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	<title>Asiasat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Asiasat &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Proton-M bringt AsiaSat 9 ins All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/proton-m-bringt-asiasat-9-ins-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt. Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L. Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 28. September 2017 startete eine Proton-M-Rakete mit Breeze-M-Oberstufe in Baikonur, um den Kommunikationssatelliten AsiaSat 9 in den Weltraum zu transportieren. Nach rund neuneinviertel  Stunden Flug wurde der Satellit im All ausgesetzt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Nantes. Quelle: AsiaSat, Chrunitschew, ILS, Roskosmos, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_1.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> Proton-M mit AsiaSat 9 auf der Startrampe</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_2.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption> und unmittelbar nach dem Abheben  <br> (Bilder: Roskosmos) </figcaption></figure></div>



<p>Der Anbieter der Trägerrakete International Launch Services (ILS) sprach von der dritten kommerziellen Mission einer ILS-Proton im Jahr 2017, und vom 96. Start einer von ILS vermarkteten Proton-Rakete insgesamt. Laut ILS sind jetzt mit dem Erstflug der Proton im Jahr 1965 zusammen 416 Proton-Raketen geflogen, für AsiaSat hat ILS mit AsiaSat 9 eigenen Angaben zufolge nun fünf Satelliten ins All befördert.</p>



<p>Das Abheben der von Chrunitschew in Russland hergestellten, rund 58,2 Meter hohen Rakete erfolgte am 28. September 2017 um 18:52 Uhr und 16 Sekunden UTC (21:52 Uhr und 16 Sekunden Moskauer Zeit) von der Rampe Nr. 39 des in Kasachstan gelegenen Kosmodroms Baikonur. Die drei unsymmetrisches Dimetyhlhydrazin (UDMH) und Stickstofftetroxid (N<sub>2</sub>O<sub>4</sub>) verbrennenden Stufen der Proton-M brachten die Orbitaleinheit bestehend aus Chrunitschews Breeze-M-Oberstufe und Nutzlast an der Raketenspitze nach neun Minuten und 42 Sekunden Flug auf eine suborbitale Bahn. Deshalb musste die erste Brennphase der Oberstufe zunächst den Einschuss in eine stabile Umlaufbahn besorgen. Vorgesehen war eine 168 x 179 km Parkbahn mit einer Neigung von 51,6 Grad gegen den Erdäquator. 
<br>
Zwei weitere Brennphasen besorgten anschließend einerseits eine weitere Anhebung der Flugbahn, und andererseits einen Abbau der Neigung der Bahn gegen den Erdäquator. In der erreichten vorläufigen Bahn wurde dann der Zusatztank der Oberstufe, APT für additional propellant tank oder wegen seiner Form auch Donut-Tank genannt, abgeworfen. Nach Daten der US-amerikanischen Weltraumüberwachung gelangte der Tank auf eine 49,7 Grad gegen den Erdäquator geneigte Bahn mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt 328 Kilometer und einem erdfernsten Bahnpunkt von 15.008 Kilometern über der Erde. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_3.jpg" alt="Roskosmos" width="260"/></a><figcaption>
AsiaSat 9 (vorne) auf Breeze-M-Oberstufe (hinten) in Baikonur 
<br>
(Bild: Roskosmos)
</figcaption></figure></div>



<p>Die vierte Brennphase der Breeze-Oberstufe bewirkte vor allem eine weitere Bahnanhebung. Die fünfte Brennphase war dann insbesondere einem deutlichen Abbau der Bahnneigung und dem Erreichen des Absetzorbits für die Nutzlast gewidmet. Rund neun Stunden und 13 Minuten nach dem Start wurde AsiaSat 9 dann am 29. September 2017 gegen 4:05 Uhr UTC (7:05 Uhr Moskauer Zeit) auf der vorgesehenen Übergangsbahn ausgesetzt, berichtete die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos. Die zu erreichende Bahn war 23,4 Grad gegen den Erdäquator geneigt, der der Erde nächstliegenden Bahnpunkt lag rund 4.065 Kilometer über der Erde, der erdfernste Bahnpunkt bei 35.786 Kilometern über der Erde. </p>



<p>Die Oberstufe wurde anschließend durch Spezialisten des Bahnverfolgungs- und Satellitenkontrollzentrums der russischen Luft- und Weltraumverteidigungskräfte (Voyska Vozdushno-Kosmicheskoy Oborony, VKO &#8211; Russisch: Войска воздушно-космической обороны, ВКО) German Titow alias Golizyno 2 in Krasnoznamensk westlich von Moskau in einen Friedhofsorbit mit einem der Erde nächstliegenden Bahnpunkt in über 34.000 Kilometern und einem erdfernsten Bahnpunkt in über 35.000 Kilometern über der Erde gesteuert. Dazu waren zwei zusätzliche Brennphasen der Oberstufe erforderlich. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_4.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> Montage der beiden Xenon-Tanks von AsiaSat 9</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_5.jpg" alt="AsiaSat" width="260"/></a><figcaption> auf zwei Seiten des Zentralrohrs <br> (Bilder: Asiasat)</figcaption></figure></div>



<p>Bei AsiaSat 9 handelt es sich um ein von Space Systems/Loral (SS/L) aus Palo Alto im US-amerikanischen Bundesstaat Kalifornien auf Basis des Satellitenbus´ 1300E für den Kommunikationssatellitenbetreiber AsiaSat aus Hong Kong entworfenes und gebautes Raumfahrzeug. Die Startmasse des Raumfahrzeugs mit einer Auslegungsbetriebsdauer von mindestens 15 Jahren betrug laut ILS 6.140 Kilogramm. Der künftige Betreiber AsiaSat nennt als abgetrennte Masse 6.141 Kilogramm.</p>



<p>Der dreiachsstabilisierte Satellit ist dazu gedacht, von einer Position bei 122 Grad Ost im Geostationären Orbit (GEO) rund 35.786 Kilometer über der Erde aus Empfänger im asiatisch-pazifischen Raum mit digitalen Fernsehausstrahlungen, Mobilfunk- und Videodiensten sowie Netzwerkverbindungen zu versorgen. Gedacht ist AsiaSat 9 außerdem als Nachfolger von AsiaSat 4. AsiaSat 4 – Auslegungsbetriebsdauer 15 Jahre &#8211; kreist seit dem 12. April 2003 um die Erde (NORAD 27.718, COSPAR 2003-014A). </p>



<p>Entsprechend ihrer Aufgaben ist die Kommunikationsnutzlast von AsiaSat 9 mit einem K<sub>a</sub>-Band-System sowie 32 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 54 Megahertz und 28 C-Band-Transpondern mit einer Bandbreite von jeweils 36 Megahertz ausgestattet. Bei Betriebsende sollen die beiden Solarzellenausleger, die zur Versorgung der Kommunikationsnutzlast und der übrigen elektrischen Systeme an Bord des Satelliten dienen, laut AsiaSat noch eine elektrische Leistung von 20.765 Watt bereitstellen können.
<br>
Der Hersteller von  AsiaSat 9 teilte mit Datum vom 29. September 2017 mit, dass die ersten Manöver des Satelliten nach seinem Aussetzen im All erfolgreich verlaufen sein sollen. Die Solarzellenausleger des Satelliten hätten sich zum vorgesehenen Zeitpunkt entfaltet. Eine erste Brennphase des Apogäumsmotors an Bord von AsiaSat 9 war laut SS/L für den 30. September 2017 geplant. </p>



<p>Zur Bahnanhebung und für die Ausbildung einer annähernden Kreisbahn des Satelliten auf der Höhe des GEO dient AsiaSat 9 ein sogenannter Apogäumsmotor am Heck. Der mit Monomethylhydrazin (MMH) und einer Mischung von Stickstoffoxiden (MON-3, Stickstofftetroxid mit 3% Stickstoffmonooxid) betriebene Motor besitzt einen Nominalschub im Bereich zwischen 400 und 500 Newton. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_big_6.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02102017122008_small_6.jpg" alt="Asiasat" width="260"/></a><figcaption>
Lecktest an 22N-Triebwerk für AsiaSat 9 &#8211; im Hintergrund weitere Triebwerke mit Schutzabdeckungen 
<br>
(Bild: Asiasat)
</figcaption></figure></div>



<p>Für die Lageregelung sowie das Halten oder Verändern der Position des Satelliten besitzt der Satellit außerdem eine Anzahl von 22 Newton starken, MMH und MON-3 verwendenden Zweistofftriebwerken (vermutlich von Moog) sowie vier elektrische Triebwerke des Typs SPT-100 (SPT steht für stationary plasma thruster) bzw. SPD-100 vom russischen Konstruktionsbüro Fackel bzw. Fakel aus Kaliningrad. Sie sind paarweise an beweglichen Auslegern montiert. Die elektrischen Triebwerke verwenden das Edelgas Xenon als auszustoßende Stützmasse. Sie haben einen Schub von jeweils nur 83 Millinewton (80 Millinewton bei 1,5 kW Leistungseingang), lassen sich jedoch sehr ausdauernd einsetzen. </p>



<p><strong>Update 10. Oktober 2017:</strong>
<br>
Asiasat berichtete mit Datum vom 9. Oktober 2017, dass AsiaSat 9 an diesem Tag an seiner künftigen Einsatzposition angekommen sei. Der Satellit stehe bei 122 Grad Ost im GEO, wo er laut Plan mindestens für 15 Jahre kommerziell betrieben werden solle. </p>



<p>AsiaSat 9 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.942 und als COSPAR-Objekt 2017-057A. Die Breeze-M-Oberstufe der Trägerrakete ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.943 und als COSPAR-Objekt 2017-057B. Der Abwurftank der Oberstufe ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 42.944 und als COSPAR-Objekt 2017-057C. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=15744.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Asiasat 9 auf Proton-M/Bris-M von Baikonur</a></li></ul>



<p></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SpaceX startet – Europa streitet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/spacex-startet-europa-streitet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Sep 2014 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute am 7. September 2014 hat SpaceX den Kommunikationssatelliten Asiasat-6 erfolgreich gestartet. Es ist der siebte Start der Falcon 9v1.1 innerhalb der letzten 365 Tage. Währenddessen machen Gerüchte den Umlauf, dass die ESA-Ministerratskonferenz im Dezember wegen Uneinigkeit zwischen Deutschland und Frankreich abgesagt werden muss. Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews. Kurz nach Mitternacht [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Heute am 7. September 2014 hat SpaceX den Kommunikationssatelliten Asiasat-6 erfolgreich gestartet. Es ist der siebte Start der Falcon 9v1.1 innerhalb der letzten 365 Tage. Währenddessen machen Gerüchte den Umlauf, dass die ESA-Ministerratskonferenz im Dezember wegen Uneinigkeit zwischen Deutschland und Frankreich abgesagt werden muss.  </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Tobias Willerding. Quelle: SpaceX, SpaceNews.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AsiaSat6L9asiasat2000.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/AsiaSat6L9asiasat260.jpg" alt="Asiasat 6 unter einer Hälfte der Nutzlastverkleidung. (Bild: Asiasat)"/></a><figcaption>Asiasat 6 unter einer Hälfte der <br>Nutzlastverkleidung. (Bild: Asiasat)</figcaption></figure></div>



<p>Kurz nach Mitternacht Ortszeit ist heute am 7. September 2014 um 07:00 MESZ eine Falcon 9v1.1 der amerikanischen Firma SpaceX mit dem Kommunikationssatelliten Asiasat-6 gestartet. Der Flug erfolgte vom amerikanischen Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus. Ziel war ein geostationärer Transferorbit (GTO) mit folgenden Parametern: 185 km x 35.786 km x  25.3°. Die Falcon 9 folgte dem charakteristischen Flugprofil vom Cape  aus. Circa 3 Minuten nach dem Start erfolgte die Stufentrennung und circa 9 Minuten nach dem Start wurde ein Parkorbit erreicht. 23 Minuten nach  dem Start erfolgte eine Wiederzündung über dem Äquator um das Apogäum auf 35.786 km anzuheben, wenige Minuten später wurde der Satellit ausgesetzt. Parameter zur Einschussgenauigkeit waren zum Zeitpunkt der Publikation dieses Artikels noch nicht verfügbar. Asiasat hat jedoch Kontakt mit dem Satelliten laut SpaceX. Der Asiasat-6-Start war ursprünglich für Frühjahr 2014 angesetzt, auf Grund verschiedener Verzögerungen mit den vorangehenden Starts  &#8211; und zuletzt aufgrund der  Explosion des Testvehikels F9R-Dev1 in Texas – musste der Start jedoch um ca. 6 Monate verschoben werden.<br></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/asiasat6liftoff2spacex.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/asiasat6liftoff2spacex260.jpg" alt="F9v1.1 Liftoff
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>F9v1.1 Liftoff<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Rückblick:</strong><br>Der Asiasat-6 Start ist der zweite Asiasat-Start, der bei SpaceX  gebucht wurde. Bereits der vorangegangene Asiasat-8 im August war für Asiasat. Davor konnte SpaceX bereits die Satelliten Thaicom-6 und SES-8 erfolgreich in den GTO starten. Dazu ereigneten sich der Orbcomm-Start  im Juli 2014 und der Cassiope-Start im September 2013, beide in den niedrigen Erdorbit. Schlussendlich gab es noch den CRS-3 Start für die  NASA zur ISS im April 2014. Von den ersten 7 Starts der neuen Falcon  9v1.1 – alle innerhalb der letzten 365 Tage bzw. im Zeitraum eines  Jahres – waren damit 6 kommerziell und nur einer für die NASA. Darüber hinaus war SpaceX sehr erfolgreich mit seinen Versuchen, die erste Stufe nach einer Mission im Meer zu landen. Dabei geht es darum die Stufe nach einer orbitalen Mission wieder zurück zum Startplatz zu fliegen, um sie für einen neuen Flug wiederzuverwenden. Dabei kommt es zu Nutzlasteinbußen, die Wiederverwendung geht also nur bei Nutzlasten, die die Performance der Rakete nicht voll ausnutzen. Mehrere Videos der Versuche wurden von SpaceX bei YouTube hochgeladen und haben viele hunderttausend Zuschauer gefunden – Zuschauerzahlen, von denen man in der europäischen Raumfahrt nur träumen darf. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/asiasat6liftoffspacex.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/asiasat6liftoffspacex260.jpg" alt="SpaceX startet Asiatsat 6.
(Bild: SpaceX)"/></a><figcaption>SpaceX startet Asiatsat 6.<br> (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Ausblick:</strong><br>Der nächste SpaceX-Start ist die CRS-4 Mission für die NASA zur ISS – derzeit für auf Ende September terminiert. Dabei wird SpaceX Fracht zur Raumstation transportieren und anschließend andere Fracht zur Erde zurückbringen. Darüber hinaus sind eine weitere Orbcomm-Mission und noch die CRS-5 Mission – ebenfalls zur ISS – geplant. Als besonderen Höhepunkt plant SpaceX noch einen Startabbruchtest mit der Dragonkapsel vom F9-Startplatz im November 2014. Dabei wird die Dragonkapsel auf einer &#8211; die Falcon 9 simulierende – Struktur montiert und anschließend das Rettungssystem – bestehend aus 8 SuperDraco-Triebwerken – getestet. Ein Abbruch im Flug soll ebenfalls getestet werden, allerdings erst Anfang 2015. Währenddessen wartet die Raumfahrtgemeinde auf den Ausgang der CCtCap-Ausschreibung, also welche Firma als nächstes amerikanische Astronauten zur Raumstation transportieren darf.Im Rennen sind SpaceX mit der Dragon-Kapsel, Boeing mit der CST-100-Kapsel und Sierra Nevada Corporation mit der Dreamchaser-Raumfähre. Eine Bekanntgabe soll unmittelbar bevorstehen und eventuell bereits nächste Woche erfolgen.<br><br><strong>Die Situation in Europa:</strong><br>Im Anblick dieses starken Anstiegs der Startrate bei SpaceX, könnte man meinen, dass die Entscheidungsträger in Europa bemüht wären, zu einer Einigung im seit Jahren andauernden Arianestreit zu kommen. Doch davon ist man immer noch weit entfernt. Erst diese Woche berichtete der Brancheninformationsdienst „SpaceNews“, dass eine Absage der ESA-Ministerratskonferenz im Dezember droht oder alternativ keine  konkreten Entscheidungen getroffen werden sollen. Hintergrund ist die seit der letzten Ministerratskonferenz immer noch nicht geklärte Frage zur Arianezukunft. Deutschland will erst die Ariane 5 ME bauen und die Franzosen direkt die Ariane 6, die inzwischen schon wieder einmal umentworfen wurde und jetzt nur noch aus einer Hauptstufe mit LH2/LOX und einer Oberstufe mit LH2/LOX besteht. Dazu kommen 2 &#8211; 4  Feststoffbooster, die hypergole Oberstufe wurde gestrichen. Von der Arianefrage hängt auch die ISS-Zukunft ab, denn Frankreich will einer ISS-Verlängerung nur zustimmen, wenn Deutschland bei der Ariane entgegenkommt. Immerhin bei der Industrie hat man einen Handlungsbedarf erkannt und will jetzt ein Joint-Venture zwischen Airbus und Safran schaffen, wo alle Produktionsstätten der beiden Firmen bzgl. Ariane vereint werden sollen.   <br><br>Die Arianespace-Bilanz der letzten 365 Tage sieht leider alles andere als rosig aus. Nur drei  Ariane 5-, ein Vega- und vier russische Sojusstarts kann Arianespace verbuchen. Von den Sojusstarts landet das meiste Geld darüber hinaus in Russland und verbleibt nicht in der europäischen Industrie. Dazu kommt der Sojusfehlstart mit den Galileosatelliten, der die Zukunft der Sojus von Kourou in Frage stellt. So äußerte sich CNES-Chef Le Gall in einer französischen Onlinepublikation, dass man überlege alle  Galileosatelliten jetzt mit Ariane zu starten. Am Montag sollen erste  Untersuchungsergebnisse des Sojusfehlstarts vorliegen. Der Sojusfehlstart war ein großes PR-Desaster für Arianespace. So hatte man erst einen Erfolg gemeldet und gar nicht gemerkt, dass der Orbit falsch war. Circa 6 Stunden nach dem Start bemerkte ein Twitter-Benutzer, dass die Orbitdaten vom US-amerikanischen Weltraumkommando einen Fehlstart nahelegen und erst ca. 12 Stunden nach dem Start sah man sich bei  Arianespace genötigt, eine Pressemitteilung rauszugeben in der man von einer „Orbit-Anomalie“ sprach.   <br><br>Nächste Woche ist die „World Satellite Business Week“ von Euroconsult in Paris, wo es am Dienstag zu einer Podiumsdiskussion unter anderem mit Israel, dem  Arianespace CEO, und mit Shotwell, der SpaceX-Präsidentin kommen wird. Israel wird sich da vor den Kunden erklären müssen bzgl. Sojus-Fehlstart und schlechter Ariane-Startrate, während Shotwell mit einem weiteren erfolgreichen Start im Rücken sicher weitere Kunden von Arianespace zu SpaceX hinüberziehen können wird.  <br><br><strong>Weitere Informationen im Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12100.msg302692#new" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Forumsthema zum Asiasat-6 Start</a></li><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12017.240" target="_blank" rel="noreferrer noopener" data-wpel-link="internal">Forumsthema zur ESA-Ministerratskonferenz</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Asiasat will den Falken fliegen lassen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/asiasat-will-den-falken-fliegen-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kommunikationssatellitenbetreiber Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong hat das US-amerikanische Unternehmen Space Exploration Technologies Corp. (SpaceX) aus dem kalifornischen Hawthorne mit dem Start von zwei Kommunikationssatelliten beauftragt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Asiasat. In der ersten Hälfte des Jahres 2014 sollen Asiasat 6 und Asiasat 8, beide basierend [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Kommunikationssatellitenbetreiber Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong hat das US-amerikanische Unternehmen Space Exploration Technologies Corp. (SpaceX) aus dem kalifornischen Hawthorne mit dem Start von zwei Kommunikationssatelliten beauftragt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Asiasat.</p>



<p>In der ersten Hälfte des Jahres 2014 sollen Asiasat 6 und Asiasat 8, beide basierend auf dem 1300er Satellitenbus von Space Systems/Loral (SS/L), bei zwei Flügen von Falcon-9-Raketen von der Cape Canaveral Air Force Station (CCAFS) in Florida aus in den Weltraum gelangen, gab Aisasat am 8. Februar 2012 bekannt. Nach dem Aussetzen auf sogenannten Geotransferbahnen werden die Satelliten eigene Triebwerke zum Erreichen von Positionen im Geostationären Orbit benutzen. 
<br>
An Bord von Asiasat 6 kommen den derzeitigen Planungen zufolge künftig 28 C-Band-Transponder zum Einsatz, auf Asiasat 8 24 K<sub>u</sub>-Band-Transponder und eine K<sub>a</sub>-Band-Kommunikationsanlage. 
<br>
Asiasat will Asiasat 6, ursprünglich einmal als Ersatz für Asiasat 3S bei 105,5 Grad Ost vorgesehen, bei 120 Grad Ost im Geostationären Orbit betreiben. Asiasat 8 möchte Asiasat bei 100,5 Grad Ost in Kolokation mit dem seit dem 11. August 2009 im All befindlichen Asiasat 5 einsetzen. </p>



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		<title>Komsat Asiasat 5 auf Proton-M gestartet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/komsat-asiasat-5-auf-proton-m-gestartet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 15:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asiasat]]></category>
		<category><![CDATA[Baikonur]]></category>
		<category><![CDATA[Breeze]]></category>
		<category><![CDATA[Chrunitschew]]></category>
		<category><![CDATA[ILS]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
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		<category><![CDATA[Raketenstart]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 11. August 2009 hob pünktlich um 21:47 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Asiasat 5 der Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es war die vierte [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 11. August 2009 hob pünktlich um 21:47 Uhr MESZ eine Proton-M-Rakete vom Startplatz 200/39 im kasachischen Baikonur ab, um den Kommunikationssatelliten Asiasat 5 der Asia Satellite Telecommunications Co. Ltd. (Asiasat) mit Sitz in Hong Kong in den Weltraum zu befördern. Der Start wurde von International Launch Services, abgekürzt ILS, durchgeführt, es  war die vierte ILS-Proton-Mission im Jahr 2009. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: Asiasat, ILS, Chrunitschew, Roskosmos, SS/L.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/1212080933rosc260.jpg" alt="Proton-M-Start am 11. August 2009
(Bild: Roskosmos)"/><figcaption>Proton-M-Start am 11. August 2009<br> (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure></div>



<p>Der von Chrunitschew in Russland gebaute Proton-Träger verwendete drei Raketenstufen, um die Orbitaleinheit, bestehend aus der Oberstufe Breeze-M und der Nutzlast, auf den Weg zu bringen. Nach rund 10 Minuten Flugzeit wurde die Orbitaleinheit von der dritten Stufe der Proton abgetrennt. Eine erste Zündung der Breeze-M-Oberstufe brachte die Orbitaleinheit in einen Parkorbit. Nach weiteren vier Brennphasen der Breeze-M-Oberstufe wurde der Satellit mit einer Masse von 3.760  Kilogramm schließlich nach neun Stunden und fünfzehn Minuten Flugdauer um 7:02 Uhr MESZ am 12. August 2009 in einem Geotransferorbit mit einem Perigäum von rund 17.949 Kilometern, einem Apogäum von rund 35.786 Kilometern über der Erde und einer Inklination von etwas über 6 Grad ausgesetzt. </p>



<p>Der mit 26 C-Band- und 14 Ku-Band-Transpondern ausgerüstete Satellit soll eine Position bei 100,5 Grad Ost im geostationären Orbit einnehmen, die er unter Nutzung eigener Triebwerke erreichen wird. Dort soll der seit dem 28. November 1995 im All befindliche Asiasat 2 ersetzt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/01/asiasat5xyssl260.jpg" alt="Asiasat 5 im All - Illustration
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))"/><figcaption>Asiasat 5 im All &#8211; Illustration<br> (Bild: Space Systems/Loral (SS/L))</figcaption></figure></div>



<p>Die Ausleuchtzone von Asiasat 5 im C-Band deckt ganz Asien ab, im Ku-Band-Bereich werden der Süden und der Osten Asiens ausgeleuchtet. Der Satellit hat außerdem eine schwenkbare Antenne für den Ku-Band-Bereich an Bord, was zusätzliche Flexibilität schafft. Die erwartete Lebensdauer des von Space Systems/Loral (SS/L) gebauten und auf dem 1300-er Bus basierenden Raumfahrzeugs beträgt 15 Jahre. </p>



<p>Asiasat 5 ist katalogisiert mit der NORAD-Nr. 35.696 und als COSPAR-Objekt 2009-042A.  </p>



<p><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5893.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Proton M / Breeze M mit Asiasat 5</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/komsat-asiasat-5-auf-proton-m-gestartet/" data-wpel-link="internal">Komsat Asiasat 5 auf Proton-M gestartet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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