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	<title>APID &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>APID &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Weltraumschrott-Mission ADLER-2 geht zu Ende</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/weltraumschrott-mission-adler-2-geht-zu-ende/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2024 07:25:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 19. August 2024. 19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt ADLER-2 ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach einjähriger Datensammlung ist Mini-Satellit Mitte August in Erdatmosphäre verglüht. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ÖWF, 19. August 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-rl_caption="" title="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/ADLER2imOrbitOeWFSpireGRASPSASEurope26.jpg" alt="Satellit ADLER-2 im Orbit - künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)" class="wp-image-143408"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 im Orbit &#8211; künstlerische Darstellung. (Bild: OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p>19. August 2024 &#8211; Das österreichische Satelliten-Projekt <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/adler-2/" data-wpel-link="internal">ADLER-2</a> ist der zweite Mini-Satellit der ADLER-Reihe, der im April 2023 in die Erdumlaufbahn gebracht wurde, um die Größe und Verteilung von kleinsten Weltraumschrott-Teilchen vor Ort zu erforschen. Nach knapp 7.100 Erdumrundungen und 480 Tagen im Orbit ist ADLER-2 Mitte August 2024 in der Erdatmosphäre verglüht. Die Analyse der Datensätze läuft aktuell auf Hochtouren.</p>



<p><strong>Österreichische Co-Produktion als Weg zum Erfolg</strong><br>ADLER-2 ist die erfolgreiche Fortsetzung der Zusammenarbeit des Österreichischen Weltraum Forums (<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/oewf/" data-wpel-link="internal">ÖWF</a>) mit SPIRE Global, das von dem Österreicher Peter Platzer mitbegründet wurde, und anderen internationalen Unternehmen.<br>Das US-amerikanische Unternehmen GRASP Global nutzte den Satelliten zudem, um einen Technologie-Demonstrator zu testen: Das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.</p>



<p><strong>Vor-Ort-Suche nach Weltraumschrott</strong><br>An Bord waren ein Weltraum-Radar und ein ausfaltbares Weltraum- „Mikrofon&#8220;, die Weltraumschrott-Teilchen vor Ort finden und messen. Die gewonnenen Daten können anschließend mit den Modellen der Europäischen Weltraumorganisation ESA abgeglichen werden, um die Weltraumschrott-Verteilung und -Größe im Erdorbit zu erfassen. Die Datenbereinigung und -verarbeitung der Mission übernahm Tilebox, das vom Österreicher Stefan Amberger mitbegründet wurde.</p>



<p>Stefan Amberger dazu: „Die Zusammenarbeit mit dem ÖWF war eine großartige Gelegenheit, die Leistungsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit von Tilebox zu demonstrieren. Allein im vergangenen Jahr wurden rund 11 Millionen Rohdatensätze von ADLER-2 nahezu in Echtzeit aufgenommen, verarbeitet, bereinigt und dem ÖWF zur Verfügung gestellt. Der intuitive Zugriff auf diese Daten hat es Dutzenden von Entwicklern und Wissenschaftlern ermöglicht, die Daten mit minimalem Aufwand zu erkunden, und das Feedback hat uns geholfen, unseren Service inzwischen deutlich zu erweitern.&#8220;</p>



<p>Peter Platzer, CEO von Spire Global: „ADLER-2 stellt einen bedeutenden Fortschritt im Bestreben nach Nachhaltigkeit des Weltraums dar und unterstreicht die Wirksamkeit von Satellitentechnologien im Umgang mit der wachsenden Bedrohung durch Weltraumschrott. Wir sind stolz darauf, Organisationen wie dem Österreichischen Weltraum Forum mit unserer Satellitentechnologie bahnbrechende Erfolge zu ermöglichen. Diese Mission erweitert nicht nur unser Verständnis von Weltraumschrott, sondern veranschaulicht auch, wie unsere Technologie und Partnerschaften zu einer sichereren und nachhaltigeren Weltraumumgebung beitragen.&#8220;</p>



<p><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen mit noch funktionsfähigen Satelliten und Raumstationen.</p>



<p>Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Wucht einer Pistolenkugel vergleichbar ist und gefährden nicht nur Satelliten, sondern auch die astronautische Raumfahrt.</p>



<p>Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des ÖWF: „ADLER-2 war eine wichtige Mission zur Analyse der wachsenden Herausforderungen durch Weltraumschrott, auch Space Debris genannt. Die Raumfahrtindustrie und Raumfahrtagenturen haben die Dringlichkeit des Problems erkannt. Wenn wir den Zugang zum Weltraum für kommende Generationen erhalten wollen, müssen Gegenmaßnahmen ergriffen werden &#8211; das ist der rot-weiß-rote Beitrag dazu.&#8220;</p>



<p><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong><br><strong>Größe:</strong> 6 Unit Cubesat von Spire Global mit 30x20x10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br><strong>Instrumente:</strong> Weltraum-Mikrofon APID vom ÖWF, speziell entwickelte piezokeramische Platte, ausfaltbar auf 2m Spannweite; misst die Einschläge von Weltraum-Schrott-Teilchen<br>Radargerät von Spire Global, entdeckt Weltraumschrott-Teilchen in der Umgebung des Satelliten<br>GAPMAP-Sensor von GRASP SAS: ein Technologie-Demonstrator, das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst.<br><strong>Missionsdauer:</strong> 1 Jahr<br><strong>Flughöhe:</strong> 500 km<br><strong>Start:</strong> 15. April 2023 mit einer Falcon 9 Trägerrakete von SpaceX, gestartet von der Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br><strong>De-Orbit:</strong> 15.-16. August 2024<br><strong>Beteiligte Unternehmen:</strong><br>Spire Global (Cubesat, Radar)<br>ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>GRASP SAS (GAPMAP)<br>Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Das ÖWF ist federführend an zwei internationalen Cube-Sat Missionen beteiligt, die seit 2022 Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn aufspüren. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg565035#msg565035" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ÖWF: ADLER-1 beendet Suche nach Weltraumschrott</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/oewf-adler-1-beendet-suche-nach-weltraumschrott/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2023 15:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Satellit verglühte planmäßig nach über einem Jahr im Orbit, ADLER-2 setzt Suche fort. Eine Presseaussendung des ÖWF. Quelle: ÖWF 5. Juli 2023. 5. Juli 2023 &#8211; Seit März 2022 erforscht das Österreichische Weltraum Forum Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Der erste Satellit der ADLER-Serie hat am 10. Juni 2023 nach einem Jahr im Erdorbit planmäßig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Satellit verglühte planmäßig nach über einem Jahr im Orbit, ADLER-2 setzt Suche fort. Eine Presseaussendung des ÖWF.</h4>



<p class="has-text-align-right is-style-default has-small-font-size">Quelle: ÖWF 5. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" data-rl_caption="" title="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="337" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60.jpg" alt="Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)" class="wp-image-128678" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler1ueberdererdeOEWF60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)</figcaption></figure>



<p>5. Juli 2023 &#8211; Seit März 2022 erforscht das Österreichische Weltraum Forum Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Der erste Satellit der ADLER-Serie hat am 10. Juni 2023 nach einem Jahr im Erdorbit planmäßig unter kontrollierten Bedingungen seine Umlaufbahn verlassen. Der Satellit verglühte als Sternschnuppe in der Erdatmosphäre, um zu vermeiden, dass er ebenfalls zu Weltraumschrott wird. Das erfolgreiche österreichische Satellitenprojekt „ADLER-1&#8243; lieferte seit seinem Start Anfang 2022 eine halbe Million Datensätze zum Thema Weltraumschrott in der erdnahen Umlaufbahn. Die Auswertung läuft noch, 100 Impakte konnten bereits erfasst werden. Die Suche nach Weltraumschrott wird seit April 2023 nahtlos mit dem Satelliten ADLER-2 fortgesetzt. Die Ergebnisse der Messungen werden nach Abschluss der Mission der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.</p>



<p>Dazu Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums: „ADLER-1 hat gezeigt, dass Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn mit Hilfe eines Radargeräts und eines ‚Weltraum-Mikrophons&#8216; aufgespürt werden kann. Das Konzept ist aufgegangen: Daten vor Ort sammeln und damit Computer-Simulationen ergänzen, auf die man sich bislang fast ausschließlich verlassen musste. Nun wird dieses erfolgreiche Projekt mit dem zweiten Satelliten der Serie fortgesetzt. ADLER-2 ist bereits seit April in der Erdumlaufbahn und wird dazu beitragen, die Trümmererkennungsrate mit Hilfe des leistungsfähigeren Radars und eines größeren Erfassungsbereichs um 80 Prozent zu erhöhen und die Anzahl der protokollierten Beobachtungen zu vervielfachen.&#8220;</p>



<p><strong>Österreichisches Satellitenprojekt</strong><br>Die Satelliten der ADLER-Serie sind ein Satelliten-Projekt in Rot-Weiss-Rot: Das ÖWF verantwortet die wissenschaftliche Leitung und entwickelt einen experimentellen Space Debris Detektor, finanziert werden die Satelliten vom österreichischen Unternehmen Findus Venture, gebaut wurden ADLER-1 und ADLER-2 von Spire Space Services, das vom Österreicher Peter Platzer gegründet wurde.</p>



<p><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern durchsetzt. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision.</p>



<p>Theoretische Modelle der Europäischen Weltraumagentur ESA schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Selbst diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Wucht einer Pistolenkugel vergleichbar ist.</p>



<p>„Weltraumschrott und das erhöhte Risiko von Kollisionen mit funktionierenden Satelliten und der Internationalen Raumstation ISS gefährden die Raumfahrt und alle Vorteile, die sie bringt, wie z.B. die Wettervorhersage oder Beobachtung von Überschwemmungen, Dürren und anderen Umweltkatastrophen. Wir müssen also dringend unser Verständnis davon verbessern, was wo passiert und wann&#8220;, sagt Dr. Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums. „Die Echtzeit-Datenerfassung kann mit den ESA- und NASA-Simulationen verglichen werden, was uns einen wertvollen Realitätscheck für die Modelle liefert&#8220;, fügt Grömer hinzu, „Aber Weltraumschrott zu kartieren und sichere Umlaufbahnen zu finden, ist nur ein Teil der Geschichte. Es ist genauso wichtig, Weltraumschrott so weit wie möglich zu vermeiden, um zukünftigen Generationen einen sicheren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.&#8220;</p>



<p><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg551413#msg551413" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ADLER-2 wird nach Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn suchen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adler-2-wird-nach-weltraumschrott-in-der-erdumlaufbahn-suchen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2023 22:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Erde]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
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		<category><![CDATA[Findus Venture GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Vandenberg Air Force Base]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF). Quelle: ÖWF, 11. April 2023. Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Österreichisches Satelliten-Projekt geht in die zweite Runde. Am 15. April 2023 wurde ADLER-2 von der Vandenberg Air Force Base, Kalifornien in die Erdumlaufbahn gebracht.<br>Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ÖWF, 11. April 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="181" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg" alt="" class="wp-image-125115" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER-2_deployed-in-space_web_350x181-300x155.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Satellit ADLER-2 in der Erdumlaufbahn (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p>Der zweite Satellit der österreichischen ADLER-Serie ist doppelt so groß wie sein Vorgänger und wurde wie ADLER-1 von Spire Space Services gebaut. Das Unternehmen wurde von dem Österreicher Peter Platzer mitgegründet und organisiert auch den Transport des Satelliten in die Erdumlaufbahn. Für die Suche nach Weltraumschrott werden ein Radargerät und das „Weltraum-Mikrofon“ APID des Österreichische Weltraum Forums (ÖWF) eingesetzt. Alle vom Radar und dem Weltraummikrofon gewonnenen Daten werden vom ÖWF ausgewertet, um mehr über Weltraumschrott im Erdorbit zu erfahren. Ebenfalls an Bord ist der Technologie-Demonstrator eines Sensors von GRASP SAS Europe, der Aerosole in der Erdatmosphäre aufspüren soll. Für die Übermittlung der voraussichtlich zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF wurde von dem österreichisch-spanischen Midstream-Dienstleistungsunternehmen Tilebox eine maßgeschneiderte Daten-Pipeline entwickelt. Finanziert wird das Projekt von dem oberösterreichischen Unternehmen Findus Venture GmbH, das in innovative Weltraumtechnologien investiert.</p>



<p>Vitali Braun vom Space Debris Office der Europäischen Weltraum Agentur ESA beschreibt das Projekt als Vorreiter bei der Vertiefung unseres Verständnisses von Weltraumschrott. „Die kleinen Partikelgrößen, die ADLER-2 misst, gehen über das hinaus, was mit bodengestützten Methoden nachgewiesen werden kann, und bisher gibt es bestenfalls sporadische Messungen im Weltraum“, erklärte er und betont, „Obwohl wir komplexe Modelle zur Beschreibung der Trümmerumgebung haben – unterstützt durch Radar und optische Detektoren in Erd-Observatorien – haben unsere Daten eine Schwachstelle, wenn es um die Fülle kleiner Partikel geht. Daten von ADLER-2 können beginnen, diese Lücke zu schließen und nahezu Echtzeitdaten im Zusammenhang mit Weltraumschrott in der untersuchten Umlaufbahn liefern.“</p>



<p><strong>Ein Mikrofon im Weltraum</strong><br>Für diese neue Mission hat das Österreichische Weltraum Forum sein „Weltraum-Mikrofon“ APID materialtechnisch weiterentwickelt und dadurch seine Detektorfläche versechsfacht. Während ADLER-1 piezoelektrische Folien verwendete, nutzt ADLER-2 eine speziell entwickelte piezokeramische Platte, die eine höhere Temperaturbeständigkeit aufweist und sensitiver ist.</p>



<p>„Unser APID-Instrument, in seiner Funktionalität vergleichbar mit einem Mikrofon, ist ein hochsensibles, faltbares Sensor-Panel, das Einschläge registriert und diese Signale dann an den Bordcomputer weiterleitet“, sagt ÖWF-Direktor Dr. Gernot Grömer und ergänzt, „Die Versechsfachung der Größe bedeutet, dass das APID-Panel bei voller Entfaltung eine Spannweite von 2 m hat und daher viel mehr Einschläge registrieren wird als ADLER-1. Mehr Einschläge bedeuten mehr Daten und damit ein noch genaueres Bild von der Verteilung von Weltraumschrott im Erdorbit.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125114" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/APID-registers-impact_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">APID registriert den Einschlag von Weltraumschrott-Teilchen (Viaualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p><strong>Ein maßgeschneiderter Satellit</strong><br>ADLER-2 wurde von Spire Space Services gebaut und wird von dem Raumfahrtunternehmen auch betrieben. Spire Space Services ermöglicht maßgeschneiderte Satellitenkonstellationen, die in sehr kurzer Zeit, mit minimalem Risiko gebaut und in die Erdumlaufbahn gebracht werden können.</p>



<p>Dazu Frank Frulio, General Manager von Spire Space Services: „Unser Ziel bei Spire Space Services ist es, den Zugang zum Weltraum zu vereinfachen. Alle sollen von den Erkenntnissen und Informationen profitieren können, die von diesem ultimativen Aussichtspunkt, dem Erdorbit, gewonnen werden können. Das ÖWF ist das beste Beispiel für eine Organisation, die unsere Plattform genutzt hat, um weltraumgestützte Anwendungen zu entwickeln und Informationen zu sammeln, die die Nachhaltigkeit auf der Erde und darüber hinaus fördern.“</p>



<p><strong>Auf der Suche nach Aerosolen</strong><br>Der GAPMAP-Sensor (GRASP-Airphoton Multi-Angle Polarimeter) von GRASP ist ein Technologie-Demonstrator. Es ist das erste Instrument seiner Art, das die Zusammensetzung und Konzentration von Aerosolen in der Erdatmosphäre aus der Umlaufbahn misst. Hierzu wird der Sensor die Atmosphäre in mehreren Wellenlängen, Winkeln und Polarisationszuständen beobachten und so zur Untersuchung der globalen Partikelverschmutzung beitragen. Aktuell gibt es keine kleinen und nur wenige große Satellitensensoren, die diese Messmöglichkeiten bieten.</p>



<p><strong>Datenhighway im Weltraum</strong><br>Während des einjährigen Betriebs des Satelliten werden mehr als zwei Millionen Datensätze vom Satelliten an das ÖWF übermittelt. „Unsere Mission bei Tilebox ist es, Unternehmen in die Lage zu versetzen, die Leistungsfähigkeit von Satellitendaten voll auszunutzen. Wir erledigen im Vorfeld die Datenbereinigung, während ÖWF und Findus sich auf die Schaffung von Informationen konzentrieren können“, kommentiert Mitbegründer Stefan Amberger. Tilebox Inc. ist die erste vollständig integrierte Midstream-Cloud-Plattform, die Raumfahrtunternehmen eine sichere, leistungsstarke und skalierbare Lösung bietet, um Datenprodukte einfacher, schneller und kostengünstiger zu entwickeln.</p>



<p><strong>Warum die Suche nach Weltraumschrott wichtig ist</strong><br>Jahrzehntelange Weltraumaktivitäten haben die Erdumlaufbahn mit Trümmern übersät. Da die Raumfahrtnationen ihre Aktivitäten im Weltraum weiter verstärken, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Kollision.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="350" height="197" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg" alt="" class="wp-image-125116" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197.jpg 350w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Adler-1-und-2-Groessenvergleich_web_350x197-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 350px) 100vw, 350px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">ADLER-2 (links) ist doppelt so groß wie sein Vorgänger ADLER-1 (rechts) (Visualisierung: (c) OeWF/Spire/GRASP SAS Europe)</figcaption></figure>



<p>Wissenschaftliche Modelle schätzen die Gesamtzahl von Objekten aus Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn auf mehr als 170 Millionen mit einer Größe von mehr als 1 mm. Diese entwickeln eine Aufprallenergie, die mit der Geschwindigkeit einer Pistolenkugel vergleichbar ist.</p>



<p>„Weltraumschrott und das erhöhte Risiko von Kollisionen mit funktionierenden Satelliten und der Internationalen Raumstation ISS gefährden die Raumfahrt und alle Vorteile, die sie bringt, wie z.B. die Wettervorhersage oder Beobachtung von Überschwemmungen, Dürren und anderen Umweltkatastrophen. Wir müssen also dringend unser Verständnis davon verbessern, was wo passiert und wann“, sagt Dr. Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums und ergänzt, „ADLER-2 wird dazu beitragen, die Trümmererkennungsrate mit Hilfe des leistungsfähigeren Radars und eines größeren Erfassungsbereichs um 80 Prozent zu erhöhen und mit APID-2 auch die Anzahl der protokollierten Beobachtungen zu vervielfachen.“</p>



<p>„Die Echtzeit-Datenerfassung kann dann mit den ESA- und NASA-Simulationen verglichen werden, was uns einen wertvollen Realitätscheck für die Modelle liefert“, fügt Grömer hinzu, „Aber Weltraumschrott zu kartieren und sichere Umlaufbahnen zu finden, ist nur ein Teil der Geschichte. Es ist genauso wichtig, Weltraumschrott so weit wie möglich zu vermeiden, um zukünftigen Generationen einen sicheren Zugang zum Weltraum zu ermöglichen.“</p>



<p><strong>Zum Abschluss eine Sternschnuppe</strong><br>Nach Abschluss seiner erfolgreichen einjährigen Mission wird ADLER-2 unter kontrollierten Bedingungen seine Umlaufbahn verlassen und in der Erdatmosphäre als Sternschnuppe verglühen, um zu vermeiden, dass er ebenfalls zu Weltraumschrott wird. Die Ergebnisse seiner Messungen werden nach Abschluss der Mission der wissenschaftlichen Gemeinschaft zur Verfügung gestellt.</p>



<p><strong>Eckdaten zu ADLER-2</strong></p>



<p>&nbsp; &nbsp; <em>Größe</em>: 6 Unit Cubesat mit 30 x 20 x 10 cm (ADLER-1 ist ein 3 Unit Cubesat)<br>&nbsp; &nbsp; <em>Missionsdauer</em>: 1 Jahr<br>&nbsp; &nbsp; <em>Flughöhe</em>: 500 km<br>&nbsp; &nbsp; <em>Start</em>: 15. April 2023, SpaceX Falcon 9 Trägerrakete, Vandenberg Space Force Space Base, Kalifornien<br>&nbsp; &nbsp; <em>Beteiligte Unternehmen</em>:<br>&nbsp; &nbsp; Findus Venture GmbH (Finanzierung)<br>&nbsp; &nbsp; Spire Space Services (Cubesat, Radar)<br>&nbsp; &nbsp; ÖWF (APID Weltraum-Mikrofon und Wissenschaftliche Leitung)<br>&nbsp; &nbsp; GRASP SAS (GAPMAP)<br>&nbsp; &nbsp; Tilebox (Datenmanagement)</p>



<p><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. <a rel="noreferrer noopener follow" href="https://oewf.org/" target="_blank" data-wpel-link="external">oewf.org</a></p>



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		<title>ADLER-1/APID spürt ersten &#8222;Weltraum-Meteoriden&#8220; erfolgreich auf</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/adler-1-apid-spuert-ersten-weltraum-meteoriden-erfolgreich-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2022 09:27:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraummüll]]></category>
		<category><![CDATA[ADLER-1]]></category>
		<category><![CDATA[APID]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[ÖWF]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumschrott]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rot-weiß-roter Kleinsatellit ADLER-1 entdeckt nach wenigen Monaten im Orbit bereits Weltraumschrott. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF). Quelle: ÖWF 10. Mai 2022. 10. Mai 2022 &#8211; Von einem extraterrestrischen Objekt bzw. einem Mikrometeoriden mit einer geschätzten Geschwindigkeit von mindestens 50.000 km/h stammt das erste Signal, das der vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) gemeinsam mit [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Rot-weiß-roter Kleinsatellit ADLER-1 entdeckt nach wenigen Monaten im Orbit bereits Weltraumschrott. Eine Presseaussendung des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ÖWF 10. Mai 2022.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1KleinsatellitImAllOEWF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ADLER1KleinsatellitImAllOEWF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Grafische Darstellung des ADLER-1 Kleinsatelliten im Orbit mit entfaltbarem Sensor (APID), der die Einschlagsenergie von Partikeln misst. (Grafik: ÖWF)</figcaption></figure></div>



<p>10. Mai 2022 &#8211; Von einem extraterrestrischen Objekt bzw. einem Mikrometeoriden mit einer geschätzten Geschwindigkeit von mindestens 50.000 km/h stammt das erste Signal, das der vom Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) gemeinsam mit Spire Global Inc. und der Findus Venture Gmbh entwickelte Kleinsatellit „ADLER-1&#8243; Anfang Mai detektiert hat. Von den bisherigen 70.000 Signalen hat sich eine Signalform stark verändert, die letztendlich auf diese hohe Geschwindigkeit schließen lässt. Zum Zeitpunkt der Detektion befand sich ADLER-1 in einer Höhe von 479 Kilometern über dem Atlantischen Ozean.</p>



<p>Dr. Gernot Grömer, Direktor des Österreichischen Weltraum Forums (ÖWF): „Die Detektion dieses Einschlages kommt früher als wir eigentlich geplant hatten, weil wir den Sensor unter Weltraumbedingungen erst verstehen lernen müssen: So ein deutliches Signal ist ein erster Erfolg. Wir vermuten, dass sich in den bisher aufgezeichneten Rohdaten noch mehr dieser Signale verstecken. Es zeigt, dass der von uns in Kooperation mit Spire Global Inc. und der Findus Venture GmbH in Österreich entwickelte Satellit exakt funktioniert.&#8220;</p>



<p><strong>ESA und ÖWF gemeinsam auf Weltraumschrott-Suche</strong><br>Bei Weltraumschrott handelt es sich um Partikel in der Erdumlaufbahn in der Größe von Staubteilchen bis zum Kleinbus, die zum Teil mit mehreren zehntausenden km/h mit Satelliten kollidieren können. Dieser „Müll&#8220; gestaltet sich als immer größer werdendes Problem für die Raumfahrt. Zudem erweisen sich die Detektion und Überwachung davon, speziell von kleinsten Teilchen, als besonders schwierig. Dazu Gernot Grömer: „In enger Zusammenarbeit mit der European Space Agency wollen wir die Modellierung von Weltraumschrott deutlich verbessern. Wenn wir wissen, in welchen Umlaufbahnen sich wieviele und welche Teilchen befinden, können wir Gegenmaßnahmen besser planen.&#8220;</p>



<p><strong>Über das Österreichische Weltraum Forum</strong><br>Das Österreichische Weltraum Forum (ÖWF) gehört im Bereich der Analogforschung weltweit zu den führenden Organisationen, die an der Vorbereitung astronautischer Erforschung anderer Planeten mitarbeiten. Expert*innen verschiedenster Disziplinen bilden innerhalb des ÖWFs die Basis für diese Arbeit. Gemeinsam mit nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen, Industrie und Unternehmen unterschiedlicher Branchen wird hier Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Dabei nutzt das ÖWF seine ausgezeichneten Kontakte zu Meinungsbildner*innen, Politik und Medien, um österreichische Spitzenforschung und Technologie international voranzutreiben und bekanntzumachen. Das Österreichische Weltraum Forum ist zudem einer der wichtigsten Bildungsträger in Österreich, wenn es um Raumfahrt und darum geht, junge Menschen für Wissenschaft und Technik zu begeistern sowie ihnen einen Zugang zu dieser Branche zu ermöglichen. Neben der Betreuung von universitären Arbeiten bietet das ÖWF auch immer wieder Studierenden und Schüler*innen die Möglichkeit, im Rahmen von Praktika ihr Wissen zu erweitern. <a href="https://oewf.org/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.oewf.org</a></p>



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