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Autor: Michael Stein / 23. Juni 2007, 15:42 Uhr

Hubble-Servicemission: Startdatum festgelegt

Der Termin für den Start der fünften und letzten Service-Mission zum Weltraumteleskop Hubble ist auf den 10. September 2008 festgelegt worden. Die Wartungsmission SM4 ist Voraussetzung für den weiteren Betrieb des Teleskops bis zum Jahr 2013.

ESA
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Das Weltraumteleskop Hubble.
(Bild: NASA)
Nach dem Columbia-Unglück im Februar 2003 stand diese lange geplante letzte Service-Mission mehrmals auf der Kippe: Die NASA-Verantwortlichen wollten die Anzahl der Shuttle-Flüge bis zur Außerdienststellung der gesamten Raumfähren-Flotte im Jahr 2010 so gering wie möglich halten, um sowohl die enormen Kosten des Shuttle-Programms als auch das damit verbundene Risiko auf das absolut notwendige Maß zu beschränken. Monatelang sah es daher so aus, als würden die amerikanischen Raumfähren nur noch Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) fliegen.

Erst unter der Regie des im Frühjahr 2005 ernannten NASA-Direktors Michael Griffin keimte wieder Hoffnung auf, die Einsatzdauer des erfolgreichen amerikanisch-europäischen Weltraumteleskops Hubble durch eine letzte Service-Mission noch einmal verlängern zu können. Immerhin sind bereits mehr als fünf Jahre vergangen, seit im März 2002 im Rahmen der Service-Mission SM3B letztmalig ausgefallene Komponenten des Teleskops ausgewechselt und leistungsfähigere Beobachtungsinstrumente eingebaut worden sind.

Doch spätestens mit der nun erfolgten Veröffentlichung des konkreten Starttermins für die "Service-Mission SM4" stehen die Zeichen endgültig auf grün. Im September nächsten Jahres wird eine siebenköpfige Mannschaft an Bord des Orbiters Atlantis das schon leicht betagte Weltraumteleskop noch einmal warten, so dass eine weitere Nutzung bis 2013 realistisch erscheint. Um das Risiko für die "Weltraum-Mechaniker" so weit wie möglich zu minimieren, wird mit der Endeavour eine zweite Raumfähre während der Service-Mission einsatzbereit gehalten, da die Atlantis von der Hubble-Umlaufbahn aus im Falle ernsthafter Schwierigkeiten die ISS nicht erreichen können wird. Sollte sich also während der Mission herausstellen, dass eine Rückkehr zur Erde für die Atlantis wegen schwerer Beschädigungen des Hitzeschutzschildes nicht möglich ist, wird das Schwesterschiff Endeavour zu einer Rettungsmission aufbrechen und die Atlantis-Crew zur Erde zurückholen.

Der nun ausgewählte Starttermin wurde nach monatelangen Analysen so festgelegt, dass sich die Service-Mission möglichst reibungslos in die kommenden ISS-Aufbauflüge einfügt. Im Rahmen der geplanten Service-Mission sind fünf "Weltraumspaziergänge" geplant, die angesichts der dabei zu erledigenden Aufgaben allerdings doch eher als handfeste Arbeitseinsätze zu bezeichnen sind: Neben der Installation von zwei neuen Beobachtungsinstrumenten steht der Austausch verschiedener weiterer Komponenten auf dem Programm der sieben Shuttle-Astronauten.
 
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