<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>ARTES &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<atom:link href="https://www.raumfahrer.net/tag/artes/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Mar 2026 13:56:58 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.0</generator>

<image>
	<url>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/cropped-R-Logo-neu-o-512-32x32.png</url>
	<title>ARTES &#8211; Raumfahrer.net</title>
	<link>https://www.raumfahrer.net</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>OHB erhält ESA-Auftrag für V2X-Mission</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-erhaelt-esa-auftrag-fuer-v2x-mission/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 19:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[BMW]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Telekom]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer IIS]]></category>
		<category><![CDATA[jember]]></category>
		<category><![CDATA[MediaMobil Communication]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Satellitenkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[V2X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=143961</guid>

					<description><![CDATA[<p>Projekt soll Vorteile von Satellitentechnologie für Automobilbranche aufzeigen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 3. September 2024. Bremen, 3. September 2024. Automotive goes space: Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmerin für das Projekt „V2X (Vehicle-to-Everything) &#8211; services demonstration over satellite“ [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-erhaelt-esa-auftrag-fuer-v2x-mission/" data-wpel-link="internal">OHB erhält ESA-Auftrag für V2X-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Projekt soll Vorteile von Satellitentechnologie für Automobilbranche aufzeigen. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 3. September 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/ProjektteambeimKickoffMeetingBonnOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" data-rl_caption="" title="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/09/ProjektteambeimKickoffMeetingBonnOHB26.jpg" alt="Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)" class="wp-image-143970"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das Projektteam beim Kick-off Meeting in Bonn. (Foto: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 3. September 2024. Automotive goes space: Die OHB System AG, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, wurde von der Europäischen Weltraumorganisation ESA als Hauptauftragnehmerin für das Projekt „V2X (Vehicle-to-Everything) &#8211; services demonstration over satellite“ beauftragt. Das Projekt wird unterstützt vom Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt. Das Ziel ist es, zu demonstrieren, wie eine zukünftige ununterbrochene Kommunikation für Pkw mit Unterstützung der terrestrischen 5G-Technologie und der Satellitenkommunikation sichergestellt werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Technologie- und Servicedemonstrationsmission V2X soll die Vorteile vom Zusammenspiel terrestrischer Kommunikationsnetzwerke und Satellitenkommunikation aufzeigen. Zu den möglichen Testbereichen zählen u. a. das autonome Fahren, der Fernzugriff auf das Fahrzeug und der Pannennotruf. Das Projektkonsortium setzt sich aus dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS, der MediaMobil Communication GmbH, der Deutschen Telekom Business Solutions GmbH, der jember GmbH sowie der BMW AG (Assoziierter Partner) zusammen. OHB übernimmt die Projektführung und die Systemarchitektur. Die Mission wird vom ESA-Programm Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity finanziert, einer Programmlinie für Forschung in Telekommunikationssystemen innerhalb des ESA-Direktorats für Konnektivität und sichere Kommunikation.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kombi macht&#8217;s</strong><br>Wer mit dem Auto auf Geschäftsreise ist, kennt vermutlich die Situation: Man möchte Funktionen des Fahrzeugs wie die Navigation nutzen, ein Telefonat oder einen Teamsanruf tätigen und stellt fest, dass der Dienst gestört ist. Das wäre nicht passiert, wenn ein Satellitensystem integriert worden wäre. In Kombination mit den terrestrischen Netzen kann das Satellitennetz auch in sehr dünn besiedelten und sogar unbewohnten Gebieten, in denen die Nutzer nicht auf eine Verbindung verzichten wollen, eine Abdeckung bieten. Die Chancen und Perspektiven der Nutzung von Satellitensystemen für die Automobilindustrie sollen nun in der V2X-Mission aufgezeigt werden. „V2X passt perfekt zu unserer Vision einer vernetzten, autonomen Zukunft. Wir freuen uns sehr, der Prime für dieses transformative Projekt zu sein. Durch die Nutzung von 5G und Satellitennetzen können wir künftig moderne Anwendungen liefern, mit denen die Automobil- und Mobilitätslandschaft neu gestaltet werden kann. Dabei ist Satellitenkommunikation ein essenzieller Bestandteil, um eine sichere und unterbrechungsfreie Kommunikation zu ermöglichen“, sagt Ariane Wyen, Direktorin für Technology Development Projects for Telecom, Navigation and Defense bei der OHB System AG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des Konsortiums ist nicht nur die Verbesserung der Konnektivität von Fahrzeugen, sondern auch die Nutzung von Synergien zwischen Automobil- und Raumfahrtsystemen, um den Kunden zukunftsweisende Dienste anzubieten. Künftig könnten Pkw beispielsweise Daten über Luftverschmutzung oder den Straßenzustand liefern und diese an das Netzwerk zurücksenden, um entsprechende Maßnahmen davon abzuleiten. Die V2X-Mission wird somit Innovationen in der Automobil- und Telekommunikationsbranche vorantreiben und auch die Vorreiterrolle für die deutsche Industrie sichern, so Ariane Wyen: „Das Projekt dient auch als Demonstration der deutschen Technologieführerschaft in den Bereichen Raumfahrt und Telekommunikation. Es wird Europas Position im weltweiten Wettlauf um die Einführung fortschrittlicher V2X- und 5G-Technologien stärken.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Laurent Jaffart, ESA-Direktor für Konnektivität und sichere Kommunikation sagt: &#8222;Die V2X-Mission ist ein Beispiel für das Bestreben der ESA, Weltraumtechnologie für terrestrische Innovationen zu nutzen. Durch die Integration von Satellitenkommunikation mit 5G-Netzen ebnen wir den Weg für eine nahtlose Konnektivität, die die Automobilindustrie verändern wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Programm Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity der ESA</strong><br>Die Programmlinie Space for 5G/6G &amp; Sustainable Connectivity, die Teil der Advanced Research in Telecommunications Systems (ARTES) ist, fördert 5G- und 6G-Technologien zur Unterstützung der digitalen Transformation Europas durch die Integration von Satelliten- und Bodennetzen. Diese Verschmelzung von terrestrischen (TN) und nicht-terrestrischen Netzen (NTN) wird die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und kommunizieren, im Hinblick auf intelligente Mobilität, globale Abdeckung, Sicherheit und Netzstabilität revolutionieren. Das Programm zielt darauf ab, die Standardisierung nahtloser globaler Konnektivität für verschiedene Branchen und Anwendungen zu fördern, darunter Telemedizin, Teleunterricht und autonome Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe. Der ECSAT 5G/6G Hub (UK), der gemeinsam mit CGI und der britischen Weltraumbehörde gegründet wurde, ist ein Zentrum für Innovation und Demonstration, das auf die wachsenden Anforderungen von Interessengruppen wie Betreibern, Technologie- und Dienstanbietern sowie Anwendungsentwicklern zugeschnitten ist. Das ESTEC Telecom 5G/6G Lab (Niederlande) verfügt über eine Vielzahl von Testeinrichtungen für TN/NTN und bietet einen Raum für die Zusammenarbeit mit Industriepartnern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg565651#msg565651" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-erhaelt-esa-auftrag-fuer-v2x-mission/" data-wpel-link="internal">OHB erhält ESA-Auftrag für V2X-Mission</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EURIALO – Sicherheit für den Luftverkehr aus dem All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eurialo-sicherheit-fuer-den-luftverkehr-aus-dem-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2023 06:19:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EURIALO]]></category>
		<category><![CDATA[ISL]]></category>
		<category><![CDATA[Kleinsatellit]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Luftfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spire Global]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=129283</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ziviles Weltraumsystem, das den Flugverkehr kontinuierlich, global und unabhängig überwachen kann &#8211; Vertrag für Entwicklung und Aufbau eines Testsystems an Spire Global Germany vergeben &#8211; Testsystem aus vier Kleinsatelliten sowie Bodensegment für die Datenverarbeitung und -verteilung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 25. Juli 2023. 25. Juli 2023 &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eurialo-sicherheit-fuer-den-luftverkehr-aus-dem-all/" data-wpel-link="internal">EURIALO – Sicherheit für den Luftverkehr aus dem All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ziviles Weltraumsystem, das den Flugverkehr kontinuierlich, global und unabhängig überwachen kann &#8211; Vertrag für Entwicklung und Aufbau eines Testsystems an Spire Global Germany vergeben &#8211; Testsystem aus vier Kleinsatelliten sowie Bodensegment für die Datenverarbeitung und -verteilung. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 25. Juli 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SicherheitfuerLuftverkehrESA.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das zivile Weltraumsystem EURIALO soll den Flugverkehr zukünftig rund um die Uhr global überwachen können und damit zu mehr Sicherheit im Luftraum beitragen. Dabei arbeitet es unabhängig von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS). (Bild: ESA)" data-rl_caption="" title="Das zivile Weltraumsystem EURIALO soll den Flugverkehr zukünftig rund um die Uhr global überwachen können und damit zu mehr Sicherheit im Luftraum beitragen. Dabei arbeitet es unabhängig von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS). (Bild: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SicherheitfuerLuftverkehrESA26.jpg" alt="Das zivile Weltraumsystem EURIALO soll den Flugverkehr zukünftig rund um die Uhr global überwachen können und damit zu mehr Sicherheit im Luftraum beitragen. Dabei arbeitet es unabhängig von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS). (Bild: ESA)" class="wp-image-129288"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Das zivile Weltraumsystem EURIALO soll den Flugverkehr zukünftig rund um die Uhr global überwachen können und damit zu mehr Sicherheit im Luftraum beitragen. Dabei arbeitet es unabhängig von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS). (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">25. Juli 2023 &#8211; Den internationalen Flugverkehr sicherer machen: Das ist das Ziel des zukünftigen Weltraumsystems EURIALO. Kleinsatelliten sollen dabei alle kommerziellen Flüge kontinuierlich und global orten können. Die europäische Weltraumorganisation ESA hat den Vertrag für ein erstes Testsystem an die Firma Spire Global Germany GmbH in München vergeben. „Mit EURIALO werden die technologischen Möglichkeiten, die uns die Raumfahrt bietet, in idealer Weise für die Luftfahrt genutzt “, sagt Fabienne Spreen, Projektleiterin EURIALO bei der Deutschen Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Eine Konstellation aus Kleinsatelliten soll dabei zukünftig die exakte Aufzeichnung von Flugzeugpositionen in Echtzeit ermöglichen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der Vertragsunterzeichnung beginnen nun die Arbeiten an einem ersten Testsystem. Dieses soll aus vier Kleinsatelliten bestehen, die im niedrigen Erdorbit (Low Earth Orbit, LEO) stationiert werden, sowie einem Bodensegment für die Datenverarbeitung und -verteilung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Kombination von zwei unabhängigen Systemen garantiert Sicherheit</strong><br>Um ein Flugzeug am Himmel zuverlässig orten zu können, werden die Positionsdaten von zwei voneinander unabhängigen Systemen aufgezeichnet. Erst durch die Kombination und den Abgleich dieser beiden Daten können Fehler ausgeschlossen werden. Zum einen erfolgt die Ortung durch ein Signal, das vom Flugzeug selbst ausgesendet wird. Es bestimmt seine eigene Position dabei vor allem mithilfe von globalen Navigationssatellitensystemen (GNSS).</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EURIALOSystemArtESA1k1.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die EURIALO-Satelliten sollen die Position von Flugzeugen anhand der von diesen ins Weltall abgestrahlten Radiosignalen orten können. Sobald mehrere Satelliten das gleiche Signal empfangen, wird aus den unterschiedlichen Laufzeiten der Schnittpunkt berechnet und so die Position des Flugzeugs zuverlässig und unabhängig ermittelt. Diese Informationen werden anschließend an die Bodeninfrastruktur weitergegeben und unterstützen die Flugüberwachung bei der Ortung und Kontrolle des Luftverkehrs. (Grafik: ESA)" data-rl_caption="" title="Die EURIALO-Satelliten sollen die Position von Flugzeugen anhand der von diesen ins Weltall abgestrahlten Radiosignalen orten können. Sobald mehrere Satelliten das gleiche Signal empfangen, wird aus den unterschiedlichen Laufzeiten der Schnittpunkt berechnet und so die Position des Flugzeugs zuverlässig und unabhängig ermittelt. Diese Informationen werden anschließend an die Bodeninfrastruktur weitergegeben und unterstützen die Flugüberwachung bei der Ortung und Kontrolle des Luftverkehrs. (Grafik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EURIALOSystemArtESA26.jpg" alt="Die EURIALO-Satelliten sollen die Position von Flugzeugen anhand der von diesen ins Weltall abgestrahlten Radiosignalen orten können. Sobald mehrere Satelliten das gleiche Signal empfangen, wird aus den unterschiedlichen Laufzeiten der Schnittpunkt berechnet und so die Position des Flugzeugs zuverlässig und unabhängig ermittelt. Diese Informationen werden anschließend an die Bodeninfrastruktur weitergegeben und unterstützen die Flugüberwachung bei der Ortung und Kontrolle des Luftverkehrs. (Grafik: ESA)" class="wp-image-129286"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Die EURIALO-Satelliten sollen die Position von Flugzeugen anhand der von diesen ins Weltall abgestrahlten Radiosignalen orten können. Sobald mehrere Satelliten das gleiche Signal empfangen, wird aus den unterschiedlichen Laufzeiten der Schnittpunkt berechnet und so die Position des Flugzeugs zuverlässig und unabhängig ermittelt. Diese Informationen werden anschließend an die Bodeninfrastruktur weitergegeben und unterstützen die Flugüberwachung bei der Ortung und Kontrolle des Luftverkehrs. (Grafik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die zweite Positionskontrolle erfolgt durch am Boden installierte Radarsysteme der Flugüberwachung. Diese Systeme haben den Nachteil, dass sie nur innerhalb eines begrenzten Radius arbeiten können und entlegene Regionen oder den Luftraum über Ozeanen nicht ausreichend abdecken können. Die Ortung und Kontrolle der Flugzeuge ist damit nur eingeschränkt möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kontinuierliche Flugortung aus dem Weltall in Echtzeit</strong><br>Langfristiges Ziel von EURIALO ist es, die Lücken in der erdgebundenen Ortung durch eine satellitengestützte Überwachung zu schließen. Eine Flotte von global arbeitenden Kleinsatelliten soll dabei Radiosignale nutzen, die Flugzeuge schon heute bei der Datenübertragung an die Bodenstationen automatisch und periodisch aussenden und die bis ins Weltall strahlen. Die Satelliten, die im niedrigen Erdorbit stationiert werden sollen, können diese Signale kontinuierlich mit ihren Antennensystemen empfangen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sobald mehrere Satelliten das gleiche Signal empfangen, wird aus den unterschiedlichen Laufzeiten der Schnittpunkt berechnet und so die Position des Flugzeugs zuverlässig ermittelt. Mithilfe dieses „Multilateration“ genannten Prinzips funktioniert die Ortung unabhängig von GNSS. Um die Daten anschließend in Echtzeit übertragen zu können, müssen die Satelliten untereinander oder über Relais-Stationen kommunizieren. Diese Intersatellitenlinks (ISL) genannten Verbindungen ermöglichen einen stetigen Kontakt von allen Satelliten der Konstellation mit den Bodenstationen. Das System funktioniert unabhängig von GNSS und soll durch die Ergänzung der terrestrische Radarüberwachung eine deutlich höhere Sicherheit im Flugverkehr sicherstellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt EURIALO wird im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA durchgeführt und von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR durch die deutschen Beiträge zum Programm gefördert. Mit der Durchführung und Planung wurde ein Konsortium unter Leitung der Firma Spire Global Germany GmbH beauftragt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg551802#msg551802" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eurialo-sicherheit-fuer-den-luftverkehr-aus-dem-all/" data-wpel-link="internal">EURIALO – Sicherheit für den Luftverkehr aus dem All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Minister unterstützen kühne Ambitionen der ESA für die Raumfahrt mit historischem Mittelanstieg um 17%</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/minister-unterstuetzen-kuehne-ambitionen-der-esa-fuer-die-raumfahrt-mit-historischem-mittelanstieg-um-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2022 21:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[ExoMars]]></category>
		<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aeolus-2]]></category>
		<category><![CDATA[Argonaut]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 6]]></category>
		<category><![CDATA[Ariel]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Boost!]]></category>
		<category><![CDATA[CM22]]></category>
		<category><![CDATA[Comet Interceptor]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Return Orbiter]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[EUCLID]]></category>
		<category><![CDATA[FutureEO]]></category>
		<category><![CDATA[Genesis]]></category>
		<category><![CDATA[Harmony]]></category>
		<category><![CDATA[Hera]]></category>
		<category><![CDATA[InCubed-2]]></category>
		<category><![CDATA[Josef Aschbacher]]></category>
		<category><![CDATA[KI]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Gateway]]></category>
		<category><![CDATA[Lunar Pathfinder]]></category>
		<category><![CDATA[MAGIC]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerratstagung]]></category>
		<category><![CDATA[Moonlight]]></category>
		<category><![CDATA[NewSpace]]></category>
		<category><![CDATA[PLATO]]></category>
		<category><![CDATA[Rosalind Franklin]]></category>
		<category><![CDATA[ScaleUp]]></category>
		<category><![CDATA[Space Rider]]></category>
		<category><![CDATA[Supercomputing]]></category>
		<category><![CDATA[Terrae Novae]]></category>
		<category><![CDATA[TRUTHS]]></category>
		<category><![CDATA[Vega C]]></category>
		<category><![CDATA[Vigil]]></category>
		<category><![CDATA[Voyage 2050]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118821</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach dem heutigen Beschluss, den Haushalt der ESA gegenüber der letzten Ministerratstagung 2019 um 17% zu erhöhen, stärkt Europa seine Eigenständigkeit, Führungsrolle und Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 23. November 2022. Auf der am 22. und 23. November in Paris abgehaltenen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben die Minister der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/minister-unterstuetzen-kuehne-ambitionen-der-esa-fuer-die-raumfahrt-mit-historischem-mittelanstieg-um-17/" data-wpel-link="internal">Minister unterstützen kühne Ambitionen der ESA für die Raumfahrt mit historischem Mittelanstieg um 17%</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Nach dem heutigen Beschluss, den Haushalt der ESA gegenüber der letzten Ministerratstagung 2019 um 17% zu erhöhen, stärkt Europa seine Eigenständigkeit, Führungsrolle und Nachhaltigkeit in der Raumfahrt. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 23. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CM22PortraitofMinistersESASCorvaja2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="CM22 - Portrait der Minister. (Foto: ESA - S. Corvaja)" data-rl_caption="" title="CM22 - Portrait der Minister. (Foto: ESA - S. Corvaja)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CM22PortraitofMinistersESASCorvaja60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">CM22 &#8211; Portrait der Minister. (Foto: ESA &#8211; S. Corvaja)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der am 22. und 23. November in Paris abgehaltenen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben die Minister der ESA-Mitgliedstaaten, der assoziierten Mitglieder und der kooperierenden Staaten gemeinsam die Stärkung der Ambitionen Europas in der Raumfahrt beschlossen, wodurch kontinuierliche gemeinschaftliche Anstrengungen im Dienste der europäischen Bürger gewährleistet werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister bestätigten, dass ein eigenständiger Zugang Europas zum Weltraum unerlässlich ist, um den Nutzen der Raumfahrt für das Leben auf der Erde – einschließlich der Überwachung und Eindämmung des Klimawandels, sicherer Kommunikation und Navigation unter europäischer Kontrolle und rascher und resilienter Krisenbewältigung – sicherzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem Engagement für die künftige Weltraumexploration hat sich Europa zudem verpflichtet, das wissenschaftliche Verständnis zu erweitern, sein Potenzial auszuschöpfen und seine Fähigkeiten über Generationen hinweg zu erhalten. Die ESA setzt sich für die Gewährleistung der Sicherheit grundlegender weltraumgestützter Dienste und eines verantwortungsvollen Managements der Erdumlaufbahn ein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher: „In wirtschaftlichen Krisenzeiten ist es wichtig, mit Bedacht in Branchen zu investieren, die Arbeitsplätze und Wohlstand in Europa schaffen. Mit diesen Investitionen bauen wir ein Europa auf, dessen Raumfahrtagenda seine politische und künftige wirtschaftliche Stärke widerspiegelt. Wir fördern die Raumfahrt in Europa und läuten eine neue, von Ambitionen, Entschlossenheit, Stärke und Stolz geprägte Ära ein. Klima und Nachhaltigkeit sind hierbei auch weiterhin die höchste Priorität der ESA, unsere Wissenschaft und Exploration werden die nächste Generation inspirieren, und wir werden einen Ort schaffen, an dem europäische Raumfahrtunternehmen gedeihen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Robert Habeck, Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, erklärte als Vorsitzender des ESA-Rates auf Ministerebene: „Auf der heutigen ESA-Ratstagung auf Ministerebene haben wir gemeinsam mit allen Ministern der ESA-Mitgliedstaaten eine weitere Etappe zur Stärkung der europäischen Weltrauminfrastruktur erreicht, auf die sich alle Bürger täglich stützen und die von Klimaüberwachungssatelliten über Navigation bis zu Telekommunikation reicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem haben wir eine Reihe wichtiger Vorhaben genehmigt, die unsere Umlaufbahnen schützen, junge Menschen inspirieren, kleinen und großen Unternehmen Erfolgschancen in Europa bieten und unseren Ruf als Hightech-Region, die für Talente attraktiv ist, weiter stärken. Durch gemeinsames Handeln können wir insbesondere in schwierigen Zeiten sicherstellen, dass Europa in Wissenschaft, Technologie und Nachhaltigkeit auch weiterhin führend bleibt.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klimapolitik bleibt hohe Priorität der ESA-Mitgliedstaaten</strong><br>Die Minister kamen überein, dem Erdbeobachtungsprogramm der ESA 2,7 Mrd. Euro zuzuweisen. Dies umfasst Mittel für das weltweit führende Geowissenschafts-, Forschungs- und Entwicklungsprogramm der ESA, FutureEO, in dessen Rahmen Innovationen genutzt und bahnbrechende Missionen entwickelt sowie innovative Wege für den Einsatz von Erdbeobachtungsdaten gefördert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei haben sie sich zu Folgendem verpflichtet: dem weiteren Ausbau der Kontinuität der Weltraumkomponente des <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/copernicus/" data-wpel-link="internal">Copernicus</a>-Programms auf der Grundlage neu ermittelten Bedarfs, der operationellen Mission „Aeolus-2&#8243; zur Messung der globalen Windgeschwindigkeiten und Verbesserung der Wettervorhersage, der verstärkten Überwachung neuer essenzieller Klimavariablen und der Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen, der Initiative „InCubed-2&#8243; zur Unterstützung der Kommerzialisierung in der Erdbeobachtungsindustrie, der Entwicklung eines digitalen Zwillings der Erde unter Nutzung von Hochleistungs- und Cloud-Computing oder künstlicher Intelligenz, der weiteren Entwicklung der Mission „TRUTHS&#8220;, mit der die gegenseitige Kalibrierung von Daten verschiedener Klimamissionen, die kritischen Modellen zugrunde liegen, sichergestellt wird, der Ausweitung der von Dritten finanzierten Erdbeobachtungsmissionen und der Sicherung grundlegender langfristiger Klimadaten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie gaben grünes Licht für zwei ehrgeizige Missionen: die nächste ESA-Erdforschungsmission „<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-waehlt-harmony-als-zehnte-earth-explorer-mission-aus/" data-wpel-link="internal">Harmony</a>&#8222;, die die Bereitstellung innovativer Daten zur Beantwortung kritischer Fragen im Zusammenhang mit Meeres-, Eis- und Landveränderungen verspricht, die sich unmittelbar auf die Risikoüberwachung, Wasser- und Energieressourcen, die Ernährungssicherheit und den Klimawandel auswirken, sowie die Gravitationsmission „MAGIC&#8220; zur Beobachtung des Wasservolumens in Ozeanen, Eisschichten und Gletschern für ein besseres Verständnis der Veränderungen des Meeresspiegels sowie die Verbesserung des Wassermanagements.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wissenschaft festigt weltweite Führungsrolle</strong><br>Mit einem Haushalt von 3,2 Mrd. Euro für das Wissenschaftliche Programm führt die ESA die Missionen ihres Programms „Kosmische Vision&#8220; durch und bereitet zugleich das neue Weltraumwissenschaftsprogramm „Voyage 2050&#8243; vor, das die Vision der ESA auf dem Gebiet der Wissenschaft im Zeitraum 2035–2050 definiert. Die Mitgliedstaaten bestätigten die weltweit führende Rolle des Wissenschaftlichen Programms, räumten jedoch ein, dass die schwierige Wirtschaftslage das Potenzial für umfangreiche Mittelerhöhungen untergräbt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=JUICE" data-wpel-link="internal">JUICE</a>&#8220; und „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Euclid" data-wpel-link="internal">Euclid</a>&#8220; sind zwei ehrgeizige Missionen, die Europas Führungsrolle und Zusammenarbeit verkörpern, im Jahr 2023 pünktlich zum Start bereit. „JUICE&#8220; wird Jupiter und seine ozeanhaltigen Eismonde erforschen und untersuchen, wo sonst im Sonnensystem Leben entstanden sein könnte. Mit „Euclid&#8220; wird ein Großteil des Universums kartiert, wobei Milliarden von Galaxien in über 10 Milliarden Jahren kosmischer Zeit beobachtet werden, um die Geheimnisse der rätselhaften Dunkelmaterie und dunklen Energie zu entschlüsseln, die zusammen 95 % des Universums ausmachen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den bereitgestellten Finanzmitteln wird die Entwicklung der weltweit führenden ESA-Missionen „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Plato" data-wpel-link="internal">Plato</a>&#8220; und „<a href="https://www.raumfahrer.net/startschuss-fuer-weltraumteleskop-ariel/" data-wpel-link="internal">Ariel</a>&#8220; zur Untersuchung extrasolarer Planeten fortgesetzt, die 2026 bzw. 2029 gestartet werden sollen. Im Rahmen von „Ariel&#8220; wird die neue schnelle ESA-Mission „<a href="https://www.raumfahrer.net/vertrag-fuer-comet-interceptor-studie/" data-wpel-link="internal">Comet Interceptor</a>&#8220; gestartet, die drei Raumfahrzeuge umfasst und als erste Mission überhaupt zu einem völlig unberührten Kometen – einem interstellaren Gegenstand, dessen Reise in das innere Sonnensystem gerade erst begonnen hat – aufbrechen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stärkung des Explorationsprogramms der ESA und Bestätigung des Rovers „<a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Rosalind+Franklin" data-wpel-link="internal">Rosalind Franklin</a>&#8222;</strong><br>Die Exploration des Weltraums bietet eine einzigartige Kombination aus bahnbrechender Wissenschaft, technologischer Innovation und Inspiration für die nächste Generation. Die Minister genehmigten 2,7 Mrd. Euro für die nächste Phase des neuen Weltraumexplorationsprogramms der ESA, „Terrae Novae&#8220;, das sich auf die drei Ziele niedrige Erdumlaufbahn, Mond und Mars konzentriert. „Terrae Novae&#8220; stellt den Beginn von Europas Reise in das Sonnensystem mit Robotern als Wegbereiter und Kundschafter dar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Minister beschlossen ferner, die europäische Beteiligung an der Internationalen Raumstation bis 2030 zu verlängern, wodurch ESA-Astronauten auch weiterhin die Möglichkeit haben, an Bord des europäischen Forschungslabors Columbus in der Erdumlaufbahn zu arbeiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das nächste Ziel ist der Mond, wobei mit Europas großem Logistiklandegerät „Argonaut&#8220; als wichtigstem neuen genehmigten Bestandteil in den 2030er Jahren regelmäßig wissenschaftliche Nutzlasten und Fracht zum Mond transportiert werden können. Die Minister kamen zudem überein, die Arbeiten am nächsten Los europäischer Versorgungsmodule einzuleiten. Mit diesen Bestandteilen wird Europas wesentliche Rolle beim Artemis-Programm gestärkt, wobei auch Flüge von drei ESA-Astronauten zum <a href="https://www.raumfahrer.net/?s=Lunar+Gateway" data-wpel-link="internal">Lunar Gateway</a> vorgesehen sind, und die Exploration der Mondoberfläche gefördert, wodurch die Möglichkeit für einen ESA-Astronauten eröffnet wird, einen Fuß auf die Mondoberfläche zu setzen. Die ESA wird die Arbeiten an ihren Bestandteilen für das Gateway fortsetzen und auch die Entwicklung internationaler Monddienste mit dem Satelliten „Lunar Pathfinder&#8220; weiter unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit Blick auf die Exploration des Mars und intensiver Unterstützung der Wissenschaftskreise wurde der Beschluss gefasst, ein europäisches Landegerät zu bauen, mit dem der Rover „Rosalind Franklin&#8220; auf die Marsoberfläche gebracht werden soll, um zu untersuchen, ob in den alten Seen des Roten Planeten Spuren von Leben zu finden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Zusammenarbeit der ESA mit der NASA bei der Rückführung von Mars-Bodenproben wurde die nächste Etappe des kühnen Plans zur ersten Rückführung von Bodenproben von einem anderen Planeten bestätigt. Nach dem jüngsten Abschluss der Entwurfsarbeiten wird die vollständige Entwicklung des riesigen <a href="https://www.raumfahrer.net/der-erste-schritt-des-earth-return-orbiters-zum-mars/" data-wpel-link="internal">Rückflugorbiters</a> und des komplexen Probentransferarms für das Landegerät zur Einholung von Bodenproben in Angriff genommen. Die ersten Mars-Bodenproben wurden vor kurzem vom Rover „Perseverance&#8220; aufgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stärkung von Konnektivität, Sicherheit und Nachhaltigkeit aus dem Weltraum</strong><br>Rund 1,9 Mrd. Euro wurden für die Verbesserung des Lebens auf der Erde durch eine ständig und überall verfügbare Konnektivität bereitgestellt. Der größte Teil wird für das ESA-Programm für fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen (ARTES) aufgewandt, mit dem Innovationen in der europäischen Raumfahrtindustrie gefördert werden sollen, um Unternehmen auf dem hart umkämpften Weltmarkt für Telekommunikationssatelliten und deren Anwendungen zum Erfolg zu verhelfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der erste Schritt für die Errichtung eines Systems für sichere Konnektivität unter Federführung der EU wurde mit der Finanzierung eines neuen ESA-Programms getan. Nach festen Beitragszusagen in Höhe von 35 Mio. Euro für die erste Phase kann die ESA vorbereitende Tätigkeiten einleiten, die in der Entwicklung und Validierung einer europäischen Satellitenkonstellation für sichere Konnektivität münden werden. Die zweite Phase mit einem Mittelvolumen von 685 Mio. Euro soll 2023 bestätigt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weitere finanzierte Pläne umfassen das ESA-Programm Moonlight, mit dem private europäische Raumfahrtunternehmen durch die Errichtung einer Satellitenkonstellation in der Mondumlaufbahn dazu ermutigt werden sollen, Mondtelekommunikations- und -navigationsdienste anzubieten, sowie ein neues Programm für weltraumgestützte zivile Sicherheit, das schnelle und resiliente weltraumgestützte Maßnahmen für ein Krisenmanagement in Echtzeit im Dienste der europäischen Bürger umfasst.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Künftige Navigationstechnologien erhalten grünes Licht</strong><br>Auf der Grundlage der von ihr bei der Entwicklung von Galileo und des Europäischen Geostationären Navigationsüberlagerungsdienstes für die Europäische Kommission gewonnenen Erfahrungen wird das Programm FutureNAV der ESA gestatten, künftigen Tendenzen und dem Bedarf der Satellitennavigation in den Bereichen Ortung, Navigation und Zeitgebung gerecht zu werden und Europa damit auch weiterhin eine Führungsrolle bei der Satellitennavigationstechnologie zu ermöglichen. Die nächsten Schritte umfassen eine orbitale Demonstration von Navigationssatelliten in niedriger Erdumlaufbahn sowie eine Einzelsatellitenmission mit der Bezeichnung „GENESIS&#8220; zur Erzielung einer bislang unerreichten Vermessung der Erde und verbesserter Ortungsleistungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Budget für die Navigation ist somit auf 351 Mio. Euro gestiegen. Darüber hinaus wird das ESA-Programm für Innovationen und Unterstützung im Bereich der Navigation weiterhin die Entwicklung innovativer Ortungs-, Navigations- und Zeitgebungstechnologien und die Kommerzialisierung in Europa, dem größten und weiter stetig wachsenden nachgelagerten Raumfahrtmarkt, fördern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Weltraumsicherheit für fortschrittliche Missionen und Technologien</strong><br>Mit einem Haushalt von 731 Mio. Euro wird das Programm für Weltraumsicherheit seine Anstrengungen zum Schutz der Erde vor Gefahren aus dem Weltraum weiter verstärken können – mit „<a href="https://www.raumfahrer.net/esa-vigil-der-treue-waechter-der-erde/" data-wpel-link="internal">Vigil</a>&#8220; zur Überwachung der Sonnenaktivität, der Sonde „<a href="https://www.raumfahrer.net/tag/hera/" data-wpel-link="internal">Hera</a>&#8220; zur detaillierten Untersuchung des Asteroiden Dimorphos nach einem Einschlag und der ersten Entfernung von Raumfahrtrückständen aus der Umlaufbahn, die für 2026 geplant ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm wird ferner einen wertvollen neuen Markt für die orbitale Wartung erschließen und Technologien zur Gewährleistung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft im Weltraum entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumtransport wird solider und ökologisch nachhaltiger</strong><br>Der ESA-Haushalt für den Raumtransport wurde auf 2,8 Mrd. Euro erhöht. Die ESA wird ihre Träger <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/ariane-6/" data-wpel-link="internal">Ariane-6</a> und <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/vega-c/" data-wpel-link="internal">Vega-C</a> weiter stärken, die Entwicklung des wiederverwendbaren „Space Rider&#8220; abschließen, der mehr als zwei Monate in der niedrigen Erdumlaufbahn verbringen kann, bevor er zur Überholung zur Erde zurückkehrt, und ein System zur Gewinnung von grünem Wasserstoff zur Treibstoffversorgung der Ariane-Träger in Europas Raumflughafen in Französisch-Guayana entwickeln, wobei das Ziel ist, bis 2030 die Kohlenstoffe aus der Wasserstoffproduktion zu verbannen. Sie wird weiterhin kritische Technologien als Grundlage europäischer Kapazitäten ausreifen, gleichzeitig den Anforderungen in Bezug auf ökologische Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz gerecht werden und Vorbereitungstätigkeiten für den Aufbau bemannter Raumtransportkapazitäten in die Wege leiten. Ferner wird die ESA ihr Programm „Boost!&#8220; ausbauen, das Raumfahrtunternehmen bei der kommerziellen Umsetzung ihrer Raumtransportvorhaben unterstützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neudimensionierung der europäischen Technologien und Förderung der Kommerzialisierung</strong><br>Der ESA-Haushalt für den Technologiebereich wurde auf 542 Mio. Euro aufgestockt. Die Minister haben die Inangriffnahme eines neuen ESA-Programms namens „ScaleUp&#8220; zur Unterstützung der Kommerzialisierung der Raumfahrt und der Entwicklung des NewSpace-Sektors in Europa beschlossen. Die ESA wird mit europäischen Raumfahrtunternehmen zusammenarbeiten, um mithilfe der Bestandteile „Entwicklung&#8220;, „Herstellung&#8220; und „Flug&#8220; ihres Allgemeinen Programms für Begleitende Technologie (GSTP) neue Technologien auf ein für die Raumfahrt und den offenen Markt geeignetes Niveau zu bringen. Die ESA wird ihre unabhängige und zuverlässige Kapazität für den Start aller Arten von Missionen weiter ausbauen, indem sie in neue, von der europäischen Industrie entwickelte Multimissionsinfrastrukturen und Bodensegmentkapazitäten der nächsten Generation investiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit ihrem Scale-Up-Programm wird die ESA außerdem darauf hinarbeiten, Europa durch die Bereitstellung von Gründerzentren, Geschäfts-Acceleratoren sowie Diensten für den Transfer von geistigem Eigentum und Technologien an neue Unternehmen zu einem Drehkreuz für die Kommerzialisierung der Raumfahrt zu machen und gleichzeitig sicherzustellen, dass Geschäftsideen auf neuen Märkten Fuß fassen und private und institutionelle Investitionen anziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die vollständige Liste der auf der ESA-Ratstagung auf Ministerebene 2022 gefassten Beschlüsse einschließlich der genauen Höhe ihrer Finanzierung durch jeden Mitgliedstaat ist den folgenden Vorlagen zu entnehmen: <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_1_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 1</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_2_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 2</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/Resolution_4_CM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entschließung Nr. 4</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/CM22_charts.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Übersichten</a>, <a href="https://esamultimedia.esa.int/docs/corporate/DGpresentationCM22.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Präsentation des Generaldirektors</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18680.msg540830#msg540830" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA Ministerratskonferenz 2022 Paris</a></li>



<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3426.msg540829#msg540829" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ESA</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/minister-unterstuetzen-kuehne-ambitionen-der-esa-fuer-die-raumfahrt-mit-historischem-mittelanstieg-um-17/" data-wpel-link="internal">Minister unterstützen kühne Ambitionen der ESA für die Raumfahrt mit historischem Mittelanstieg um 17%</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 17:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Bochum]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Dortmund]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Fernerkundung]]></category>
		<category><![CDATA[Geoinformationen]]></category>
		<category><![CDATA[Hitzewelle]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OHB Digital Connect]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtbegrünung]]></category>
		<category><![CDATA[Universität Trier]]></category>
		<category><![CDATA[Urban Green View]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=117804</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022. Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/" data-wpel-link="internal">Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">OHB koordiniert das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 27. Oktober 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm_Urban_Green_View_Team_Digital_OHB_26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Geballte Digital-Power für das von der ESA geförderte Projekt „Urban Green View“: Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, Expertin für KI und „Computer Vision“ mit ihren Kollegen von der OHB Digital Services GmbH, dem Softwareentwickler Dr. Brenner Silva (r.) und dem Leiter Softwareentwicklung und Innovation Dr.-Ing. Darko Ojdanic (l.). (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen, 27. Oktober 2022. Die OHB Digital Services GmbH, ein Tochterunternehmen des Raumfahrtkonzerns OHB SE, ist von der Europäischen Raumfahrtagentur (ESA) beauftragt worden, das Projekt „Urban Green View“ zu koordinieren. In einer Studie soll gemeinsam mit den Städten Essen, Bochum und Dortmund untersucht werden, wie mit Satellitendaten aus dem All die Stadtbegrünung überwacht, geplant und künftig noch gezielter im Kampf gegen den Klimawandel eingesetzt werden kann. Dafür bringen die Raumfahrtexperten ihre gebündelte Digitalkompetenz ein. Im „Urban Green View“-Konsortium sind als weitere Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier vertreten. Beide genannten OHB-Unternehmen gehören zum Segment „Digital“, neben „Space Systems“ und „Aerospace“ der dritte Geschäftsbereich des Raumfahrtkonzerns.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schon jetzt heizen sich unsere Städte aufgrund der fortschreitenden Erderwärmung immer weiter auf und Hitzewellen nehmen zu, bis zum Jahr 2040 werden sie sich im Vergleich zum ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts voraussichtlich sogar vervierfachen. Gegen Hitze in den Städten helfen Bäume, Büsche, Blumen und Wiesen. Sie produzieren Sauerstoff und kühlen Gebäude ebenso wie überhitzte Straßenfluchten ab. Jüngste Studien zeigen deutlich: Grün in der Stadt ist eine der besten Maßnahmen gegen Hitzestress. Wie aber lässt sich die Stadtbegrünung besser und gezielter überwachen und planen? Welchen Bedarf haben die Kommunen? Welche Daten brauchen Stadtplaner, Architekten, Umweltämter oder der Landschafts- und Gartenbau, um vorausschauend grüne Zonen zur Kaltluftproduktion anzulegen? Wie groß müssen die Grünflächen sein, um den Menschen genügend Abkühlung zu bieten? Und welche Pflanzen eigenen sich am besten für die grüne Lunge in der Stadt? „Das Projekt ist für uns eine ganz wunderbare Herausforderung. Vor allem ist es spannend, mit Erdbeobachtungsdaten einen innovativen Datenservice aufzubauen und Plattformen zu entwickeln, die unserer Gesellschaft helfen, den Auswirkungen des Klimawandels mit intelligenten Maßnahmen besser zu begegnen“, sagt Projektleiterin Dr.-Ing. Danijela Ristic-Durrant, bei OHB Digital Services die Expertin für KI und „Computer Vision“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch stehe nicht fest, welche Satellitendaten sich in welchem Umfang eignen. Die Machbarkeitsstudie ziele darauf ab, so Danijela Ristic-Durrant, Dienste auf der Grundlage von Satellitendaten wie Copernicus Sentinels, anderen nicht-kommerziellen Satellitenmissionen, z.B. Landsat, bestehenden Erdbeobachtungsprodukten, LiDAR, kommerziellen Satellitendaten sowie den Satellitenmissionen MTG oder EnMAP in den Vordergrund zu stellen. Auch die Kombination mit anderen Datenquellen, wie zum Beispiel lokale Sensoren, kämen in Betracht. „Das Projekt ist gerade erst gestartet. Der Austausch und der Dialog mit unseren Partnern und weiteren Stakeholdern ist aber schon jetzt sehr intensiv und inspirierend. Unsere Aufgabe wird es nun sein, mit unserer hohen Expertise aus der Raumfahrt gute und nachhaltige Lösungen für uns auf der Erde zu entwickeln“, so die Projektleiterin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Frank Knospe, Leiter des Essener Stadtamtes für Geoinformation, Vermessung und Kataster, freut sich über die Zusammenarbeit und den Austausch mit den Raumfahrtexperten, denn auch für seine Stadt wie für das gesamte Ruhrgebiet sind Satellitendaten von entscheidender Bedeutung bei der Planung. „So ermöglicht uns die hohe zeitliche Auflösung der Copernicus-Sensoren erstmalig, den ,Organismus‘ Siedlungs- und Landschaftsstruktur zu verstehen. Dadurch können wir die Herausforderungen im Kontext der Anpassung an die Folgen des Klimawandels auf lokaler und regionaler Ebene erfassen, im Trend beobachten und letztlich besser bewältigen“, so Knospe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben OHB Digital Services als Koordinator des Projekts wird das „Urban Green View“-Konsortium durch die beiden Partner OHB Digital Connect und die Universität Trier ergänzt. Darüber hinaus sind Stakeholder aus dem Ruhrgebiet, vertreten durch die Städte Essen, Bochum und Dortmund, sowie die Ämter für Raumordnung und Wasserwirtschaft als relevante Pilotanwender in die Studie eingebunden.<br>Das Projekt „Urban Green View“ wird von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA gefördert im ARTES 4.0 Generic Programme Line Business Applications &#8211; Space Solutions (BASS) Feasibility Study “Space for Urban Green”. Bei der ESA betreut Roberta Mugellesi Dow das Projekt „Urban Green View“.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=762.msg539647#msg539647" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Klimawandel</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/klimawandel-mit-satellitendaten-fuer-mehr-gruen-in-der-stadt/" data-wpel-link="internal">Klimawandel: Mit Satellitendaten für mehr Grün in der Stadt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SES, ESA, Europäische Kommission: Quantenkryptografie-System für europäische Cybersicherheit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ses-esa-europaeische-kommission-quantenkryptografie-system-fuer-europaeische-cybersicherheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2022 08:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Cybersecurity]]></category>
		<category><![CDATA[EAGLE-1]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Europäische Kommission]]></category>
		<category><![CDATA[Horizon Europe]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[QCI]]></category>
		<category><![CDATA[QKD]]></category>
		<category><![CDATA[Quantenkryptografie]]></category>
		<category><![CDATA[SES]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=115976</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES. Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022). September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-esa-europaeische-kommission-quantenkryptografie-system-fuer-europaeische-cybersicherheit/" data-wpel-link="internal">SES, ESA, Europäische Kommission: Quantenkryptografie-System für europäische Cybersicherheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein von SES geleitetes Konsortium wird Technologien für die sichere Übertragung kryptografischer Schlüssel im Orbit entwerfen, entwickeln und validieren sowie den Satelliten EAGLE-1 betreiben, um die Länder Europas sicher zu vernetzen. Eine Pressemitteilung von SES.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: SES (22. September 2022) via Business Wire (23. September 2022).</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA15.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-rl_caption="" title="EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Eagle1visualESA26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EAGLE-1-Infografik. (Grafik: SES/ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">September 22, 2022 04:40 AM Eastern Daylight Time &#8211; Luxemburg &#8211;(BUSINESS WIRE)&#8211; Ein Konsortium von 20 europäischen Unternehmen unter der Leitung von SES wird mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA und der Europäischen Kommission das Satellitensystem EAGLE-1 für die sichere Quantenschlüsselverteilung (QKD – Quantum Key Distribution) entwerfen, entwickeln, starten und betreiben und die Demonstration und In-Orbit-Validierung des künftigen paneuropäischen Cybersicherheitssystems durchführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die bahnbrechende Partnerschaft zwischen der ESA und dem von SES geleiteten Konsortium, welches von der Europäischen Kommission unterstützt wird, bringt Europa an die Spitze der Innovation in der Raumfahrt und der satellitengestützten QKD. Gemeinsam mit seinen europäischen Partnern wird SES mit der Entwicklung und dem Betrieb eines speziellen Satelliten in der niedrigen Erdumlaufbahn (LEO) sowie der Einrichtung eines hochmodernen QKD-Betriebszentrums in Luxemburg das erste eigenständige europäische End-to-End-System für weltraumgestützte QKD aufbauen. Das Projekt wird von der ESA im Rahmen des ARTES-Forschungsprogramms mit Beiträgen Deutschlands, Luxemburgs, Österreichs, Italiens, der Niederlande, der Schweiz, Belgiens und der Tschechischen Republik sowie von der Europäischen Kommission über das Programm Horizon Europe kofinanziert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem EAGLE-1-System stoßen die ESA und die Mitgliedstaaten der Europäischen Union die Demonstration und In-Orbit-Validierung von QKD-Technologien zwischen der niedrigen Erdumlaufbahn und der Erde an. Das Projekt EAGLE-1 wird wertvolle und nützliche Daten für die Entwicklung der nächsten Generation von Quantenkommunikationsinfrastrukturen (QCI) bereitstellen und damit beispielsweise zu den Plänen der EU beitragen, souveräne, autonome und grenzüberschreitende sichere Quantenkommunikationsnetze aufzubauen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Launch des EAGLE-1-Satelliten ist für 2024 geplant und wird dann mit Unterstützung der Europäischen Kommission eine dreijährige Mission in der Umlaufbahn absolvieren. Während dieser Betriebsphase bietet der Satellit Regierungen und Institutionen aus der EU sowie sicherheitsrelevanten Operationen einen ersten Zugang zu der QKD-Technologie über große Entfernungen und ebnet damit den Weg zum Aufbau einer europäischen Konstellation für die ultrasichere Datenübertragung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um das System für den Austausch hochsicherer kryptografischer Schlüssel von EAGLE-1 umzusetzen, wird das Konsortium die QKD-Nutzlast, die optische Bodenstation, skalierbare Netze für die Quantennutzung sowie das System zur Verwaltung der Schlüssel als Schnittstelle für die nationalen QCIs entwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher erklärte: „Die europäische Innovation in der Raumfahrt hat sowohl vom technologischen als auch vom wirtschaftlichen Standpunkt aus stark an Dynamik gewonnen. Sie ermöglicht uns, in wichtigen Zukunftsbereichen wie sichere Kommunikation, Netzwerke der nächsten Generation und Cybersicherheit tragfähige Weltraumprojekte zu entwickeln und durchzuführen. Unter der Leitung der ESA, teilweise finanziert von der Europäischen Kommission und umgesetzt von SES, gibt EAGLE-1 heute schon einen Vorgeschmack darauf, wie Europas sichere und skalierbare Quantenkommunikationsinfrastruktur von morgen aussehen wird.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Elodie Viau, Direktorin für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) bei der ESA, sagte: „In der heutigen, immer stärker vernetzten Welt ist es absolut entscheidend, die Vertraulichkeit von Informationen zu gewährleisten. Ein robustes System zur Verschlüsselung sowie Technologien zu ihrer sicheren Verteilung sind dafür unerlässlich. Wir sind stolz darauf, diese Partnerschaft zwischen der ESA und einem von SES geführten Konsortium zu schmieden, um EAGLE-1 als hochsicheres und autonomes System zur Quantenschlüsselverteilung zu entwickeln. Die ESA ermöglicht es der europäischen Raumfahrtindustrie, ihre Kräfte in groß angelegten Programmen zu bündeln und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die europäische Sicherheit und Souveränität in einer zukünftigen Welt des Quantencomputing ist entscheidend für den Erfolg Europas und der EU Mitgliedstaaten“, sagte Steve Collar, CEO von SES. „Wir sind stolz darauf, in Zusammenarbeit mit der ESA, der Europäischen Kommission und der Regierung Luxemburgs unser Knowhow in Systemen in verschiedenen Umlaufbahnen sowie unsere innovativen Plattformen und Lösungen in den Dienst der Quantenkommunikation und des EAGLE-1-Systems zu stellen. Dieser Satellit wird der Grundstein für die Entwicklung der zukünftigen, sicheren und eigenständigen Netzwerke Europas sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über die ESA</strong><br>Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist das Tor Europas zum Weltraum. Sie ist eine 1975 gegründete zwischenstaatliche Organisation, deren Aufgabe darin besteht, europäische Raumfahrtkapazitäten zu entwickeln und sicherzustellen, dass die Investitionen in die Raumfahrt den Bürgern in Europa und weltweit zugutekommen. Mehr über die ESA erfahren Sie unter <a href="https://www.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.esa.int</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Direktion für Telekommunikation und Integrierte Anwendungen (TIA) unterstützt die Innovation zur Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie auf dem Weltmarkt für Raumfahrt. Dazu gehört eine große Bandbreite von Tätigkeiten, von weltraumgestützten Technologien, Systemen und Produkten für die Entwicklung der Telekommunikation bis hin zur Anwendung weltraumgestützter Dienste auf der Erde. Weitere Informationen finden Sie unter <a href="https://connectivity.esa.int/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://connectivity.esa.int/</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über SES</strong><br>SES hat die Vision, durch die Verbreitung von Fernsehinhalten in höchster Qualität und die Bereitstellung nahtloser Konnektivität beeindruckende Erlebnisse rund um den Erdball zu ermöglichen. Als führender globaler Anbieter von Konnektivitätslösungen für Inhalte betreibt SES eine weltweit einzigartige Satellitenkonstellation in mehreren Umlaufbahnen, welche weltweite Abdeckung mit Leistungsstärke kombiniert – darunter das wirtschaftliche, mit geringer Latenz arbeitende O3b-System in der mittleren Erdumlaufbahn. Mithilfe des umfangreichen und intelligenten cloudfähigen Netzwerks kann SES an jedem Ort zu Lande, zu Wasser und in der Luft hochwertige Konnektivitätslösungen bereitstellen und ist Partner weltweit führender Telekommunikationsunternehmen, Mobilfunkbetreiber, staatlicher Regierungsbehörden, Konnektivitäts- und Cloud-Dienstleistern, Rundfunkanbietern, Betreibern von Videoplattformen und Inhalteanbietern. Das Videonetzwerk von SES versorgt mehr als 8.000 Kanäle und erreicht mit seiner beispiellosen Reichweite rund 366 Millionen Haushalte. Zudem stellt es Mediendienstleistungen für lineare und nichtlineare Inhalte bereit. Das Unternehmen ist an den Börsen von Paris und Luxemburg notiert (Ticker: SESG). Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="https://www.ses.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">www.ses.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3306.msg538087#msg538087" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Quantenkommunikation im Weltraum</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ses-esa-europaeische-kommission-quantenkryptografie-system-fuer-europaeische-cybersicherheit/" data-wpel-link="internal">SES, ESA, Europäische Kommission: Quantenkryptografie-System für europäische Cybersicherheit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB, LuxSpace und OQ Technology unterzeichnen MOU</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-luxspace-und-oq-technology-unterzeichnen-mou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2022 15:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Internet of Things]]></category>
		<category><![CDATA[IoT]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[OQ]]></category>
		<category><![CDATA[OQ Technology]]></category>
		<category><![CDATA[Tiger-2]]></category>
		<category><![CDATA[Triton-X]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=105247</guid>

					<description><![CDATA[<p>OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-luxspace-und-oq-technology-unterzeichnen-mou/" data-wpel-link="internal">OHB, LuxSpace und OQ Technology unterzeichnen MOU</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="ohb-und-seine-tochtergesellschaft-luxspace-haben-mit-dem-satellitenbetreiber-oq-technology-oq-eine-absichtserklarung-unterzeichnet-um-moglichkeiten-zur-zusammenarbeit-im-bereich-von-auf-dem-internet-of-things-iot-basierenden-dienstleistungen-auszuloten-eine-pressemitteilung-der-ohb-se-bremen">OHB und seine Tochtergesellschaft LuxSpace haben mit dem Satellitenbetreiber OQ Technology (OQ) eine Absichtserklärung unterzeichnet, um Möglichkeiten zur Zusammenarbeit im Bereich von auf dem Internet-of-Things (IoT) basierenden Dienstleistungen auszuloten. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb80.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/csm8e117de740ohb26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Omar Qaise (Gründer und CEO von OQ Technology), Edgar Milic (CEO von LuxSpace) und Egbert Jan van der Veen (Geschäftsführer von OHB Venture Capital). (Bilder: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Luxemburg, 18. Januar 2022. Durch die Zusammenarbeit zwischen OHB, LuxSpace und OQ soll für Kunden aus den verschiedensten Bereichen – darunter unter anderem Energiewirtschaft, Landwirtschaft, Verteidigung und grüne Wirtschaft – ein erweitertes Portfolio an IoT-Dienstleistungen entwickelt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Triton-X von LuxSpace als Trägerplattform</strong><br>Ein Teil der Absichtserklärung umfasst dabei die Nutzung der Triton-X-Satellitenplattform als Träger für die 5G-IoT-Nutzlast von OQ. Triton-X wird derzeit von LuxSpace im Rahmen des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications System) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt. Mit einer Startmasse von rund 200 Kilogramm, einer leistungsstarken On-Board-Verarbeitung und der Optimierung für Rideshare-Missionen ist die flexible Mikrosatellitenplattform gut geeignet, um die Nutzlast von OQ im niedrigen Erdorbit (LEO) zu platzieren. Nach Abschluss der Entwicklungsphase soll Triton-X bis Mitte 2023 bereit für die Integration erster Nutzlasten sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Datenverarbeitung in Echtzeit für abgelegene Gebiete</strong><br>Die 5G-IoT-Nutzlast von OQ eignet sich besonders für Anwendungen, die eine schnelle Datenverarbeitung in Echtzeit in abgelegenen und ländlichen Gebieten erfordern, insbesondere in Branchen wie der Öl- und Gasgewinnung, Logistik, Bergbau, KI, Drohnensteuerung, Fahrzeugtelematik und Verteidigung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verbindung von Endgeräten mit Satelliten mit Standard-Mobilfunkchips</strong><br>OQ ist das einzige Unternehmen weltweit, das standardisierte 3GPP-Mobilfunktechnologie für Narrowband-IoT (NB-IoT) nutzt und für die Verbindung von Endgeräten mit Satelliten auf Standard-Mobilfunkchips zurückgreift. Da diese Standardchips bereits für 5 US-Dollar zu haben sind, während spezielle Satellitenchips 150 US-Dollar und mehr kosten, kann OQ erhebliche Kosteneinsparungen bieten. Zudem müssen Nutzer keine neue Hardware entwickeln, sondern können auf bereits vorhandene NB-IoT-Geräte zurückgreifen, um in abgelegenen Gebieten Dienste von OQ Technology zu erhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„OQ Technology ist eines der vielversprechendsten Unternehmen im Bereich des satellitengestützten Internet-of-Things, mit dem wir gesprochen haben. Ich bin überzeugt, dass die Technologie von OQ großes Potenzial hat und freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem Team sowohl im Upstream- als auch im Downstream-Bereich“, sagt Egbert Jan van der Veen, Geschäftsführer von OHB Venture Capital.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Edgar Milic, CEO von LuxSpace, fügt hinzu: „Es sind erstaunliche Zeiten in der kommerziellen Raumfahrt. Die Einführung neuer Anwendungen aus dem Weltraum beschleunigt sich dank bahnbrechender Satellitentechnologien wie Triton-X und der Vision von Satellitenbetreibern wie OQ Technologies massiv.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Anerkennung durch OHB, eines der führenden deutschen Raumfahrt- und Technologieunternehmen, und seine Tochtergesellschaft LuxSpace zeigt die Stärke unserer Technologie und das Potenzial, das sie für den globalen IoT-Markt bietet“, freut sich Omar Qaise, Gründer und CEO von OQ Technology.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit &#8222;Tiger-2&#8220; startete OQ letztes Jahr seinen ersten kommerziellen Nanosatelliten und testete damit erfolgreich sein Dual-Mode-Satelliten-/Mobilfunk-IoT-Modem unter rauen Wüstenbedingungen. Für dieses Jahr strebt OQ an, seine Konstellation um weitere Satelliten zu erweitern. Durch seine wachsende Konstellation ist OQ dazu in der Lage, seinen 5G-IoT-Kunden im Rahmen einer einzigen Roaming-Vereinbarung kostengünstig eine globale Abdeckung anzubieten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über OQ Technology</strong><br><a href="https://www.oqtec.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">OQ Technology</a> ist der weltweit erste 5G-IoT-Satellitenbetreiber, der globale Mobilfunk-IoT- und Machine-to-Machine-Kommunikationslösungen über Satelliten anbietet. Das Unternehmen hat erfolgreich Narrowband-IoT-Konnektivität über Satelliten im niedrigen Erdorbit (LEO) implementiert und demonstriert und stellt eine globale Konstellation bereit, um 3GPP-kompatible Satelliten-IoT-Telekommunikationsdienste für Mobilfunkbetreiber und Kunden in Branchen wie Energie, Bergbau, Logistik, Schifffahrt, Landwirtschaft und Verteidigung anzubieten. Die patentierte Technologie des Unternehmens, die einfach in bestehende Mobilfunkchips eingebettet werden kann, ermöglicht Milliarden von Nutzern auf der ganzen Welt eine allgegenwärtige IoT-Konnektivität an jedem Ort und sowohl über terrestrische als auch über Satellitennetze.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über LuxSpace</strong><br>LuxSpace wurde 2004 als Tochterunternehmen der OHB SE gegründet und hat seinen Sitz im SES Business Center in Luxemburg. LuxSpace ist ein integrierter Anbieter von Mikrosatelliten- und Anwendungslösungen für den globalen institutionellen und kommerziellen Markt. Das Unternehmen kann auf eine Erfolgsbilanz von fünf erfolgreich in Betrieb genommenen Raumfahrtsystemen verweisen, darunter der im September 2020 gestartete Satellit Triton-2/ESAIL, und verfügt über 15 Jahre Erfahrung in der Entwicklung integrierter Datendienste mit besonderem Schwerpunkt auf dem Bereich der maritimen Erdbeobachtung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg526320#msg526320" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-luxspace-und-oq-technology-unterzeichnen-mou/" data-wpel-link="internal">OHB, LuxSpace und OQ Technology unterzeichnen MOU</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nanosatellit W-Cube: Testsignale im Q- und W-Band</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nanosatellit-w-cube-testsignale-im-q-und-w-band/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Sep 2021 20:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Cubesat]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Fraunhofer IAF]]></category>
		<category><![CDATA[Hochfrequenzelektronik]]></category>
		<category><![CDATA[LEO]]></category>
		<category><![CDATA[Nanosatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Q-Band]]></category>
		<category><![CDATA[W-Band]]></category>
		<category><![CDATA[W-Cube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=96204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hochfrequenzelektronik des Fraunhofer IAF umkreist die Erde. Satellit sendet erstmals Testsignale im Frequenzbereich des Q- und W-Bands. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF. Quelle: Fraunhofer IAF. 6. September 2021 &#8211; Im Juni 2021 begann der Nanosatellit »W-Cube« seine Reise an Bord einer Falcon 9 Rakete von Cape Canaveral zum polaren Orbit. Dort wurde [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nanosatellit-w-cube-testsignale-im-q-und-w-band/" data-wpel-link="internal">Nanosatellit W-Cube: Testsignale im Q- und W-Band</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Hochfrequenzelektronik des Fraunhofer IAF umkreist die Erde. Satellit sendet erstmals Testsignale im Frequenzbereich des Q- und W-Bands. Eine Pressemitteilung des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Festkörperphysik IAF.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Fraunhofer IAF.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubesatFraunhoferIAFwebFraunhoferIAF.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubesatFraunhoferIAFwebFraunhoferIAF26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Der Nanosatellit »W-Cube« sendet in 500 Kilometer Höhe Testsignale im Q- und W-Band (37,5 und 75 GHz), um neue Frequenzen für zukünftige Datenübertragungen zu erschließen. (Bild: Fraunhofer IAF)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">6. September 2021 &#8211; Im Juni 2021 begann der Nanosatellit »W-Cube« seine Reise an Bord einer Falcon 9 Rakete von Cape Canaveral zum polaren Orbit. Dort wurde er rund einen Monat später in seine Umlaufbahn in 500 Kilometer Höhe gebracht und sendet nun seit August erfolgreich Testsignale im Q- und W-Band zur Erde. Dabei sammelt er wichtige Daten für die Erschließung neuer Frequenzbereiche für zukünftige Satellitenkommunikationssysteme. Der Nanosatellit wurde im Rahmen des Verbundprojekts »ARTES« gebaut. Das Sendermodul des Satelliten sowie das Empfängermodul der korrespondierenden Bodenstation wurden vom Fraunhofer IAF entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kapazitätsbedarf zur Datenübertragung steigt zunehmend an. Weltweit wird an neuen Datenhighways für den digitalen Konsum geforscht, denn die gängigen Frequenzen sind schon heute knapp. Um in Zukunft neue, leistungsstarke Satelliten ans Internet anzubinden, arbeiten mehrere europäische Partner im Projekt »ARTES – Advanced Technology CubeSat-based W-band channel measurements« zusammen, um bislang ungenutzte Frequenzen im Q‑ und W‑Band (37,5 und 75 GHz) zu testen. Bei dem Projekt handelt es sich um die weltweit erste »Low Earth Orbit (LEO) Mission« in diesem Frequenzbereich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bevor der Satellit seine Reise antreten konnte, musste in der ersten Hälfte des Projekts die Hardware entwickelt und aufgebaut werden. Dabei sind die Sendermodule und extrem rauscharmen Empfängermodule Kernkomponenten, die vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF entwickelt wurden. Mit dem Start des Nanosatelliten beginnt nun eine zweijährige Messkampagne, bei der Testsignale routinemäßig am Boden empfangen und verarbeitet werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubesatReactorSpacewebReactorSpace.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/CubesatReactorSpacewebReactorSpace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Letzte Vorbereitungen am Nanosatellit »W-Cube« kurz bevor er an Bord einer Falcon 9 Rakete in den polaren Orbit gestartet ist. (Bild: Reactor Space)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Testsignale aus der erdnahen Umlaufbahn</strong><br>Um in Zukunft neue Frequenzbänder für die Satellitenkommunikation nutzen zu können, bedarf es Messkampagnen, welche die spezifischen atmosphärischen Kanalausbreitungen charakterisieren. »Nicht jeder Frequenzbereich eignet sich für alle Übertragungen. Deswegen ist es wichtig, dass wir uns die Auswirkungen des Wetters auf die Frequenzen genau anschauen«, erläutert der Projektkoordinator Dipl.-Ing. Michael Schmidt von JOANNEUM RESEARCH.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf seiner Testmission umkreist der Nanosatellit »W-Cube« die Erde im erdnahen Orbit (LEO). Damit unterscheidet er sich zwar von zukünftigen operationellen Satelliten, die das W-Band in einer geostationären Umlaufbahn (GEO) nutzen werden, jedoch erlaubt die Nähe zur Erde bei der Messung entscheidende Zeitvorteile und der Einfluss durch Wetterlagen ändert sich kaum. Basierend auf den Messdaten wird ein statistisches Modell, das die Planung und Dimensionierung zukünftiger Satellitenstrecken in diesem Frequenzbereich ermöglichen soll, entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hochfrequenzelektronik ermöglicht klare Signale aus dem Orbit</strong><br>Für präzise und aufschlussreiche Messungen der Kanalausbreitung zwischen Orbit und Erde wird hochempfindliche und extrem rauscharme Elektronik benötigt. Das Fraunhofer IAF besitzt umfangreiche Expertise in diesem Forschungsbereich und hat im Zuge des Projekts sowohl für den Satelliten selbst als auch für die Bodenstation Hochfrequenz-Frontends entwickelt. Die HF-Komponenten bestehen aus Frequenzvervielfachern sowie Treiber- und Leistungsverstärker für die beiden Frequenzbänder Q- und W-Band.</p>



<p class="wp-block-paragraph">»Neben der Empfindlichkeit des Empfängers bestand eine der größten Herausforderungen in Bezug auf die HF-Hardware darin, ein Sendemodul mit ausreichender Ausgangsleistung bis zum W-Band zu entwickeln, um ein optimales Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) auch unter nicht idealen atmosphärischen Bedingungen zu gewährleisten«, erklärt Dr.-Ing. Markus Rösch, Projektleiter seitens des Fraunhofer IAF. Dem Team um Rösch ist es gelungen, durch den Einsatz der institutseigenen Technologie Sendermodule mit der nötigen Leistung zu entwerfen. Diese wurden in Split-Block-Gehäusen aufgebaut, ebenso wie die Frequenzvervielfacher.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das Verbundprojekt ARTES</strong><br>Die Entwicklung des »W-Cube« fand im Zuge des Verbundprojekts »ARTES – Advanced Technology CubeSat-based W-band channel measurements« statt. Das Projektkonsortium besteht aus: JOANNEUM RESEARCH, die das Projekt leiten, Fraunhofer IAF, LC Technologies (LCT), Millimetre Wave Laboratory of Finland (MilliLab), Reactor Space Lab Oy (RSL), der Universität Stuttgart und der Katholieke Universiteit Leuven. In den ersten zwei erfolgreich abgeschlossenen Projektphasen wurden der Nanosatellit und eine korrespondierende Bodenstation entwickelt und aufgebaut, die nun in der dritten Projektphase Daten für die Erschließung des Q- und W-Bands aus einer erdnahen Umlaufbahn (LEO-Orbit) sammeln. Das Fraunhofer IAF hat die Hochfrequenz-Frontends für den Satelliten und die Bodenstation entwickelt, einschließlich Medium Power Amplifiers (MPAs), Low Noise Amplifiers (LNAs), Frequenzvervielfacher und Mischer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Projekt wird von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) gefördert und von den beteiligten Ländern Österreich, Finnland, Portugal und Deutschland finanziert. Auf deutscher Seite wird das Projekt durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt.</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nanosatellit-w-cube-testsignale-im-q-und-w-band/" data-wpel-link="internal">Nanosatellit W-Cube: Testsignale im Q- und W-Band</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Start-up ge­winnt Aus­schrei­bung für in­no­va­ti­ven Test­sa­tel­li­ten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/start-up-gewinnt-ausschreibung-fuer-innovativen-testsatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 19:29:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[5G]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Space Startup]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=82732</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sich im Rahmen der europäischen Weltraumorganisation ESA für die Förderung von Start-ups ein. Ein deutsches Raumfahrt-Start-up hat am 5. Juli 2021 den Zuschlag zum Bau und Betrieb eines innovativen Testsatelliten für Breitbandinternet im sehr niedrigen Erdorbit erhalten. Der Testsatellit &#8222;LoLaSat&#8220; (Low Latency communication [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-up-gewinnt-ausschreibung-fuer-innovativen-testsatelliten/" data-wpel-link="internal">Start-up ge­winnt Aus­schrei­bung für in­no­va­ti­ven Test­sa­tel­li­ten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Deutsche Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) setzt sich im Rahmen der europäischen Weltraumorganisation ESA für die Förderung von Start-ups ein. Ein deutsches Raumfahrt-Start-up hat am 5. Juli 2021 den Zuschlag zum Bau und Betrieb eines innovativen Testsatelliten für Breitbandinternet im sehr niedrigen Erdorbit erhalten. Der Testsatellit &#8222;LoLaSat&#8220; (Low Latency communication Satellite) soll unter anderem die Laufzeiten der Signale stark verkürzen und den Weg für Internet via Satellit auch für Virtual Reality beziehungsweise Augmented Reality und bestimmte Anwendungen beim autonomen Fahren ebnen. Eine Pressemitteilung des DLR.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleololasatS4GmbH.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleololasatS4GmbH26.jpg" alt=""/></a><figcaption>LoLaSat – ein kleiner Niedrigflieger.<br>(Bild: S4 GmbH)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Start-up gewinnt Ausschreibung für innovativen Testsatelliten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Junge, innovative Unternehmen spielen eine immer größere Rolle in der Raumfahrt &#8211; auch in Deutschland. &#8222;Start-ups bereichern die Raumfahrt. Sie bringen frischen Wind in die Branche und treiben Technologieentwicklungen voran. Wir fördern diese Entwicklung und setzen uns stark für junge Unternehmen in der deutschen Raumfahrtlandschaft ein. Deshalb freuen wir uns sehr, dass ein Konsortium um das Würzburger Start-up S4 GmbH (Smart Small Satellite Systems) im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA den innovativen Testsatelliten LoLaSat entwickeln, bauen und in einem sehr niedrigen Erdorbit betreiben wird. Mit diesem Satelliten forscht das junge Unternehmen an schnellem Internet aus dem All mit sehr kurzen Signallaufzeiten und leistet damit Pionierarbeit in knapp 300 Kilometern über der Erde&#8220;, betont Dr. Walther Pelzer, Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, die im Auftrag der Bundesregierung das deutsche ESA-Budget steuert. So finanziert sie auch mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Ausschreibung des VLEO-Projekts (Very Low Earth Orbit) aus dem sogenannten ARTES-Programm der ESA. Läuft alles nach Plan, dann soll der Testsatellit Ende 2023 in den Weltraum starten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Schnelles Internet ohne lange Laufzeiten</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserer modernen Welt sollte eine gute Internetversorgung eigentlich selbstverständlich sein. Ebenso werden große Ansprüche an eine hohe Verfügbarkeit mobiler Datenversorgung gestellt. In Deutschland gibt es nach wie vor zahlreiche Haushalte, die nicht oder nur unzureichend an das Internet angebunden sind. Ebenso gibt es große Engpässe der mobilen Anbindung abseits der dicht bevölkerten Regionen sowie im Flug- und Schifffahrtsbereich. &#8222;In Gebieten, in denen der terrestrische Netzausbau nicht möglich, beziehungsweise wirtschaftlich nicht sinnvoll ist, ergänzen schon heute verfügbare Satellitennetze unsere Kommunikationsinfrastruktur. So gibt es mehr und mehr Fluglinien, die ihre Flugzeuge über Funkverbindungen per Satellit ans Internet anschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleiches gilt für den Schiffsverkehr. Auch gibt es bereits viele Initiativen, die satellitenbasiertes Internet of Things (IoT) anbieten sowie erste Satellitenmegakonstellationen für Breitbanddienste&#8220;, betont Dr. Pelzer. Neben dem wachsenden Bedarf nach mehr Datenübertragungskapazitäten sind für einige Anwendungen geringe Latenzen &#8211; also kurze Signallaufzeiten &#8211; extrem wichtig. Beispiele hierfür sind Virtual Reality beziehungsweise Augmented Reality und bestimmte Anwendungen beim autonomen Fahren. Allerdings stoßen hierbei viele Satellitenverbindungen an ihre Grenzen: Durch den großen Abstand der Satelliten zur Erdoberfläche haben die Signale eine verhältnismäßig lange Laufzeit, die aber durch die Wahl niedrigerer Orbits verkürzt werden kann.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleoorbitDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vleoorbitDLRCCBYNCND302.jpg" alt=""/></a><figcaption>Satelliten und ihre Umlaufbahnen.<br>(Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuer Orbit, neue Perspektiven</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Traditionell befinden sich Kommunikationssatelliten wie die Fernsehsatelliten im geostationären Orbit, etwa 36.000 Kilometer über der Erdoberfläche. Es bestehen bereits Konstellationen im mittleren Erdorbit, etwa 8.000 Kilometer über der Erdoberfläche. Weitere befinden sich im niedrigen Erdorbit in etwa 500 bis 1.200 Kilometern Höhe im Aufbau. Im VLEO-Projekt soll nun ein Satellit auf einer noch niedrigeren Flugbahn im sogenannten sehr niedrigen Erdorbit in einer Höhe von etwa 200 bis 300 Kilometern ausgesetzt werden. Neben der kürzeren Signallaufzeit bringt VLEO einige andere Eigenschaften mit sich &#8211; manche davon positiv, manche negativ.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wird der Start des Satelliten einfacher. Durch die geringe Entfernung zur Erde wird für die Kommunikation weniger Energie benötigt, wodurch Kommunikationstechnologien, die bereits auf der Erde zum Beispiel für 5G-Anwendungen eingesetzt werden, kostengünstiger werden. Allerdings überfliegen Satelliten im VLEO Orte auf der Erde deutlich schneller als Satelliten auf höheren Umlaufbahnen. Das führt zu Signalverschiebungen, die die Kommunikation anspruchsvoller werden lassen. Außerdem herrscht in niedrigen Umlaufbahnen verhältnismäßig viel Restatmosphäre.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dies ist Fluch und Segen zugleich: Zum einen kann atomarer Sauerstoff in diesen Schichten die Geräte des Satelliten angreifen. Die Restatmosphäre bremst zudem den Satelliten kontinuierlich ab, was er regelmäßig mit seinen Triebwerken kompensieren muss, um seine Höhe zu halten. Auf der anderen Seite &#8222;entsorgt&#8220; die starke Bremskraft der Restreibung den Satelliten automatisch, wenn er sein Betriebsende erreicht hat. So wird der nicht mehr genutzte Satellit innerhalb weniger Wochen in der Atmosphäre verglühen. Der sehr niedrige Erdorbit ist somit selbstreinigend &#8211; eine sehr positive Eigenschaft, die zur nachhaltigen Raumfahrt beiträgt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam zum Ziel</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Konsortium um S4 GmbH hat nun die Aufgabe, den Einfluss des VLEO auf die Satellitenkommunikation näher zu untersuchen. Hierzu wird es einen kleinen Satelliten bauen, starten und mehrere Monate im VLEO betreiben, um verschiedene Experimente durchzuführen. Das Start-up übernimmt die Leitung des Konsortiums, legt das System aus, baut es und wird den Raketenstart beschaffen. Der weltweit agierende Anbieter für Kommunikationsnutzlasten TESAT Spacecom aus Backnang bei Stuttgart wird die innovative Kommunikationstechnologie des Satelliten entwerfen und bauen. Das Zentrum für Telematik aus Würzburg &#8211; ein Schwesterunternehmen von S4 GmbH &#8211; ist für die benötigten Bodentechnologien und den Betrieb des Satelliten zuständig.</p>



<h4><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></h4>



<ul>
<li><strong><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg515464#msg515464" rel="noreferrer noopener" aria-label="(öffnet in neuem Tab)" target="_blank" data-wpel-link="internal">DLR</a></strong></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/start-up-gewinnt-ausschreibung-fuer-innovativen-testsatelliten/" data-wpel-link="internal">Start-up ge­winnt Aus­schrei­bung für in­no­va­ti­ven Test­sa­tel­li­ten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>EUTELSAT QUANTUM zum Startplatz transportiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/eutelsat-quantum-zum-startplatz-transportiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 17:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Airbus]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Eutelsat QUANTUM]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[SSTL]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=83531</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Airbus gebauter EUTELSAT QUANTUM-Satellit zum Startplatz transportiert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space. Quelle: Airbus Defence and Space. Toulouse, 30. Juni 2021 &#8211; Der von Airbus gebaute EUTELSAT QUANTUM-Satellit wurde vom Airbus Defence and Space Standort in Toulouse nach Kourou in Französisch-Guayana transportiert, wo er Ende Juli an Bord einer Ariane 5 starten [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eutelsat-quantum-zum-startplatz-transportiert/" data-wpel-link="internal">EUTELSAT QUANTUM zum Startplatz transportiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Von Airbus gebauter EUTELSAT QUANTUM-Satellit zum Startplatz transportiert. Eine Pressemitteilung von Airbus Defence and Space.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Airbus Defence and Space.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EUTELSATQUANTUMAirbuscleanroomAirbus2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EUTELSATQUANTUMAirbuscleanroomAirbus26.jpg" alt=""/></a><figcaption>EUTELSAT QUANTUM im Reinraum beim Hersteller. (Bild: Airbus)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Toulouse, 30. Juni 2021 &#8211; Der von Airbus gebaute EUTELSAT QUANTUM-Satellit wurde vom Airbus Defence and Space Standort in Toulouse nach Kourou in Französisch-Guayana transportiert, wo er Ende Juli an Bord einer Ariane 5 starten wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der EUTELSAT QUANTUM-Satellit ist ein revolutionärer Schritt vorwärts für kommerzielle Satelliten und bietet ein sehr hohes Maß an Individualisierung und Flexibilität. Er wird Dienste mit einer noch nie dagewesenen Rekonfigurierbarkeit in Bezug auf Abdeckung, Frequenz und Leistung im Orbit bereitstellen, was eine komplette Überarbeitung der Mission auf jeder Orbitalposition ermöglicht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit seinem softwarebasierten Design wird EUTELSAT QUANTUM der erste Satellit sein, der sich immer wieder an die Anforderungen des Unternehmens anpassen kann. Er wird auf 48° Ost positioniert sein und eine umfassende Abdeckung der MENA-Region (Nahost und Nordafrika) und darüber hinaus bieten, so dass er während seiner Lebensdauer im Orbit jederzeit jedes vom Kunden gewünschte Gebiet abdecken kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">François Gaullier, Leiter von Telecom Systems bei Airbus, sagte: &#8222;Die Technologie, die wir für EUTELSAT QUANTUM entwickelt und gebaut haben, ist wirklich bahnbrechend &#8211; sie ebnet den Weg zu vollständig rekonfigurierbaren Geo-Telekommunikationssatelliten. Unsere Erfahrung bei der Entwicklung dieser revolutionären Technologie zeigt den Wert von Partnerschaften &#8211; wir haben das Beste von Eutelsat, ESA und Airbus zusammengebracht, um einen neuen Standard für flexible Konnektivität zu erreichen.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">EUTELSAT QUANTUM wurde im Rahmen eines Partnerschaftsprojekts der ESA mit Airbus und Eutelsat entwickelt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EUTELSATQUANTUMloadedincontainerESAManuelPedoussaut2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EUTELSATQUANTUMloadedincontainerESAManuelPedoussaut26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Kommunikationssatellit EUTELSAT QUANTUM wird in Transportcontainer verladen. (Bild: ESA / Manuel Pedoussaut)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zwei Merkmale dieser Partnerschaft, die die Industrie im Rahmen groß angelegter Programme zusammenbringt, um Sprünge auf dem neuesten Stand der Technik zu erzielen, waren die Entwicklung der einzigartigen Nutzlast, die von Airbus in Großbritannien im Rahmen des ESA-Programms Advanced Research in TElecommunications Systems (ARTES) entworfen und gebaut und von der britischen Raumfahrtbehörde unterstützt wurde, sowie die sehr innovative, aktive Mehrstrahl-Antennennutzlast ELSA+ (ELectronically Steerable Antenna+), die von Airbus in Spanien entwickelt wurde. Damit positioniert sich Airbus Spanien als eines der führenden Unternehmen in Europa für aktive Antennen und trägt zur nächsten Antennengeneration für zukünftige Programme bei.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese bahnbrechende Nutzlast befindet sich auf der neuen Geo-Satellitenplattform von Surrey Satellite Technology Ltd (UK).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wird „Kommunikation in Bewegung“ mit dynamischer Strahlformung und Schiffsverfolgung ermöglichen, optimiert in Bezug auf Leistung und Durchsatz, wie es für den maritimen, aeronautischen und landgestützten Transport erforderlich ist. Der Satellit ermöglicht auch die maßgeschneiderte Entwicklung von Weitverkehrs-Datennetzen und die dynamische Verkehrssteuerung, um auf Nachfrage zu reagieren, wo und wann sie benötigt wird. Darüber hinaus wird er den staatlichen Nutzern eine schnelle Reaktion zum Schutz der Öffentlichkeit und zum Wiederaufbau nach einem Katastrophenfall sowie eine sichere Kontrolle mit Hilfe der neuesten Verschlüsselungstechnologie ermöglichen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Satellit wiegt beim Start 3,5 Tonnen, seine Lebensdauer ist auf 15 Jahre ausgelegt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18820.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal"><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=18820.msg511872#msg511872" target="_blank" rel="noopener">Star One D2 &amp; Eutelsat Quantum auf Ariane-5 ECA (VA254)</a></a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><br></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/eutelsat-quantum-zum-startplatz-transportiert/" data-wpel-link="internal">EUTELSAT QUANTUM zum Startplatz transportiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 12:20:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[ESAIL]]></category>
		<category><![CDATA[LuxSpace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB SE]]></category>
		<category><![CDATA[SAT-AIS]]></category>
		<category><![CDATA[SSMS]]></category>
		<category><![CDATA[STT]]></category>
		<category><![CDATA[Vega]]></category>
		<category><![CDATA[ZARM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=45756</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/" data-wpel-link="internal">ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Mikrosatellit ESAIL ist am 3. September 2020 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. ESAIL ist der erste Satellit aus dem SAT-AIS-Programm der ESA, mit dem der Schiffsverkehr weltweit beobachtet werden kann. Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten für die neue &#8222;Triton&#8220;-Plattform geliefert. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-rl_caption="" title="VEGA startet in Kourou zum Flug VV16. (Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/VV16lau126.jpg" alt=""/></a><figcaption>Start der Ve­ga-Trä­ger­ra­ke­te vom eu­ro­päi­schen Welt­raum­bahn­hof in Kou­rou.<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem kommerziellen Mikrosatelliten ESAIL ist am 3. September um 3:51 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit eine neu entwickelte Satellitenplattform an Bord einer Vega-Trägerrakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou ins Weltall gestartet. Die Entwicklung des ersten Satelliten des SAT-AIS-Programms der Europäischen Weltraumorganisation ESA wurde vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Die Aufgabe von ESAIL wird es sein, Schiffe zu orten und den weltweiten Schiffsverkehr zu beobachten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kernkomponenten für die neue Plattform kommen aus Deutschland</strong><br>In einer Höhe von rund 515 Kilometern wird ESAIL die Erde rund fünf Jahre lang umrunden. Der würfelförmige Satellit gehört mit einer Kantenlänge von nur 60 Zentimetern und einem Gewicht von rund 110 Kilogramm zu den Mikrosatelliten. Der internationale Markt für diese kleinen Satelliten wächst, denn sie können für die unterschiedlichsten Aufgaben im niedrigen Erdorbit eingesetzt werden. So gehören die Erdbeobachtung, Datenrelaisdienste im Internet der Dinge und Technologietests zu ihrem Aufgabenspektrum.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace2k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-rl_caption="" title="ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou. (Bild: LuxSpace S.à.r.l.)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailvortransportluxspaace26.jpg" alt=""/></a><figcaption>ESAIL vor dem Trans­port nach Kou­rou.<br>(Bild: LuxSpace S.à.r.l.)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">&#8222;Das Besondere an ESAIL ist die neue, flexible Satellitenplattform namens Triton&#8220;, erklärt Dr. Marc Hofmann, zuständig für ESAIL im DLR Raumfahrtmanagement. &#8222;Kleine und mittelständische Unternehmen aus Deutschland haben Kernkomponenten hierfür entwickelt&#8220;. Satelliten wurden in der Vergangenheit für jeden Einsatz maßgeschneidert, was einen hohen finanziellen und zeitlichen Aufwand erforderte. Um Zeit und Kosten bei der Herstellung zu sparen, werden daher immer häufiger flexiblen Plattformen entwickelt und eingesetzt. &#8222;Diese Plattformen kann man nun mit geringen Anpassungen quasi von der Stange kaufen&#8220;, so Dr. Hofmann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eine genaue Positionsbestimmung erhöht die Sicherheit im Schiffsverkehr</strong><br>ESAIL beobachtet vom Weltraum aus Schiffe, die zuvor mit dem Ortungssystem AIS (Automatic Identification System) ausgerüstet wurden. Mit Hilfe dieses satelliten-gestützten Systems (SAT-AIS) können Schiffe weltweit identifiziert und ihre genaue Position bestimmt werden. AIS-Daten sind wichtig, um Kollisionen zwischen Schiffen zu vermeiden, Fahrtrouten zu überwachen, und Umweltkriminalität zu bekämpfen. ESAIL wird die Satellitenflotte des kanadischen Unternehmens exactEarth ergänzen, das Ortungs- und Informationsdienste für den maritimen Sektor anbietet.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-rl_caption="" title="Bild vergrößernKünst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit. (Bild: ESA/P.Carril)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/09/esailartESAPCarril26.jpg" alt=""/></a><figcaption><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/spacer.gif" width="4" height="4"><br><a rel="noreferrer noopener" href="https://images.raumfahrer.net/news/esailartESAPCarril.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://images.raumfahrer.net/nav/lupe.jpg" alt="Bild vergrößern" width="20" height="20"></a>Künst­le­ri­sche Dar­stel­lung des ESAIL Sa­tel­li­ten im Or­bit.<br>(Bild: ESA/P.Carril)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mittelständische Unternehmen in Deutschland leisten wichtigen Beitrag zu ESAIL</strong><br>ESAIL wurde im Rahmen des SAT-AIS-Programms als Teil des ARTES-Programms (Advanced Research in Telecommunications Systems) der ESA entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gebaut wurde ESAIL von der in Luxemburg ansässigen Firma LuxSpace, einem Tochterunternehmen des Bremer Raumfahrtkonzerns OHB SE. Kernkomponenten der Triton-Plattform wurden von deutschen KMUs (kleinen und mittelständischen Unternehmen) entwickelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Datenübertragungssystem der Satellitennutzlast stammt von der STT-SystemTechnik GmbH in München. Teile des Lageregelungssystems wurden von der Berliner Astro- und Feinwerktechnik Adlershof GmbH, sowie von der ZARM Technik AG aus Bremen gefertigt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der deutsche Programmbeitrag in SAT-AIS kommt somit zu hundert Prozent mittelständischen Unternehmen zugute. Das DLR Raumfahrtmanagement fördert durch seine Beiträge zu den ESA-Programmen die Entwicklung neuer, flexibler Satellitenplattformen für den Einsatz im erdnahen Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=17581.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">SSMS POC Mission auf Vega (VV16)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esail-startet-mit-neuer-satellitenplattform-ins-all/" data-wpel-link="internal">ESAIL startet mit neuer Satellitenplattform ins All</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2016 14:12:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat]]></category>
		<category><![CDATA[Hispasat 36W-1]]></category>
		<category><![CDATA[IABG]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[SmallGEO]]></category>
		<category><![CDATA[TESAT]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=8884</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG. Quelle: OHB System AG. Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/" data-wpel-link="internal">OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Telekommunikationssatellit H36W-1 des Bremer Satellitenbauers OHB ist am Europas Raketenstartplatz Kourou in Französisch Guyana angekommen. Die vorausgegangene, umfangreiche Testkampagne hat das Design des Satelliten, der zur SmallGEO-Familie*) gehört, bestätigt. Eine Pressemitteilung der OHB System AG.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB System AG.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1testcampaignOHB26.jpg" alt="" width="260" height="173"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 während der Testkampagne bei der IABG. (Bild: OHB System AG)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bremen/Kourou, 1. Dezember 2016 &#8211; „Die Fertigstellung unseres ersten geostationären Kommunikationssatelliten stellt einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte des Unternehmens dar“, sagt Marco R. Fuchs, CEO der OHB System AG, und ergänzt: „Dies wird die Arbeiten an unseren drei anderen SmallGEO-Projekten, EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz weiter beflügeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit SmallGEO hat OHB im ARTES-Programm (Advanced Research in Telecommunications Sytems) der ESA eine vielseitige geostationäre Satellitenplattform entwickelt. Der erste Satellit wurde im Rahmen eines PPP-Projektes zwischen der ESA, OHB und dem spanischen Satellitenbetreiber HISPASAT gefertigt, der mit dem Kommunikationssatelliten H36W-1 die Iberische Halbinsel, die Kanarischen Inseln und Südamerika mit Multimediadiensten versorgen will. HISPASAT gliedert H36W-1 in seine bestehende Flotte geostationärer Kommunikationssatelliten ein. Der Satellit ist für eine 15-jährige Mission ausgelegt.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/H36W1antennarangetestESA26.jpg" alt="" width="260" height="389"/></a><figcaption>Der Telekommunikationssatellit H36W-1 beim Test der Antennen. (Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">„Unser Satellit wurde in der 11-monatigen Testphase komplett durchgecheckt – man könnte fast sagen: Auf Herz und Nieren getestet und für flugtauglich befunden. Wir haben eng und zielorientiert mit der ESA, unserem Kunden HISPASAT, den Fachleuten vom Testhaus IABG und unserem Partner TESAT zusammen gearbeitet“, sagt Dieter Birreck, bei OHB Projektleiter dieses SmallGEO-Projektes. Er sieht den weiteren Arbeiten in Kourou mit Vorfreude entgegen: „Jetzt geht es mit Riesenschritten auf den Satellitenstart zu und den können wir alle kaum erwarten!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">OHB Technik-Vorstand und Direktor Telekommunikationssatelliten, Guy Perez, blickt auf die bisherigen Arbeiten zurück: „H36W-1 ist der erste Telekommunikationssatellit, der von OHB in enger Abstimmung mit ESA und HISPASAT komplett konzipiert, entwickelt, integriert und getestet worden ist. Wie bei jedem ersten Mal, sind wir auf eine Reihe technischer Herausforderungen gestoßen, die es zur Zufriedenheit der Kunden zu lösen galt. Die OHB-Teams haben daher im bisherigen Projektverlauf viel gelernt und können das OHB Know-how erweitern. Alle Erkenntnisse werden wir bei unseren zukünftigen Satellitenprojekten sowie bei den künftigen Telekommunikationssatelliten der SmallGEO-Familie zu nutzen wissen.“</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/07/20161201Hispasat26.jpg" alt="" width="260" height="200"/></a><figcaption>Eine Antonow brachte den Satelliten nach Französisch Guyana. (Bild: Hispasat)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Transport per LKW, Flugzeug und Rakete</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine Antonow brachte den Kommunikationssatellit von Deutschland nach Französisch Guyana. Am Startplatz Kourou werden ihn die Experten von OHB erneut testen und alle Funktionen überprüfen, bevor er auf der Trägerrakete vom Typ Sojus integriert und abschließend getestet wird. Sein Ritt ins All ist für 27.01.2017 vorgesehen. Seinen Dienst wird H36W-1 von einer geostationären Umlaufbahn in etwa 36.000 Kilometern Höhe verrichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>*<sup>)</sup> Die SmallGEO-Satellitenfamilie</strong> zeichnet sich durch eine weite Bandbreite möglicher Konfigurationen aus, um unterschiedlichen Missionszielen wie Telekommunikation, Erdbeobachtung und Laser-Kommunikationsanwendungen aus dem Geostationären Orbit gerecht werden zu können. Beim Satellitenantrieb können Kunden zwischen klassisch, hybrid und elektrisch wählen. Die Startmasse der Satelliten bewegt sich je nach Typ zwischen 2.500 und 3.500 kg, wobei die jeweils erlaubte Nutzlastmasse zwischen 300 und 650 kg variiert. OHB arbeitet aktuell auch an den SmallGEO-Projekten EDRS-C, Electra und Heinrich Hertz.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ohb-comsat-fuer-hispasat-erreicht-startplatz/" data-wpel-link="internal">OHB-Comsat für HISPASAT erreicht Startplatz</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ariane 5 ECA transportiert HYLAS 1 und INTELSAT 17</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-transportiert-hylas-1-und-intelsat-17/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 10:45:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[ARTES]]></category>
		<category><![CDATA[Avanti]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Feststoffbooster]]></category>
		<category><![CDATA[GTO]]></category>
		<category><![CDATA[Hylas 1]]></category>
		<category><![CDATA[I-2K]]></category>
		<category><![CDATA[Indien]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat]]></category>
		<category><![CDATA[Intelsat 17]]></category>
		<category><![CDATA[ISRO]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Kourou]]></category>
		<category><![CDATA[LS-1300]]></category>
		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[V198]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=33653</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am 26. November 2010 brachte eine Ariane 5 ECA Satelliten für die Betreiber Avanti Communications aus Großbritannien und Intelsat S.A. aus Luxemburg von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, ESA, Intelsat. Der fünfte Flug einer Ariane 5 im Jahr 2010 und der 54. insgesamt begann um 19:39 [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-transportiert-hylas-1-und-intelsat-17/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA transportiert HYLAS 1 und INTELSAT 17</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 26. November 2010 brachte eine Ariane 5 ECA Satelliten für die Betreiber Avanti Communications aus Großbritannien und Intelsat S.A. aus Luxemburg von Kourou in Französisch-Guayana aus in den Weltraum.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, ESA, Intelsat.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-c9e4b020"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112010114534_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27112010114534_small_1.jpg" alt="ESA/CNES/Arianespace/CSG" width="260"/></a><figcaption>
V198 steigt in den Himmel
<br>
(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)
</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Der fünfte Flug einer Ariane 5 im Jahr 2010 und der 54. insgesamt begann um 19:39 Uhr MEZ am 26. November 2010 mit der Zündung des mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen Haupttriebwerkes der Zentralstufe auf der Startrampe ELA 3. Etwas über sieben Sekunden später zündeten die seitlich angebrachten, 31 Meter hohen Feststoffbooster, die rund 90 Prozent des Startschubs der Rakete lieferten, und die Ariane mit HYLAS 1 und INTELSAT 17 unter der 17 Meter hohen Nutzlastverkleidung hob ab. Nach 2 Minuten und 22 Sekunden Flug wurden die beiden Feststoffbooster in einer Höhe von 68,6 Kilometern abgetrennt, die Zentralstufe der Rakete war nach rund acht Minuten und 50 Sekunden ausgebrannt und wurde in einer Höhe von rund 178 Kilometern sechs Sekunden später abgeworfen, um anschließend in den Atlantik zu stürzen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-bb7dcea6"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1atopesa.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1atopesa260.jpg" alt="" width="268" height="403"/></a><figcaption>HYLAS 1 auf PAS-937S-Nutzlastadapter auf der Trägerrakete  (Bild: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">In der Folge sorgte die Oberstufe ESC-A mit ihrem ebenfalls mit flüssigem Wasserstoff und flüssigem Sauerstoff betriebenen HM7B-Motor für Vortrieb. Sie brannte 15 Minuten und 45 Sekunden lang. Nach etwas über 27 Minuten Flug wurde dann zuerst INTELSAT 17 in einem Geotransferorbit (GTO) ausgesetzt, anschließend HYLAS 1 knapp 7 Minuten später, nachdem die 6,4 Meter hohe Nutzlasttragstruktur SYLDA 5A abgetrennt worden war. Beide Satelliten werden Orbitzirkularisierung und Positionierung im Geostationären Orbit in den kommenden Tagen mit eigenen Triebwerken bewerkstelligen. Die Gesamtnutzlast bei der Mission V198 betrug 8.867 Kilogramm, von denen zusammen 8.069 Kilogramm auf die Satelliten entfielen. Die Gesamtstartmasse der 50,5 Meter hohen Rakete betrug rund 774 Tonnen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large is-resized advgb-dyn-67857cdc"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/7361lgis17.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/7361lgis17260.jpg" alt="" width="260" height="367"/></a><figcaption>INTELSAT 17 auf PAS-1194C-Nutzlastadapter auf der SYLDA 5A<br>(Bild: ESA/CNES/Arianespace/CSG)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Da die beförderte Nutzlastmasse deutlich unter dem von der Rakete theoretisch Transportierbaren lag (9.500 Kilogramm in einen GTO mit 6 Grad Bahnneigung), konnte bei der Missionsplanung eine Trajektorie vorgesehen werden, bei der die Bahnneigung nur 2 Grad beträgt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Deshalb werden die Satelliten nicht so viel eigenen Treibstoff zum Abbau der restlichen Inklination einsetzen müssen, als es bei größerer Bahnneigung des GTO nötig wäre.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-735bc19b"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1geoVue41500.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/hylas1geoVue4260.jpg" alt="" width="268" height="192"/></a><figcaption>HYLAS 1 über der Erde &#8211; Illustration<br>(Bild: ESA &#8211; J.Huart)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">HYLAS 1 basiert auf der indischen I-2K-Plattform, die bereits für verschiedene Satelliten aus der INSAT-Reihe verwendet wurde. Er ist der erste von einem Konsortium aus dem deutschen Satellitenbauer Astrium und der indischen Raumfahrtorganisation ISRO für den britischen Betreiber Avanti Communications gebaute Kommunikationssatellit. Er ist außerdem der erste Satellit, der aus einer öffentlich-privaten Partnerschaft (engl. public–private partnership) zwischen der europäischen Raumfahrtagentur (ESA) und einem privaten Betreiber hervorgeht. Die Avanti Communications Group plc als künftige Eigentümerin und Betreiberin trägt einen Großteil der Kosten und wird den Satelliten nutzen, um Kunden mit Breitband- und Telekommunikationsdiensten zu versorgen. Der Beitrag der ESA besteht in einer besonders anpassungsfähigen Kommunikationsnutzlast, die sie zusammen mit dem Industriepartner EADS Astrium entwickelt und gebaut hat. Die Entwicklung erfolgte im Rahmen des ESA-Programms für fortgeschrittene Forschung zu Telekommunikationssystemen (ARTES) und wurde weitestgehend von der britischen Raumfahrtagentur (UK Space Agency) finanziert.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large advgb-dyn-e7692de2"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/intelsat17ssl.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/intelsat17ssl260.jpg" alt=""/></a><figcaption>INTELSAT 17 im All &#8211; Illustration<br>(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Kommunikationsnutzlast ist der Satellit auch benannt. HYLAS steht für highly adaptable satellite, auf Deutsch etwa hochgradig anpassungsfähiger Satellit. Er besitzt 8 K<sub>a</sub>-Band- und 2 K<sub>u</sub>-Band-Transponder. Die Versorgung mit elektrischem Strom übernehmen zwei Solarzellenausleger, die dem Satelliten im entfalteten Zustand eine Gesamtspannweite von 36 Metern geben. Der beim Start 2.570 Kilogramm schwere HYLAS 1 mit einer Leermasse von 1.125 Kilogramm hat eine angestrebte Lebenserwartung von 15 Jahren. Um Kunden in Europa einen Breitbandinternetzugang zu ermöglichen und sie zusätzlich mit einer Reihe von konventionellen Telekommunikationsdiensten zu versorgen, wird er an einer Position von 33,5 Grad West im Geostationären Orbit stationiert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Kommunikationssatellit INTELSAT 17 mit einem Leergewicht von 2.393 Kilogramm brachte 5.540 Kilogramm Startgewicht auf die Waage. Davon entfallen 3.160 Kilogramm auf die Treibstoffzuladung. Diese ermöglicht es dem Raumfahrzeug nach dem Erreichen einer Position im Geostationären Orbit, dort über 17 Jahre lang seine Position zu halten. Mit elektrischer Energie versorgt wird die Kommunikationsnutzlast von INTELSAT 17 über zwei Solarzellenausleger aus je fünf Segmenten, mit denen der Satellit auf eine Spannweite von 36,1 Metern kommt. Nach 15 Jahren im All sollen sie noch 12,4 kW elektrische Leistung generieren können, wovon die Kommunikationsnutzlast 8,8 kW benötigt. Diese besteht aus 46 K<sub>u</sub>-Band- und 28 C-Band-Transpondern. Über sie will Intelsat Nutzer in Afrika, Asien, Europa und dem mittleren Osten insbesondere mit Videodiensten versorgen. In dieser Funktion wird INTELSAT 17 Nachfolger von INTELSAT 702 an Intelsats Position von 66 Grad Ost im Geostationären Orbit. INTELSAT 17 wurde von Space Systems/Loral basierend auf dem LS-1300-OMEGA-Bus konstruiert. Er ist der 45. Satellit, den der Hersteller aus Palo Alto in Kalifornien für den Satellitenbetreiber aus Luxemburg baute, und zugleich der 49. Satellit, der von einer Ariane-Rakete für Intelsat ins All gebracht wurde, zählt man alle Raumfahrzeuge der Serien INTELSAT, GALAXY, PAS, PANAMSAT und TELSTAR. Der erste von einer Ariane-Rakete für Intelsat in den Weltraum transportierte Satellit war INTELSAT F7, der an Bord einer Ariane 1 am 19. Oktober 1983 gestartet wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=9012.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA V-198 mit *HYLAS 1 &amp; Intelsat 17*</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ariane-5-eca-transportiert-hylas-1-und-intelsat-17/" data-wpel-link="internal">Ariane 5 ECA transportiert HYLAS 1 und INTELSAT 17</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
