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	<title>Andy Weir &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Andy Weir &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/der_astronaut_filmkritik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2026 10:30:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck. Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch. Vorspiel Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Die Verfilmung von Andy Weirs gleichnamigen Roman kommt in die Kinos. Ein erster subjektiver Eindruck.</strong></p>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Bilder: Andreas Weise / Quelle: Kinobesuch.</p>





<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/Kino5TitelKarte-1.png" alt="" class="wp-image-151204"/><figcaption class="wp-element-caption">Eintrittskarten zu &#8222;Der Astronaut&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p><strong>Vorspiel</strong><br></p>



<p>Am Donnerstag, 19.03.26, startet in den deutschen Kinos der Film „Der Astronaut“ , im Original „Project Hail Mary“. Hierbei handelt es sich um die versuchte Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir aus dem Jahre 2021. (Wir gaben dazu zu Weihnachten eine Buchempfehlung.) Und ja, das ist genau der Andy Weir, dessen erster Roman, verfilmt als „Der Marsianer“, grandios vor zehneinhalb Jahren in unseren Kinos brillierte. Eine lange Zeit. Insofern waren die Erwartungen an diesen neuen Weir sehr hoch geschraubt. Die ab Ende 2025 präsentierten Trailer ließen einen neugierig werden. Speziell, wenn man die Buchvorlage zuvor gelesen hatte. Jetzt vor dem offiziellen Kinostart war die Neugier bei mir etwas verflogen. Warum? Bei Wikipedia konnte man nicht nur die ganze Romangeschichte detailliert nachlesen, auch zum Film wird vorab sehr viel verraten. Auch habe ich es selten erlebt, dass vor einem Kinostart so viel „Review“ im Netz zu erfahren war. Bei YouTube stolperte man laufend über Beiträge, die Alles schon gesehen hatten und euphorisch nur so sprudelten. Ein Hype, der einen schon wieder misstrauisch macht. Manchmal wurde sogar vom „Film des Jahres“ gesprochen. Die Story selbst kann man komprimiert so darstellen: Sonne stirbt. Menschheit ist bedroht. Lehrer-Astronaut wird los geschickt um Gegenmittel zu finden und trifft einen steinigen Außerirdischen, der das selbe Problem hat. Beide werden dicke Freunde und lösen das Problem. Ende gut. Oder noch kürzer: „Grace und Rocky retten Sterne.“</p>



<p>Etwas ausführlicheres zur Geschichte vorab möchte ich nicht verraten. Wer will, findet alles mit zwei Klicks. Ich versuchte das Alles auszublenden und bin voller Vorfreude in die Preview am Sonntag in eins der schönsten Kinos in Berlin gegangen.</p>



<p><strong>Hauptfilm</strong></p>



<p>Zunächst war ich doch sehr überrascht. Der Kinosaal war fast bist zum letzten Platz besetzt. So etwas erlebt man nicht jeden Abend. Nach über zweieinhalb Stunden Film stand das erste Resümee fest: Der Streifen ist super bunt, super lang, witzig und sehr unterhaltsam… Aber wirklich gut? Mein Gesamturteil: Guter Film. Empfehlenswert. Aber der große Wurf ist es nicht! Aber warum? Woran lag es? Man ist zunächst ratlos.</p>



<p><strong>Ursachenforschung</strong></p>



<p>Die Wurzel des vermeidlichen Übels liegen in der Romanvorlage selber und der daraus folgenden, nicht gelungenen Umsetzung im Drehbuch. Andy Weir hat einen überaus wissenschaftlich komplexe Geschichte geschrieben, die ohne ausführliche Erläuterung der Sachverhalte und Zusammenhänge nicht ganz zu verstehen wäre. Viel wissenschaftliche Theorie also, die man in einem Roman mit ca. 560 Seiten, oder einem Hörbuch mit 15,5 Stunden Länge gut unter bringen kann. Auch muss der Leser ein gewisses Interesse an derlei Lesekost mitbringen, was bei einem unvorbereiteten Kinozuschauer nicht unbedingt vorausgesetzt werden kann. Also wurde im Drehbuch sehr viele „wissenschaftliche Erläuterung“ und vieles andere herausgestrichen und vermeindlicher Ballast abgeworfen. Trotzdem war der Film mit 157 Minuten nur 12 Minuten kürzer als Interstellar und immer noch viel zu lang. Durch den Verzicht auf die herausgeschnittenen Erklärungen wurde die Gesamtstory teilweise unschlüssig. Der Zuschauer musste sich vieles selber zusammen reimen, was stark nervte.</p>



<p>Erschwerend kommt hinzu das der Handlungsstrang ständig mit Rückblendungen arbeitet. Übrigens wie in der Buchvorlage. Beim „Marsianer“ war die Erzählweise linear. Alles geschah hinter einander. Im „Astronaut“ wird in verschiedenen Zeitebenen ständig hin und her geschaltet.</p>



<p>Auch vergab der Film die Chance, einige Charaktere etwas tiefgreifender zu zeichnen. Wer ahnt den schon, das die Figur der Eva Stratt zu dem Zeitpunkt eine der mächtigsten Personen der Welt ist, der alle anderen Mächte zuarbeiten? Geld und Ressourcen spielen keine Rolle. Ob es Milliarden oder Billionen sind. Es geht ja schließlich um das Überleben der Menschheit. Im Buch gibt es eine Stelle, wo Stratt sinniert, dass wenn das alles mal vorbei ist, sie bestimmt wegen Kompetenzüberschreitung und Geldverschwendung angeklagt wird. Ihr Job kennt keinen Ruhm. Egal wie das Projekt ausgeht. Aber einer muss es eben durchziehen. Die Rolle ist brillant mit Sandra Hüller besetzt, die wir erst vor Kurzem auf der Berlinale in Berlin bewundern konnten. Hüller gibt der Figur genau die Mischung von Kühle, Rationalität, aber auch Brutalität. Leider ist sie in den Grenzen des Drehbuches gefangen. Hüller erscheint hier direkt unterfordert. Nebenbei: Einmal zuckte ich zusammen, als Stratt (Hüller) im Film sagte, sie habe in einem Kinderchor in Ostdeutschland gesungen. Wie es dieser Satz in ein US-amerikanisches Drehbuch geschafft hat, war bemerkenswert. Auch andere Personen hätte man weiter ausbauen können. So auch die Figur der Russin Ilyuchina. Aber „Russland“ beschränkte sich hauptsächlich auf Wodka. Die in der Buchvorlage stehenden Orlan-Raumanzüge wichen einer etwas bequemeren und bunteren Filmumsetzung. Die Handlungsorte im Buch, wie Baikonur oder die Figur des Russischen Wachmannes blieben unerwähnt, bzw. wurden umgedeutet. Man erinnere sich: Das Buch ist von 2021. Ja, man hätte noch so viel mehr machen können. Aber dann wäre der Film noch länger geworden. Oder man hätte die Monologe von Ryan Gosling und Szenen mit seinem Partner Rocky kürzen können. Gosling führt ja ständig Selbstgespräche mit viel Witz, der zwischen Zynismus und Verzweiflung hin und her schwankt. Für meinen Geschmack wäre manchmal etwas weniger Witz mehr gewesen. Aber das deckt dann wieder die Mängel am Handlungsstrang zu.</p>



<p>Ich selber hätte ja lieber einen Mehrteiler gesehen, weil man nach meiner ersten Einschätzung die Buchgeschichte, ohne sie arg zu beschneiden, nicht in einen Kinofilm quetschen kann. Eine Miniserie wäre toll gewesen. Aber dann wären die bunten, bildgewaltigen Weltraumaufnahmen für die ganz große Kinoleinwand nicht zur Geltung gekommen. Wie man es dreht, es ist halt kompliziert.</p>



<p>Und dann gab es ja noch den mit viel Vorschusslob getriebenen Superstar Ryan Gosling. Gosling trägt als One-Man-Show einen Großteil des Filmes. Und ja, das Lob ist völlig berechtigt. Einfach ein großartiger Schauspieler. Aber auch er konnte das Drehbuch nicht retten.</p>



<p>Spannend wird es, wenn einmal die dazugehörigen Making-of-Produktionen veröffentlicht werden. Der Außerirdische Rocky soll nicht im Computer, sondern als Puppe direkt mit Gosling agiert haben. Hier zeichnet James Ortiz verantwortlich. Ich bin gespannt, wie das gemacht worden ist.</p>



<p><strong>Fazit</strong></p>



<p>Obwohl der Film unübersehbare Defizite aufweist, ist er ein unterhaltendes Kinoerlebnis. Und er ist eine gute Geschichte voller Freundschaft und zutiefst humanistisch. Das muss hier unbedingt betont werden. Vielleicht muss man den Film mehrmals sehen, um die speziellen Besonderheiten zu erkennen. Vielleicht wird er einmal Kult. Für mich war das eine erste, schnelle, nicht abschließende persönliche Einschätzung. Andere Zuschauer mögen das ruhig anders sehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass.jpeg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-rl_caption="" title="Kinoplakat mit Ryan Gosling in &quot;Der Astronaut - Project Hail Mary&quot; Bild: Andreas Weise" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/astronau-litfass_300x400.jpg" alt="" style="aspect-ratio:0.7500000266141679;width:262px;height:auto"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kinoplakat mit Ryan Gosling in &#8222;Der Astronaut &#8211; Project Hail Mary&#8220;<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Wer zuvor sich durch die Romanvorlage gekämpft hat, kann der Handlung besser folgen. Vielleicht hilft auch schon die Inhaltsbeschreibung des Romans (nicht des Films) bei Wikipedia. Wer ohne jegliche „Vorkenntnisse“ hier ins Kino geht, der lasse den Film auf sich wirken ohne nachzufragen, warum das gerade so ist und warum denn das so und nicht anders passiert.</p>



<p>Bleibt nur noch zu sagen: Auf ins Kino und sich selber ein Bild machen. Es lohnt sich.</p>



<p><strong><em>Nachsatz</em></strong></p>



<p><em>Es tauchte die Frage auf, warum wir hier keine Bilder vom Film zeigen. Wir hatten schon vor Wochen nach Film-Fotos und einer Presse-Preview (Die Preview noch vor der Preview) bei SONY-PICTURES angefragt. Bedauerlicherweise bekamen wir keine Antwort.</em></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4854.msg584869#msg584869" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt Filme und Dokumentationen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Literatur: Weihnachten 2025 und die Last-Minute-Empfehlung</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2025-und-die-last-minute-empfehlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Nov 2025 11:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die traditionellen Buchempfehlungen… Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag. Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden. Das Lachbuch: Elon &#38; Jeff on Mars – von [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die traditionellen Buchempfehlungen… </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Beitrag von Andreas Weise. Quellen: Carlsen Verlag, Motorbuch Verlag, Tessloff Verlag, Knesebeck Verlag, Heyne Verlag, SPLITTER-Verlag.</p>



<p>Hurra! Es ist vollbracht. Noch vor dem Nikolaustag kommt die diesjährige traditionelle Buchempfehlung heraus. Wie immer sind die vorgestellten Bücher über den Buchladen meines Vertrauens bezogen worden.</p>



<p>Das Lachbuch: <strong>Elon &amp; Jeff on Mars</strong> – von Marc-Uwe Kling und Bern Kissel</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-6.webp" alt="" class="wp-image-149245"/><figcaption class="wp-element-caption">Das ist (für mich) das Buch des Jahres 2025!<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Das ist aus meiner Sicht <strong>das beste Raumfahrtbuch des Jahres!</strong> Ein Comic, der auf jeder Seite von Witz nur so strotzt. Als Autor u.a. fungiert Marc-Uwe Kling. Ja, das ist der Erfinder der „Die Känguru-Chroniken“. Wer diese Werke kennt, ahnt, was auf ihn zukommt. Und wer nicht, wird auch einen riesigen Spaß haben. Im Einführungstext steht, Zitat: <em>„Alle Figuren und Ereignisse in dieser Geschichte sind fiktiv. Übereinstimmungen mit echten Personen, lebend oder tot, sind reiner Zufall. Ehrlich.“ </em>Und was Matt Damon mit der ganzen Geschichte zu tun hat …. werde ich hier nicht verraten. Selber lesen, staunen und lachen!</p>



<p>Erschienen im Carlsen Verlag, 2025, ISBN 978-3-551-80572-0</p>



<p>Das Fachbuch: <strong>Raketen – Die internationale Enzyklopädie</strong> – von Eugen Reichl und Dietmar Röttler</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-7.webp" alt="" class="wp-image-149247"/><figcaption class="wp-element-caption">Vorgänger 2020 und Nachfolger 2025<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>RAKETEN ist unbestritten die Stand-Enzyklopädie für Raumfahrt-Träger. Wie immer reich bebildert von Dietmar Röttler. Die vorliegende Ausgabe unterscheidet sich von seinem Vorgänger aus dem Jahre 2020 augenscheinlich im Aussehen. Der Einband ist in Anthrazit/Schwarz und nicht mehr in Weiß. Die Seitenzahl ist von 400 auf 440 gestiegen. Und natürlich ist das Buch auf dem aktuellen Stand. Redaktionsschluss war vermutlich im Juni 2025. Der Preis ist konstant bei stolzen 49,90 € geblieben. Besitzer der Ausgabe 2020 haben jetzt die Qual der Wahl: Kaufen oder auf die nächste aktualisierte Ausgabe warten.</p>



<p>Erschienen im Motorbuch Verlag, 2025, ISBN 978-3-613-04785-3</p>



<p>Das Kinderbuch: <strong>Training für den Mond</strong> – von Matthias Maurer</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-5.webp" alt="" class="wp-image-149248"/><figcaption class="wp-element-caption">Training für den Mond<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Ein Kinderbuch von ESA-Astronaut Matthias Maurer, natürlich mit Unterstützung. Unter dem Eindruck des neu aufgebauten Mondtrainingszentrums der ESA in Köln wird hier in einem Comic erklärt, wie man sich auf eine Reise und den Aufenthalt auf dem Mond vorbereitet. Kindgerecht wird alles erklärt. Vom Bodentraining über Artemis bis zur Mondstation. Dieses Buch macht bestimmt Lust auf das Lernen der Naturwissenschaften. Spannend und sehr empfehlenswert.</p>



<p>Erschienen im Tessloff Verlag, 2025, ISBN 978-3-7886-8656-7</p>



<p>Das Geschichtsbuch: <strong>Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt</strong> – von Arnaud Delalande und Eric Lambert</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-4.webp" alt="" class="wp-image-149249"/><figcaption class="wp-element-caption">Aufbruch ins Weltall, Eine kurze Geschichte der Raumfahrt<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Hierbei handelt es sich um die deutsche Ausgabe der schwarz-weiß bebilderten Graphic Novel des französischen Verlages Les Arenes aus dem Jahre 2024. Auf 190 Seiten wird der Leser auf eine Zeitreise vom Urknall bis zur interplanetaren Besiedelung mitgenommen. Die Autoren haben versucht, wirklich alles in dieses Buch zu pressen. Beim genaueren Hinsehen spürt man die französische Sicht auf die Geschichte. Für meinen Geschmack ist die sowjetische Seite der Geschichte etwas unterrepräsentiert. Dafür ist die deutsche bemannte Raumfahrt gut vertreten. Das Buch ist eine gute Empfehlung für ein hochwertiges Geschenk.</p>



<p>Erschienen im Knesebeck Verlag, 2025, ISBN 978-3-95728-879-0</p>



<p>Das Science-Fiction-Buch: <strong>Der Astronaut </strong>– von Andy Weir</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-2.webp" alt="" class="wp-image-149250"/><figcaption class="wp-element-caption">Andy Weir&#8217;s dritter Roman<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>Nächstes Jahr im März soll der Film „Der Astronaut“ in die deutschen Kinos kommen. In der Hauptrolle ist zu sehen Ryan Gosling (First Man). Dieser Film beruht auf dem Roman „Der Astronaut“ (im englischen Original: Project Hail Mary) von Andy Weir. Weir ist einem breiten Publikum durch sein Erstlingswerk „Der Marsianer“ bekannt. „Der Astronaut“ ist sein dritter Roman. Es empfiehlt sich, vor Kinostart die Buchvorlage zu lesen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Astronaut Ryland Grace, der immer wieder betont: Er sei kein Astronaut. Dieser wird auf eine interstellare Mission geschickt, um, wie könnte es auch anders sein, die Erde zu retten. Mehr verrate ich nicht. Das klingt jetzt alles sehr platt. Aber diese Science-Fiction-Geschichte ist sehr intelligent geschrieben, mit viel wissenschaftlichem Hintergrundwissen und Witz gewürzt und natürlich spannend. Es geht auch um Freundschaft. Ein Buch, was man in der heutigen Zeit braucht. Manchmal verliert sich Weir für meinen Geschmack zu sehr in technischen Details. Aber dafür ist die Geschichte eben eine echter Andy-Weir-Story. Kleiner Tipp: Wer die 555 Seiten nicht selber durcharbeiten will: Die Geschichte gibt es auch als Hörbuch.</p>



<p>Erschienen im Heyne Verlag, 2021, 3. Auflage, ISBN 978-3-453-32283-7</p>



<p>Das biographische Buch: <strong>George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars</strong> – von Renaud Roche und Laurent Hopmann</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/weihnacht-2025-3.webp" alt="" class="wp-image-149251"/><figcaption class="wp-element-caption">George Lucas, Der Lange Weg zu Star Wars<br>Bild: Andreas Weise</figcaption></figure>



<p>So ein Buch hier? Nun, wir hatten schon Filmbesprechungen dazu. Und wenn auch Star Wars im klassischen Sinne nichts mit Raumfahrt zu tun hat, so möchte ich diese sehr gut recherchierte Graphic Novel hier nicht vorenthalten. Und nebenbei bin ich ein Fan von George Lucas. Das vorliegende Buch ist das wirklich ultimative Making-of von Star Wars. Es wird der Weg Lucas zum Film, die Idee zu Star Wars, der Kampf mit der Umsetzung und den Studios, die Abläufe bei der Filmerstellung bis zum glücklichen Ende 1978 sehr unterhaltsam beschrieben. Das Buch ist ein absoluter Geheimtipp nicht nur für Fans.</p>



<p>Erschienen im SPLITTER-Verlag, 2024, ISBN 978-3-98721-382-3</p>



<p>*</p>



<p>Das unbekannte Buch: <strong>SPACE2026 – Das aktuelle Raumfahrt-Jahrbuch</strong> – herausgegeben vom Verein zur Förderung der Raumfahrt (VFR)</p>



<p>Dazu gibt es (dieses Jahr) nichts zu sagen. Leider! Bei Fertigstellung dieses Textes lag das Buch dem Autor noch nicht vor. Pech! Es soll aber wieder toll sein&#8230; .</p>



<p>*</p>



<p>Das waren die Empfehlungen für Weihnachten 2025. Dieses Jahr war viel Graphic Novel, bzw. Comic dabei. Ich hoffe, jeder konnte etwas finden. Allen Lesern wünschen wir frohe Feiertage. <strong>Und wie immer zum Schluss:</strong> Natürlich sind die Buchempfehlungen der letzten Jahre nach wie vor gültig.</p>



<p><br><strong>Links:</strong></p>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2024-2/</a></p>



<p><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2023-und-die-last-minute-empfehlung/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/literatur-weihnachten-2022-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zu-weihnachten-space-2020/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/weihnachten-2018-steht-vor-der-tuer/</a><br><a href="https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/" data-wpel-link="internal">https://www.raumfahrer.net/zur-weihnacht-kinder-wirds-was-geben/</a></p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6607.msg581191#msg581191" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bücher über Raumfahrt</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AstroGeo Podcast: Von Marskanälen zum Wolkenatlas &#8211; dünne Luft auf dem Mars</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrogeo-podcast-von-marskanaelen-zum-wolkenatlas-duenne-luft-auf-dem-mars/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Karl Urban]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2025 11:19:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1965 zerstört ein einziges Foto die Träume vom Leben auf dem Mars. Jahrzehnte später entdeckt ein Doktorand rätselhafte Wolken – und eröffnet ein neues Forschungsfeld. Eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre im AstroGeo Podcast.</p>
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<p>Am 15. Juli 1965 kommt es in den Räumen des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien zu einem Showdown: Drei Männer betrachten eine der ersten Aufnahmen der Marsoberfläche, welche die Raumsonde Mariner 4 nur wenige Stunden zuvor beim Vorbeifliug aus der Nähe gemacht hatte. Ein Foto vom Mars – eigentlich ein großartiger Erfolg für die Wissenschaft! Und doch war jene Aufnahme eine riesige Enttäuschung – denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und jenes Bild der Marsoberfläche sagte den NASA-Vertretern: Der Mars ist ganz anders als gedacht – und vor allem ist er kalt und tot. Das Bild zeigte, dass es wohl kein weit verbreitetes Leben auf dem Mars gibt, was vor allem mit seiner Atmosphäre zusammenhängt.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." data-rl_caption="" title="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="506" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg" alt="Düstere Landschaft: Ein Bergrücken, der dunkel, aber leicht rötlich erscheint, darüber ein grauer Himmel mit diffusen Wolkenformationen." class="wp-image-148968" style="width:405px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2025/11/kachel_rn-300x253.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick über den Mont Mercou auf dem Mars: Der NASA-Rover Curiosity fotografierte am 19. März 2021 den Himmel über dem Berg kurz nach Sonnenuntergang. Die Wolkenformation entsprechen nachtleuchtenden Wolken auf der Erde, die auch auf dem Roten Planeten aus Eiskristallen in großer Höhe bestehen (Quelle: NASA/JPL-Caltech/MSSS/Simeon Schmauß).</figcaption></figure>



<p>In dieser Folge erzählt Karl eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre. Die Astronomen der Antike sahen beim Mars zunächst nicht mehr als einen rötlichen Wandelstern, der in Schleifen übers Firmament läuft. Und während auch die ersten Astronomen der Neuzeit nur wenige Details des Planeten in Erfahrung bringen konnten, so waren sie doch überzeugt: Der Mars ist eine belebte Welt, die der Erde ähneln sollte.</p>



<p>Doch bis ins 20. Jahrhundert hinein wussten Forscherinnen und Forscher lediglich: Die Tage auf dem Mars sind vergleichbar lang wie auf der Erde (24 Stunden und 37 Minuten), der Planet besitzt vermutlich Polkappen und Jahreszeiten. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli hatte im 19. Jahrhunderte lange Linien beschrieben, die er <em>canali</em> nannte und die folgende Generationen über die Möglichkeit einer marsianischen Zivilisation spekulieren ließen. Doch die Voraussetzung für solches Leben auf dem Mars wäre, dass diese Außerirdischen Luft zum atmen hätten. Die Aufnahmen der NASA-Sonde Mariner 4 aus dem Jahr 1965 bereitete all diesen Mutmaßungen ein abruptes Ende: Auf ihnen erschien der Rote Planet als tote, kalte und tiefgefrorene Welt mit einer extrem dünnen Atmosphäre.</p>



<p>Dass in der kaum vorhandenen Marsluft dennoch etwas passiert, wurde zwar früh erkannt, war aber nie genauer untersucht worden. Marsianische Wolken bestehen aus Eiskristallen und waren eher ein Störfaktor für Kameras, die eigentlich Krater, Canyons oder Flusstäler der festen Oberfläche fotografieren sollten. Erst 2018 gibt ein spanischer Doktorand Anlass, die Marswolken genauer zu untersuchen. Jorge Hérnandez-Bernal findet am Riesenvulkan Arsia Mons eine extrem lange Wolke, die über die letzten Jahrzehnte immer zu einer bestimmten Jahreszeit wiederkehrt.</p>



<p>Diese Entdeckung von Hérnandez-Bernal motiviert schließlich ein Team um Daniela Tirsch vom Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt genauer nachzusehen. Die europäische Raumsonde Mars Express hatte seit 2003 tausende Bilder gemacht. Und damit gelingt etwas, was sich die NASA-Mitarbeitenden aus dem Jahr 1965 kaum hätten vorstellen können: der allererste Wolkenatlas einer außerirdischen Welt.</p>



<p>Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziska Konitzer und Karl Urban regelmäßig eine Geschichte, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Der Podcast ist auch auf <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/astrogeo-geschichten-aus-astronomie-und-geologie/id525300156" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Apple Podcasts</a> oder <a href="https://open.spotify.com/show/0a0X8ogJx046skJBbow9AC" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Spotify</a> zu finden.</p>


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