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	<title>Apogäumsmotor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Apogäumsmotor &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Jamal 402 hat Geostationären Orbit erreicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jamal-402-hat-geostationaeren-orbit-erreicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Dec 2012 20:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der am 8. Dezember gestartete Kommunikationssatellit hat nach 4 Bahnmanövern mit eigenen Triebwerken offenbar nun seine Zielbahn erreicht. Zuvor hatte sich das Oberstufentriebwerk aus noch unbekannter Ursache etwa 4 Minuten zu zeitig abgeschaltet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wsgljad, Raumcon. Der von Thales Alenia Spazio gebaute Satellit ist mit 46 Ku-Band-Transpondern sowie mehreren Parabolantennen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der am 8. Dezember gestartete Kommunikationssatellit hat nach 4 Bahnmanövern mit eigenen Triebwerken offenbar nun seine Zielbahn erreicht. Zuvor hatte sich das Oberstufentriebwerk aus noch unbekannter Ursache etwa 4 Minuten zu zeitig abgeschaltet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Wsgljad, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Thales Alenia Spazio gebaute Satellit ist mit 46 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern sowie mehreren Parabolantennen und Solarzellenpaneelen ausgestattet und kann eine Vielzahl von Fernsehprogrammen übertragen sowie weitere Kommunikationsverbindungen etablieren. Seine Reichweite umfasst Russland, Mittel- und Westeuropa, Nord- und Südafrika sowie den mittleren Osten. Der Satellit hatte beim Start eine Masse von etwa 4,5 t und sollte mehr als 15 Jahre im Geostationären funktionieren. 
<br>
Durch den Einsatz eigenen Treibstoffes zum Erreichen der Zielbahn wird sich die Einsatzdauer nun voraussichtlich auf etwa 11 Jahre verkürzen. Er soll im Januar an den Eigentümer und Betreiber Gasprom &#8211; kosmische Systeme übergeben werden. Zunächst werden aber alle Systeme des Satelliten aktiviert und getestet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem offenbar problemlosen Start mit einer Proton-Trägerrakete am vergangenen Samstag, hatte die Bris-M-Oberstufe die vierte und letzte Antriebsphase aus bisher unbekannter Ursache etwa 240 Sekunden vor dem geplanten Abschluss beendet und den Satelliten in einem falschen Orbit abgesetzt. Nach vier Korrekturmanövern, von denen das erste bereits wenige Stunden nach dem Start erfolgte, erreichte Jamal 402 nun den geplanten Zielorbit. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11365.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Yamal-402 &#8211; Proton-M/Briz-M</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Yamal 402: Proton-M funktioniert, Breeze-M nicht</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/yamal-402-proton-m-funktioniert-breeze-m-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2012 10:42:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. Dezember 2012 hob pünktlich um 14.13 Uhr MEZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Yamal 402 für den russischen Kommunikationssatellitenbetreiber Gazprom Space Systems (GSS) ins All zu befördern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: GSS, ILS, Roskosmos, TAS. Der Start um 17.13 Uhr Moskauer Zeit wurde im [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 8. Dezember 2012 hob pünktlich um 14.13 Uhr MEZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Yamal 402 für den russischen Kommunikationssatellitenbetreiber Gazprom Space Systems (GSS) ins All zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: GSS, ILS, Roskosmos, TAS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start um 17.13 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, das sich um die Vermarktung von kommerziellen Starts mit Proton-Raketen kümmert. Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-M-Träger besaß drei Raketenstufen, mit denen er die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und dem Satelliten Yamal 402 unter einer gemeinsamen Verkleidung, auf den Weg brachte. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-f37375ff"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09122012114247_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09122012114247_small_1.jpg" alt="Roskomos" width="260"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Yamal 402 auf Breeze-M-Oberstufe bei Startvorbereitungen 
<br>
(Bild: Roskomos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach etwas über 9 Minuten und 15 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der wie die Proton von Chrunitschew hergestellten Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren Brennphasen, von denen die vierte und letzte von der Breeze-M-Oberstufe 240 Sekunden zu früh beendet wurde, kam es zum Aussetzen von Yamal 402 rund 9 Stunden nach dem Abheben, laut Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos rund vier Minuten vor dem geplanten Zeitpunkt. Der Hersteller des Satelliten untersucht, ob es möglich ist, das Raumfahrzeug mittels eines geänderten Ablaufs GSS trotz allem an der ursprünglich vorgesehenen Postion bereitstellen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit insgesamt 46 gleichzeitig zu betreibenden K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit sollte eine Position bei 55 Grad Ost im Geostationären Orbit einnehmen, die er möglicherweise noch unter Nutzung seiner eigenen Triebwerke (ein von EADS Astrium hergestelltes Zweistofftriebwerk vom Typ S400 als Apogäumsmotor, vier elektrische Treibwerke des Typs SPT-100 zur Lageregelung) erreichen kann. Geplant war, dass Yamal 402 von dort aus Kunden in Teilen Afrikas, in Europa, Teilen des mittleren Ostens und Russland mit einer großen Bandbreite von Kommunikationsdiensten versorgt. Yamal 402 war außerdem dazu gedacht, künftig bisher via ASTRA 1F verbreitete Dienste auszustrahlen. 
<br>
Die erwartete Lebensdauer des Thales Alenia Space (TAS) für GSS gebauten und auf dem Satellitenbus Spacebus 4000C3 basierenden neuen Erdtrabanten liegt bei 15 Jahren (laut TAS bei mehr als 15 Jahren). Den dreiachsstabilisierten Satelliten hatte sein künftiger Betreiber am 28. Mai 2010 bei TAS in Auftrag gegeben. Beim Start betrug seine Masse betankt rund 4.500 Kilogramm laut TAS (laut ILS 4.463 Kilogramm). Zur Versorgung der Satellitensysteme und der Kommunikationsnutzlast ist das Raumfahrzeug mit zwei Solarzellenauslegern ausgestattet. Für die Nutzlast können sie nach Angaben von TAS rund 10,8 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Flug von Yamal 402 in den Weltraum erfolgte beim 8. Flug einer Proton-Rakete für ILS im Jahr 2012, dem 77. Flug einer durch ILS vermarkteten Proton und dem seit 1965 383. Flug einer Proton-Rakete insgesamt. Mit Yamal 402 befinden sich jetzt acht von TAS gebaute auf einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete ins All beförderte Satelliten im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Datum vom 9. Dezember 2012 berichtete Roskosmos, dass die Systeme von Yamal 402 funktionieren wie geplant, und man vorhabe, den Satelliten zwei zusätzliche Brennphasen seines Apogäumsmotors durchführen zu lassen, um eine annähernd kreisförmige Bahn um die Erde zu erreichen. Das erste dieser Manöver werde man bereits in der Nacht vom 9. auf den 10. Dezember 2012 abwickeln. Wenn die Manöver gelingen, werde GSS den Satelliten wie beabsichtigt einsetzen können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11365.msg243226#msg243226" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Yamal-402 &#8211; Proton-M/Briz-M</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Echostar 16 und Kunstprojekt mit Proton gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/echostar-16-und-kunstprojekt-mit-proton-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 14:49:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Direkt-Fernsehsatellit wurde gestern Abend an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Proton-M ins All gebracht. Er soll in Zukunft für die US-amerikanische EchoStar Corporation im Geostationären Orbit zum Einsatz kommen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, SpaceflightNow. Der Start erfolgte vom Kosmodrom Baikonur aus gegen 19.31 Uhr MEZ. Nach dem Absetzen des Orbitalsystems [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein Direkt-Fernsehsatellit wurde gestern Abend an der Spitze einer Trägerrakete des Typs Proton-M ins All gebracht. Er soll in Zukunft für die US-amerikanische EchoStar Corporation im Geostationären Orbit zum Einsatz kommen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, SpaceflightNow.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112012154928_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SSL)" width="380" height="271"/><figcaption>
Echostar 16 im All &#8211; Impression 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SSL))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte vom Kosmodrom Baikonur aus gegen 19.31 Uhr MEZ. Nach dem Absetzen des Orbitalsystems absolvierte die Bris-M-Oberstufe insgesamt 5 Antriebsphasen und setzte Echostar 16 gegen 4.43 Uhr heute morgen im vorgesehenen Transferorbit ab. Dieser liegt in einer Höhe zwischen 2.432 und 35.781 Kilometern bei etwa 0,03 Grad Bahnneigung. Den Geostationären Orbit soll der Satellit in den nächsten Tagen mit dem eigenen Antrieb erreichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Echostar beruht auf dem LS-1300-Bus von Space Systems/Loral und besitzt eine Startmasse von 6.258 kg. Die Versorgung mit elektrischer Energie wird über zwei große, entfaltbare Solarzellenpaneele sichergestellt. Mit seinen Treibstoffvorräten soll Echostar 16 mindestens 15 Jahre betrieben werden können. Der Satellit der Dish Network Corporation ist mit 32 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern, 4 großen Parabolantennen sowie weiteren Antennen ausgestattet, die ihm die Ausstrahlung hunderter Fernsehprogramme in verschiedenen Bereichen der amerikanischen Kontinente erlaubt. Geplant ist eine Position bei 61,5 Grad im Geostationären Orbit. 
<br>
Eine Besonderheit des Satelliten ist eine zusätzliche Fracht. Sie besteht aus einer Siliziumscheibe, die in einem goldenen Etui steckt. Auf ihr sind 100 Bilder von Menschen und Natur eingeätzt, Teil des Projekts &#8222;Die letzten Bilder&#8220; von Trevor Paglen. Satelliten im Geostationären Orbit fallen praktisch nicht auf die Erde zurück, da es in knapp 36.000 km Höhe keine bremsenden Luftmoleküle mehr gibt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Sie werden nie wieder auf die Erde zurück kommen&#8220;, sagte Paglen. &#8222;In den letzten 50 Jahren hat die Menschheit einen Ring um unseren Planeten errichtet, nicht unähnlich zu den Ringen des Saturn. Aber anstatt aus Staub und Eis haben wir einen Ring um die Erde aus Maschinen geschaffen &#8230; dieser ist nun ein permantenter Teil unseres Planeten.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Rücksprache mit Wissenschaftlern und anderen Experten wählte Paglen 100 Bilder unserer modernen Gesellschaft aus. Der Betreiber des Satelliten, die Echostar Corporation, erklärte ihr Einverständnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11228.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Echostar XVI auf Proton-M mit Bris-M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/echostar-16-und-kunstprojekt-mit-proton-gestartet/" data-wpel-link="internal">Echostar 16 und Kunstprojekt mit Proton gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Intelsat modernisiert kontinuierlich seine Flotte</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/intelsat-modernisiert-kontinuierlich-seine-flotte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Aug 2012 17:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Boeing]]></category>
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		<category><![CDATA[Intelsat 21]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Odyssey]]></category>
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		<category><![CDATA[Seeplattform]]></category>
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		<category><![CDATA[Zenit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern wurde Intelsat 21 an der Spitze einer Zenit 3 erfolgreich ins All transportiert und ist damit der vierte von fünf geplanten neuen Kommunikationssatelliten der Firma in diesem Jahr. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, SeaLaunch. Der Start erfolgte am 19. August, gegen 8.55 Uhr MESZ von der schwimmenden Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; aus, die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-modernisiert-kontinuierlich-seine-flotte/" data-wpel-link="internal">Intelsat modernisiert kontinuierlich seine Flotte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern wurde Intelsat 21 an der Spitze einer Zenit 3 erfolgreich ins All transportiert und ist damit der vierte von fünf geplanten neuen Kommunikationssatelliten der Firma in diesem Jahr.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Skyrocket, Raumcon, SeaLaunch.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-ce3f8583"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20082012191245_small_1.jpg" alt="SeaLaunch" width="260"/><figcaption>
Zenit 3SL beim Start 
<br>
(Bild: SeaLaunch)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte am 19. August, gegen 8.55 Uhr MESZ von der schwimmenden Startplattform &#8222;Odyssey&#8220; aus, die in unmittelbarer Äquatornähe beste Bedingungen für einen Start in den Geostationären Orbit bot. 30 Minuten nach dem Start wurde der Satellit von der letzten Stufe der Trägerrakete abgetrennt und sendete kurze Zeit später seine ersten Signale zur Bodenstation. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausgrüstet ist das beim Start knapp 6 t schwere, durch Boeing Satellite Systems gebaute Raumfahrzeug mit 24 C- und 36 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern für Radio, Fernsehen und Datendienste. Intelsat 21 soll mindestens 15 Jahre lang funktionieren und bei 58 Grad westlicher Länge im Geostationären Orbit stationiert werden. Hier soll er Intelsat 9 ablösen, der vor gut 12 Jahren ins All gelangte.  <br>Gegenwärtig bewegt sich Intelsat 21 auf einer Bahn zwischen 271 und 35.583 Kilometern Höhe bei einer Bahnneigung von etwa 0,1 Grad gegen den Äquator. Den etwa kreisförmigen Zielorbit in 35.780 km Höhe erreicht er in den nächsten Tagen mit Hilfe eines eigenen Antriebs. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Intelsat 21 ist bereits der vierte Satellit des Kommunikationsdiensteanbieters in diesem Jahr. Im März gelangte Intelsat 22 an der Spitze einer Proton-Trägerrakete ins All, im Juni Intelsat 19 mit einer Zenit 3 und Anfang August Intelsat 20 mit einer Ariane 5. Noch für 2012 auf dem Plan steht Intelsat 23, der erneut mit einer Proton von Baikonur aus gestartet werden soll. Auftragnehmer für den Bau der Satelliten waren die Orbital Sciences Corporation, Space Systems Loral und Boeing (alle USA). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11192.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Zenit-3SL (Sea Launch) mit Intelsat 21</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/intelsat-modernisiert-kontinuierlich-seine-flotte/" data-wpel-link="internal">Intelsat modernisiert kontinuierlich seine Flotte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SES 5 im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-5-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jul 2012 20:05:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[EGNOS]]></category>
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		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<category><![CDATA[SES 5]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34995</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 9. Juli 2012 hob pünktlich um 20:38 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten SES 5 für SES World Skies in den Weltraum zu befördern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L. Der Start um 22:38 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-5-im-all/" data-wpel-link="internal">SES 5 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 9. Juli 2012 hob pünktlich um 20:38 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 81/24 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten SES 5 für SES World Skies in den Weltraum zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072012220526_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072012220526_small_1.jpg" alt="Roskosmos" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Proton-M-Start mit SES 5 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start um 22:38 Uhr Moskauer Zeit wurde im Namen des Unternehmens International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, das sich um die Vermarktung von kommerziellen Starts mit Proton-Raketen kümmert. Mit dem Start von SES 5 gelangte der fünfte Satellit einer Serie von Ersatzsatelliten zur Erneuerung und Ergänzung der Satellitenflotte von SES ins All. Der Transport des Satelliten erfolgte beim 378. Flug einer Proton-Rakete, und der fünften Proton-Mission im Jahr 2012. Zum 21. Mal flog ein Satellit für SES bzw. Astra auf einer Proton-Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und der Nutzlast, auf den Weg zu bringen. Nach etwas über neun Minuten und dreiundvierzig Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine erste Zündung der auch von Chrunitschew konstruierten Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren vier Brennphasen der Oberstufe wurde SES 5 schließlich nach rund neun Stunden und zwölf Minuten Flugdauer am 10. Juli 2012 in einem Orbit mit einem Perigäum von etwa 4.143,81 Kilometern über der Erde, einem Apogäum von rund 35.781,98 Kilometern über der Erde und einer Inklination von etwa 23,6 Grad ausgesetzt (Abschätzungen des Ballistikzentrums laut Chrunitschew).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072012220526_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10072012220526_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
SES 5 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da SES 5 für einen Kommunikationssatelliten eine vergleichsweise große Masse hat, gelangte er auf eine Bahn mit einem recht niedrigen Perigäum. Das Apogäum lag beim Aussetzten bereits fast auf der Höhe einer geostationären Umlaufbahn. Diese muss der Satellit nun mit eigenem Antrieb ansteuern. SES 5 wird dafür ab dem 10. Juli 2012 seinen mit Monomethylhydrazin (MMH) und Stickstofftetroxid (NTO) betriebenen Apogäumsmotor vom Typ R-4D mit einer Schubkraft von rund 445 N verwenden und eine einstellige Anzahl von Brennphasen benötigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 36 C-Band- und 24 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern sowie einer im L-Band-Bereich arbeitenden Navigationsnutzlast für den European Geostationary Navigation Overlay Service (EGNOS) ausgerüstete Satellit mit einer Startmasse von rund 6.007 Kilogramm soll eine Position bei 5 Grad Ost im Geostationären Orbit einnehmen. Dort will SES ihn als 51. Satellit der eigenen Flotte betreiben und über ihn Kunden mit einer großen Bandbreite von Telekommunikationsdiensten versorgen. Die erwartete Lebensdauer des von Space Systems/Loral aus den Vereinigten Staaten gebauten und auf dem 1300er Satellitenbus basierenden Raumfahrzeugs beträgt 15 Jahre. Mit SES 5 befinden sich jetzt 71 von SS/L gebaute Raumfahrzeuge im All. <br>SES 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 38.652 bzw. als COSPAR-Objekt 2012-036A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10112.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SES 5 alias Astra 4B auf Proton M mit Breeze M</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-5-im-all/" data-wpel-link="internal">SES 5 im All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane-5-Start mit Wetter- und Kommunikationssatellit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-start-mit-wetter-und-kommunikationssatellit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jul 2012 17:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[EchoStar XVII]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenrotation]]></category>
		<category><![CDATA[EUMETSAT]]></category>
		<category><![CDATA[Französisch-Guayana]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Hughes]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter 1]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SEVIRI]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Spinner]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SYLDA]]></category>
		<category><![CDATA[Thales Alenia Space]]></category>
		<category><![CDATA[VA207]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Pünktlich am 5. Juli 2012 um 23:36 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Satelliten für EUMETSAT und HUGHES waren nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, EUMETSAT, SS/L. Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die gleich zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Pünktlich am 5. Juli 2012 um 23:36 Uhr MESZ startete vom Raumfahrtgelände Kourou in Französisch-Guayana eine Ariane-5-Trägerrakete mit zwei Satelliten an Bord. Die Satelliten für EUMETSAT und HUGHES waren nach rund einer halben Stunde Flug erfolgreich ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Astrium, ESA, EUMETSAT, SS/L.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-b7cc6854"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der Ariane-5-Mission VA-207 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Verwendet wurde eine Ariane-5-ECA, die gleich zu Beginn des 29 Minuten breiten Startfensters von der Startrampe ELA-3 zum dritten Flug einer Ariane-5 im Jahr 2012 abhob. Transportiert wurden bei der Mission VA-207 der US-amerikanische Kommunikationssatellit EchoStar XVII (Masse beim Start 6.100 kg) und der europäische Wettersatellit MSG-3 (Startmasse rund 2.000 kg). Beide Satelliten waren zusammen unter einer 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung mit einer Masse von rund 2.600 kg untergebracht. EchoStar XVII wurde als erster der Satelliten etwa 28 Minuten nach dem Start ausgesetzt, er saß zuoberst auf der Nutzlaststruktur SYLDA 5 B (SYLDA ist die Abkürzung von &#8222;Système de Lancement Double Ariane&#8220;, Ariane-Doppelstartvorrichtung). Nach Abstoßen der SYLDA 5 B wurde MSG-3 rund 34 Minuten nach dem Start freigegeben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-e9cf8cdd"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
EchoStar XVII beim Hersteller SS/L 
<br>
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Satelliten werden aus dem Geotransferorbit mit einem geplanten Perigäum von 249.6 km über der Erde (erreicht 249.6 km, Schätzung Arianespace) und einem geplanten Apogäum von 35.942 km über der Erde (erreicht 35.923 km, Schätzung Arianespace) mit eigenen Antrieben den Geostationären Orbit ansteuern. Die Antriebe müssen auch den Abbau der Rest-Inklination, der verblieben Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, von rund 6 Grad bewerkstelligen. EchoStar XVII wird dafür ab dem 8. Juli 2012 seinen mit Monomethylhydrazin (MMH) und Stickstofftetroxid (NTO) betriebenen Apogäumsmotor mit einer Schubkraft von 445 N verwenden und eine einstellige Anzahl von Brennphasen benötigen. MSG-3 soll laut Plan nach vier Brennphasen seiner mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-1, Stickstofftetroxid mit 1% Stickstoffmonooxid) betriebenen Apogäumsmotore mit einer Schubkraft von jeweils rund 420 N und einem Manöver zur Bahnzirkluarisierung knapp 10 Tage nach dem Start den Geostationären Orbit erreichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar XVII ist eine Konstruktion von Space Systems/Loral (SS/L) und basiert auf der 1300er-Satelliten-Plattform. Der auch als Jupiter 1 bezeichnete Satellit wird vom US-amerikanischen Betreiber von Kommunikationssatelliten Hughes Network Systems, LLC (HUGHES) für die Bereitstellung von Breitband-Datenverbindungen eingesetzt werden. EchoStar XVII soll im geostationären Orbit eine Position bei 107,1 Grad West beziehen, um von dort für HUGHES, dem derzeit größten Anbieter von Hochgeschwindigkeits-Internetanbindungen via Satellit in den Vereinigten Staaten, Kunden in Nordamerika zu versorgen. Dafür ist er mit einer Anzahl leistungsfähiger K<sub>a</sub>-Band-Transponder ausgerüstet, die zur gleichzeitigen Ausleuchtung von 60 unterschiedlichen Empfangsgebieten nutzbar sind. Der mögliche gleichzeitige Gesamtdurchsatz des Satelliten liegt bei über 100 Gigabit pro Sekunde (Gbits/s). </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-8e3995c4"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_3.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
EchoStar XVII im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bilder: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von EchoStar XVII von zwei Solarzellenauslegern, die dem Raumfahrzeug zusammen eine Spannweite von insgesamt rund 26,07 m geben. Die vorgesehene Standzeit des dreiachsstabilisierten, mit drei Lithium-Ionen-Akkumulatorensätzen ausgestatteten Satelliten im Orbit beträgt 15 Jahre. An deren Ende erwartet man von den beiden Solarzellenauslegern die Bereitstellung von immer noch 16,1 Kilowatt elektrischer Leistung. Bisher ist nicht bekannt geworden, dass es nach dem Start Schwierigkeiten beim Entfalten der Solarzellenausleger, so wie es unlängst nach dem Transport von <a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/zenit-3sl-transportiert-intelsat-19-ins-all/" data-wpel-link="internal">Intelsat 19</a> auf einer Zenit-3SL-Rakete ins All geschehen war, gegeben hätte. Statt dessen berichtete SS/L am 6. Juli 2012, dass EchoStar XVII vorgesehene Manöver nach dem Start wie geplant ausgeführt hat und seine beiden Solarzellenausleger entfaltet wurden.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-aac00594"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_4.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
MSG-3 in Kourou 
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">MSG-3 soll für die europäische Organisation zum Betrieb von Wettersatelliten (EUMETSAT, European Organisation for the Exploitation of Meteorological Satellites) im All voraussichtlich den am 28. August 2002 ebenfalls auf einer Ariane-5-Rakete gestarteten MSG-1 alias Meteosat-8, der aktuell als Reservesatellit fungiert, ersetzen. An einer Position bei 0 Grad im Geostationären Orbit über dem Golf von Guinea will man MSG-3 in Betrieb nehmen. Dort soll er rund 10 Tage nach dem Start an EUMETSAT übergeben werden. Dann wird MSG-3 auch seine operationelle Bezeichnung Meteosat-10 erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der wie MSG-1 unter Regie des Hauptauftragnehmers Thales Alenia Space konstruierte spinnstabilisierte Wettersatellit kann in 12 unterschiedliche Frequenzbereichen, davon vier im Bereich des sichtbaren Lichts, und acht im Infraroten, Bilddaten erfassen. Dafür sorgt ein SEVIRI für Spinning Enhanced Visible and Infrared Imager genanntes, von Astrium gebautes Instrument. Die von SEVIRI bei einer Rotationsgeschwindigkeit des Satelliten von 100 Umdrehungen pro Minute erfassten und an Bord von MSG-3 aufgezeichneten Informationen können turnusmäßig alle 15 Minuten zu Erde übertragen werden. Eine einzelne Ansicht wird dabei mehr als ein Drittel der Erdoberfläche zeigen. Gleichzeitig abgebildet werden kann ein Bereich, der vom Nordpol zum Südpol und von Chile bis Indien reicht.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-d67b8e42"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/07072012190612_small_5.jpg" alt="ESA/D. Ducros" width="260"/></a><figcaption>
MSG-3 kurz nach dem Aussetzen &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA/D. Ducros)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Energieversorgung der Satellitensysteme von MSG-3 erfolgt durch Solarzellen auf der Außenhaut des zylinderförmigen Raumfahrzeugs. Die Zellen sind auf acht getrennte Bereiche der Oberfläche verteilt. Sieben der Bereiche haben die gleiche Größe, der achte hat wegen des Ausschnitts für das Sichtfeld von SEVIRI in der Außenhaut des Satelliten eine etwas größere Ausdehnung. Die wirksame Oberfläche ist bei allen acht Bereichen die gleiche. Am Ende der projektierten Einsatzdauer von 7 Jahren sollen die Solarzellen von MSG-3 noch rund 700 Watt elektrische Leistung bereitstellen können. Für die Stromspeicherung besitzt der Satellit zwei Nickel-Cadmium-Akkumulatorensätze.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vor EchoStar XVII besorgte Arianespace den Transport von 36 anderen von SS/L hergestellten Satelliten in den Weltraum. VA-207 mit EchoStar XVII und MSG-3 auf der Rakete L563 war beim 63. Start einer Ariane 5 die 49. erfolgreiche Ariane-5-Mission in Folge. Bei der Mission VA-207 wurde laut Arianespace bei einer Gesamtstartmasse von rund 780 Tonnen (laut Astrium rund 774 Tonnen) eine Gesamtnutzlast von 9.647 Kilogramm transportiert, von denen nach Angaben von Arianespace 7.563 Kilogramm auf die beiden Satelliten entfielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">EchoStar XVII ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 38.551 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-035A. MSG-3 ist katalogisiert mit der NORAD Nr. 38.552 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2012-035B.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie in unserem Forum mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10887.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-207 mit *MSG-3* und *Echostar XVII*</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AsiaSat 7 manövrierte wie geplant</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asiasat-7-manoevrierte-wie-geplant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2011 13:10:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34611</guid>

					<description><![CDATA[<p>Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in Kalifornien berichtete am 28. November 2011, dass der am 25. November 2011 in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit AsiaSat 7 geplante Manöver bis dahin wie vorgesehen erfolgreich ausgeführt hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AsiaSat, SS/L. Das Ausfalten der beiden Solarzellenausleger von AsiaSat 7 erfolgte bereits kurz nach [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto in Kalifornien berichtete am 28. November 2011, dass der am 25. November 2011 in den Weltraum transportierte Kommunikationssatellit AsiaSat 7 geplante Manöver bis dahin wie vorgesehen erfolgreich ausgeführt hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AsiaSat, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011141041_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011141041_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="298" height="221"/></a><figcaption>
AsiaSat 7 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ausfalten der beiden Solarzellenausleger von AsiaSat 7 erfolgte bereits kurz nach dem Aussetzen im All. Zwischenzeitlich hat der 67. von SS/L basierend auf der 1300-er Plattform gebaute und im All befindliche Satellit Brennphasen seines Apogäumsmotors hinter sich gebracht, welche für einen Anhebung seiner Bahn sorgten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011141041_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04122011141041_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
AsiaSat 7 beim Hersteller 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Brennphasen des Apogäumsmotors und der Einsatz der Lageregelungstriebwerke von AsiaSat 7 werden schließlich eine Positionierung des Satelliten bei 105,5 Grad Ost im geostationären Orbit bewirken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ist der Satellit erst einmal wie geplant stationiert, wird er der Ausstrahlung von zahlreichen Fernsehprogrammen dienen. Darüber hinaus ist er als Ersatz für AsiaSat 3S gedacht, der voraussichtlich Ende 2014 seine Arbeit einstellen muss, und sich seit 1997 im All befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Von AsiaSat 7 mit seiner Startmasse von rund 3.813 Kilogramm erhofft sich die in Hong Kong ansässige Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) eine Lebensdauer von 15 Jahren. </p>



<p class="wp-block-paragraph">AsiaSat 7 (als Backup für AsiaSat 5 noch AsiaSat 5C genannt) ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.933 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-069A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10389.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">AsiaSat-7 auf Proton M / Breeze M</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/asiasat-7-manoevrierte-wie-geplant/" data-wpel-link="internal">AsiaSat 7 manövrierte wie geplant</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ViaSat 1 im Geostationären Orbit angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/viasat-1-im-geostationaeren-orbit-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 16:15:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der am 19. Oktober 2011 auf einer Proton-M-Rakete gestartete Kommunikationssatellit ViaSat 1 hat nach Angaben von ViaSat den Geostationären Orbit erreicht, wo er jetzt auf seinen kommerziellen Einsatz vorbereitet wird. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SS/L, ViaSat. ViaSat 1, laut ViaSat derzeit der Kommunikationssatellit mit der größten Kapazität im All, hat zwischenzeitlich eine Position [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/viasat-1-im-geostationaeren-orbit-angekommen/" data-wpel-link="internal">ViaSat 1 im Geostationären Orbit angekommen</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 19. Oktober 2011 auf einer Proton-M-Rakete gestartete Kommunikationssatellit ViaSat 1 hat nach Angaben von ViaSat den Geostationären Orbit erreicht, wo er jetzt auf seinen kommerziellen Einsatz vorbereitet wird.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: SS/L, ViaSat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112011171505_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112011171505_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
ViaSat 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">ViaSat 1, laut ViaSat derzeit der Kommunikationssatellit mit der größten Kapazität im All, hat zwischenzeitlich eine Position im Geostationären Orbit erreicht, an der das sogenannte in-orbit testing (IOT) begonnen werden soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Start des Satelliten und dem erfolgreichen Aussetzen von der Raketenoberstufe Breeze-M in einem Geotransferorbit waren zunächst die beiden Solarzellenausleger des Satelliten entfaltet worden. Anschließend hatten sechs Brennphasen des an Bord des Satelliten befindlichen Apogäumsmotors das Raumfahrzeug aus dem Geotransferorbit in den Geostationären Orbit gebracht. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112011171505_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/04112011171505_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
ViaSat 1 im Herstellerwerk 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das Ausklappen einer Anzahl von Antennenreflektoren konnte wie vorgesehen abgewickelt werden. Die der Lageregelung dienenden elektrischen Triebwerke des dreiachsstabilisierten Satelliten sind in Betriebsposition. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Mittwoch, dem 2. November 2011 wurde die ausschließlich mit K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgestattete Kommunikationsnutzlast an Bord von ViaSat 1 aktiviert. In einer Serie von Tests will man sie über Nordamerika intensiv auf ihre Funktionsfähigkeit untersuchen. Zusätzliche Tests möchte man durchführen, nachdem der Satellit seine endgültige Einsatzposition im Geostationären Orbit bezogen hat, welche nach Angaben des Satellitenherstellers bei 115,1 Grad West liegt. Die Aufnahme des kommerziellen Einsatzes des von Space Systems/Loral gebauten Satelliten ist derzeit für Ende Dezember 2011 vorgesehen. Seine zentrale Aufgabe ist dann, Kunden in den Vereinigten Staaten von Amerika und in Kanada mit multimediatauglichen Internetzugängen zu versorgen. 
<br>
ViaSat 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.843 bzw. als COSPAR-Objekt Nr. 2011-059A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9736.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ViaSat-1 auf Proton-M/Breeze-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eutelsat W3C auf chinesischer Rakete gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eutelsat-w3c-auf-chinesischer-rakete-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Oct 2011 14:05:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B/G3]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34461</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 7. Oktober 2011 wurde der europäische Kommunikationssatellit Eutelsat W3C in den Weltraum transportiert. Sein Ziel ist eine Position im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CCTV, CGWIC, China.org.cn, Eutelsat, NSF, Thales Alenia Space, Xinhua. Der Start der Rakete mit Eutelsat W3C an Bord erfolgte um 10:21 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 7. Oktober 2011 wurde der europäische Kommunikationssatellit Eutelsat W3C in den Weltraum transportiert. Sein Ziel ist eine Position im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CCTV, CGWIC, China.org.cn, Eutelsat, NSF, Thales Alenia Space, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011160534_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102011160534_small_1.jpg" alt="CGWIC" width="400" height="223"/></a><figcaption>
W3C-Start vom XSLC 
<br>
(Bild: CGWIC)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete mit Eutelsat W3C an Bord erfolgte um 10:21 Uhr MESZ von der Rampe LA-2 des Startgeländes Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan. Transportiert wurde der Satellit von einer dreistufigen, mit vier seitlichen Flüssigkeitsboostern ausgerüsteten Rakete des Typs Langer Marsch 3BE (Chang Zheng-3BE, CZ-3BE). Sie flog die 146. Weltraummission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch. Das von ihr ins All gebrachte Raumfahrzeug gelangte auf eine Transferbahn mit einem Apogäum, dem von der Erde am weitesten entfernten Bahnpunkt, im Bereich von 35.973 Kilometern über der Erdoberfläche. Das Perigäum, der der Erde nächste Bahnpunkt, lag im Bereich von 206 Kilometern über der Erde, die Inklination, also die Neigung der Bahn gegen den Erdäquator, bei 26,1 Grad. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, den neuen Erdtrabanten nach einigen Brennphasen seines Apogäumsmotors und dem Test seiner Systeme im Weltall an einer Position bei 16 Grad Ost im Geostationären Orbit einzusetzen. Eutelsat W3C basiert auf dem Satellitenbus 4000 C3 von Thales Alenia Space, hatte eine Startmasse von rund 5.400 Kilogramm und ist auf 15 Jahre Einsatz ausgelegt. Die beiden Solarzellenausleger des Satelliten können rund 12 Kilowatt elektrische Leistung zum Betrieb der Kommunikationsnutzlast bereitstellen. Letztere ist mit 53 K<sub>u</sub>&#8211; und 3 K<sub>a</sub>-Band-Transpondern ausgerüstet, mit denen der europäische, in Paris ansässige Kommunikationssatellitenbetreiber Eutelsat die Versorgung von Kunden in Europa, am Indischen Ozean und in Teilen Afrikas mit Daten- und Videodiensten ermöglichen will. 
<br>
Nach Abschluss einer intensiven Testphase soll Eutelsat W3C die derzeit bei 16 Grad Ost im Geostationären Orbit aktiven Satelliten EUROBIRD 16, Eutelsat W2M und SESAT 1 ablösen. Ursprünglich war Eutelsat W3B als Ersatz vorgesehen. Dieser Satellit war jedoch nach dem Aussetzen nach seinem Start am 28. Oktober 2010 wegen eines katastrophalen Lecks in einer Treibstoffleitung in seinem Antriebssystem nicht in der Lage, eine Position im Geostationären Orbit einzunehmen. Er kreist nun nutzlos und inaktiv auf einer stark elliptischen, rund 2,6 Grad gegen den Äquator geneigten Bahn um die Erde. Das Apogäum dieser Bahn erreicht rund 35.385 Kilometer über der Erde, das Perigäum liegt bei etwas über 280 Kilometern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat W3C hat den Transport ins All offenbar gut überstanden. Nach Angaben von Eutelsat erfolgte innerhalb der ersten drei Stunden nach dem Aussetzen des Satelliten das teilweise Entfalten der Solarzellenausleger wie geplant. In den kommenden neun Tagen soll die Umlaufbahn des Satelliten in eine annähernd kreisförmige umgewandelt und seine Antennen entfaltet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer 12 Jahre langen Pause flog mit Eutelsat W3C jetzt wieder ein westlicher Kommunikationssatellit auf einer chinesischen Trägerrakete. Damit bei den Startvorbereitungen in China und der Startabwicklung nicht gegen die US-amerikanischen Rüstungsgüterhandelsbestimmungen (International Traffic of Arms Regulation, ITAR) verstoßen wird, waren von Thales Alenia Space nur nicht von diesen Regularien betroffene Komponenten für den Bau von Eutelsat W3C verwendet worden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eutelsat W3C ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.836 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-057A. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10354.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Eutelsat W3C auf Langer-Marsch-3BE</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Startvideo beim chinesischen staatlichen Fernsehen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://tv.cctv.com/2011/10/07/VIDEoLCSfmVPrElgPykVa8WL111007.shtml" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">W3C-Startvideo</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>QuetzSat 1 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/quetzsat-1-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Oct 2011 15:33:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze-M]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34482</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 29. September 2011 hob pünktlich um 20:32 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten QuetzSat 1 für den Luxemburger Kommunikationssatellitenbetreiber SES ins All zu befördern. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L. Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 29. September 2011 hob pünktlich um 20:32 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten QuetzSat 1 für den Luxemburger Kommunikationssatellitenbetreiber SES ins All zu befördern.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102011173343_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102011173343_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
Proton-M-Start mit QuetzSat 1 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und der Nutzlast, auf den Weg zu bringen. Nach etwas über 9 Minuten und 46 Sekunden Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der wie die Proton von Chrunitschew hergestellten Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren vier Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der Satellit schließlich um 07:53 Uhr Moskauer Zeit bzw. 05:53 Uhr MESZ nach rund 9 Stunden und 13 Minuten Flugdauer am 30. September 2011 in einem Geotransferorbit ausgesetzt. Das Perigäum der erreichten Bahn, also der der Erde nächstliegende Bahnpunkt, lag bei 5.937,11 Kilometern über der Erde, das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, bei 35.788,83 Kilometern. Die Inklination bzw. Neigung der Bahn gegen den Äquator betrug etwas über 18 Grad und 36 Winkelminuten (Bahndaten nach Abschätzungen laut Chrunitschew). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102011173343_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102011173343_small_2.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="260"/></a><figcaption>
QuetzSat 1 im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der mit 32 gleichzeitig einsetzbaren K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll eine Position bei 77 Grad West im geostationären Orbit einnehmen, die er unter Nutzung eigener Triebwerke, darunter ein Apogäumsmotor vom Typ R-4D, erreichen kann. Die gesamte Kapazität von QuetzSat 1 will ein Tochterunternehmen der EchoStar Corporation nutzen, um Kunden in Mexiko, den Vereinigten Staaten von Amerika sowie Zentralamerika mit einer großen Bandbreite von Kommuniktionsdiensten und Programmen zu versorgen. 
<br>
Die erwartete Lebensdauer des von Space Systems/Loral (SS/L) gebauten und auf dem 1.300-er Satellitenbus basierenden QuetzSat 1 liegt bei mindestens 15 Jahren. Beim Start betrug die Masse des Satelliten rund 5.514 Kilogramm. SS/Ls sechster Satellit aus der 20-Kilowatt-Klasse hat nach Angaben seines Herstellers die ersten Manöver nach dem Aussetzten erfolgreich absolviert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Transport von QuetzSat 1 in den Weltraum erfolgte beim 19. Flug einer durch ILS vermarkteten Proton für SES. Mit QuetzSat 1 befinden sich jetzt 65 auf SS/Ls 1.300-er Bus basierende Raumfahrzeuge im All. </p>



<p class="wp-block-paragraph">QuetzSat 1 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.826 bzw. als Objekt 2011-054A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9892.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">QuetzSat 1 auf Proton-M</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEASAT 2: Aktiv im Alter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/measat-2-aktiv-im-alter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 18:38:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34371</guid>

					<description><![CDATA[<p>MEASAT 2, ein spinstabilisierter Kommunikationssatellit, der sich seit Ende 1996 im All befindet, wird vom seinem Eigentümer MEASAT Satellite Systems aus Malaysia (MEASAT) nach einem neuerlichen Positionswechsel wieder eingesetzt, um Kunden in Ostasien und ozeanischen Gebieten zu versorgen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, MEASAT. Die Hughes Space and Communications Company (HSC) im [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">MEASAT 2, ein spinstabilisierter Kommunikationssatellit, der sich seit Ende 1996 im All befindet, wird vom seinem Eigentümer MEASAT Satellite Systems aus Malaysia (MEASAT) nach einem neuerlichen Positionswechsel wieder eingesetzt, um Kunden in Ostasien und ozeanischen Gebieten zu versorgen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, Boeing, MEASAT.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011203845_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011203845_small_1.jpg" alt="Courtesy of MEASAT Satellite Systems" width="260"/></a><figcaption>
MESAT 2 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Courtesy of MEASAT Satellite Systems)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hughes Space and Communications Company (HSC) im kalifornischen El Segundo war Hersteller des mit C- und K<sub>u</sub>-Band-Transpondern ausgerüsteten Satelliten. Am 13. November 1996 hatte eine Ariane-Rakete vom Typ Ariane-44L H10-3 im Rahmen der Mission V92 MEASAT 2 mit einer Startmasse von rund 1.450 Kilogramm zusammen mit einem anderen Kommunikationssatelliten in den Weltraum befördert. 
<br>
Ein Apogäumsmotor vom Typ Thiokol Star 30 stellte das Erreichen des Geostationären Orbits sicher, wo MEASAT 2 an einer Position von 148 Grad Ost positioniert wurde. Von dort versorgte das auf dem Satellitenbus HS-376 basierende Raumfahrzeug mit einer Auslegungsbetriebsdauer von 11 Jahren Kunden gemäß der Bezeichnung <strong>M</strong>alaysia-<strong>E</strong>ast <strong>A</strong>sia <strong>Sat</strong>ellite System. 
<br>
Nach Erfüllung der von dem Satelliten erwarteten Aufgaben und einem rund 18 Monate benötigenden Umzug der ehemals auf MEASAT 2 etablierten Dienste auf andere für MEASAT verfügbare Satelliten war der kommerzielle Einsatz von MEASAT 2 zunächst beendet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unter der Bezeichnung Africasat 2 oder schlicht A2 gab MEASAT 2 auf bereits inklinierter Bahn ab 13. Januar 2010 ein Intermezzo im Bereich von 5,7 Grad Ost. Von dort strahlte er unterschiedliche Dienste und Programme für Empfänger in Afrika, Südeuropa und dem Mittleren Osten aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich informierte MEASAT Mitte September 2011 darüber, dass der Satellit wieder im Bereich von 148 Grad Ost im Einsatz sei. An einem Ersatzsatelliten für den nun seit fast 15 Jahren im All befindlichen MEASAT 2 arbeitet man, die Entwurfsfestlegungen für den MEASAT 2a genannten neuen Trabanten stehen nach Angaben von MEASAT kurz vor dem Abschluss. </p>



<p class="wp-block-paragraph">2014 soll MEASAT 2a in den Weltraum gelangen, plant MEASAT. Einen Hersteller für den neuen Satelliten und einen Startanbieter nannte MEASAT bisher nicht. Weiterführende Informationen werden laut MEASAT in Kürze bekannt gegeben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">MEASAT 2 alias Africasat 2 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 24.653 bzw. als COSPAR-Objekt 1996-063B. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/measat-2-aktiv-im-alter/" data-wpel-link="internal">MEASAT 2: Aktiv im Alter</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 bringt zwei Satelliten ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-bringt-zwei-satelliten-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 22:20:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[Solarpanele]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34372</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachte die europäische Ariane 5 zwei Kommunikationssatelliten in den Orbit. Die beiden Satelliten ARABSAT 5C und SES-2 sollen in Zukunft verschiedene Telekommunikationsdienste anbieten. Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Arianespace. Vertont von Peter Rittinger. Nachdem bereits um 12:08 Uhr MESZ der Countdown angelaufen war, hob die europäische Großrakete [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag brachte die europäische Ariane 5 zwei Kommunikationssatelliten in den Orbit. Die beiden Satelliten ARABSAT 5C und SES-2 sollen in Zukunft verschiedene Telekommunikationsdienste anbieten.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Simon Plasger. Quelle: Arianespace. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2011-09-26-86784.mp3"></audio></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem bereits um 12:08 Uhr MESZ der Countdown angelaufen war, hob die europäische Großrakete Ariane 5 um 23:38 Uhr zum Flug VA-204 ab. An Bord des von Kourou, Französisch-Guyana aus gestarteten Trägers befanden sich zwei Telekommunikationssatelliten, die unter anderem Fernseh- und andere Kommunikationsdienste für verschiedene Gebiete der Erde bereitstellen sollen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start erfolgte dabei mit einem Tag Verzögerung, da zuvor Mitarbeiter der Handelsunion der Arbeiter in Französisch-Guayana innerhalb der italienischen Firma TELESPAZIO in den Streik getreten waren. Heute jedoch schien der Konflikt gelöst und man war bereit für einen Start. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sieben Minuten vor dem Start begann die automatische Startsequenz, die die Raketensysteme kontrollierte und alle Systeme auf den Start vorbereitete. So wurden beispielsweise bei T-4 Minuten die Tanks unter Druck gesetzt. Drei Minuten später nabelte sich die Rakete von der externen Stromversorgung ab und schaltete auf interne Energie um. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Als der Zeitpunkt T-0 erreicht worden war, zündete zuerst das Haupttriebwerk vom Typ Vulcain-2. Der Bordcomputer fuhr es automatisch auf volle Leistung hoch und prüfte die notwendigen Parameter. Nachdem alles im grünen Bereich war, wurden bei T+7 Sekunden die Feststoffbooster gezündet, woraufhin der Träger abhob. Die Ariane drehte sich um ihre Achsen, um den gewünschten Kurs einzuschlagen und entfernte sich mit zunehmender Geschwindigkeit von der Erde.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011002030_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011002030_small_1.jpg" alt="EADS Astrium" width="260"/></a><figcaption>
Arabsat 5C im Orbit, Künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: EADS Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach zwei Minuten und 21 Sekunden waren die Booster ausgebrannt, wurden abgesprengt und fielen an Fallschirmen ins Meer. 47 Sekunden später wurde auch die Nutzlastverkleidung abgetrennt. In der bis dahin erreichten Höhe von knapp 107 Kilometern Höhe ist die Luftreibung gering genug, so dass sie keine Gefahr mehr für die Nutzlast darstellte. Acht Minuten und 59 Sekunden nach dem Start wurde die erste Stufe heruntergefahren und wenig später abgetrennt. Weitere vier Sekunden später lief die zweite an. Sie brannte für fast 16 Minuten, um die Satelliten auf ihre geplante Umlaufbahn zu bringen. Dann wurden nacheinander ARABSAT 5C, die Trägerstruktur SYLDA und SES-2 abgetrennt. Sie werden beide in den nächsten Tagen bis Wochen den geostationären Orbit mit ihren eigenen Triebwerken anfliegen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">ARABSAT 5C wurde von den beiden Raumfahrtfirmen Astrium und Thales Alenia Space für eine Gemeinschaft aus diesen beiden Firmen und ARABSAT gebaut und wird in Zukunft den mittleren Osten und Afrika mit Kommunikationsdiensten aller Art versorgen. Dazu ist er mit insgesamt 26 C-Band- sowie mehreren K<sub>a</sub>-Breitbandtranspondern ausgestattet, die von zwei Solarpaneelen mit mindestens 12 kW Leistung versorgt werden. Der auf der EUROSTAR-E3000-Plattform basierende Satellit hat die Maße 2,1 m x 2,35 m x 4,09 m sowie eine Masse von 4.630 kg und wird im Orbit eine Spannweite von 30,75 m haben. Seine Positionierung wird auf 20° Ost erfolgen, wo er für mindestens 15 Jahre seine Aufgaben erfüllen soll. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011002030_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22092011002030_small_2.jpg" alt="Orbital Science Corporation" width="260"/></a><figcaption>
Der Satellit SES-2 im Orbit, künstlerische Darstellung 
<br>
(Bild: Orbital Science Corporation)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Satellit, SES-2, soll für Nordamerika und die karibischen Inseln verschiedene Telekommunikationsdienste anbieten. Dazu besitzt er 24 K<sub>u</sub>&#8211; und 24 C-Band-Transponder, welche über zwei Solarpaneele mit einer Spannweite von 23,3 Metern mit mindestens 6 kW Leistung versorgt werden. Der 3.200 kg schwere Satellit wurde von der Orbital Science Corporation auf der Basis der Satellitenplattform STAR 2.4 gebaut und hat die Maße 4,9 m x 3,3 m x 2,30 m. Er soll für mindestens als 15 Jahre auf einer Position von 82° Ost arbeiten. 
<br>
Dieser Start ist bereits der fünfte Flug einer Ariane 5 in diesem Jahr. Zuvor wurden bereits 6 Kommunikationssatelliten sowie das europäische Transportvehikel ATV 2 &#8222;Johannes Kepler&#8220; ins All gebracht. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9930" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane-5 ECA VA-204 mit *Arabsat 5C* und *SES 2*</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufnahmen der Startübertragung:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="http://www.youtube.com/watch?v=8IB28O02E24" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">In Englisch (Arianespace Übertragung)</a></li></ul>
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]]></content:encoded>
					
		
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			</item>
		<item>
		<title>PAKSAT 1R auf chinesischer Rakete gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/paksat-1r-auf-chinesischer-rakete-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Aug 2011 08:26:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[CZ-3B]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Transponder]]></category>
		<category><![CDATA[Xichang]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. August 2011 wurde der pakistanische Kommunikationssatellit PAKSAT 1R in den Weltraum transportiert. Sein Ziel ist eine Position im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CGWIC, SUPRACO, Xinhua. Der Start der Rakete mit PAKSAT 1R an Bord erfolgte um 18:15 Uhr und 4 Sekunden MESZ [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. August 2011 wurde der pakistanische Kommunikationssatellit PAKSAT 1R  in den Weltraum transportiert. Sein Ziel ist eine Position im Geostationären Orbit rund 35.786 Kilometer über der Erde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CALT, CGWIC, SUPRACO, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082011102628_small_1.jpg" alt="SUPRACO" width="322" height="259"/><figcaption>
LM-3B-Start mit PAKSAT 1R 
<br>
(Bild: SUPRACO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start der Rakete mit PAKSAT 1R an Bord erfolgte um 18:15 Uhr und 4 Sekunden MESZ von der Rampe LA-2 des Startgeländes Xichang (Xichang Satellite Launch Center, XSLC) in der südwestchinesischen Provinz Sichuan kurz nach Öffnung des bis 19:00 Uhr MESZ nutzbaren Startfensters. Es handelte sich um einen Nachtstart, vor Ort war es zu diesem Zeitpunkt 0:15 Uhr und der 12. August 2011 bereits angebrochen. Transportiert wurde der Satellit von einer dreistufigen Rakete des Typs Langer Marsch 3B (Chang Zheng-3B, CZ-3B). Sie flog die 141. Weltraummission einer Rakete aus der Serie Langer Marsch. Das von ihr ins All gebrachte Raumfahrzeug wurde in einer supersynchronen Transferbahn ausgesetzt, was bedeutet, das sich das Apogäum, der von der Erde am weitesten entfernte Bahnpunkt, über dem Geostationären Orbit befindet. Es liegt aktuell im Bereich von 41.990 Kilometern über der Erdoberfläche. Das Perigäum, der der Erde nächste Bahnpunkt, liegt derzeit im Bereich von 200 Kilometern über der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/12082011102628_small_2.jpg" alt="SUPRACO" width="323" height="235"/><figcaption>
PAKSAT 1R &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: SUPRACO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Geplant ist, den neuen Erdtrabanten nach einigen Brennphasen seines Apogäumsmotors und einer Testphase seiner Systeme im Weltall an einer Position bei 38 Gard Ost im Geostationären Orbit einzusetzen. PAKSAT 1R basiert auf dem chinesischen Satellitenbus DFH-4, hatte eine Startmasse von rund 5.120 Kilogramm und ist auf 15 Jahre Einsatz ausgelegt. Gegen Betriebsende sollen seine beiden Solarzellenausleger noch rund 7,75 Kilowatt elektrische Leistung zur Versorgung des Satelliten und seiner Kommunikationsnutzlast bereitstellen können. Letzere ist mit 18 K<sub>u</sub>&#8211; und 12 C-Band-Transpondern ausgerüstet, mit denen die pakistanische Luft- und Raumfahrtforschungsorganisation SUPARCO (Space and Upper Atmosphere Research Commission) die Versorgung von Kunden in Pakistan sowie in Süd- und Zentralasien, in Ostafrika, Osteuropa und dem fernen Osten mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kommunikationsdienste ermöglichen will.  <br> PAKSAT 1R ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.779 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-042A. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Inmarsat 5: Start der Satelliten auf Proton-M-Raketen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/inmarsat-5-start-der-satelliten-auf-proton-m-raketen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 12:29:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Inmarsat]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Lageregelungstriebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Proton-M]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inmarsat-5-Kommunikationssatelliten sollen laut einer am 1. August 2011 von International Launch Services (ILS) veröffentlichten Information für die Inmarsat SA in den Jahren 2013 und 2014 auf Proton-Raketen in den Weltraum transportiert werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, ILS, Inmarsat. Die Startmasse der drei von Boeing gebauten und auf dem Satellitenbus 702HP basierenden [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Inmarsat-5-Kommunikationssatelliten sollen laut einer am 1. August 2011 von International Launch Services (ILS) veröffentlichten Information für die Inmarsat SA in den Jahren 2013 und 2014 auf Proton-Raketen in den Weltraum transportiert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Boeing, ILS, Inmarsat.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082011142916_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02082011142916_small_1.jpg" alt="Boeing" width="260"/></a><figcaption>
Inmarsat-5-Satellit über der Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Boeing)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Startmasse der drei von Boeing gebauten und auf dem Satellitenbus 702HP basierenden Inmarsat-5-Raumfahrzeuge beträgt voraussichtlich jeweils rund 5.900 Kilogramm. Sie sollen nach dem Start und entsprechenden, unter Zuhilfenahme ihrer 445-Newton-Apogäumsmotore vorzunehmenden Bahnanpassungen Positionen im Geostationären Orbit in rund 35.786 Kilometern Höhe über der Erde beziehen. Nach den derzeitigen Planungen gelangt der erste Satellit vom Typ Inmarsat 5 2013 von Baikonur aus ins All. Für den Transport der Satelliten sind von Chrunitschew in Russland hergestellte und von ILS vermarktete Proton-M-Raketen mit Bris-M-Oberstufen vorgesehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Inmarsat-5-Satelliten sollen das neue, Global Xpress genannte Kommunikationsnetzwerk von Inmarsat unterstützen. Kunden in den Bereichen Luft- und Seefahrt, Regierung, Energieerzeugung und aus anderen Gewerben könnten laut Inmarsat von mobilen Breitbandkommunikationsverbindungen mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 MBit/s profitieren. Die dafür an Bord der Satellliten untergebrachten Kommunikationsnutzlasten erhalten jeweils 89 K<sub>a</sub>-Band-Transponder. 
<br>
Entsprechend der Auslegungsbetriebszeit der Satelliten will Inmarsat diese mindestens 15 Jahre lang einsetzen. Einen resourcensparenden Betrieb der Satelliten werden unter anderem ihre elektrischen Lageregelungstriebwerke eines XIPS für xenon ion propulsion system genannten Antriebssystems ermöglichen. Zur Versorgung der Satelliten mit Strom werden je zwei Solarzellenausleger mit jeweils fünf Segmenten Verwendung finden, die zu Beginn der Mission der Satelliten pro Satellit maximal rund 15 Kilowatt elektrische Leistung bereitstellen und bei Missionsende immer noch rund 13,8 Kilowatt.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>GSAT 12 im GSO</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/gsat-12-im-gso/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jul 2011 11:52:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Antenne]]></category>
		<category><![CDATA[Apogäumsmotor]]></category>
		<category><![CDATA[GEO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[PSLV-XL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34222</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der am 15. Juli 2011 gestartete indische Kommunikationssatellit GSAT 12 hat einen geosynchronen Orbit (GSO) erreicht. In einigen Tagen wird eine Phase ausgedehnter Tests des Satelliten auf seiner Bahn um die Erde, IOT für In Orbit Tests genannt, beginnen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO. Auf einer PSLV-XL-Rakete war GSAT 12 in den Weltraum [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsat-12-im-gso/" data-wpel-link="internal">GSAT 12 im GSO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der am 15. Juli 2011 gestartete indische Kommunikationssatellit GSAT 12 hat einen geosynchronen Orbit (GSO) erreicht. In einigen Tagen wird eine Phase ausgedehnter Tests des Satelliten auf seiner Bahn um die Erde, IOT für In Orbit Tests genannt, beginnen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ISRO.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072011135231_small_1.jpg" alt="ISRO" width="273" height="326"/><figcaption>
GSAT 12 im Test am Boden 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einer PSLV-XL-Rakete war GSAT 12 in den Weltraum transportiert worden. Nach der Abtrennung von der Raketenoberstufe befand sich GSAT 12 zunächst in einem Transferorbit. Dessen Perigäum, der der Erde am nächsten liegende Bahnpunkt, lag nach neuesten Angaben der indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) bei 281 Kilometern über der Erde, das Apogäum, der am weitesten von der Erde entfernte Bahnpunkt, bei 21.027 Kilometern. Gegen den Erdäquator war die Bahn um etwa 17,9 Grad geneigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit dem Start wird GSAT 12 von einem als MCF für Master Control Facility bezeichneten Satellitenkontrollzentrum im indischen Hassan überwacht und gesteuert. Dementsprechend wurden von Hassan aus die fünf Brennphasen des Apogäumsmotors des Satelliten initiiert und kontrolliert. Der mit Monomethylhydrazin (MMH) als Treibstoff und einer Mischung aus Stickstoffoxiden (MON-3) als Oxidator betriebene, 440 Newton starke Motor brachte den Satelliten nach fünf Brennphasen in eine annähernd kreisförmige Bahn zwischen 35.684 und 35.715 Kilometern über der Erde, die nur noch rund 0,17 Grad gegen den Äquator geneigt ist. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072011135231_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23072011135231_small_2.jpg" alt="ISRO" width="260"/></a><figcaption>
GSAT 12 &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ISRO)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Manöver überstand der auf der indischen I-1K Plattform basierende Satellit gut, und die Station in Hassan steht weiter in Funkkontakt mit ihm. Der Antennenreflektor der Hauptantenne der mit 12 C-Band-Transpondern ausgestatteten Kommunikationsnutzlast des Satelliten ist seit 15:30 Uhr IST am 21. Juli 2011 ausgeklappt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Aktuell steht GSAT 12 bei etwa 63 Grad Ost über dem Äquator. Als endgültige Position nach einer Drift von rund einem Grad pro Tag sind 83 Grad Ost vorgesehen, wo GSAT 12 in Kollokation mit INSAT 2E und INSAT 4A betrieben werden soll. Die Aktivierung der Kommunikatktionsnutzlast ist für den 5. August 2011 geplant. Die IOT genannten Tests des neuen Satelliten im All möchte man in den darauf folgenden Augusttagen aufnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GSAT 12 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 37.746 bzw. als COSPAR-Objekt 2011-034A.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9886.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GSAT 12 auf PSLV-C17</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/gsat-12-im-gso/" data-wpel-link="internal">GSAT 12 im GSO</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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