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	<title>AIDA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>AIDA &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>OHB feiert Meilenstein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-feiert-meilenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Aug 2023 11:57:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 24. August 2023. Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Mating für Asteroidensonde Hera erfolgreich absolviert. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 24. August 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg" alt="Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)" class="wp-image-130323" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HERAmatingOHB60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">
Passt! Für das Mating wurde das Plattformmodul mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 24. August 2023. Check! Der Raumfahrtkonzern OHB feiert einen wichtigen Meilenstein für die Asteroidenmission Hera: Das Mating von Plattform und Antriebsmodul ist erfolgreich absolviert worden. Jetzt geht es an die letzten Arbeiten und Transportvorbereitungen, ehe sich das Hera Spacecraft Ende August vom OHB-Standort in Bremen aus auf die Reise zum European Space Research and Technology Centre (ESTEC) nach Noordwijk macht. Dort startet dann die Testkampagne. Die ESA-Mission hat einen sehr straffen Zeitplan, da für Entwicklung, Bau, Test- sowie die Startkampagne gerade einmal vier Jahre zur Verfügung stehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Mating, also die Zusammenführung von Satellitenplattform und Antriebsmodul, ist immer eine Herausforderung, da dabei Millimeterarbeit gefragt ist. Das Plattformmodul wurde dazu mit einem Kran über das Antriebsmodul gehoben und dann Stück für Stück langsam abgesenkt, so dass beide Module schließlich miteinander genau abschlossen“, erklärt Dr. Stefan Voegt, Hera-Projektleiter bei OHB.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das Projektteam steht als nächste Herausforderung die rund siebenmonatige Testkampagne an. Nach erfolgreichem Abschluss der Umwelttests wird Hera zum Startplatz Cape Canaveral in Florida gebracht. Das knapp dreiwöchige Startfenster der Mission wird sich am 7. Oktober 2024 öffnen. Dann wird sich Hera mit einer Falcon-9 auf den Weg zum Doppelasteroiden Didymos/Dimorphos machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera ist der zweite Teil der gemeinsam von der NASA und der ESA durchgeführten Mission AIDA (Asteroid Impact and Deflection Assessment) deren erster Teil DART (Double Asteroid Redirection Test) bereits einen Impact auf Didymos/Dimorphos durchgeführt hat. Der zweite Teil ist die europäische Sonde Hera, deren Entwicklung von OHB als Hauptauftragnehmer geführt wird. Nach zweijährigem Flug wird die Sonde voraussichtlich am 16. Oktober 2026 am Didymos-System ankommen und eine genaue Untersuchung der Einschlagstelle und der Eigenschaften von Dimorphos durchführen. Dazu führt Hera neben den eigenen Instrumenten noch zwei Minisatelliten mit, die sich nach Ankunft am Didymos-System von der Sonde lösen und unabhängig Experimente durchführen. Erst diese von Hera bereitgestellten Daten erlauben eine umfassende Interpretation der Auswirkungen des Einschlags von DART und damit eine Beurteilung der grundsätzlichen Wirksamkeit der angewendeten Methodik zur Asteroidenabwehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Video zum Hera Mating</strong></p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Hera mission: Asteroid probe Hera mating successfully completed" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/P6Ki5q2cZT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption"><em>(Video: OHB SE)</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg553189#msg553189" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (vormals AIDA)</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESA: Industrie beginnt Arbeit an Hera</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-industrie-beginnt-arbeit-an-hera/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 19:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
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		<category><![CDATA[OHB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Industrie beginnt Arbeiten an Europas planetarer Verteidigungsmission Hera. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Am 15. September 2020 hat die ESA einen Auftrag über 129,4 Millionen Euro für die detaillierte Konzeption, den Bau und die Tests von Hera vergeben &#8211; der ersten Mission der ESA zur planetaren Verteidigung. Hera &#8211; [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Industrie beginnt Arbeiten an Europas planetarer Verteidigungsmission Hera. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/vcsPRAsset3589238ESASciOfforg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/vcsPRAsset3589238ESASciOfforg26b.jpg" alt=""/></a><figcaption>Mission Hera &#8211; künstlerische Darstellung<br>(Bild: ESA &#8211; ScienceOffice.org)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 15. September 2020 hat die ESA einen Auftrag über 129,4 Millionen Euro für die detaillierte Konzeption, den Bau und die Tests von Hera vergeben &#8211; der ersten Mission der ESA zur planetaren Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera &#8211; benannt nach der griechischen Göttin der Ehe &#8211; wird zusammen mit der NASA-Raumsonde Double Asteroid Redirect Test (DART) die erste Sonde sein, die ein Rendezvous mit einem binären Asteroiden-System vollzieht &#8211; einer wenig erforschten Klasse, die etwa 15% aller bekannten Asteroiden ausmacht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Vertrag wurde am 15. September 2020 von Franco Ongaro, ESA-Direktor Technology, Engineering &amp; Quality, und Marco Fuchs, CEO des deutschen Raumfahrtunternehmens OHB und Hauptauftragnehmer des Hera-Konsortiums, unterzeichnet. Die Vertragsunterzeichnung fand im Europäischen Satellitenkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt statt, von wo aus die Hera-Mission nach ihrem Start in 2024 kontrolliert wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera ist der europäische Beitrag im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit zwischen europäischen und amerikanischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im Bereich der planetaren Verteidigung mit dem Namen Asteroid Impact &amp; Deflection Assessment, AIDA. Die DART-Raumsonde, die im Juli 2021 starten soll, wird zunächst einen kinetischen Aufprall auf den kleineren der beiden Körper durchführen. Hera wird im Anschluss an den Aufprall eine detaillierte Untersuchung durchführen, um aus diesem groß angelegten Experiment eine gut verstandene und wiederholbare Technik zur Ablenkung von Asteroiden zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei wird die etwa schreibtischgroße Hera auch mehrere neuartige Technologien demonstrieren, wie z.B. die autonome Navigation um den Asteroiden herum &#8211; ähnlich wie moderne fahrerlose Autos auf der Erde &#8211; und gleichzeitig wichtige wissenschaftliche Daten sammeln, um Forschenden und zukünftigen Missionsplanenden ein besseres Verständnis der Zusammensetzung und Struktur von Asteroiden zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera wird auch Europas erste &#8222;CubeSats&#8220;-Miniatursatelliten in den tiefen Weltraum bringen, um das Asteroiden-System aus nächster Nähe zu vermessen. Bestandteil der Mission wird außerdem ein aktualisiertes Radarinstrument sein, dessen Radarsystem bereits zuvor erfolgreich im Rahmen der Rosetta-Mission zum Einsatz kam und nun erstmals in das Innere des Asteroiden blicken soll.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hera soll im Oktober 2024 starten und zu einem binären Asteroiden-System, dem Didymos-Paar reisen. Der gebirgsgroße Hauptkörper mit einem Durchmesser von 780 m wird von einem 160 m messendem Mond umkreist, der im Juni 2020 offiziell &#8222;Dimorphos&#8220; getauft wurde und etwa der Größe der Pyramide von Gizeh entspricht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es wird erwartet, dass der kinetische Einschlag von DART auf Dimorphos im September 2022 seine Umlaufbahn um Didymos verändern und einen beträchtlichen Krater erzeugen wird. Dieses Vorgehen ist insofern einzigartig, da das erste Mal die Umlaufbahn und physischen Eigenschaften eines Himmelskörpers durch menschliche Eingriffe künstlich verändert werden. Hera wird Ende 2026 am Didymos-System eintreffen, um dort mindestens sechs Monate lang eine Nahuntersuchung durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Missionsbetrieb von Hera wird im ESOC-Kontrollzentrum der ESA in Darmstadt, stattfinden, dem Sitz des neuen ESA-Programms für Weltraumsicherheit, dem die Hera-Mission auch angehört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vertragsunterzeichnung umfasst die gesamte Entwicklung, Integration und die Tests des Hera-Satelliten, einschließlich seines fortgeschrittenen Leit-, Navigations- und Kontrollsystems (GNC). Die Verträge für die beiden von Hera mitgeführten CubeSats und die dazugehörigen technologischen Entwicklungen laufen bereits.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die europäischen Partner hinter der Hera-Mission</strong><br>Der Auftrag ist an ein Konsortium unter der Leitung des Hauptauftragnehmers OHB System AG in Bremen vergeben worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den 17 ESA-Mitgliedstaaten, die an Hera beteiligt sind, ist <strong>Deutschland</strong> mit dem Gesamtdesign und der Integration des Raumfahrzeugs, den Hauptnavigationskameras, Tanks, Triebwerken, der High-Gain-Antenne, den Reaktionsrädern sowie der Massenspeichereinheit beauftragt worden und liefert damit einen entscheidenden Beitrag bei der Missionsentwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Italien</strong> ist federführend an den Leistungs- und Antriebssubsystemen der Mission beteiligt und liefert den Deep-Space-Transponder, der das radiowissenschaftliche Experiment der Mission ermöglichen wird. Daneben ist Italien führend an einem CubeSat für Staub- und Mineralienforschung beteiligt, benannt nach dem verstorbenen Andrea Milani, einem bedeutenden Professor und führenden Asteroidenforscher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Belgien</strong> entwickelt Heras Bordcomputer und die Software, sozusagen das Gehirn des Raumfahrzeugs, sowie die Leistungsaufbereitungs- und Verteilungseinheit &#8211; das Herzstück des elektrischen Subsystems. Außerdem leistet Belgien einen Beitrag zu der in Japan entwickelten Wärmebildkamera für Hera und zum CubeSats-Kontrollzentrum bei ESA/ESEC in Redu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Luxemburg</strong> übernimmt die Führung des &#8218;Juventas&#8216; CubeSats mit dem Radar an Bord und das satellitenübergreifende Kommunikationssystem, das den beiden CubeSats über ein innovatives Netzwerk mit Hera als Datenrelais die Kommunikation mit der Erde ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Portugal</strong> und <strong>Rumänien</strong> entwickeln den Laser-Höhenmesser, der entscheidende Informationen für die autonomen Navigationsfunktionen liefern wird. Darüber hinaus entwickelt Rumänien die Bildverarbeitungseinheit, den Kabelbaum und die elektrische Testausrüstung und trägt auch zur GNC-Entwicklung bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>Tschechische Republik</strong> ist verantwortlich für die vollständige Satellitenstruktur, die Nutzlastsoftware zur Steuerung der Instrumente, die unabhängige Software-Validierung und die Bodenunterstützungsausrüstung für die Satellitenvorflugtests. Sie liefert außerdem Komponenten für das Niederfrequenzradar von Juventas und die Datenverarbeitungssoftware für den zweiten CubeSat.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spanien</strong> entwickelt Heras fortschrittliches Leit-, Navigations- und Kontrollsystem sowie das Kommunikationssystem für den tiefen Weltraum. Außerdem stellt es das Juventas Gravimeter-Instrument zur Verfügung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weitere Länder:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><strong>Österreich</strong> unterstützt mit der Missionsdatenanalyse und -verarbeitung.</li><li><strong>Dänemark</strong> beteiligt sich am Juventas CubeSat und der Remote-Terminal-Einheit.</li><li><strong>Frankreich</strong> stellt das Niederfrequenzradar von Juventas sowie Sternennavigationskameras zur Verfügung und unterstützt die Planung der Nutzlastoperation der CubeSats und Nahbereichsflugbahnen.</li><li><strong>Ungarn</strong> unterstützt die wissenschaftliche Kalibrierung der Kameras.</li><li>Die <strong>Niederlande</strong> entwickeln das neue System, das die CubeSats im tiefen Weltraum aussetzt, und stellen Heras Sonnensensoren zur Verfügung.</li><li>Die <strong>Schweiz</strong> trägt mit Strukturelementen und Mechanismen für die Solarpaneele bei.</li><li><strong>Finnland</strong> stellt den Multispektral-Imager und die Bordausrüstung des zweiten CubeSats sowie die Datenverarbeitungseinheit zur Verfügung.</li><li><strong>Polen</strong> leistet seinen Beitrag mit ausfahrbaren Niederfrequenz-Radar-Antennen für Juventas.</li><li><strong>Irland</strong> liefert eine innovative Trägheitsmesseinheit für die Hera-Mission zur Unterstützung der Navigation im tiefen Weltraum.</li><li>Das assoziierte ESA-Mitgliedsland <strong>Lettland</strong> steuert einen Flugzeitdetektor für den Laser-Höhenmesser der Mission bei.</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/mission-zum-kleinsten-jemals-erreichten-asteroiden/" data-wpel-link="internal">Mission zum kleinsten jemals erreichten Asteroiden</a> (7. Mai 2019)</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/schutz-unseres-heimatplaneten/" data-wpel-link="internal">Schutz unseres Heimatplaneten</a> (1. Mai 2019)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.msg488983#msg488983" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DART und HERA (bisher AIDA)</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gemeinsame Koordination für den Planetenschutz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gemeinsame-koordination-fuer-den-planetenschutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 06:58:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroiden]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen kommt es zu einer seltenen Bündelung von Asteroiden-Aktivitäten in Europa. In Rom, München und Darmstadt kommen Experten aus dem Bereich Planetenschutz und verwandten Feldern zusammen, um gemeinsame Maßnahmen zur Verteidigung vor gefährlichen Weltraumgesteinen zu koordinieren. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. 10. September 2019 &#8211; Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In den nächsten Tagen kommt es zu einer seltenen Bündelung von Asteroiden-Aktivitäten in Europa. In Rom, München und Darmstadt kommen Experten aus dem Bereich Planetenschutz und verwandten Feldern zusammen, um gemeinsame Maßnahmen zur Verteidigung vor gefährlichen Weltraumgesteinen zu koordinieren. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_big_1.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_small_1.gif" alt="ESA – Science Office " width="260"/></a><figcaption>
Hera nähert sich der Einschlagstelle &#8211; Animation 
<br>
(Bild: ESA – Science Office)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">10. September 2019 &#8211; Ein so intensives Niveau der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit wird nicht zuletzt dadurch erreicht, dass ein Asteroideneinschlag verheerende Auswirkungen auf der Erde haben könnte. Dies ist aber auch ein Beweis dafür, dass wir uns an einem Punkt der Weltgeschichte befinden, an dem wir etwas gegen riskante Asteroiden unternehmen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach jüngsten Schätzungen der ESA befinden sich 878 Asteroiden in der &#8222;Risikoliste&#8220;. Dieser ESA-Katalog enthält alle uns bekannten Asteroiden, die in den nächsten 100 Jahren eine &#8222;nicht-nullprozentige&#8220; Chance haben, die Erde zu treffen. Das bedeutet, dass ein unerwarteter Aufprall dennoch nicht auszuschließen ist.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon ein kleiner Asteroid könnte schwere Schäden in bewohnten Gebieten verursachen. Aus diesem Grund ergreift die ESA gemeinsam mit internationalen Partnern Maßnahmen, um Asteroiden aufzuspüren, Technologien zu entwickeln, die sie in Zukunft ablenken könnten, und arbeitet auf internationaler Ebene zusammen, um Maßnahmen zur Risikominderung zu unterstützen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_small_2.jpg" alt="ESA, CC BY-SA 3.0 IGO" width="260"/></a><figcaption>
Infografik: Gefahr durch Asteroiden 
<br>
(Bild: ESA, CC BY-SA 3.0 IGO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die bevorstehenden Treffen werden sich mit wichtigen Themen wie dem Planetenschutz auseinandersetzen. Sie behandeln den derzeit noch geplanten ersten Test der Asteroidenabwehr, die Koordination und Kommunikation von Asteroidenwarnungen und die Frage nach der bestmöglichen Soforthilfe vor Ort. Angesichts der vielen Anstrengungen war der Planet noch nie so gut auf die zwar unwahrscheinliche, aber dennoch sehr reale Bedrohung durch einen Asteroideneinschlag vorbereitet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>11. bis 13. September, AIDA-Workshop in Rom</strong>
<br>
Im Rahmen der gemeinsamen Zusammenarbeit zwischen ESA und NASA &#8222;AIDA&#8220; (Asteroid Impact Deflection Assessment) wird die NASA-Raumsonde DART in den 160 Meter großen Asteroiden&nbsp;Didymos-B (auch bekannt als Didymoon, der kleinere des dualen Asteroidsystems Didymos) stürzen und ihn damit ablenken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Später wird die ESA-Mission <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/mission-zum-kleinsten-jemals-erreichten-asteroiden/" data-wpel-link="internal">Hera</a> die Einschlagsstelle vermessen und möglichst viele Daten über die Auswirkungen dieser Kollision sammeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der AIDA-Workshop bringt Asteroidenforscher und Raumfahrzeugingenieure aus der ganzen Welt zusammen, um die neuesten Entwicklungen in diesem ersten Test zur Asteroidenablenkung zu diskutieren. Geplant ist der Test für 2022. Astronomen von beiden Seiten des Atlantiks werden auch über die jüngsten Beobachtungskampagnen berichten, um weitere Daten über das Asteroidsystem Didymos zu sammeln und so bei der Planung beider Missionen zu helfen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_small_3.jpg" alt="ESO / O. Hainaut / ESA " width="260"/></a><figcaption>
Die Nicht-Erkennung des Asteroiden 2006 QV89 
<br>
(Bild: ESO / O. Hainaut / ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>12. bis 13. September, IAWN/SMPAG-Treffen in München</strong>
<br>
Das Internationale Netzwerk für Asteroidenwarnung (<a class="a" href="https://iawn.net/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">IAWN</a>), das derzeit von der NASA geleitet wird, und die von der ESA geleitete Beratungsgruppe für die Planung von Raumfahrtmissionen (<a class="a" href="https://www.cosmos.esa.int/web/smpag" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">SMPAG</a>) treffen sich in regelmäßigen Abständen, um über alle Aspekte zu sprechen, die sich mit dem Asteroiden befassen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die UNO hat beide Gruppen das Mandat erteilt, auf internationaler Ebene verschiedene Maßnahmen zur Bewältigung von Asteroidenrisiken zu koordinieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgerichtet werden die aktuellen Treffen von der <a class="a" href="https://www.eso.org/public/germany/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Europäischen Südsternwarte in Garching</a>, München. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Teilnehmer werden über die jüngste &#8222;Nicht-Erkennung&#8220; des Asteroiden 2006 QV89, die neuesten Nachrichten aus dem&nbsp;Minor Planet Center und die Art und Weise, wie Asteroidenwarnungen an die Öffentlichkeit und die Medien übermittelt werden, diskutieren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12092019085841_small_4.jpg" alt="Sandia Labs CC BY-NC-ND 2.0" width="260"/></a><figcaption>
Meteor über Tscheljabinsk &#8211; Rendering 
<br>
(Bild: Sandia Labs CC BY-NC-ND 2.0)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>16. bis 17. September, ESA, Dritter Workshop für Notfallmaßnahmen im ESOC</strong>
<br>
Vertreter von Katastrophenschutzbehörden aus sechs Ländern, darunter Deutschland, die Schweiz und die USA, sowie aus dem <a class="a" href="https://www.unoosa.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Büro der Vereinten Nationen für Weltraumangelegenheiten</a> werden an diesem Workshop im Satellitenkontrollzentrum der ESA in Darmstadt teilnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es handelt sich hierbei um den dritten Teil einer Reihe von Workshops zur Gefahrenabwehr, mit denen eine Verbindung zwischen der ESA und den nationalen Katastrophenschutzbehörden hergestellt werden soll. Damit soll sichergestellt werden, dass die nationalen Behörden die Bedrohung durch Asteroiden verstehen und wissen, wie die ESA sie bei ihrer Arbeit zum Schutz von Leben und Infrastruktur vor Ort unterstützen kann  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese drei Treffen zeigen die vielfältigen Aktivitäten, die derzeit weltweit stattfinden, um das Risiko eines Asteroideneinschlags zu begrenzen, Frühwarnungen vor einer solchen Bedrohung zu gewährleisten und sich bei einem trotz unwahrscheinlichen Einschlags auf den Ernstfall vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr Informationen über die Aktivitäten der ESA im Bereich Planetenschutz finden Sie <a class="a" href="https://www.esa.int/Space_Safety/Planetary_Defence/Asteroids_and_Planetary_Defence" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">hier</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Animation oben stammt aus dem neuen Trailer zur Hera-Mission mit Rockstar Brian May. Klicken Sie <a class="a" href="https://images.raumfahrer.net/videos/1906031ARENESAScienceOffice.mp4" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">hier</a>, um es in voller Länge zu sehen </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=669.msg460911#msg460911" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Erdnahe Asteroiden (NEOs)</a> </li></ul>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=13528.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HERA (bisher AIDA)</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Asteroid Impact Mission: Konsolidierungsphase begonnen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroid-impact-mission-konsolidierungsphase-begonnen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2016 14:42:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
		<category><![CDATA[AIM]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid Impact Mission]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OHB beginnt mit Konsolidierungsphase der Asteroid Impact Mission. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen, 8. November 2016 &#8211; Die OHB System AG, Tochtergesellschaft der börsennotierten Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE (Prime Standard, ISIN: DE0005936124), hat sich im Wettbewerb durchgesetzt und erfolgreich die Definitionsphase der ESA-Mission „Asteroid Impact and Deflection Mission“ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB beginnt mit Konsolidierungsphase der Asteroid Impact Mission. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AIMbeobachtetDidymoonnachDARTEinschlagOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AIMbeobachtetDidymoonnachDARTEinschlagOHB26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>AIM beobachtet Didymoon nach dem DART-Einschlag. (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 8. November 2016 &#8211; Die OHB System AG, Tochtergesellschaft der börsennotierten Technologie- und Raumfahrtgruppe OHB SE (Prime Standard, ISIN: DE0005936124), hat sich im Wettbewerb durchgesetzt und erfolgreich die Definitionsphase der ESA-Mission „Asteroid Impact and Deflection Mission“ (AIM) erreicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das ist ein großer Erfolg für uns und eine Ehre für OHB, nun das einzig verbliebene Konsortium in der Definitionsphase von AIM zu führen. Damit ist OHB Teil des weltweit ersten Projekts mit dem Ziel herauszufinden, wie die Erde vor einem Asteroideneinschlag geschützt werden könnte. Eine wichtigere Mission kann es wohl kaum geben&#8220;, sagt OHB Vorstandsvorsitzender Marco Fuchs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel der Mission ist es, einen entfernten Zwillings-Asteroiden namens Didymos zu erforschen und zu erfassen. Dann soll beobachtet werden, was bei einem Zusammenstoß mit dem von der NASA ausgesandten Raumfahrzeug geschieht. Die gesammelten Daten sollen anschließend helfen, Verteidigungsstrategien für den Fall zu entwickeln, dass ein Asteroid auf der Erde kollidieren würde. Darüber hinaus bietet die Mission eine hervorragende Möglichkeit neue Plattformtechnologien für zukünftige Weltraummissionen zu validieren. Dazu führt OHB das europäische Konsortium mit QinetiQ Space (Belgien), GMV (Spanien), Antwerpen Space (Belgien), Astronika (Polen), GMV-PL (Polen), Spin.Works (Portugal), GMV-PT Portugal) und GMV-RO (Rumänien), das gerade mit der detaillierten Definition der Mission begonnen hat – noch bevor die endgültige Entscheidung der ESA über die tatsächliche Umsetzung der Mission getroffen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die größte Herausforderung ist derzeit der knappe Zeitplan. Die Mission muss bereits im Oktober 2020 gestartet werden, um das Zeitfenster zu treffen, an dem der Asteroid und sein Mond der Erde am nächsten sind. „Deshalb sind Leitung und Navigation ganz entscheidende Teile des Missionskonzepts“, sagt OHB-Projektleiter Marc Scheper. „Zunächst einmal muss das Raumfahrzeug über eine Distanz von 480 Millionen Kilometern seinen Weg zum Zielasteroiden finden. Die nächste Aufgabe besteht darin, über visuelle Erkennung um Didymos herum zu manövrieren, ohne dabei allzu viel Treibstoff zu verbrauchen“, so Scheper weiter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die AIM-Mission wird alle technischen Daten liefern, die für die Validierung von Wirkungsmodellen erforderlich sind. &#8222;Die breite Palette von Aktivitäten, die derzeit durchgeführt wird unterstreichen, dass AIM immer mehr zu einem echten europäischen Projekt wird&#8220;, sagt Ian Carnelli, Programmmanager der ESA. &#8222;Wir haben gerade unsere detaillierte Definitionsphase mit der Industrie begonnen. Die Entscheidung über die vollständige Umsetzung der Mission wird dann auf dem Ministerrat der ESA im Dezember getroffen. Das ist ein wirklich wichtiger Schritt, um unser Tempo hoch zu halten und neue Ansätze zu testen, die eine schnellere Realisierung durch die Integration von ESA-, Industrie- und Nutzlastteams ermöglichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das gemeinsame AIDA-Programm wird auch für die Raumfahrtagenturen ESA und NASA von strategischem Nutzen sein. &#8222;Nachdem NASA und ESA ihre innovative Zusammenarbeit im gemeinsamen AIDA-Programm fortsetzen, ist es sehr inspirierend die Fortschritte bei der Entwicklung des AIM-Designs zu sehen&#8220;, erklärte Lindley Johnson, Programmdirektor des Planetary Defense Coordination Office der NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich werden AIM und DART unabhängig voneinander wertvolle Ergebnisse erzielen. Und durch das gemeinsame AIDA-Programm werden sich im Rahmen der internationalen Asteroidenabwehr zahlreiche Synergieeffekte realisieren lassen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hintergrund zu AIM, DART und AIDA</h2>



<p class="wp-block-paragraph">AIM muss vor Ende 2022 in Position sein. Für diesen Zeitpunkt ist der Double Asteroid Redirection Test (DART) der NASA geplant. Der Zusammenstoß mit dem Asteroidenmond wird dabei in Vor- und Nachphase detailliert aufgezeichnet. Anhand dieser Beobachtungen wird man bestimmen können, inwieweit der Aufprall von DART die Bewegung des Mondes verändert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Missionen AIM und DART sind zwei Komponenten einer internationalen Mission von ESA und NASA zur Demonstration einer Asteroidenablenkung namens Asteroid Impact and Deflection Assessment (AIDA).</p>



<p class="wp-block-paragraph">AIDA ist ein spannendes und kostengünstiges Konzept zur Demonstration unterschiedlicher Techniken, durch die sich wertvolle Erkenntnisse in der Erforschung von Asteroiden und zum Schutz der Erde gewinnen lassen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Asteroidenabwehr &#8211; ein Testversuch wird konkreter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asteroidenabwehr-ein-testversuch-wird-konkreter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 20:47:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
		<category><![CDATA[AIM]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroidenabwehr]]></category>
		<category><![CDATA[DART]]></category>
		<category><![CDATA[Didymoon]]></category>
		<category><![CDATA[Didymos]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ende März begannen bei der ESA die ersten Entwurfsarbeiten für einen Einschlag-Versuch zur Asteroidenabwehr in Zusammenarbeit mit der NASA. Zielobjekt ist der kleinere Asteroid des Zwillingssystems Didymos (griechisch für Zwilling). Die der Beobachtung dienende Sonde der Europäer soll bereits 2020 auf den Weg gebracht werden. Die US-Amerikaner werden ihre Impact-Sonde 2022 starten. Ein Beitrag von [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ende März begannen bei der ESA die ersten Entwurfsarbeiten für einen Einschlag-Versuch zur Asteroidenabwehr in Zusammenarbeit mit der NASA. Zielobjekt ist der kleinere Asteroid des Zwillingssystems Didymos (griechisch für Zwilling). Die der Beobachtung dienende Sonde der Europäer soll bereits 2020 auf den Weg gebracht werden. Die US-Amerikaner werden ihre Impact-Sonde 2022 starten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07042015224752_small_1.jpg" alt="ESA – AOES Medialab" width="260"/><figcaption>
So könnte es aussehen – künstlerische Impression eines Impact-Versuches 
<br>
(Bild: ESA – AOES Medialab)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diagnose ist das eine, eine erfolgversprechende Therapie das andere. Bei der Identifizierung erdnaher Asteroiden scheint man inzwischen doch ziemlich weit gekommen zu sein, auch wenn das Überraschungen wie dem Tscheljabinsker Meteoriten 2013 nicht ausschließt. Die Frage, was man aber bei einem Befund „Kollisionskurs“ machen könnte, ist noch immer nur Gegenstand theoretischer Überlegungen. Praktische Erfahrungen sollen 2022 im Rahmen eines internationalen Projektes von NASA und ESA gewonnen werden. Die Gesamtmission läuft unter dem Namen „Asteroid Impact &amp; Deflection Assessment“ (AIDA), zu deutsch etwa Mission zur Bewertung eines Asteroiden Einschlag- und Ablenkversuches.  Der von der ESA übernommene Part heißt  „Asteroid Impact Mission“ (AIM) und dient der Zieluntersuchung. Ende März 2015 war Startschuss für die ersten Entwurfsarbeiten. Der Beitrag der US-Amerikaner ist der „Double Asteroid Redirection Test“ (DART) und stellt den eigentlichen Einschlagversuch dar.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Versuchs ist der Doppelasteroid Didymos. Der größere der beiden Himmelskörper hat einen Durchmesser von 800 Metern und wird von einem 170 Meter durchmessenden Mond umkreist, der zur Unterscheidung inoffiziell häufig Didymoon genannt wird. Das Doppelsystem wurde unter anderem deshalb aufgewählt, weil feine Störungen oder Auslenkungen der Didymoon-Umlaufbahn leichter zur registrieren sind als der Einfluss eines solchen Einschlags auf die Sonnenumlaufbahn eines Asteroiden. Im Jahr 2022 wird Didymos bis auf 11 Millionen Kilometer und damit vergleichsweise nahe an die Erde herabkommen. Das ermöglicht zusätzlich die Beobachtung und Analyse des Einschlags und seiner Wirkung von der Erde aus.    </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der kleinere Didymoon ist das eigentliche Ziel des Demonstrationsversuches zur Asteroidenabwehr. Die AIM-Sonde der ESA startet voraussichtlich im Oktober 2020 und wird im August 2022 dort ankommen, um den Mond vorab für spätere Vorher-/Nachher-Vergleiche untersuchen zu können. Sowohl die Oberfläche wie auch der innere Aufbau sollen mit Hilfe hochauflösender Instrumente optisch, thermisch sowie mit Hilfe eines Radars kartiert werden. Das Konzept sieht weiterhin vor, auf Didymoon eine Landeeinheit abzusetzen. Der AIM-Lander könnte damit zumindest teilweise aus den Erfahrungen der Philae-Landung profitieren. Doch damit nicht genug. Denkbar sind auch zwei oder mehr Cube-Satelliten an Bord der Muttersonde, die zusätzliche Daten aus der nächsten Umgebung des Mondes liefern könnten. Die Datenübermittlung zur Erde soll Laser-gestützt zur entsprechend ausgerüsteten ESA-Bodenstation auf Tenerifa erfolgen.             </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die DART-Sonde soll im Oktober 2022 bei Didymos ankommen und direkt mit einer Geschwindigkeit von sechs Kilometern pro Sekunde in Didymoon einschlagen. Wegen ihres beschränkten Daseinszweckes wird sie ausschließlich für einen kurzen Präzisionsendanflug konzipiert und keine wissenschaftliche Ausrüstung mit sich führen. Die optische Navigation im Endanflug soll älteren Konzeptionen aus dem Jahr 2012 zu Folge das aus der Plutosonde New Horizons bekannte LORRI-Teleskop in Verbindung mit bewährten autonomen Flugkorrekturalgorithmen leisten. Die Masse der Einschlagsonde soll rund 330 Kilogramm betragen. Abhängig von der Dichte von Didymoon dürfte das nach damaliger Schätzung die Umlaufzeit um bis zu etwa ein Prozent ändern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07042015224752_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07042015224752_small_2.jpg" alt="ESA-Science Office" width="260"/></a><figcaption>
Die ESA-Sonde AIM im Didymos-System 
<br>
(Bild: ESA-Science Office)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den erdgebundenen Teleskopen wird AIM den Einschlag aus sicherer Entfernung möglichst genau beobachten. Laut ESA-Missions-Manager Ian Carnelli sollen so die Veränderungen an der Einschlagstelle dokumentiert und die Auswirkungen auf den Orbit des Mondes analysiert werden. Der Erfassung der aufsteigenden Staub- und Gesteinswolke kommt dabei besondere Bedeutung zu. Von der Analyse des Materialauswurfes aus dem Einschlagkrater erhofft man sich Antworten auf die wegen ihrer vielen Unbekannten seit zwei Jahrzehnten diskutierte Frage der Dichte von Asteroiden und der damit möglichen tatsächlichen Impulsübertragung. Mit dem Wissen über die Reaktion eines Asteroiden auf die Aufschlagenergie eines vergleichsweise kleinen Einschlagkörpers sollen vorhandene Labormodelle kalibriert und verbessert werden. Auch wenn so ein einzelner Versuch keine breite statistische Basis liefert, ist Carnelli optimistisch. Der Versuch sei Grundlage für alle weiteren Planungen von Abwehrstrategien. Man werde erstmals die Kraft ermitteln, die notwendig ist, um einen Erd-bedrohenden Asteroiden mit Didymoon-Charakeristika aus seiner Bahn zu lenken.         </p>



<p class="wp-block-paragraph">Didymoon ist nicht der erste Beschuss eines Himmelkörpers. 2005 wurde der Komet Tempel-1 von der Sonde Deep Impact aus mit einem 372 Kilogramm schweren und auf 10,3 Kilometer pro Sekunde beschleunigten Kupferprojektil beschossen. Tempel-1 ist mit 7,6 mal 4,9 Kilometern jedoch erheblich größer als Didymoon und blieb völlig unbeeindruckt auf seiner Umlaufbahn. Beim kleineren Didymoon ist die Wahrscheinlichkeit einer messbaren Auswirkung auf den Orbit entsprechend höher. Umgekehrt ist aber eine erheblich größere Präzision beim Zielanflug gefordert. Falls alles gelingt, wäre die Beeinflussung des Orbits eines natürlichen Himmelskörpers die eigentliche Premiere in der Geschichte der Raumfahrt.  Die Versuchsplaner weisen vorsichtshalber auch darauf hin, dass der Zwillingsasteroid Didymos den Erdorbit nicht kreuzt und daher auch keine Gefahr bestehe, dass der Ablenkungsversuch zu einer Einschlaggefahr auf der Erde führen könnte.                         </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen bei Raumfahrer.net:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/deep-impact-aktueller-status/" data-wpel-link="internal"> Deep Impact &#8211; Aktueller Status</a> </li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/asteroidenabwehr-ein-testversuch-wird-konkreter/" data-wpel-link="internal">Asteroidenabwehr &#8211; ein Testversuch wird konkreter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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