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	<title>Apollo 11 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Apollo 11 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Jahr 50 nach Apollo11: Statt Missionsbeschreibung&#8230;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/jahr-50-nach-apollo11-statt-missionsbeschreibung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas Weise]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jul 2019 10:16:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag, dem 21. Juli jährt sich zum fünfzigsten Mal der Tag, an dem der US-Amerikaner Neil Alden Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte. Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: NASA. Damit steuern die Apollo-50-Feierlichkeiten unaufhörlich auf ihren Höhepunkt zu. Kein anderes Thema in der Raumfahrt ist in den letzten Wochen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/jahr-50-nach-apollo11-statt-missionsbeschreibung/" data-wpel-link="internal">Jahr 50 nach Apollo11: Statt Missionsbeschreibung&#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="am-sonntag-dem-21-juli-jahrt-sich-zum-funfzigsten-mal-der-tag-an-dem-der-us-amerikaner-neil-alden-armstrong-als-erster-mensch-seinen-fuss-auf-den-mond-setzte">Am Sonntag, dem 21. Juli jährt sich zum fünfzigsten Mal der Tag, an dem der US-Amerikaner Neil Alden Armstrong als erster Mensch seinen Fuß auf den Mond setzte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Weise. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit steuern die Apollo-50-Feierlichkeiten unaufhörlich auf ihren Höhepunkt zu. Kein anderes Thema in der Raumfahrt ist in den letzten Wochen und Monaten mehr in den Medien präsent gewesen, als dieses. Unzählige Publikationen, Dokumentationen und Veranstaltungen wechselten sich in immer kürzer Zeit ab. Die Bilder sind immer die gleichen. Der Mann auf dem Mond und das Sternenbanner.   
<br>
Dagegen erscheinen andere Jahrestage, wie zum Beispiel von Sputnik 1, geradezu wie eine geschichtliche Fußnote. Auch der 12. April ist meist nur für Raumfahrtfans ein wichtiges Datum: Da flog 1981 zum ersten Mal das Space Shuttle und seit 2001 gibt es die weltweite Spaceparty Yuris-Night an diesem Tag. Und natürlich gab es ja noch den Flug eines gewissen Juri Alexejewitsch Gagarin, der 1961 am 12. April das Tor für die bemannte Raumfahrt aufstieß.  </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072019121642_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072019121642_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Buzz Aldrin vor der Landefähre Eagle 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Warum wird nun dem Ereignis der Mondlandung selber, so eine Bedeutung zugewiesen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun, dafür sind die Gründe vielschichtig.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichtspolitisch</strong>
<br>
Nüchtern betrachtet: Zum einen war es ein überwältigender Triumph der Vereinigten Staaten von Amerika über ein gegnerisches System. Es war der westlichen Führungsmacht durch eine, später nie mehr erreichte, Kraftanstrengung durch Bündelung aller materiellen und organisatorischen Ressourcen und dem eisernen Willen, zu gewinnen, gelungen, der Welt zu beweisen, dass sie die Führungsmacht im Weltraum ist. Und man hatte auch das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite. So hätte das Unternehmen bei dem einkalkulierten sehr hohen Risiko auch schief gehen können.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Präsident Kennedy hatte seine Berater 1961 gefragt: Was können wir tun, um die Sowjetunion nach Sputnik und Wostok 1 zu überholen? Wie können wir die Welt beeindrucken? Hätte die Antwort gelautet: Wir bauen eine Raumstation, dann hätte man das gemacht. Aber das auserkorene Ziel, was in dem eng gesteckten Zeitrahmen auch als machbar erschien, war eben der Mond. Dass es aus politischer Sicht nur um einen Fußabdruck und das Aufstellen einer Fahne ging, konnte man daran sehen, dass nach Apollo 11 sofort begonnen wurde, die Gelder zusammen zu streichen. Ziel erreicht, Was nutzte es da, wenn die NASA nachhaltige Pläne für die Weiterführung nach Apollo schon in der Schublade hatte. Wenigstens schaffte man es, auf der letzten Mission mit Apollo 17 1972 wenigsten einen „echten Wissenschaftler“ in Gestalt des Geologen Harrison Schmitt zum Mond fliegen zu lassen.   </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Historisch</strong>
<br>
Blendet man die ganze Betrachtung aus der Sicht eines Wettlaufes im Kalten Krieg aus, so entsteht ein anderes, für mich grandioses Bild:   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mondlandung…! Diese war für die Geschichtsschreibung etwas besonderes. In dem der Mensch zum ersten Mal seinen Fuß auf einen anderen Himmelskörper setzte, wurde vielen klar: Wir können von der Erde weg. Nun, wenigstens nicht gleich, sagen wir heute. Aber es war eine Kulturzäsur!  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Erfüllung des Menschheitstraumes, einen anderen Himmelskörper nicht nur zu erreichen, sondern auch zu betreten, ordnet den ersten Schuss in den Welttraum, den ersten Satelliten in der Umlaufbahn, den ersten Menschen im Weltall, als Meilensteine auf dem Weg zu diesem großartigen Ziel ein.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mensch erkannte: Alles ist möglich! Man muss es nur wollen und ganz nebenbei die Bedingungen materiell, finanziell und soziologisch schaffen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alles ist möglich, wenn man will!   </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072019121642_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20072019121642_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Fußabdruck auf dem Mond 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aufbruchstimmung hat es danach nie wieder gegeben. Bemannte Raumfahrt wurde auf Sparflamme gefahren. An jeder Ecke wurde und wird gefragt, was bringt uns das? Und ohne eine knallharte Kosten-Nutzen-Rechnung steigt heute keine Rakete mehr auf.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Mars als neues kulturelles und evolutionäres Ziel rückt ständig immer weiter in die Ferne. Wenn es nach Koroljow, dem großen Vordenker der sowjetischen Raumfahrt gegangen wäre, dann ständen vermutlich wir (genauer gesagt, ein Sowjetmensch) schon 1976 auf der Marsoberfläche. Aber die Geschichte verlief anders.  Heute streben die Menschen wieder zum Mond und als Folgeziel zum Mars. Man will auf dem Mond bleiben. Man will nachhaltige Forschung betreiben.   </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf einem Himmelskörper zu landen, bloß um eine Fahne aufzustellen und dann ihn links liegen lassen, dieses wird es wohl nicht mehr geben. Zumindest besteht die Hoffnung dazu.  </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3479.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Apollo-Programm</a> </li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>50 Jahre Mondlandung &#8211; 50 Jahre Lunar Laser Ranging</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/50-jahre-mondlandung-50-jahre-lunar-laser-ranging/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 08:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[BKG]]></category>
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		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Retroreflektor]]></category>
		<category><![CDATA[SLR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine 50 Jahre alte Hinterlassenschaft auf dem Mond ermöglicht demgeodätischen Observatorium des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) sowie anderen Observatorien weltweit, genaue Entfernungsmessungen zum Mond durchzuführen. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG). Quelle: BKG. Als am 20. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sah die ganze Welt [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Eine 50 Jahre alte Hinterlassenschaft auf dem Mond ermöglicht dem<br>geodätischen Observatorium des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) sowie anderen Observatorien weltweit, genaue Entfernungsmessungen zum Mond durchzuführen. Eine Pressemitteilung des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: BKG.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-dd1c5610"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AldrinmitLaserReflektoRerNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/AldrinmitLaserReflektoRerNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Erste Mondlandung am 20. Juli 1969:<br> Buzz Aldrin mit Laser-Reflektor in der<br> rechten Hand. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Als am 20. Juli 1969 Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat, sah die ganze Welt zu. Auch die Jahre davor und danach waren geprägt von Begeisterung für die Raumfahrt zum Mond, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des Wettlaufs zwischen den USA und der Sowjetunion. Nach den vorläufig letzten Mondmissionen in den Jahren 1972 (USA) bzw. 1976 (Sowjetunion) ging das Interesse an unserem Trabanten allmählich wieder zurück. Nicht so bei den Wissenschaftlern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Armstrongs Kollege Buzz Aldrin hatte auf dem Mond eine Apparatur hinterlassen, die es bis heute ermöglicht, Distanzen zum Mond zentimetergenau zu messen: eine 46 x 46 Zentimeter große Tafel bestückt mit 100 Retroreflektoren, also Präzisionsprismen, die Laserlicht in die gleiche Richtung zurückstrahlen aus der es kommt. Bestrahlt wird das Reflektorarray von starken Pulslasern, die von der Erde aus durch Teleskope Lichtblitze auf die Reflektoren senden, die reflektiert und wieder im Teleskop erfasst werden. Aus der exakten Messung der Laufzeit von ca. 2,5 Sekunden lässt sich der Abstand zu den Reflektoren genau bestimmen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-1f28d3c2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Apollo14LaserReflektorNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/Apollo14LaserReflektorNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Apollo 14 Laser-Reflektor. (Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Messung zum Mondreflektor erfolgte allerdings erst ein paar Tage später: In der Nacht des 1. August 1969 gelang einem jungen Team von Physikern und Technikern des Lick Observatory am Mt. Hamilton in Kalifornien die erste Laserentfernungsmessung zum Mond. Die ersten Versuche in der Mondlandungsnacht waren erfolglos, da die Mondlandefähre an einem anderen Ort landete als geplant. Kommandant Neil Armstrong hielt nach einem besser geeigneten Landeplatz auf der Mondoberfläche Ausschau und setzte buchstäblich in letzter Sekunde an einem Ort zur Landung an, dessen Koordinaten zunächst nicht bekannt waren. Auch durch den tief stehenden Mond gestalteten sich die Messungen zunehmend schwierig, so dass bis zum ersten Treffer zwölf Tage vergingen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die anfängliche Messgenauigkeit von acht Metern konnte nach einiger Zeit auf wenige Meter gesteigert werden. Heute wird die Entfernung zum Mond bis auf wenige Zentimeter gemessen. Spitzenreiter ist die &#8222;Apache Point Observatory Lunar Laser Observation facility&#8220; (APOLLO). Mit einer Teleskopöffnung von 350 Zentimetern und einer Höhe von 2.880 Metern über dem Meer ist sie sowohl von der Menge als auch von der Genauigkeit der Messungen unübertroffen. Zu den weltweit fünf aktiven Observatorien, die Mondmessungen durchführen, gehört auch das BKG-eigene Observatorium Wettzell im Bayerischen Wald. Hier werden seit 1990 gelegentlich Mondmessungen durchgeführt. Die Hauptaufgabe ist jedoch die Entfernungsmessung zu Satelliten (Satellite Laser Ranging &#8211; SLR).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large advgb-dyn-d5bac7f1"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/RangingInMondfinsternisNISTDLongAPO2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/RangingInMondfinsternisNISTDLongAPO26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Laser-Entfernungsmessung während einer<br> Mondfinsternis.<br> (Bild: NIST/Dan Long/Apache Point <br>Observatory)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Aus der genauen Ausmessung der Mondbahn resultiert nicht nur die Abstandsänderung des Mondes von 3,8 Zentimeter/Jahr als Folge der Gezeitenreibung. Es lassen sich daraus auch fundamentale Prinzipien der Physik testen wie z. B. die Konstanz der Gravitationskonstanten oder das Äquivalenzprinzip. Ferner lassen sich aus der Eigenrotation des Mondes und der Deformation infolge der Erdanziehung Rückschlüsse zum inneren Aufbau und der mechanischen Eigenschaften des Mondkörpers ziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">So sind auch 50 Jahre nach den ersten Laserentfernungsmessungen zum Mond die gewonnenen Daten immer noch von großem Interesse. Im Rahmen zukünftiger Mondmissionen ist sogar die Installation neuer, noch präziserer Reflektoren auf dem Mond geplant. Der Mond ist längst nicht &#8222;out&#8220;.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-c98e318b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WLRSbeiNachtUHesselsBKG2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/WLRSbeiNachtUHesselsBKG26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das Wettzell Laser Ranging System (WLRS) <br>bei Nacht. (Bild: Uwe Hessels, BKG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hintergrundinformationen zum Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG):</strong><br>Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen. Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (<a href="https://gdz.bkg.bund.de/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Geodatenzentrum</a>) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://www.bkg.bund.de/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.bkg.bund.de</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Mondfinsternis am 16.07.: Beeindruckendes Schauspiel</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mondfinsternis-am-16-07-beeindruckendes-schauspiel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jul 2019 07:12:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Jupiter]]></category>
		<category><![CDATA[Kernschatten]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/mondfinsternis-am-16-07-beeindruckendes-schauspiel/" data-wpel-link="internal">Mondfinsternis am 16.07.: Beeindruckendes Schauspiel</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Partielle Mondfinsternis zum 50. Jahrestag des Apollo-11-Starts. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_1.jpg" alt="Sternwarte Höchstberg/Dr. Martin Miller." width="260"/></a><figcaption>
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2019 wird sich eine partielle Mondfinsternis ereignen. Dabei wird der Mond insgesamt knapp drei Stunden lang teilweise durch den Kernschatten der Erde ziehen. Gleichzeitig wird seine Oberfläche zum Teil eine rötlich-bräunliche Farbe annehmen, wie man sie von totalen Mondfinsternissen her kennt. Das Foto zeigt eine partielle Mondfinsternis am 10. Dezember 2011. Am 16./17. Juli wird der Mond zur Finsternismitte allerdings tiefer im Kernschatten der Erde stehen als bei dieser Aufnahme. 
<br>
(Bild: Sternwarte Höchstberg/Dr. Martin Miller.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Seit Dezember vergangenen Jahres steht der Erdbegleiter weltweit im Licht des öffentlichen Interesses und zieht viele Menschen in seinen Bann. Denn am 24. Dezember 2018 jährte sich zum 50. Mal die Mondumrundung der Apollo-8-Mission, kurz darauf landete am 3. Januar 2019 die chinesische Mondsonde Chang&#8217;e 4 um 3:26 Uhr Mitteleuropäischer Zeit auf der Mondrückseite. Und in den Morgenstunden des 21. Januar 2019 ereignete sich eine eindrucksvoll zu sehende totale Mondfinsternis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Der Mond steht in diesem Jahr zweifellos im Brennpunkt der Öffentlichkeit, weil wir das 50-jährige Jubiläum der ersten bemannten Mondlandung feiern. Bereits im Vorfeld des 20./21. Julis 2019 wurde und wird in etlichen Veranstaltungen, in Vorträgen, in Filmen und Texten an dieses historische Ereignis erinnert und das hat den Mond als Ziel künftiger astronautischer Expeditionen bei Vielen aufleben lassen&#8220;, erklärt Astronom Dr. Manfred Gaida vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Und nun steht in den späten Abend- und Nachtstunden des 16. Juli, dem einstigen Starttag der Apollo-11-Mission, wieder eine sichtbare partielle Mondfinsternis an. Anders als bei der letzten Mondfinsternis am 21. Januar wird hierzulande die Internationale Raumstation ISS zur selben Zeit, in der der Mond durch den Erdschatten zieht, sogar zweimal am Himmel zu sehen sein. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_2.jpg" alt="DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler" width="260"/></a><figcaption>
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juli 2019 wird der Mond insgesamt knapp drei Stunden lang teilweise durch den Kernschatten der Erde ziehen. 
<br>
(Bild: DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wenn der Mond in den Schatten tritt</strong>
<br>
Da der Mond hierzulande teilverfinstert aufgeht und während der Finsternis selbst in Bayern eine Höhe von weniger als 20 Grad über dem Horizont erreicht, wird er aufgrund der sogenannten Mondtäuschung dem Betrachter vermutlich etwas größer vorkommen, als wenn er höher am Himmel stünde. Verantwortlich für diesen Effekt ist eine optische Täuschung. In Mitteleuropa dürfen wir uns jedenfalls ab der Mitte der Finsternis auf eine relativ gute Sicht freuen, wenn sich der Erdbegleiter dann noch für anderthalb Stunden teilweise im Kernschatten der Erde aufhält und braun- bis kupferrot leuchtet. Doch was ist die Ursache für dieses eigenartige Farbenspiel während einer Mondfinsternis? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Heute weiß man, dass die Ursache für die auffallende Färbung des Mondes, wenn er im Kernschatten verschwindet, darin liegt, dass das langwellige rote Licht der Sonnenstrahlen in der irdischen Atmosphäre gebrochen und in Richtung der Oberfläche des Erdbegleiters gelenkt wird, während die kurzwelligen blauen Lichtwellen vollständig in der Erdatmosphäre in alle Richtungen gestreut werden. Zusätzlich verstärken Staub, Asche und Aerosole in der Hochatmosphäre die Färbung, die nahezu jede Mondfinsternis zu einem spektakulären Ereignis werden lässt. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13072019091227_small_3.jpg" alt="DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler." width="260"/></a><figcaption>
Um 22:02 Uhr MESZ beginnt der Mond langsam in den Kernschatten der Erde einzutauchen, dann ist auch die bürgerliche Dämmerung zu Ende gegangen – und er steht jetzt von Hamburg bis zur Zugspitze nur wenige Grad über dem Horizont. Erst ab Mitte der Finsternis, ab 23:31 Uhr MESZ, hat er je nach geographischer Breite des Standorts eine akzeptable Höhe zwischen 8 und 15 Grad erreicht. Rund 2/3 des Vollmonddurchmessers befinden sich nun in der Kernschattenzone. Ab diesem Zeitpunkt wandert die partiell verfinsterte Mondscheibe nach und nach wieder aus dem Kernschatten heraus, bis sie sich um 1:00 Uhr MESZ des darauffolgenden Tages wieder völlig in der Halbschattenzone befindet. 
<br>
(Bild: DLR/nach einer Grafik von Arnold Barmettler.)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Verlauf der Mondfinsternis am 16. Juli 2019</strong>
<br>
Die Halbschattenfinsternis beginnt um 20:42 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ).  Zu diesem Zeitpunkt steht der Vollmond noch unter dem Horizont und bleibt unsichtbar. Erst nach einer guten Dreiviertelstunde, gegen 21:30 Uhr MESZ, geht er auf, wird dann aber in den horizontnahen Dunstschichten in der sogenannten bürgerlichen Dämmerung voraussichtlich nur schwierig auszumachen sein. Der Begriff &#8222;bürgerliche Dämmerung&#8220; bezeichnet die frühe Phase des Tag-Nacht-Übergangs, wenn die Sonne erst knapp, das heißt bis maximal sechs Grad, unter dem Horizont steht und Lesen im Freien noch möglich ist. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um 22:02 Uhr MESZ beginnt der Mond langsam in den Kernschatten der Erde einzutauchen &#8211; dann ist auch die bürgerliche Dämmerung zu Ende gegangen &#8211; und er steht jetzt von Hamburg bis zur Zugspitze nur wenige Grad über dem Horizont. Erst ab Mitte der Finsternis, ab 23:31 Uhr MESZ, hat er &#8211; je nach geographischer Breite des Standorts &#8211; eine akzeptable Höhe zwischen 8 und 15 Grad erreicht. Rund zwei Drittel des Vollmonddurchmessers befinden sich nun in der Kernschattenzone. Ab diesem Zeitpunkt wandert die partiell verfinsterte Mondscheibe nach und nach wieder aus dem Kernschatten heraus, bis sie sich um 1:00 Uhr MESZ des darauffolgenden Tages wieder völlig in der Halbschattenzone befindet. Nun dauert es noch gut eineinviertel Stunden, bis der Mond den Erdschatten ganz verlassen hat. In diesem Zeitraum ist die Höhe des Mondes über dem Horizont nahezu unverändert bei zirka 17 Grad, und er bleibt noch bis zum Ende der Nacht zu sehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Riesenplanet Jupiter und Ringplanet Saturn in Mondnähe</strong>
<br>
Ebenfalls sind während der Finsternis &#8211; eine gute, freie, horizontnahe Sicht vorausgesetzt &#8211; die beiden Planeten Jupiter und Saturn als auffallend helle, ruhig leuchtende Objekte im Süden zu sehen. Der etwas hellere Jupiter steht dabei, bezogen auf die exakte Südrichtung, „rechts“ und der Planet Saturn &#8222;links&#8220;. Zugleich ist der Mond zur Zeit der Finsternis nur etwa fünf Bogengrad östlich vom Ringplaneten entfernt. Noch näher am Mond steht der Zwergplanet Pluto. Der ist aber infolge seiner Sonnenferne so lichtschwach, dass man ihn allenfalls mit Hilfe eines Teleskops fotografisch auffinden kann. Mit einem handelsüblichen 10&#215;50-Fernglas lässt sich hingegen schon die Ringstruktur des Saturn erahnen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tipps für die Beobachtung</strong>
<br>
Die Beobachtungsbedingungen sind in ganz Deutschland, klare Sicht vorausgesetzt, insbesondere für die zweite Halbzeit der Finsternis günstig. Während der partiellen Verfinsterung ist der Süden etwas bevorzugt, denn dort steht der Mond rund doppelt so hoch wie in Norddeutschland über dem Horizont. In jedem Fall ist es notwendig, sich einen Beobachtungsplatz zu suchen, von dem aus in südöstlicher Richtung ein freier Blick bis zum Horizont ohne störende irdische Lichtquellen möglich ist. Noch beeindruckender ist gleichwohl die Beobachtung mit Hilfe eines Fernglases oder kleinen Teleskops. Auf der Webseite &#8222;Timeanddate.de&#8220; kann man sich den Verlauf und die Zeiten der Mondfinsternis für den jeweiligen Standort anzeigen lassen. Die nächste, von Mitteleuropa aus einigermaßen gut sichtbare Mondfinsternis wird sich übrigens erst in rund drei Jahren, am 16. Mai 2022, ereignen, kalendarisch zwischen dem 50. Jahrestag der Apollo-16- und der Apollo-17-Mission. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Auch die ISS ist zu sehen</strong>
<br>
Kurz nach 23:01 Uhr wird auch die Internationale Raumstation ISS etwa 10 Grad oberhalb des teilverfinsterten Mondes als auffallend heller Lichtpunkt am Himmel erscheinen. Dabei erreicht sie, bezogen auf die Mitte Deutschlands, eine maximale Höhe von rund 25 Grad über dem Horizont. Ein zweiter Durchgang beginnt um 0:37 Uhr MESZ. Diesmal wird die ISS sehr hoch am Himmel aufsteigen, nahe am Zenit vorbeiziehen und infolgedessen markant und hell am Firmament zu sehen sein. Die genauen standortbezogenen Zeiten und weitere Daten lassen sich der Website &#8222;Heavens above&#8220; entnehmen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=679.msg455874#msg455874" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mondfinsternis</a> </li></ul>
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		<title>Zum Mond! Eine wissenschaftlich-literarische Reise</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zum-mond-eine-wissenschaftlich-literarische-reise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 10:31:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Ernst Messerschmid]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leopoldina-Gespräch in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Halle am Donnerstag, 28. März 2019. Eine Ankündigung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina &#8211; Nationale Akademie der Wissenschaften. Quelle: Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina &#8211; Nationale Akademie der Wissenschaften. Vor 50 Jahren, im Juli 1969, betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond. Dieser realen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Leopoldina-Gespräch in Zusammenarbeit mit dem Planetarium Halle am Donnerstag, 28. März 2019. Eine Ankündigung der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina &#8211; Nationale Akademie der Wissenschaften.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina &#8211; Nationale Akademie der Wissenschaften.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21032019113150_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21032019113150_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Die Erde über dem Mond &#8211; Aufnahme im Rahmen der Apollo-11-Mission 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Vor 50 Jahren, im Juli 1969, betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond. Dieser realen Mondfahrt waren bereits vielfache Fantasiereisen in Märchen und Sagen, in Romanen und Erzählungen vorausgegangen, denn der Mond übte stets eine besondere Anziehungskraft auf den Menschen aus. Anlässlich des 50. Jubiläums der Mondmission der Apollo 11 sprechen der Raumfahrer Ernst Messerschmid und der Essayist Joachim Kalka darüber, was die Wissenschaft und die Literatur dem Mond verdanken. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ernst Messerschmid studierte in Tübingen und Bonn Physik. Nach seiner Promotion kam er 1978 zur Deutschen Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen. Ab 1983 war er dort Wissenschaftsastronaut und flog 1985 mit dem amerikanischen Space-Shuttle „Challenger“ für die D1-Spacelab-Mission eine Woche in den Weltraum. 1986 wurde er zum ordentlichen Professor und Direktor des Instituts für Raumfahrtsysteme der Universität Stuttgart berufen. Im Zeitraum 2000 bis 2004 übernahm er die Leitung des Europäischen Astronautenzentrums der ESA. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21032019113150_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21032019113150_small_2.jpg" alt="NASA / NOAA" width="260"/></a><figcaption>
Mond vor der Erde vom US-amerikanischen Forschungssatelliten DSCOVR aus gesehen 
<br>
(Bild: NASA / NOAA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Joachim Kalka lebt als Autor, Kritiker und Übersetzer in Leipzig. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verlieh ihm 1996 für sein Übersetzungswerk den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn 1997 zum Mitglied. 2009 nahm ihn die Bayerische Akademie der Schönen Künste auf. Neben seinen Übersetzungen hat er auch zahlreiche Essay-Bände veröffentlicht, darunter 2016 „Der Mond“, im Berenberg Verlag. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Abend wird moderiert von Karsten Möbius (MDR Wissen). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung am Donnerstag, 28. März 2019 richtet sich an alle Interessierten. Sie beginnt um 18:00 Uhr und dauert bis 19:30 Uhr. Veranstaltungsort ist der Vortragssaal der Leopoldina, Jägerberg 1, 06108 Halle (Saale). </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tag-der-offenen-tuer-im-dlr-oberpfaffenhofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 11:59:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Labor]]></category>
		<category><![CDATA[Oberpfaffenhofen]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerelosigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 21. Juli 2019 ist es wieder soweit: Die Türen des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen öffnen sich von 10 – 17 Uhr für alle Wissenshungrigen. Eine Ankündigung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. &#8222;50 Jahre Mondlandung&#8220; als Motto Zum 50. Mal jährt sich eine technische Höchstleitung, die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 21. Juli 2019 ist es wieder soweit: Die Türen des Deutschen Zentrums für Luft-und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen öffnen sich von 10 – 17 Uhr für alle Wissenshungrigen. Eine Ankündigung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;50 Jahre Mondlandung&#8220; als Motto</strong> <br>Zum 50. Mal jährt sich eine technische Höchstleitung, die den Menschen aus seinem bisherigen Lebensraum heraus in völlig neue Dimensionen brachte: Am 21. Juli 1969 um 03:56 Uhr mitteleuropäischer Zeit betrat Neil Armstrong als erster Mensch die Mondoberfläche und sprach seine berühmten Worte &#8222;That&#8217;s one small step for a man, one giant leap for mankind!&#8220; &#8211; &#8222;Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein Riesensprung für die Menschheit!&#8220;. Gefilmt wurde Armstrong dabei von zwei Fernsehkameras, so dass geschätzt 500 bis 600 Millionen Menschen überall auf der Welt live dabei sein konnten. Viele Bundesbürger verfolgten die Landung auch im Radio. Buzz Aldrin stieg etwa 20 Minuten nach Neil Armstrong aus der Mondfähre aus, während der dritte Apollo-11-Astronaut Michael Collins den Mond im Mutterschiff umkreiste. Armstrong und Aldrin hissten die US-Flagge, bauten einige kleinere Forschungsgeräte auf und sammelten Gestein als Bodenproben. Nach zwei Stunden und 31 Minuten war der allererste Aufenthalt auf der Mondoberfläche zu Ende &#8211; ein wichtiger Schritt zur Eroberung des Weltraums. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032019125920_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/19032019125920_small_1.jpg" alt="DLR" width="507" height="240"/></a><figcaption>
21. Juli 2019 10 – 17 Uhr Tag der offenen Tür im DLR Oberpfaffenhofen 
<br>
(Bild: DLR)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rückblick – Gegenwart – Zukunft</strong>
<br>
Heute betreiben wir mit der ISS eine gigantische Forschungsstation im All und schicken Sonden bis ans Ende des Sonnensystems. Doch noch immer ist der Mond der einzige Himmelskörper, den je ein Mensch betreten hat. Das nächste Ziel ist ein Besuch auf dem Mars, doch selbst der liegt noch ein Stück in der Zukunft. </p>



<p class="wp-block-paragraph">An diesem &#8222;Wissen für Morgen&#8220; arbeiten am größten Standort des DLR in Oberpfaffenhofen rund 1.800 Menschen in 13 Instituten und Forschungseinrichtungen. Zahlreiche Projekte rund um Robotertechnik, Klimaforschung, Erdbeobachtung, Navigationssysteme und natürlich Weltraummissionen werden interessierten Besuchern und wissenshungrigen Nachwuchsforschern beim &#8222;Tag der offenen Tür&#8220; präsentiert. Bei einem Blick in die Labore und Kontrollräume können Besucher Wissenschaft hautnah miterleben. Was treiben die Astro- und Kosmonauten gerade auf der ISS? Was können uns Satellitenbilder über unsere Erde verraten und wie können Sie bei Katastropheneinsätzen helfen? Wie funktionieren eigentlich die Galileo-Satelliten? Wie kann Robotik Chirurgen entlasten und Patienten schonen? Diese und viele anderen Fragen werden an diesem Tag erklärt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Rahmenprogramm und Gäste</strong> <br>Neben zahlreichen interessanten Vorträgen, Führungen und Demonstrationen in den Instituten erwartet die Gäste ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm, welches vom Minister Aiwanger als Schirmherrn der Veranstaltung eröffnet wird. In Vorträgen und Gesprächen geht es nicht nur um Erinnerungen an die Mondlandung vor 50 Jahren, sondern auch um die Zukunft. Und eine abwechslungsreiche Raumfahrtshow des DLR_School_Lab auf der Programm-Bühne erklärt den jungen (und auch älteren) Besuchern spannend und zugleich lehrreich, wie das z.B. mit der Schwerelosigkeit funktioniert und vermittelt zugleich einige grundlegende Kenntnisse aus den Naturwissenschaften. Dazu gibt es auch völlig losgelöste Musik – mit Peter Schilling und seinem Welt-Hit &#8222;Major Tom&#8220;. Bei gutem Wetter bietet die Flugsportgruppe die Möglichkeit, sich bei einem Rundflug mit Segel- und Motorfliegern das Geschehen von oben anzusehen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Jungforscher können am Tag der offenen Tür ihr Wissen beim Kinderquiz beweisen. Unter allen ausgefüllten Fragebögen verlosen wir drei exklusive Space-Boxen. Zudem bieten wir eine Mal- und Bastelecke an sowie weitere tolle Programmpunkte, zu denen auch die Freiwillige Feuerwehr und das Bayerische Rote Kreuz beitragen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Essen und Getränke</strong> <br>Für das leibliche Wohl sorgen das Betriebsrestaurant des DLR und zahlreiche Verpflegungsstände mit verschiedenen Speisen und Getränken. Dazu gibt es Live-Musik von zwei Bands und einen DJ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das DLR Oberpfaffenhofen freut sich schon jetzt auf die zahlreichen Besucher. Entdecken Sie mit uns gemeinsam das Wissen für Morgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bitte beachten Sie unsere Veranstaltungshinweise:</strong> <br>Während der Veranstaltung werden Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die potentiell für Zwecke der Berichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Medien verwendet werden. Mit dem Betreten des Geländes erklären Sie sich damit einverstanden, dass Sie u.U. auf Fotos oder in Videos erscheinen werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mitnahme von großen Taschen und Rucksäcken: Wir bitten Sie auf die Mitnahme von schwerem Gepäck und Rucksäcken zu verzichten. Während der Veranstaltung wird es verdachtsunabhängige Kontrollen durch unser Sicherheitspersonal geben. Danke für Ihr Verständnis. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Mitbringen von Tieren ist nicht gestattet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinweiszeichen und Schilder müssen beachtet werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der Gebäude ist Rauchverbot. Außerhalb der Gebäude ist Rauchen nur an den dafür gekennzeichneten Stellen erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fahrräder, Roller, Skateboards und ähnliches sind auf dem Gelände nicht erlaubt. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anreise:</strong> <br>Nutzen Sie, sofern möglich, bitte öffentliche Verkehrsmittel &#8211; die Fahrzeiten der S-Bahn Linie S8 entnehmen Sie bitte der Webseite der MVG. Von den S-Bahnhöfen Neugilching und Weßling fahren drei Shuttle-Busse, die ständig zwischen den Bahnhöfen und dem DLR pendeln. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für alle Besucher, die mit dem Fahrrad anreisen, wird es vor dem Eingang Fahrradstellplätze geben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen außerhalb des Geländes zur Verfügung steht. Parken innerhalb des DLR ist an diesem Tag nicht möglich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Informationen zur Anreise zum DLR Oberpfaffenhofen finden Sie auf unserer <a href="https://www.dlr.de/de/bilder/2011/1/dlr-oberpfaffenhofen-anreise_237" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Website</a>.  </p>
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		<title>&#8222;2nd Man on the Moon&#8220; im Technik Museum Speyer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/2nd-man-on-the-moon-im-technik-museum-speyer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Oct 2014 13:14:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Buzz Aldrin]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Technikmuseum Speyer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=39778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, hielt am 4. Oktober 2014 im Technik Museum in Speyer einen Vortrag über den berühmten Teil seines Lebens und berichtete von seinen Vorstellungen, den Mars zu erreichen und ihn eines Tages zu besiedeln, die er in seinem Buch „Mission to Mars: My Vision for Space Exploration“ festgehalten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Buzz Aldrin, der zweite Mensch auf dem Mond, hielt am 4. Oktober 2014 im Technik Museum in Speyer einen Vortrag über den berühmten Teil seines Lebens und berichtete von seinen Vorstellungen, den Mars zu erreichen und ihn eines Tages zu besiedeln, die er in seinem Buch „Mission to Mars: My Vision for Space Exploration“ festgehalten hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Ilka Meuer. Quelle: Veranstaltungsbesuch.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_small_1.jpg" alt="Andrej Meuer" style="width:260px"/></a></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Richard Branson hat den Buchtitel, der übersetzt etwa &#8222;Mission zum Mars: Meine Vorstellung von der Erfoschung des Weltraums&#8220; heisst, auf dem Cover kommentiert mit: „Essential reading for those who care about humanity’s future in space.“ Zu Deutsch:„Essentieller Lesestoff für die, die sich um die Zukunft der Menschheit im All Gedanken machen.“ Der Autor Buzz Aldrin, ehemaliger Astronaut der US-amerikanischen Luft- und Raumfahrtagentur (NASA), gehört zweifellos noch immer zu denjenigen, die eine Zukunft der Menschheit im All als plausibel und erforderlich betrachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Eventhalle auf dem an das Technik Museum Speyer angrenzenden Gelände, dem Hangar 10, waren nachmittags rund 300 Menschen zusammen gekommen, die den ehemaligen Astronauten ehren und hören wollten. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_small_3.jpg" alt="Andrej Meuer" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">  </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Veranstaltung verlief sehr geordnet und ganz so, wie man es sich vorstellt, wenn ein 84-jähriger Amerikaner über einen sehr einschneidenden Teil in seinem Leben spricht. Nur von wenigen Sicherheitskräften abgeschirmt fuhr er mit einer standesgemäßen Maybach-Limousine unter tosendem Applaus vor. Nach seinem rund anderthalbstündigen Vortrag entschwand er auf gleiche Art und gleichem Wege.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_small_2.jpg" alt="Andrej Meuer" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption"> Buzz Aldrin  <br> (Bilder: Andrej Meuer)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sein Vortrag war charismatisch und angesichts seines Alters beeindruckend mitreißend. Auch wenn man ihm sein Alter längst ansieht, wurde er nicht müde, über seine Erlebnisse mit der Apollo 11 Besatzung zu berichten und natürlich vom „Walk on the Moon“ zu erzählen, als wäre es erst gestern gewesen. Daneben wies er auf ein Computerspiel hin, das unter seinem Namen veröffentlicht wurde und informierte über viele andere Aktivitäten, welchen er offenbar mit einigem Enthusiasmus nachgeht. </p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08102014151439_small_4.jpg" alt="Andrej Meuer" style="width:260px"/></a><figcaption class="wp-element-caption">
Buzz Aldrin 
<br>
(Bilder: Andrej Meuer)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Spannung in der Halle war groß, alle Anwesenden hörten Buzz Aldrin ehrfurchtsvoll zu, bis er seinen Vortrag beendet hatte und endlich Fragen gestellt werden durften. Das funktionierte prima auch auf Englisch. Buzz Aldrin beantwortete eine Frage nach der anderen und verabschiedete sich dann mit einem „Auf Wiedersehen“ beim begeisterten Publikum. Auf ein Wiedersehen freuen wir uns ganz bestimmt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Fotos: <a href="https://www.flickr.com/search/?user_id=55538134%40N08&amp;view_all=1&amp;text=buzz&amp;sort=date-taken-desc&amp;safe_search=3" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Flickr Foto Stream des Technik Museum Speyer</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12919.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Buzz Aldrin am 4. Oktober 2014 im Technik MUSEUM SPEYER</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Zählung der Meteoriteneinschläge auf dem Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zaehlung-der-meteoriteneinschlaege-auf-dem-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2006 01:00:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Einschläge]]></category>
		<category><![CDATA[Erdmond]]></category>
		<category><![CDATA[Meteoriten]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Seismometer]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Täglich schlagen auf dem Mond Meteoriten ein, die insgesamt über eine Tonne wiegen. Die Größe und Form dieser Geschosse ist sehr unterschiedlich und reicht vom Kometen-Staubpartikel bis zum ausgewachsenen Asteroiden. Während diese Körper in der Erdatmosphäre verglühen würden, schlagen sie auf dem atmosphärenlosen Mond ungebremst ein. Ein Beitrag von Eric Honstrass. Quelle: NASA. Die Apollo-Astronauten [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Täglich schlagen auf dem Mond Meteoriten ein, die insgesamt über eine Tonne wiegen. Die Größe und Form dieser Geschosse ist sehr unterschiedlich und reicht vom Kometen-Staubpartikel bis zum ausgewachsenen Asteroiden. Während diese Körper in der Erdatmosphäre verglühen würden, schlagen sie auf dem atmosphärenlosen Mond ungebremst ein.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Eric Honstrass.</a> Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062006030059_small_1.jpg" alt="NASA" width="250" height="189"/><figcaption>
Die Mondoberfläche ist kraterübersät. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die <i>Apollo</i>-Astronauten wurden von diesen Geschossen nie belästigt. Die Größe der Mondoberfläche, entspricht etwa der des Kontinentes Afrika. &#8222;Verteilt man die Einschläge über ein so großes Gebiet, ist die Wahrscheinlichkeit, getroffen zu werden sehr gering&#8220;, erklärt Bill Cooke vom Meteoroid Environment Office. Zudem sei es hilfreich gewesen, dass die Astronauten nicht lange verblieben sind: Zählt man alle Apollo-Missionen zusammen, waren sie weniger als zwei Wochen auf der Mondoberfläche. &#8222;Die Wahrscheinlichkeit, während eines so kurzen Aufenthaltes getroffen zu werden, war wiederum sehr gering.&#8220;  
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und was ist beim nächsten Mal? Der Vision für die Erforschung des Weltraumes folgend, entsendet die NASA bald wieder Astronauten zum Mond, die dort länger bleiben und größere Basen aufbauen sollen, als es die <i>Apollo</i>-Astronauten taten. Die Wahrscheinlichkeit, dass etwas Wertvolles getroffen werden könnte, wird dadurch steigen. Sollte die NASA darüber besorgt sein? Der Antwort dieser Frage gehen Cooke und dessen Kollegin Anne Dieckmann nach.
<br>
Um der Wahrheit die Ehre zu geben, &#8222;wir haben wirklich keine Ahnung, wie viele Meteoriten den Mond täglich treffen&#8220;, erläutert Cooke. &#8222;Unsere besten Schätzungen sind vom &#8218;Standard-Meteoriten-Modell&#8216; hergeleitet, das die NASA für die Abschätzung der Risiken für die Raumstation und das Space Shuttle verwendet.&#8220; Das Problem dabei ist, dass dieses Standard-Modell vorwiegend auf Daten der Erdbeobachtung basiert &#8211; also auf Satellitenaufzeichnungen und menschlichen Beobachtungen derjenigen Objekte, die in die Erdatmosphäre geraten oder am Nachthimmel geortet werden. &#8222;Dieses Standardmodell dürfte für den Mond nicht sonderlich gut funktionieren.&#8220; </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AS11405948nasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/AS11405948nasa260.jpg" alt=""/></a><figcaption>Apollo 11: Edwin Aldrin baut ein Seismometer im Meer der Ruhe auf.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Mond bräuchten sie mehr Daten, erklärt Cooke. Glücklicherweise gibt es diese Daten bereits: Von den <i> Apollo</i>-Missionen.  <br>Anhaltspunkte, wie oft und wie schwer der Mond getroffen wird, finden sich in den Daten der Seismometer, die zwischen 1969 und 1972 während der <i> Apollo</i>-Missionen 12, 14, 15 und 16 aufgestellt wurden. Diese arbeiteten, bis die NASA sie im Jahre 1977 abschaltete. Jahrelang zeichneten sie alle Arten von Beben und Schockwellen auf, inklusive beinahe 3.000 Mondbeben, 1.700 Meteoriteneinschläge und neun Raumfahrzeuge, die geplant auf dem Mond aufschlugen. All diese Daten wurden zu Analysezwecken zur Erde gesandt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Interessante Daten haben wir hier,&#8220; meint Cooke. &#8222;Von etwa 12.000 Ereignissen konnte weniger als die Hälfte mit bekannten Phänomenen erklärt werden. Es gibt tausende Erschütterungen, die verursacht wurden durch &#8230; keiner weiß, wodurch.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Er hat eine Ahnung: &#8222;Viele von ihnen könnten Einschläge von Meteoriten sein.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Die Wissenschaftler der <i> Apollo</i>-Missionen waren brillant, aber sie hatten nicht den Segen moderner Computer. Wir hingegen schon&#8220;, sagt Cooke. Er und Dieckmann laden nun die alten seismischen Daten in die Rechner des MSFC, in denen Berechnungen durchgeführt werden, die in dieser Geschwindigkeit vor 30 Jahren unmöglich waren. Neue Algorithmen werden zügig getestet, um bislang unbekannte Einschläge zu erkennen.  

<br>
Besonders wichtig für die Analyse sind die neun von Menschenhand erzeugten Einschläge. &#8222;Die NASA ließ einige Raumschiffe bewusst auf dem Mond aufschlagen, während die Seismometer arbeiteten&#8220;, erklärt er. &#8222;Hierbei handelte es sich um leere Aufstiegsstufen von vier Mondmodulen (<i> Apollo</i>12, 14, 15 und 17) und die SIV-B Stufen von fünf <i> Saturn</i>-Raketen (<i> Apollo</i>13 &#8211; 17).&#8220; Ihre seismische Wellenform zeigt den Forschern, wie ein Einschlag aussehen sollte. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/05062006030059_small_3.jpg" alt="NASA" width="550" height="155"/><figcaption>
Die seismische Kurve des Einschlages der Aufstiegsstufe von Apollo 12 vom 20. November 1969. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenfalls im Jahre 1972 schlug ein 1.100 kg schwerer Asteroid auf dem Mond, nördlich des Mare Nubium ein. Hierbei handelte es sich um einen bedeutenden Einschlag, der von allen vier seismologischen Stationen aufgezeichnet wurde. &#8222;Sehen wir uns die seismische Kurve dieses Asteroiden an&#8220;, erklärt Cooke, &#8222;sehen wir dieselben Charakteristika wie bei den künstlichen Einschlägen &#8211; ein guter Hinweis darauf, dass wir wissen, was wir tun.&#8220; </p>



<p class="wp-block-paragraph">Cooke und Diekmann werden in den seismischen Aufzeichnungen von Apollo nach Einschlägen suchen, indem sie die bekannten seismischen Kurven als Referenz benutzen. Theoretisch sollten sie in der Lage sein, Einschläge von Objekten zu finden, die nicht kleiner als zehn Zentimeter sind und mindestens ein Kilogramm wiegen. &#8222;Zehn Zentimeter klingt nicht viel, aber mit den im Kosmos typischen Geschwindigkeiten kann ein zehn Zentimeter großer Meteorit einen Krater von der Größe Ihres Schreibtisches reißen.&#8220;  
</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Standard-Modell treffen solche Objekte den Mond beinahe 400 Mal pro Jahr &#8211; mehr als einer pro Tag. Der <i> Apollo</i>-Datensatz kann diese Vorhersage testen &#8230; und viele weitere.  <br>Die Analyse beginnt erst. &#8222;Wir hoffen, viele Einschläge zu finden&#8220;, sagt er. Ungeachtet von der letztendlichen Anzahl wird ihre Arbeit von Wert sein. &#8222;Wir entwickeln neue Algorithmen, um in den seismologischen Aufzeichnungen Meteoriteneinschläge zu finden.&#8220; Möglicherweise, so glaubt Cooke, werden zukünftige Seismometer auf dem Mond und dem Mars postiert, um Beben und Einschläge aufzuzeichnen. Und wenn die Daten anfangen einzutreffen, &#8222;werden wir bereit sein.&#8220;  </p>
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		<item>
		<title>40 Jahre Raupenschlepper</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/40-jahre-raupenschlepper/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Jan 2006 21:08:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Crawler]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[VAB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASAs &#8222;Zugpferd&#8220; feiert sein 40 jähriges Jubiläum am Kennedy Space Center. Der 11000 PS starke Transporter schleppte schon im Jahr 1969 die Saturn V Rakete, mit der die Apollo 11 Astronauten zum Mond aufbrachen, zur Startrampe. Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: NASA. Der Zwillings-Raupenschlepper wurde für das Apollo Programm entwickelt, um die mächtige Saturn [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASAs &#8222;Zugpferd&#8220; feiert sein 40 jähriges Jubiläum am Kennedy Space Center. Der 11000 PS starke Transporter schleppte schon im Jahr 1969 die Saturn V Rakete, mit der die Apollo 11 Astronauten zum Mond aufbrachen, zur Startrampe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Tramposch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012006220844_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Während der Feierlichkeiten des 40 jährigen Jubiläums am Kennedy Space Center, bekamen einige Journalisten die rare Möglichkeit auf einen der beiden Raupenfahrzeugen mitzufahren.   
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwillings-Raupenschlepper wurde für das Apollo Programm entwickelt, um die mächtige Saturn V Mondrakete vom <i>VAB (Vehicle Assembly Building)</i> zum Starplatz zu befördern.    
Bis heute ist der Zwillings-Raupenschlepper am Kennedy Space Center, Florida im vollen Einsatz geblieben und befördert nun die Space Shuttles zur Startrampe.    
Derzeitige und ehemalige Angestellte nahmen an den Feierlichkeiten vor einem der beiden 2500 Tonnen schweren Raupenfahrzeugen teil. Nachdem ein Kuchen, dekoriert mit einem Foto des Transporters angeschnitten wurde, begleitete die Gruppe 40 Journalisten auf der gigantischen Vorrichtung, die mit einer Geschwindigkeit von knapp 2 km/h Steine zu Staub zermalmte. Seit der Zwillings-Raupenschlepper im Jänner 1966 zum ersten Mal eine 5000 Tonnen schwere Testrakete erfolgreich eine Distanz von 1,5 Kilometer schleppte, sind nun schon 40 Jahre vergangen. Seither hat dieses &#8222;Zugpferd&#8220; über sieben verschiedene Typen von Startvehikeln, inklusive der Saturn V Rakete und das Space Shuttle transportiert.    
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14012006220844_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Das Space Shuttle Discovery wird vom Transporter die Steigung zur Startrampe 39B als Vorbereitung zur STS-114 Mission hochgeschleppt.   
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zwillings-Raupenschlepper ist 40 Meter lang und 35 Meter breit. Das obere Deck hat eine Fläche von 30 Quadratmeter und entspricht der Größe eines Baseball-Feldes.    
Jeder der beiden Raupen wird von zwei 2750  PS starken Dieselmotoren angetrieben. Das Hydrauliksystem beinhaltet 16 Hydraulikzylinder, die zu jedem Zeitpunkt die Raupenoberfläche waagerecht halten, um ein Wackeln des Frachtguts zu verhindern. So beschreibt die Nase des Space Shuttles während der Fahrt nur einen Kreis, der dem Durchmesser eines Baseballs gleicht- auch während der schwachen Steigung zur Startrampe.   
&#8222;Es hat die Kraft vieler Menschen benötigt um den Zwillings-Raupenschlepper 40 Jahre rollen zu lassen und ich bin froh, dass er noch immer da ist,&#8220; sagte Bob Meyers, System-Ingenieur des Raupenschleppers während den Feierlichkeiten. &#8222;Ich hoffe, dass er für weitere 40 Jahre rollt.&#8220;    
   
   
</p>
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		<item>
		<title>Geburtstag der Mondlandung &#8211; im SF-Radio</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/geburtstag-der-mondlandung-im-sf-radio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jul 2004 19:26:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Internetradio SF-Radio berichtet gebührend vom Geburtstag der ersten bemannten Mondlandung vor 35 Jahren. Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SF-Radio. das Internet-Portal SF-Radio startet am heutigen Montag eine Spezialwoche in signum lunae &#8211; im Zeichen des Mondes. 35 Jahre nach der ersten Mondlanung von Apollo 11 erinnern Webradiosendungen an die Vorbereitungen, Probleme und Erfolge [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Internetradio <i>SF-Radio</i> berichtet gebührend vom Geburtstag der ersten bemannten Mondlandung vor 35 Jahren.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Karl Urban. Quelle: SF-Radio.</p>



<p class="wp-block-paragraph">das Internet-Portal <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://web.archive.org/web/20040830150546/http://www.sf-radio.net/" target="_blank" data-wpel-link="external">SF-Radio</a> startet am heutigen Montag eine Spezialwoche <i>in signum lunae &#8211; im Zeichen des Mondes</i>. 35 Jahre nach der ersten Mondlanung von <i>Apollo 11</i> erinnern Webradiosendungen an die Vorbereitungen, Probleme und Erfolge des US-Raumfahrtprogramms. SF-Radio liefert die Hintergründe am Montag, Mittwoch sowie Freitag im Radio-Programm und erläutert unter anderem, wie der Countdown zustande kam, wie die Amerikaner mit den Sowjets um die Eroberung des Weltraums stritten, was die Astronauten auf dem Mond erlebten und warum die Missionen schließlich enden mussten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Höhepunkt der Woche ist die Veröffentlichung eines SF-Radio PDF-Spezials zur Mondlandung. Das knapp 50-seitige Magazin erscheint am kommenden Mittwoch. </p>



<p class="wp-block-paragraph">SF-Radio ist über das Internet via Webstream und Download zu empfangen. Ergänzende interessante Informationen zur ersten Mondlandung vor 35 Jahren finden Sie in unserer Rubrik <a href="https://www.raumfahrer.net/category/mondlandung/" data-wpel-link="internal">Mondlandung</a>.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Apollo 11</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/apollo-11/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2002 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo 11]]></category>
		<category><![CDATA[Columbia]]></category>
		<category><![CDATA[EAGLE]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=71497</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die erste Mondlandung. Ein Beitrag von Karl Urban. Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine Saturn V-Rakete vom Cape Kennedy-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul Columbia und das Mondlandemodul Eagle. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/apollo-11/" data-wpel-link="internal">Apollo 11</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die erste Mondlandung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehrenmitglieder/" data-wpel-link="internal">Karl Urban.</a></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Apollo11insignianasa260.jpg" alt="" width="207" height="205"/></a><figcaption>Missionslogo</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 16. Juli 1969 hebt nach 10 bemannten und unbemannten Testflügen erneut eine <em>Saturn V</em>-Rakete vom <em>Cape Kennedy</em>-Weltraumbahnhof ab. Die Nutzlast bilden das Kommandomodul <em>Columbia</em> und das Mondlandemodul <em>Eagle</em>. An Bord befinden sich die Astronauten, deren Namen bis heute jeder kennt: Neil A. Armstrong, Michael Collins und Edwin E. Aldrin. Die Erfahrungen, die die NASA mit den vorhergegangen <em>Apollo</em>-Testflügen gesammelt hatte, sollten nun ausreichen, die erste bemannte Mondlandung der Geschichte durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&#8222;Der Adler ist gelandet&#8220;</strong><br>Nach einem viertägigem Flug erreicht das Apolloraumschiff wie geplant den Mond und beginnt, ihn zu umkreisen. Dann wird die Mondlandefähre <em>Eagle</em> vom Kommandomodul abgetrennt und beginnt einen von den Schubdüsen abgebremsten Sinkflug. Michael Collins bleibt weiter in der Mondumlaufbahn, während sich Neil Armstrong und Edwin Aldrin langsam der Oberfläche nähern. Während des Sinkflugs kommt es zu einigen Fehlfunktionen im Bordcomputer der Mondlandefähre und sie kommt von ihrem Kurs ab. Zuletzt übernimmt Neil Armstrong die manuelle Steuerung. Als das Vehikel schließlich im &#8222;Mare Tranquillitatis&#8220; aufsetzt, bestätigt Armstrong dies mit den Worten: &#8222;Tranquility Base here, the Eagle has landed&#8220;. Auf der Erde in 400.000 km Entfernung verfolgen über eine halbe Milliarde Menschen das Ereignis am Fernseher. Immerhin bildet die Apollo-Übertragung eine der ersten Live-Sendungen überhaupt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Stunden nach dem Aufsetzten auf dem Mond, beginnt Neil Armstrong im Raumanzug die Leiter der Mondlandefähre hinunterzuklettern. Er kommentiert seinen ersten Schritt auf dem Mond mit den Worten &#8222;One small step for [a] man, one giant leap for mankind&#8220;. Aldrin und Armstrong richten an ihrem Landeplatz einige Experimente ein, stellen die amerikanische Flagge auf und sammeln 22 Kilogramm Mondgestein. Nach 152 Minuten begeben sich die Astronauten wieder in die Landefähre und bereiten den Start zum Kommandomodul vor. Am 21. Juli 1969 hebt <em>Eagle</em> wieder vom Mond ab und dockt ans Mutterschiff im Mondorbit an. Daraufhin beginnt der Rückflug zur Erde. Am 24. Juli 1969 landet die <em>Apollo</em>-Wiedereintrittskapsel südwestlich von Hawaii im Pazifik. Sie wird von einem US-Marineschiff geborgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Artikel:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li>Bildergalerie: Apollo 11</li></ul>
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