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Autor: Günther Glatzel / 07. August 2011, 12:47 Uhr

Ariane 5 bringt BSat 3C und Astra 1N ins All

Eine europäische Trägerrakete des Typs Ariane 5 ECA hob am frühen Morgen Mitteleuropäischer Sommerzeit vom Startgelände bei Kourou ab und brachte zwei Kommunikationssatelliten auf Geotransferbahnen. Auf die geplante Geostationäre Bahn gelangen beide Satelliten mit eigenem Antrieb.

Quelle: Arianespace, Raumcon, Skyrocket
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Arianespace

BSat 3C/JCSat 110R bei den letzten Vorbereitungen in Kourou
(Bild: Arianespace)
Der Start erfolgte heute Nacht gegen 0:54 Uhr MESZ (22:54 Uhr UTC am 6. August). Dabei handelte es sich um den 203. Start einer Ariane-Rakete, den 59. einer Ariane 5 und den 32. der ECA-Version. Der Start war zunächst für den 1. Juli geplant, musste aber wegen eines vereisten Ventils im System für den flüssigen Wasserstoff verschoben werden. Nach dem Austausch des Ventils gab es noch eine kleine Verzögerung wegen ungünstigen Wetters.

Die Nutzlast besteht aus zwei Kommunikationssatelliten, die im Geostationären Orbit (GEO) in etwa 35.800 Kilometern Höhe über dem Äquator ihren Dienst versehen sollen. BSat 3C/JCSat 110R basiert auf dem Satellitenbus A2100A und wurde von Lockheed Martin gebaut. Der Satellit gehört der Broadcasting Satellite System Corporation (B-SAT) sowie der SKY Perfect JSAT Corporation aus Japan und soll das fernöstliche Land mit Fernsehprogrammen und weiteren Telekommunikationsdiensten versorgen. Dazu ist es mit zweimal 12 Ku-Band-Transpondern ausgerüstet. BSat 3C soll bei 110 Grad östlicher Länge stationiert werden und 15 Jahre lang funktionieren. Zur Energieversorgung ist der beim Start 2.910 kg schwere Satellit mit zwei Solarzellenauslegern ausgrüstet.

Zuerst ausgesetzt wurde aber Astra 1N der SES Astra Luxemburg. Aufgabe des Satelliten ist die Ausstrahlung von Fernsehprogrammen für Deutschland, Frankreich und Spanien. Dazu wird der beim Start 5.350 kg schwere Satellit bei 19,2 Grad Ost im GEO positioniert. Astra 1N verfügt über 55 Ku-Band-Transponder und ist ebenfalls mit zwei Solarzellenpaneelen ausgerüstet. Er basiert auf dem Eurostar-3000-Bus von Astrium und hat eine angestrebte Nutzungsdauer von 15 Jahren.

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