
Hierbei wurde zum ersten Mal Materie um Sterne einer solch bedeutenden Sternen-Klasse gefunden. Die Klasse der Cepheiden umfasst seltene, sehr helle Sterne, deren Leuchtkraft streng periodisch variiert. Diese Sterne spielen eine entscheidende Rolle in der Kosmologie und in der Messung von Entfernungen.
Der südliche Cepheid L Carinae wurde mit dem VINCI- und dem MIDI-Instrument vom VLTI untersucht, während der Polarstern und Delta Cepheis von FLUOR und von CHARA untersucht wurden. FLUOR ist der Prototyp von VINCI.
Bei den meisten Sternen, die mit dem Interferometer beobachtet wurden, ließen sich keine Abweichungen vom theoretischen, stellaren Modell feststellen. Bei diesen dreien jedoch entdeckte man eine kleine Abweichung, welche die Gegenwart einer Hülle preisgab. "Die Tatsache, dass solche Abweichungen für alle drei Sterne, welche jedoch sehr unterschiedliche Eigenschaften besitzen, gefunden wurden, scheint zu inkludieren, dass Hüllen um Cepheiden weit verbreitete Phänomene sind", ist Pierre Kervalla überzeugt.
Die Hülle scheint 2- bis 3-mal so groß wie der Stern selbst zu sein. Obwohl diese Sterne relativ groß sind – etwa fünfzig bis zu mehreren hundert Sonnenradien – sind sie so weit voneinander entfernt, dass sie nicht von einem einzigen Teleskop aus betrachtet werden können. Tatsächlich benötigt man selbst für den größten Cepheiden am Himmel eine Auflösung von 0,003 Bogensekunden, um ihn genau studieren zu können. [Bei der Beobachtung dieser Sterne ist es also vergleichbar mit dem Versuch, von der Erde aus durch ein Fenster eines zweistöckigen Hauses am Mond blicken.] Astronomen müssen sich dafür auf die spezielle Technik der Interferometrie verlassen. Diese Technik kombiniert das Licht von zwei oder mehr Teleskopen und gewinnt daraus eine weit größere Auflösung als es mit einem Teleskop alleine möglich wäre. Mit dem VLTI ist es schließlich möglich, eine Auflösung von 0,001 Bogensekunden oder noch geringer zu erreichen.
"Der physikalische Prozess, welcher diese Hüllen erschaffen hat, ist immer noch ungewiss, jedoch, in Übereinstimmung mit den Geschehnissen rund um andere Sterne, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Umgebung durch Materie, welche der Stern selbst ausgestoßen hat, erzeugt wurde", erklärt Antonie Mérand.
Cepheiden pulsieren in einem periodischen Zeitraum von einigen, wenigen Tagen. Als Konsequenz durchlaufen sie regelmäßige große Amplitudenschwingungen, welche schnelle Bewegungen auf ihrer Scheinoberfläche (der Photosphäre) mit Geschwindigkeiten bis zu 30 km/s oder 108.000 km/h erzeugen. Während dies bestehend bleibt, könnte nun ein neuer Bezug zwischen dem Masseverlust und der Bildung der Hüllen hergestellt werden.
(Claudia Michalecz - Quelle: ESO)


» NASA streicht die Mission DAWN
04. März 2006 - Die NASA hat die Mission DAWN komplett gestrichen. Die Sonde hatte das Ziel, zwei Asteroiden zu besuchen. An der Mission sind auch deutsche Wissenschaftler beteiligt.
"Wir haben gestern die Entscheidung getroffen, die Mission DAWN zu streichen", sagte der Direktor für die Erforschung des Sonnensystems der NASA, Andrew Dantzler, gestern dem Raumfahrtportal Space.com. Weiter erklärte er, dass die NASA nun nach Möglichkeiten suche, die bereits entwickelten Instrumente für andere Missionen zu verwenden.
Die Sonde DAWN gehört zum Discovery-Programm der NASA. Nach ihrem für November 2006 geplanten Start sollte sie sich mit einem hochentwickelten Ionenantrieb auf den Weg zu Vesta machen. Nach einjährigen Untersuchungen des Asteroiden hätte sich DAWN erneut auf den Weg gemacht - zu einem weiteren Objekt des Asteroidengürtels zwischen Mars und Jupiter: Ceres ist mit einem Durchmesser von rund 950 Kilometern das größte Objekt dieser Region. Diesen Asteroiden hätte die Sonde 2015 erreicht.
Die Mission DAWN ist so interessant für die Planetenforschung, da Asteroiden das Material enthalten, aus dem das gesamte Sonnensystem und letztlich auch unsere Erde einmal entstanden ist. Sie liefern damit den Schlüssel zu unserer Existenz und der Entwicklung des Planetensystems.
Im Jahr 2001 war DAWN als eine "Flaggschiff-Mission" des Discovery-Programms ausgewählt worden. Ursprünglich war der Start bereits für Juni 2006 geplant gewesen. Jedoch hatten anhaltene technische Probleme und Budgetüberschreitungen die Planungen zurückgeworfen. Die NASA reagierte zunächst damit, die Mission in den Modus "stand down" zu versetzen und über ein unabhäniges Expertengremium prüfen zu lassen, wie groß die Probleme um DAWN tatsächlich sind.
Dieses Team berichtete im vergangenen Januar, dass es 29 offene Fragestellungen gäbe, die vor dem Start der Sonde geklärt werden müssten. Das hätte eine Verschiebung des Starts um mindestens 14 Monate nötig gemacht. Zudem gab es zu diesem Zeitpunkt eine Überschreitung des Kostenrahmens von 20 Prozent über die zuvor von der NASA genehmigten 373 Millionen US-Dollar.
Laut Dantzler habe die Mission einen Punkt erreicht, bei dem sich die NASA nicht mehr sicher sein könne, wann DAWN wirklich abheben könne und welche zusätzlichen Ausgaben bis dahin nötig gewesen wären.
"Dies war eine schwierige Entscheidung. Wir haben Sie nicht leichtfertig getroffen. Aber ich bin mir sicher, dass es die richtige war, auch für das Discovery-Programm", so Dantzler.
Widerspruch der Wissenschaftler
"Der Erfolg der Missionen Deep Impact und Stardust innerhalb des Discovery-Programms sowie die anhaltend aufregenden Erkenntnisse des Hubble-Teleskops Ceres betreffend haben bei uns das Interesse für die Ergebnisse der DAWN-Mission geweckt", sagte Lucy McFeadden von der Universität von Maryland gegenüber Space.com. Wissenschaftler können Asteroiden deutlich besser erforschen als echte Protoplaneten, wenn man nur eine Raumsonde zu ihnen schicken könnte.
"Es gibt hunderte Menschen überall in den Vereinigten Staaten und in Europa, die seit Jahren am DAWN-Projekt mitgearbeitet haben. Und nun werden wir fallengelassen", sagte McFadden.
Tragisch ist die Entscheidung der NASA besonders für die Wissenschaftler, da sie kaum für die Einstellung der Mission verantwortlich sind. Die Entwicklung der wissenschaftlichen Instrumente war weit vorangeschritten und nahezu im Zeitplan. Die technischen und budgetären Engpässe bezogen sich vor allem auf Probleme beim Antriebssystem.
(Karl Urban - Quelle: Space.com)


» Gemeinsame Erklärung zur ISS
04. März 2006 - Die Leitungen der Raumfahrtagenturen von Europa, Japan, Kanada, Russland und den Vereinigten Staaten trafen sich am Kennedy Space Center um das weitere Vorgehen beim Aufbau und Betrieb der Internationalen Raumstation zu besprechen.
Dabei bestätigten sie einen geänderten Ablauf des Aufbaus und sprachen über den jeweiligen Status der Arbeiten der Partner zu zukünftigen ISS-Operationen sowie über den Stand der Entwicklungs-Aktivitäten für noch zu befördernde und zu installierende Hardware. Die Agenturen bekannten sich noch einmal dazu, ihren gegenseitigen Verpflichtungen nachzukommen. Ab 2009 also sollen sich permanent sechs Crew-Mitglieder auf der Station aufhalten, eine angebrachte Anzahl an Shuttle-Flügen wird demnach den Zusammenbau bis zum Ende des Jahrzehnts abschließen.
Die Partner bestätigten außerdem ihre Pläne, eine Kombination von Transportsystemen aus Europa, Japan, Russland und den USA zu verwenden, um den Aufbau der ISS zu vollenden und die volle Nutzung der besonderen Forschungs-Möglichkeiten an Bord der Raumstation über ihre Nutzungsdauer hinweg zu garantieren.
Ein großes Lob ging bei dieser Gelegenheit an die Astronauten und das Bodenpersonal für deren exzellente Arbeit und Kreativität bezüglich der vollen Ausnutzung der vorhandenen Ressourcen zum Betrieb der ISS, zur Vorbereitung der Aufbau-Missionen und zur Verwirklichung von Forschungsprojekten. Der ununterbrochene Strom an russischen Raumfahrtzeugen, die ausgezeichnete Leistung des Canadarm 2, der erfolgreiche letzte Shuttle-Flug und das Engagement aller involvierten Ingenieure, Forscher sowie des Betriebspersonals, zeigten die Stärke und die Bedeutung der internationalen Kooperation im Erdorbit.
Die nächste Shuttle-Mission (STS-121) ist für Mai 2006 geplant. Die Discovery wird dabei Vorräte und Fracht für den darauffolgenden Ausbau der Station liefern und außerdem neue Ausstattung und Sicherheitsabläufe testen. Ab August diesen Jahres könnte sich dann bereits die Atlantis mit der Mission STS-115 dem Fortschritt der Bauarbeiten widmen. Sie soll ein zweites Anschluss-Segment (ITS P3/P4) sowie neue Solarzellenflächen und Batterien zur ISS befördern.
Derweil ist der für die Discovery bestimmte Außentank am Kennedy Space Center eingetroffen und zum Vehicle Assemby Building (VAB) transportiert worden; er wurde abermals modifiziert, um das Risiko von sich beim Start lösenden Teilen zu reduzieren. Ob die Änderungen zu einem sichereren Start beitragen werden, soll noch in Windkanal-Simulationen überprüft werden. Die gewonnenen Daten werden helfen, die Durchführbarkeit der zweiten Return-to-Flight-Mission im Mai festzustellen.
Verwandte Artikel:
Drei Shuttle-Flüge 2006?
Thomas Reiter: Erster Europäer auf Langzeit-Mission
(Florian Stremmel - Quelle: NASA)


» FUSE-Satellit zum zweiten Mal reanimiert
04. März 2006 - Die NASA Raumsonde FUSE wurde nun nach einer fast zehnmonatigen Offlinephase wieder reaktiviert. Nach dem Verlust von IMAGE ist dies eine Stärkung der NASA-Raumsondenflotte.
Der NASA Far Ultraviolet Spectroscopic Explorer (FUSE) ist wieder im Normalbetrieb. Das Software-Kontrollsystem an Bord der Raumsonde wurde verbessert, und nun kann sich die Raumsonde wieder im Weltraum orientieren. Im Dezember 2004 wäre die Raumsonde den Technikern der NASA beinahe weggestorben, doch sie konnten die Raumsonde mit einigen Abstrichen am Leben erhalten. Von Dezember 2004 bis November 2005 war die Raumsonde nur sehr eingeschränkt bis gar nicht zu verwenden. Damit sich die Raumsonde drehen konnte, hatte sie vier Drehräder (Gyroskope) an Bord. Zwei von diesen vier Drehrädern sind im Jahr 2001 ausgefallen, weswegen sich die Raumsonde im Weltraum kaum mehr orientieren konnte. Nachdem im Januar 2005 noch das dritte der vier Drehräder ausgefallen ist, war das Dilemma perfekt.
Dies bedeutete, dass die Raumsonde sich nicht mehr drehen konnte und bedeutete gleichzeitig auch, dass die Raumsonde orientierungslos im Weltraum umhergeirrt ist. Wenn sich eine Raumsonde nicht drehen kann, ist sie nur sehr eingeschränkt nutzbar, und es hängt sehr viel vom Zufall ab, denn es konnte sein, dass die Raumsonde monatelang auf die Erde ausgerichtet ist und sich nicht umdrehen kann. Von Januar 2005 bis November 2005 konnte man eben nur dann forschen, wenn die Raumsonde zum Weltraum ausgerichtet war. In der Zwischenzeit hat man auf der Erde die Zeit genutzt, um ein neues Softwaresystem zu entwickeln. Dieses wurde zwei Monate, von November 2005 bis Dezember 2005, getestet, ehe sich die Raumsonde im Januar 2006 dem Normalbetrieb näherte.
?Wir hätten nie gedacht, dass wir die Raumsonde wieder so hinbekommen würden, wie sie jetzt ist?, ist William Blair, ein Professor in Physik und Astronomie an der John-Hopkins-Universität, hoch erfreut. Er ist gleichzeitig auch der Chef über die Terminplanung der FUSE-Forschungszeit. ?Der alte Satellit ist wieder voll einsatzfähig.?
FUSE ist im Juni 1999 gestartet und hatte eine Primärmission von zwei Jahren. Im Jahr 2001 fielen relativ knapp hintereinander zwei von vier Drehrädern aus. Dies machte den Satelliten kurze Zeit unbrauchbar, bis ein erstes Softwareupdate eingespielt wurde, das auch mit nur zwei funktionierenden Drehrädern einen stabilen Betrieb gewährleisten konnte. Als dieses Problem gelöst war, konnte die Mission um weitere drei Jahre verlängert werden. Diese erste verlängerte Missionszeit hatte FUSE auch schon erfolgreich hinter sich gebracht. ?Es war sehr hart ein Programm zu schreiben, das mit nur einem funktionierenden Drehrad Orientierungspunkte im Weltraum finden konnte, an Hand deren sich die Raumsonde dann ausrichtet?, erklärt George Sonneborn vom Goddard Space Flight Center die Problematik. ?Einige Leute würden sagen, es ist unmöglich, was wir hier geschafft haben.?
Eigentlich wurde die Software so ausgelegt, dass ein sicherer Betrieb mit drei Drehrädern gewährleistet war. Nach dem ersten Softwareupdate konnte die Raumsonde auch mit zwei Drehrädern betrieben werden. Nun, nach dem zweiten Softwareupdate, ist es sogar möglich, die Raumsonde mit nur einem Drehrad zu betreiben. FUSE hat ein System namens Magnetic Torquer Bar (MTB) an Bord, dass mit dem Erdmagnetfeld interagiert, um die Kontrolle der Raumsonde zu verbessern. Dabei wird sich die Raumsonde jedoch nur noch in zwei Achsen orientieren können. Man könnte sagen, dass das neue Kontrollsystem die MTB einbindet und das sozusagen das fehlende Drehrad ersetzt. ?Man könnte es wie folgt vergleichen: zunächst hatten wir drei starke Muskel, welche die Raumsonde überall hindrehen konnten. Nun steuern wir die Raumsonde mit einem starken Muskel und zwei schwachen Muskeln?, erklärt William Blair. ?Das neue Kontrollsystem hat der Raumsonde gelehrt, wie man fehlende Muskel kompensiert ? wie in einer Therapie.?
Die Arbeit von FUSE
Seit dem Start im Jahr 1999 hat die Raumsonde 52 Millionen Sekunden an Daten gesammelt. Dabei sind Planeten, Kometen, Sonnensystemobjekte oder entfernte Pulsare ihr Ziel. Aber auch gesamte Galaxien wurden von FUSE schon vermessen. Mit Hilfe dieser Daten können die Astronomen physikalische Eigenschaften von Weltraumobjekten ? von Temperatur über Dichte bis zum chemischen Aufbau ? bestimmen. FUSE?s größter Durchbruch gelang mit der Entdeckung von heißem Gas, das unsere Milchstraße umkreist. Dieses Phänomen wurde auch bei anderen Galaxien entdeckt. FUSE hat auch erstmals Wasserstoffmoleküle in der Mars-Atmosphäre nachgewiesen. Das war ein weiterer Beweis dafür, dass es aud dem Mars früher flüssiges Wasser gegeben haben muss. Des Weiteren hat FUSE auch Stickstoffmoleküle in Staubwolken und interstellarem Gas entdeckt. Man könnte diese Liste ewig fortführen.
Man sieht also, dass FUSE unglaublich wichtig ist. Nach dem Verlust der Raumsonde IMAGE, welcher der NASA sehr nahe gegangen ist, kann man wieder Erfreuliches von der Raumsondenflotte der NASA berichten.
(Martin Ollrom - Quelle: JHU)


» Drei Shuttle-Flüge 2006?
02. März 2006 - Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA ist optimistisch, dass sie in diesem Jahr drei Shuttle-Flüge zur Internationalen Raumstation (ISS) durchführen kann.
Wayne Hale, leitender Manager des Space-Shuttle-Programms, sagte auf einer NASA-Pressekonferenz am Dienstag dieser Woche, dass bei einem Start der zweiten "Return to Flight"-Mission STS-121 im Mai oder Juni eine realistische Chance vorhanden sei, im zweiten Halbjahr 2006 noch zwei weitere Shuttle-Missionen starten zu können. Voraussetzung für die Umsetzung eines solchen Flugplans sei allerdings, dass sich bei den kommenden Windkanaltests mit dem externen Shuttle-Tank die vorgenommenen Modifikationen als erfolgreich herausstellten.
Beim ersten Start einer Raumfähre nach der Columbia-Katastrophe war im Sommer letzten Jahres während des Starts erneut ein größeres Stück der Schaumstoffisolierung vom externen Tank der Raumfähre abgefallen. Im Gegensatz zum letzten Start der Columbia, bei dem ein solches Teil fatalerweise eine Flügelkante der Raumfähre beschädigt hatte, verfehlte die beim Discovery-Start herunterfallende Schaumstoffisolierung im Juli letzten Jahres glücklicherweise das Space Shuttle. Dieses Ereignis führte jedoch zu intensiven Analysen des externen Tanks und letztendlich auch zu einigen Veränderungen, um zukünftig ein derartiges, extrem gefährliches Ablösen von Isoliermaterial während des Starts zu verhindern. Die in den kommenden Tagen angesetzten Windkanaltests werden zeigen, ob die monatelangen Bemühungen erfolgreich waren.
Ist dies der Fall und werden alle übrigen noch offenen Punkte auf der Liste der zu erledigenden Aufgaben planmäßig abgearbeitet, dann steht einem Start der Discovery zur Mission STS-121 ab frühestens 10. Mai 2006 nichts mehr im Wege. Sollte sich allerdings auch bei diesem Shuttle-Start erneut Isolationsmaterial vom externen Tank der Raumfähre lösen, so hätte dies weitere zeitaufwändige Untersuchungen und Modifikationen zur Folge, so dass zwei weitere Starts in diesem Jahr nicht mehr möglich wären.
Mit dem nächsten Shuttle-Flug wird auch der deutsche ESA-Astronaut Thomas Reiter zur ISS fliegen, wo er für rund sechs Monate die ISS-Crew verstärken soll. Damit endet dann auch die Phase der Zwei-Mann-Besatzungen auf der Internationalen Raumstation, die nach der Columbia-Katastrophe eingeführt worden war (durch den Ausfall der amerikanischen Raumfähren war die Versorgung einer dreiköpfigen Besatzung nicht mehr möglich). Mit der Ankunft von Thomas Reiter wird dann auch endlich wieder in größerem Maße als in den letzten Monaten wissenschaftliche Forschung möglich sein, da die Zwei-Mann-Besatzungen fast vollständig mit der Aufrechterhaltung des ISS-Betriebs ausgefüllt waren.
(Michael Stein - Quelle: NASA)


» Wie sieht es im Inneren eines Gasriesen aus?
01. März 2006 - Im Kern des Jupiter oder Saturn herrschen enorme Druck- und Temperaturwerte. Wissenschaftler haben nun errechnet, dass sich Kristalle unter solchen Verhältnissen in neue Formen auflösen, die, wie Metalle, den Fluss von Elektronen ermöglichen. Damit könnten unter anderem die gewaltigen Magnetfelder um Gasgiganten theoretisch erklärt werden.
Man nehme an, man könnte die Planeten Jupiter und Saturn ihres Gases berauben. Was würde übrigbleiben? Renata Wentzcovitch und Koichiro Umemoto von der University of Minnesota sowie Philip B. Allen von der Stony Brook University haben den Zustand von Gestein bei den Temperatur- und Druckverhältnissen, wie sie wahrscheinlich in den Kernen der beiden genannten Planeten sowie bei zwei Exoplaneten weit entfernt von unserem Sonnensystem auftreten, modelliert. Die Berechnungen haben - wer hätte das gedacht? - deutliche Unterschiede zum gewohnten Gesteinscharakter ergeben. Am bedeutendsten ist dabei jedoch die Erkenntnis, dass Gestein bei solchen Bedingungen in neue Formen mit elektrischer sowie Wärmeleitfähigkeit übergeht, die sich im Verhalten einem Metall sehr ähneln. Diese zwei Eigenschaften können zweifelsohne ausschlaggebend für die Gestalt eines Planeten sein. Ein langlebiges Magnetfeld, erhöhter Wärmefluss zur Oberfläche des Planeten und folglich sowohl intensivere Erdbeben als auch verstärkte vulkanische Aktivität – all das könnte in diesem Fall auf den besonderen Zustand des etwaigen Kernmaterials Gestein zurückgeführt werden, der von den Extrembedingungen im Inneren des Gasgiganten herrührt.
Diese Arbeit ist auf den jüngsten Arbeiten zu den innersten Schichten der Erde aufgebaut und repräsentiert einen weiteren Schritt hin zu einem besseren Verständnis darüber, wie alle Planeten zu ihren charakteristischen Merkmalen gelangen. Schon in ihrer vorherigen Arbeit ging es nämlich um das Innere eines Planeten. Dabei behandelte das Forscherteam um Wentzcovitch die sogenannte D"-Schicht unserer Erde, der Übergangszone zwischen Erdmantel und -kern.
Diese null bis 186 Kilometer breite Schicht umgibt also den Eisenkern unseres Planeten und liegt gleichzeitig unter dessen Mantel, der hauptsächlich aus dem Mineral Perovskit (Eisen- und Magnesium-haltiges Silikatgestein) besteht. Die Forscher fanden heraus, dass sich jene Perovskit-Kristalle in der D"-Schicht unter dem großen Druck und den hohen Temperaturen im Inneren der Erde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in das erst kürzlich entdeckte Mineral „MgSiO3 Post-Perovskit“ auflöst, und letzteres also der bis dahin vergeblich gesuchte Hauptbestandteil des untersten Erdmantels (also der D"-Schicht) ist.
In der neuen Arbeit versuchten sich die Wissenschaftler an den Kernen der Riesen unseres Sonnenystems - Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun – sowie an zwei weiteren Kandidaten, repräsentiert durch zwei erst kürzlich entdeckte extrasolare Planeten. Einer jener Exoplaneten, den sie auch gerne „Super-Earth“ (also „Riesen-Erde") nennen, ist etwa 7 bis 8 Mal massereicher als unsere Erde und umrundet einen 15 Lichtjahre entfernten Stern in der Konstellation Aquarius (Wassermann). Der andere, „Dichter Saturn“, wie sie ihn nennen, unterscheidet sich in seiner Masse nur minimal vom Saturn, der die Erde in ihrer Masse um das 95,16-fache übertrifft, und umkreist einen circa 257 Lichtjahre entfernten Stern im Sternbild Herkules.
Die Wissenschaftler errechneten, was geschieht, wenn Material wie Post-Perovskit, das – wie gesagt – Hauptbestandteil des Erdmantels und daher ziemlich stabil ist, den extremen Verhältnissen im Inneren der Kerne der Gasgiganten Jupiter, Saturn und den beiden riesigen Exoplaneten, ausgesetzt ist, wo der Druck 10 Millionen Bar erreichen kann (ein Bar entspricht dem Atmosphärendruck auf der Erde bei NN) und die auf Temperaturen bis zu 10000°C ansteigen. Das Ergebnis spricht eine eindeutige Sprache: sogar Post-Perovskit könnte solchen Bedingungen nicht standhalten. Die Kristalle des Stoffes würden sich in zwei neue Formen von Kristall auflösen. Als das Forscherteam den Fokus auf eines dieser (theoretisch) entstehenden Kristalle legte, entdeckte es, dass sich diese fast wie Metalle verhalten würden. Das heißt, die Elektronen in diesen Kristallen wären sehr beweglich und in der Lage, elektrischen Strom zu tragen. Dies hätte den Effekt, dass das Magnetfeld des Planeten, wenn er denn eines besitzt, allein durch jene Vorgänge in dessen Kern gestärkt und aufrecht erhalten werden könnte. Die Tatsache, dass etwaiges Kernmaterial Stein bei den Druck- und Temperaturverhältnissen, wie sie bei Gasgiganten wie Jupiter und Saturn anzutreffen sind, in Formen mit elektrischer- und Wärmeleitfähigkeit übergehen, könnte erstmals eine plausible Erklärung für die überraschend gewaltigen Magnetfelder um Gasgiganten wie eben Jupiter und Saturn liefern. Die erhöhte elektrische Aktivität hätte ebenso zur Folge, dass Energie vom Planeteninneren bis hoch an die Oberfläche strömt, was wiederum vulkanische Aktivität genauso wie Erdbeben zur Folge hätte. Der Effekt wäre wegen der Massenunterschiede der zwei Exoplaneten bei „Dense Saturn“ logischerweise wesentlich größer als bei „Super-Earth“.
„Das Innere der Eisgiganten Uranus und Neptun beherbergt keine solchen Extreme von Temperatur und Druck, und daher würde Post-Perovskit in ihren Kernen bestehen können.“, sagte Renata Wentzcovitch. „Wir wollen verstehen, wie sich Planeten formten, wie sie sich entwickelten und wie sie heute sind. Wir müssen verstehen, wie sich ihr Inneres unter diesen extremen Druck- und Temperaturverhältnissen verhält. Nur dann wird es möglich sein, sie zu modellieren. [...] Wir werden die Erde besser verstehen, wenn wir sie im Kontext einer Vielfalt verschiedener Planetentypen betrachten können.“
(Julian Schlund - Quelle: NASA Astrobiology)


» Ein Goliath bekommt kleine Davids
01. März 2006 - Das Spitzer-Infrarotteleskop der NASA entdeckte Hinweise auf zukünftige "Riesensonnensysteme".
Das Spitzer-Infrarotteleskop der NASA hat zwei supermassive Sterne mit gigantischen Ausmaßen entdeckt, die von monströsen Staubscheiben, also Material für die kommende Planetenformung, umgeben sind.
Diese Entdeckung überraschte die Astronomen, da Sterne dieser Größe nach bisheriger Meinung nicht zur Ausbildung von Planeten und damit zur Enstehung eines Sonnensystems gelangen könnten. "Diese massereichen Sterne sind unglaublich heiß und hell, und sie stoßen starke Sonnenwinde aus, die den Prozess der Planetenentstehung erschweren", berichtete Joel Kastner vom Rochester Institute of Technology in New York. "Unsere Daten lassen vermuten", so Kastner, "dass der Prozess der Planetenentstehung ungleich komplizierter und komplexer ist, als bisher angenommen. Selbst die massereichsten Sterne bilden Planetensysteme aus."
Staubscheiben um Sterne sind die Vorboten von zukünftigen Planetensystemen. Auch unsere Sonne wird von einem schmalen Gürtel umgeben, dem sogenannten Kuiper-Gürtel, der Staub, Kometen und größere Körper in ähnlichen Ausmaßen wie Pluto enthält.
Erst letztes Jahr fand Spitzer eine Staubscheibe um einen "Ministern", genauer gesagt einen Braunen Zwerg (A Planet with Planets? Spitzer Finds Cosmic Oddball) mit einer Masse weniger als acht Tausendstel unserer Sonnenmasse. Staubscheiben wurden ebenso bei fünfmal massiveren Sternen entdeckt. Die nun gefundenen Staubscheiben um supermassive Sterne erweitern das Spektrum der Planetenbildung um den Faktor "Extra Large". Spitzer entdeckte enorme Mengen an Planetenmaterial um die zwei bisher unauffälligen Sterne mit der Bezeichnung R66 und R126, beheimatet in unserer Nachbargalaxie, der Großen Magellanschen Wolke. Als "Hypergiganten" der Klasse "0" klassifiziert, besitzen sie jeweils rund 30- beziehungsweise 70-mal mehr Masse als unsere Sonne. Wäre letztere ein Stern der Klasse "0", würde sie mit ihren riesigen Ausmaßen alle inneren Planeten, einschließlich der Erde, umfassen. Astronomen vermuten, dass die Entfernung der Staubscheiben um die Riesensterne in etwa dem Sechzigfachen der Bahn Plutos um die Sonne beträgt und ungefähr zehnmal mehr Masse enthält als unser bekannter Kuiper-Gürtel.
Kastner und Kollegen vermuten entweder den Anfang oder den Abschluss der Planetentstehung. Falls letzters zutrifft, könnte es sich bei den entdeckten Staubscheiben um eine vergrößerte Version des Kuiper-Gürtels handeln.
Bei einer Beobachtungsserie von 60 interessanten Sternen, die eigentlich in sphärischen Staubhüllen vermutet wurden, fielen R66 und R126 durch ihre Lichtspektren seltsam auf. Der indirekte Nachweis einer flachen Staubscheibe wurde erbracht. Eine anschließend nähere Betrachtung der Scheiben hat ergeben, dass sich Sand-ähnliche Silikate in erhöhter Anzahl in diesen befinden. Der Gürtel um R66 zeigt sogar schon größere Kristalle oder erste Verklumpungen in Richtung Planetenaufbau.
Sterne dieser Klasse zeigen, kosmisch gesehen, nur ein kurzes Intermezzo auf der Schauspielbühne. Sie verbrennen ihren Brennstoff innerhalb nur weniger Millionen Jahre, zu wenig, um stabile Planetensysteme zu erhalten. Sind die ersten Planeten nämlich entstanden, zerstört die kommende Supernova des jeweiligen Sterns jegliche Möglichkeit für die Entstehung von Leben.
(Jens Christ - Quelle: NASA)


» Chinas nächster Raumflug für 2008 festgelegt
01. März 2006 - Wie Quellen aus Chinas Zentrum für bemannte Raumfahrt berichten, soll Chinas dritter bemannter Raumflug Shenzhou-7 2008 erfolgen und als Höhepunkt einen Weltraumausstieg beinhalten.
Wang Zhougui, Direktor des Zentrums, gab außerdem die weitere Entwicklung der chinesischen Raumfahrt bekannt. Demnach wolle man in drei Schritten das Ziel einer eigenen Raumstation erreichen. Als erstes wird während der Mission Shenzhou-7 ein Weltraumausstieg durchgeführt. Danach soll Shenzhou-8, im zweiten Schritt, die Machbarkeit eines Andockmanövers zeigen, und im letzten Schritt will man dann eine eigene Raumstation aufbauen. Damit wäre China das dritte Land, nach den USA und der ehemaligen Sowjetunion, das eine eigene Raumstation in Betrieb nehmen würde.
Wang erklärte laut einer Tageszeitung in Shanghai, dass im Gegensatz zu Shenzhou-6 die Astronauten der Shenzhou-7-Mission versuchen würden, ein wenig "Weltraumluft" zu schnuppern. Wang sagte, dass ein oder zwei Astronauten in eigenentwickelten Raumanzügen für etwa eine halbe Stunde die Kapsel verlassen, um einige kleine Experimente durchzuführen. Die genaue Dauer des Ausstieges würde aber erst während der Mission festgelegt.
Shenhzou-8 soll dann zwischen 2009 und 2011 folgen, um Chinas Fähigkeiten bei Andockmanövern im All zu demonstrieren. Wang erklärte, dass nach der erfolgreichen Durchführung der Shenzou-8-Mission China eigenständig in der Lage wäre, Versorgungsmissionen und weitere fortgeschrittenere Weltraummissionen durchzuführen. Er bescheinigte außerdem Chinas Raumfahrt eine goldene Zukunft.
(Thomas Pallmann - Quelle: China Daily)



 

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      Mars Aktuell: Alles eine Frage der Perspektive von Michael Stein 

Bis vor kurzem schien klar zu sein, dass Spirit mit dem so genannten "Husband Hill" den höchsten Punkt der gut 100 Meter hohen Hügelkette "Columbia Hills" im Gusev-Krater erklommen hatte. Auf ersten Panoramaaufnahmen des Rovers, die noch von seiner Landestelle aus angefertigt worden waren, erhob sich der Husband Hill höher als alle anderen Hügel über die Ebenen des Gusev-Kraters. Doch wie auch auf der Erde gilt ebenso auf dem Mars, dass dem Standpunkt des Betrachters eine wesentliche Rolle bei der Beurteilung seiner Umgebung zukommt: als nämlich Spirit die Columbia Hills erreicht hatte und von dort aus neue Panorama-Aufnahmen anfertigte stellte sich heraus, dass der von dem Rover erfolgreich bezwungene Gipfel des Husband Hills keineswegs den höchsten Punkt der Hügelkette darstellte.

Die ursprüngliche Fehleinschätzung rührte daher, dass auf den ersten Panoramaaufnahmen des Rovers die unterschiedliche Distanz der sichtbaren Hügel zum Aufnahmeort kaum auflösbar war. So erschien ein Hügel namens "McCool Hill" auf diesen Fotos niedriger, doch nur - wie man mittlerweile weiß - weil er weiter von Spirits Landestelle entfernt liegt als der Husband Hill. Nach eingehender Analyse der neuesten Rover-Aufnahmen erhebt sich der Husband Hill rund 107 Meter über die umliegende Ebene des Gusev-Kraters, während McCool Hill - der neue Spitzenreiter - circa 133 Meter hoch sein soll. Der Weisheit letzter Schluss müssen und werden wohl auch diese Zahlen nicht sein, denn die Güte einer Höhenbestimmung hängt auch von der Anzahl der Messpunkt ab, und hier gilt schlicht: je mehr, desto besser.

Absonsten bewegt sich Spirit gerade im Uhrzeigersinn am südöstlichen Rand der "Home Plate" genannten kreisförmigen Erhebung entlang, die rund 80 Meter durchmisst und aus auffällig hellem Felsgestein besteht. Mit seinen Kameras und Spektrometern untersucht der Rover dabei immer wieder einzelne Stellen und Gesteinsbrocken am Rande von Home Plate.

Ähnlich wie sein Zwillingsrover ist auch Opportunity damit beschäftigt, mehrere Stellen einer "Payson" genannten Felsformation näher zu untersuchen, an die der Rover sein Weg vorbeigeführt hat. Beide Fahrzeuge werden in der nächsten Woche allerdings weniger Aufmerksamkeit und Datenübertragungskapazitäten für sich in Anspruch nehmen können, da am kommenden Freitag die neueste amerikanische Mars-Sonde Mars Reconnaissance Orbiter (MRO) beim Roten Planeten eintreffen wird. Zur Überwachung des missionsentscheidenden Einschwenkmanövers der Raumsonde in eine Marsumlaufbahn wird in den Tagen um den 10. März auch der Orbiter 2001 Mars Odyssey benötigt, so dass er nur eingeschränkt bis überhaupt nicht für den Datentransfer zwischen den Mars-Rovern und der Erde zur Verfügung steht - zumindest tageweise werden die Rover ihre Daten direkt zur Erde funken müssen, was allerdings nur mit einer deutlich niedrigeren Datenraten als über 2001 Mars Odyssey möglich ist.

Für das MRO-Missionsteam steht in der kommenden Woche also einer der wichtigsten Meilensteine der gesamten Mission an. Schon seit Wochen üben die Teammitglieder die Reaktion auf alle mehr oder weniger denkbaren Schwierigkeiten, die bei dem Einschwenken in den Marsorbit auftreten könnten. Was in dieser Hinsicht an Vorbereitung möglich ist wird mit einiger Sicherheit also getan sein, doch wie immer bleibt natürlich ein Rest Ungewißheit, ob alle für das Einschwenkmanöver kritischen Systeme der Raumsonde auch tatsächlich wie vorgesehen funktionieren werden.

Wir werden Sie auf Raumfahrer.net im Rahmen einer Live-Berichterstattung am kommenden Freitagabend zeitnah über die aufregenden Stunden und Minuten rund um das Bremsmanöver des Mars Reconnaissance Orbiters informieren - seien Sie dabei, wenn ein neuer leistungsfähiger Späher unseren äußeren Nachbarplaneten erreicht!
 

 
 

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      Saturn Aktuell: Ursache für Methan in der Titanatmosphäre von Karl Urban 

Wissenschaftlern aus Frankreich und den USA gelang es erstmals schlüssig zu erklären, wie große Mengen von Kohlenwasserstoffen in die Atmosphäre von Titan gelangen konnten.

Der Saturnmond Titan hat eine enorme Anziehungskraft auf Astronomen. Zu viele Zusammenhänge um seine Sonderrolle unter allen Monden des Sonnensystems sind noch ungeklärt. Vor allem die dichte, unter anderem kohlenwasserstoffreiche Atmosphäre gibt nach wie vor Rätsel auf.

Seit der Ankunft der europäisch-amerikanischen Sonde Cassini am Ringplaneten kommt jedoch Bewegung in die Titanforschung, da diese mehrmals pro Jahr bei Titan vorbeischaut und dabei jedes Mal neue Daten und Bilder zur Erde schickt.

Der simpelste Kohlenwasserstoff Methan spielt nach neusten Erkenntnissen der Missionswissenschaftler eine ähnliche Rolle auf dem Titan wie das Wasser auf der Erde. Demnach bildet methanreiches Wassereis eine Kruste über einem flüssigen Wasserozean, der mit Ammoniak versetzt ist. In mehreren Stufen wurde dannn Methan aus dieser Kruste ausgegast und reicherte damit die stickstoffreiche Titanatmosphäre an. Solche Ereignisse kamen in der Evolution des Titan vermutlich dreimal vor.

Ein französisch-amerikanisches Forscherteam veröffentlichte kürzlich diese Erkenntnisse: Gabriel Tobie und Christophe Sotin von der Universität von Nantes sowie Jonathan Lunine von der Universität von Arizona schrieben darüber in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Nature. Ihre Ergebnisse stimmten mit den Daten der am 14. Januar 2005 auf Titan gelandeten Sonde Huygens sowie mit denen des Cassini-Orbiters überein.

Bisher war bekannt gewesen, dass die Titanatmosphäre erhöhte Methan-, Ethan-, Acetylen- und andere Kohlenwasserstoff-Anteile enthält. Dies hatte bisher aber für Konfusion unter den Wissenschaftlern geführt, da solare Strahlung diese Moleküle in einigen zehn Millionen Jahren zerstören müsste. Der logische Schluss daraus, war bald klar: Die Atmosphäre muss durch irgendeinen Prozess von Zeit zu Zeit wieder aufgefüllt werden.

Die erste große Methanfreisetzung fand in der frühen Titangeschichte innerhalb der ersten Milliarde Jahre statt, als sich der dichte Kern des Mondes bildete, umgeben von einem gestein- und wasserhaltigen Mantel unter einer Eiskruste. Hierbei agierte der Ammoniakanteil im Wasser als Frostschutzmittel und hielt den unterirdischen Ozean flüssig. Das in dieser Periode freigesetzte Methan wurde jedoch entweder erneut von der Oberfläche absorbiert oder durch solare Strahlung photochemisch zerstört.

Deutlich interessanter ist die zweite Methan-Freisetzung, die vor etwa zwei Milliarden Jahren einsetzte, als es zu einer vermehrten Konvektion (d.h. einem Wärmetransport mithilfe von bewegter Materie) innerhalb des Silikatkerns des Titans kam.
"Der Gesteinskern heizte sich immer weiter auf, da er einige natürliche radioaktive Elemente wie Uran, Kalium und Thorium enthält. Auf der Erde kommen diese Stoffe vor allem in der Kurste vor - auf Titan stecken sie aber deutlich tiefer im Gestein. So konnte sich der Kern immer weiter aufheizen, bis schließlich die Konvektion einsetzte", sagte Jonathan Lunine.
Während dieser zweiten Phase wurde also Konvektionshitze an den Titanmantel abgegeben. Dies führte zu einer Ausdünnung der Eiskruste und damit zu einer Freisetzung des dort noch gebundenen Methans in die Atmosphäre.

Die letzte Methanfreisetzung passierte vor etwa 500 Millionen Jahren und hängt mit der Abkühlung des Mondes durch Konvektion in der Eiskruste zusammen. Trotz der unterschiedlichen Ursachen für die Ausgasungen war das Resultat stets identisch. Lunin sagte: "Methan wird von der Oberfläche an die Atmosphäre abgegeben. Aktuell sind wir in einer Periode, in der der Methangehalt der Atmosphäre nicht ausreicht, große weiterstreckte Seen auf Titan zu bilden."

Die dritte Ausgasungsepisode wird wohl die letzte gewesen sein. Es wird innerhalb von einigen hundert Millionen Jahren einen stetigen Rückgang der Methanfreisetzung geben. Die photochemischen Prozesse werden die Kohlenwasserstoffe zunehmend zerstören und Titan wird austrocknen. Die Atmosphäre wird ihren Dunst verlieren und der gesamte Mond wird deutlich anders aussehen als heute.

Neuschnee auf Enceladus
Eine kürzlich veröffentlichte, am 17. Januar 2006 gemachte Aufnahme von Enceladus in Echtfarben zeigt Anzeichen für neugebildetes Eis auf dem Saturnmond. Die südliche Hemisphäre zeigt Indizien von groben Eiskörnern eines relativ jungen Alters. Dies lässt sich aufgrund der bläulichen Färbung der Aufnahme in Falschfarben vermuten.

Das Gebiet wurde von der NASA als Tigerstreifen-Region bezeichnet. Sie ist gekennzeichnet durch geologisch noch relativ junge Risse in der Oberfläche von Enceladus. Während das Eis in anderen älteren Regionen des Mondes nur auf den Wällen ähnlicher Risse vorkommt, ist es in der Tigerstreifen-Region sowohl um die Risse als auch in ihnen zu finden. Jedoch ist bei diesem Effekt nicht auszuschließen, dass es sich nur um ein optisches Phänomen handelt, dass durch die verwendete Wellenlänge und der Beobachtungsrichtung des Falschfarbenbildes zustande gekommen ist.
 

 
 

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      ISS Weekly Report: Progress M-54 abgekuppelt von Michael Schumacher 

Während die Expedition Crew 12 die Abkupplung der Progress M-54 bewerkstelligte, wurde die Abfolge der Aufbaumission zur International Space Station auf 16 auszuführende Space Shuttle-Missionen abgeändert.

Am 02. März 2006 wurde die abgeänderte Aufbauabfolge der Weltraumstation herausgebracht. Der Space Shuttle Discovery wird am 10. Mai 2006 zur Mission Space Transportation System 121 (STS-121), dem Space Station Utilisation Flight 1.1 (SSULF-1.1) aufbrechen, um mit dem Multi Purpose Logisitics Module (MPLM) Austauschmaterialien und Ausrüstungsgegenstände zur Weltraumstation zu verfrachten. Am 28. August 2006 wird der Space Shuttle Atlantis mit der Integrated Truss Structure (ITS) Port 3/Port 4 (P3/P4) zur Mission STS-115, dem Space Station Assembly Flight 12A (SSAF-12A) aufbrechen. Der Space Shuttle Discovery wird am 16. November 2006 zur Mission STS-116, dem SSAF-12A.1 aufbrechen, um die ITS-P5 und um mit dem Spacehab Logistics Single Module (LSM) und dem Integrated Cargo Carrier (ICC) Austauschmaterialien und Ausrüstungsgegenstände zur Weltraumstation verfrachten. Das Jahr 2006 wird der Space Shuttle Atlantis abschließen, der am 07. Dezember 2006 mit der ITS Starboard 3/Starboard 4 (S3/S4) zur Mission STS-117, dem SSAF-13A aufbrechen wird. Außerdem werden am 29. März 2006 beziehungsweise am 14. September 2006 die Sojus TMA-8 zum SSAF-12S beziehungsweise die Sojus TMA-9 zum SSAF-13S mit der Sojus FG aufbrechen. Mit Sojus FG werden die Progress M-56, SSAF-21P am 24. April 2006, die Progress M-57, SSAF-22P am 28. Juni 2006, die Progress M-58, SSAF-23P am 18. Oktober 2006 und die Progress M-59, SSAF-24P am 20. Dezember 2006 zur Weltraumstation aufbrechen.

Die Aufbaumissionen des Jahres 2007:

15. März 2007, Space Shuttle Endeavour, Mission STS-118, SSAF-13A.1, ITS-S5, Spacehab LSM und ICC

Ariane 5, Space Station Automated Transfer Vehicle 1 (SSATV-1), Automated Transfer Vehicle 1 (ATV-1)

03. Mai 2007, Space Shuttle Discovery, Mission STS-120, SSAF-10A, Node 2

14. Juni 2007, Space Shuttle Atlantis, Mission STS-122, SSAF-1E, Columbus Orbital Facility (COF)

23. August 2007, Space Shuttle Endeavour, Mission STS-123, SSAF-1J/A, Japanese Experiment Module (JEM) Experiment Logistics Module (ELM) Pressurized Section (PS), Special Purpose Dexterous Manipulator (SPDM) Canada Hand

11. Oktober 2007, Space Shuttle Discovery, Mission STS-124, SSAF-1J, JEM Pressurized Module (PM) Kibo, JEM Remote Manipulator System (RMS)

29. November 2007, Space Shuttle Atlantis, Mission STS-119, SSAF-15A, ITS-S6

Die Aufbaumissionen des Jahres 2008:

03. April 2008, Space Shuttle Discovery, Mission STS-126, SSULF-2, MPLM

Proton M, SSAF-3R, Multipurpose Laboratory Module (MLM), European Robotic Arm (ERA)

22. Mai 2008, Space Shuttle Atlantis, Mission STS-127, SSAF-2J/A, JEM Exposed Facility (EF), JEM-ELM Exposed Section (ES)

03. Juli 2008, Space Shuttle Endeavour, Mission STS-128, SSAF-17A, MPLM

H-2A, Space Station H-2A Transfer Vehicle 1 (SSHTV-1), H-2A Transfer Vehicle 1 (HTV-1)

02. Oktober 2008, Space Shuttle Discovery, Mission STS-129, SSULF-3, MPLM

04. Dezember 2008, Space Shuttle Endeavour, Mission STS-130, SSAF-19A, MPLM

Die Aufbaumissionen des Jahres 2009:

19. März 2009, Space Shuttle Discovery, Mission STS-131, SSULF-4, MPLM

14. Mai 2009, Space Shuttle Endeavour, Mission STS-132, SSAF-20A, Node 3, Cupola

20. August 2009, Space Shuttle Discovery, Mission STS-133, SSULF-5, MPLM

Proton M, SSAF-9R, Research Module (RM)

Außerdem wird der Space Shuttle Endeavour am 7. Februar 2008 zur Mission STS-125, der Hubble Space Telescope (HST) Servicing Mission 4 (SM-4) aufbrechen. Die Missionen STS-131 beziehungsweise STS-133, der SSULF-4 beziehungsweise der SSULF-5 werden im Bedarfsfall ausgeführt werden. Mit Abschluss der Mission STS-128, dem SSAF-17A werden 6 Weltraumfahrer auf der Weltraumstation arbeiten.

Aber zuallererst wird während der Mission STS-121 die Stärke der Weltraumstationsbesatzung mit dem deutschen Weltraumfahrer der European Space Agency (ESA) Thomas Reiter wieder auf 3 Weltraumfahrer gesteigert werden. Reiter, der erste deutsche Weltraumfahrer auf der Weltraumstation, wird Flight Engineer 2 (FE-2) der Expedition Crew 13 (EC-13) und der EC-14 und wird mit der Mission STS-116 zur Erde zurückkehren. Die Mission STS-121 wird am 12. Mai 2006 mit der Weltraumstation kuppeln, falls die ausstehenden Arbeiten zur rechten Zeit abgeschlossen werden, wie zum Beispiel der Abbau der Protuberance Air Load (PAL) Ramp des External Tank 119 (ET-119) und die Analyse der Schwierigkeiten, die die Space Shuttle Main Engines (SSMEs) machen. Die Gelegenheiten, zur Weltraumstation aufzubrechen, umfassen Zeiträume vom 03. Mai 2006 bis zum 22. Mai 2006, vom 01. Juli 2006 bis zum 19. Juli 2006 beziehungsweise vom 29. August 2006 bis zum 14. September 2006.

Am 03. März 2006 kuppelte die Progress M-54, die am 08. September 2005 um 08:08 Uhr EST zur Weltraumstation aufbrach, mit Abfällen und ausrangierten Materialien um 05:06 Uhr Eastern Standard Time (EST) vom Servicemodul Swjesda ab, um später während des Wiedereintritts zu verbrennen. Die Progress M-55, die am 21. Dezember 2005 zur Weltraumstation aufbrach, bleibt währenddem weiter mit dem Schleusenmodul Pirs gekuppelt. Mit der Abkupplung der Progress M-54 wird der Weltraumausflug am 20. März 2006 möglich, während dem die EC-12, zu der Commander (CDR) und National Aeronautics and Space Administration (NASA) International Space Station (ISS) Science Officer (SO) William McArthur und FE Waleri Tokarew zählen, die Sojus TMA-7 um 01:45 Uhr EST vom Steuermodul Sarja abkuppeln wird und um 02:22 Uhr EST wieder mit dem Servicemodul Swjesda kuppeln wird. Mit dem Kupplungsapparat am Steuermodul Sarja wird die Sojus TMA-8 am 31. März 2006 um 23:14 Uhr EST kuppeln, die am 29. März 2006 mit der EC-13, zu der CDR Pawel Winogradow und FE und NASA ISS SO Jeffrey Williams zählen, und der VC-10, zu der FE Marcos Pontes zählt, um 21:30 Uhr EST vom Weltraumbahnhof Baikonur zur Weltraumstation aufbrechen wird. Die EC-12 und die VC-10 werden am 08. April 2006 mit der Sojus TMA-7 zur Erde zurückkehren.

Außerdem wird am 06. März 2006 der Major Constituent Analyser (MCA) im Labormodul Destiny wieder aktiviert, der die Zusammensetzung der Atmosphäre der Weltraumstation misst. Nachdem der MCA aktiviert wurde, werden McArthur und Tokarew am 23. März 2006 im Joint Airlock Module (JAM) Quest die Verfahrensweise ausführen, die die Zeit, die zum Auswaschen des Stickstoffes aus dem Blut der Weltraumfahrer zum Bereitmachen auf Extravehicular Activities (EVAs) abgemessen ist, minimieren wird.
 

 

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"In Space" Magazin #223
ISSN 1684-7407


Erscheinungsdatum:
05. März 2006
Auflage: 3877 Exemplare


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