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	<title>Ares I &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Ares I &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Booster DM-2 erfolgreich getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/booster-dm-2-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 17:09:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Sensor]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Dienstag, dem 31. August 2010, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum zweiten Mal einen Fünfsegmentbooster, wie er zur Verwendung in der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms vorgesehen war. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, NASA-TV. Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Dienstag, dem 31. August 2010, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum zweiten Mal einen Fünfsegmentbooster, wie er zur Verwendung in der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms vorgesehen war.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, NASA-TV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082010190933_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/31082010190933_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/></a><figcaption>
DM-2 brennt 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City war der Fünfsegmentbooster in waagerechter Lage eingebaut. Der DM-2 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) wurde am 31. August 2010 gegen 17:27 Uhr MESZ gezündet und brannte dann rund zwei Minuten. Daten zum erzielten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum erzeugten Lärm und entstehenden Vibrationen wurden aufgezeichnet. Mehr als 760 Sensoren erfassten die gewünschten Informationen zu 53 verschiedenen Testthemen. Noch nie zuvor war ein Booster diese Formats mit derartig viel Messtechnik ausgerüstet in einem Test betrieben worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des statischen Brennversuchs des zur Simulation von Startbedingungen bei kühlem Wetter vorher auf rund 4,5 Grad Celsius heruntergekühlten Motors sollte ein Schub von umgerechnet mehr als 16.000 Kilonewton erzeugt werden. Eine vorläufige Bewertung der beim Test gewonnenen Daten geht davon aus, dass sich der Fünfsegmentbooster im Test hervorragend verhalten hat, wurde in der Pressekonferenz nach dem Test mitgeteilt. Die in dem Booster verwendeten Segmentgehäuse waren zuvor bei zusammen 59 Missionen des Shuttle-Programms zum Einsatz gekommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=8634.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DM-2 Fünfsegmentmotortest</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Booster DM-2 bereit zum Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/booster-dm-2-bereit-zum-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:31:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, gab der Boosterhersteller Alliant Techsystems (ATK) bekannt, dass Techniker der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und von ATK den Booster für den zweiten statischen Brennversuch eines Fünfsegment-Feststoffboosters der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms im Teststand installiert haben. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Der Test des DM-2 [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Mittwoch, dem 7. Juli 2010, gab der Boosterhersteller Alliant Techsystems (ATK) bekannt, dass Techniker der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA und von ATK den Booster für den zweiten statischen Brennversuch eines Fünfsegment-Feststoffboosters der Ares-I-Rakete des Constellation-Programms im Teststand installiert haben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: ATK, NASA. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2010-07-19-37582.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09072010093148_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09072010093148_small_1.jpg" alt="ATL via NASA" width="260"/></a><figcaption>
Zusammengesetzter Fünfsegment-Feststoffbooster DM-2 in Utah 
<br>
(Bild: ATK via NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test des DM-2 genannten Feststoffboosters (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) soll laut ATK Anfang September 2010 stattfinden, die NASA nannte zuletzt den 2. September 2010 als Termin. Im Rahmen des Constellation-Programms wurde am 10. September 2009 bereits der Feststoffbooster DM-1 mit fünf Segmenten getestet. Die dabei gewonnenen Daten will man mit denen des neuen Probelaufs und denen des Fluges der Ares I-X am 28. Oktober 2009, bei dem ein Booster mit vier treibstoffgefüllten Segmenten und einem Dummysegment zur Anwendung kam, vergleichen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für NASAs Ares-I-Raketen entworfene Fünfsegment-Feststoffbooster, auch RSRMV für &#8222;Reusable Solid Rocket Motor Five&#8220; genannt, erfuhr neben dem zusätzlichen treibstoffgefüllten Segment gegenüber den für das Shuttleprogramm verwendeten Boostern erhebliche konstruktive Änderungen. Zum Beispiel ist der Durchmesser des Halses der beweglichen Ausströmdüse des Motors vergrößert. Eine Verwendung eines ähnlichen Boosters in künftigen Raketentypen ist nicht ausgeschlossen. Davon unabhängig haben im Rahmen der Entwicklung bereits erworbene und noch zu gewinnende Erkenntnisse im Hinblick auf künftige Projekte einen grundsätzlichen eigenen Wert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Verhalten des DM-2 will man während des Tests über 750 Datenkanäle beobachten. Daten zum erzielten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum erzeugten Lärm und entstehenden Vibrationen sollen erfasst werden. Außerdem gilt es, Veränderungen an der Ausströmdüse und Verbesserungen von Treibstoff und Isolation zu verifizieren. Es wird erwartet, dass der zu testende Motor einen Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton erzeugen wird. ATK nennt 3.600.000 pound force (lbf). </p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Teststand (T-97 Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf ATKs Testgelände in Promontory nördlich von Salt Lake City in Utah wurde der Motor zwischenzeitlich eingebaut. Der Test des Boosters erfolgt in waagerechter Lage. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Ares I Ullage-Settling-Motor Test</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ares-i-ullage-settling-motor-test/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 12:34:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 8. Oktober 2009 teste das Marshall Space Flight Center (MSFC) der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA erneut einen Ullage-Settling-Motor des Typs, der in der Ares-I-Rakete aus NASAs &#8222;Constellation Program&#8220; eingesetzt werden soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Mit einer Brenndauer von vier Sekunden sollen die Ullage-Settling-Motore nach der Stufentrennung zwischen Feststoffbooster und Oberstufe einer [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 8. Oktober 2009 teste das Marshall Space Flight Center (MSFC) der US-amerikanischen Weltraumbehörde NASA erneut einen Ullage-Settling-Motor des Typs, der in der Ares-I-Rakete aus NASAs &#8222;Constellation Program&#8220; eingesetzt werden soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102009143429_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10102009143429_small_1.jpg" alt="NASA MSFC" width="365" height="271"/></a><figcaption> Ullage-Settling-Motor-Test am 8. Oktober 2009 <br>(Bild: NASA MSFC) </figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit einer Brenndauer von vier Sekunden sollen die Ullage-Settling-Motore nach der Stufentrennung zwischen Feststoffbooster und Oberstufe einer Ares-I-Rakete, die nach derzeitigem Entwurf 125,8 Sekunden nach dem Start stattfinden soll, die Konzentrierung der flüssigen Tankinhalte an den Tankböden der Oberstufe gewährleisten, damit die Oberstufe sicher gezündet werden kann. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der jüngste Test fand auf dem Teststand 116 des MSFC-Testgeländes statt und verlief nach Angaben der NASA vom 8. Oktober 2009 zufriedenstellend. Der Motor, der in eine massive, für mehrere Tests geeignete Außenhülle aus Stahl eingebaut war, wies gegenüber dem beim Test im Herbst letzten Jahres benutzten (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/ares-i-ullage-settling-motor-erfolgreich-gezuendet/" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) einige Modifikationen auf. Seine Brenndauer konnte verlängert werden, es wurde eine neue Zündanlage verwendet, der Düsenhals hatte Designänderungen erfahren, und die Motorisolierung war mit einer Aluminiumhülle statt mit einer Stahlhülle verklebt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Um die Leistung des getesteten Motors beurteilen zu können, wurde die Stabilität der Verbrennung beobachtet und der erzeugte Lärm gemessen. Dem Abgasstrahl hat man während des Tests verschiedene Materialproben ausgesetzt, um die korrosive Wirkung des Abgastrahls auf die Außenhaut von Ares I besser abschätzen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ullage-Settling-Motor für Ares I ist nach Jahrzehnten der erste kleine Raketenmotor, der beim MSFC entworfen, entwickelt und getestet wird. Die diesbezüglich tätige Arbeitsgruppe besteht aus Ingenieuren des MSFC, von ATK Space Systems und einem Entwicklungszentrum der US-Armee,     dem Aviation and Missile Research, Development, and Engineering Center (AMRDEC). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Ullage-Settling-Motor-Tests sollen im Frühjahr 2010 erfolgen. </p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Test des DM-1 erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Sep 2009 20:52:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Donnerstag, dem 10. September 2009, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum ersten Mal einen Fünfsegmentbooster für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Am 27. August 2009 musste beim ersten Anlauf rund zwanzig Sekunden vor der Zündung abgebrochen werden. In einer außerhalb des Boosters [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Donnerstag, dem 10. September 2009, testeten die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors ATK zum ersten Mal einen Fünfsegmentbooster für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10092009225242_small_1.jpg" alt="NASA" width="321" height="262"/><figcaption>
DM-1 Sekundenbruchteile nach der Zündung 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 27. August 2009 musste beim ersten Anlauf rund zwanzig Sekunden vor der Zündung abgebrochen werden. In einer außerhalb des Boosters befindlichen elektronischen Kontrolleinheit war ein Fehler aufgetreten. Dieser Fehler verhinderte den Druckaufbau einer Hilfsenergieerzeugungsanlage (engl. auxiliary power unit, APU) zum Betrieb eines Teils der Anlagen der Schubvektorsteuerung. Nachdem der Fehler gefunden und eine Komponente der externen Kontrolleinheit ausgetauscht worden war, konnte ein Versuchscountdown mit Test der Schubvektorsteuerung zum Schwenken der Ausströmdüse am 5. September 2009 erfolgreich absolviert werden, und dem heißen Test stand nichts mehr im Wege. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Brennversuch im Teststand T-97 (Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf dem Testgelände des Motorherstellers ATK in Promontory nördlich von Salt Lake City war der Fünfsegmentbooster in waagerechter Lage eingebaut. Der DM-1 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) wurde gegen 21.00 Uhr MESZ gezündet, und  brannte etwas über zwei Minuten. Daten zum erzeugten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum ausgesandten Lärm und den entstandenen Vibrationen wurden aufgezeichnet. 650 Sensoren erfassten die gewünschten Informationen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Während des statischen Brennversuchs sollte ein Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton erzeugt werden. Eine vorläufige Bewertung der beim Test gewonnenen Daten geht davon aus, dass sich der Fünfsegmentbooster im Test genau wie erwartet verhalten hat. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6368.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">            DM-1-Fünfsegmentmotortest</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/test-des-dm-1-erfolgreich/" data-wpel-link="internal">Test des DM-1 erfolgreich</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer Termin für Test des Boosters DM-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-termin-fuer-test-des-boosters-dm-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 17:10:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, dem 14. August 2009 wurde bekannt, dass die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors den ersten statischen Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms am 27. August 2009 vornehmen wollen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK. Der DM-1 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-termin-fuer-test-des-boosters-dm-1/" data-wpel-link="internal">Neuer Termin für Test des Boosters DM-1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am Freitag, dem 14. August 2009 wurde bekannt, dass die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA und der Hersteller des Feststoffmotors den ersten statischen Brennversuch eines Fünfsegmentboosters für die Ares-I-Rakete des Constellation-Programms am 27. August 2009 vornehmen wollen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15082009191025_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/><figcaption>
Booster für Ares I &#8211; Illustration 
<br>
(Grafik: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der DM-1 genannte Feststoffbooster (DM steht für &#8222;Development Motor&#8220; oder auch &#8222;Demonstration Motor&#8220;) soll um 21:00 Uhr MESZ gezündet werden, und 122,8 Sekunden brennen. Zuletzt war der 25. August 2009 als Testdatum genannt worden. Die jetzt bekanntgegebene Verschiebung erfolgte, um es Mitarbeitern von NASA und ATK zu ermöglichen, ihre vorgesehenen Aufgaben im Zusammenhang mit dem derzeit für den 24. August 2009 geplanten Start des Space Shuttle Discovery zur Mission STS 128 wahrnehmen zu können. ATK ist der Auftragnehmer, der für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA die erste Stufe für die Ares-I-Raketen des Constellation-Programms bauen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Shuttleprogramms wurde bereits ein Feststoffbooster mit fünf Segmenten getestet. Dabei unterschied sich der getestete Booster bis auf das zusätzliche Segment nicht sehr von den üblicherweise bei Shuttleflügen verwendeten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der für NASAs Ares-I-Raketen in Entwicklung befindliche Fünfsegment-Feststoffbooster, auch RSRMV für &#8222;Reusable Solid Rocket Motor Five&#8220; genannt, erfuhr neben dem zusätzlichen treibstoffgefüllten Segment gegenüber den für das Shuttleprogramm verwendeten Boostern erhebliche konstruktive Änderungen. Zum Beispiel ist der Durchmesser des Halses der beweglichen Ausströmdüse des Motors vergrößert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">46 Designaspekte des DM-1 werden während des Tests über 650 Datenkanäle beobachtet. Daten zum erzeugten Schub, zum Verhalten der Schubvektorsteuerung, zum erzeugten Lärm und entstehenden Vibrationen will man aufzeichnen. Es wird erwartet, dass der zu testende Motor einen Schub von umgerechnet über 16.000 Kilonewton erzeugen wird. ATK nennt 3.598.000 pound force (lbf). Der maximale Innendruck soll bei 947,3 psia liegen, und die höchste Temperatur der Verbrennungsgase bei 3.100 Grad Celsius. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Test des Boosters erfolgt in waagerechter Lage. In den entsprechenden Teststand (T-97 Large Motor Static Firing Test Facility, Einrichtung für statische Brenntests großer Motore) auf ATKs Testgelände in Promontory nördlich von Salt Lake City in Utah ist der Motor bereits eingebaut. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die für den DM-1 verwendeten Segmentgehäuse waren bereits bei zusammen 48 verschiedenen Shuttleflügen verwendet worden. Das sogenannte aft skirt, ein Gehäuseteil in der Höhe des Düsenhalses, ist eines, das schon beim allerersten Start eines Space Shuttle (Flug STS-1) in einem Feststoffbooster eingebaut war. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3802.msg108873#msg108873" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ares</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/neuer-termin-fuer-test-des-boosters-dm-1/" data-wpel-link="internal">Neuer Termin für Test des Boosters DM-1</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Startplattform an Constellation-Programm übergeben</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/startplattform-an-constellation-programm-uebergeben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2009 00:36:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Apollo]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Saturn V]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Skylab]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat am 25. März 2009 in einer Zeremonie die Mobile Startplattform 1 (MLP-1) vom Space Shuttle-Programm an das Constellation-Programm übergeben. Damit wurde ein weiterer Schritt in Richtung Rückkehr der Menschen zum Mond und die Erforschung darüber hinaus vollzogen. Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA. Die 4.625 Tonnen schwere Stahlstruktur wird für den [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat am 25. März 2009 in einer Zeremonie die Mobile Startplattform 1 (MLP-1) vom Space Shuttle-Programm an das Constellation-Programm übergeben. Damit wurde ein weiterer Schritt in Richtung Rückkehr der Menschen zum Mond und die Erforschung darüber hinaus vollzogen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Andreas Kurka. Quelle: NASA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die 4.625 Tonnen schwere Stahlstruktur wird für den ersten Testflug der neuen Raumfahrzeug-Generation umgebaut. Dieser <strong>Ares I-X</strong> genannte Raketentest (der momentan wohl frühestens im Herbst diesen Jahres stattfindet) wird wichtige Daten für die Entwicklung der Ares I-Rakete liefern die auch in die Konstruktionsüberprüfung, die nächstes Jahr geplant ist, einfließen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Shuttle Start-Direktor Mike Leinbach nannte dies &#8222;einen historischen Tag, an dem Equipment von einem bemannten Raumfahrt-Programm an das andere übergeben wird. So etwas erlebt man nicht alle Tage.&#8220;</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032009013650_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28032009013650_small_1.jpg" alt="NASA" width="429" height="286"/></a><figcaption>
Übergabezeremonie der MLP-1 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">MLP-1 ist mit 51 Shuttle-Starts die meistgenutzte Startplattform und wurde auch schon für 3 Apollo-Starts (darunter Apollo 11), sowie 3 Starts zu Skylab-Missionen benutzt. Zuletzt wurde von ihr die aktuelle Shuttle-Mission <strong>STS-119</strong> gestartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">1964 erbaut, wurde sie zunächst als ML-1 (Mobile Launcher) für den Transport und Start der Saturn-V-Mondraketen benutzt. 1975 wurde ML-1 für das Shuttle-Programm umgebaut und in MLP-1 umbenannt. Demnächst wird die Plattform an der Startrampe 39B Hardware-Tests unterzogen und danach in das VAB (Vehicle Assembly Building) gebracht, wo mit dem Aufbau von Ares I-X begonnen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Ares I-X-Testflug wird die geschichtsträchtige MLP-1 anschließend demontiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3810.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ARES 1-X: Vorbereitung und Testflug</a></li></ul>
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		<item>
		<title>NASA und ATK testen Fünfsegmentbooster-Zündanlage</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-und-atk-testen-fuenfsegmentbooster-zuendanlage/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 16:33:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Testzündung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 10. März 2009 wurde zum ersten Mal die Zündanlage für den Fünfsegmentfeststoffbooster der ersten Stufe von NASAs Ares-I-Rakete getestet, berichteten NASA und ATK am selben Tag. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK. Auf dem Gelände von ATK in Promontory, Utah, fand der Test statt, der den Weg für den ersten statischen Brennversuch [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 10. März 2009 wurde zum ersten Mal die Zündanlage für den Fünfsegmentfeststoffbooster der ersten Stufe von NASAs Ares-I-Rakete getestet, berichteten NASA und ATK am selben Tag.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA, ATK.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032009173324_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11032009173324_small_1.jpg" alt="NASA" width="372" height="233"/></a><figcaption>
Zündanlage im Test am 10. März 2009
<br>
(Bild: ATK/NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Auf dem Gelände von ATK in Promontory, Utah, fand der Test statt, der den Weg für den ersten statischen Brennversuch mit einem Fünfsegmentfeststoffbooster bereitete. Erste Analysen während des Tests aufgezeichneter Daten bestätigen, dass die Zündanlage wie vorgesehen funktioniert hat. Die erzeugte Flamme war über 60 Meter lang. Neue leichtere und widerstandsfähigere beim Bau der Zündanlage verwendete Materialien verhielten sich ersten Erkenntnissen nach wie vorgesehen. Die Materialien sollen auch beim ersten statischen Brennversuch mit einem vollständigen Fünfsegmentfeststoffbooster (DM-1), der derzeit für den Herbst des Jahres 2009 vorgesehen ist, zum Einsatz kommen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beim Test am 10. März 2009 verwendete Zündanlage ist eine Weiterentwicklung der Konstruktion, die in den Feststoffboostern des Shuttlesystems verwendet wird. Im Wesentlichen besteht die Anlage mit rund 46 Zentimetern Durchmesser und knapp 92 Zentimetern Länge aus einem kleinen elektrisch via Übertragungsladung gezündeten Feststoffmotor, dessen Flamme die Brennstoffoberfläche im Hohlraum im Zentrum des Feststoffboosters möglichst schnell gleichmässig in Brand setzen soll. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Kopf des obersten Segments eines Feststoffboosters wird die Anlage eingebaut sein. Von dort schickt sie ihre Flamme durch den Innenraum. In weniger als einer Sekunde nach dem Zündkommando soll ein so gezündeter Feststoffbooster genug Schub zum Abheben einer Ares-I-Rakete erzeugen, man geht von über 15.000 Kilonewton Startschub aus. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ares-I ist die in Entwicklung befindliche zweistufige Rakete, die künftig die Orion-Kapsel in den Weltraum bringen soll, mit der man unter anderem die internationale Raumstation (ISS) mit Personal und Material versorgen will. Später sollen auf Ares-I-Raketen gestartete Orion-Kapseln auch für Mondmissionen eingesetzt werden. ATK Launch Systems ist der Auftragnehmer, der für die US-amerikanische Weltraumbehörde NASA die erste Stufe für die Ares-I-Raketen bauen soll. </p>
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		<title>Launch Abort Motor für Orion erfolgreich getestet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/launch-abort-motor-fuer-orion-erfolgreich-getestet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 15:54:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Abort]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[ATK]]></category>
		<category><![CDATA[MPCV]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<category><![CDATA[OSC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 20. November 2008 wurde der erste vollständige Launch Abort Motor für NASAs bemannte Besatzungskapsel Orion bei Alliant Techsystems (ATK) in Promontory im US-amerikanischen Bundesstaat Utah für 5,5 Sekunden in einem Teststand betrieben, berichtete die NASA am gleichen Tag. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Innerhalb der ersten drei Sekunden wurde der Hauptteil des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 20. November 2008 wurde der erste vollständige Launch Abort Motor für NASAs bemannte Besatzungskapsel Orion bei Alliant Techsystems (ATK) in Promontory im US-amerikanischen Bundesstaat Utah für 5,5 Sekunden in einem Teststand betrieben, berichtete die NASA am gleichen Tag.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112008165432_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112008165432_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Orion Launch Abort Motor Test 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Innerhalb der ersten drei Sekunden wurde der Hauptteil des festen Treibstoffes verbrannt. Über dreißig Meter hoch schlugen die Flammen aus den vier himmelwärts gerichteten Düsen des im Teststand fixierten Launch Abort Motors. Seit dem Beginn des Apolloprogramms wurde kein solcher Test mehr durchgeführt. Der Test war auch der erste mit einem Motor mit &#8222;reverse flow propulsion-Technik&#8220; in einer solchen Baugröße. Der Durchmesser des Motors mit Verbundmaterialgehäuse beträgt etwa 92 Zentimeter, seine Länge fast 5,20 Meter. Die besondere Art und Weise, wie die Verbrennungsgase den Motor verlassen, soll nach Angaben der NASA Gewichtsvorteile haben sowie höhere Leistung und Zuverlässigkeit ermöglichen. Statt am unteren Ende des Feststoffmotors durch eine oder mehrere Düsen verlassen die Verbrennungsgase den Motor oben über vier auf einen Verteiler und Krümmer folgende Düsen, nachdem die Gase um 155 Grad abgelenkt wurden (reverse flow). </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112008165432_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21112008165432_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Orion Launch Abort Motor Test 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit über 2,22 Kilonewton Schub sollen solche Raketenmotore die Orion-Besatzungskabine im Notfall möglichst rasch von einer havarierenden Ares-I-Rakete wegbefördern. Diese Rettungsmöglichkeit soll auf der Startplattform, wie auch in Flughöhen von bis zu 91.000 Metern funktionieren. Dass ein solches Rettungssystem Raumfahrer tatsächlich ausreichend schnell in Sicherheit bringen kann, erwies sich spätestens am 26. September 1983, als ein entsprechendes russisches System names SAS die Sojus-Kapsel mit den Kosmonauten Gennadi Strekalow und Wladimir Titow von der nach der Zündung noch auf der Startplattform in Brand geratenen Rakete wegbringen konnte und der Kapsel mit ihren Insassen eine Landung in sicherer Entfernung ermöglichte.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entwicklung des Orion Launch Abort Motor sah bisher zahlreiche Komponenten- und Baugruppentests. Der Launch Abort Motor wird von ATK entwickelt und gebaut. Für die Integration des Motors in das Rettungssystem der Orionkapsel ist die Orbital Sciences Corporation (OSC) zuständig, für das Orion-Gesamtsystem Lockheed Martin als Hauptauftragnehmer der NASA.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Frühjahr 2009 soll ein Test eines Launch Abort Motor mit einem Ingenieursmodell der Orionkapsel in voller Größe erfolgen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3779.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion Hardware &#8211; Bau, Processing &amp; Erprobung</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Ares-I TVC- und ML-Konstruktion in der Diskussion</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ares-i-tvc-und-ml-konstruktion-in-der-diskussion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 21:24:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Crawler]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31702</guid>

					<description><![CDATA[<p>nasaspaceflight.com berichtete am 2. November 2008, dass die liftoff-drift-Problematik bei NASAs Ares-I nicht nur in Bezug auf bestimmte Windgeschwindigkeiten besonders zu betrachten sei, sondern generell hinsichtlich der vorgesehenen Schubvektorsteuerung (TVC) der ersten Stufe diskutiert werde. Möglicherweise müsse die Konstruktion der mobilen Startplattform (ML) geändert werden. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: nasaspaceflight. Die Düse des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">nasaspaceflight.com berichtete am 2. November 2008, dass die liftoff-drift-Problematik bei NASAs Ares-I nicht nur in Bezug auf bestimmte Windgeschwindigkeiten besonders zu betrachten sei, sondern generell hinsichtlich der vorgesehenen Schubvektorsteuerung (TVC) der ersten Stufe diskutiert werde. Möglicherweise müsse die Konstruktion der mobilen Startplattform (ML) geändert werden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: nasaspaceflight.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112008222407_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112008222407_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ares-I und ML mit dem Crawler unterwegs (Illustration) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Düse des Feststoffmotors der ersten Stufe von Ares-I, die am Düsenhals innerhalb des Motors beweglich gelagert ist, kann von einer Schubvektorsteuerung (TVC &#8211; Thrust Vector Control) bewegt werden. Zwei Stelleinheiten greifen um 90 Grad versetzt an zwei Punkten an der Seite der Düse an, und können Nick- und Gierbewegungen auslösen bzw. solchen entgegensteuern. Der im Moment der Zündung auf die Düse wirkende Druck verforme diese ungleichmäßig, da sie im Bereich der Befestigung der Stelleinheiten andere elastische Eigenschaften habe. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Kurz nach der Zündung müsse die Ares-I auf dem Abgasstrahl des Feststoffmotors gleichsam balancieren, und die ungleichmässige Verformung der Düse könne sich dabei sehr störend auswirken. Das untere Ende der Rakete mit der Düse werde aus der Vertikalen gestoßen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Sofort nach der Zündung und der Lösung der Haltebolzen müsse die Schubvektorsteuerung die durch die kurzzeitig verformte Düse ausgelösten störenden Bewegungen der gesamten Rakete ausregeln. Die Rakete schwinge um ihren Schwerpunkt in der Nähe des oberen Endes der ersten Stufe, der Steuerrechner werde innerhalb weniger Sekunden angemessene Kommandos an die Stelleinrichtungen schicken, und die Düse werde entsprechend bewegt, aber ob dies rechtzeitig gelingt, ohne dem Startturm gefährlich nahe zu kommen, sei zur Zeit nicht klar.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112008222407_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03112008222407_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ares-I auf der mobilen Startplattform (Illustration) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Abhängig von der Windrichtung würde eine Bewegung der Rakete Richtung Startturm durch den Wind verstärkt. Der Abgasstrahl des Feststoffmotors könne abhängig von der Bewegung der Rakete den Startturm beschädigen, da er unter anderem abrasiv wirkendes Aluminiumoxid und korrodierend wirkende Salzsäure enthält und sehr heiß ist. Bei der derzeit vorgesehenen Startfolge alle sechzig Tage müssen am Startturm nötige Wartungsarbeiten im entsprechenden Zeitfenster erfolgen. Auch bei einer Beschränkung auf Starts nur bei mäßigem Wind aus Südost unter 11 Knoten (20,73 Stundenkilometer) würde der Abgasstrahl den Turm immer noch bei fünfzehn Prozent der Starts treffen.</p>


<p>Daher werde überlegt, den Abstand zwischen Rakete und Startturm zu vergrößern. Dies sei auf zwei unterschiedliche Arten umsetzbar. Einerseits könnte man den Startturm versetzen, was weniger Änderungen an der mobilen Startplattform (ML &#8211; Mobile Launcher) bedeute, aber insgesamt einen Zeitaufwand von sechs bis zwölf Monaten erfordere. Andererseits könnte man die Position der Rakete auf der mobilen Startplattform ändern, was aber erhebliche Änderungen der Plattform mit sich bringe.</p>
<p>Ein Folgeproblem eines größeren Abstands zwischen Rakete und Startturm wäre das zusätzliche Gewicht der dann längeren Versorgungs- und Zutrittsarme. Da das Gewicht von Rakete und Infrastruktur auf der mobilen Startplattform aber jetzt schon an der Obergrenze der Tragfähigkeit der Crawler liege, sei eine weitere Gewichtszunahme nicht erwünscht.</p>
<p>Nach den aktuellen Planungen solle in neunzig Tagen mit dem Bau der neuen mobilen Startplattform begonnen werden. Eine Konstruktionsänderung zu einem so späten Zeitpunkt könnte zusätzliche Kosten verursachen.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://www.raumfahrer.net/steve-cook-ares-i-liftoff-drift-beherrschbar/" data-wpel-link="internal">Steve Cook: Ares-I liftoff drift beherrschbar</a>
</li><li><a href="https://www.raumfahrer.net/moegliche-ares-i-kollision-mit-startturm-befuerchtet/" data-wpel-link="internal">Mögliche Ares-I-Kollision mit Startturm befürchtet</a>
</li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3802.msg62835#msg62835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ares-Thread ab Kollisionsgefahr</a>
</li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ares-i-tvc-und-ml-konstruktion-in-der-diskussion/" data-wpel-link="internal">Ares-I TVC- und ML-Konstruktion in der Diskussion</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Steve Cook: Ares-I liftoff drift beherrschbar</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/steve-cook-ares-i-liftoff-drift-beherrschbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Nov 2008 16:15:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall Space Flight Center]]></category>
		<category><![CDATA[MSFC]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Simulation]]></category>
		<category><![CDATA[TVC]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31705</guid>

					<description><![CDATA[<p>Steve Cook, NASAs Manager zuständig für das ARES-I-Programm am MSFC (Marshall Space Flight Center) in Huntsville, bemängelt unzutreffende und unvollständige Berichterstattung. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Am 26. Oktober 2008 hatte der Orlando Sentinel aus Cape Canaveral berichtetet, neueste Computerberechnungen zeigten, dass die Ares I beim Start mit dem Startturm kollidieren könnte. Auf [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/steve-cook-ares-i-liftoff-drift-beherrschbar/" data-wpel-link="internal">Steve Cook: Ares-I liftoff drift beherrschbar</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Steve Cook, NASAs Manager zuständig für das ARES-I-Programm am MSFC (Marshall Space Flight Center) in Huntsville, bemängelt unzutreffende und unvollständige Berichterstattung.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112008171514_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/01112008171514_small_1.jpg" alt="NASA" width="353" height="236"/></a><figcaption>
Thrust Vector Control Komponenten von Shuttle Feststoffbooster
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 26. Oktober 2008 hatte der Orlando Sentinel aus Cape Canaveral berichtetet, neueste Computerberechnungen zeigten, dass die Ares I beim Start mit dem Startturm kollidieren könnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der &#8222;Constellation program media teleconference&#8220; am 28. Oktober 2008 wurde die Berichterstattung kritisiert, die die Angelegenheit unangemessen aufbausche. Bei sämtlichen Trägersystemen sei ein windverursachtes Abdriften beim Start möglich. Es handle sich um ein bekanntes, beherrschbares Szenario.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Start von Ares I soll laut Steve Cook nach aktuellen Planungen auch noch bei 34 Knoten (62,97 Kilometer pro Stunde) Wind möglich sein, was deutlich mehr zulässige Windgeschwindigkeit sei als die für Shuttle-Starts maximal erlaubte von 19 Knoten bzw. 35,19 Kilometern pro Stunde. Ares I könne das TVC-System (Thrust Vector Control &#8211; Schubvektorsteuerung) des Feststoffmotors der ersten Stufe verwenden, um vom Startturm wegzusteuern. Natürlich sei es möglich, die bei Starts von Ares I maximal erlaubte Windgeschwindigkeit herabzusetzen, und bei stärkeren Winden nicht zu starten.</p>



<p>Die erwähnten Computerberechnungen zeigten, dass Ares I nur bei ganz bestimmten, selten auftretenden Windbedingungen den Startturm treffen könnte. Das sei bei einem Wind aus Süden mit 34 Knoten der Fall, in 0,3 Prozent der Zeit gebe es vor Ort einen entsprechenden Wind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Mögliche Ares-I-Kollision mit Startturm befürchtet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/moegliche-ares-i-kollision-mit-startturm-befuerchtet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 17:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[Cape Canaveral]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffmotor]]></category>
		<category><![CDATA[liftoff drift]]></category>
		<category><![CDATA[Startanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerrakete]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31605</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Orlando Sentinel berichtete am 26. Oktober 2008 aus Cape Canaveral, neueste Computerberechnungen zeigten, dass die Ares-I beim Start mit dem Startturm kollidieren könnte. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orlando Sentinel. Orlando Sentinel beruft sich mit seiner Meldung auf Personal, das direkt an der Ares-I-Entwicklung und der Bearbeitung der konkreten Problematik beteiligt sei. Die [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Orlando Sentinel berichtete am 26. Oktober 2008 aus Cape Canaveral, neueste Computerberechnungen zeigten, dass die Ares-I beim Start mit dem Startturm kollidieren könnte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Orlando Sentinel.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27102008184242_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27102008184242_small_1.jpg" alt="NASA" width="341" height="441"/></a><figcaption>
ARES-I beim Start (Illustration)
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Orlando Sentinel beruft sich mit seiner Meldung auf Personal, das direkt an der Ares-I-Entwicklung und der Bearbeitung der konkreten Problematik beteiligt sei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die als &#8222;liftoff drift issue&#8220; bezeichnete Problematik könnte erheblichen zeitlichen und finanziellen Zusatzaufwand bedeuten, wenn die Konstruktion der Startplattform neu entworfen werden muss.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im schlimmsten Fall würde die startende Rakete beim Auftreffen auf den Startturm völlig zerstört, selbst wenn das nicht passiert, könnte der Abgasstrahl der Rakete aufwändige Reparaturarbeiten am Startturm erforderlich machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Zündung des Feststoffmotors der ersten Stufe von Ares-I könne es zu einem seitlichen Versatz kommen, der insbesondere bei bestimmten Windverhältnissen beim Start in Richtung Startturm ginge. Eine Brise mit 20,5 Stundenkilometern Windgeschwindigkeit, also ein Wind mit gerade eben der Geschwindigkeit von 4 auf der Beaufort-Skala, aus Richtung Südost wäre ausreichend, um die über 94 Meter hohe startende Rakete in den Turm zu drücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von offizieller Stelle halte man allgemein jedoch weiterhin daran fest, dass man im Jahr 2015 auf jeden Fall mit einer Ares-I starten könne. Die Entwicklungsgeschwindigkeit wolle die NASA erhöhen, keines der Probleme sei unüberwindbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts vom immer neuen zu bewältigenden Schwierigkeiten, weiter steigenden Kosten und der zeitlichen Verzögerungen weisen Kritiker darauf hin, es sei möglicherweise sinnvoll, die Weiterentwicklung des bisherigen Konzeptes abzubrechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3802.msg62835#msg62835" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ares-Thread ab Kollisionsgefahr</a>
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		<title>Ares I Ullage Settling Motor erfolgreich gezündet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ares-i-ullage-settling-motor-erfolgreich-gezuendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2008 07:32:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ares I]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=31546</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im MSFC (Marshall Space Flight Center) in Huntsville wurde am 11. September 2008 ein neu entwickelter Ullage-Settling-Motor getestet, der zur Verwendung in der Ares-I-Rakete aus NASAs &#8222;Constellation Program&#8220; vorgesehen ist. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA. Der Ullage-Settling-Motor ist ein kleines Feststofftriebwerk, das im Verlauf des Fluges einer Ares-I-Rakete zwei besondere Aufgaben erfüllen muss. [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im MSFC (Marshall Space Flight Center) in Huntsville wurde am 11. September 2008 ein neu entwickelter Ullage-Settling-Motor getestet, der zur Verwendung in der Ares-I-Rakete aus NASAs &#8222;Constellation Program&#8220; vorgesehen ist.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_small_2.jpg" alt="Bildquelle" width="260"/></a><figcaption>
Ullage-Settling-Motor im Test
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ullage-Settling-Motor ist ein kleines Feststofftriebwerk, das im Verlauf des Fluges einer Ares-I-Rakete zwei besondere Aufgaben erfüllen muss. Acht solcher Triebwerke werden um das untere Ende der zweiten Stufe von Ares I herum in Zweiergruppen angeordnet sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem derzeitigen Entwurf soll 125,8 Sekunden nach dem Start die Stufentrennung zwischen erster und zweiter Stufe von Ares I erfolgen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Stufe der Rakete und die darauf befindliche Nutzlast, z. B. eine Orion Kapsel auf dem Weg ins All, sollen ohne erneute Berührungen störungsfrei Abstand von der ersten Stufe gewinnen können, wenn das Haupttriebwerk der zweiten Stufe noch nicht gezündet ist.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Anordnung der Ares-I-Ullage-Settling-Motore an der zweiten Stufe
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ullage-Settling-Motore sorgen nun einerseits mit ihrem Vorwärtsschub für den Aufbau des entsprechenden Abstands, indem sie zweite Stufe und Nutzlast weiter beschleunigen, und stellen andererseits sicher, dass sich die Treibstoffe in den Tanks der zweiten Stufe so an den Böden der Tanks sammeln, dass an den Tankauslässen mit den Treibstoffleitungen zum Haupttriebwerk Treibstoffe bereitgestellt sind. Gasförmige Tankinhalte werden von den Tankauslässen ferngehalten, damit die Treibstoffpumpen ihre Arbeit verrichten können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Sicherstellung der Konzentrierung der flüssigen Tankinhalte an den Tankböden ist Hintergrund der Bezeichnung Ullage Settling Motor. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13092008093204_small_3.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ullage-Settling-Motor-Draufsicht
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ullage ist eine Ableitung vom französischen &#8222;ouillage&#8220;, das den freien Luftraum über der Flüssigkeit bei der Weinlagerung, z. B. in einem Fass oder einer Flasche, meint, der durch Schwund in Folge von immer vorhandenen geringen Undichtigkeiten des Lagerbehältnisses gegen die Umgebungsatmosphäre entsteht. (Fässer mit Jungwein werden nachgefüllt, damit die Luftmenge nicht die Oxidation fördert.) Settling bedeutet schlicht &#8222;das Absetzen&#8220;.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Würde die Konzentrierung der flüssigen Tankinhalte an den Tankböden nicht wie beschrieben vorgenommen werden, wäre eine zuverlässige Zündung des Haupttriebwerkes der zweiten Stufe nicht gewährleistet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ullage-Settling-Motor für Ares I ähnelt in seinem Design dem Booster-Separation-Motor, der bei der Booster-Abtrennung vom Space-Shuttle-Stack Verwendung findet, sein Durchmesser beträgt knapp 23 Zentimeter, seine Länge wird mit knapp 120 Zentimetern angegeben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Brenntest wurden alle Testziele erreicht. In der jetzt begonnenen Testserie sollen vier Ullage-Settling-Motore bis Anfang 2009 getestet werden. Eine zweite Testreihe soll im Februar 2009 begonnen werden.</p>
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