<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Äquator &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/aequator/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Wed, 28 Jul 2021 18:44:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>Äquator &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Cassinis exklusiver Besuch bei Japetus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cassinis-exklusiver-besuch-bei-japetus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 19:34:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Äquator]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[Iapetus]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Saturnmond]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=64676</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 10. September nähert sich Cassini dem Saturnmond Japetus bei seinem ersten und einzigen richtig nahen Vorbeiflug auf etwa 1.640 Kilometer. Japetus´ Form und Färbung machen ihn zu einem der ungewöhnlichsten Monde im Sonnensystem. Ein Beitrag von Kirsten Müller Cassini ist am 30. August am Saturnmond Rhea und am 31. August am Titan vorbeigeflogen. Nicht [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cassinis-exklusiver-besuch-bei-japetus/" data-wpel-link="internal">Cassinis exklusiver Besuch bei Japetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><strong>Am 10. September nähert sich Cassini dem Saturnmond Japetus bei seinem ersten und einzigen richtig nahen Vorbeiflug auf etwa 1.640 Kilometer. Japetus´ Form und Färbung machen ihn zu einem der ungewöhnlichsten Monde im Sonnensystem.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cassini ist am 30. August am Saturnmond Rhea und am 31. August am Titan vorbeigeflogen. Nicht nur bescherten diese beiden Vorbeiflüge den Wissenschaftlern eine Reihe von Daten, die noch ausgewertet werden müssen, auch halfen diese Begegnungen dabei, die Sonde in Richtung Japetus zu lenken. Dennoch mussten die Missionsplaner für das Japetus-Manöver nicht unbeträchtliche Mengen des kostbaren Manövriertreibstoffs aufwenden, daher wird dies gleichzeitig das letzte Mal sein, dass Cassini seine Instrumente auf diesen Mond richten wird. Der Vorbeiflug wird etwa 100 Mal näher sein als jener Silvester 2004, von dem kürzlich die Ergebnisse veröffentlicht worden sind (raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/kohlenstoff-auf-hyperion-und-ein-jugendlicher-iapetus/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Drei mysteriöse Eigenschaften des Mondes geben den Wissenschaftlern Rätsel auf: seine seltsame Walnussform, eine überraschend hohe Bergkette direkt auf seinem Äquator und ein starker Helligkeitsunterschied zwischen seinen beiden Halbkugeln: die Halbkugel, die während der Umläufe um den Saturn in Richtung der Bewegung zeigt, ist schwarz wie Teer, während die „hintere“ Seite weiß wie Schnee ist. Die dunkle Region wird nach ihrem Entdecker „Cassini-Region“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus_darkside.jpg" alt="" class="wp-image-64677" width="350" height="200" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus_darkside.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus_darkside-300x171.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption>Eine Ultraviolettaufnahme von Japetus´ dunkler Seite zeigt die Verteilung von Wassereis an der Oberfläche: Das helle Gebiet des Nordpols zeigt den höchsten Anteil von Wassereis. Im dunkel gefärbten Bereich ist Wassereis wesentlich seltener (blau und hellblau).
(Bild: NASA/JPL/University of Colorado/Space Science Institute)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Über die Herkunft dieser schwarzen Materie gibt es verschiedene Hypothesen: Kommt sie von innerhalb oder von außerhalb des Mondes? Handelt es sich um Reste eines oder mehrerer anderer Monde? Kommt sie von Einschlägen durch Meteoriten, ist es Kometenstaub? „Wir sind auf der Suche nach dem Pinsel, der Japetus’ dunkle Seite gefärbt haben könnte“, sagt Cassini-Projektwissenschaftler Dennis Matson vom NASA Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien. Seine Kollegin Amanda Hendrix vom Cassini Ultraviolet Imaging Spectrometry Team und Hauptautorin einer Veröffentlichung, die über die möglichen Quellen dieser Materie bald im Magazin „Icarus“ erscheinen wird: „Dieses dunkle Material kommt an mehreren Stellen im Saturnsystem vor und könnte, außer auf Japetus, noch auf vielen anderen Monden vorkommen.“ Die Materie zeigt einen leicht rötlichen Ton, den man auf dem Mond Hyperion, der in der Vergangenheit von einem gewaltigen Einschlag heimgesucht worden war, auch beobachten kann. Es wird angenommen, dass dieser Einschlag auf Hyperion Japetus dunkel gefärbt hat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_planung_iss_big.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="240" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_planung_iss.jpg" alt="" class="wp-image-64680" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_planung_iss.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_planung_iss-300x206.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Das Bild zeigt, welche Gebiete auf Japetus Cassinis Kamerasystem mit welchen Auflösungen aufnehmen soll, von 500 Meter/Pixel bis hin zu 20 Meter/Pixel. Von besonderem Interesse sind der Übergang zwischen hellem und dunklem Gebiet sowie die äquatoriale Bergkette. Der Beobachtungsplan für das Kamerasystem wird übrigens an der Freien Universität Berlin erstellt.
(Bild: NASA/JPL/Space Science Institute )</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Den Vermutungen einer anderen Icarus-Veröffentlichung zufolge, von Dale Cruikshank vom NASA Ames Research Center in Moffett Field, Kalifornien, und seinen Kollegen, besteht das dunkle Material auf Japetus und auf dem kleinen Mond Phoebe aus den gleichen komplexen probiotischen Kohlenwasserstoffen, die im Entstehen des irdischen Lebens eine Rolle gespielt haben könnten. Diesen Chemikalen, sogenannten polycyclischen aromatischen Kohlenwasserstoffe, begegnet man sowohl zuhause im Garten beim Grillen als auch auf Kometen, Meteoriten und dem Staub, der sich im freien Weltruam aufhält und aus welchem Planeten entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt zwölf Instrumente von Cassini werden bei dem Vorbeiflug auf Japetus gerichtet sein. Es ist geplant, die chemische Zusammensetzung seiner Oberfläche zu erforschen, nach Beweisen für eine Atmosphäre oder für Eruptionen von Gasen zu suchen und die Temperatur der Oberfläche bei Nacht zu messen. Zum ersten Mal wird dicht genug an einem anderen Mond als Titan vorbeigeflogen, um mit Cassinis Synthetic Aperture Radar Radaraufnahmen machen zu können. Ein breites Gebiet wird aufgenommen werden können, worunter die äquatoriale Bergkette und verschiedene Regionen mit Kratern und Becken. Man könnte durch diese Messungen möglicherweise die Höhen dieser Regionen bestimmen. „Es ist besonders schön, dass wir jetzt Radaraufnahmen von einem Objekt machen können, von dem wir auch gleichzeitig Fotos haben“, sagt Steve Ostro, Radarwissenschaftler beim Jet Propulsion Laboratory (JPL). Bis heute, so Ostro, ist das Radarinstrument nur dazu benutzt worden, die Oberfläche des wolkenbedeckten Saturnmondes Titan aufzunehmen. Die Oberfläche von Japetus ist leicht sichtbar. „Jetzt können wir lernen, wie man Radarbilder von einem eisigen Körper interpretieren kann. Bei Titan wissen wir, wegen seiner wolkigen Atmosphäre, oftmals nicht, was wir uns mit den Radargeräten eigentlich anschauen, aber bei Japetus werden wir das ganz genau wissen.“ Einige Ergebnisse dieser Analyse werden Mitte Oktober bei einer planetenwissenschaftlichen Konferenz in Orlando, Florida, präsentiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Update</strong>: Hier ein erstes Rohbild des Rückens, aufgenommen aus etwa 62.000 Kilometer Entfernung während der Annäherung an Japetus:</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach_big.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="500" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach.jpg" alt="" class="wp-image-64678" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach.jpg 500w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/japetus1009_approach-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption>Japetus´ äquatorialer Bergrücken während der Annäherung von Cassini.
(Bild: NASA/JPL)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/cassinis-exklusiver-besuch-bei-japetus/" data-wpel-link="internal">Cassinis exklusiver Besuch bei Japetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vielversprechender Iapetus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vielversprechender-iapetus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2007 11:29:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Äquator]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[Iapetus]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Saturnmond]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31040</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schon die ersten Rohbilder von Cassinis Anflug auf den Saturnmond Iapetus sind vielversprechend: Endlich wird der mysteriöse Bergrücken des Mondes im Detail sichtbar. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Raumfahrer.net. Erstmals entdeckt wurde der im Sonnensystem einzigartige Bergrücken auf dem Äquator des Mondes Ende 2004 (RN berichtete) und hat seitdem für vielerlei Spekulationen über sein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vielversprechender-iapetus/" data-wpel-link="internal">Vielversprechender Iapetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Schon die ersten Rohbilder von Cassinis Anflug auf den Saturnmond Iapetus sind vielversprechend: Endlich wird der mysteriöse Bergrücken des Mondes im Detail sichtbar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Raumfahrer.net.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals entdeckt wurde der im Sonnensystem einzigartige Bergrücken auf dem Äquator des Mondes Ende 2004 (RN <a href="https://www.raumfahrer.net/spektakulaere-narbe-auf-japetus/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>) und hat seitdem für vielerlei <a href="https://www.raumfahrer.net/cassinis-exklusiver-besuch-bei-japetus/" data-wpel-link="internal">Spekulationen</a> über sein Zustandekommen gesorgt. Nun ist <i>Cassini</i> auf dem Weg zu seinem einzigen nahen Vorbeiflug an dem rätselhaften Mond &#8211; 100mal so nahe wie 2004 &#8211; und schon die ersten Rohbilder sind spektakulär:                              </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10092007132944_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10092007132944_small_1.jpg" alt="NASA/JPL" width="500" height="500"/></a><figcaption>
Iapetus´ äquatorialer Bergrücken während der Annäherung von Cassini.
<br>
(Bild: NASA/JPL)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Man sieht, dass es sich tatsächlich um einen durchgehenden Rücken handelt, nicht etwa um eine Abfolge von Bergen. Die starke Verkraterung des Rückens lässt darauf schließen, dass er ähnlich alt sein dürfte wie die sonstige Oberfläche des Mondes und nicht erst nachträglich entstanden ist. Über weitere Ergebnisse des Vorbeiflugs werden wir Sie zeitnah informieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Bild entstand aus einer Entfernung von 62.331 Kilometern. Ein Großteil von Iapetus´ Oberfläche liegt noch im Dunkeln. Erst während der größten Annäherung und wenn <i>Cassini</i> sich wieder von dem Mond entfernt, wird der größte Teil der Oberfläche von der Sonne erhellt sein.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vielversprechender-iapetus/" data-wpel-link="internal">Vielversprechender Iapetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kohlenstoff auf Hyperion und ein jugendlicher Iapetus</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/kohlenstoff-auf-hyperion-und-ein-jugendlicher-iapetus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2007 19:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Cassini]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Äquator]]></category>
		<category><![CDATA[Flyby]]></category>
		<category><![CDATA[Hyperion]]></category>
		<category><![CDATA[Iapetus]]></category>
		<category><![CDATA[JPL]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Saturnmond]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=64659</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der achtgrößte Saturnmond Hyperion war etwa drei Jahre lang Gegenstand verschiedener Cassini-Vorbeiflüge und -Messungen. Der dichteste Vorbeiflug fand im September 2005 statt. Zwei Publikationen mit den ausgewerteten Ergebnissen dieser Messungen sind am 5. Juli 2007 im wissenschaftlichen Magazin „Nature“ erschienen. Ein Beitrag von Kirsten Müller. Quelle: ciclops.org; NASA/JPL Hyperion hat einen ungeregelten Spin und umkreist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kohlenstoff-auf-hyperion-und-ein-jugendlicher-iapetus/" data-wpel-link="internal">Kohlenstoff auf Hyperion und ein jugendlicher Iapetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der achtgrößte Saturnmond Hyperion war etwa drei Jahre lang Gegenstand verschiedener Cassini-Vorbeiflüge und -Messungen. Der dichteste Vorbeiflug fand im September 2005 statt. Zwei Publikationen mit den ausgewerteten Ergebnissen dieser Messungen sind am 5. Juli 2007 im wissenschaftlichen Magazin „Nature“ erschienen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Kirsten Müller</a>. Quelle: ciclops.org; NASA/JPL</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hyperion hat einen ungeregelten Spin und umkreist den Saturn einmal in 21 Tagen. Besonders zeichnet er sich durch seine poröse, schwammähnliche Struktur aus. Grund für diese Struktur, so die Wissenschaftler, ist seine geringe Dichte, welche etwa die Hälfte jener von Wasser beträgt. Dies konnte beim Flyby im September 2005 festgestellt werden, bei dem genaue Messungen der Masse und Größe des Mondes durchgeführt wurden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722b.jpg" alt="" class="wp-image-64662" width="350" height="350" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722b.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722b-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722b-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722b-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Hyperion, aufgenommen während eines Flybys von Cassini
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Während des Vorbeiflugs verursachte der Mond eine winzige, aber messbare Abweichung von Cassinis Umlaufbahn. Anhand dieser Abweichung konnten unsere italienischen Kollegen die Masse relativ genau berechnen“, sagt Nicole Rappaport, stellvertretende Leiterin des Cassini Radio Science Team beim Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien. „Aus Bildaufnahmen ließ sich außerdem Hyperions Volumen bestimmen, woraus sich schließlich die Dichte errechnen ließ.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach anfänglichen Vermutungen war die Ursache von Hyperions ungewöhnlicher Oberfläche dunkel gefärbtes Material, das sich erst auf den Böden von Kratern bildet und durch die Einwirkung von Sonnenlicht tiefer in die Oberfläche einschmilzt. Den neuen Messungen zufolge sorgen jedoch die niedrige Dichte und folglich die niedrigen Anziehungskräfte an der Oberfläche des Mondes dafür, dass die Krater, die sich auf Hyperion bilden, anders aussehen als die Krater auf anderen, dichteren Himmelskörpern im Sonnensystem. Schlägt ein Objekt auf Hyperions poröser Oberfläche ein, bildet es einen Krater, indem es die Oberfläche „eindrückt“, statt durch seinen Einschlag andere Materie wegzustoßen. Außerdem verschwindet durch die niedrige Gravitation des Mondes viel Materie, die durch den Einschlag weggeschleudert wird, in den Weltraum, statt auf den Mond zurückzufallen. Dadurch sehen Hyperions Krater ausgeprägter aus als bei anderen Himmelskörpern und sind nicht so sehr von Staub und Abfall umgeben.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722e.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="350" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722f.jpg" alt="" class="wp-image-64666" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722f.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722f-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722f-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722f-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Hyperion
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch wurde die Zusammensetzung des Mondes erforscht. So wurden, neben Wasser- und Kohlenstoffdioxideis, in den Kratern Kohlenwasserstoffe entdeckt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit ist Hyperion ein weiterer Ort in unserem Sonnensystem, auf dem Chemikalien vorkommen, welche die Basis für Leben bilden. „Die Anwesenheit dieser Kohlenwasserstoffe ist besonders interessant für uns, da sie auch in Kometen, Meteoriten und dem Staub in unserer Galaxie vorkommen“, so Dale Cruikshank, Planetenwissenschaftler beim NASA Ames Research Center in Moffett Field, Kalifornien, Hauptautor der Nature-Veröffentlichung. „Wenn man diese Moleküle in Eis einbettet und mit ultraviolettem Licht bestrahlt, bilden sich neue, biologisch signifikante Moleküle. Das braucht nicht zu bedeuten, dass wir jetzt Leben gefunden haben, ist aber ein weiteres Indiz dafür, dass die grundlegende Chemie für Leben im Universum weit verbreitet ist.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722c.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="369" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722d.jpg" alt="" class="wp-image-64664" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722d.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722d-285x300.jpg 285w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Hyperion &#8211; Zusammensetzung in Falschfarben
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Cassinis Ultraviolett-Spektrograph und Visual and Infrared Mapping Spectrometer, mit denen sich die chemischen und mineralischen Eigenschaften des Mondes untersuchen lassen, haben verschiedene Variationen in der Zusammensetzung von Hyperions Oberfläche festgestellt. So wurde Wassereis gefunden, ebenso wie festes Kohlenstoffdioxid (Trockeneis), das sich auf unerwartete Weise mit dem Wassereis gemischt hat. Messungen der hellsten Regionen von Hyperions Oberfläche zeigen kristallines Wassereis, genau wie auf der Erde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Größtenteils besteht Hyperions Oberfläche aus einer Mischung von Wassereis und organischem Staub, allerdings ist auch viel gefrorenes Kohlenstoffdioxid vorhanden. Es ist kein reines Kohlendioxid, sondern hängt irgendwie mit anderen Molekülen zusammen“, erklärt Cruikshank.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Frühere Messdaten von anderen Saturnmonden sowie von den Jupitermonden Callisto und Ganymed lassen vermuten, dass das molekulare Kohlenstoffdioxid auf verschiedene Arten mit anderen Oberflächen „Komplexe“ bildet oder sich dort anhängt. Cruikshank: „Wir nehmen an, dass einfaches Kohlendioxid längerfristig von den Monden des Saturn verdampft. Hängt es jedoch mit anderen Molekülen zusammen, ist es viel stabiler.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722g.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="239" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722h.jpg" alt="" class="wp-image-64668" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722h.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722h-300x205.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption>Messungen der hellsten Regionen von Hyperions Oberfläche zeigen kristallines Wassereis.
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Amanda Hendrix, Cassini-Wissenschaftlerin am Ultraviolet Imaging Spectrograph beim JPL in Pasadena, Kalifornien: „Der Hyperion-Vorbeiflug war ein schönes Beispiel dafür, was Cassinis Instrumente bei verschiedenen Wellenlängen vermögen. Bei dieser allerersten Ultraviolett-Beobachtung von Hyperion gibt uns die Entdeckung von Wassereis Informationen über die variierende Zusammensetzung dieses bizarren Himmelskörpers.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch über den Mond Iapetus wurden Berechnungen angestellt. Bei einem Flyby Silvester 2004 stellte Cassini fest, dass dieser Mond die Form einer Walnuss hat mit einer Erhebung in seinen mittleren Regionen. Außerdem hat er eine Bergkette genau an seinem Äquator.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="350" height="349" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722j.jpg" alt="" class="wp-image-64669" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722j.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722j-300x300.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722j-150x150.jpg 150w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/070722j-100x100.jpg 100w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption>Iapetus
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In seinen, für astronomische Begriffe, „Teenagerjahren“ ist der Mond quasi „schockgefroren“ worden und hat dadurch seine jugendliche Gestalt mehr als drei Milliarden Jahre lang behalten können, so die Wissenschaftler. Julie Castillo vom Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien: „Iapetus drehte sich schnell um seine eigene Achse, fror in jungen Jahren ein und behielt dabei einen Körper mit bleibenden Rundungen.“ Anders als die anderen Monde im Sonnensystem hat Iapetus damit die gleiche Form wie früher, als er erst 100 Millionen Jahre alt war, und ist somit ein gut erhaltenes Relikt aus der Zeit, als das Sonnensystem noch jung war. Diese Ergebnisse erschienen in der Online-Version des Journals Icarus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie die Wissenschaftler jetzt annehmen, weisen die Erhebungen in der Mitte sowie die langsame Drehung des Mondes auf Erhitzung durch radioaktive Elemente in der Entstehungszeit des Sonnensystems hin, die mittlerweile lange zerfallen sind. „Wie haben mit Modellen nachvollzogen, wie sich auf Iapetus durch seine Eigenrotation der große Buckel gebildet hat und wie sich seine Rotation auf die heutigen achtzig Tage verlangsamt hat. Außerdem hat uns der Mond netterweise sein Alter verraten“, sagt Dennis Matson, Cassini-Wissenschaftler am JPL. „Von einem schnell rotierenden Mond könnte man eine solche Unebenheit erwarten, aber nicht von einem langsam rotierenden – da wäre die Unebenheit viel flacher.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ursprünglich drehte sich der Mond, nach den Berechnungen der Wissenschaftler, viel schneller um seine Achse – mit mindestens fünf, aber auf jeden Fall weniger als sechzehn Stunden pro Umdrehung. Durch die schnelle Umdrehung bekam der Mond die Form einer Oblate, und seine Oberfläche vergrößerte sich genauso, wie sich die Oberfläche eines runden Ballons vergrössert, wenn man ihn an beiden Seiten eindrückt. Als sich die Rotation des Mondes auf 16 Stunden verlangsamt hatte, war seine äußere Schale mittlerweile gefroren. Außerdem hatte sich durch die Abkühlung die Oberfläche des Mondes verkleinert. Das überschüssige Oberflächenmaterial war zu starr, um sich in den Mond einzupassen. Stattdessen stapelte es sich als Bergkette am Äquator auf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Iapetus’ Entwicklung hat sprichwörtlich mittendrin aufgehört“, so Castillo. „Damit Gezeitenkräfte seine Rotation verlangsamen, hätte der Mond eine viel höhere Innentemperatur haben müssen, in etwa den Gefrierpunkt von Wasser.“ Während der Entwicklung eines Modells über das schnelle Gefrieren von Iapetus lag die Herausforderung darin, zuerst einmal herauszufinden, wie er überhaupt so warm wurde, dass sich auf ihm die Wölbung bilden konnte, und dann, wie diese Wärme wieder verschwinden konnte, damit Iapetus gefrieren konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Wärmequelle muss sehr kurzlebig gewesen sein, wenn sich die Kruste so schnell abgekühlt und seine so ursprüngliche Form erhalten hat. Nach dem Betrachten verschiedener Modelle kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass die Wärme aus Iapetus’ Gestein gekommen sein muss, wo sich die für geologische Begriffe sehr kurzlebigen Isotope Aluminium-26 und Eisen-60 befinden. Da die Halbwertszeit dieser Isotope bekannt ist, gelang es den Wissenschaftlern anhand des Aluminium-26 mit Hilfe einer Art „Radiocarbonmethode“ das Alter des Mondes auf etwa 4.564 Milliarden Jahre zu schätzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweise auf die gleichen Isotope, Aluminium-26 und Eisen-60, sind in Meteoriten im inneren Sonnensystem gefunden worden. So ist es möglich, die frühe Entstehungsgeschichte des äußeren Sonnensystems mit Objekten im inneren Sonnensystem, wie der Erde, dem Erdmond und von Asteroiden, zu vergleichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Matson: „Dies ist der erste direkte Beweis über die frühe Geschichte der Rotation bei einem Satelliten im äußeren Sonnensystem. Er lehrt uns mehr über den Einfluss der Rotationsgeschwindigkeit eines Körpers auf seine Evolution und erweitert unser Wissen über die Frühgeschichte von Planetenmonden im äußeren Sonnensystem.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 10. September 2007 wird Cassinis nächste Begegnung mit Iapetus stattfinden, wenn sich die Sonde dem Mond auf bis 1000 km nähern wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quellen: ciclops.org; NASA / JPL</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/kohlenstoff-auf-hyperion-und-ein-jugendlicher-iapetus/" data-wpel-link="internal">Kohlenstoff auf Hyperion und ein jugendlicher Iapetus</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
