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	<title>AMC 9 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>AMC 9 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Anomalie an Bord von SES-Satellit AMC 9</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/anomalie-an-bord-von-ses-satellit-amc-9/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 08:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[AMC 9]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einer am Morgen des 17. Juni 2017 festgestellten Anomalie an Bord des Kommunikationssatelliten AMC 9 hat man begonnen, seinen Kunden Ersatzkapazitäten auf anderen Satelliten zur Verfügung zu stellen, meldete der Betreiber des Satelliten, SES aus Luxemburg, am 19. Juni 2017. AMC 9 driftet im Geostationären Orbit westwärts. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einer am Morgen des 17. Juni 2017 festgestellten Anomalie an Bord des Kommunikationssatelliten AMC 9 hat man begonnen, seinen Kunden Ersatzkapazitäten auf anderen Satelliten zur Verfügung zu stellen, meldete der Betreiber des Satelliten, SES aus Luxemburg, am 19. Juni 2017. AMC 9 driftet im Geostationären Orbit westwärts. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size"> Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ILS, SES, Spacenews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9artalcatel.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9artalcatel260.jpg" alt="AMC 9 im All - künstlerische Darstellung
(Bild: Alcatel)"/></a><figcaption>AMC 9 im All &#8211; künstlerische Darstellung<br> (Bild: Alcatel)</figcaption></figure></div>



<p>Laut SES liegt eine signifikante Störung an Bord des von Alcatel &#8211; heute Thales Alenia Space – im französischen Cannes ursprünglich für GE Americom gebauten Satelliten vor, die man zusammen mit dem Hersteller untersuche. Gemeinsam arbeite man daran, die Ursache der Störung zu ermitteln, und untersuche Maßnahmen, die eine neuerliche Inbetriebnahme des Satelliten ermöglichen könnten. Noch könne man aber die Folgen der Anomalie nicht endgültig abschätzen. </p>



<p>Für den Fall, dass man zu dem Ergebnis kommt, dass sich AMC 9 nicht mehr sinnvoll einsetzen lassen wird, könnte das der SES-Gruppe einen finanziellen Verlust von bis zu 20 Millionen Euro bescheren. Außerdem könnte laut SES eine einmalige außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von rund 38 Millionen Euro erforderlich werden. </p>



<p>AMC 9 kreist seit dem 7. Juni 2003 um die Erde und war zuletzt bei 83 Grad West im Geostationären Orbit (GEO) in durchschnittlich rund 35.768 Kilometern über der Erde eingesetzt. Nach Informationen des Branchendienstes Spacenews gab Markus  Payer, Sprecher von SES, an, der Satellit drifte langsam (westwärts).  Am 19. Juni 2017 bestätigte Payer den Spacenews nach Angaben von Spacenews, dass es für SES erforderlich sei, mit anderen Betreibern Geostationärer Kommunikationssatelliten Kontakt aufzunehmen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9andbreezeils400.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9andbreezeils260.jpg" alt="AMC 9 (vorne) und Raketenoberstufe (hinten) bei der Vorbereitung des Starts in Baikonur
(Bild: ILS)"/></a><figcaption>AMC 9 (vorne) und Raketenoberstufe (hinten) bei der Vorbereitung des Starts in Baikonur<br> (Bild: ILS)</figcaption></figure></div>



<p>Am 21. Juni 2017 räumte Payer gegenüber den Spacenews laut Spacenews ein, man habe keine Telemetrie vom Satelliten und könne ihn nicht steuern, seine Bahn sei aber stabil und vorhersagbar. </p>



<p>Die Auslegungsbetriebsdauer von AMC 9 war auf 15 Jahre angesetzt. Seine Leermasse lag im Bereich von 2.000 Kilogramm, seine Startmasse bei rund  4.100 Kilogramm. Das auf der Satellitenplattform Spacebus-3000B3 basierende Raumfahrzeug ist mit 24 C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Megahertz und 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von 36 Megahertz ausgestattet. Zum Sendebetrieb im C-Band wurden Halbleiterleistungsverstärker (solid state power amplifiers, SSPAs) mit einer Leistung von jeweils 20 Watt verwendet, für K<sub>u</sub>-Band-Ausstrahlungen Wanderfeldröhrenverstärker (traveling-wave tube amplifiers, TWTAs) mit einer Leistung von jeweils  110 Watt. </p>



<p>AMC 9 alias AMERICOM 9 und GE 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 27.820 und als COSPAR-Objekt 2003-024A. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3056.msg396323#msg396323" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES</a>                         </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>300. Proton-Start geglückt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/300-proton-start-geglueckt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jun 2003 08:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[AMC 9]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute hieß es auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in aller Frühe zum 300. Male &#8222;Lift-off&#8220; für Proton, den Lastenesel der russischen Raumfahrt. Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: spaceflightnow.com. Am Samstag Morgen brachte der russische Erfolgsträger für schwere Lasten, die Proton, zum 300. Male eine Nutzlast in den Orbit. Auf der Spitze des Trägers in der [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute hieß es auf dem Weltraumbahnhof Baikonur in aller Frühe zum 300. Male &#8222;Lift-off&#8220; für Proton, den Lastenesel der russischen Raumfahrt. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Felix Korsch. Quelle: spaceflightnow.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9artses.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9artses260x200.jpg" alt="AMC 9 - Künstlerische Darstellung. (Bild: SES)"/></a><figcaption>AMC 9 &#8211; Künstlerische Darstellung. (Bild: SES)</figcaption></figure></div>



<p>Am Samstag Morgen brachte der russische Erfolgsträger für schwere Lasten, die <em>Proton</em>, zum 300. Male eine Nutzlast in den Orbit. Auf der Spitze des Trägers in der Version <em>Proton K</em> mit der Oberstufe <em>Breeze M</em> befand sich der von <em>Alcatel Space</em> in Frankreich gefertigte Satellit <em>AMC-9</em>, ein Kommunikations-Satellit für den nordamerikanischen Markt, finanziert durch <em>SES Americom</em>. Der Start erfolgte am Freitag gegen 22:15 GMT (bzw. Samstag um 0:15 MESZ) vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur aus. Der Satellit  benötigte an die neun Stunden, um mit Hilfe der <em>Breeze M</em>-Oberstufe seinen geosynchronen Zielorbit um 9:10 MESZ zu erreichen. Damit gilt auch dieser <em>Proton</em>-Start als im vollen Umfang erfolgreich. Mit einer Erfolgsquote von mehr als 88% gilt die <em>Proton</em> damit als einer der erfolgreichsten und zuverlässigsten Träger überhaupt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9lauprepils400.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/amc9lauprepils260.jpg" alt="AMC 9 bei den Startvorbereitungen in Baikonur. (Bild: ILS)"/></a><figcaption>AMC 9 bei den Startvorbereitungen in Baikonur. (Bild: ILS)</figcaption></figure></div>



<p>In den letzten Jahren wurde die <em>Proton</em> mehr und mehr zu einem Konkurrenten westlicher Modelle, beispielsweise der europäischen <em>Ariane 5</em> und dem US-amerikanischen <em>Atlas</em>-System. Die Vorteile liegen auf der Hand: die <em>Proton</em> ist bewährt und die Startkosten liegen mit 60 Millionen Dollar unter denen aller Konkurrenz-Modelle in diesem Marktsektor. Die <em>Proton</em> wird bereits seit mehreren Jahren von <em>ILS</em> (<em>International Launch Services</em>), einem internationalen Joint Venture, bestehend aus Lockheed Martin und  dem russischen Raketen-Produzenten Chrunitschew, vermarktet. Der Start am Freitag war bereits die achte Mission, in deren Rahmen ein von Alcatel gefertigter Satellit durch eine <em>Proton</em>-Rakete ins All gebracht wurde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/protonlaunch300ils400.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/protonlaunch300ils260.jpg" alt="Impression vom Start der Proton K. (Bild: ILS)"/></a><figcaption>Impression vom Start der Proton K. (Bild: ILS)</figcaption></figure></div>



<p>Bei der <em>Proton</em> handelt es sich um das wahre Arbeitstier der russischen Raumfahrt. Zurückgehend auf den Entwurf der <em>UR-500</em> und erstmals gestartet am 16. Juli 1965 entwickelte sich die <em>Proton</em> in ihren zahlreichen Varianten für vielfältige Einsatzgebiete schnell zum Lastenesel in Sachen Weltraumstarts. Nach dem Zerfall der Sowjetunion drohte der Proton ein ähnliches Schicksal wie etwa der Energija für superschwere Lasten. Durch eine verstärkte Kooperation mit  westlichen Investoren und einer aufgegangenen Vermarktungs- und Kommerzialisierungs-Strategie konnte die <em>Proton</em> jedoch ihr verdientes Revival erleben.</p>



<p>Allerdings verlief dieser Weg nicht ganz ohne Hürden. Erst im letzten November kam es zum Verlust des Satelliten <em>Astra 1K</em>, der durch einen Fehler in der <em>Block DM</em>-Oberstufe in einem zu niedrigen Orbit strandete. Doch auch trotz einiger Rückschläge dieser Art reichen die weiteren Nutzungspläne der Proton weit in die Zukunft. In der neuesten Version <em>Proton AST</em> mit neuer Nutzlastverkleidung und verbesserter Oberstufe <em>DM-3</em> erhofft man sich, die bisherige Startquote von vier bis fünf  kommerziellen Starts pro Jahr und damit den eigenen Marktanteil dauerhaft sichern zu können. Auf die nächsten 300 Starts! </p>
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