ESA: Vertrag für 3. ESM unterzeichnet
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Autor: Raumfahrer.net Redaktion / 20. Juli 2005, 00:23 Uhr

Deutschland beteiligt sich am ESA-Programm Aurora

Deutschland wird sich mit zunächst 3 Mio. Euro am europäischen "Aurora"-Programm beteiligen. Kernstück dieses Programms ist die geplante Marsrover-Mission ExoMars.

DLR
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Europäische Forschungsvision "Aurora" (zum Vergrößern anklicken).
(Illustration: ESA)
Deutschland wird sich verstärkt an der europäischen Weltraum-Exploration beteiligen. Das hat letzte Woche der ESA-Programmrat Aurora in Paris bestätigt. Mit seinem Vorstoß möchte Deutschland, vertreten durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), der deutschen Industrie und Wissenschaft ermöglichen, sich an zukunftsorientierten Projekten zu beteiligen. Hierfür werden zunächst drei Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Dem deutschen Beitritt stimmten die Mitglieder des Programmrates einstimmig zu. Deutschland ist damit das zwölfte Land, das sich dem Programm verpflichtet. Insgesamt umfasst es derzeit ein Volumen von 44,5 Millionen Euro. Das Programm soll auf der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember in Berlin fortgeschrieben werden.

Die Weltraum-Exploration wurde im weitgesteckten Konzept des Aurora-Programms auf der ESA-Ministerratskonferenz in Edinburgh im Jahr 2001 vorgestellt. Das Programm ist auf die Erforschung des Sonnensystems in den Bereichen Technologieentwicklung, Planetenforschung, Exobiologie und Lebenswissenschaften ausgerichtet. Schwerpunkte sollen hierbei Himmelskörper sein, auf denen es möglicherweise Spuren von Leben gibt bzw. gab.

Die Ziele des Programms sollen unter anderem mit der Mission ExoMars erreicht werden. ExoMars wird aus einem Träger, einem Landesystem mit Airbag und Bremsraketen, einer Landestation und einem Rover bestehen. Die Mission soll nach Lebensspuren suchen und geophysikalische Untersuchungen, etwa zum inneren Aufbau des Mars', durchführen. Der Start könnte möglicherweise im Jahr 2011 stattfinden. Ein Entwurf dieser Mission soll ebenfalls auf einem Treffen im Dezember präsentiert werden.

 
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