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	<title>Alexander Gerst &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<title>Alexander Gerst &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Europäischer Raumfahrtgipfel in Sevilla am 6. und 7. November 2023</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/europaeischer-raumfahrtgipfel-in-sevilla-am-6-und-7-november-2023/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Nov 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 6. November 2023. 6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Mehr Nachhaltigkeit und mehr Wettbewerb für die europäische Raumfahrt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 6. November 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="248" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg" alt="Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)" class="wp-image-133246" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ESARatbeimeuropRaumfahrtgipfelESASCorvaja60-300x124.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Gruppenbild ESA-Rat beim europäischen Raumfahrtgipfel
Minister und Regierungsvertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten sowie Vertreter der Europäischen Kommission treffen sich am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla zum zweiten Raumfahrtgipfel. (Bild: ESA /S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">6. November 2023 &#8211; Raumfahrttechnologien und -anwendungen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken und können vielfältig zur Lösung globaler Herausforderungen beitragen. So hat Raumfahrt eine klimapolitische, industriepolitische und sicherheitspolitische Dimension und Relevanz. Gleichzeitig verändern sich die Rahmenbedingungen für Raumfahrtaktivitäten und der Raumfahrtsektor selbst mit hohem Tempo.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim europäischen Raumfahrtgipfel am 6. und 7. November 2023 im spanischen Sevilla einigten sich die 22 ESA-Mitgliedsstaaten vor diesem Hintergrund auf eine Resolution mit den Schwerpunkten einer grünen und nachhaltigen Raumfahrt, eines unabhängigen, verlässlichen und international wettbewerbsfähigen Zugangs zum All sowie neue Beschaffungsansätze der Europäischen Weltraumorganisation ESA, um die Zusammenarbeit zwischen ESA und Industrie kommerzieller und dienstleistungsbasierter zu gestalten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischerRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)" class="wp-image-133250"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Am 6. und 7. November 2023 trafen sich Vertreter der 22 ESA-Mitgliedsstaaten und der EU im spanischen Sevilla, um die Weichen der europäischen Raumfahrt bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland zu stellen. An der Spitze der deutschen Delegation standen die Luft-und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, Dr. Anna Christmann (MdB), und DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer, Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR. Mit dabei auch der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Innovation und Wettbewerb</strong><br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.<br>„Von Sevilla geht ein starkes Zeichen für die Zukunft der europäischen Raumfahrt aus. Mit der European Launcher Challenge setzen wir auf Wettbewerb und Innovation bei Trägerraketen. Das wird ein Meilenstein für den europäischen Zugang zum All. Es freut mich, dass wir während des deutschen Vorsitzes des ESA-Ministerrates so gemeinschaftlich neue Wege für einen starken europäischen Raumfahrtstandort gehen&#8220;, erklärt Luft- und Raumfahrtkoordinatorin Dr. Anna Christmann (MdB), die die Bundesregierung in Sevilla vertritt und den ESA-Rat am 6. November mit ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher geleitet hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf den europäischen Trägerraketen-Markt ist in Sevilla ein Durchbruch gelungen. Die von Deutschland initiierte sogenannte „European Launcher Challenge“ ebnet den Weg für einen effizienteren künftigen Trägersektor. „Damit haben wir einen Paradigmenwechsel erreicht: Wir wollen den Markt für den Wettbewerb kommerzieller Trägerraketen öffnen und damit mehr Kosteneffizienz und Resilienz schaffen. Denn in Europa können wir nur dann unabhängig und wettbewerbsfähig werden, wenn wir den Ansätzen aus der Vergangenheit eine neue Vision gegenüberstellen“, erläutert Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstandsmitglied und Generaldirektor der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der mit seinem Team in Bonn die deutschen Positionen der Konferenz vorbereitet und mit der Bundesregierung abgestimmt hat. Die gemeinsame Umsetzung der European Launcher Challenge sei der entscheidende Schritt in diese Richtung und solle nun bis zur nächsten Ministerratskonferenz 2025 in Deutschland vorbereitet werden, so Dr. Pelzer weiter.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuRaumfahrtgipfelSevillaDLR26.jpg" alt="Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)" class="wp-image-133248"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Deutschland hat aktuell den Vorsitz im ESA-Rat. Dr. Anna Christmann (MdB), die Luft- und Raumfahrtkoordinatorin der Bundesregierung, hat die Sitzung des ESA-Rates auf Ministerebene am 7. November 2023 im FIBES Konferenz-Center in Sevilla geleitet. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA-Mitgliedsstaaten sicherten zudem die notwendige Unterstützung für den baldigen Erststart der Ariane 6 sowie die weitere Nutzung der Vega-C als feste Bestandteile der europäischen Launcher-Familie für institutionelle und kommerzielle Starts zu.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus grüne und nachhaltige Raumfahrt</strong><br>Darüber hinaus unterstützen die Mitgliedsstaaten die Ankündigung einer internationalen „Zero Debris“-Charter, die das Ziel hat, durch Raumfahrt verursachte Emissionen und Weltraumrückstände im Weltall selbst zu minimieren und Nachhaltigkeit zu stärken. Im Rahmen des informellen ESA-EU-Rates am 7. November soll zudem eine Deklaration verabschiedet werden, die den Nutzen und die Bedeutung der Raumfahrt für die europäischen Klimaziele und das kommerzielle Potenzial des europäischen Raumfahrtökosystems betont.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Für Deutschland hat die Förderung des Klimaschutzes und die Nutzung von sauberen Technologien, die nur geringe bis keine Treibhausgasemissionen verursachen, oberste Priorität. Weltraumgestützte Daten und Dienste stellen hier ein entscheidendes Puzzleteil dar. Ohne unsere Aktivitäten im Weltraum könnten wir den Klimawandel nicht systematisch verfolgen und effektiv auf die Klimakrise reagieren. Zur grünen Raumfahrt gehört auch das Thema Nachhaltigkeit im All. Wir sind uns innerhalb der ESA-Mitgliedsstaaten einig, dass wir diese Schwerpunkte konkret ausbauen und vertiefen müssen, wenn wir unseren eigenen Zielen, dem Pariser Klimaabkommen und dem EU-Green Deal, gerecht werden wollen“, betont DLR-Vorstandsmitglied Dr. Walther Pelzer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fokus Kommerzialisierung und Exploration</strong><br>Das zweite Schwerpunktthema – die ESA als Motor für Europas Zukunft in der Raumfahrt und die Modernisierung der Durchführung ihrer Programme – umfasst neben der Frage des sicheren und eigenständigen Zugangs zum All auch nächste Schritte in der Weltraumexploration auf der Basis von Kommerzialisierung, dienstleitungsbasierten Ansätzen und konkurrenzfähigen Beschaffungsmodellen. Auf Wunsch vieler ESA-Mitgliedstaaten, auch Deutschlands, soll es vorbereitende Studien für einen Frachtdienst im so genannten Low Earth Orbit (LEO) geben. Dieser niedrige Erdorbit reicht bis in etwa 2.000 Kilometer Höhe, die meisten Satelliten und auch die Internationale Raumstation befinden sich hier. Auch hier sollen neue Beschaffungsansätze etabliert werden, ähnlich wie bei der „European Launcher Challenge“. Dazu soll ein kommerzieller Wettbewerb für einen Cargo-Rückholservice starten, bei dem sich Unternehmen aus Europa bewerben können, die bis 2028 Nachschub zur Internationalen Raumstation liefern und die Fracht zur Erde zurückbringen. Die öffentliche Finanzierung für die ersten Phasen des Projekts ist laut ESA bereits gesichert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg555566#msg555566" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Hessen in Space</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hessen-in-space/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 20:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei. Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022. 4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Erste „Hessen in Space“-Konferenz dient als Forum für Austausch und Impulse. Eine Pressemitteilung der Hessischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Hessische Staatskanzlei 4. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-rl_caption="" title="Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl76735HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">4. November 2022 &#8211; Hessens Ministerpräsident Boris Rhein will den Raumfahrtstandort Hessen stärken und weiter voranbringen. „Wenn es um den Weltraum geht, denken viele an Science-Fiction. Dabei leistet die Raumfahrt schon jetzt Bedeutendes für unser aller Leben. Bilder aus dem All liefern uns nicht nur wichtige Erkenntnisse zum Zustand unserer Erde, die Satelliten warnen auch vor Extremwetterereignissen, versorgen die Menschen mit schnellem Internet und sorgen dafür, dass wir uns überall auf der Welt zurechtfinden. Wenn wir auf die drängendsten Aufgaben der Zukunft blicken, können wir davon ausgehen, dass die Raumfahrt noch stärker an Bedeutung gewinnen wird“, sagte der Ministerpräsident bei der ersten „Hessen in Space“-Konferenz der Landesregierung am Freitag in Frankfurt und ergänzte: „Wir werden den Raumfahrtstandort Hessen weiter voranbringen. Dabei setzen wir auch darauf, die relevanten Akteure in unserem Land besser zu vernetzen. Der heutige Austausch kann auch für die eigene Arbeit ein wichtiger Impulsgeber sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wichtige Raumfahrt-Akteure in Hessen beheimatet: ESOC und EUMETSAT</strong><br>Hessen sei ein bedeutender Raumfahrtstandort, gerade weil mit ESOC (European Space Operations Centre) und EUMETSAT (European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) in Darmstadt gleich zwei wichtige europäische Institutionen im Land beheimatet seien, sagte Rhein weiter. Außerdem seien bedeutende Einrichtungen, Hochschulen und Unternehmen in Hessen angesiedelt, die den Weltraum erforschten und deren Erkenntnisse wichtig für die Entwicklung technischer Innovationen seien. „Wir sind uns über dieses Potenzial in unserem Land sehr bewusst. Mit dem hessischen Raumfahrtkoordinator haben wir einen der renommiertesten Experten als Ansprechpartner in unserem Land. Er hat die Raumfahrtstrategie der Hessischen Landesregierung erarbeitet, die wir aktuell umsetzen“, sagte der Ministerpräsident. Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner ist seit dem 1. August 2021 im Amt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rund 175 Vertreterinnen und Vertreter der Raumfahrt hatten sich für die erste „Hessen in Space“-Konferenz angemeldet. Sie stammen aus Wissenschaft, Wirtschaft und den öffentlichen Institutionen in Hessen. Darüber hinaus präsentierten sich sieben Einrichtungen auf dem „Markplatz“, darunter die Deutsche Raumfahrtagentur, das Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, DEV-Systemtechnik und die Universität Gießen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/tl13570HessischeStaatskanzleiThomasLohnes26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Ministerpräsident Boris Rhein und ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst besuchten den „Markplatz“ mit Informationsständen u.a. von der Deutschen Raumfahrtagentur, des Centrum für Satellitennavigation Hessen cesah GmbH, der DEV-Systemtechnik und der Universität Gießen. (Bild: Hessische Staatskanzlei / Thomas Lohnes)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam mit ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst, dem hessischen Raumfahrtkoordinator Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner und dem EUMETSAT-Programmdirektor Cristian Bank diskutierte Ministerpräsident Boris Rhein auf der Konferenz auch über die Potenziale der Branche.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich freue mich, dass in vielen Bundesländern die Wichtigkeit der Raumfahrt erkannt wird. Mit unserem Satellitenkontrollzentrum ESOC in Darmstadt hat die Europäische Weltraumorganisation ESA einen besonderen Bezug zu Hessen. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit dem Land zu intensivieren und Hessen beim Umsetzen der Raumfahrtstrategie zu unterstützen“, sagte ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Professor Dr. Wörner zeigte sich hoch erfreut über die große Resonanz der Veranstaltung: „Die heutige Konferenz zeigt, dass Hessen wirklich ein sehr beeindruckender Raumfahrtstandort ist – mit Akteuren in nahezu allen Bereichen der Raumfahrt mit einer beeindruckenden Breite an Forschungsthemen, an Angeboten und an Geschäftsmodellen. Wir sind auf dem richtigen Weg und nehmen die uns selbst gegebene Aufgabe ernst, die Hessische Raumfahrtstrategie mit Leben zu füllen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„EUTMETSAT integriert innovative Lösungen aus der Weltraumbeobachtung in die tagtägliche Arbeit“, sagte Programmdirektor Bank und fügte hinzu: „Über unsere EUMETSAT-Satellitenprogramme schaffen wir dadurch ständig neue und verbesserte Angebote. Die Daten, die wir bereitstellen, können beispielsweise Bürgerinnen und Bürger in Hessen, Deutschland und Europa vor Extremwetterereignissen warnen und liefern wichtige Erkenntnisse, wie wir dem Klimawandel begegnen können. Wir sind mit der Hessischen Landesregierung stetig im Austausch und freuen uns sehr, dass die Branche im Blickpunkt ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg539910#msg539910" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-nachwuchsfoerderung-mit-weltrekord/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 09:28:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[DLR_School_Lab]]></category>
		<category><![CDATA[Ulf Merbold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DLR_Raumfahrt_Show: DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR.0 Jetzt ist es offiziell: Die Aufführung der DLR_Raumfahrt_Show am 7. Juni 2019 im Erfurter Steigerwaldstadion war die weltweit größte Wissenschaftsshow aller Zeiten. Nach eingehender Prüfung wurde das nun vom Guinnessbuch der Rekorde bestätigt. 15.966 Schülerinnen und Schüler hatten an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">DLR_Raumfahrt_Show: DLR-Nachwuchsförderung mit Weltrekord. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.0</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtDLRCCBY30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtDLRCCBY3060.jpg" alt=""/></a><figcaption>DLR_Raumfahrt_Show mit Astro-Alex in Erfurt.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Jetzt ist es offiziell: Die Aufführung der DLR_Raumfahrt_Show am 7. Juni 2019 im Erfurter Steigerwaldstadion war die weltweit größte Wissenschaftsshow aller Zeiten. Nach eingehender Prüfung wurde das nun vom Guinnessbuch der Rekorde bestätigt. 15.966 Schülerinnen und Schüler hatten an diesem Tag die Bühnenpräsentation des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) verfolgt, bei der auch die deutschen ESA-Astronauten Ulf Merbold und Alexander Gerst auftraten. Der neue Weltrekord überbietet die bisherige Bestmarke – aufgestellt bei einer Veranstaltung im englischen Birmingham, wo rund 11.000 Personen anwesend waren.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/besuchershowerfurtdlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/besuchershowerfurtdlr60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Junge Besucher der DLR_Raum­fahrt_Show.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Rekord-Veranstaltung in Erfurt, die in Zusammenarbeit mit der dortigen Nachwuchs-Initiative „Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen“ durchgeführt wurde, bildete den Auftakt für eine deutschlandweite Tour, mit der das DLR im vergangenen Jahr insgesamt 56.000 Kinder und Jugendliche für Raumfahrt und damit für Forschung und Technik begeistern konnte. Bei der DLR_Raumfahrt_Show handelte es sich um eine interaktive Bühnenpräsentation, die in den Jahren 2018 und 2019 quer durch Deutschland an zahlreichen Orten aufgeführt wurde – teils in der Aula von Schulen, teils in großen Stadthallen. Dabei führte das Moderationsteam durch ein kurzweiliges Programm aus verblüffenden Bühnen-Experimenten, faszinierenden Videos und Saalaktionen, bei denen das ganze Publikum mitmachen durfte. So zählten hunderte von Kindern lauthals den Countdown mit, stellten mit großen leuchtenden Kugeln als Planeten das Sonnensystem nach oder staunten, wie sich ein Schokokuss unter einer Vakuumglocke aufblähte.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtnr2dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/dlrraumfahrtshowerfurtnr2dlr60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Zweite Veranstaltung der DLR_Raum­fahrt_Show.<br>(Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie groß das Interesse der Schulen an dieser unterhaltsamen Art der Wissensvermittlung ist, zeigte sich bereits bei der Premiere im Erfurter Stadion: Schon vier Tage nach der Ankündigung waren sämtliche verfügbaren Plätze ausgebucht – von insgesamt über 200 Schulen aus der näheren und weiteren Umgebung. Sonderzüge und zusätzliche Busverbindungen waren nötig, um dem Ansturm am Morgen des 7. Juni gerecht zu werden. Neben den knapp 16.000 Kindern, die hier vormittags teils auf dem Spielfeld, teils auf den Tribünen Platz nahmen, wurde daher abends für Familien mit Kindern eine zweite Aufführung angesetzt – nochmals mit rund 9.000 Zuschauern. Beide Male nahm die DLR-Präsentation das Publikum mit auf eine „Gedankenreise zum Mond“, bevor mit Ulf Merbold und Alexander Gerst zwei Astronauten aus erster Hand von ihren Erlebnissen im Weltraum berichteten. Gerst verband mit dem Event noch eine ganz persönliche Erinnerung: Als er im Jahr zuvor auf der ISS war, hatten sich 1.500 Schülerinnen und Schüler im Erfurter Stadion versammelt und den Schriftzug „HALLO ALEX“ geformt. Das Foto wurde vom DLR an den ESA-Astronauten übermittelt, der sich via Twitter mit „Danke Erfurt!“ revanchierte. Mit seinem Auftritt im Steigerwaldstadion löste er die Zusage ein, sich auch vor Ort für die Grüße zu bedanken.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="aligncenter size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/buehneshowerfurtdlrccby30.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-rl_caption="" title="Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern. (Bild: DLR (CC-BY 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/buehneshowerfurtdlrccby3060.jpg" alt="" width="600" height="243"/></a><figcaption>Die DLR_Raumfahrt_Show in Erfurt mit dem Moderationsteam Dirk Stiefs, Nadine Hadad und Tobi Bohnhardt und mit über 15.000 begeisterten Zuschauern.<br>(Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die DLR_Raumfahrt_Show, die in den Jahren 2018 und 2019 zusammen vor mehr als 80.000 jungen Zuschauerinnen und Zuschauern aufgeführt wurde, war eine Aktion der DLR-Nachwuchsförderung. Sie ergänzte viele andere Angebote für Schulen wie die Schülerlabore des DLR, die sogenannten DLR_School_Labs, oder auch das DLR-Jugendportal DLR_next. Der Event in Erfurt wurde in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Spiel- und Freizeitplätze der Generationen und mit maßgeblicher Unterstützung durch die Arena GmbH, das Amt für Bildung und das Verkehrsamt der Stadt Erfurt sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA realisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Aufzeichnung der DLR_Raumfahrt_Show ist auf YouTube zu sehen:<br><a href="https://www.youtube.com/watch?v=l8l9m093s_U" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.youtube.com/watch?v=l8l9m093s_U</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg492396#msg492396" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<title>Schulprojekt feiert Auftakt in der experimenta</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/schulprojekt-feiert-auftakt-in-der-experimenta/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Sep 2019 06:59:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grundschüler säen Wildblumenwiesen mit Samen aus dem All. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Was ist biologische Vielfalt? Was bedeuten Blumen für uns und unsere Umwelt? Und was haben Blumen mit Raumfahrt zu tun? Diesen und weiteren Fragen können Grundschülerinnen und Grundschüler bei der Schulaktion &#8222;Space Seeds&#8220; nachgehen. Bei [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Grundschüler säen Wildblumenwiesen mit Samen aus dem All. Eine  Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906WildblumenCCBY301500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906WildblumenCCBY30260.jpg" alt="DLR-Schulaktion &quot;Weltraumblumen beobachten&quot;
(Bild: DLR (CC-BY 3.0))"/></a><figcaption>DLR-Schulaktion &#8222;Weltraumblumen beobachten&#8220;<br> (Bild: DLR (CC-BY 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Was ist biologische Vielfalt? Was bedeuten Blumen für uns und unsere Umwelt? Und was haben Blumen mit Raumfahrt zu tun? Diesen und weiteren Fragen können Grundschülerinnen und Grundschüler bei der Schulaktion &#8222;Space Seeds&#8220; nachgehen. Bei dem Forschungs- und Experimentierprojekt werden Schulkinder zu Wissenschaftlern und erforschen Wildblumensamen, die zusammen mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation ISS waren. Das Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn organisiert das bundesweite Wissenschaftsprojekt für Grundschulen und hatte fünf Päckchen mit Samenmischungen als Teil der &#8222;horizons&#8220;-Mission ins All geschickt. Als  erste Schule erhält am&nbsp;6. September 2019 die Silcherschule aus Heilbronn die aus dem All zurückgekehrten Blumensamen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auftaktveranstaltung im Science Dome der &#8222;experimenta&#8220; in Heilbronn</strong><br>In Kooperation mit Deutschlands größtem Science Center, der &#8222;experimenta&#8220; in Heilbronn, werden die Wildblumensamen im Science Dome  während einer Feierstunde übergeben.&nbsp;Der Science Dome der Lern- und Erlebniswelt mit seiner 100 Quadratmeter großen Bühne und seiner als Projektionsfläche dienenden spektakulären Kuppel bildet dabei den besonderen Rahmen. Ehrengäste des Abends sind die Schülerinnen und Schüler der Silcherschule aus Heilbronn. Sie erhalten die ersten Päckchen der Blumensamen, die mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der ISS waren. Gemeinsam mit ISS-Missions-Manager Volker Schmid vom DLR Raumfahrtmanagement, dem Tier- und Naturfilmer Jan Haft und dem &#8222;Hüter der Wildblumen&#8220; Ernst Rieger werden die Grundschülerinnen und Grundschüler die ISS-Blumensamen aussäen und damit die Schulaktion starten. Ernst Rieger aus dem schwäbischen Blaufelden entwickelt seit 35 Jahren Wildblumen- und -gräsermischungen für Blühflächen, er hatte die Samenmischungen für die Raumstation zur Verfügung gestellt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906experimentagGmbH1500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906experimentagGmbH260.jpg" alt="Mit rund 25.000 Quadratmeter Fläche ist die experimenta in Heilbronn nach eigener Angabe das größte Science Center Deutschlands. Zu der Einrichtung gehört auch eine Sternwarte.
(Bild: experimenta gGmbH)" width="260" height="146"/></a><figcaption>Mit rund 25.000 Quadratmeter Fläche ist die experimenta in Heilbronn nach eigener Angabe das größte Science Center Deutschlands. Zu der Einrichtung gehört auch eine Sternwarte.<br> (Bild: experimenta gGmbH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Schulaktion führt Grundschülerinnen und Grundschüler an das erste Forschen und Experimentieren heran und schafft gleichzeitig ein Bewusstsein zum Schutz unseres Planeten. Jede Grundschule in Deutschland kann sich über unsere Internetseite Space2school.de die Weltraumsamen und spannendes Begleitmaterial zu diesem wichtigen und hochaktuellen Thema bestellen,&#8220; sagt Alexandra Herzog, Koordinatorin für Schul- und Jugendprojekte im DLR Raumfahrtmanagement. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Grundschulen können Samen und Unterrichtsmaterial bestellen</strong><br>Denn nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen die Space Seeds untersuchen, auch die Forschenden von morgen – Grundschüle  in der dritten und vierten Klasse – sind bundesweit aufgefordert zu forschen, zu experimentieren und zu entdecken. Wie haben die WiIdblumensamen die Reise ins All überstanden? Können daraus noch Blumen wachsen? Das ist wichtig, um zu erfahren, ob die Samen für längere Zeit im All überleben würden. Nur da, wo Pflanzen sind, kann auch Leben sein. Bis Januar 2020 können sich Schulen bundesweit Blumensamen aus dem All, eine Vergleichsprobe sowie Begleitmaterial für den Unterricht dazu sichern. Der Versand an die Schulen erfolgt im Frühjahr 2020. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/0190609GerstESA1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/0190609GerstESA260.jpg" alt="Die Wildblumensamenmischungen waren mehrere Monate mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation.
(Bild: ESA)" width="260" height="146"/></a><figcaption>Die Wildblumensamenmischungen waren mehrere Monate mit ESA-Astronaut Alexander Gerst auf der Internationalen Raumstation.<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Videobotschaft ermutigt der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst die Grundschülerinnen und Grundschüler: &#8222;Wildblumen sind entscheidend für die Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt und machen unseren blauen Planeten auch in der Zukunft lebenswert. (&#8230;) Euch, liebe Schülerinnen und Schüler, möchte ich ermutigen, neugierig zu sein,  Hintergründe zu erforschen und Ideen zum Schutz der Umwelt und der Tier- und Pflanzenarten umzusetzen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Experimentier-Sets mit Space Seeds und begleitendem Unterrichtsmaterial können ab dem 23. September 2019 unter <a href="https://space2school.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.space2school.de/spaceseeds</a> bestellt werden.<br>Space2school ist das Lehrerportal des Raumfahrtmanagements des  Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Dort werden raumfahrtaffine Lerninhalte für die MINT-Fächer aller Jahrgangsstufen präsentiert. Lehrkräfte können sich aufmerksamkeitsstarke, didaktisch aufbereitete Materialien direkt ins Klassenzimmer liefern lassen. Außerdem stehen Online-Lernmodule, Arbeitsblätter, Lehrer- und Schülerhefte zum Herunterladen bereit </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906ERiegerRiegerHofmannGmbH1500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/190906ERiegerRiegerHofmannGmbH260.jpg" alt="Der baden-württembergische Landwirt Ernst Rieger sammelt und vermehrt seit 30 Jahren Wildsamen und Gräser.
(Bild: Rieger-Hofmann GmbH)" width="260" height="146"/></a><figcaption>Der baden-württembergische Landwirt Ernst Rieger sammelt und vermehrt seit 30 Jahren Wildsamen und Gräser.<br> (Bild: Rieger-Hofmann GmbH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Drei Fragen an Ernst Rieger</strong><br><em>Als die Anfrage des Raumfahrtmanagements kam, ob Sie Wildblumensamen zur Raumstation schicken möchten, was war Ihr erster Gedanke?</em><br><strong>Ernst Rieger:</strong> Ich dachte: &#8218;Prima Sache&#8216;, da wir schon lange auf einen Multiplikator dieser Dimension gewartet haben, der das Verständnis für Wildpflanzen, Bestäuberleistung und Förderung von Nützlingen in die breite Öffentlichkeit tragen kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Wildblumen, könnte man meinen, wachsen wie und wo sie wollen. Warum stellen Sie seit mehr als 30 Jahren spezielle Mischungen her?</em><br><strong>Ernst Rieger:</strong> Wildblumen wachsen nur dort, wo sie ihre ökologische Nische haben. Nicht jede Art wächst überall. Wir und unsere Biologen haben uns bei der Natur abgeschaut, welche Pflanzengesellschaften wo wachsen. Deshalb erstellen wir überwiegend Sondermischungen für den späteren Standort. Diese funktionieren nur, wenn die ausschließlich verwendeten Wildarten gebietseigen vermehrt, gemischt und in der Herkunftsregion ausgebracht werden. Dauerhaft erhalten bleiben solche artenreichen Wiesen- oder Saumansaaten in ihrer Vielfalt&nbsp; nur durch an deren Wuchsverhalten angepasste Nutzung oder Pflege. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Schülerinnen und Schüler in ganz Deutschland werden mit den aus dem All zurückgekehrten Blumensamen experimentieren. Welche Ergebnisse wünschen Sie sich?</em><br><strong>Ernst Rieger:</strong> Wir hoffen, dass durch die &#8222;Space Seeds&#8220; die Schüler für&nbsp; Artenvielfalt und heimische Wildblumen und deren wichtige Rolle für bestäubende Insekten sensibilisiert werden und den dringenden Handlungsbedarf in punkto Ernährungssicherung erkennen. Denn: Etwa 40 Prozent unserer Pflanzen für die Nahrungsmittelproduktion müssen bestäubt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zur Person</strong><br>Erst Rieger ist gelernter Landwirt und Geschäftsführer der Rieger-Hofmann GmbH in Blaufelden. Das 1994 gegründete Unternehmen hat  sich auf die Vermehrung von gebietstypischem gebietsseigenem&nbsp; Saatgut von Wildgräsern, Wildblumen und Leguminosen spezialisiert. Es hat mehr als&nbsp; 450 Arten von Samen im Angebot. </p>
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		<title>CIMON von der ISS zurück zur Erde</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/cimon-von-der-iss-zurueck-zur-erde/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Aug 2019 19:34:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[CIMON]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Dragon]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[SpaceX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CIMON hat sein Rückflugticket zur Erde eingelöst. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Der mit künstlicher Intelligenz ausgestattete mobile Astronauten-Assistent (Crew Interactive Mobile CompanioN) ist am 27. August 2019 an Bord eines Dragon-Raumschiffs der US-amerikanischen Firma SpaceX zurück auf seinen Heimatplaneten gelangt. Das Abdocken von SpaceX18 von der Internationalen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">CIMON hat sein Rückflugticket zur Erde eingelöst. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).    </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMONSpaceX18nasa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMONSpaceX18nasa260.jpg" alt="Die NASA-Astronautin Christina Koch fotografierte die Dragon-Kapsel von SpaceX18 am 27. August von der ISS aus über den kanadischen Rocky Mountains. Die Kapsel brachte unter anderem das deutsche Technologie-Experiment CIMON wieder zurück zur Erde.
(Bild: NASA)" width="274" height="154"/></a><figcaption>Die NASA-Astronautin Christina Koch fotografierte die Dragon-Kapsel von SpaceX18 am 27. August von der ISS aus über den kanadischen Rocky Mountains. Die Kapsel brachte unter anderem das deutsche Technologie-Experiment CIMON wieder zurück zur Erde.<br> (Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit künstlicher Intelligenz ausgestattete mobile Astronauten-Assistent (Crew Interactive Mobile CompanioN) ist am 27. August 2019 an Bord eines Dragon-Raumschiffs der US-amerikanischen Firma SpaceX zurück auf seinen Heimatplaneten gelangt. Das Abdocken von SpaceX18 von der Internationalen Raumstation ISS erfolgte um 16:59 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, die Landung der Kapsel im Pazifik rund 480 Kilometer südwestlich von Los Angeles und Bergung der Fracht um 22:21 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Wir erwarten den ersten CIMON Ende Oktober zurück in Deutschland&#8220;, berichtet Dr. Christian Karrasch, CIMON-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement, und blickt auf die vergangenen Monate zurück: &#8222;CIMON ist ein Technologie-Experiment, das unsere Erwartungen voll erfüllt hat. Bei seiner Premiere im All &#8211; einem 90-minütigen Einsatz mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst auf der ISS im November 2018 &#8211; hat er gezeigt, dass er unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit gut funktioniert und erfolgreich mit Astronauten interagieren kann. Wir freuen uns immer noch sehr über den  bis heute einzigen Einsatz einer künstlichen Intelligenz auf der Raumstation und arbeiten seit mehreren Monaten an einem verbesserten Nachfolgemodell. Mit dem ersten CIMON konnten wir den Grundstein für soziale Assistenzsysteme im All legen, die Astronauten bei Aufgaben unterstützen und irgendwann vielleicht auch entlasten können.&#8220;  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Cimon2Testdlrccby301500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Cimon2Testdlrccby30260.jpg" alt="Testeten CIMON Nr. 2 im Columbus-Mockup des Europäischen Astronautenzentrums in Köln auf Herz und Nieren (von links): DLR-Projektleiter Christian Karrasch, Airbus-Projektmitarbeiter und Bernd Rattenbacher vom Nutzerunterstützungszentrum BIOTESC an der Universität Luzern.
(Bild: DLR (CC-BY 3.0).)" width="280" height="157"/></a><figcaption>Testeten CIMON Nr. 2 im Columbus-Mockup des Europäischen Astronautenzentrums in Köln auf Herz und Nieren (von links): DLR-Projektleiter Christian Karrasch, Airbus-Projektmitarbeiter und Bernd Rattenbacher vom Nutzerunterstützungszentrum BIOTESC an der Universität Luzern.<br> (Bild: DLR (CC-BY 3.0).)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite CIMON wird &#8211; wie der Vorgänger &#8211; im Auftrag des DLR  Raumfahrtmanagements mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) von Airbus in Friedrichshafen und Bremen gebaut. Airbus in Friedrichshafen hat die neue CIMON-Hardware zusammengesetzt und getestet. Bei Airbus in Bremen wird an der Verbesserung der Software für Flugsteuerung und Lageregelung gearbeitet. IBM implementiert neue Funktionen der KI. Till Eisenberg, CIMON-Projektleiter bei Airbus: &#8222;Insgesamt gibt es mehrere Upgrades wie bessere Mikrofone, einen robusteren Computer, eine verbesserte Flug- und Lageregelung, neue Software-Features für die Konversation, zum Beispiel bei der  Spracherkennung, dem Gesprächsverlauf und der Intention.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Matthias Biniok, Projektleiter bei IBM, ergänzt: &#8222;Mit CIMON haben wir einen einzigartigen Anwendungsfall in einer extremen Arbeitsumgebung. Und wir haben gesehen, dass wir durch den Einsatz einer KI &#8211; in unserem Fall IBM Watson &#8211; die Arbeit von Astronauten unterstützen können. Bei der Weiterentwicklung von CIMON geht es für uns vor allem um ein noch besseres Sprachverständnis im Kontext und um linguistische Emotionsanalyse.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ethische Fragestellungen beim zukünftigen Einsatz von CIMON werden durch Mediziner der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München beleuchtet und evaluiert. Durch die Interaktion zwischen Mensch und Maschine werden Persönlichkeitsrechte berührt, da Bild und Tonmaterial vom Astronauten durch CIMON aufgenommen, verarbeitet und interpretiert werden. Einerseits sind hohe technische Standards im Bereich der Datensicherheit notwendig, andererseits ist bei der Arbeit im Team zwischen Mensch und Maschine das Vertrauen in ein solches System wichtig. Konkret bedeutet dies: was darf CIMON tun, wissen und sagen. &#8222;Auch der neue CIMON hat einen eingebauten Schalter, mit dem der Datenstrom aller Kameras und Mikrofone von der ISS aus unterbrochen werden kann. So hat der Astronaut jederzeit die Kontrolle über CIMON, dies war uns besonders wichtig&#8220;, betont LMU-Wissenschaftlerin Dr. Judith Buchheim. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR Raumfahrtmanagement, dass die deutschen Beiträge zur Europäischen Weltraumorganisation ESA steuert, arbeitet parallel mit der ESA daran, den neuen CIMON im Dezember 2019 auf die ISS zu bringen und Crew-Zeit mit Astronauten zu erhalten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMON1wAGerstesa1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMON1wAGerstesa260.jpg" alt="Am 15. November 2018 war CIMON, ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment, zum ersten Mal an Bord der Internationalen Raumstation im Einsatz. Der interaktive, mobile und mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattete Astronauten-Assistent ist Teil der aktuellen horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.
(Bild: ESA)" width="274" height="154"/></a><figcaption>Am 15. November 2018 war CIMON, ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment, zum ersten Mal an Bord der Internationalen Raumstation im Einsatz. Der interaktive, mobile und mit einer künstlichen Intelligenz ausgestattete Astronauten-Assistent ist Teil der aktuellen horizons-Mission des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.<br> (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste CIMON war als Technologie-Experiment am 2. Juli 2018 auf der  Internationalen Raumstation ISS angekommen. Am 15. November 2018 hatte der robotische Assistent mit dem smarten &#8222;Gesicht&#8220; seinen weltweit beachteten Einsatz: 90 Minuten lang &#8222;arbeitete&#8220; er erfolgreich mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst zusammen. CIMON stellte seine Basisfunktionen unter Beweis &#8211; seine Flugeigenschaften in Schwerelosigkeit mit autonomer Navigation durch mehrere Drehungen und Bewegungen in alle Richtungen, er suchte und erkannte zum Beispiel das Gesicht von Alexander Gerst und nahm Augenkontakt auf, sprach mit ihm, zeigte auf seinem &#8222;Gesicht&#8220;, einem Display in der Mitte des kugelförmigen Körpers, die Anleitung für ein Experiment und spielte Musik ab. Er nahm mit seinen Kameras ein Video und ein Foto von  Alexander Gerst auf. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt CIMON hat 2018 den &#8222;Popular Science Award&#8220; in der Kategorie &#8222;Best of What‘s New in 2018&#8220; im Bereich Luft- und Raumfahrt in den USA gewonnen. Airbus wurde zudem mit dem &#8222;Deutschen Innovationspreis 2019&#8220; in der Kategorie Großunternehmen (#dip19) ausgezeichnet. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>CIMON &#8211; die Idee</strong><br>CIMON ist ein in Deutschland entwickeltes und gebautes Technologie-Experiment zur Unterstützung und Effizienz-Steigerung der Arbeit eines Astronauten. CIMON kann Informationen, Anleitungen zu wissenschaftlichen Experimenten und Reparaturen darstellen und erklären. Ein Vorteil ist, dass der Astronaut beide Hände frei hat durch den sprachgesteuerten Zugriff auf Dokumente und Medien. Weitere Anwendungen sind etwa die Nutzung als mobile Kamera zur Einsparung von Astronauten Crew-Zeit. Vor allem Routineaufgaben könnten durch CIMON erledigt werden, wie etwa die Dokumentierung von Experimenten, Suche nach Objekten und Inventarisierung. CIMON kann auch sehen, hören, verstehen und sprechen. Seine beiden Augen zur Orientierung sind eine Stereo-Kamera, eine hochauflösende Kamera zur Gesichtserkennung und zusätzlich zwei weitere seitliche Kameras für Fotos und  Videodokumentation. Ultraschall-Sensoren messen Abstände zur Kollisions-Erkennung. Seine Ohren sind acht Mikrofone zur Richtungserkennung plus ein Richt-Mikrofon für eine gute Spracherkennung. Sein Mund ist ein Lautsprecher, über den er sprechen und Musik abspielen kann. Kernstück der KI für das Verständnis von Sprache ist die IBM Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud.  Selbstständiges Lernen von CIMON wurde ausgeschlossen, er muss aktiv durch einen Menschen trainiert werden. Die KI zur autonomen Navigation stammt von Airbus und dient der Bewegungsplanung und Objekterkennung. Durch zwölf interne Rotoren kann sich CIMON frei in alle Raumrichtungen bewegen und rotieren. Somit kann er sich dem Astronauten zuwenden, wenn er angesprochen wird, Kopfnicken, Kopfschütteln und räumlich selbstständig oder auf Kommando folgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Partner</strong><br>Entwicklung und Bau des interaktiven Astronauten-Assistenten wurden vom Raumfahrtmanagement im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Auftrag gegeben und von Airbus in Friedrichshafen und Bremen umgesetzt. Als sprachgesteuerte Künstliche Intelligenz dient die Watson KI-Technologie aus der IBM Cloud. Die menschlichen Aspekte des Assistenzsystems wurden von Wissenschaftlern des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) mitentwickelt und betreut. Ein rund 50-köpfiges Projektteam von DLR, Airbus, IBM und der LMU arbeitete seit August 2016 an der Realisierung von CIMON. Seit dem 2. Juli 2018 ist CIMON auf der ISS. Sein Name erinnert nicht zufällig an &#8222;Professor Simon Wright&#8220;, den robotischen Assistenten &#8211; das &#8222;fliegende  Gehirn&#8220; &#8211; aus der japanischen Science-Fiction-Serie &#8222;Captain Future&#8220;. </p>
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		<title>Neu im Kino: Alfons Zitterbacke</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neu-im-kino-alfons-zitterbacke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2019 17:19:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[Kosmonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Rakete]]></category>
		<category><![CDATA[Tage der Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Kinderfilm mit „etwas“ Raumfahrt. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: X Verleih AG. Ob es ein Zufall war oder bewusstes Kalkül, ist nicht festzustellen. Tatsache ist, das ausgerechnet am Vorabend des Tages der Raumfahrt ein Kinderfilm in die deutschen Kinos kommt, der in gewisser Hinsicht auch etwas mit Raumfahrt zu tun hat. Es geht [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Kinderfilm mit „etwas“ Raumfahrt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: X Verleih AG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ob es ein Zufall war oder bewusstes Kalkül, ist nicht festzustellen. Tatsache ist, das ausgerechnet am Vorabend des Tages der Raumfahrt ein Kinderfilm in die deutschen Kinos kommt, der in gewisser Hinsicht auch etwas mit Raumfahrt zu tun hat. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019191930_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042019191930_small_1.jpg" alt="X Verleih AG" width="260"/></a><figcaption>
Flimplakat „Alfons Zitterbacke“ 
<br>
(Bild: X Verleih AG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Es geht um den Film „Alfons Zitterbacke“, dessen Kinostart auf den 11. April 2019 angesetzt ist. Nein, die Rede ist nicht von dem Ur-Alt-Kinder-Kinostreifen der DEFA aus dem Jahre 1965. Dieser angestaubte Film ist im Osten unseres Landes Kult. Hier zeigen sich wieder die unterschiedlichen Biographien der Bürger. Die meisten älteren Bewohner der fünf neuen Bundesländer werden sich sofort an den Klassiker nach den Kinderbüchern von Gerhard Holtz-Baumert erinnern. Unvergessen zum Beispiel das Kosmonauten-Training im Kettenkarussel oder das Kosmonauten-Essen aus der Tube in Form von Senf und Majonäse. Hingegen werden Alteingesessene in den Altbundesländern nur mit den Schultern zucken und fragen „Zitter…- Wer?“. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte ist einfach: Alfons hat große Pläne, schwimmt dabei auch manchmal gegen den Strom und erlebt dabei immer wieder diverse Pechsträhnen und Rückschläge. Damals wie heute. Nun war es offensichtlich Zeit, den Stoff in die Jetzt-Zeit zu adaptieren. Ob das gelungen ist, wird das Publikum entscheiden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Neuverfilmung ist eine freche und witzige Komödie über Freundschaft, den Weltraum, Väter und Söhne und die besten Anleitungen zum Raketenbauen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Fluggeräte-Wettbewerb seiner Schule bietet Alfons endlich die Gelegenheit allen zu beweisen, was er kann. Gemeinsam mit Benni und seiner neuen Klassenkameradin Emilia plant Alfons eine Super-Rakete. Was nun folgt, ist ein mächtiger Knall und die Erkenntnis, dass Freunde viel wichtiger sind, als sich ständig beweisen zu müssen… </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besetzung lässt Gutes erahnen. Vor der Kamera stehen unter anderem Katharina Thalbach, Wolfgang Stumph, Bürger Lars Dietrich, Olaf Schubert und viele andere. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Spezial-Guest zu sehen ist unser Mann im All Alexander Gerst, der sich natürlich selbst spielt. Während Gersts zweiter ISS-Mission wurde extra eine Szene nur für diesen Film gedreht. In einer weiteren Gastrolle ist laut Pressetext Helmut Roßmann, der Alfons-Darsteller im DEFA-Klassiker aus den 60er Jahren, zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz: Es ist nicht der klassische Raumfahrtfilm. Es ist ein Kinderfilm, der einen gewissen Bezug zur Raumfahrt hat. Und es ist ein Film, der Kinder dazu anregen soll, zu träumen und anschließend für diese Träume zu kämpfen. Und vielleicht werden sie ja auch einmal Wirklichkeit. Und deshalb glaube ich, dass es nicht verkehrt ist, gerade hier diesen Film zu erwähnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir wünschen allen Beteiligten an diesem Film, dass er ein großer Erfolg wird. Also liebe Großeltern und Eltern: Seht  Euch den neuen Alfons Zitterbacke an! Es ist ein Spaß.     „Lebe Deinen Traum. Auch wenn die anderen sich nicht trauen…“ </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinostart ist, wie gesagt, am 11. April 2019. Der Film ist im Verleih der X Verleih AG erschienen, über die wir freundlicherweise Presseinformationen bekommen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg450383#msg450383" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a> </li></ul>
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		<title>Alexander Gerst wieder im EAC in Köln</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alexander-gerst-wieder-im-eac-in-koeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2019 19:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[EAC]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus MS 09]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was folgt(e) sind Liegestütze unterm Weihnachtsbaum &#8211; und eine menge Arbeit. Ein kommentierender Rückblick auf eine Pressekonferenz nach einer langen Dienstreise. Quelle: Pressekonferenz. Zwischen Weihnachten und Neujahr ist bei vielen Menschen in Deutschland Stress pur angesagt. Mir blieb aber noch Zeit, zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen den medialen Raumfahrtjahresabschluss Revue passieren zu lassen. Die Rede ist [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Was folgt(e) sind Liegestütze unterm Weihnachtsbaum &#8211; und eine menge  Arbeit. Ein kommentierender Rückblick auf eine Pressekonferenz nach einer langen Dienstreise. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: Pressekonferenz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwischen Weihnachten und Neujahr ist bei vielen Menschen in Deutschland Stress pur angesagt. Mir blieb aber noch Zeit, zwischen Weihnachtsgans und Silvesterkarpfen den medialen Raumfahrtjahresabschluss Revue passieren zu lassen. Die Rede ist von der Pressekonferenz am 22. Dezember 2018 mit Alexander Gerst beim Europäische Astronautenzentrum (European Astronaut Centre, EAC) in Köln. Dazu also einige Gedanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Ereignisse im Dauerlauf</strong><br>War das ein Marathon nach der Landung?! Etwas mehr als 13 Stunden nach dem Aufsetzen in der gut durchgekühlten kasachischen Steppe erreichte Gerst das dagegen angenehm regnerisch temperierte Köln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Rückreise ins EAC ließ man nichts anbrennen. In Erinnerung ist noch Gests Rückkehr von seiner ersten Mission mit einem ADAC-Ambulanz-Jet. Der jetzige ESA-Chef Wörner hatte auf einer Veranstaltung in Morgenröthe-Rautenkranz einmal sehr zur allgemeinen Belustigung des Publikums erzählt, wie es zu diesem etwas ungewöhnlichen Transport gekommen war, inkl. der Klärung der Frage, ob Gerst überhaupt ADAC-Mitglied ist. Eine solche Blöße wollte man sich diesmal nicht geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hatte bei Jetcall extra einen Jet gechartert. Sogar das ESA-Logo war aufgeklebt worden. Die Bombadier Challenger CL604 war für den Krankentransport ausgerüstet, wie man auf der Webseite von Jetcall lesen konnte. Aber Gerst wird, so wie auf dem früheren Heimkehrflug, vermutlich keine Trage gebraucht haben. Gut gelaunt stieg er in Köln aus, gerade so, als ob er gerade von einer  Eintages-Dienstreise kam. Und Raumfahrer.net war dabei. Danke an Mario für Bilder und Eindrucksschilderungen im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16605.msg439942#msg439942" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum Raumcon</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">29 Stunden nach der Rückkehr zur Erde gab Gerst sein erstes Interview im EAC in Köln. Und weitere 24 Stunden später folgte der mediale Abschluss seines Fluges: Die Pressekonferenz, zwei Tage nach der Landung, im EAC in Köln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle waren gekommen: ARD und ZDF, WDR, RTL, Die Sendung mit der Maus und viele  weitere Journalisten. Vom Fernsehjournalisten bis zum Perry-Rhodan-Magazin. Die mediale Aufmerksamkeit war also groß. Und Raumfahrer.net war auch vor Ort. Das Gedränge um die besten Bilder lief Dank der Organisation des Hausherren geordnet ab. RTL hatte sogar einen Übertragungswagen vor dem Haus stehen. Den Livestream konnte man im Internet verfolgen, eine Aufzeichnung gibt es bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BGkP9rAPqEE" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">YouTube</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur wenige Minuten nach Ende der Pressekonferenz konnte man erste kurze Nachrichten im WDR-Hörfunk hören. Wenn man es oberflächlich betrachtet, wurde nichts aufregend Neues berichtet. Das war auch gut zwei Tage nach der Landung nicht zu erwarten gewesen. Damit könnte der Beitrag an dieser Stelle schon beendet werden. Aber ganz so einfach machen wir es uns nicht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Auftritt wie nach einem Fünf-Tage-Flug</strong><br>Locker und entspannt: So kam Gerst zur Pressekonferenz. Lächelnd, charmant, dann aber auch ernst. Dabei erweckte er den Eindruck, topp fit zu sein. Nur ganz selten glaubte man doch ein wenig Erschöpfung in den Augen zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Man erinnere sich an die Bilder der Landung. Seine beiden Raumfahrtkollegen sahen im Gegensatz zu ihm, sagen wir es diplomatisch, nicht gerade taufrisch aus. Während sein russischer Kommandant mit Sonnenbrille erst einmal seine Ruhe haben wollte und im Sessel versank, musste seine amerikanische Kollegin aus der Kapsel geholt werden. Gerst kletterte fast selbst heraus, um gleich freudig und gut gelaunt sein erstes Interview (der ARD) zu geben.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mediziner am EAC in Köln, wo Raumfahrtmedizin erforscht wird, haben einiges zu klären. Was hat Gerst anders gemacht? Hat er anders trainiert? Oder ist er einfach „für die Raumfahrt geboren“? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun ja, wir wissen, dass die Raumfahrtmedizin noch so manche offene Fragen aufweist. Sigmund Jähn zum Beispiel konnte wie kein zweiter den  gefürchteten „Teufelsstuhl“ (Drehstuhl) überstehen. Valeri Bykowski galt auch als medizinisches Phänomen in Bezug auf Stabilität des Körpers  unter Weltraumbedingungen. Frank Borman, einer der Top-Astronauten, litt während seines Apollo-8-Fluges genau so an der Raumkrankheit wie Hans Schlegel bei seinem letzten Flug zur ISS. Gerst hatte offenbar keine derartigen Probleme. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum ist das bei einigen Raumfahrern so und bei anderen nicht? Was ist das Geheimnis, fragte Phönix. Gerst konnte hier nur antworten: Weis ich nicht. Das sind  Fragen, die man beim EAC versucht zu beantworten. Wir können auf mögliche Ergebnisse gespannt sein. Gerst hatte die letzten zwei Nächte direkt nebenan in einer extra für ihn eingerichteten Unterkunft  verbracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw031500.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw03260.jpg" alt=""/></a><figcaption>v. links: Wörner, Gerst, De Winne<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kleines Gefolge</strong><br> Gerst war flankiert vom ESA-Astronauten Frank De Winne, seit Mitte 2012 Leiter des EAC, und dem ESA-Chef Wörner. Mehr war auch nicht nötig. Es ging schließlich  ausschließlich um Gerst. De Winne sprach als Leiter des Europäischen  Astronautenzentrums einige einleitende, begrüßende Worte in Englisch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Chef Wörner ließ es sich nicht nehmen, Gerst ebenfalls für den erfolgreichen Abschuss des Fluges zu beglückwünschen. Dann aber erinnerte er die Anwesenden daran, warum und wofür dass alles stattfindet. „Raumfahrt ist heute Infrastruktur für jeden und für jeden Tag.“ sagte er und betonte die Grundlagenforschung auf der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dann kam Wörner zu einem weiteren Thema: Die ISS ist ein geopolitisches Vorbild für das, was auf der Erde passieren könnte: Eine globale friedliche Kooperation. Dabei formulierte er seine schon mehrfach geäußerte Formel: Russische Raumstation MIR (Frieden) plus US-Raumstation Freedom (Freiheit) gleich Internationale Raumstation (ISS). Dabei war das doppeldeutige Wortspiel bewusst gewählt.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>„Nur“ der Frontmann</strong><br>Gerst erinnerte bei seinen einleitenden Worten, dass die Presse meist nur die Raumfahrer betrachtet. Nicht zu vergessen sei aber, dass  es eine Unzahl Mitarbeitern gibt, die durch ihre Tätigkeit im  Hintergrund erst die Flüge möglich machen. Beteiligt sind viele Menschen in den Instituten, in Ausbildungs- und Kontrollzentren. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw121500.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw12260.jpg" alt="v. links: Wörner, Gerst, De Winne
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>v. links: Wörner, Gerst, De Winne<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Wie es Gerst hinbekommen hat, seine überwachenden Ärzte dazu zu bringen, dass er zwei Tage kurz nach seiner Rückkehr Weihnachten zu Hause verbringen darf und welche Auflagen gestellt wurden, das freilich wurde im Detail nicht erläutert. Es ist aber davon auszugehen, dass Gerst bei seinem Heim-Urlaub nicht die S-Bahn genommen hat. Mal abwarten, ob er gelegentlich noch etwas zur medizinischen Seite der Angelegenheit berichten wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ehrliche Sorge um unsere Erde</strong><br>Kurz vor seiner Rückkehr von der ISS hatte Gerst eine Videobotschaft aufgezeichnet. Mit der „Botschaft an meine Enkel“ traf er damit voll den Punkt, wo es um die Erhaltung unserer Welt geht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Einige Tage später wurde er durch die Moderatorin Marietta Slomka im ZDF als Social-Media-Star bezeichnet. Das mag in den Augen mancher stimmen. Allerdings finde ich, dass diese Titulierung der Sache nicht dient. Einem Medien-Star würde ich weniger Vertrauen schenken, als einem ehrlichen Statement eines Astronauten, der einfach nur Schlussfolgerungen aus seinen Eindrücken durch seinen Raumflug zieht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Frage von n-tv in Anspielung auf die „Enkelkinder-Botschaft“, ob Gerst Vaterfreuden entgegen sieht, war an dem Punkt einfach unpassend. Sie spiegelt aber wieder, dass einige das, was Gerst mit dieser Botschaft bezwecken wollte, nicht ernst nehmen wollen oder können. Schade. Es wäre sehr wichtig. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Frage nach dem Loch</strong><br>Gleich eine der ersten Fragen drehte sich um das mysteriöse Loch in der Orbitalsektion von Sojus-MS 09. Gerst war offensichtlich darauf vorbereitet. Er erklärte, dass der Außenbordeinsatz der beiden russischen Kosmonauten nur der Sicherung von Beweismaterial diente und die eigentliche Untersuchung erst jetzt auf der Erde erfolgen würde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auffallend war, dass Gerst ausschließlich davon ausging, dass das Loch auf der Erde entstanden ist und in seiner Stimme hieran keinen Zweifel ließ. Eine Möglichkeit, das Loch könne auch im Weltraum entstanden sein, erwähnte er mit keiner Silbe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anzumerken ist zu dieser Geschichte: So lange nicht ein ermittelnder Beamter offizielle Untersuchungsergebnisse vorliegt, sollte sich jeder, egal in welcher Position er sich befindet, mit Meinungsäußerungen, Vermutungen oder der Verkündigung von Halbwahrheiten sehr zurück halten. Die russischen Ermittler haben möglicherweise viele Indizien. Man wird sich die Bilder der Außenbordarbeiten ganz genau ansehen, vergleichen, was genau auf der innen liegenden Seite ist und dann auch berücksichtigen, das die Orbitalsektion ein Druckbehälter ist. (Im <a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10017.msg430673#msg430673" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Forum Raumcon</a> wurde über die Konstruktion der Orbitalkugel bereits 2013 sehr detailliert diskutiert.) </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eins ist klar. Es ist in dieser Angelegenheit schon jetzt eine Menge Porzellan zerschlagen worden. Vor allem spielt das denjenigen in die Hände, die die friedliche und konstruktive Zusammenarbeit auf der ISS, von der Wörner sprach, mit Misstrauen  beäugen. <br>Warten wir die offiziellen Untersuchungsergebnisse ab. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Von Maus, Elefant und Brokkoli</strong><br>„Die Sendung mit der Maus“ war auch anwesend. Gerst konnte den Verbleib der beliebten Figuren „Maus“ und „Elefant“ zur Freude aller erklären. Auch die Frage eines ganz kleinen Raumfahrers im Publikum, ob er denn auch gerne Brokkoli ist, wurde von Gerst mit Charme und Bravour beantwortet. Hierbei zeigte es sich wieder, welcher mediale Glücksfall Gerst für die Verbreitung des Raumfahrtgedankens und der Begeisterung der jungen Generation ist. Hier dürfen wir uns bestimmt auf viele neue Lach- und Sachgeschichten freuen.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw071500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gw07260.jpg" alt="Alexander Gerst am 22. Dezember 2018
(Bild: A. Weise)"/></a><figcaption>Alexander Gerst am 22. Dezember 2018<br> (Bild: A. Weise)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Profi-Kommunikation</strong><br>Auf entsprechende Nachfrage erzählte Gerst offen und ausführlich von einer kleinen Panne beim Landeanflug. Sonst hätte er das bestimmt nicht erwähnt. Sein Sojus-Kommandant hatte Probleme mit dem Headset-Kabel im Raumanzug. Vermutlich ein Kabelbruch. Damit konnte er nicht mehr wie vorgesehen mit der Bodenstation kommunizieren. Gerst übernahm daher die Aufgabe, beim Landeanflug den Kontakt zur Bodenstation zu halten. Keine große Sache anscheinend. Man war ein eingespieltes Team. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Krebs, Alzheimer und andere Krankheiten</strong><br>Wenn man über den Nutzen der Forschung auf der ISS spricht, fallen manchen zuerst eine handfeste Material-Herstellung für die Technik ein. Erst durch Gerst ist für mich die irdische Medizin in den Fokus gerückt. Gerst berichtete über die Züchtung von Zellkulturen, die so auf der Erde unter irdischer Schwerkraft nicht möglich wäre. Sie würden entscheidend bei der Bekämpfung von Krebs, Alzheimer und anderen  Krankheiten helfen. Das ist ein abendfüllendes Thema, mit dem man sich bestimmt zu einem späteren Zeitpunkt an dieser Stelle etwas ausführlicher befassen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrer.net fragte</strong><br>Raumfahrer.net  wollte wissen, ob es eine Zeitlinie in der zukünftigen Entwicklung der Raumfahrt, speziell der bemannten Raumfahrt gibt. Kurz zusammengefasst hätte man keck fragen können: „Habt ihr einen Plan?“ Gerst parierte dieses mit einem Lachen, es sei ein hervorragende Frage für Herrn Wörner. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wörner ließ sich etwas Zeit um dann neben den bekannten Bemerkungen zur  Material- und Medizinforschung zu ergänzen, dass er über 2024 hinaus noch kein Ende der ISS sehe. Gleichzeitig werde es in die Nähe des Mondes gehen. Das Lunar-Gateway sei eine internationale Anstrengung, getrieben von den Amerikanern. Aber die anderen mischten auch mit. Von dort gehe es auf die Mondoberfläche. Dann bekam er die Kurve zurück und meinte, man bräuchte natürlich weiterhin den niedrigen Erdorbit zur Forschung. Auch nach der ISS werde es dort Forschung geben. Dabei sei der internationale Aspekt ganz wichtig. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Frage bezog sich auf den Roboter CIMON (Crew Interactive MObile CompanioN). Gerst meinte, dass die Demonstration voll funktioniert habe.  Das Navigationsverhalten wurde erfolgreich getestet. Er selber habe insgesamt nur zwei Stunden Zeit gehabt, mit CIMON zu arbeiten. Diese Aussage hatte mich dann doch etwas verwundert. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zusammenfassend</strong><br>Den absoluten medialen Kracher, das Geheimnis aller Geheimnisse, die Top-Enthüllungsstory gab es nicht. Das war auch nicht zu erwarten. Man erlebte einen sehr sachlich, aufgeräumt wirkenden Alexander Gerst, dem, wenn man genau hinsah, noch die Strapazen des Fluges anzumerken waren. Nach dem Weihnachts-Kurzurlaub wird für ihn ein dicht gedrängtes medizinisches und flugtechnisches  Auswertungsprogramm laufen. Man darf getrost egoistisch sein und sich auf die Zeit danach, die Zeit der öffentlichen Auftritte und Events, freuen. Aber zuvor geben wir ihm erst einmal etwas Ruhe. Er hat es sich verdient. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Raumfahrer.net vor Ort waren Thomas Brucksch und Andreas Weise. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16086.msg441319#msg441319" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus MS-09 &#8211; (Nr.739) &#8211; Sojus-FG</a>    </li></ul>
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		<title>Frohe Weihnachten Alexander Gerst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/frohe-weihnachten-alexander-gerst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Geuking]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2018 17:56:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus MS 09]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Er hat sich gewünscht Weihnachten wieder Zuhause zu sein und es hat geklappt. Die ISS-Expedition 57 endete nach 197 Tagen im All und 195 Tagen auf der ISS planmäßig am 20. Dezember 2018 in der kasachischen Steppe. Auto: Thomas Geuking, Quelle: ESA, NASA. Die Erde hat ihn wieder und seine beiden Begleiter, die NASA-Astronautin Serena [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Er hat sich gewünscht Weihnachten wieder Zuhause zu sein und es hat geklappt. Die ISS-Expedition 57 endete nach 197 Tagen im All und 195 Tagen auf der ISS planmäßig am 20. Dezember 2018 in der kasachischen Steppe. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Auto: Thomas Geuking, Quelle: ESA, NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_3klein.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_260.jpg" alt="Landekapsel und Fallschirm, Horizons-Mission, 20. Dezember 2018 Kasachstan
(Bild: NASA - B. Ingalls)"/></a><figcaption>Landekapsel und Fallschirm, Horizons-Mission, 20. Dezember 2018 Kasachstan<br> (Bild: NASA &#8211; B. Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erde hat ihn wieder und seine beiden Begleiter, die NASA-Astronautin Serena Aunon-Chancellor und den russischen Kosmonauten Sergey Prokopjev. Die Landung erfolgte planmäßig in ihrer Sojus MS-09-Kapsel in einem abgelegenen Gebiet in der Nähe der Stadt Zhezkazgan in Kasachstan um 6.02 Uhr MEZ In 197 Tagen umkreisten sie 3.152 Mal die Erde und legten über 134 Millionen Kilometer (83,3 Millionen Meilen) zurück. Dies war bereits der zweite Flug zur ISS für Alexander Gerst, nach seinem Debüt im Jahre 2014. Er hält nun insgesamt mit 363 Tagen im Orbit den Langzeitrekord im All unter den ESA-Astronauten.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">  <br>Am  3. Oktober 2018 übernahm Alexander Gerst dabei in einer kleinen Zeremonie das Kommando über die Raumstation als erster deutscher und zweiter Europäer. Alexander Gerst legte aber in vielen Interviews Wert darauf, dass dies für ihn keine große Rolle spielt. Für ihn zählt gerade die friedliche und internationale Zusammenarbeit zu den wesentlichen Punkten seiner Arbeit auf der Raumstation, neben den wissenschaftlichen Erkenntnissen. Weltweit haben bisher mehr als 230 Menschen aus 18 Ländern das einzigartige Mikrogravitationslabor besucht und darin mehr als 2.400 Experimente durchgeführt, teilte die NASA auf Ihrer Webseite mit. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_2kl.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_2BB.jpg" alt="ISS-Expedition 57 Landung 20. Dezember 2018
(Bild: NASA - B. Ingalls)"/></a><figcaption>ISS-Expedition 57 Landung 20. Dezember 2018<br> (Bild: NASA &#8211; B. Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight in der Geschichte der ISS war dann auch der 20.&nbsp;November 2018, der ebenfalls in den Missionszeitraum von Alexander Gerst fiel. An diesem Tag beging er mit internationalen Partnern das 20jährige Jubiläum des größten internationalen Kooperationsprojekts aller Zeiten mit dem Bau der Raumstation ISS.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor seiner Rückkehr postete er noch eine viel beachtete „<a rel="noreferrer noopener follow" href="https://www.youtube.com/watch?v=4UfpkRFPIJk&amp;feature=youtu.be" target="_blank" data-wpel-link="external">Botschaft an seine Enkelkinder</a>“, die einmal die Erde von uns „übernehmen“ werden. Darin bedauerte er,  dass wir die Erde nicht im bestmöglichen Zustand kommenden Generationen  hinterlassen und erinnerte in eindringlichen Worten und Bildern an die  Zerbrechlichkeit und Einzigartigkeit unserer Erde.        </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Ablösung indes ließ auf sich warten. Der bereits für den 11. Oktober 2018 geplante Flug der Sojus-Kapsel mit den beiden Raumfahrern Alexej Owtschinin und Nick Hague zur ISS endete mit einer Notlandung. Die zweite Stufe der Trägerrakete versagte zwei Minuten nach dem Start. Grund war laut Roskosmos-Chef Dmitri Rogosinein ein  beschädigter Sensor, bei dessen Einbau ein falsches Werkzeug verwendet  wurde. Beide Besatzungsmitglieder blieben bei der Notlandung unverletzt. Am 3. Dezember 2018 konnten die Neuankömmlinge dann endlich auf der ISS begrüßt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_4klein.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/Horizons_landing_node_full_image_4_260.jpg" alt="Landung Horizons-Mission, 20. Dezember 2018
(Bild: NASA - B. Ingalls)"/></a><figcaption>Landung Horizons-Mission, 20. Dezember 2018<br> (Bild: NASA &#8211; B. Ingalls)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auch vor der Rückkehr der Expedition 57 Crew zur Erde lief nicht alles nach Plan. In den Telemetriedaten der ISS wurde zunächst ein leichter Druckabfall festgestellt. Bei der Suche nach der Ursache stieß die Besatzung auf ein kleines Loch in der Sojus-Kapsel mit der Alexander Gerst und seine Crew auf die Erde zurückkehren sollten. Es konnte schnell mit Bordmitteln verschlossen werden. Vor der Rückkehr der Kapsel  wurde diese noch einmal gründlich untersucht von den beiden Kosmonauten Prokopyev und Kononenko während Weltraumspaziergangs am 11. Dezember 2018 mit einer Dauer von 7 Stunden und 45 Minuten. Dann war es soweit am 20. Dezember 2018 um 2.40 Uhr MEZ begann mit dem Abkoppeln von der Raumstation die Rückkehr zur Erde, die mit einer erfolgreichen Landung endete. Die Rückkehr Gersts zur Erde markiert den erfolgreichen Abschluss seiner Horizons-Mission, in deren Rahmen er über 60&nbsp;europäische Experimente im All durchführte, wie die ESA verlautete.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Landung flog Alexander Gerst in das raumfahrtmedizinische Forschungszentrum :envihab beim DLR in Köln, wo die wissenschaftliche Nachbereitung seines Fluges stattfindet. Die Weihnachtstage indes verbringt er wohl mit seiner Familie und Freunden.       </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Team von Raumfahrer.Net wünscht ihm frohe Weihnachten und auch den vielen Unterstützern von RN, die zum Beispiel mit Beiträgen zu aktuellen Themen aus Raumfahrt und Astronomie, dem Organisieren der Raumfahrt-Stammtische und natürlich durch das Teilen Ihres Fachwissens im Blog dieses Portal erst zu dem machen was es heute ist.       </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?board=35.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Alexander Gerst Spezial</a>                                          </li></ul>
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		<title>Lift Off für Alexander Gerst zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/lift-off-fuer-alexander-gerst-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jun 2018 16:17:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[CIMON]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der große Tag ist gekommen. Für Alexander Gerst beginnt seine zweite Weltraummission. Nach einem Bilderbuchstart am 6. Juni 2018 um 13:12 Uhr MESZ von Baikonur befindet er sich nun auf dem Weg zur ISS. Er ist Teil eines dreiköpfigen Teams mit der NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und Roskosmos-Kommandant Sergei Prokopjew. Quelle: DLR, ESA, NASA. Das Andocken [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der große Tag ist gekommen. Für Alexander Gerst beginnt seine zweite  Weltraummission. Nach einem Bilderbuchstart am 6. Juni 2018 um 13:12 Uhr MESZ von Baikonur befindet er sich nun auf dem Weg zur ISS. Er ist Teil eines dreiköpfigen Teams mit der NASA-Astronautin Serena Auñón-Chancellor und Roskosmos-Kommandant Sergei Prokopjew. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR, ESA, NASA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/snapsliftoff.gif" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/snapsliftoffsm.gif" alt="LiftOff für die Crew der ISS-Expeditionen 56/57 am 6. August 2018 in Baikonur mit dem Raumschiff Sojus-MS 09
(Bild: Animation NASA)"/></a><figcaption>LiftOff für die Crew der ISS-Expeditionen 56/57 am 6. August 2018 in Baikonur mit dem Raumschiff Sojus-MS 09<br> (Bild: Animation NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Andocken an die Raumstation ISS ist für den 8. Juni um 15:07 Uhr MESZ geplant. Bis dahin stehen der dreiköpfigen Besatzung 34 Erdumkreisungen im Raumschiff Sojus-MS 09 bevor.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Alexander Gerst ist dies bereits der zweite Flug ins All, nachdem er bereits am  28. Mai 2014 als Teilnehmer der Expedition 40/41, der sogenannten „Blue Dot Mission“, zur ISS aufbrach. Dieses Mal ist er nicht nur Teil der Crew der ISS-Expeditionen 56/57, sondern er übernimmt ab Oktober 2018 das Kommando auf der ISS. Am 13. Dezember 2018 erwarten wir ihn dann wohlbehalten zurück auf der Erde.           </p>



<p class="wp-block-paragraph"> Bis dahin wartet auf ihn und seine Crewmitglieder eine Menge Arbeit innerhalb der „Horizons“ genannten Mission. Der Name steht laut ESA für das Unbekannte und das, was darüber hinausgeht. Mehr als 50 europäische Experimente warten auf ihre Durchführung. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMON6dlr.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/CIMON6dlr260x200.jpg" alt="„Cimon“ ein mobiles Assistenzsystem
(Bild: DLR)"/></a><figcaption> „Cimon“ ein mobiles Assistenzsystem <br>(Bild: DLR) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Unterstützung erhält die Besatzung der ISS dabei von „Cimon“ einem mobilen Assistenzsystem. Es handelt sich um einen medizinballgroßen Technologie-Demonstrator mit künstlicher Intelligenz. Er dient zur Erprobung einer Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine und kann unter anderem Stimmen und Gesichter erkennen. Er soll bei Experimenten  unterstützen und den Astronauten zum Beispiel rein sprachgesteuert Zugriff auf Medien und Informationen geben.           </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Gerst stammt aus Künzelsau in Baden-Württemberg. Dort wurde er am 3. Mai 1976 geboren. Er studierte Geophysik an der Universität Karlsruhe und Wellington, Neuseeland. Im Mai 2009 wurde er von der ESA für das Astronautenkorps ausgewählt und schloss seine Ausbildung im November 2010 offiziell ab.            </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum zur aktuellen Mission:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?board=35.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Alexander Gerst Spezial</a></li></ul>
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		<title>Alexander Gerst wird ISS-Kommandant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alexander-gerst-wird-iss-kommandant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 21:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESA-Astronaut Alexander Gerst wurde für 2018 für eine neue sechsmonatige Mission zur Internationalen Raumstation ISS benannt, wobei er in der zweiten Hälfte seiner Einsatzzeit die Rolle des Stationskommandanten innehaben wird. Diese Nachricht wurde gestern im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel von ESA-Generaldirektor Jan Wörner im Europäischen Astronautenzentrum in Köln verkündet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESA-Astronaut Alexander Gerst wurde für 2018 für eine neue sechsmonatige Mission zur Internationalen Raumstation ISS benannt, wobei er in der zweiten Hälfte seiner Einsatzzeit die Rolle des Stationskommandanten innehaben wird. Diese Nachricht wurde gestern im Beisein von Bundeskanzlerin Angela Merkel von ESA-Generaldirektor Jan Wörner im Europäischen Astronautenzentrum in Köln verkündet. Eine Pressemitteilung der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).     </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph"> Quelle: ESA Pressemitteilung  Nr. 16-2016  Paris, 18. Mai 2016.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AngelaMerkelandAlexanderGerstESAGrothues2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AngelaMerkelandAlexanderGerstESAGrothues260.jpg" alt="Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert ESA-Astronaut Alexander Gerst zu seiner zweiten Mission auf der ISS im Jahr 2018 und zu seiner Rolle als Stationskommandant.
(Bild: ESA / Grothues)" width="260" height="200"/></a><figcaption>Bundeskanzlerin Angela Merkel gratuliert ESA-Astronaut Alexander Gerst zu seiner zweiten Mission auf der ISS im Jahr 2018 und zu seiner Rolle als Stationskommandant.<br> (Bild: ESA / Grothues)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Gerst hielt sich bereits 2014 im Rahmen seiner Mission Blue Dot sechs Monate lang auf der ISS auf. Zu seiner erneuten Ernennung gab er zu Protokoll: &#8222;Ich fühle mich sehr geehrt, dass man mir das Kommando über die Internationale Raumstation übertragen wird. Dieses internationale Zeichen des Vertrauens spiegelt die Zuverlässigkeit der ESA als Kooperationspartner wider, und wurde ermöglicht durch die großartige Arbeit meiner europäischen Kollegen während der vorherigen Missionen. Ich freue mich natürlich über die Gelegenheit, die langjährige Tradition  der Wissenschaft auf der ISS weiterzuführen, und besonders auch darüber, meinen Beitrag zu einem der größten Explorationsabenteuer der Menschheit leisten zu dürfen, um neue Horizonte zu erforschen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit den USA, Russland, Japan und Kanada sind über die ESA 11 europäische Staaten an der ISS beteiligt. Zurzeit arbeitet ESA-Astronaut Tim Peake auf dem orbitalen Außenposten, im November soll ihm sein Kollege Thomas Pesquet nachfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gersts zweite Mission wird u.a. der Fortsetzung von Forschungsprogrammen dienen, deren Dauer sich oft über mehrere ISS-Missionen erstreckt. Darüber hinaus wird er voraussichtlich mit dem ESA-Trainingssystem MARES zur Erforschung von Muskelschwund arbeiten, Plasmakristalle in der Schwerelosigkeit untersuchen, neue Technologien zur Unterstützung des ESA-Programms für bemannte Exploration testen und weitere Experimente für die an der Raumstation beteiligten Partner durchführen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Gerst ist nach Frank De Winnes Mission 2009 nun zum zweiten Mal in der 15jährigen Einsatzzeit der ISS ein europäische Astronaut zum Stationskommandanten benannt worden. De Winne, der heute das Europäische Astronautenzentrum leitet, erklärte: &#8222;Gerst zeichnete sich bei seiner Mission Blue Dot durch hervorragende Leistungen, hohe Fachkompetenz und ausgezeichnete Interaktionsfähigkeiten aus. Deshalb hat ihn das Europäische Astronautenzentrum unseren internationalen Partnern als Stationskommandant der ISS vorgeschlagen.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Gersts zweite Mission erstreckt sich von Mai bis November 2018 auf Expedition 56 und 57, wobei er für Expedition 57 die Rolle des Stationskommandanten übernehmen wird.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">In das Europäische Astronautenkorps wurde Gerst 2009 aufgenommen, 2011 wurde er zum ersten Mal für eine Mission eingeteilt. Nach seinem 166tägigen Aufenthalt im Weltraum wurde ihm 2015 das Bundesverdienstkreuz verliehen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AlexanderGersttoreturntoISSESAGrothues2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AlexanderGersttoreturntoISSESAGrothues260.jpg" alt="Mit Gerst ist nach Frank De Winne (links im Bild) zum zweiten Mal ein europäischer Astronaut zum ISS-Stationskommandanten ernannt worden.
(Bild: ESA / Grothues)" width="260" height="200"/></a><figcaption>Mit Gerst ist nach Frank De Winne (links im Bild) zum zweiten Mal ein europäischer Astronaut zum ISS-Stationskommandanten ernannt worden.<br> (Bild: ESA / Grothues)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA), Europas Tor zum Weltraum, ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrt-kapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass  die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und anderswo zugutekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA hat 22 Mitgliedstaaten: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, die Schweiz, Spanien, die Tschechische Republik, Ungarn und das Vereinigte Königreich. Davon sind 20 auch Mitgliedstaaten der EU. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA arbeitet förmlich mit sieben anderen EU-Mitgliedstaaten zusammen. Auch Kanada nimmt im Rahmen eines Kooperationsabkommens an bestimmten ESA-Programmen teil. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Dank der Koordinierung der Finanzressourcen und Kompetenzen ihrer Mitgliedstaaten kann die ESA Programme und Tätigkeiten durchführen, die weit über die Möglichkeiten eines einzelnen europäischen Landes hinausgehen. Des Weiteren arbeitet sie eng mit der EU zusammen, um die Programme Galileo und Copernicus zu  verwirklichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ESA entwickelt Raumfahrzeugträger, Satelliten und Bodenanlagen, um sicherzustellen, dass Europa bei Raumfahrtvorhaben weltweit an der Spitze bleibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie entwickelt und startet Erdbeobachtungs-, Navigations-, Telekommunikations- und Astronomiesatelliten, schickt Raumsonden in entlegene Regionen des Sonnensystems und beteiligt sich an der bemannten Exploration des Weltraums. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mehr über die ESA: <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int</a>. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12338.msg362776#msg362776" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Alexander Gerst Mission: Termine + Vorankündigungen</a>                          </li></ul>
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		<item>
		<title>Alexander Gerst zurück auf der Erde – Eine Bilanz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/alexander-gerst-zurueck-auf-der-erde-eine-bilanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2014 20:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4504</guid>

					<description><![CDATA[<p>165 Tage war der Baden-Württemberger Geophysiker auf der Internationalen Raumstation. Vor zwei Wochen, am 10. November 2014, landete er an Bord einer russischen Sojus-Kapsel sicher in der kasachischen Steppe. Seine Mission war voller spannender Experimente und Premieren – Zeit, ein Resümee zu ziehen. Ein Beitrag von Jonathan Hofinger, Tobias Willerding und Ian Benecken. Quelle: ESA, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">165 Tage war der Baden-Württemberger Geophysiker auf der Internationalen Raumstation. Vor zwei Wochen, am 10. November 2014, landete er an Bord einer russischen Sojus-Kapsel sicher in der kasachischen Steppe. Seine Mission war voller spannender Experimente und Premieren – Zeit, ein Resümee zu ziehen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Jonathan Hofinger, Tobias Willerding und Ian Benecken. Quelle: ESA, DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/bluedot_missionslogo.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/bluedot_missionslogo_260.jpg" alt="Das Missionslogo soll auf die Verletzlichkeit der Erde hinweisen, schützend gehalten von zwei menschlichen Händen.
(Bild: DLR)"/></a><figcaption>Das Missionslogo soll auf die Verletzlichkeit<br> der Erde hinweisen, schützend gehalten<br> von zwei menschlichen Händen.<br> (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Blue Dot“ hieß die Mission des ESA-Astronauten, denn aus dem All gesehen ist die Erde genau das – ein kleiner blauer Punkt, das Raumschiff der Menschheit. Gerst nimmt mit diesem Namen Bezug auf das berühmte Bild „Pale Blue Dot“, geschossen von der Raumsonde Vogager 1 im Jahre 1990, auf dem die Erde nur als kleiner hellblauer Punkt erkennbar ist. Dieses Bild zeigt, wie klein und zerbrechlich unser Heimatplanet nach kosmischen Maßstäben ist, daher ist es die Aufgabe der Menschheit, diesen zu schützen und zu bewahren. Die Missionsinhalte sind daher auch darauf ausgerichtet, das Leben auf der Erde zu verbessern: Viele Experimente aus Physik, Medizin oder Biologie haben die Zielsetzung, den Menschen und seine Umgebung besser zu verstehen und in der Folge auch Anwendung am Boden zu finden. </p>



<p class="wp-block-paragraph"> Am 28. Mai 2014 startete Alexander Gerst zusammen mit seinen Mannschaftskollegen Maxim Surajew (Russland) und Reid Wiseman (USA) mit dem russischen Raumschiff Sojus-TMA-13M vom Kosmodrom Baikonur. 6 Stunden später konnte die Kapsel am Modul „Rasswet“ (amerikanische Bezeichung: Mini Research Module 1) der ISS andocken und die drei neuen Mannschaftsmitglieder konnten vom Kommandanten Steven Swanson (USA) begrüßt werden, welcher das Kommando am 10. September 2014 an Surajew übergab. Zwei Wochen später erhielt die verbleibende Crew wiederum Verstärkung, unter anderem durch den derzeitigen Kommandanten der ISS, Barry Wilmore (USA). Am 10. November 2014 dockte die Sojus-Kapsel mit Surajew, Wiseman und Gerst an Bord ab, die Landung erfolgte planmäßig in der Steppe Kasachstans.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptaufgabe der Internationalen Raumstation ist die Forschung auf verschiedensten Gebieten. Während seinem sechsmonatigen Aufenthalt im Orbit hat Alexander Gerst mehr als 100 verschiedene Experimente durchgeführt, einen Großteil davon im europäischen Weltraumlabor Columbus. Sie umfassten Medizin, Biologie, Werkstoffkunde, Physik und Chemie. Darüber hinaus konnte Gerst neu entwickelte Technologien testen, unter anderem in den Bereichen Fernsteuerung, Mensch-Maschine-Interaktion, Kameratechnik, 3D-Sensortechnik und Verkehrsüberwachung.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Großteil der von Gerst durchgeführten Forschungen bezog sich jedoch auf den Menschen und seine Gesundheit. Die ISS befindet sich in einer lebensfeindlichen Umgebung, die nur mit großem technischem Aufwand für Menschen bewohnbar gemacht werden kann. Die fehlende Gravitation stellt eine zusätzliche Belastung dar, zudem erlebt ein Astronaut dort 16 Sonnenauf- und –untergänge am Tag. Deshalb führte Gerst mehrere Experimente zu diesem Thema durch, so hat er kontinuierlich Blutproben genommen, seine Körpertemperatur und Atmung gemessen und mehrere Ultraschall-Tests während seines Aufenthalts auf dem Außenposten der Menschheit durchgeführt. Von den Ergebnissen dieser Experimente sollen aber nicht nur Astronauten profitieren, sondern z.B. auch Menschen mit unregelmäßigen Arbeitszeiten  (Notfallkräfte, Ärzte) sowie Therapien gegen Knorpelabbau entwickelt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/eml_einbau.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/eml_einbau_260.jpg" alt="Gerst beim Einbau des EML
(Bild: DLR)"/></a><figcaption>Gerst beim Einbau des EML<br> (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiteres Highlight in der Forschung während der Mission bot der  sogenannte Elektromagnetische Levitator (EML). Levitation beschreibt allgemein, ein Objekt berührungslos schweben zu lassen. Auf der Erde kann man dies zwar durch elektromagnetische Felder erreichen, für materialwissenschaftliche Untersuchungen sorgt die Schwerkraft im Inneren des Objekts jedoch für einen großen Störfaktor. Auf der ISS kann dieser Faktor minimiert werden. Das von Gerst installierte Gerät arbeitet wie folgt: Eine kleine metallische Probe wird durch  hochfrequente Wechselfelder in Position gehalten, dieses induziert gleichzeitig in der Probe sogenannte Wirbelströme. Dadurch erwärmt sich die Probe bis auf 2.000 °C. An diesem Punkt können durch hochentwickelte Sensoren, darunter eine Zeitlupenkamera mit Aufnahmegeschwindigkeiten von 30.000 Bildern pro Sekunde, genauestens Eigenschaften des flüssigen Metalls aufgezeichnet werden. Durch die Reduzierung der zugeführten Energie kühlt sich die Probe ab und es kann der Prozess der Erstarrung beobachtet werden. Man erhofft sich hiervon Erkenntnisse über Materialeigenschaften wie Oberflächenspannung und Fließverhalten sowie ein genaueres Verständnis der Prozesse bei der Erstarrung – mit dem Ziel, leistungsfähigere Materialien für den Einsatz auf der Erde zu entwickeln. Alexander Gerst hat das 350 kg schwere Labor im europäischen Forschungsmodul Columbus eingebaut und bereits erste Experimente mit mitgelieferten Proben vorgenommen. Alleine im kommenden Jahr sollen 550 Experimente von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt mit dem  elektromagnetischen Levitator durchgeführt werden. Zukünftig soll jedes Jahr ein Behälter mit 18 Proben zur internationalen Raumstation gebracht werden, welche nach den Versuchen auch wieder zur Erde gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Einbau musste Gerst genau wie das Team am Boden großen Erfindungsreichtum beweisen: Als die Kamera eingebaut werden sollte, passte ein Sicherungsbolzen nicht. Zwar sind für Forschungszwecke Werkzeuge wie Feile und Säge auf der Raumstation vorhanden, doch die erzeugten Späne würden unkontrolliert durch die Luft fliegen und von den Astronauten eingeatmet werden. Die Lösung für dieses Problem bestand in Rasierschaum: Gerst schmierte die Stelle ein, anschließend ging das Sägen problemlos – auch der restliche Aufbau des EMLs stellte dann kein Problem dar. Damit ist der Astronaut seinem  offiziellen Rang auf der ISS – Bordingenieur – definitiv gerecht geworden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amazonasabholzung1500.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amazonasabholzung260.jpg" alt="Zu diesem Foto, auf dem die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes erkennbar ist, schrieb Gerst: „Der Regenwald am Amazon ist die Lunge unseres Planeten. Können wir ohne sie leben? Schockierend, von hier oben zu sehen, wie viel vom Amazonischen Regenwald schon verschwunden ist!“
(Bild: DLR)"/></a><figcaption>Zu diesem Foto, auf dem die Abholzung <br>des Amazonas-Regenwaldes erkennbar ist,<br> schrieb Gerst: „Der Regenwald am Amazon<br> ist die Lunge unseres Planeten. Können wir<br> ohne sie leben? Schockierend, von hier<br>oben zu sehen, wie viel vom Amazonischen<br> Regenwald schon verschwunden ist!“<br> (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ist Alexander Gerst wie kaum ein anderer Astronaut vor ihm in den sozialen Medien aktiv gewesen. Auf Facebook, Twitter, YouTube und seinem Blog bei der ESA teilte er unter dem Namen „@astro_alex“ täglich Bilder, Fotos und Statusnachrichten über seinen Aufenthalt. Einen Großteil der Bilder nahm er von der Aussichtsplattform „Cupola“ auf. Dabei trat auch bei ihm der sogenannte „Overview Effect“ auf, eine Erfahrung, die viele Astronauten erleben, wenn sie zum ersten Mal  unseren Planeten aus dem All sehen. In der Folge ergibt sich daraus ein  gesteigertes Gefühl der Verantwortung für die Umwelt. Gerst schrieb  unter anderem auf Facebook: „Von hier oben ist es überraschend eindeutig, dass unsere Welt ein einziges zusammenhängendes System ist.“. Durch seine mediale Präsenz konnte er viele Menschen für seine Arbeit und die ISS begeistern, was ihm hoch anzurechnen ist; so hatte er allein auf Twitter am Ende seiner Mission 190.000 Follower. Die meisten seiner Beiträge konnte er jedoch nicht selbst posten, da auf der ISS die Internetverbindung äußerst instabil ist. Aus diesem Grund wurde er auch bei diesen Aufgaben von einem Team am Boden unterstützt: er verfasste die Nachrichten per E-Mail, sendete sie ans Bodenkontrollteam und ließ die Nachrichten hochladen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gerst_eva.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/gerst_eva_260.jpg" alt="Alexander Gerst bei seinem Außenbordeinsatz.
(Bild: DLR)"/></a><figcaption>Alexander Gerst bei seinem Außenbordeinsatz.<br> (Bild: DLR)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 7. Oktober 2014 konnte Alexander Gerst zusammen mit Reid Wiseman auch einen sechs Stunden und 13 Minuten dauernden Außenbordeinsatz durchführen. Ihre Aufgabe bestand darin, eine defekte Pumpe aus dem Kühlsystem der Raumstation, welche bereits vor einiger Zeit ausgetauscht werden musste, an einen endgültigen Lagerplatz zu verfrachten, an dem  sie keine anderen Funktionen der Raumstation behindert. Dazu befestigte sich Gerst an einem Roboterarm, welcher von seinen Kollegen Barry  Wilmore (USA) aus dem Inneren der Station ferngesteuert wurde, und hatte so beide Hände für die Arbeit am Modul frei. Anschließend wurde er mit dem Modul in der Hand einmal um die Station herumgefahren, um es abschließend zu verstauen. Eine weitere Aufgabe des Einsatzes war, ein Backup-Modul zur Stromversorgung des Mobile Transporters zu  installieren: Entlang der tragenden Hauptstruktur der ISS sind Schienen verlegt, auf denen dieses Modul fahren kann; unter anderem kann man an ihm auch den Roboterarm „Canadarm2“ befestigen. Weiterhin wurde an einer Videokamera eine defekte Beleuchtungseinheit ausgetauscht. Der Außenbordeinsatz verlangte nicht nur eine langwierige Vorausplanung vom Bodenteam, auch für die Astronauten ist es kein Weltraum-„Spaziergang“: Da im Raumanzug nur ca. 1/3 des Luftdrucks der ISS vorhanden sind, wurde das ISLE-Protokoll ausgeführt, um den Stickstoffgehalt seines Blutes zu reduzieren, dieser würde andernfalls bei solch geringem Druck ausperlen und zu schweren inneren Verletzungen führen. Dazu musste Gerst mehrere Stunden vor dem Ausstieg im Anzug verbringen, reinen Sauerstoff einatmen und sich gleichzeitig sportlich betätigen. Ein weiteres Highlight war seine Mitarbeit beim Andocken des Cygnus-Raumfrachters im Juli, dieser war einer von fünf während seines Aufenthalts angedockten Frachtern. Im Oktober 2014 hätte ein weiterer Cygnus-Raumfrachter andocken sollen, dessen Antares-Trägerrakete explodierte jedoch beim Start.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach seiner Landung am 10. November 2014 flog Gerst nach kurzem Zwischenstopp in Schottland zurück nach Köln, wo er im Moment untersucht wird und sich von der körperlichen Anstrengung erholt. Schon bei der Landung  überraschte er Mediziner und Kollegen mit seinem erstaunlich guten  Gesundheitszustand: Bereits nach kurzer Zeit konnte er selbstständig gehen und machte auch sonst einen gesunden Eindruck. Der Deutsche ist der erste ESA-Astronaut, welcher die Rehabilitation in Deutschland und nicht wie sonst für ESA-Astronauten üblich in Houston (USA) verbringt. Hierfür nutzt er das erst 2013 eröffnete Forschungslabor „:envihab“ des Instituts für Luft- und Raumfahrtmedizin beim DLR in Köln. Von dort aus wünschte er auch seiner italienischen Kollegin Samantha Cristoforetti alles Gute für ihren Aufenthalt auf der internationalen Raumstation, diese ist dort mittlerweile wohlbehalten angekommen. In den kommenden Monaten wird Gerst neben wissenschaftlichen Nachbereitungen, der Rehabilitation und Zeit mit seiner Familie vor allem seine Erlebnisse in den sozialen Netzwerken teilen. Schließlich konnte er nur knapp die Hälfte aller Bilder, die er während des Fluges aufgenommen hatte, hochladen.     </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Gerst war der elfte Deutsche im All, zuletzt war Hans Schlegel im Jahr 2008 für 12 Tage auf der internationalen Raumstation. Da er auch der einzige aktive deutsche Astronaut der ESA ist, bleibt zu hoffen, dass ihm demnächst eine weitere Mission zugeteilt wird. Bis 2016 ist jedoch kein weiterer Flug mit deutscher Beteiligung geplant. Der sympathische Geophysiker ist erst mal froh, wieder gesund zurück zu sein: ein paar Stunden nach der Landung twitterte er „Die Erde riecht großartig. Und mir ist zum ersten Mal das Wort &#8218;Heimatplanet&#8216; wirklich klar geworden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hier geht es zum Gerst-Spezial im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?board=35.0" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Die Mission von Alexander Gerst im Forum</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Expedition 40/41 erfolgreich zur ISS gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/expedition-40-41-erfolgreich-zur-iss-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 May 2014 07:11:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Kasachstan]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich um 21:57 MESZ starteten am 28. Mai 2014 die neuen Mitglieder der derzeitigen 40. und späteren 41. ISS-Expedition an Bord von Sojus-TMA 13M. Es sind neben dem Sojus-Kommandanten Maxim Surajew (Roskosmos) die Flugingenieure Reid Wiseman (NASA) und Alexander Gerst (ESA). Wenn alles wie geplant läuft, bleiben die drei 166 Tage in der Internationalen Raumstation. [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich um 21:57 MESZ starteten am 28. Mai 2014 die neuen Mitglieder der derzeitigen 40. und späteren 41. ISS-Expedition an Bord von Sojus-TMA 13M. Es sind neben dem Sojus-Kommandanten Maxim Surajew (Roskosmos)  die Flugingenieure Reid Wiseman (NASA) und Alexander Gerst (ESA). Wenn alles wie geplant läuft, bleiben die drei 166 Tage in der  Internationalen Raumstation. Mit Gerst ist seit sechs Jahren erstmals  wieder ein deutscher Astronaut dort oben.   </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Roland Rischer. Quelle: NASA, ESA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/tma13mlauNASAJKowsky.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/tma13mlauNASAJKowsky260.jpg" alt="Die ESA Blue Dot Mission unterwegs - klassisches Startfoto von Sojus TMA-13M
(Bild: NASA/Joel Kowsky)" width="260" height="200"/></a><figcaption>Die ESA Blue Dot Mission unterwegs &#8211; klassisches Startfoto von Sojus-TMA 13M<br> (Bild: NASA/Joel Kowsky)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der neuen ISS-Besatzungsmitglieder in einem TMA-13M-Raumschiff  auf einer Sojus-Trägerrakete am Mittwoch, den 28. Mai 2014 um 21:57 Uhr MESZ  in den Nachthimmel von Baikonur war problemlos. Dort vor Ort  war es bereits Donnerstag 01:57 Uhr. Die ISS hatte zwei Minuten zuvor Baikonur direkt überflogen und die Sojus konnte nun die Verfolgung aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Acht Minuten und 46 Sekunden nach dem Start  befand sich das Raumschiff im Orbit in rund 260 Kilometer Höhe und etwa 2.700 Kilometer hinter der ISS auf nordöstlichem Kurs. Es bedurfte lediglich vier Orbits oder sechs Stunden, bis Sojus-TMA 13M zur ISS  aufgeschlossen hatte und mit dem Andockmanöver begonnen werden konnte. Damit ist dieses Schnellanflugverfahren erneut erfolgreich demonstriert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 03:43 Uhr MESZ, fünf Minuten vor dem Plan, dockte Sojus-TMA 13M am  erdzugewandten Rassvet-Modul an. Die Öffnung der Luken erfolgt nach circa zwei Stunden. Gerst, Surajew und Wiseman werden dann ab Freitag die gegenwärtigen drei ISS-Besatzungsmitglieder der Expedition 40, ISS-Kommandant Steve Swanson (NASA) und die Flugingenieure Oleg Artjomjew und Alexander Skworzow bei der Arbeit unterstützen. Der Donnerstag ist für alle als Ruhetag vorgesehen.     </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/tma13mlau30secNASAJKowsky.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/tma13mlau30secNASAJKowsky260.jpg" alt="Die Variante für Foto-Ästheten - 30-Sekunden-Belichtung kurz nach dem Abheben von TMA-13M
(Bild: NASA/Joel Kowsky)" width="260" height="200"/></a><figcaption>Die Variante für Foto-Ästheten &#8211; 30-Sekunden-Belichtung kurz nach dem Abheben von TMA 13M<br> (Bild: NASA/Joel Kowsky)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Artjomjew, Skworzow und Swanson werden am 10. September 2014 zur Erde zurückkehren. Damit endet auch die 40. ISS-Expedition und die 41. beginnt – und zwar unter dem Kommando von Surajew. Die nächsten drei ISS-Besatzungsmitglieder werden Ende September 2014 starten. Während der verbleibenden Zeit von Expedition 40 werden vier Raumtransporter anlegen: Cygnus von Orbital Sciences, ein russischer Progress-Frachter, das letzte Automatic Transfer Vehicle ATV-5 &#8222;Georges Lemaitre&#8220; der ESA  und ein Dragon-Frachter von SpaceX.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu Surajew sind Gerst und Wiseman, die beide 2009 zu den Astronauten-Korps der ESA beziehungsweise NASA stießen, erstmals im All. Gerst ist  ausgebildeter Geophysiker und Vulkanologe. Wiseman kommt von der US-Navy. Surajew absolviert mit diesem Flug seinen zweiten Langzeitaufenthalt auf der ISS. Bereits von 30. September 2009 bis 18. März 2010 (169 Tage) hielt er sich dort auf. Am 14. Januar 2010 hatte er einen fast sechsstündigen Außenbordeinsatz, bei dem er das Poisk-Modul für das Andocken von Raumschiffen vorbereitete. </p>
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		<item>
		<title>Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2011 21:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Sojus-TMA]]></category>
		<category><![CDATA[Tage der Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der erst 2009 von der ESA rekrutiert wurde, hat eine Mission zur ISS zugeteilt bekommen. Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA, raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger. Am Tag der Luft- und Raumfahrt am 18.09.11 verkündete der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, feierlich in seiner Eröffnungsrede, dass der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der deutsche Astronaut Alexander Gerst, der erst 2009 von der ESA rekrutiert wurde, hat eine Mission zur ISS zugeteilt bekommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ian Benecken. Quelle: ESA, raumfahrer.net. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-23-71472.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092011233614_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19092011233614_small_1.jpg" alt="raumfahrer.net" width="260"/></a><figcaption>
Alexander Gerst beim Space TweetUp in Köln 
<br>
(Bild: raumfahrer.net)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am Tag der Luft- und Raumfahrt am 18.09.11 verkündete der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Philipp Rösler, feierlich in seiner Eröffnungsrede, dass der erst 2009 ausgewählte deutsche ESA-Astronaut zur ISS fliegt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erst 35 Jahre alte Alexander Gerst kommt aus Künzelsau, Baden-Württemberg, und ist gelernter Geophysiker. Er wurde 2009 als eine von sechs Personen unter Tausenden von Bewerbern ausgewählt, das europäische Astronautencorps zu verstärken. Lange Zeit war es nicht klar, wann er das erste Mal ins All fliegen würde. Nun wissen wir es! 2014 soll es soweit sein! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alexander Gerst soll als Teil der Expeditionen 40 und 41 an Bord einer Sojus-TMA-M-Kapsel zur ISS fliegen und als Teil der Langzeitbesatzung etwa sechs Monate dort verbringen. Mit ihm werden der US-Amerikaner Gregory Reid Wiseman und der Russe Fjodor Jurtschichin fliegen, der auch der Kommandant der Sojus-Kapsel sein wird. Auf der Station stocken diese drei die bestehende ISS-Expedition 39 auf, die aus den Russen Alexander Skworzow und Oleg Artemjew sowie dem NASA-Astronauten Steven Swanson besteht.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3349.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA heuert neue Astronauten an</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nun-ist-es-offiziell-alexander-gerst-fliegt-zur-iss/" data-wpel-link="internal">Nun ist es offiziell: Alexander Gerst fliegt zur ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-23-71472.mp3" length="6108662" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Neue ESA-Astronauten vorgestellt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-esa-astronauten-vorgestellt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 18:33:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Alexander Gerst]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://h117294.web171.dogado.net/?p=4491</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 20. Mai 2009 präsentierte die Europäische Weltraumorganisation ESA die neuen europäischen Astronauten der Öffentlichkeit. Aus 8.413 Kandidatinnen und Kandidaten wurde auch der Deutsche Alexander Gerst ausgewählt. In dem anspruchsvollen Auswahlverfahren setzten sich fünf weitere Kandidaten für das europäische Astronautenteam durch. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Die Ausbildung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. Mai 2009 präsentierte die Europäische Weltraumorganisation ESA die neuen europäischen Astronauten der Öffentlichkeit. Aus 8.413 Kandidatinnen und Kandidaten wurde auch der Deutsche Alexander Gerst ausgewählt. In dem anspruchsvollen Auswahlverfahren setzten sich fünf weitere Kandidaten für das europäische Astronautenteam durch. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AuswahlAlexanderGerstDLR2000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AuswahlAlexanderGerstDLR260.jpg" alt="Der neue europäische Astronaut Alexander Gerst aus Deutschland wurde 1976 geboren, hat an der Universität Karlsruhe Geophysik studiert und stammt ursprünglich aus der baden-württembergischen Stadt Künzelsau. (Bild: ESA)"/></a><figcaption>Der neue europäische Astronaut Alexander Gerst aus Deutschland wurde 1976 geboren, hat an der Universität Karlsruhe Geophysik studiert und stammt ursprünglich aus der baden-württembergischen Stadt Künzelsau. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ausbildung der neuen Astronauten erfolgt im Europäischen Astronautenzentrum (EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit Alexander Gerst werden demnächst&nbsp;Thomas Pesquet&nbsp;aus Frankreich,&nbsp;Samantha Cristoforetti und Luca Parmitano&nbsp;aus Italien,&nbsp;Timothy Peake&nbsp;aus&nbsp;Großbritannien und&nbsp;Andreas Mogensen aus Dänemark mit der Ausbildung beginnen.&nbsp;Die Entscheidung für die sechs Kandidaten fiel unter Berücksichtigung nicht nur der im Rahmen der ESA-Programme und -Tätigkeiten geplanten Fluggelegenheiten, sondern auch der Vereinbarung zwischen der italienischen Raumfahrtagentur ASI und der NASA. Dies erfolgte in Abstimmung mit den italienischen Behörden und im Einklang mit dem Beschluss des ESA-Rates aus dem Jahr 2002 zur Einrichtung eines einzigen Astronautenkorps in Europa.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der neue europäische Astronaut Alexander Gerst aus Deutschland wurde 1976 geboren, hat an der Universität Karlsruhe Geophysik studiert und stammt ursprünglich aus der baden-württembergischen Stadt Künzelsau. Auf die ausgewählten Astronauten warten eine gründliche Ausbildung, ein  unvergleichlicher Arbeitsplatz und große Herausforderungen. Die Astronauten des europäischen Astronautenkorps werden für Einsätze auf der Internationalen Raumstation ISS ausgebildet, dort vor allem im europäischen Forschungslabor Columbus, und für spätere bemannte Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Ein sehr guter Tag für die deutsche Raumfahrt&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Ich freue mich über die Auswahl von Alexander Gerst als Mitglied des europäischen Astronautenteams. Für die deutsche Raumfahrt ist das ein sehr guter Tag&#8220;, sagte Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR. Wörner sagte weiter: &#8222;Damit  steht&nbsp;Alexander Gerst&nbsp;als deutscher ESA-Astronaut in der langen Tradition erfolgreicher deutscher Kosmonauten und Astronauten. Von Sigmund Jähn bis Thomas Reiter haben die Deutschen im All immer ihren Anteil bei der Realisierung nationaler und internationaler bemannter Raumfahrtmissionen erbracht. Missionen, die an die Grenzen des technologisch Machbaren gegangen sind und immer einen Nutzen für den Menschen erbracht haben.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Suche nach den neuen Astronauten hatte genau vor einem Jahr, am 19. Mai 2008, begonnen. Das Verfahren stand Bewerberinnen und Bewerbern aus allen 18 ESA-Mitgliedstaaten offen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Zehn Deutsche bislang im All</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 1976 wurden 13 Deutsche für die Ausbildung zum Astronauten oder Kosmonauten ausgewählt. Zehn der Ausgewählten waren seither auf 14 Missionen in der Erdumlaufbahn. Der erste war Sigmund Jähn, der &#8211;&nbsp;als Bürger der DDR &#8211; im August 1978 mit der Mission Soyuz 31 zur sowjetischen Raumstation Salyut 6 flog. Der bislang&nbsp;letzte deutsche Astronaut im All war im Jahr 2008 Hans Schlegel, der mit seinem Flug STS-122 das europäische Weltraumlabor Columbus zur Internationalen Raumstation ISS brachte. Die meisten Aufenthalte in der Erdumlaufbahn kann Ulf Merbold verzeichnen, der drei Mal ins All geflogen ist. Mit zwei Langzeitmissionen kann Thomas Reiter, heute DLR-Vorstand für Raumfahrtforschung und -entwicklung, auf den längsten Aufenthalt zurückblicken. Er war sowohl auf der russischen Mir-Station als auch auf der ISS. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sechs weitere Deutsche waren an einer Mission ins All beteiligt: Gerhard Thiele, heute Leiter des europäischen Astronautenteams, Ernst Messerschmid und Ulrich Walter, heute Professoren an den Universitäten Stuttgart&nbsp;beziehungsweise München, Klaus-Dietrich Flade, derzeit Testpilot bei Airbus, und Reinhold Ewald, heute Leiter des Columbusteams im Columbus-Kontrollzentrum im Deutschen Raumfahrt-Kontrollzentrum am DLR-Standort in Oberpfaffenhofen. Der D1-Astronaut Reinhard Furrer kam 1995 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. <br></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Deutsche, die bislang&nbsp;ins All geflogen sind:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Sigmund Jähn, Soyuz 31/Soyuz 29 (1978) 
</li><li>Ulf Merbold, STS-9 (1983), STS-42 (1992), Euromir 94 (Soyuz TM-20/Soyuz TM-19), 
</li><li>Reinhard Furrer, D1/STS-61A (1985) 
</li><li>Ernst Messerschmid, D1/STS-61A (1985) 
</li><li>Hans Schlegel, D2/STS-55 (1993), STS-122 (2008) 
</li><li>Ulrich Walter, D2/STS-55 (1993) 
</li><li>Klaus-Dietrich Flade, Mir 92 (Soyuz TM-14/Soyuz TM-24) 
</li><li>Thomas Reiter, Euromir 95 (Soyuz-TM 22), ISS-Expedition 13/14 &#8211; STS-121/116 (2006)/Astrolab 
</li><li>Reinhold Ewald, Mir 97 (Soyuz TM-25/Soyuz TM-24) 
</li><li>Gerhard Thiele, SRTM/STS-99&nbsp;(2000)</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausgewählt, nicht ins All&nbsp;geflogen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Eberhard Köllner, 1978, Back-Up von Sigmund Jähn 
</li><li>Renate Brümmer, 1993, Back-Up für D2 
</li><li>Heike Walpot</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gegenwärtig befinden sich acht aktive Astronauten im Dienst der ESA:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Jean-François Clervoy, Frankreich 
</li><li>Léopold Eyharts, Frankreich 
</li><li>Frank De Winne, Belgien 
</li><li>Christer Fuglesang, Schweden 
</li><li>André Kuipers, Niederlande 
</li><li>Paolo Nespoli, Italien 
</li><li>Roberto Vittori, Italien 
</li><li>Hans Schlegel, Deutschland</li></ul>
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