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	<title>Artemis 3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Artemis 3 &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>NASA gibt die Besatzungsmitglieder für Artemis-III, vorgesehen für 2027, bekannt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-gibt-die-besatzungsmitglieder-fuer-artemis-iii-vorgesehen-fuer-2027-bekannt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jun 2026 18:18:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Als weiteren Schritt im Artemis Programm hat die NASA am Dienstag neue Details zu Artemis III bekannt gegeben und die vier Hauptbesatzungsmitglieder sowie einen Ersatzmann für den Testflug vorgestellt. Die Mission wird 2027 eine Reihe anspruchsvoller Tests in der Erdumlaufbahn durchführen, die für Artemis IV, die erste geplante bemannte Mission zum Südpol des Mondes im Jahr 2028, von entscheidender Bedeutung sind. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-marches-toward-artemis-iii-mission-in-2027-names-crew-members/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA/Elizabeth Shaw</a>, 9. Juni 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-rl_caption="" title="Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio. Bildnachweis: NASA/Bill Stafford" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="750" height="500" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg" alt="" class="wp-image-153067" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1.jpg 750w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/06/artemis-iii-crew-750x500-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Offizielles Porträt der Besatzung von Artemis III, von links nach rechts: Andre Douglas, Luca Parmitano, Randy Bresnik, Frank Rubio.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Bill Stafford</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Artemis III wird die SLS-Rakete der NASA das Raumschiff Orion und seine Besatzung vom KSC in Florida in die erdnahe Umlaufbahn befördern. Nach der Überprüfung der Orion-Systeme wird das Raumschiff erstmals seine Rendezvous- und Andockfähigkeiten mit Testversionen von einem oder mit beiden bemannten kommerziellen Landesysteme demonstrieren, die derzeit von Blue Origin und SpaceX entwickelt werden. Diese bis ins Detail durchdachte Mission umfasst eine spektakuläre Serie von Starts der weltweit leistungsstärksten Raketen, bei denen die gesamte Hardware zwischen Orion und den Landemodulen getestet wird, darunter Systemschnittstellen, Software, Antriebssysteme und Kommunikationssysteme.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Namen der Besatzung lauten wie folgt:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/randolph-komrade-bresnik/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Randy Bresnik</a>, Kommandant</li>



<li>ESA-Astronaut <a href="https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Astronauts/Luca_Parmitano" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Luca Parmitano</a>, Pilot</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/nasa-astronaut-andre-douglas/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Andre Douglas</a>, Missionsspezialist</li>



<li>NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/frank-rubio/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Frank Rubio</a>, Missionsspezialist</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Veranstaltung am Dienstag wurde der NASA-Astronaut <a href="https://www.nasa.gov/people/bob-hines/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Bob Hines</a> zum Ersatzbesatzungsmitglied ernannt. Die Besatzung wird umgehend mit dem Training an den Systemen des Raumschiffs Orion beginnen und zudem bei der Entwicklung und dem Betrieb der Testversionen der <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/human-landing-system/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Landefahrzeuge</a> von Blue Origin und SpaceX mitwirken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Heute machen wir einen weiteren großen Schritt bei der Rückkehr der Menschheit zum Mond und bauen dabei auf dem außergewöhnlichen Fundament auf, das die <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-II</a>-Astronauten gelegt haben“, sagte NASA-Administrator Jared Isaacman. „Ihre Leistungen haben weltweit die Begeisterung für die Erforschung des Weltraums neu angefacht, und nun geben sie die Fackel an das Artemis-III-Team weiter: Randy, Luca, Frank und Andre. Artemis III wird Innovation und internationale Partnerschaft unter Beweis stellen, während wir komplexe Rendezvous- und Andockmanöver testen und die Technologien weiterentwickeln, die uns eines Tages tiefer in das Sonnensystem führen werden. Diese Mission erfordert eine anspruchsvolle Koordination von Schwerlastraketenstarts und stützt sich auf die Fähigkeiten von Teams aus Regierung und Raumfahrtgemeinschaft. Die Astronauten von Artemis III läuten gemeinsam mit der ESA und unseren internationalen Partnern sowie Zehntausenden der besten und klügsten Köpfe aus der Agentur und der Industrie eine neue Ära ein und tragen die Hoffnungen und Träume der nächsten Generation weiter, so wie es die Apollo-Astronauten für so viele von uns getan haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist zudem das erste Mal, dass ein ESA-Astronaut für eine Artemis-Mission ausgewählt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Artemis III wird die Grenzen des Einsatzes von Raumfahrzeugen im Orbit erweitern. Lucas Ernennung zum Piloten spiegelt die umfassende europäische Expertise in der bemannten Raumfahrt wider und stützt sich auf seine umfangreiche operative Erfahrung in Extremsituationen“, sagte Josef Aschbacher, Generaldirektor der ESA. „Gleichzeitig wird das Europäische Servicemodul der ESA erneut die entscheidenden Funktionen bereitstellen, die Orion antreiben, und damit die beständige Rolle Europas im Zentrum des Artemis-Programms unter Beweis stellen. Die heutige Nachricht aus Houston ist eine eindrucksvolle Anerkennung der Rolle der ESA bei der Vorbereitung der Rückkehr der Menschheit zum Mond – und ein wichtiger Fortschritt in unserer Partnerschaft mit der NASA. Die Europäer können stolz darauf sein, Teil dieser spannenden Reise zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stand der Mission</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA und ihre Partner machen Fortschritte bei den Vorbereitungen für den Testflug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure werden in diesem Sommer das Orion-Besatzungsmodul und das Servicemodul miteinander verbinden und das Andocksystem des Raumfahrzeugs integrieren, das zum ersten Mal zum Einsatz kommen wird. Die Tests des Hitzeschilds werden fortgesetzt; einzelne Blöcke wurden bereits einer Ultraschallprüfung unterzogen und an der Hitzeschildstruktur montiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Raketenvorbereitung schreitet gut voran. Techniker des SLS integrieren derzeit den Triebwerksbereich in den Rest der Kernstufe, bevor in diesem Sommer die vier RS-25-Triebwerke eingebaut werden. Da sich nun alle Segmente der Feststoffraketenbooster im NASA Kennedy Space Center befinden und die Überholung der mobilen Startrampe planmäßig verläuft, soll auch der Zusammenbau der Rakete in diesem Sommer beginnen. Die NASA setzt die Konstruktion und Fertigung einer Zwischenstufe fort, welche die Oberstufe bei Artemis III ersetzen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Blue Origin entwickelt eine bemannte Mondversion seines Landers „Blue Moon“, während SpaceX eine bemannte Mondlanderversion seines Raumschiffs „Starship“ entwickelt; beide Unternehmen bauen Testmodelle für Artemis III. Die NASA unterstützt beide Lander-Anbieter aktiv während des gesamten Prozesses von Entwurf, Entwicklung, Erprobung und Bewertung, unter anderem durch die Weitergabe von Fachwissen und Erfahrungen aus früheren Missionen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Statusberichten der NASA und der beiden kommerziellen Partner erörterte die Behörde während der Veranstaltung Details zu den geplanten Operationen für Artemis III, die eine erhöhte Missionsfrequenz ermöglichen, die Produktion ankurbeln und Verbesserungen in der Lieferkette für das Artemis-Programm vorantreiben sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Lander-Pathfinder von Blue Origin, der mehrere Wochen in der Umlaufbahn verbleiben kann, wird als Erster starten und auf die Besatzung warten. Die NASA wird die Astronauten an Bord von Orion mit dem SLS in die Erdumlaufbahn schicken, bevor sie sich im Weltraum mit dem Lander-Testmodell des Unternehmens treffen und etwa zwei Tage lang aneinander angedockt bleiben, um Tests und Technologiedemonstrationen durchzuführen, darunter das Betreten des Landers.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Abschluss der Andockmanöver mit Blue Origin wird sich Orion abkoppeln und auf Starship warten. Der Starship-Pathfinder von SpaceX wird starten und sich mit Orion treffen, um etwa einen Tag lang für Überprüfungen und Tests miteinander verbunden zu bleiben. Danach werden sich Orion und seine Besatzung abkoppeln und zur Erde zurückkehren, wo sie sicher im Pazifischen Ozean wassern werden, wo ein Team der US-Marine und der NASA die Astronauten bergen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt wird die Besatzung voraussichtlich etwa zwei Wochen im Weltraum verbleiben, wobei die genaue Missionsdauer in Echtzeit auf der Grundlage des Starts, des Rendezvous und der Andockmanöver festgelegt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Informationen über die Besatzungsmitglieder von Artemis III</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em><mark>Bresnik:</mark></em><br>Für ihn ist dies bereits die dritte Weltraummission; 2009 startete er an Bord des Space Shuttles Atlantis im Rahmen der Mission STS-129 zur Internationalen Raumstation. Später flog er mit dem Raumschiff Sojus MS-05 vom Kosmodrom Baikonur in Kasachstan zur Raumstation, wo er als Flugingenieur für die Expedition 52 und als Kommandant der Expedition 53 tätig war. Der gebürtige Kalifornier schloss sein Mathematikstudium an der Citadel ab und wurde 2004 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Als pensionierter Oberst der US-Marine hat er mehr als 7.000 Flugstunden in 95 Flugzeugtypen absolviert und ist Mitglied der Society of Experimental Test Pilots. Seit 2018 ist er als Assistent des Leiters des Astronautenbüros für Exploration tätig und beaufsichtigt die Entwicklung und Erprobung der Raumfahrzeuge und Systeme, die bei den Artemis-Missionen zum Einsatz kommen werden.<br><em><mark>Parmitano:</mark></em><br>Artemis III wird zudem der dritte Weltraumflug für Parmitano sein. Er wurde 2009 von der ESA als Astronaut ausgewählt und war zunächst als Flugingenieur bei der ersten Langzeitmission der italienischen Weltraumagentur (ASI) zur Raumstation im Einsatz, die 2013 mit einer Sojus-Rakete von Baikonur aus startete. Er kehrte 2019 an Bord von Sojus MS-13 für seine zweite Mission zum Orbitallabor zurück, während der er als Kommandant der Expedition 61 fungierte und damit der dritte Europäer und der erste Italiener war, der das Kommando über die Station übernahm. Parmitano erwarb einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaften an der Federico II Universität von Neapel und einen Master-Abschluss in experimenteller Flugtesttechnik am Institut Supérieur de l’Aéronautique et de l’Espace in Toulouse,. Als Absolvent der italienischen Luftwaffenakademie wurde er 2007 Testpilot und 2019 zum Oberst befördert. Er hat mehr als 2.000 Flugstunden auf 40 verschiedenen Flugzeugtypen absolviert.<br><em><mark>Rubio:</mark></em><br>Er unternimmt seine zweite Reise ins All. Er startete am 21. September 2022 an Bord des Raumschiffs „Sojus MS-22“ von Baikonur aus zur Raumstation und kehrte am 27. September 2023 zurück. Damit brach er mit 371 Tagen im Orbit den Rekord für den längsten Einzelraumflug eines amerikanischen Astronauten. Rubio wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen. Er stammt aus Florida, schloss 1998 sein Studium an der U.S. Military Academy ab, erwarb 2010 einen Doktor der Medizin an der Uniformed Services University of the Health Sciences und dient seit mehr als 28 Jahren in der US-Armee als Pilot, Arzt und Astronaut.<br><em><mark>Douglas:</mark></em><br>Diese Mission ist der erste Weltraumflug von Douglas. Er wurde 2021 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war zuvor als Ersatz- und Abschlussbesatzungsmitglied für die Artemis-II-Mission der Behörde tätig. Er stammt aus Virginia, erwarb einen Bachelor-Abschluss in Maschinenbau an der U.S. Coast Guard Academy sowie vier weiterführende Abschlüsse an verschiedenen Einrichtungen, darunter einen Doktortitel in Systemtechnik an der George Washington University. Während seiner Zeit bei der Küstenwache führte er Such- und Rettungs-, Bergungs- und Drogenbekämpfungsoperationen durch. Darüber hinaus war er am Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University an der Entwicklung und Erprobung von autonomen Fahrzeugen, Weltraumerkundungssystemen und zahlreichen Plattformen für die Seekriegsführung beteiligt.<br><em><mark>Hines:</mark></em><br>Als Ersatzbesatzungsmitglied wird er gemeinsam mit Bresnik, Parmitano, Rubio und Douglas trainieren. Sollte ein Hauptbesatzungsmitglied nicht an der Mission teilnehmen können, würde er der Artemis-III-Besatzung beitreten. Hines war zuvor als Pilot der SpaceX-Crew-4-Mission der NASA zur Internationalen Raumstation im Einsatz. Er wurde 2017 von der NASA in die Astronautenanwärterklasse aufgenommen und war vor seiner Auswahl als Forschungspilot am Johnson Space Center der Behörde tätig. Er ist Oberst der US-Luftwaffe und blickt auf mehr als 27 Jahre Dienst als Fluglehrer, Kampfpilot und Testpilot zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erfahren Sie mehr über das Artemis-Programm der NASA: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg588233#msg588233" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA stellt erste Konzepte für die Artemis-III-Mission vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-stellt-erste-konzepte-fuer-die-artemis-iii-mission-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 May 2026 19:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Lauren E. Low, 13. Mai [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">NASA treibt die Planung der für nächstes Jahr geplanten Artemis-III-Mission in der Erdumlaufbahn zügig voran. Bei diesem bemannten Flug sollen die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen dem Orion-Raumschiff und den kommerziellen Landemodulen von Blue Origin und SpaceX getestet werden. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/missions/artemis/artemis-3/nasa-outlines-preliminary-artemis-iii-mission-plans/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA / Lauren E. Low</a>, 13. Mai 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen. Bildnachweis: NASA/Jim Ross" data-rl_caption="" title="März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen. Bildnachweis: NASA/Jim Ross" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152621" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/1-pad-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>März 2026: Die Sonne geht hinter der Artemis-II-SLS-Rakete und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe am Startkomplex 39B im Kennedy Space Center in Florida stehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jim Ross</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Seit der Ankündigung im Februar, eine Artemis-Mission vor den bemannten Landemissionen in der Region des Südpols des Mondes einzufügen, haben Ingenieure verschiedene Optionen für das Missionsprofil und operative Überlegungen für Artemis III geprüft, um sicherzustellen, dass der Testflug der Behörde und ihren Partnern hilft, Risiken im Vorfeld der nächsten Landung von Amerikanern auf dem Mond im Rahmen von Artemis IV zu minimieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Auch wenn es sich hierbei um eine Mission in die Erdumlaufbahn handelt, ist sie ein wichtiger Meilenstein für die erfolgreiche Mondlandung im Rahmen von Artemis IV. Artemis III ist eine der komplexesten Missionen, die die NASA je durchgeführt hat“, sagte Jeremy Parsons, stellvertretender Leiter des Bereichs „Moon to Mars“ im Direktorat für die Entwicklung von Erkundungssystemen der NASA in Washington. „Zum ersten Mal wird die NASA eine Startkampagne koordinieren, an der mehrere Raumfahrzeuge beteiligt sind und bei der neue Fähigkeiten in die Artemis-Operationen integriert werden. Wir beziehen bewusst mehr Partner und miteinander verknüpfte Operationen in diese Mission ein, was uns helfen wird zu lernen, wie Orion, die Besatzung und die Bodenteams mit der Hardware und den Teams beider Anbieter zusammenarbeiten, bevor wir Astronauten auf die Mondoberfläche schicken und dort eine Mondbasis errichten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Mission soll eine Reihe von Zielen erfüllen, mit denen wichtige Systeme demonstriert werden sollen, die für eine künftige Mondlandung erforderlich sind. Im Rahmen der Artemis-III-Mission wird die SLS-Rakete das Raumschiff Orion mit vier Besatzungsmitgliedern vom Kennedy Space Center der NASA in Florida aus starten. Anstelle der &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; als Oberstufe der Rakete wird die NASA einen Dummy verwenden, der die Masse und die Gesamtabmessungen einer Oberstufe nachbildet, jedoch keine Antriebskraft besitzt. Der Dummy wird die gleichen Gesamtabmessungen und Schnittstellenanschlusspunkte wie die Oberstufe zwischen dem Orion-Stufenadapter und dem Trägerraketen-Stufenadapter aufweisen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist. Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett" data-rl_caption="" title="Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist. Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="267" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-152623" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1.jpg 267w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/2-a3-267x400-1-200x300.jpg 200w" sizes="(max-width: 267px) 100vw, 267px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die Kernstufe von Artemis III steht am 12. Mai 2026 in der „High Bay 2“ des Fahrzeugmontagegebäudes im NASA-Kennedy-Space-Center, wobei der Tank der Kernstufe an den Triebwerksblock montiert ist.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Kim Shiflett</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Konstruktions- und Fertigungsarbeiten für den Abstandhalter schreiten im Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, zügig voran. Das Material für den Zylinderabschnitt sowie den oberen und unteren Ring wird derzeit im Marshall Space Flight Center bearbeitet, um es für die bevorstehenden Schweißarbeiten vorzubereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem die Rakete Orion in den Orbit gebracht hat, wird das in Europa gebaute Servicemodul den Antrieb bereitstellen, um Orions Umlaufbahn um die Erde im LEO zu zirkularisieren. Diese Umlaufbahn erhöht die Gesamterfolgsquote der Mission, da sie im Vergleich zu einer Mondmission mehr Startmöglichkeiten für jedes Element bietet – die SLS mit Orion und ihrer Besatzung, den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Starship“ von SpaceX und den Vorläufer des bemannten Landefahrzeugs „Blue Moon Mark 2“ von Blue Origin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der Grundlage der Erfahrungen von Blue Origin und SpaceX arbeitet die NASA derzeit an der Festlegung des Einsatzkonzepts für die Mission. Auch wenn einige Entscheidungen noch ausstehen, könnten die Astronauten möglicherweise in mindestens einen Test-Lander einsteigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Besatzung wird mehr Zeit an Bord der Orion verbringen als bei Artemis II, wodurch die Bewertung der Lebenserhaltungssysteme weiter vorangetrieben wird, und zum ersten Mal die Leistungsfähigkeit des Andocksystems demonstrieren. Die Mission wird Erkenntnisse für Konzepte zum Rendezvous mit dem Lander, zur Bewohnbarkeit sowie für den Missionsbetrieb liefern, um zukünftige Oberflächenmissionen vorzubereiten. Die Behörde plant außerdem, bei der Rückkehr der Orion zur Erde einen verbesserten Hitzeschild zu testen, um flexiblere und robustere Wiedereintrittsprofile für zukünftige Missionen zu ermöglichen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen. Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa" data-rl_caption="" title="Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen. Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152625" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/05/3-sm-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Servicemodul für die Mission Artemis III ist hier vor den Akustiktests in der Operations and Checkout Facility des Kennedy Space Centers der NASA am 7. Mai 2026 zu sehen.<br><mark>Bildnachweis: NASA/Jess Ruffa</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In den kommenden Wochen wird die NASA die konkreten Pläne für den Flug weiter ausarbeiten, darunter einen Zeitplan für die Auswahl der Astronauten, die für den Missionsbetrieb ausgebildet werden sollen, Optionen zur Bewertung der Schnittstellen des AxEMU-Raumanzugs von Axiom im Vorfeld von Mondoberflächenmissionen, die Missionsdauer sowie mögliche wissenschaftliche Aktivitäten während des Fluges. Die NASA hat die Industrie um Vorschläge für mögliche Lösungen zur Verbesserung der Kommunikation mit der Erde während der Mission gebeten, da das Deep Space Network nicht genutzt werden wird. Die Behörde sucht zudem nach internationalem und nationalem Interesse an der möglichen Mitführung von CubeSats zum Einsatz in der Erdumlaufbahn und wird möglicherweise weitere Möglichkeiten bekannt geben, sobald das Einsatzkonzept für die Mission genauer definiert ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen von Innovation und Erforschung wird die NASA die Artemis-Astronauten auf immer anspruchsvollere Missionen entsenden, um weitere Teile des Mondes zu erforschen – im Hinblick auf wissenschaftliche Erkenntnisse und wirtschaftliche Vorteile –, eine dauerhafte menschliche Präsenz auf der Mondoberfläche zu etablieren und die Grundlagen für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg587262#msg587262" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Hardware für Artemis-III-Mondrakete am Cape eingetroffen. Artemis-II-Kapsel kehrt zum Kennedy Space Center zurück.</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/hardware-fuer-artemis-iii-mondrakete-am-cape-eingetroffen-artemis-ii-kapsel-kehrt-zum-kennedy-space-center-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 13:22:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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		<category><![CDATA[RS-25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem erfolgreichen Testflug von Artemis II arbeiten die Teams im Kennedy Space Center mit Hochdruck an der nächsten Artemis-Mission. Am 28. April manövrierten Techniker die riesige Kernstufe der SLS-Rakete im VAB des KSC, um sie für Artemis III vorzubereiten. Das Besatzungsmodul von Artemis II traf währenddessen zur Auswertung nach dem Flug wieder im Kennedy Space Center ein. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/blogs/missions/2026/04/28/nasas-artemis-iii-moon-rocket-hardware-arrives-artemis-ii-capsule-returns-to-kennedy/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">NASA Communications</a>, 28. April 2026</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="700" height="467" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg" alt="" class="wp-image-152432" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1.jpg 700w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/1-KSC-20260428-PH-GEB02_0010large-700x467-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die oberen vier Fünftel der SLS-Kernstufe für die Artemis-III-Mission wurden am Dienstag, dem 28. April 2026, vom Lastkahn „Pegasus“ abgeladen, nachdem sie am Vortag im Kennedy Space Center eingetroffen waren.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kernstufe von Artemis III wird horizontal im Transfergang des VAB platziert, bevor sie in die High Bay 2 gehoben wird, wo sie mit dem Triebwerksblock und dessen „Boat-Tail“ verbunden wird, die im August 2025 integriert wurden. Die Kernstufe ist nach der vollständigen Montage 64,6 Meter hoch und beherbergt zwei Treibstofftanks, die zusammen mehr als 2,77 Millionen Liter tiefgekühlten Flüssigtreibstoff für den Antrieb von vier RS-25-Triebwerken fassen, sowie die Flugcomputer oder Avionik, die als Gehirn der Rakete fungieren und den Flug während des Aufstiegs steuern. Dies ist das erste Mal, dass die Montage der Kernstufe im NASA Kennedy Space Center stattfindet.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Segmente für die Booster-Triebwerke von Artemis III</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-rl_caption="" title="Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen. Credit: NASA/Glenn Benson" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-152434" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/2-KSC-20260428-PH-GEB01_0022large-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Die unteren Segmente der linken und rechten Feststoff-Booster für die Artemis-III-SLS-Rakete sind am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Rotation, Processing and Surge Facility im Kennedy Space Center der Behörde in Florida zu sehen.<br><mark>Credit: NASA/Glenn Benson</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auch andere SLS-Komponenten für Artemis III treffen in Florida ein. Die erste Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke des Fluges traf am 13. April im Kennedy Space Center ein. Aus diesen Bauteilen werden die beiden Feststoff-Booster-Triebwerke für die SLS zusammengesetzt, die beim Start mehr als 75 % des Schubs der Rakete erzeugen. Eine zweite Lieferung von Segmenten für die Booster-Triebwerke wird für diesen Sommer erwartet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Segmente wurden in Spezialtransportwagen per Bahn durch acht Bundesstaaten transportiert und von Northrop Grumman in Utah hergestellt, bevor sie ihre Reise zum Weltraumbahnhof antraten. Die Teams bearbeiten die Hardware nun in der Rotation, Processing and Surge Facility des Kennedy Space Centers, wo jedes Segment geprüft und für den Einbau vorbereitet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald sie fertiggestellt sind, werden die Motorsegmente in das VAB gebracht und mit den vorderen und hinteren Baugruppen zu den imposanten, 17 Stockwerke hohen Booster-Stufen zusammengefügt. Zusammen mit der SLS-Kernstufe und ihren vier RS-25-Triebwerken werden die Booster einen Schub in der Höhe von 4000 Tonnen erzeugen – und damit Artemis III und zukünftige Missionen antreiben, während die NASA ihre Monderkundungskampagne fortsetzt.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-rl_caption="" title="Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein. Credit: NASA/Tiffany Fairley" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="300" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg" alt="" class="wp-image-152436" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/04/3-orion-ii-arrival-400x300-1-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Orion-Raumschiff der Artemis-II-Mission der Behörde traf am Dienstag, dem 28. April 2026, in der Multi Payload Processing Facility des Kennedy Space Centers in Florida ein.<br><mark>Credit: NASA/Tiffany Fairley</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Artemis II Orion trifft im Kennedy Space Center ein</strong><br>Nachdem das Raumschiff Artemis II Orion die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie den CSA-Astronauten Jeremy Hansen um den Mond herumgeflogen und sicher zur Erde zurückgebracht hatte, kehrte es auf der gegenüberliegenden Seite des Weltraumbahnhofs in die „Multi-Processing Payload Facility“ des NASA Kennedy Space Centers zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nun werden Techniker am Kennedy Space Center mit den Wartungsarbeiten am Raumschiff beginnen. Dazu gehören das Entfernen der Nutzlasten aus dem Besatzungsmodul, das Ausbauen der Avionikboxen zur Wiederverwendung sowie das Auslesen von Daten aus dem Raumschiff, um dessen Leistung besser zu verstehen und daraus Erkenntnisse für Verfahren und Pläne zukünftiger Artemis-Missionen zu gewinnen. Der Hitzeschild von Orion und andere Bauteile werden zur eingehenden Analyse entfernt, und verbleibende Gefahrenquellen wie überschüssiger Treibstoff werden entsorgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die detaillierten Flugauswertungen für Artemis II noch laufen, schließen die Ingenieure im NASA Kennedy Space Center die wichtigsten Funktionstests des Orion-Besatzungsmoduls für Artemis III ab, bevor dieses im Laufe dieses Sommers mit dem Servicemodul verbunden wird. Alle 186 Avcoat-Blöcke für den verbesserten Hitzeschild wurden montiert, ausgehärtet und geprüft. Die Teams haben zudem die Temperaturwechselprüfungen und Ultraschallprüfungen des Hitzeschilds abgeschlossen. Das Orion-Servicemodul für Artemis III hat erfolgreich Temperaturwechselprüfungen, Entfaltungsprüfungen aller vier Solarpaneele sowie die Installation des Adapterkonus durchlaufen, der Orion mit der SLS-Rakete verbindet. Die NASA plant, die Besatzungs- und Servicemodule noch in diesem Jahr mit dem Startabbruchsystem zu integrieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Artemis-III-Mission im nächsten Jahr wird Astronauten an Bord des Orion-Raumschiffs auf der SLS in die Erdumlaufbahn bringen, um die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen Orion und kommerziellen Raumfahrzeugen zu testen, die erforderlich sind, um die Artemis-IV-Astronauten im Jahr 2028 auf dem Mond zu landen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg586918#msg586918" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
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		<item>
		<title>NASA stärkt Artemis: Mission erweitert, Gesamtarchitektur verfeinert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-staerkt-artemis-mission-erweitert-gesamtarchitektur-verfeinert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:54:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mondbasis]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=150984</guid>

					<description><![CDATA[<p>Um das Ziel zu erreichen, Astronauten auf der Mondoberfläche zu landen, gab die NASA am 27. Februar bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöht, die Konfiguration der SLS-Rakete standardisiert und eine neue Mission hinzufügt. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA. Quelle: NASA / Cheryl Warner, News Chief, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Um das Ziel zu erreichen, Astronauten auf der Mondoberfläche zu landen, gab die NASA <a href="https://www.raumfahrer.net/nasa-erweitert-artemis-mondprogramm-um-eine-mission-und-aktualisiert-architektur/" data-wpel-link="internal">am 27. Februar</a> bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöht, die Konfiguration der SLS-Rakete standardisiert und eine neue Mission hinzufügt. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/directorates/esdmd/nasa-strengthens-artemis-adds-mission-refines-overall-architecture/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">  NASA / Cheryl Warner, News Chief</a>, 3. März 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen. Credit: NASA/Ben Smegelsky" data-rl_caption="" title="Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen. Credit: NASA/Ben Smegelsky" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="267" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1.jpg" alt="" class="wp-image-150982" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1-300x200.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/03/55081705156-0055a0332d-k-400x267-1-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Mond geht, am Sonntag, dem 1. Februar 2026, hinter der Artemis II SLS-Rakete der NASA und dem Raumschiff Orion auf, die auf einer mobilen Startrampe im Launch Complex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida stehen. Der Testflug Artemis II wird Commander Reid Wiseman, Pilot Victor Glover und Missionsspezialistin Christina Koch von der NASA sowie Missionsspezialist Jeremy Hansen von der CSA (CSA) um den Mond und zurück zur Erde bringen.<br><mark>Credit: NASA/Ben Smegelsky</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Pläne wurden während einer <a href="https://www.youtube.com/watch?v=eCbQtyUopOM" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Pressekonferenz</a> im Kennedy Space Center der NASA in Florida vorgestellt und umfassten auch ein Update zur kurzfristigen Mission <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis II</a>. Diese Aktualisierung konzentrierte sich auf die Transportsysteme, mit denen die Besatzung zum Mond gebracht werden soll. Die neueste Architektur der NASA sieht vor, dass 2027 eine neue Mission hinzukommt, um die Systemfähigkeiten näher an der Erde zu testen, bevor zum ersten Mal seit mehr als 50 Jahren wieder Astronauten auf die Mondoberfläche geschickt werden. Danach soll jährlich eine Mondmission durchgeführt werden. Die Standardisierung von SLS und anderen Systemen wird der NASA helfen, 2028 erstmals Astronauten zur Erforschung des Mond-Südpols zu entsenden. Konkrete Details zur Umsetzung dieses neuen Ansatzes sowie weitere Aktualisierungen der Architektur werden in Kürze bekannt gegeben, da sich die Behörde weiterhin auf die Artemis-II-Mission um den Mond im April konzentriert und die Fähigkeiten zur Unterstützung einer erhöhten Missionskadenz überprüft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hier sind die Grundlagen für die ersten fünf Missionen im Rahmen des Artemis-Programms:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><strong><a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-i/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis I</a></strong>: Die NASA hat im November 2022 einen unbemannten Testflug der SLS-Rakete und des Raumschiffs Orion erfolgreich abgeschlossen. Bei dieser Mission wurde zum ersten Mal der Start der Rakete unter Verwendung neuer Bodensysteme für die Erforschung getestet und die Orion-Systeme ohne Astronauten und ohne die für die nächste Mission geplanten kritischen Lebenserhaltungssysteme bewertet.</li>



<li><strong><a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis II</a></strong>: Der Testflug wird der erste Flug mit einer Besatzung an Bord der SLS-Rakete und des Raumschiffs Orion sein. Nach einer erfolgreichen Generalprobe im Februar stellte die NASA ein Problem mit dem Heliumfluss zur &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; fest und brachte die Rakete und das Raumschiff zur Reparatur zurück zum Vehicle Assembly Building. Ingenieure im Kennedy Space Center der NASA in Florida arbeiten derzeit an der integrierten SLS-Rakete und dem Orion-Raumschiff, um das Problem zu beheben, das die Rückführung erforderlich machte, und die Teams nehmen sich auch die Zeit, Batterien auszutauschen und weitere Arbeiten durchzuführen. Das nächste Startfenster öffnet sich im April. Zu den Besatzungsmitgliedern gehören die NASA-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover, Christina Koch und der CSA-Astronaut (CSA) Jeremy Hansen, die sich auf eine etwa zehntägige Mission begeben werden, die sie um den Mond und zurück führen wird.</li>



<li><strong>Artemis III</strong>: Die NASA hat für Mitte 2027 eine neue Demonstrationsmission in der erdnahen Umlaufbahn hinzugefügt, um einen oder beide kommerziellen Lander von SpaceX bzw. Blue Origin zu testen. Im Rahmen dieser Mission wird eine Besatzung in einer Orion-Kapsel auf einer SLS-Rakete ins All gebracht, um die Rendezvous- und Andockfähigkeiten zwischen Orion und privaten kommerziellen Raumfahrzeugen zu testen, die für die Landung von Astronauten auf dem Mond erforderlich sind. Dieser Test wird mit einem oder beiden Anbietern durchgeführt.</li>



<li><strong>Artemis IV</strong>: Die NASA strebt weiterhin die erste Artemis-Mondlandung für Anfang 2028 an, was seit Mitte 2025 das angestrebte Landedatum ist. Nach dem Start wird die Besatzung von Orion in eine kommerzielle Mondlandefähre umsteigen, die sie zur Mondoberfläche transportiert. Die Einsatzbereitschaft der Landefähre wird darüber entscheiden, welcher Anbieter sie sicher zur Oberfläche und zurück zur Orion in der Mondumlaufbahn befördert, bevor die Besatzung an Bord der Orion zur Erde zurückkehrt und sicher im Pazifischen Ozean wassert. Für Artemis IV werden Arbeiten zur Standardisierung der SLS-Rakete durchgeführt. Mit diesem Architekturansatz prüft die NASA alternative Optionen für die zweite Stufe der Rakete. Die für die ersten drei Missionen verwendete &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220; wird durch eine neue zweite Stufe ersetzt, und die Behörde plant nicht mehr, die Exploration Upper Stage oder den Mobile Launcher 2 zu verwenden, da sich die Entwicklung beider Komponenten verzögert hat.</li>



<li><strong>Artemis V</strong>: Unter Verwendung der standardisierten Konfiguration der SLS-Rakete plant die NASA den Start dieser Mondmission bis Ende 2028 und danach etwa eine Mission pro Jahr. Im Rahmen dieser Mission soll die NASA auch mit dem Bau ihrer Mondbasis beginnen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA arbeitet weiter an ihren Architekturplänen und wird in Zukunft mehr Infos zu ihrem Ansatz für die Erforschung des Mondes und die Besatzungsaufgaben bekannt geben. NASA wird Artemis-Astronauten auf immer schwierigere Missionen schicken, um mehr vom Mond zu erforschen, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, wirtschaftliche Interessen zu verfolgen und die Grundlage für die ersten bemannten Missionen zum Mars zu schaffen.<br>Weitere Informationen zum Artemis-Programm finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>NASA erweitert Artemis-Mondprogramm um eine Mission und aktualisiert Architektur</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-erweitert-artemis-mondprogramm-um-eine-mission-und-aktualisiert-architektur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 19:50:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[SLS]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 2]]></category>
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		<category><![CDATA[Jared Isaacman]]></category>
		<category><![CDATA[Kennedy Space Center]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[SLS Block 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA gab am Freitag bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöhen wird, um das Ziel zu erreichen, amerikanische Astronauten zum Mond zurückzubringen und eine dauerhafte Präsenz dort aufzubauen. Dazu gehören die Standardisierung der Fahrzeugkonfiguration, die Hinzufügung einer zusätzlichen Mission im Jahr 2027 und die Durchführung von mindestens einer Landung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die NASA gab am Freitag bekannt, dass sie die Kadenz ihrer Missionen im Rahmen des Artemis-Programms erhöhen wird, um das Ziel zu erreichen, amerikanische Astronauten zum Mond zurückzubringen und eine dauerhafte Präsenz dort aufzubauen. Dazu gehören die Standardisierung der Fahrzeugkonfiguration, die Hinzufügung einer zusätzlichen Mission im Jahr 2027 und die Durchführung von mindestens einer Landung auf der Mondoberfläche pro Jahr danach. Eine Pressemitteilung der National Aeronautics and Space Administration NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: <a href="https://www.nasa.gov/news-release/nasa-adds-mission-to-artemis-lunar-program-updates-architecture/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"> NASA / Jessica Taveau </a>, 27. Februar 2026</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/ksc-20260225-ph-csh01-0077large.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Der Crawler-Transporter 2 der NASA, der die Artemis II SLS-Rakete der Behörde mit dem Raumschiff Orion transportiert, trifft am 25. Februar 2026 im Vehicle Assembly Building des Kennedy Space Centers der NASA in Florida ein, um den Heliumfluss zur „interim cryogenic propulsion stage“, der Oberstufe der Rakete, zu überprüfen. Nach Fertigstellung wird die SLS-Rakete zum Launch Complex 39B zurückrollen, um sich auf den Start von vier Astronauten zum Testflug Artemis II um den Mond und zurück vorzubereiten. Bildquelle: NASA/Cory Huston" data-rl_caption="" title="Der Crawler-Transporter 2 der NASA, der die Artemis II SLS-Rakete der Behörde mit dem Raumschiff Orion transportiert, trifft am 25. Februar 2026 im Vehicle Assembly Building des Kennedy Space Centers der NASA in Florida ein, um den Heliumfluss zur „interim cryogenic propulsion stage“, der Oberstufe der Rakete, zu überprüfen. Nach Fertigstellung wird die SLS-Rakete zum Launch Complex 39B zurückrollen, um sich auf den Start von vier Astronauten zum Testflug Artemis II um den Mond und zurück vorzubereiten. Bildquelle: NASA/Cory Huston" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="300" height="534" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/ksc-20260225-ph-csh01-0077large-300x534-1.jpg" alt="" class="wp-image-150909" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/ksc-20260225-ph-csh01-0077large-300x534-1.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/02/ksc-20260225-ph-csh01-0077large-300x534-1-169x300.jpg 169w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em>Der Crawler-Transporter 2 der NASA, der die Artemis II SLS-Rakete der Behörde mit dem Raumschiff Orion transportiert, trifft am 25. Februar 2026 im Vehicle Assembly Building des Kennedy Space Centers der NASA in Florida ein, um den Heliumfluss zur &#8222;interim cryogenic propulsion stage&#8220;, der Oberstufe der Rakete, zu überprüfen. Nach Fertigstellung wird die SLS-Rakete zum Launch Complex 39B zurückrollen, um sich auf den Start von vier Astronauten zum Testflug Artemis II um den Mond und zurück vorzubereiten.<br><mark>Bildquelle: NASA/Cory Huston</mark></em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Während sich die Teams in den kommenden Wochen auf den Start von Artemis II vorbereiten, wird die Mission Artemis III, die nun für 2027 geplant ist, dazu dienen, Systeme und operative Fähigkeiten in der erdnahen Umlaufbahn zu testen, um die Landung von Artemis IV im Jahr 2028 vorzubereiten. Diese neue Mission wird sich bemühen, ein Rendezvous und Docking mit einem oder beiden kommerziellen Landern von SpaceX und Blue Origin, Tests der angedockten Fahrzeuge im Weltraum, eine integrierte Überprüfung der Lebenserhaltungs-, Kommunikations- und Antriebssysteme sowie Tests der neuen Außenbordanzüge (xEVA) einzubeziehen. Die NASA wird diesen Testflug nach Abschluss detaillierter Überprüfungen zwischen der NASA und ihren Industriepartnern weiter definieren. Die Behörde wird in naher Zukunft die spezifischen Ziele für die aktualisierte Artemis-III-Mission bekannt geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die kürzlich von der NASA angekündigte Personalrichtlinie ist ein entscheidender Faktor für diese Beschleunigung. Die NASA wird die Kernkompetenzen der Mitarbeiter im öffentlichen Dienst wieder aufbauen, einschließlich einer verstärkten internen und gemeinsamen Entwicklungsarbeit mit den Artemis-Partnern, um einen sichereren, zuverlässigeren und schnelleren Startrhythmus zu ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die NASA muss ihren Ansatz standardisieren, die Flugfrequenz auf sichere Weise erhöhen und die nationale Weltraumpolitik des Präsidenten umsetzen. Angesichts der täglich zunehmenden glaubwürdigen Konkurrenz durch unseren größten geopolitischen Gegner müssen wir schneller vorankommen, Verzögerungen beseitigen und unsere Ziele erreichen“, sagte Jared Isaacman, Administrator der NASA. „Durch die Standardisierung der Fahrzeugkonfiguration, die Erhöhung der Flugfrequenz und die logische, schrittweise Umsetzung unserer Ziele haben wir 1969 das fast Unmögliche erreicht, und so werden wir es auch wieder schaffen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Nach dem erfolgreichen Abschluss des Artemis-I-Flugtests, dem bevorstehenden Artemis-II-Flugtest und dem neuen, robusteren Testansatz für Artemis III ist es unnötig kompliziert, die Konfiguration des SLS- und Orion-Stacks zu ändern, um nachfolgende Artemis-Missionen durchzuführen“, sagte Amit Kshatriya, stellvertretender Administrator der NASA. „Es gibt noch zu viel zu lernen und zu viele Entwicklungs- und Produktionsrisiken vor uns. Stattdessen wollen wir weiterhin so testen, wie wir fliegen und geflogen sind. Wir blicken zurück auf die Weisheit der Leute, die Apollo entworfen haben. Die gesamte Abfolge der Artemis-Flüge muss einen schrittweisen Aufbau der Fähigkeiten darstellen, wobei jeder Schritt uns unserer Fähigkeit, die Landemissionen durchzuführen, näher bringt. Jeder Schritt muss groß genug sein, um Fortschritte zu erzielen, aber nicht so groß, dass wir angesichts der bisherigen Erkenntnisse unnötige Risiken eingehen. Daher wollen wir die Landemissionen in einer Konfiguration durchführen, die der Konfiguration für den Aufstieg von der Erde so nahe wie möglich kommt – das bedeutet, dass wir eine Oberstufe und Pad-Systeme verwenden, die der „Block 1“-Konfiguration so nahe wie möglich kommen. Wir werden mit unseren Partnern, die den verbesserten Block dieser Systeme entwickelt haben, zusammenarbeiten, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit ihre Bemühungen auf dieses Ziel ausgerichtet sind, und die Details dieser Änderungen bekannt geben, sobald sie endgültig festgelegt sind. Wir werden einen ähnlichen Ansatz auch für Weltraum-, Landungs- und Oberflächen-EVA-Operationen verfolgen, während wir die Missionsabfolge im Sinne der Apollo-Philosophie weiterentwickeln, die sich auf die Zuverlässigkeit der Systeme und die Sicherheit der Besatzung als Schlüssel zum Missionserfolg konzentrierte.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Boeing ist stolzer Partner der Artemis-Mission, und unser Team fühlt sich geehrt, einen Beitrag zur Vision der NASA für die Führungsrolle der USA in der Raumfahrt leisten zu dürfen“, sagte Steve Parker, Präsident und CEO von Boeing Defense, Space &amp; Security. „Die SLS-Kernstufe ist nach wie vor die leistungsstärkste Raketenstufe der Welt und die einzige, die amerikanische Astronauten mit einem einzigen Start direkt zum Mond und darüber hinaus befördern kann. Da die NASA einen beschleunigten Startplan vorgelegt hat, sind unsere Belegschaft und unsere Lieferkette darauf vorbereitet, den gestiegenen Produktionsanforderungen gerecht zu werden. Mit einer Rakete, die im Marshall Space Flight Center der NASA in Huntsville, Alabama, entworfen, in der amerikanischen Raketenfabrik im Michoud Assembly Facility der NASA in New Orleans gebaut und im Kennedy Space Center der NASA in Florida integriert wurde, sind wir bereit, die gestiegene Nachfrage zu befriedigen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ankündigung erfolgte während einer Pressekonferenz im NASA Kennedy Space Center, bei der die Verantwortlichen auch über den Stand der Artemis-II-Mission berichteten. Die NASA brachte die SLS-Rakete und das Raumschiff Orion am 25. Februar zur Reparatur in das Vehicle Assembly Building (VAB), bevor im April die nächsten Startmöglichkeiten für den Testflug anstehen.  Sobald die Artemis II-Hardware wieder im VAB war, begannen die Teams sofort mit der Arbeit an dem Heliumproblem, das an der Interim Cryogenic Propulsion Stage entdeckt worden war, und bereiteten mehrere Maßnahmen vor, darunter den Austausch der Batterien im Flugabbruchsystem, End-to-End-Tests für die Anforderungen an die Sicherheit des Testgeländes und vieles mehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin Administrator Isaacman dankbar, dass er diesen mutigen Schritt unternommen und schnell gehandelt hat, um sicherzustellen, dass wir die Unterstützung und die Ressourcen haben, die wir benötigen, um jedes Jahr Artemis-Astronauten zum Mond zu schicken“, sagte Lori Glaze, stellvertretende Administratorin für Exploration Systems Development Mission Directorate im NASA-Hauptquartier in Washington. „Unser Team ist bereit für die Herausforderung einer erfolgreichen Artemis-II-Mission und kurz danach für eine häufigere Kadenz von Mondmissionen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen zur Artemis-Kampagne finden Sie unter: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



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<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg584394#msg584394" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
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		<title>NASA teilt Ergebnisse zum Orion-Hitzeschild mit, aktualisiert Artemis-Mondmissionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-teilt-ergebnisse-zum-orion-hitzeschild-mit-aktualisiert-artemis-mondmissionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2024 11:28:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=146003</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Rahmen der Artemis-Kampagne wird die NASA die nächsten amerikanischen Astronauten und den ersten internationalen Astronauten auf der Südpolregion des Mondes landen. Am Donnerstag gab die NASA die jüngsten Aktualisierungen ihrer Pläne zur Erforschung des Mondes bekannt. Eine Pressemitteilung der NASA. Quelle: NASA, 5. Dezember 2024. Washington, 5. Dezember 2024 &#8211; Experten diskutierten die Ergebnisse [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Rahmen der Artemis-Kampagne wird die NASA die nächsten amerikanischen Astronauten und den ersten internationalen Astronauten auf der Südpolregion des Mondes landen. Am Donnerstag gab die NASA die jüngsten Aktualisierungen ihrer Pläne zur Erforschung des Mondes bekannt. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA, 5. Dezember 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/nhq202412050001_4848x3148-scaled.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="NASA-Administrator Bill Nelson (links), die stellvertretende NASA-Administratorin Pam Melroy, der stellvertretende NASA-Administrator Jim Free und der NASA-Astronaut und Artemis-II-Kommandant Reid Wiseman (rechts) werden während eines Updates zur Artemis-Kampagne der Agentur am 5. Dezember 2024 im Mary W. Jackson Building des NASA-Hauptquartiers in Washington interviewt. (Bidl: NASA/Bill Ingalls)" data-rl_caption="" title="NASA-Administrator Bill Nelson (links), die stellvertretende NASA-Administratorin Pam Melroy, der stellvertretende NASA-Administrator Jim Free und der NASA-Astronaut und Artemis-II-Kommandant Reid Wiseman (rechts) werden während eines Updates zur Artemis-Kampagne der Agentur am 5. Dezember 2024 im Mary W. Jackson Building des NASA-Hauptquartiers in Washington interviewt. (Bidl: NASA/Bill Ingalls)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/12/nhq202412050001_493x320.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">NASA-Administrator Bill Nelson (links), die stellvertretende NASA-Administratorin Pam Melroy, der stellvertretende NASA-Administrator Jim Free und der NASA-Astronaut und Artemis-II-Kommandant Reid Wiseman (rechts) werden während eines Updates zur Artemis-Kampagne der Agentur am 5. Dezember 2024 im Mary W. Jackson Building des NASA-Hauptquartiers in Washington interviewt.<br>(Bidl: NASA/Bill Ingalls)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Washington, 5. Dezember 2024 &#8211; Experten diskutierten die Ergebnisse der NASA-Untersuchung des Hitzeschilds des Orion-Raumschiffs, nachdem es beim Wiedereintritt des unbemannten Testflugs Artemis I zu einem unerwarteten Verlust von verkohltem Material gekommen war. Für den Artemis-II-Testflug mit Besatzung werden die Ingenieure Orion weiter vorbereiten, wobei der Hitzeschild bereits an der Kapsel befestigt sein wird. Die Agentur gab außerdem bekannt, dass sie für Artemis II nun den April 2026 und für Artemis III Mitte 2027 anpeilt. Die aktualisierten Zeitpläne für die Missionen berücksichtigen auch die Zeit, die für die Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssysteme von Orion benötigt wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Artemis-Kampagne ist das kühnste, technisch anspruchsvollste, kooperativste und internationalste Unterfangen, das die Menschheit je in Angriff genommen hat“, sagte NASA-Administrator Bill Nelson. „Wir haben in den letzten vier Jahren erhebliche Fortschritte bei der Artemis-Kampagne gemacht, und ich bin stolz auf die Arbeit, die unsere Teams geleistet haben, um uns auf diesen nächsten Schritt in der Erforschung vorzubereiten, bei dem wir mehr über die Lebenserhaltungssysteme von Orion lernen wollen, um die Besatzung während Artemis II zu unterstützen. Wir müssen diesen nächsten Testflug richtig hinbekommen. Nur so kann die Artemis-Kampagne erfolgreich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Entscheidung der Behörde erfolgte, nachdem eine umfassende Untersuchung eines Problems mit dem Hitzeschild von Artemis I gezeigt hatte, dass der Hitzeschild von Artemis II die Besatzung während der geplanten Mission schützen kann, wenn die Flugbahn von Orion beim Eintritt in die Erdatmosphäre verändert wird und sich von fast 25.000 Meilen pro Stunde auf etwa 325 Meilen pro Stunde abbremst, bevor sich die Fallschirme zur sicheren Landung im Pazifischen Ozean entfalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Während unseres gesamten Prozesses zur Untersuchung des Hitzeschildphänomens und zur Festlegung des weiteren Weges sind wir den Kernwerten der NASA treu geblieben: Sicherheit und datengestützte Analysen standen im Vordergrund“, sagte Catherine Koerner, Associate Administrator, Exploration Systems Development Mission Directorate im NASA-Hauptquartier in Washington. „Die Aktualisierungen unserer Missionspläne sind ein positiver Schritt, um sicherzustellen, dass wir unsere Ziele auf dem Mond sicher erreichen und die Technologien und Fähigkeiten entwickeln können, die für bemannte Marsmissionen erforderlich sind.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA wird die im November begonnene Montage ihrer SLS-Raketenelemente (Space Launch System) fortsetzen und sie für die Integration mit Orion für Artemis II vorbereiten.<br>In den Herbstmonaten ermittelte die NASA zusammen mit einem unabhängigen Überprüfungsteam die technische Ursache für ein Problem, das nach dem Testflug von Artemis I ohne Besatzung auftrat, bei dem sich verkohltes Material am Hitzeschild anders als erwartet abnutzte. Umfangreiche Analysen, die unter anderem auf der Grundlage von mehr als 100 Tests in einzigartigen Einrichtungen im ganzen Land durchgeführt wurden, ergaben, dass der Hitzeschild von Artemis I nicht genügend Gase aus dem Avcoat genannten Material entweichen ließ, was dazu führte, dass einige Teile des Materials rissen und abbrachen. Avcoat ist so konzipiert, dass es sich bei Erwärmung abträgt, und ist ein Schlüsselmaterial im Hitzeschutzsystem, das Orion und seine Besatzung vor den Temperaturen von fast 5.000 Grad Celsius schützt, die bei der Rückkehr von Orion vom Mond durch die Erdatmosphäre entstehen. Obwohl sich während Artemis I keine Besatzung in Orion befand, zeigen die Daten, dass die Temperatur im Inneren von Orion angenehm und sicher war, wenn eine Besatzung an Bord gewesen wäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Ingenieure sind bereits dabei, das Orion-Raumschiff für Artemis III auf der Grundlage der bei Artemis I gewonnenen Erkenntnisse zusammenzubauen und zu integrieren und Verbesserungen bei der Herstellung von Hitzeschilden für die Rückkehr der Besatzung von Mondlandungsmissionen vorzunehmen, um eine einheitliche und gleichmäßige Durchlässigkeit zu erreichen. Der Skip- Eintritt wird für die Rückkehr aus den für Mondlandungsmissionen erwarteten Geschwindigkeiten benötigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Victor, Christina, Jeremy und ich haben jeden Aspekt dieser Entscheidung verfolgt und wir sind dankbar für die Offenheit der NASA, alle Optionen abzuwägen und Entscheidungen im besten Interesse der bemannten Raumfahrt zu treffen. Wir freuen uns darauf, Artemis II zu fliegen und damit den Weg für eine nachhaltige Erforschung von Mond und Mars durch den Menschen zu ebnen“, sagte Reid Wiseman, NASA-Astronaut und Kommandant von Artemis II. „Wir waren vor kurzem im Kennedy Space Center der NASA in Florida und haben unsere SLS-Raketenbooster, die Kernstufe und das Orion-Raumschiff besichtigt. Es ist inspirierend, das Ausmaß dieser Bemühungen zu sehen und die Menschen zu treffen, die an dieser Maschine arbeiten, und wir können es kaum erwarten, sie zum Mond zu fliegen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wiseman wird zusammen mit den NASA-Astronauten Victor Glover und Christina Koch sowie dem CSA-Astronauten Jeremy Hansen (Canadian Space Agency) an Bord des zehntägigen Artemis-II-Testflugs um den Mond und zurück fliegen. Der Flug wird wertvolle Daten über die Orion-Systeme liefern, die benötigt werden, um die Besatzung auf ihrer Reise in den Weltraum zu unterstützen und sicher nach Hause zu bringen, einschließlich der Luftregeneration in der Kabine, der manuellen Flugfähigkeiten und der Art und Weise, wie Menschen mit anderer Hardware und Software im Raumfahrzeug interagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Artemis wird die NASA mehr vom Mond erforschen als je zuvor, lernen, wie man fern der Heimat lebt und arbeitet, und sich auf die künftige Erforschung des Mars durch Menschen vorbereiten. Die SLS-Rakete (Space Launch System), die Bodensysteme für die Erkundung und das Orion-Raumschiff der NASA bilden zusammen mit dem Human Landing System, den Raumanzügen der nächsten Generation, der Mondstation Gateway und den zukünftigen Rovern die Grundlage der NASA für die Erforschung des Weltraums.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über Artemis finden Sie im Internet: <a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"></a><a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/artemis</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18691.msg569024#msg569024" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"></a><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=16779.msg569460#msg569460" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">NASA Artemis &#8211; bemannte Mondlandung</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>NASA veröffentlicht Update zu den Artemis III-Mondlandungsregionen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-veroeffentlicht-update-zu-den-artemis-iii-mondlandungsregionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Oct 2024 18:56:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=145462</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Zuge der Vorbereitungen für die erste bemannte Mondlandung seit mehr als fünf Jahrzehnten hat die NASA für ihre Artemis-III-Mission neun potenzielle Landegebiete in der Nähe des Südpols des Mondes ermittelt. Diese Gebiete werden durch wissenschaftliche und technische Studien weiter untersucht. Die NASA wird weiterhin potenzielle Gebiete für Missionen im Anschluss an Artemis III untersuchen, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Im Zuge der Vorbereitungen für die erste bemannte Mondlandung seit mehr als fünf Jahrzehnten hat die NASA für ihre Artemis-III-Mission neun potenzielle Landegebiete in der Nähe des Südpols des Mondes ermittelt. Diese Gebiete werden durch wissenschaftliche und technische Studien weiter untersucht. Die NASA wird weiterhin potenzielle Gebiete für Missionen im Anschluss an Artemis III untersuchen, darunter auch Gebiete außerhalb dieser neun Regionen. Eine Pressemitteilung der NASA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: NASA, 28. Oktober 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Washington, 28. Oktober 2024 &#8211; „Artemis wird die Menschheit auf den Mond zurückbringen und unerforschte Gebiete besuchen. Die Auswahl dieser Regionen durch die NASA zeigt unser Engagement, die Besatzung sicher in der Nähe des Mondsüdpols zu landen, wo sie dazu beitragen wird, neue wissenschaftliche Entdeckungen zu machen und zu lernen, auf der Mondoberfläche zu leben“, sagte Lakiesha Hawkins, Deputy Associate Administrator, Moon to Mars Program Office.</p>



<figure class="wp-block-image alignwide size-large has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/artemis-iii-landing-region-candidates.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Dieses Bild zeigt neun potenzielle Landegebiete für die Artemis III-Mission der NASA, wobei jedes Gebiet mehrere potenzielle Standorte für die erste bemannte Landung auf dem Mond seit mehr als 50 Jahren enthält. Das Hintergrundbild des Mond-Südpol-Geländes innerhalb der neun Regionen ist ein Mosaik aus LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) WAC (Wide Angle Camera) Bildern. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Dieses Bild zeigt neun potenzielle Landegebiete für die Artemis III-Mission der NASA, wobei jedes Gebiet mehrere potenzielle Standorte für die erste bemannte Landung auf dem Mond seit mehr als 50 Jahren enthält. Das Hintergrundbild des Mond-Südpol-Geländes innerhalb der neun Regionen ist ein Mosaik aus LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) WAC (Wide Angle Camera) Bildern. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/10/artemis-iii-landing-region-candidates_640x495.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Dieses Bild zeigt neun potenzielle Landegebiete für die Artemis III-Mission der NASA, wobei jedes Gebiet mehrere potenzielle Standorte für die erste bemannte Landung auf dem Mond seit mehr als 50 Jahren enthält. Das Hintergrundbild des Mond-Südpol-Geländes innerhalb der neun Regionen ist ein Mosaik aus LRO (Lunar Reconnaissance Orbiter) WAC (Wide Angle Camera) Bildern.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Cross Agency Site Selection Analysis Team der NASA hat in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie potenzielle Landegebiete ausgewählt und ausgeschlossen, die auf ihren wissenschaftlichen Wert und ihre Verfügbarkeit für die Mission geprüft wurden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die verfeinerten Kandidaten für die <a href="https://www.nasa.gov/mission/artemis-iii/" target="_blank" rel="noreferrer noopener follow" data-wpel-link="external">Artemis-III-Mondlandegebiete</a> sind, in nicht priorisierter Reihenfolge:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Hochpunkt bei Cabeus B</li>



<li>Haworth</li>



<li>Malapert-Massiv</li>



<li>Mons Mouton Plateau</li>



<li>Mons Mouton</li>



<li>Nobile Rim 1</li>



<li>Nobile Rim 2</li>



<li>de Gerlache Rim 2</li>



<li>Slater-Ebene</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Regionen weisen unterschiedliche geologische Merkmale auf und bieten Flexibilität für die Erreichbarkeit der Missionen. Der Südpol des Mondes wurde noch nie von einer bemannten Mission erforscht und enthält ständig schattige Gebiete, in denen Ressourcen, einschließlich <a href="https://www.nasa.gov/mission/polar-resources-ice-mining-experiment-1-prime-1/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Wasser</a>, erhalten bleiben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Südpol des Mondes ist eine völlig andere Umgebung als die, in der wir während der Apollo-Missionen gelandet sind“, sagte Sarah Noble, Leiterin der Artemis-Mondforschung im NASA-Hauptquartier in Washington. „Er bietet Zugang zu einigen der ältesten Gebiete des Mondes sowie zu kalten, schattigen Regionen, die Wasser und andere Verbindungen enthalten können. Jede dieser Landeregionen wird es uns ermöglichen, erstaunliche wissenschaftliche Arbeit zu leisten und neue Entdeckungen zu machen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um diese Landegebiete auszuwählen, analysierte ein multidisziplinäres Team von Wissenschaftlern und Ingenieuren die Region um den Südpol des Mondes anhand von Daten des Lunar Reconnaissance Orbiter der NASA und umfangreicher mondwissenschaftlicher Forschungsergebnisse. Zu den Faktoren, die bei der Auswahl berücksichtigt wurden, gehörten das wissenschaftliche Potenzial, die Verfügbarkeit von Startfenstern, die Eignung des Geländes, die Kommunikationsmöglichkeiten mit der Erde und die Lichtverhältnisse. Darüber hinaus bewertete das Team die kombinierten Flugbahnkapazitäten der SLS-Rakete (Space Launch System) der NASA, des Orion-Raumschiffs und des HLS-Raumschiffs (Human Landing System), um sichere und erreichbare Landestellen zu gewährleisten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das <a href="https://www.nasa.gov/general/nasa-selects-geology-team-for-the-first-crewed-artemis-lunar-landing/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Geologenteam von Artemis III</a> bewertete die Landegebiete auf ihre wissenschaftliche Eignung. Jede der neun identifizierten Regionen hat das Potenzial, wichtige neue Erkenntnisse über Gesteinsplaneten, Mondressourcen und die Geschichte unseres Sonnensystems zu liefern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Artemis III wird das erste Mal sein, dass Astronauten in der südlichen Polarregion des Mondes landen werden. Sie werden mit einem neuen Landegerät in ein Terrain fliegen, das im Vergleich zu unseren bisherigen Apollo-Erfahrungen einzigartig ist“, sagte Jacob Bleacher, der leitende Explorationswissenschaftler der NASA. „Die Suche nach den richtigen Standorten für diesen historischen Moment beginnt damit, sichere Orte für die erste Landung zu finden und dann zu versuchen, diese mit den Möglichkeiten für die Wissenschaft an diesem neuen Ort auf dem Mond in Einklang zu bringen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Standortbewertungsteam der NASA wird die Mondforschungsgemeinschaft durch Konferenzen und Workshops einbinden, um Daten zu sammeln, geologische Karten zu erstellen und die regionale Geologie möglicher Landeplätze zu bewerten. Das Team wird außerdem die gesamte Südpolregion des Mondes auf ihren wissenschaftlichen Wert und ihre Verfügbarkeit für künftige Artemis-Missionen untersuchen. Dazu gehört die Planung erweiterter wissenschaftlicher Möglichkeiten während Artemis IV und die Eignung für das <a href="https://www.nasa.gov/suits-and-rovers/lunar-terrain-vehicle/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">LTV (Lunar Terrain Vehicle)</a> als Teil von Artemis V.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Agentur wird die Standorte innerhalb der Regionen für Artemis III auswählen, nachdem sie die Starttermine für die Mission festgelegt hat, die die Transferbahnen oder Orbitalpfade und die Bedingungen der Oberflächenumgebung bestimmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen der Artemis-Kampagne der NASA wird die Behörde die Grundlage für eine langfristige wissenschaftliche Erforschung des Mondes schaffen, die erste Frau, die erste Person of Color und den ersten internationalen Partner-Astronauten auf der Mondoberfläche landen lassen und menschliche Expeditionen zum Mars zum Nutzen aller vorbereiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere Informationen über Artemis finden Sie unter:</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.nasa.gov/humans-in-space/artemis/</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Übersetzung: DeepL.com / Stefan Goth</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg568161#msg568161" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Airbus liefert drittes europäisches Servicemodul für Orion nach Cape Canaveral</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/airbus-liefert-drittes-europaeisches-servicemodul-fuer-orion-nach-cape-canaveral/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Aug 2024 09:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Artemis]]></category>
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		<category><![CDATA[European Service Module]]></category>
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		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ESM-3 unterstützt die Astronauten und leistet einen wichtigen Beitrag zum Monderkundungsprogramm der NASA. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space 22. August 2024. Bremen, 22. August 2024 &#8211; Das dritte europäische Servicemodul (ESM-3) von Orion hat das Airbus-Werk in Bremen verlassen und ist auf dem Weg zum Kennedy Space Center [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">ESM-3 unterstützt die Astronauten und leistet einen wichtigen Beitrag zum Monderkundungsprogramm der NASA. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space 22. August 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 22. August 2024 &#8211; Das dritte <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/esm/" data-wpel-link="internal">europäische Servicemodul</a> (ESM-3) von <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/orion/" data-wpel-link="internal">Orion</a> hat das Airbus-Werk in Bremen verlassen und ist auf dem Weg zum Kennedy Space Center der NASA in Florida, USA. Dort wird es zusammen mit dem Besatzungsmodul montiert und getestet. Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA wird diese dritte Mission die erste Rückkehr von Menschen auf die Mondoberfläche seit Apollo 17 im Jahr 1972 sein.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/InfographicOrionESMDEAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das europäische Servicemodul (ESM). (Infografik: Airbus)" data-rl_caption="" title="Das europäische Servicemodul (ESM). (Infografik: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="338" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/InfographicOrionESMDEAirbus60.jpg" alt="Das europäische Servicemodul (ESM). (Infografik: Airbus)" class="wp-image-143595" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/InfographicOrionESMDEAirbus60.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/InfographicOrionESMDEAirbus60-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Das europäische Servicemodul (ESM). (Infografik: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das von Airbus im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gebaute ESM-3 wird eine entscheidende Rolle bei der Unterstützung von vier Astronauten während ihrer dreiwöchigen Mission an Bord des Orion-Raumschiffs spielen: vom Verlassen der Erde über die Reise in die Mondumlaufbahn und das Andocken an das Mondlandesystem Starship bis hin zur sicheren Rückkehr zur Erde.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/orionesm3AirbusDS.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESM-3 in Reinraum bei Airbus Bremen. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="ESM-3 in Reinraum bei Airbus Bremen. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/orionesm3AirbusDS26.jpg" alt="ESM-3 in Reinraum bei Airbus Bremen. (Bild: Airbus)" class="wp-image-143597"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESM-3 in Reinraum bei Airbus Bremen. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Ralf Zimmermann, Leiter Space Exploration bei Airbus, sagte: &#8222;Die heutige Auslieferung des dritten ESM markiert den Beginn der jährlichen ESM-Lieferungen und unterstreicht die Bedeutung und Zuverlässigkeit Europas in dieser transatlantischen Partnerschaft.&#8220; Airbus Defence and Space ist bis zum ESM-6 unter Vertrag und beschafft bis zum ESM-9 Komponenten mit langer Vorlaufzeit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Weltraum ist eine unglaublich raue Umgebung mit Temperaturen von bis zu -200°C. Um die Sicherheit und den Komfort der Astronauten zu gewährleisten, hat Airbus umfassende Systeme zur Kontrolle der thermischen Energie entwickelt, die das Besatzungsmodul auf einer Temperatur zwischen 18 und 24 °C halten, indem sie überschüssige Wärme aus dem Schiff abstrahlen und gleichzeitig die Kälte in Schach halten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OrionESM3readyforontainerloadingandshipmentAirbusDS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESM-3 ist transportbereit. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="ESM-3 ist transportbereit. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OrionESM3readyforontainerloadingandshipmentAirbusDS26.jpg" alt="ESM-3 ist transportbereit. (Bild: Airbus)" class="wp-image-143603"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESM-3 ist transportbereit. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus versorgt das ESM die Astronauten während ihrer Reise zum und vom Mond mit lebenswichtigen Elementen: &#8222;Die NASA hat uns gebeten, eine erdähnliche Standardatmosphäre zu schaffen, was bedeutet, dass wir der Kabine Stickstoff hinzufügen müssen. Im ESM befinden sich 90 Kilogramm Sauerstoff und 30 Kilogramm Stickstoff. Wir verwenden den Stickstoff auch, um Trinkwasser aus dem 240-Liter-Tank für die Astronauten zu pumpen&#8220;, sagte Zimmermann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Gegensatz zu den Apollo-Missionen, bei denen Brennstoffzellen zur Stromerzeugung eingesetzt wurden, verwendet Orion ausschließlich Solaranlagen. Die vier Flügel erzeugen eine Leistung von 11,2 kW pro Stunde, genug, um zwei Vier-Personen-Haushalte auf der Erde zu versorgen. Nur etwa 10 % des Stroms werden für das ESM benötigt, die restlichen 90 % gehen an die Batterien und Geräte im Besatzungsmodul. Die Artemis-I-Mission hat gezeigt, dass die Solarzellen etwas mehr Energie erzeugen können als erwartet. Es wird nützlich sein, diese zusätzliche Energie bei der Weiterentwicklung des Artemis-Programms zur Verfügung zu haben.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OrionESM3loadedonorryAirbusDS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESM-3 im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="ESM-3 im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/OrionESM3loadedonorryAirbusDS26.jpg" alt="ESM-3 im Transportcontainer. (Bild: Airbus)" class="wp-image-143599"/></a><figcaption class="wp-element-caption">ESM-3 im Transportcontainer. (Bild: Airbus)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die in den Batterien gespeicherte Energie ist von entscheidender Bedeutung, da sie sicherstellt, dass das Orion-Raumschiff auch dann mit Strom versorgt wird, wenn die Sonne verdeckt ist. Die Batterien liefern auch Energie für eine sichere Rückkehr, wenn sich das ESM am Ende der Mission vom Besatzungsmodul trennt, da es dann keinen Zugang mehr zu den Sonnenkollektoren, der einzigen Energiequelle, hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit sich die Astronauten auf die wichtigsten Aufgaben konzentrieren können, bietet die Avionik an Bord des ESM ein sehr hohes Maß an Autonomie, wie z. B. die Temperaturregelung und die Rotation der Solarflügel, um der Sonne zu folgen. Im Prinzip kann das gesamte Raumfahrzeug die Mission völlig autonom fliegen, aber im Vergleich zur unbemannten Artemis-I-Mission müssen die Astronauten bei Artemis III manuell an das Landesystem Starship andocken.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/orionesm3mainengine1AirbusDS2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Orion ESM-3 Haupttriebwerk. (Bild: Airbus DS)" data-rl_caption="" title="Orion ESM-3 Haupttriebwerk. (Bild: Airbus DS)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/08/orionesm3mainengine1AirbusDS26.jpg" alt="Orion ESM-3 Haupttriebwerk. (Bild: Airbus DS)" class="wp-image-143601"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Orion ESM-3 Haupttriebwerk. (Bild: Airbus DS)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Orion hat 33 Triebwerke an Bord des ESM, die für Schub und Manövrierfähigkeit sorgen. Das Haupttriebwerk, ein von der NASA zur Verfügung gestelltes, wiederverwendetes Shuttle-Triebwerk (orbital manoeuvring system engine OMS-E), erzeugt 26,5 Kilonewton Schub. Dies reicht aus, um dem Schwerefeld der Erde zu entkommen und die translunare Injektion durchzuführen, um in die Mondumlaufbahn zu gelangen. Acht Hilfstriebwerke dienen als Reserve für das OMS-E und für Korrekturen in der Umlaufbahn. Außerdem gibt es 24 kleinere Triebwerke für die Lageregelung im Weltraum, mit denen sich das Raumfahrzeug bei Andockmanövern drehen oder seinen Winkel ändern kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18681.msg565077#msg565077" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Artemis III &#8211; Orion MPCV auf SLS</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Struktur für ESM Nummer 3 in Bremen angekommen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/struktur-fuer-esm-nummer-3-in-bremen-angekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2020 22:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Mondlandung]]></category>
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		<category><![CDATA[MPCV]]></category>
		<category><![CDATA[Orion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Struktur des dritten Europäischen Servicemoduls für Mondlandung in Bremen angekommen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA). Quelle: ESA. Kürzlich ist die Struktur, mit der die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond landen und im Rahmen der Mission Artemis III auch wieder zur Erde zurückkehren werden, in der Integrationshalle am [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Struktur des dritten Europäischen Servicemoduls für Mondlandung in Bremen angekommen. Eine Information der Europäischen Raumfahrtagentur (European Space Agency, ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/transporting3rdESMAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Transport des Europäischen Servicemoduls. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Transport des Europäischen Servicemoduls. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/transporting3rdESMAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Transport des Europäischen Servicemoduls.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Kürzlich ist die Struktur, mit der die erste Frau und der nächste Mann auf dem Mond landen und im Rahmen der Mission Artemis III auch wieder zur Erde zurückkehren werden, in der Integrationshalle am Airbus-Standort in Bremen eingetroffen. Zuvor verweilte sie in der Turiner Produktionsstätte von Thales Alenia Space, von wo sie losgeschickt wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur wurde in einem übergroßen Container transportiert, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit konstant hält. Es dauerte eine Woche, bis die 1,200 Kilometer lange Strecke zurückgelegt war. Für das Europäische Servicemodul werden nun eine Vielzahl von Komponenten zusammengesetzt, die bis zu vier Astronautinnen und Astronauten auf ihrer Reise bis zur Mondlandung versorgen werden. Hardwaregeräte aus elf Ländern warten nun darauf, am Airbus Standort Bremen in die Struktur integriert zu werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/moving3rdESMstructureAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das dritte Europäische Servicemodul unterwegs in den Hallen von Airbus. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Das dritte Europäische Servicemodul unterwegs in den Hallen von Airbus. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/moving3rdESMstructureAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das dritte Europäische Servicemodul unterwegs in den Hallen von Airbus.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Struktur fungiert als Gehäuse, ähnlich wie bei einem Fahrzeuggestell, in das die Technikerinnen und Techniker vier 2.000-Liter-Treibstofftanks, 240-Liter-Wassertanks, Lufttanks, 33 Motoren, die Leitungen, die diese miteinander verbinden, sowie elektronische Verkabelungen mit einer Gesamtlänge von 11 Kilometern montieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur des dritten Moduls gesellt sich zum zweiten Europäischen Servicemodul in die Integrationshalle, für das die Installation der Elektronik und des Mechanismus zum Drehen von Solarmodulen bereits weit fortgeschritten ist – so wird es die nächste Generation der bemannten Raumfahrt einläuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/3rdESMstructureinBremenAirbus.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild vergrößernESM Nummer 3 in Bremen. (Bild: Airbus)" data-rl_caption="" title="Bild vergrößernESM Nummer 3 in Bremen. (Bild: Airbus)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/3rdESMstructureinBremenAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4" height="4"><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://images.raumfahrer.net/news/3rdESMstructureinBremenAirbus.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/lupe.jpg" alt="Bild vergrößern" width="20" height="20"></a>ESM Nummer 3 in Bremen.<br>(Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Leichter, besser, sicherer</strong><br>Obwohl Carbonfaser und andere Raumfahrtmaterialien in allen Europäischen Servicemodulen verbaut werden, ist das dritte Modul keine bloße Carbonkopie seiner beiden jüngeren Geschwister. Vielmehr wurde sein Design für mehr Leistungsfähigkeit und Sicherheit optimiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Struktur, die heute ausgeliefert wurde, ist leichter als die vorherigen, um dem fertiggestellten Orion-Raumschiff mehr Startmöglichkeiten mit derselben Treibstoffmenge zu ermöglichen. Damit erhöht sich die Anzahl möglicher Starttermine innerhalb eines Jahres, sodass es einfacher wird, eine Artemis-Mission pro Jahr zu starten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/ESMsstructureESAKOldenburg2k.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafische Darstellung der Struktur des Europäischen Servicemoduls. (Bild: ESA–K. Oldenburg)" data-rl_caption="" title="Grafische Darstellung der Struktur des Europäischen Servicemoduls. (Bild: ESA–K. Oldenburg)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/ESMsstructureESAKOldenburg26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Grafische Darstellung der Struktur des Europäischen Servicemoduls.<br>(Bild: ESA–K. Oldenburg)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die 24 Lageregelungstriebwerke werden in einer leicht anderen Anordnung montiert, um die Manövrierfähigkeit des Orion-Raumfahrzeuges zu verbessern und für zukünftige Missionen auch den Transport anderer Nutzlasten, etwa von Elementen des Lunar Gateway, zu ermöglichen. Der Aktor, der Orions Hauptmotor steuert, erhält ebenfalls ein Upgrade, nachdem für die ersten beiden Europäischen Servicemodule Space-Shuttle-Hardware verwendet worden war. Zu guter Letzt wurden die Ventile im Antriebssystem robuster und fehlertoleranter gemacht, um die Sicherheit für die Crew noch einmal zu erhöhen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europäischen Servicemodule werden mit dem Crew Module Adaptor des Orion-Raumschiffs verbunden und sind Bestandteile des Artemis-Programms, mit dem Menschen wieder zum Mond gebracht werden sollen. Sie übernehmen die Versorgung mit Luft, Wasser, Wärme und Kälte und sorgen für die Astronauten an Bord dafür, dass das Raumfahrzeug auf Kurs bleibt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Artemis II startet 2023 und wird der erste bemannte Testflug sein. 2024 werden die erste Frau und der nächste Mann mit der Mission Artemis III zur Mondoberfläche fliegen – hierfür wird die heute ausgelieferte Hardware genutzt. Bis zum Ende des Jahrzehnts soll dann die nachhaltige Erforschung des Erdtrabanten beginnen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/OrionArtem1completewithwingsNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Fertiggestelltes Orion-Raumschiff mit Solar-Panelen für die Mission Artemis I. (Bild: NASA)" data-rl_caption="" title="Fertiggestelltes Orion-Raumschiff mit Solar-Panelen für die Mission Artemis I. (Bild: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/10/OrionArtem1completewithwingsNASA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Fertiggestelltes Orion-Raumschiff mit Solar-Panelen für die Mission Artemis I.<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Puzzle setzt sich zusammen</strong><br>In den USA wurde das erste Europäische Servicemodul nach einer zweijährigen Test- und Integrationsphase fertiggestellt. Die erste unbemannte Mission wird den Mond umfliegen und soll nächstes Jahr ins All geschossen werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäischen Teams hinter der Hardware und der Integration leisten hervorragende Arbeit – derzeit werden zwei Module gleichzeitig gebaut und das erste ist praktisch fertig“, sagt Philippe Deloo von der ESA. „Doch viel Zeit zum Feiern bleibt nicht, da sich die Produktion nun intensiviert.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir sind überaus stolz auf diese tollen Leistungen und kommen der nächsten Reise zum Mond immer näher!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3760.msg491944#msg491944" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Orion / ESM &#8211; Raumschiff</a></li></ul>
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		<title>ESA: Vertrag für 3. ESM unterzeichnet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-vertrag-fuer-3-esm-unterzeichnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 11:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Constellation]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Artemis 3]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drittes Europäisches Servicemodul für die Mission zur Landung von Astronauten auf dem Mond &#8211; Nun ist es offiziell: Wenn 2024 Astronauten auf dem Mond landen, werden sie vom Europäischen Servicemodul ESM unterstützt. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnete einen Vertrag mit Airbus über den Bau des dritten Europäischen Servicemoduls für das NASA-Raumschiff Orion, das die nächsten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Drittes Europäisches Servicemodul für die Mission zur Landung von Astronauten auf dem Mond &#8211; Nun ist es offiziell: Wenn 2024 Astronauten auf dem Mond landen, werden sie vom Europäischen Servicemodul ESM unterstützt. Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) unterzeichnete einen Vertrag mit Airbus über den Bau des dritten Europäischen Servicemoduls für das NASA-Raumschiff Orion, das die nächsten Astronautinnen und Astronauten auf den Mond befördern wird. Eine Pressemitteilung der ESA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/TestsCompleteOrionNASAMSmith.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/TestsCompleteOrionNASAMSmith26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Orion-Raumschiff mit ESM aus Europa in Testkammer in den USA, Plum Brook Station, Ohio &#8211; das ESM ist die zylinderförmige Sektion unterhalb der kegelförmigen Kapsel für die Besatzung<br>(Bild: NASA–Marvin Smith)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA werden wieder Menschen den Mond betreten. Dabei stellt das Europäische Servicemodul der ESA die Versorgung im Crewmodul mit Wasser, Sauerstoff, Antrieb, Elektrizität und einer angenehmen Temperatur sicher und dient als &#8222;Fahrgestell&#8220; des Raumschiffs.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die dritte Artemis-Mission wird im Jahr 2024 Astronauten zum natürlichen Trabanten der Erde fliegen – die erste Mondmission seit mehr als 50 Jahren, als Apollo 17 auf dem Mond landete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">David Parker, ESA-Direktor für astronautische Raumfahrt und robotische Exploration, erklärt: „Mit dem Abschluss dieses Vertrags beweisen wir erneut, dass Europa ein starker und zuverlässiger Partner bei Artemis ist. Das Europäische Servicemodul leistet einen entscheidenden Beitrag, indem es wissenschaftliche Forschung, die Entwicklung von Schlüsseltechnologien und internationale Zusammenarbeit ermöglicht und als Inspiration für Missionen dient, bei denen Menschen die niedrige Erdumlaufbahn verlassen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In jedem Europäischen Servicemodul sind über 20.000 Teile und Komponenten vorhanden, von der elektrischen Ausrüstung über Motoren, Sonnensegel, Treibstofftanks und lebenserhaltende Elemente für die Astronauten bis hin zu etwa 12 Kilometer Kabel.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Dank unseres Know-hows und unserer Fachkompetenz werden wir in der Lage sein, auch künftige Mondmissionen im Rahmen internationaler Partnerschaften zu unterstützen&#8220;, erklärt Airbus-Raumfahrtchef Andreas Hammer. „Durch die Zusammenarbeit mit unseren Kunden ESA und NASA sowie unserem Industriepartner Lockheed Martin verfügen wir nun über eine verlässliche Planungsgrundlage für die ersten drei Mondmissionen. Dieser Vertrag ist eine Bestätigung des gemeinsamen Ansatzes, um das Beste der europäischen und der amerikanischen Raumfahrttechnologien zu vereinen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung und Konstruktion stützte man sich auf die Erfahrungen aus dem Bau der ATV-Raumtransporter, die mit regelmäßigen Lieferungen von Testgeräten, Ersatzteilen, Lebensmitteln, Sauerstoff, Wasser und Treibstoff zur Internationalen Raumstation flogen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Orion hat die Größe eines kleinen Hauses, bei dem das Europäische Servicemodul mit vier Metern Höhe und vier Metern Durchmesser das erste Stockwerk einnimmt. Es hat vier Sonnensegel mit 19 Metern Spannweite, die im All entfaltet werden und genug Energie für zwei Haushalte erzeugen können. Mitgeführt werden 8,6 Tonnen Treibstoff für das Haupttriebwerk von Orion und 32 kleinere Triebwerke, um auf Kurs zum Mond zu bleiben und die Rückkehr zur Erde zu sichern.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/OrionZusammenarbeit2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/05/OrionZusammenarbeit60.jpg" alt=""/></a><figcaption>Internationale Zusammenarbeit beim Bau der Orion-Raumschiffe.<br>(Bild: ESA)</figcaption></figure>
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