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	<title>A4 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>A4 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>HTM: Fragment-Rakete entsteht im Museum Peenemünde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/htm-fragment-rakete-entsteht-im-museum-peenemuende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 17:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Großexponat für kommende Dauerausstellung. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde. Quelle: HTM Peenemünde 26. Juni 2024. 26. Juni 2024 &#8211; Im Januar 2023 hatte im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) nach umfangreichen Vorbereitungen die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen, und damit ein wichtiger Abschnitt in der Weiterentwicklung des Museums. Derzeit arbeiten Mitarbeiter des Museums und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Neues Großexponat für kommende Dauerausstellung. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: HTM Peenemünde 26. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">26. Juni 2024 &#8211; Im Januar 2023 hatte im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) nach umfangreichen Vorbereitungen die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen, und damit ein wichtiger Abschnitt in der Weiterentwicklung des Museums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Derzeit arbeiten Mitarbeiter des Museums und des Planungsbüros an einem neuen Großexponat für die kommende Dauerausstellung. Aus im Museumsbestand vorhandenen Originalteilen von A4 („V2&#8243;) -Raketen soll eine „Fragment-Rakete&#8220; entstehen. Die Bauteile stammen vorwiegend von verschiedenen Entwicklungsstufen und Testreihen, die in der historischen Fläche der Peenemünder Versuchsstellen gefunden wurden. Den größten Teil der Fragmente hat ein lokaler Verein in den 1990er Jahren zusammengetragen mit dem Ziel, die Geschichte der Versuchsstellen aufzuarbeiten. Andere Teile fand der Munitionsbergungsdienst bei Arbeiten an Verdachtspunkten und übergab sie an das Museum. Für die neue Installation werden die Fragmente nun nach historischen Plänen so angeordnet, wie sie in einer kompletten Rakete verbaut worden wären. Das Museum konserviert diese materiellen Zeugen der Peenemünder Geschichte dabei in ihrem Fundzustand, um alle Aspekte ihrer Geschichte zu bewahren. Der Zustand der Objekte spiegelt somit ihre jeweilige Geschichte zwischen Herstellung, Nutzung und ihrem Vergehen wider.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/HTMPeenemuendeFragmentrakete2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="A4/V2-Fragmentrakete in Peenemünde. (Bild: HTM)" data-rl_caption="" title="A4/V2-Fragmentrakete in Peenemünde. (Bild: HTM)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/HTMPeenemuendeFragmentrakete60.jpg" alt="" class="wp-image-141938" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/HTMPeenemuendeFragmentrakete60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/HTMPeenemuendeFragmentrakete60-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/HTMPeenemuendeFragmentrakete60-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">A4/V2-Fragmentrakete in Peenemünde. (Bild: HTM)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Doch wie kann eine solche Installation zusammengefügt sein? Kann der genaue Aufbau einer Rakete nachgestellt werde, und ist das mit verbogenen Fragmenten überhaupt möglich? Kann eine solche Installation vollständig sein? Verschiedene Ansätze werden derzeit diskutiert und ausprobiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Arbeiten finden dabei für Museumsbesucher transparent in der Turbinenhalle des Peenemünder Kraftwerkes statt, zusätzliche Informationstafeln erläutern das Projekt. Die „Fragment-Rakete&#8220; wird später den Auftakt und Abschluss des Rundgangs in der neuen Dauerausstellung bilden, einen Punkt, an dem sich Besucherinnen und Besucher auf die Ausstellung einstimmen und sie reflektieren können. Die Installation soll eine Aura der Vergänglichkeit ausstrahlen, die die Wirkung der Propagandafilme und -fotos der sogenannten „Vergeltungswaffen&#8220; aus heutiger Sicht dekonstruiert. Die Objekte stehen sinnbildlich für die Idee, einen Ort der Forschung zur militärischen Überlegenheit zu schaffen: Von dem Vorhaben, mit revolutionär neuen Waffen den Krieg zu gewinnen, ist in Peenemünde eben nur dieser verbogene und verrostete Stahl übriggeblieben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das HTM dokumentiert seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 die Geschichte der Peenemünder Versuchsanstalten zwischen 1936 und 1945 und konnte bereits über 6,5 Millionen internationale Besucher begrüßen. In den vergangenen Jahren hat das HTM neue Perspektiven auf die Geschichte entwickelt. Im Mittelpunkt stehen der historische Ort und die gesellschaftlichen Strukturen, innerhalb derer er aufgebaut und betrieben wurde. Die noch sichtbaren Gebäude und Objekte sind dabei der Ausgangspunkt der Betrachtung. Durch sie werden Umfang und Aufwand der Vorhaben deutlich. Das Erkenntnisinteresse liegt aber auf den Akteuren vor Ort und ihren Handlungen. Sowohl der Ort selbst wie auch die dort Arbeitenden, insbesondere die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, waren Ressourcen für die Rüstungsprojekte. Der enorme Einsatz von Material, Personal und Finanzen lenkt den Blick konsequenterweise auf übergeordnete Fragestellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Rüstung für den Zweiten Weltkrieg soll in der neuen Dauerausstellung auch in darüber hinausreichende Strukturen der Moderne eingeordnet werden. Indem die technischen und kulturellen Kontinuitäten von Peenemünde in der Nachkriegszeit vorgestellt werden, wird die Bedeutung von technischen &#8222;Innovationen&#8220; für moderne Gesellschaften diskutiert. Auch die im Laufe der Jahrzehnte sich wandelnden Interpretationen Peenemündes werden ein Thema sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neugestaltung wird mit 10 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln gefördert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7133.msg563243#msg563243" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Historisch-Technisches Museum Peenemünde &#8211; HTM</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Auftakt für die Umsetzung der neuen Dauerausstellung im Historisch-Technischen Museum Peenemünde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/auftakt-fuer-die-umsetzung-der-neuen-dauerausstellung-im-historisch-technischen-museum-peenemuende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 20:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. Januar 2023 hat im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde. Quelle: HTM Peenemünde 12. Januar 2023. 12. Januar 2023 &#8211; Nach intensiven Vorbereitungen und einem europaweiten Ausschreibungsverfahren haben das Museum, die DBCO GmbH aus Münster und die res d Design und Architektur GmbH [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 12. Januar 2023 hat im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) die Umsetzungsphase für eine neue Dauerausstellung begonnen. Eine Presseinformation des HTM Peenemünde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: HTM Peenemünde 12. Januar 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Vertragsunterzeichnung12012023HTMPeenmuende2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)" data-rl_caption="" title="Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Vertragsunterzeichnung12012023HTMPeenmuende26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Vertragsunterzeichnung im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">12. Januar 2023 &#8211; Nach intensiven Vorbereitungen und einem europaweiten Ausschreibungsverfahren haben das Museum, die DBCO GmbH aus Münster und die res d Design und Architektur GmbH aus Köln einen Generalplanungsvertrag für alle Baumaßnahmen und Gestaltungleistungen unterzeichnet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neugestaltung wird mit 10 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln gefördert. Zu diesem Anlass war die Landesregierung durch Bettina Martin, Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten des Landes Mecklenburg-Vorpommern zugegen. Ministerin Martin erklärt dazu:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das HTM-Peenemünde ist ein wichtiger Ort der Auseinandersetzung mit der ambivalenten deutschen Geschichte. Hier wurden zwischen 1936 und 1945 mit Zwangsarbeit Vernichtungswaffen konzipiert und hergestellt. Dieser Ort hat viele Menschen das Leben gekostet. Erst später wurden die hier entwickelten Technologien auch für friedliche Zwecke verwendet. Um dem Anspruch der kritischen Auseinandersetzung künftig noch besser gerecht zu werden, ist die Neugestaltung der Dauerausstellung mit modernen Methoden der Museumspädagogik sowie innovativer Besucherführung und der Aufnahme von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen notwendig. Rund um die schwierige Geschichte Peenemündes wird hier bis zum Frühjahr 2027 eine zeitgemäße Dauerausstellung entwickelt, die alle Facetten dieses Ortes zeigt. Die Geschichte dieses Ausstellungsortes selbst ist widersprüchlich und immer wieder kontrovers diskutiert worden. Mit der umfassenden Neugestaltung der Ausstellung stellen wir die Auseinandersetzung mit der Geschichte Peenemündes im dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte neu auf. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg bei dieser großen Aufgabe.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Neugestaltung beginnt eine wichtige Phase in der Weiterentwicklung des Museums, welches seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 bereits über 6,5 Millionen internationale Besucher begrüßen konnte. Es dokumentiert die Geschichte der Peenemünder Versuchsanstalten zwischen 1936 und 1945. In den vergangenen Jahren hat das HTM neue Perspektiven auf die Geschichte entwickelt. Im Mittelpunkt stehen der historische Ort und die gesellschaftlichen Strukturen, innerhalb derer er aufgebaut und betrieben wurde. Die noch sichtbaren Gebäude und Objekte sind dabei der Ausgangspunkt der Betrachtung. Durch sie werden Umfang und Aufwand der Vorhaben deutlich. Das Erkenntnisinteresse liegt aber auf den Akteuren vor Ort und ihren Handlungen. Sowohl der Ort selbst wie auch die dort Arbeitenden, insbesondere die Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, waren Ressourcen für die Rüstungsprojekte. Der enorme Einsatz von Material, Personal und Finanzen lenkt den Blick konsequenterweise auf übergeordnete Fragestellungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte der Rüstung für den Zweiten Weltkrieg soll in der neuen Dauerausstellung auch in darüber hinausreichende Strukturen der Moderne eingeordnet werden. Indem die technischen und kulturellen Kontinuitäten von Peenemünde in der Nachkriegszeit vorgestellt werden, wird die Bedeutung von technischen &#8222;Innovationen&#8220; für moderne Gesellschaften diskutiert. Auch die im Laufe der Jahrzehnte sich wandelnden Interpretationen Peenemündes werden ein Thema sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7133.msg543248#msg543248" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Historisch-Technisches Museum Peenemünde &#8211; HTM</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gedenkveranstaltung in Peenemünde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gedenkveranstaltung-in-peenemuende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2020 18:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[A4]]></category>
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		<category><![CDATA[Karlshagen]]></category>
		<category><![CDATA[Peenemünde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gedenkveranstaltung mit dem Botschafter der Russischen Föderation im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) 8. Februar 2020 um 12:00 Uhr. Eine Presseinformation des Historisch-Technischen Museums Peenemünde. Quelle: Historisch-Technisches Museum Peenemünde. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs flohen der Häftling Michail Dewjatajew und neun seiner Kameraden aus dem KZ-Außenlager Karlshagen I, einem Teil der Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gedenkveranstaltung mit dem Botschafter der Russischen Föderation im Historisch-Technischen Museum Peenemünde (HTM) 8. Februar 2020 um 12:00 Uhr. Eine Presseinformation des Historisch-Technischen Museums Peenemünde. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Historisch-Technisches Museum Peenemünde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/GedenksteinHTM.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/GedenksteinHTM260.jpg" alt="Gedenkstein im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)"/></a><figcaption>Gedenkstein im HTM Peenemünde. (Bild: HTM Peenemünde)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs flohen der Häftling Michail Dewjatajew und neun seiner Kameraden aus dem KZ-Außenlager Karlshagen I, einem Teil der Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West. Sie kaperten einen deutschen Bomber und flogen damit in ihre Heimat. Dies war der einzig erfolgreiche Fluchtversuch von Zwangsarbeitern aus den Peenemünder Versuchsanstalten, wo neuartige Fernwaffen wie die Flugbombe Fi 103 („V1&#8243;) und die Rakete Aggregat 4 („V2&#8243;) entwickelt und getestet wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das HTM Peenemünde und die russische Alexander-Pechersky-Stiftung gedenken dieses Ereignisses, das sich am 8. Februar 2020 zum 75. Mal jährt. Neben Dewjatajews Sohn Alexander wird der russische Botschafter Sergei Netschajew anwesend sein. Die Teilnehmer diskutieren über die Bedeutung der Flucht und die Rolle Dewjatajews als russischer Held und legen am Gedenkstein im Freigelände des Museums Kränze nieder.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Programm:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">12.00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Begrüßung: Dr. Philipp Aumann (HTM Peenemünde)</p>



<p class="wp-block-paragraph">Grußwort: Sergei Netschajew, russischer Botschafter</p>



<p class="wp-block-paragraph">Persönliche Erinnerungen an Dewjatajew durch seinen Sohn Alexander und Freunde aus der Region&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vortrag von Ilya Vasilyev, Alexander-Pechersky-Stiftung</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vortrag von Dr. Philipp Aumann</p>



<p class="wp-block-paragraph">13.00 Uhr&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kranzniederlegung am Gedenkstein im HTM</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7133.msg470882#msg470882" target="_blank" data-wpel-link="internal">Historisch-Technisches Museum Peenemünde</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kanadisches Team benennt XPrize-Astronauten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kanadisches-team-benennt-xprize-astronauten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2003 16:25:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[A4]]></category>
		<category><![CDATA[Fallschirm]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumtourismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon bald sollen sechs frisch nominierte Raumfahrer die Gelegenheit erhalten, an der ersten privaten Weltraummission der Geschichte teilzunehmen &#8211; wenn man ihnen nicht zuvor kommt. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com. Das kanadische Team des so genannten XPrize Contests nominierte heute eine erste Gruppe von sechs Astronauten, die schon bald mit der auf den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schon bald sollen sechs frisch nominierte Raumfahrer die Gelegenheit erhalten, an der ersten privaten Weltraummission der Geschichte teilzunehmen &#8211; wenn man ihnen nicht zuvor kommt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: space.com.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das kanadische Team des so genannten <i>XPrize Contests</i> nominierte heute eine erste Gruppe von sechs Astronauten, die schon bald mit der auf den Namen <i>Canadian Arrow</i> getauften selbst konstruierten Rakete einen suborbitalen Flug ins All unternehmen sollen. Das Corps setzt sich zusammen aus drei kanadischen Piloten, einem Ingenieur sowie je einem ukrainischen und einem US-amerikanischen Raumfahrer. Ziel des Teams ist es, als erstes vor den 23 anderen, konkurrierenden Projekten mit einem eigenen Raumfahrzeug ins All zu fliegen bzw. die Erdatmosphäre auf einem ballistischen Flug kurzzeitig zu überwinden. Der erhoffte <i>XPrize</i> ist mit immerhin 10 Millionen US-Dollar dotiert und soll Privatinitiativen in der Raumfahrt fördern und vor allem den entstehenden Markt des Weltraumtourismus vorantreiben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/26062003182533_small_1.jpg" alt="None" width="260"/><figcaption>
Das heute ausgewählte kanadische Astronauten-Team, bestehend aus sechs Raumfahrern in spe. Bild: canadianarrow.com
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Team, das wir haben, ist eine außerordentliche Gruppe von Menschen&#8220;, sagte Teamchef Geoff Sheerin in einem Interview zu der heutigen Nominierung. &#8222;Eigentlich haben wir Leute gesucht, die ein wenig wie die <i>Mercury Seven</i> sind&#8220;, fügt er an und spielt dabei auf das erste Team von US-Asronauten an, zu denen unter anderem auch Weltraumpionier John H. Glenn gehörte. Ausgewählt wurden die Bewerber im Rahmen einer international ausgerufenen Aktion, worauf hin sich tausende Aspiranten freiwillig meldeten. Übrig geblieben sind nun sechs Personen: Larry Clark, Jason Dyer, Jaroslaw Pustowji, David Ballinger, Terry Wong und Ted Gow. Ihre erste Mission soll sein, die Funktionsfähigkeit des <i>Canadian Arrow</i> in einem Zwei-Mann-Flug unter Beweis zu stellen. &#8222;Es ist die Chance des Lebens&#8220;, bemerkte XPrize-Astronaut Ballinger.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Canadian Arrow</i> selbst ist eine rund 18 Meter hohe, konventionell senkrecht startende Rakete, die laut Aussage ihrer kanadischen Schöpfer wesentlich auf der <i>A4</i>, einer deutschen Entwicklung, die im Zweiten Weltkrieg als <i>V2</i> missbraucht und als solche bekannt wurde, basiert. Das Gesamtsystem besteht aus zwei Stufen, wobei die erste &#8211; rund 11 Meter in der Höhe &#8211; eine fast exakte Kopie der Antriebssektion der <i>A4</i>, natürlich aufgewertet durch moderne Werkstoffe, darstellt. Die zweite Stufe besteht aus der schlanken, 1,8 Meter breiten und 7 Meter hohen Crewkabine mit sepparater Triebwerkseinheit, welche auch im Falle eines Startabbruchs zur Rettung der Crew verwendet werden kann.
<br>
Die Rakete soll in einer realen Mission, besetzt mit einem Piloten und mehreren möglicherweise zahlenden Gästen, bis in eine Höhe von 100 Kilometer aufsteigen, wobei Kräfte bis zur 4,5-fachen Erdbeschleunigung auftreten. Der Hopser ins All dauert nur einige Minuten und die Crewkabine geht wieder sicher an einem Fallschirm zu Boden bzw. zu Wasser. Selbstverständlich sind beide Stufen komplett wiederverwendbar &#8211; Voraussetzung, um an eine effektive Vermarktung der <i>Canadian Arrow</i> zu denken. Doch bis dahin ist es noch ein ganzes Stück und die Konkurrenz schläft nicht. Man darf also gespannt sein auf den möglichen kanadischen Vorstoß ins All.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kanadisches-team-benennt-xprize-astronauten/" data-wpel-link="internal">Kanadisches Team benennt XPrize-Astronauten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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