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	<title>Außenbordeinsatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Außenbordeinsatz &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Raumschiff Shenzhou-20 &#8211; Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/raumschiff-shenzhou-20-mission-notfallreaktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jan 2026 23:04:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[chinesische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD. Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026 Aufbau [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vor dem Rückflug der Besatzung des Raumschiff Shenzhou-20 wurde beim Check der Rückkehrkapsel ein Schaden an einem Bullauge festgestellt und an die CNSA gemeldet. Daraufhin wurde an der Lösung des Problems gearbeitet und letzlich auch gefunden. Ein Portalbeitrag des Raumfahrer.net Autors HausD.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: CNSA, CMSA, CMSE, FCS, NSF, CSF, CCTV 13; 30. Januar 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufbau des Bullauges</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-rl_caption="" title="Grafik CMSA: Dreischeibiges Bullauge Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou unten: Innenseite der Shenzhou Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas rechts: Versiegelung" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="215" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg" alt="" class="wp-image-150347" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/1-up083393-400x215-1-300x161.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Grafik CMSA</mark>: Dreischeibiges Bullauge</em><br><em>Anordnung: oben: Aussenseite der Shenzhou</em><br><em>                   </em> <em>unten: Innenseite der Shenzhou<br>Beschriftung: oben links: hitzebeständiges Glas<br>                     oben mitte: mittleres druckbeständiges Glas<br><em>                     </em>oben rechts: innere Schicht aus drucktragendem Glas</em><br><em>                    </em> <em>rechts: Versiegelung</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Auf der äußeren, anorganischen siliziumbasierten hitzebeständigen Scheibe (oben) ist der Schaden entstanden und diese Scheibe ist noch nicht druckentlastend. Sie ist aber bereits umschlossen von der Hitzeisolierung, die das ganze Rückkehrteil umschließt. Die inneren, metallsilikatbasierten Scheiben sind in eine versiegelnde Schicht eingebettet, ähnlich wie die Dichtungsgummis am Koppelstutzen. Die beiden inneren Glasschichten weisen Temperaturen nahe dem mittleren und normalen Temperaturbereich auf, was die Abdichtung erleichtert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Rückflug der Besatzung der CSS mit dem Raumschiff Shenzhou-20 war geplant. Vor dem Ablegetermin wurden am 04.11.2025 die Funktionen und der Zustand der Rückkehrkapsel von Shenzhou-20 routinemäßig überprüft. Bei der Inspektion des Zustandes der Sichtfenster fielen dem Piloten von Shenzhou-20 Verletzungen am Sichtfenster auf der Seite des 1. Flug-Ingenieurs auf, wovon er von innen einige Fotos machte und diese an die Chinesische Raumfahrtbehörde schickte. Darauf war, etwas undeutlich, eine Scharte und eine dreieckige Absplitterung der äußeren Scheibe am Rand dieses Sichtfensters zu erkennen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mission &#8222;Notfallreaktion&#8220;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Daraufhin war ein Rückflug der Besatzung von Shenzhou-20 fraglich geworden und es wurde sofort eine Expertenkommision zusammengeholt. Diese organisierte umgehend Simulationsanalysen und experimentelle Überprüfungen, passte den Missionsplan an, aktivierte Notfallmaßnahmen, und entschied auch, dass sofort damit begonnen wird hochauflösende Fotos der Schadensstelle anzufertigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da eine Rückkehrkapsel beim Wiedereintritt in die Atmosphäre, auch an der Schadstelle, Reibungstemperaturen von über 1.000 °C ausgesetzt sein dürfte, wurde die Shenzhou-20 im Ergebnis als ungeeignet für eine bemannte Rückkehr eingestuft und die Rückkehr der Taikonauten verschoben.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20 Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters." data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150350" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/2-jbQ4rk2-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC: </mark>Zhang Lu (rote Streifen) untersucht das Bullauge von SZ-20</em><br><em>Er steht dabei auf dem Hand-Ende des Roboterarms und schaut auf die Rückkehrkapsel in der Höhe des beschädigten Fensters.</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Am 14.11.2025, ist die Besatzung Shenzhou-20 mit dem Raumschiff Shenzhou-21 in der Inneren Mongolei gelandet. Damit war ein Anlegeplatz für ein nächstes Shenzhou Raumschiff freigeworden und Shenzhou-22 wurde dann am 25.11.2025 als &#8222;Notfallreaktion&#8220; ohne eine Besatzung, aber mit 600 kg Material und Versorgungsgütern für die beiden Besatzungen auf der CSS gestartet. Bei der Pressekonferenz der Shenzhou-20 Besatzung betonten die Rückkehrer auch, dass die ihnen gegebenen Aufgaben sie, in der &#8222;Wartezeit&#8220; auf den dann endgültigen Plan, psychisch und physisch stabil gehalten haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Untersuchung des Bullauges</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Taikonauten von Shenzhou-20 fotografierten die Anomalie dann gemäß den Anweisungen aus verschiedenen Winkeln, Vergrößerungen und unter verschiedenen Lichtverhältnissen von innen. Das Team von Shenzhou-21 führte am 09.12.2025 einem Aussenbord-Einsatz mit der Unterstützung durch den Roboter-Arm durch und fertigte dabei mit einer hochauflösenden Kamera auch noch Nahaufnahmen des beschädigten Fensters der Rückkehrkapsel an.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/BACC: Feitian-Anzug B (blau) verpackt" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150353" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/3-73406710-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/BACC</mark>: Feitian-Anzug B (blau) verpackt</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vorbereitung der Fracht zur Rückkehr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Li Liang, Ing. des BACC, erläuterte den Teil des Notfallplans der sich mit der Rüchführung der Landekapsel befasst und erklärte, dass die Beladung der Kapsel sehr genau erfolgen muss. Eine unbemannte Konfiguration, kombiniert mit den mehreren großen Nutzlasten, die das Raumschiff transportiert, führt zu einer deutlich anderen Massenverteilung als bei einer Standardmission mit Besatzung. Daher mussten die Taikonauten vor der Rückkehr des Raumschiffs die Nutzlast sorgfältig ausbalancieren und den Schwerpunkt des Raumschiffs beibehalten, um die Stabilität während der Rückkehr zu gewährleisten.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-rl_caption="" title="Bild CCTV 13: EVA-B Anzug blau" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150355" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/4-005Meirwly-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CCTV 13</mark>: EVA-B Anzug blau</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Der Feitian-Anzug B gehörte zur Fracht</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Text, der Kamera der Rückkehrkapsel aus Shenzhou, auf dem Bild der beladenen Rückkehrkapsel, das vom Flugleitzentrum in Peking empfangen wurde, zeigt auch, dass die Geräte auf der Landekapsel stabil (über die &#8222;Himmels-Brücke&#8220;, dem Sat.-System Chinas) mit dem Peking Raumfahrt Kontroll-Zentrum (BACC) verbunden sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Feitian-EVA-Anzug liegt verpackt auf dem mittleren Sitz der SZ-20 Kapsel und ragt etwas über die beiden Nachbarsitze. An den Befestigungspunkten , die für die Kniehalterungen der Taikonauten gedacht sind, ist das Paket mit dem Anzug gegen Umherfliegen bei der Landung gesichert. Links oben ist das intakte Bullauge zu sehen, rechts unten sieht man die Kopfschale des Sitzes von Flug-Ing. 2, dort befindet sich das betroffene Bullauge. Dieser Feitian-EVA-Anzug B wurde von 11 Taikonauten bei 8 bemannten Raumflügen verwendet. Es sind weitere Pakete und Teile am Fußende und Kopfende des mittleren Sitzes und auf der Innenseite des dahinterliegenden Hauptfallschirm-Containers auszumachen, die gut verzurrt mit auf die Rückreise gehen sollen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/FCS: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150357" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/5-imag2403-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/FCS</mark>: Anbringung der grauen Matte als Abdeckung</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Landung</strong></p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis.jpg" data-rel="lightbox-image-5" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/CNSA: Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150360" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/6-82e4e451ly1i9fy512seoj21hc140nis-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/CNSA:</mark> Die Abdeckung der Schadstelle nach der Landung</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Landung erfolgte ohne Zwischenfälle, jedoch stand die Kamera etwas zu niedrig, sodass man nur die Staubwolke nach dem Abbremsen der Kapsel, aber nicht die Kapsel selbst sehen konnte. Auch die Bilder vom Hubschrauber aus zeigen nur den relativ ruhigen Zusammenfall des Fallschirms. Die ersten Bilder zeigten dann schon die stehende Kapsel mit dem am Boden liegenden Fallschirm und die Bergemannschaft, die deutlich kleiner war, als wenn eine Besatzung gelandet wäre. Die erste Arbeit der Experten vorort war das Anbringen einer Abdeckung der Schadstelle. Diese dient offenbar dem Schutz der Schadstelle vor Veränderung und Schmutzteilchen.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002.jpg" data-rel="lightbox-image-6" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-rl_caption="" title="Bild CMSA/weipu/NSF: Erste Güter werden entnommen" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="400" height="225" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg" alt="" class="wp-image-150362" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1.jpg 400w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/7-0033ImPzly1i9fwekenm6j61hc0zk45002-400x225-1-300x169.jpg 300w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMSA/weipu/NSF</mark>: Erste Güter werden entnommen</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Deutlich erkennt man, dass diese Schutzmatte nicht mit im All war, sondern noch neu ist. Auf dem Bild liegt die zusammengeklappte, an die Kapselkontur angepasste Leiter, mit deren Hilfe das untere Seil mit dem Schloss des Fallschirms zurück in den Container des Hauptfallschirms (große runde Öffnung) gelegt wurden. Das über der Schutzmatte befindliche Funk- und Lichtbakensystem wurde damit ebenfalls deaktiviert. Nachdem alle Sicherungsmaßnahmen an der Kapsel erfolgt waren, wurden die beiden Sichtfenster mit Abdeckscheiben , die von einem blauen Spanngurt gehalten wurden, für den Abtransport mit dem Bergetransporter vorbereitet. Zum Entladen wurde dann die Arbeitsbühne aufgestellt und die zurückgebrachten Güter über die Rutsche zu Boden gelassen.</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-4778f047"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<figure class="wp-block-image alignright size-full is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64.jpg" data-rel="lightbox-image-7" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-rl_caption="" title="Bild CMS/CNSA: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="250" height="400" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg" alt="" class="wp-image-150364" style="width:250px;height:auto" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1.jpg 250w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2026/01/8-bafkreidk64-250x400-1-188x300.jpg 188w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /></a><figcaption class="wp-element-caption"><em><mark>Bild CMS/CNSA</mark>: Anzug-Paket wird aus der SZ-20 Kapsel gehoben</em></figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem mehrere Pakete und Teile aus der Rückkehrkapsel SZ-20 gehoben wurden, wird nun auch vom Kran des Bergetransporters das Paket mit dem Feitian-EVA-Anzug herausgezogen. Er ist der erste Raumanzug für Außenbordeinsätze, der das Ziel &#8222;4 Jahre, 20 Nutzungen&#8220; für die CSS Tiangong erreicht hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Damit hat die Landung der beschädigten Rückkehrkapsel von SZ-20 noch ein gutes Ende genommen, es hätte auch schlimmer kommen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die letzte Meldung besagt, dass sie sich in den Händen der Pekinger Fachleute befinden soll…</p>



<div class="wp-block-uagb-separator uagb-block-e16fe4e2"><div class="wp-block-uagb-separator__inner" style="--my-background-image:"></div></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20422.msg583261#msg583261" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Shenzhou-20 auf CZ-2F Y20</a></li>
</ul>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS: EVA vorfristig erfolgreich beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-eva-vorfristig-erfolgreich-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2024 20:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=138622</guid>

					<description><![CDATA[<p>Russische Kosmonauten beenden ISS-Ausstieg zwei Stunden früher als geplant. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 25. April 2024. Moskau, 25. April 2024 – Die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub haben am späten Donnerstagabend ihren ersten Ausstieg in diesem Jahr aus der Internationalen Raumstation ISS vorfristig erfolgreich beendet. In lediglich [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Russische Kosmonauten beenden ISS-Ausstieg zwei Stunden früher als geplant. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Gerhard Kowalski 25. April 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OlegKononenkoNikolaiTschubEVArosc800.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Kosmonauten, Ausrüstung. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Kosmonauten, Ausrüstung. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/OlegKononenkoNikolaiTschubEVArosc260.jpg" alt="Kosmonauten, Ausrüstung. (Bild: Roskosmos)" class="wp-image-138620"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Kosmonauten, Ausrüstung. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 25. April 2024 – Die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub haben am späten Donnerstagabend ihren ersten Ausstieg in diesem Jahr aus der Internationalen Raumstation ISS vorfristig erfolgreich beendet. In lediglich 4 Stunden und 36 Minuten schlossen sie die Montage eines Funkmessgeräts am Mehrzwecklabormodul Nauka ab, nahmen Proben von dessen Außenhaut, installierten die Apparaturen für die wissenschaftlichen Experimente Kwarz-M und Perspektiwa-KM am kleinen Forschungsmodul Poisk und bauten dort den Container Biorisk-MSN ab, wie das Flugleitzentrum (FLZ) mitteilte. Ursprünglich waren dafür 6 Stunden und 36 Minuten geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Kononenko war das der siebente und für Tschub der zweite Ausstieg in ihrer Laufbahn. Der letzte Ausstieg der beiden Männer, die sich auf einem Jahresflug befinden, hatte im Oktober vergangenen Jahres stattgefunden.</p>



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			</item>
		<item>
		<title>Russische ISS-Kosmonauten beenden Inspektionsausstieg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-iss-kosmonauten-beenden-inspektionsausstieg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2023 04:14:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Module]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Anomalie]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[EVA]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus dem Leck am Nauka-Modul tropft es weiter. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS. Moskau, 26. Oktober 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub haben am Donnerstagmorgen nach exakt sieben Stunden und 41 Minuten ihren Inspektionsausstieg aus der Internationalen Raumstation ISS beendet. Dabei stellten sie fest, dass das Leck [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Aus dem Leck am Nauka-Modul tropft es weiter. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 26. Oktober 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Oleg Kononenko und Nikolai Tschub haben am Donnerstagmorgen nach exakt sieben Stunden und 41 Minuten ihren Inspektionsausstieg aus der Internationalen Raumstation ISS beendet. Dabei stellten sie fest, dass das Leck an einem Wärmeaustauscher des Mehrzweck-Labormoduls Nauka noch nicht wie vermutet geschlossen ist, teilte die GK Roskosmos mit. Es tropfe weiter aus dem Radiator. &#8222;Ich denke, die Sache ist mit Handtüchern nicht zu beseitigen&#8220;, lautete der trockene Kommentar von Kononenko beim Anblick eines großen Tropfens. Die Kosmonauten hätten die Schadenstelle ganz genau untersucht und fotografiert. Die Spezialisten am Boden müssten nun herausfinden, woher das Leck stamme, das am 9. Oktober entdeckt worden sei, betonte die Raumfahrtbehörde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach der Inspektion reinigten Kononenko und Tschub sehr sorgfältig ihre Raumanzüge und Werkzeuge, um zu verhindern, dass Reste von Kühlflüssigkeit in die Station gelangen. Eine Sicherungsleine von Kononenko, auf der sich ein Tropfen verfangen hatte, sei zusammen mit anderen Abfällen im Weltraum entsorgt worden, hieß es. Nach Angaben der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA wird das Luftreinigungssystem der Station für einen Tag eingeschaltet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für den Fünffach-Kosmonauten Kononenko war das bereits der 6. Ausstieg aus der ISS, für den Weltraumneuling Tschub der erste. Beide befinden sich auf einer Jahresmission.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski </em></p>



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		<item>
		<title>Russische Kosmonauten montieren mobilen Arbeitsplatz am ESA-Roboterarm und erproben ihn erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-montieren-mobilen-arbeitsplatz-am-esa-roboterarm-und-erproben-ihn-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2023 21:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
		<category><![CDATA[Andrej Fedjajew]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Roboterarm]]></category>
		<category><![CDATA[Roskosmos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>6. gemeinsamer ISS-Ausstieg dauerte sechs Stunden und 35 Minuten. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS. Moskau, 9. August 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Mittwoch um 16:45 Uhr deutscher Zeit die Internationale Raumstation ISS zum 6. Mal seit dem 21. September vergangenen Jahres zu [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">6. gemeinsamer ISS-Ausstieg dauerte sechs Stunden und 35 Minuten. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, RIA Nowosti, TASS.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/isseva09082023rosc.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Gegen Ende des Ausstiegs. (Videostill: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Gegen Ende des Ausstiegs. (Videostill: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/isseva09082023rosc26.jpg" alt="Gegen Ende des Ausstiegs. (Videostill: Roskosmos)" class="wp-image-129788"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Gegen Ende des Ausstiegs. (Videostill: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 9. August 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Mittwoch um 16:45 Uhr deutscher Zeit die Internationale Raumstation ISS zum 6. Mal seit dem 21. September vergangenen Jahres zu gemeinsamen Außenarbeiten verlassen. In sechs Stunden und 35 Minuten montierten sie am europäischen Roboterarm ERA einen mobilen Arbeitsplatz und erprobten ihn erfolgreich. Dazu wurde Prokopjew an dem Arbeitsplatz fixiert und von seinem Landsmann Andrej Fedjajew aus der Station heraus vom kleinen Forschungsmodul Rasswet an das Labormodul Nauka umgesetzt, teilte die GK Roskosmos mit. Die Operation habe rund 40 Minuten gedauert. Zudem hätten Prokopjew und Petelin am Rasswet-Modul drei zusätzliche Mikrometeoritenschutzschilde montiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war dies der 70. Ausstieg aus der ISS nach dem russischen Programm. 60 davon erfolgten planmäßig. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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		<item>
		<title>Russische ISS-Kosmonauten schließen Integration eines Radiators in das Nauka-Modul ab</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-iss-kosmonauten-schliessen-integration-eines-radiators-in-das-nauka-modul-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 May 2023 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Top-Meldungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Prokopjew]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Außeneinsatz kürzer als zu zunächst erforderlich betrachtet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti. Moskau, 13. Mai 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Freitagabend die Integration eines Radiators in das Mehrzwecklabormodul (MLM) Nauka der Internationalen Raumstation ISS abgeschlossen und ihn betriebsfertig gemacht. Für die Operation, [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Außeneinsatz kürzer als zu zunächst erforderlich betrachtet. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva12052023osc600.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Außeneinsatz an der ISS. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="Außeneinsatz an der ISS. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva12052023osc260.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Außeneinsatz an der ISS. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 13. Mai 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Freitagabend die Integration eines Radiators in das Mehrzwecklabormodul (MLM) Nauka der Internationalen Raumstation ISS abgeschlossen und ihn betriebsfertig gemacht. Für die Operation, bei der es auch um die Auffüllung der Kühlflüssigkeit ging, benötigten sie fünf Stunden und 14 Minuten und damit rund eine Stunde weniger als geplant, teilte die GK Roskosmos in Moskau am Samstag mit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Radiator, der am 19. April vom Modul Pritschal an das MLM umgesetzt worden war, dient der Regelung des Temperaturregimes bei den wissenschaftlichen Experimenten in dem Modul.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Männer war das bereits die dritte Außenbordaktivität in diesem Jahr. Prokopjew hat damit jetzt sechs und Petelin vier Ausstiege auf seinem Konto.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Russische Kosmonauten setzen Radiator an der ISS um</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-setzen-radiator-an-der-iss-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Apr 2023 20:21:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[MLM]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Prokopjew]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=125189</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nächster Ausstieg für 4. Mai geplant. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti, NASA. Moskau, 19. April 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS einen Radiator vom Modul Rasswet zum Mehrzwecklabormodul Nauka (MLM) umgesetzt und montiert. Bei ihrem Einsatz im [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-setzen-radiator-an-der-iss-um/" data-wpel-link="internal">Russische Kosmonauten setzen Radiator an der ISS um</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading" id="nachster-ausstieg-fur-4-mai-geplant-ein-beitrag-von-gerhard-kowalski--19a0ed39-9cb6-49e1-bdf5-cab3f47bfd4d">Nächster Ausstieg für 4. Mai geplant. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quellen: GK Roskosmos, TASS, RIA Nowosti, NASA.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva1904bissrossc80.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="v.l.: Nauka, ERA, Radiator und Kosmonauten. (Bild: Roskosmos)" data-rl_caption="" title="v.l.: Nauka, ERA, Radiator und Kosmonauten. (Bild: Roskosmos)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/eva1904bissrossc60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">v.l.: Nauka, ERA, Radiator und Kosmonauten. (Bild: Roskosmos)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 19. April 2023 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Mittwoch an der Internationalen Raumstation ISS einen Radiator vom Modul Rasswet zum Mehrzwecklabormodul Nauka (MLM) umgesetzt und montiert. Bei ihrem Einsatz im freien Raum, der 7 Stunden und 54 Minuten dauerte, wurden sie von ihrem Landsmann Andrej Fedjajew von der Crew Dragon-Mannschaft unterstützt, der den europäischen Roboterarm ERA aus der Station bediente. Der zusätzliche Wärmeaustauscher werde im MLM gebraucht, um die Temperaturbelastung bei wissenschaftlichen Experiment zu verringern, hieß es zur Begründung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die beiden Männer hatten das Poisk-Modul um 03:41 Uhr deutscher Zeit verlassen. Es war dies der erste russische Ausstieg in diesem Jahr sowie der vierte in der Karriere von Prokopjew und der zweite von Petelin.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach Angaben der US-Luft- und Raumfahrtbehörde NASA ist der nächste Ausstieg für den 4. Mai geplant.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3711.msg547643#msg547643" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">**ISS** Russisches Segment</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-setzen-radiator-an-der-iss-um/" data-wpel-link="internal">Russische Kosmonauten setzen Radiator an der ISS um</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Russische Kosmonauten bereiteten Umsetzung eines Radiators an der ISS vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-bereiteten-umsetzung-eines-radiators-an-der-iss-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kowalski]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2022 18:28:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
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		<category><![CDATA[Dmitri Petelin]]></category>
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		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstation]]></category>
		<category><![CDATA[Sergej Prokopjew]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=118621</guid>

					<description><![CDATA[<p>Außenbordeinsatz von Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski. Quelle: RIA Nowosti, TASS 18. November 2022. Moskau, 18. November 2022 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Donnerstag bei einem Außenbordeinsatz die Umsetzung eines Radiators mit Hilfe des europäischen Roboterarms ERA vom Modul Rasswet zum Nauka-Modul vorbereitet. Dieser [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-bereiteten-umsetzung-eines-radiators-an-der-iss-vor/" data-wpel-link="internal">Russische Kosmonauten bereiteten Umsetzung eines Radiators an der ISS vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Außenbordeinsatz von Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin. Ein Beitrag von Gerhard Kowalski.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: RIA Nowosti, TASS 18. November 2022.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/russianeva55SProkopjewDPetelinnasatv.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin im Außenbordeinsatz am 17. November 2022. (Bild: NASA TV)" data-rl_caption="" title="Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin im Außenbordeinsatz am 17. November 2022. (Bild: NASA TV)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/russianeva55SProkopjewDPetelinnasatv60.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin im Außenbordeinsatz am 17. November 2022. (Bild: NASA TV)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Moskau, 18. November 2022 &#8211; Die russischen Kosmonauten Sergej Prokopjew und Dmitri Petelin haben am Donnerstag bei einem Außenbordeinsatz die Umsetzung eines Radiators mit Hilfe des europäischen Roboterarms ERA vom Modul Rasswet zum Nauka-Modul vorbereitet. Dieser Radiator sei für die Bergung von warmen Nutzlasten von dem Modul während der Durchführung wissenschaftlicher Experimente erforderlich, teilte die GK Roskosmos mit. Bei der Operation seien die Männer von ihrer Kollegin Anna Kikina unterstützt worden, die Mitglied der derzeitigen Crew Dragon-Besatzung ist. Die Umsetzung selbst soll bei einem der nächsten Ausstiege erfolgen. Während des Ausstiegs, der sechs Stunden und 25 Minuten dauerte, haben die Kosmonauten zudem eine Halterung für schwere Objekte an dem Modul montiert und noch weitere Arbeiten durchgeführt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war dies der dritte Ausstieg in der Karriere von Prokopjew und der erste für Petelin. Zudem wurde mit nunmehr insgesamt sieben Außenbordaktivitäten ein neuer Jahresrekord aufgestellt. Der alte lag bei sechs aus dem Jahre 2013.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Gerhard Kowalski</em></p>



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</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/russische-kosmonauten-bereiteten-umsetzung-eines-radiators-an-der-iss-vor/" data-wpel-link="internal">Russische Kosmonauten bereiteten Umsetzung eines Radiators an der ISS vor</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ISS: Erster außerplanmäßiger Ausstieg absolviert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/iss-erster-ausserplanmaessiger-ausstieg-absolviert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Dec 2013 11:07:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern haben Rick Mastracchio und Michael Hopkins einen ersten Ausstieg absolviert, bei dem ein Pumpenmodul mit defektem Flussregelventil vom Kühlkreislauf getrennt und demontiert wurde.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="250"/><figcaption>
Pumpmodul in Nahaufnahme (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten begannen am 21. Dezember gegen 13 Uhr und dauerten reichlich 5 Stunden. Zunächst wurden die Leitungen vom Pumpenmodul gelöst und an eine Überbrückungsbox angeschlossen. Danach wurden die Befestigungsbolzen gelöst und das Modul mit Hilfe des kanadischen Manipulatorarms der Station zu einem Zwischenlager am Mobilen Transporter gebracht und dort befestigt. Damit hatte man mehr erreicht als für den ersten Ausstieg geplant war. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für diesen Außenbordeinsatz wurden die Raumanzüge etwas modifiziert. Zum einen war im Inneren ein Schnorchel befestigt, den man während der Arbeit in den Mund nehmen konnte, so dass man seine Atemluft aus dem Körperbereich bezogen hätte. Zum zweiten befand sich ein Absorptionskissen im Nackenbereich, mit dem auslaufende Flüssigkeit hätte aufgenommen werden können. Außerdem sollten die Raumfahrer von Zeit zu Zeit gegenseitig kontrollieren, ob in einem der Anzüge ausgelaufene Flüssigkeit erkennbar wurde. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Maßnahmen wurden als notwendig erachtet, nachdem beim letzten Außenbordeinsatz mit US-Raumanzügen im Nackenbereich bei Luca Parmitano Flüssigkeit ausgetreten war, die anschließend teilweise im Anzug herum schwebte, sich an Mund, Nase und Augen anlagerte und beim Sehen und Atmen behinderte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Abflug des Raumschiffes Sojus-TMA 09M am 11. November begann die ISS-Expedition 38. In deren Verlauf wird eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen auf den Gebieten Astronomie, Atmosphärenforschung, Biologie, Materialtechnologie, Medizin, Physik und Technik vorgenommen. Ein Teil davon ist an der Außenseite angebracht und läuft weitgehend automatisch ab. Auch ein Teil der Experimente im Inneren ist weitgehend automatisiert und bedarf nur hin und wieder der Betreuung durch einen Raumfahrer, beispielsweise zum Wechseln der Proben, zur Wartung oder zur Sicherung von Daten. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_2.jpg" alt="NASA" width="443" height="295"/></a><figcaption>
Drei Kleinsatelliten entfernen sich von der Internationalen Raumstation. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am 19. November hatte Koichi Wakata drei Kleinsatelliten, die zuvor mit dem HTV Kounotori 4 eingetroffen waren, nach einer kurzen Überprüfung ihrer Funktion durch die Luftschleuse von Kibo außenbords gebracht und mit einer speziellen Einrichtung von der Station weg katapultiert. Am 20. November folgte ein weiterer Satellit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Am 11. Dezember wurde die Bahn in Vorbereitung auf die geplante Ankunft eines Frachtschiffes vom Typ Cygnus durch eine Antriebsphase von knapp 13 Minuten mit den Trienwerken des am Heck angekoppelten Frachters Progress-M 21M um etwa 1,7 Kilometer angehoben. Am Folgetag wurden dann Probleme mit dem Kühlkreislauf A des US-basierten Segments der Internationalen Raumstation gemeldet. Man stellte fest, dass das Durchflussregelventil, mit welchem der Fluss des Kühlmittels Ammoniak des äußeren Kühlkreislaufes gesteuert wird, nicht korrekt funktionierte. Damit wurde der Austausch des Pumpmoduls erforderlich, wofür es drei Ersatzmodule gab, die auf Express-Logistikmodulen oder externen Stauraum-Plattformen montiert sind. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22122013120725_small_3.jpg" alt="NASA-TV" width="320" height="172"/></a><figcaption>
Die ISS verfügt über drei Ersatz-Pumpmodule für die äußeren Kühlkreisläufe. Die überschüssige Wärme wird über Radiatoren ins All abgestrahlt. Die Radiatoren sind die flachen, geknickten rechteckigen Objekte, die von der Gitterstruktur sowohl nach hinten zeigen (drei links und drei rechts) als auch nach unten (links neben ESP 3 bzw. rechts neben ELC 1) und oben. (Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Der Start des zweiten Cygnus-Frachters wurde derweil auf Januar 2014 verschoben. Zur erfolgreichen Reparatur des Kühlkreislaufes sind zwei weitere Ausstiege an den kommenden Tagen geplant. Dabei soll ein neues Modul eingesetzt und angeschlossen sowie das defekte an dessen ehemaligem Lagerplatz befestigt werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Inneren der Raumstation entsteht durch technische Einrichtungen und die Menschen an Bord ständig Wärme, die über ein Kühlsystem nach außen abgeführt werden muss. Die gesamte Außenhaut der Station ist gegen die Hitze von etwa +130°C in der Sonne und die Kälte von etwa -160°C im Schatten mit einer speziellen Thermoisolationsschicht geschützt. Im Inneren wird die überschüssige Wärme von einem Wasserkreislauf aufgenommen. In einem Wärmetauscher wird diese dann an den äußeren Kühlkreislauf, der mit Ammoniak arbeitet &#8211; Wasser würde erstarren &#8211; abgegeben. Das Kühlmittel transportiert die Wärme dann zu Wärmeabstrahlern (Radiatoren), die das Bild der ISS durchaus mit prägen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die ISS-Expedition 38 läuft noch bis März 2014. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12049.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 38</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Fackelübergabe im All</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/fackeluebergabe-im-all/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Nov 2013 12:21:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[EVA]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 37]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Fackel]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei einem Außenbordeinsatz am Nachmittag und Abend des 9. November 2013 wurde eine olympische Fackel, die am Donnerstag zur ISS gebracht worden war, außerhalb der Station von einem Läufer zum nächsten übergeben. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, NASASpaceFlight. Dies erfolgte kurz nach Beginn des Ausstiegs gegen 16 Uhr MEZ. 26 Minuten [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bei einem Außenbordeinsatz am Nachmittag und Abend des 9. November 2013 wurde eine olympische Fackel, die am Donnerstag zur ISS gebracht worden war, außerhalb der Station von einem Läufer zum nächsten übergeben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, NASA, Raumcon, NASASpaceFlight.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10112013132111_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="400" height="305"/><figcaption>
Übergabe einer Olympischen Fackel im Weltall 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dies erfolgte kurz nach Beginn des Ausstiegs gegen 16 Uhr MEZ. 26 Minuten vorher hatten die beiden Kosmonauten Oleg Kotow und Sergej Rjasanski die Station über das Modul Pirs verlassen. Anschließend wurde die Fackel, die während der Aktion durch ein dünnes Kabel gesichert war, wieder im Ausstiegsmodul verstaut. Sie soll am Montag mit dem Raumschiff Sojus-TMA 09M zur Erde zurückkehren und dann ihren Weg zum Austragungsort der 22. Olympischen Winterspiele vom 7. bis 23. Februar 2014 im russischen Sotschi fortsetzen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurden eine Fußhalterung und ein Handlauf demontiert und der Versuch unternommen, diese an einem neuen Einsatzort zu installieren. Nach einigen Problemen damit entschied man sich, diese zunächst zur Überprüfung in das Ausstiegsmodul mitzunehmen. Des Weiteren sollte eine Flachantenne für radiometrische Messungen zur Erdbebenvorhersage an der Außenseite von Swesda deaktiviert und zusammengeklappt werden, was aber nicht vollends gelang, so dass man sie wieder entfaltete. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den geplanten Arbeiten sollte das Anbringen und die Inbetriebnahme zweier HD-Kameras des kanadischen Unternehmens UrtheCast vorbereitet werden. Die Kameras sollen auf einer um zwei Achsen drehbaren Plattform installiert werden und anschließend hochauflösende Live-Bilder aus dem All liefern können. Sie werden mit dem nächsten Progress-Transporter zur ISS gebracht und sollen beim 44. Ausstieg russischer Raumfahrer im Dezember außenbords montiert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Abschließend wurde eine Vielzahl von Fotos verschiedener Arbeitsplätze und Objekte angefertigt. Der Ausstieg endete nach 5 Stunden und 50 Minuten gegen 21.24 Uhr MEZ, nach offizieller Moskauer Zeit war es bereits der 10. November (0.24 Uhr MoZ). </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11861.90" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Sojus-TMA 11M</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11969.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 37</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreicher Ausstieg russischer Raumfahrer</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-ausstieg-russischer-raumfahrer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2013 14:22:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger. Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Gestern führten Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin ihren dritten Außenbordeinsatz durch, den 41. aus dem russichen Segment der Internationalen Raumstation und 173. insgesamt seit Start des ersten Elements der ISS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Roskosmos, Raumcon, UrtheCast. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-27-55181.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23082013162256_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Tag der russischen Nationalflagge auch im Weltraum 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Er begann gegen 13.34 Uhr MESZ mit dem Öffnen der Luke des Schleusenmoduls Pirs und endete 5 Stunden und 58 Minuten später. Geplant waren 5 Stunden und 39 Minuten, eine realistische Zeitvorgabe also. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Arbeiten fanden hauptsächlich am Servicemodul Swedsa statt. Zuerst wurden Bilder mehrerer Antennen eines Annäherungssystems am Heck der Station und am Bug von Swesda angefertigt. Vor einigen Tagen hatte sich hier eine Abdeckung gelöst und langsam von der Station entfernt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde an der Steuerbordseite von Swesda das Laserkommunikationsexperiment BTLS-N abgebaut und zur Schleuse transportiert. Mit diesem System hatte man Ende letzten und zu Beginn diesen Jahres Daten per Laserstrahl zur Erde geschickt und empfangen (Raumfahrer.net <a href="https://www.raumfahrer.net/zweiwege-laserkommunikation-mit-raumstation/" data-wpel-link="internal">berichtete</a>). Die Anlage war während eines <a href="https://www.raumfahrer.net/russischer-aussenbordeinsatz-an-der-iss-beendet/" data-wpel-link="internal">Ausstiegs am 4. August 2011</a> installiert worden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde eine Arbeitsstation und eine um 2 Achsen präzise ausrichtbare Plattform installiert, auf der in Zukunft zwei hochauflösende Kameras der Firma <a class="a" href="https://earthdaily.com/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">UrtheCast</a> ihre Einsatzorte finden sollen. UrtheCast möchte damit rund um die Uhr detaillierte Live-Bilder bestimmter Orte der Erde aus der Umlaufbahn der ISS im Netz übertragen. Damit soll man auch größere Veranstaltungen auf der Erde (UrtheCast spricht man dabei wie EarthCast) beobachten können. Das genaue Ausrichten einer Fußhalterung, die man vom Kopfteil Swesdas zur Arbeitsstation in der Mitte der Steuerbordseite verlegte, gelang erst im zweiten Versuch, war aber letztlich noch fast innerhalb des Zeitplans erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Teil des Einsatzes wurden Proben von der Oberfläche des Ausstiegsmoduls Poisk genommen. An ihnen soll die Erosion von Oberflächenmaterial anhand von Mikrorissen unter den harschen Temperatur- und Strahlungsbedingungen des Weltraums untersucht werden. Dazu werden die Proben zur Erde transportiert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Fortgang und Ergebnisse der Arbeit sowie der Zustand der Wärmeisolation an der Außenhaut der Station wurden fotografisch dokumentiert. Zum Schluss wurde anlässlich des Tages der Nationalflagge dann kurz eine russische Flagge ausgebreitet und geschwenkt. Der Ausstieg endete mit dem Schließen der Luke von Pirs nach dem Wiedereinstieg gegen 19.32 Uhr MESZ. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10933.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Urthecast (Live Aufnahmen der Erde)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/erfolgreicher-ausstieg-russischer-raumfahrer/" data-wpel-link="internal">Erfolgreicher Ausstieg russischer Raumfahrer</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-27-55181.mp3" length="5205924" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Aug 2013 22:06:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Besatzungen]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben endete ein mehr als siebenstündiger Ausstieg von Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin, im Verlaufe dessen vor allem mehrere Kabel entlang des Moduls Sarja verlegt wurden. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Roskosmos, NASA. Vertont von Peter Rittinger. Dabei handelt es sich um zwei Stromkabel und ein Ethernetkabel, die der Versorgung bzw. Anbindung des in [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/" data-wpel-link="internal">Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Soeben endete ein mehr als siebenstündiger Ausstieg von Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin, im Verlaufe dessen vor allem mehrere Kabel entlang des Moduls Sarja verlegt wurden.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: Roskosmos, NASA.  Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-08-21-85646.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/17082013000610_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="375" height="292"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten außerhalb der Station 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei handelt es sich um zwei Stromkabel und ein Ethernetkabel, die der Versorgung bzw. Anbindung des in wenigen Monaten zur ISS startenden Moduls Naúka dienen werden. Am Kopfteil von Sarja wurden die Kabel in entsprechende Verbindungstafeln eingesteckt. Die Enden hingegen wurden mit neu installierten Paneelen am Ausstiegsmodul Poisk verbunden. Bei einem späteren Einsatz werden die Leitungen dann zu Naúka verlängert. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die Arbeiten, die gegen 16.36 Uhr MESZ begannen, wurde der Strela-Kranarm Nummer 1 verwendet. An dessen Ende wurde Fjodor Jurtschichin nebst Kabeltrommel zum Einsatzpunkt befördert. Wenig später folgte Alexander Misurkin den Kranarm entlang, wobei er Befestigungen zur Führung der Kabel an der Außenhaut von Sarja installierte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zuvor hatte Misurkin bereits die Einheit 2 des Materialexperiments Wuinosliwost an Poisk installiert. Hier werden verschiedene Materialien für längere Zeit den Bedingungen des offenen Weltraums ausgesetzt. Danach sollen die Proben zur genaueren Untersuchung zur Erde zurück gebracht werden. Außerdem montierte Alexander Misurkin zwei Verbindungstafeln für die zu verlegenden Energiekabel an Handläufen von Poisk. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zum Schluss wurde der Strela-Kranarm eingefahren und gesichert sowie die Werkzeuge und Materialien überprüft. Der Ausstieg endete am Samstag gegen 0.05 Uhr MESZ und dauerte somit 7 Stunden und 29 Minuten und wurde damit zum bisher längsten Einsatz mit russischen Raumanzügen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der heutige Ausstieg war der insgesamt 172ste zur Montage der Internationalen Raumstation. Jurtschichin absolvierte seinen siebenten Außenbordeinsatz, Alexander Misurkin den zweiten. Der nächste Ausstieg ist für den 22. August geplant. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg263192#msg263192" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36 ab 16. August 2013</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3793.msg263194#msg263194" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Hauptthema ab 16. August 2013</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vierter-ausstieg-erfolgreich-beendet/" data-wpel-link="internal">Vierter Ausstieg erfolgreich beendet</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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		<item>
		<title>Zweite EVA der Expedition 36 sehr erfolgreich</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/zweite-eva-der-expedition-36-sehr-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 22:50:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
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		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Luca Parmitano]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners. Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon. Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Die Astronauten Chris Cassidy und Luca Parmitano haben den zweiten Außenbordeinsatz der ISS Expedition 36 sehr erfolgreich abgeschlossen. Parmitanos Einsatz war der erste Ausstieg eines Italieners.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Sascha Haupt. Quelle: NASA-TV, NASA, Raumcon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für die aktuell laufende ISS-Expedition 36 sind insgesamt 5 Außenbordeinsätze (EVAs, Extra Vehicular Activities) geplant, um Wartungsarbeiten zu verrichten, Außenexperimente auszutauschen und die ISS auf neue Module und Besuchsraumschiffe, unter anderem das russische Forschungsmodul Naúka (MLM) vorzubereiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ähnlich wie bei der russischen EVA Nr. 33 standen für diese US-EVA Nr. 22 zahlreiche Aufgaben auf dem Plan, die sich im Laufe des letzten Jahres angesammelt hatten. Chris Cassidy und Luca Parmitano waren bei der Bewältigung dieser vielseitigen Aufgaben sehr erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Es war die fünfte EVA für Cassidy nach seinen drei Ausstiegen bei STS 127 und der <a href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-zum-austausch-einer-kuehlmittelsteuerung/" data-wpel-link="internal">Reparatur einer Ammoniak-Pumpeinheit</a> bei Expedition 35 sowie die erste EVA für Luca Parmitano. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Parmitano ist der erste Italiener, der einen Außenbordeinsatz durchgeführt hat und der erste ESA-Astronaut außerhalb der Station seit dem deutschen Hans Schlegel bei der Shuttlemission STS 122 im Februar 2008.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy0.jpg" alt="" class="wp-image-53925" width="300" height="169"/><figcaption>Chris Cassidy und Luca Parmitano
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Verlassen der Quest-Luftschleuse arbeiteten die beiden Astronauten zunächst getrennt: Chris Cassidy tauschte einen im letzten Jahr ausgefallenen Transmitter für eine der beiden KU-Band Antennen der Station aus. Dabei hatte er zunächst Probleme, weil eine Schraube des neuen Transmitters klemmte. Bei einem neuen Versuch mit mehr Drehmoment lies sich der Transmitter dann aber installieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Währenddessen deinstallierte Luca Parmitano das Materialexperiment MISSE-8, das für zwei Jahre Proben dem freien Weltraum ausgesetzt hatte. Dabei hatte er auch die Möglichkeit, das Alpha-Magnetic-Spectrometer (AMS) zu fotografieren. Ingenieure hatten eine etwas schwächere Leistung eines der Radiatoren des AMS beobachtet. Die Fotos sollen dabei helfen, die Ursache dafür zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Austausch des Transmitters verlegte Chris Cassidy ein Stromkabel für das MLM (Nauka), das im nächsten Jahr zur Station starten soll, von Unity zu PMA-1, dem Übergang zum russischen Modul Sarja. Das Kabel war bei einem Außenbordeinsatz im letzten Jahr an Unity zurückgeblieben, weil nicht mehr genug Zeit geblieben war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend arbeiteten Cassidy und Parmitano zusammen, um die beiden mit dem Dragon-CRS-2-Flug angelieferten RGBs (Radiator Grapple Bars) zu den Radiatoren an den S1- und P1-Truss-Gittersegmenten zu bringen. Diese Halterungen, die zum Austauschen eines der beiden großen Radiatoren benötigt würden, falls einer davon ausfallen sollte, wurden im März mit dem Roboterarm zunächst temporär an der POA befestigt. Die POA (Payload and ORU Attachment Assembly) befindet sich am Mobile Base System (MBS) auf dem Mobile Transporter, der sich auf Schienen entlang der Truss-Struktur der ISS bewegen kann. Sie ist im Prinzip identisch mit den Enden des Roboterarms SSRMS und kann Nutzlasten an den gleichen Greifpunkten (Grapple Fixtures, GFs) halten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB_s.jpg" alt="" class="wp-image-53924" width="300" height="205"/></a><figcaption>https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/RGB.jpgDie beiden RGBs bei der Anlieferung mit Dragon (Bild: SpaceX)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Für diese Aufgabe befestigte Luca Parmitano eine Fußhalterung am Ende des SSRMS und bestieg diese. Nachdem die beiden RGBs voneinander gelöst waren, manövrierte Karen Nyberg vom Inneren der Station aus den SSRMS mitsamt Parmitano und der ersten RGB zum S1-Truss. Die zweite RGB verbliebt zunächst am POA. Nach der Installation der ersten RGB am Truss ging es zurück zum MBS, wo Luca Parmitano zunächst eine defekte Kamera deinstallierte. Sie soll bei der Dragon CRS-3 Mission zur Reparatur zurück auf die Erde gebracht werden. Dann holte er die zweite RGB vom POA und wurde mit dem Roboterarm zum zweiten großen Radiator an P1 herübergeschwenkt, wo er sie gemeinsam mit Cassidy installierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem Abschluss der Arbeiten mit den RGBs machte sich Chris Cassidy daran, zwei Überbrückungskabel an der Z1-Trussstruktur zu installieren, die den Ausfall wichtiger Systeme im Fall eines Defekts an einem der Gleichstromtransformatoren (DDCU) verhindern sollen. Diese Arbeiten sollen bei der nächsten EVA in einer Woche abgeschlossen werden. Es können nicht beide Kabel bei einer EVA komplett installiert werden, da dazu jeweils Systeme herunter gefahren werden müssen, die nicht gleichzeitig außer Betrieb sein sollen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem Luca Parmitano Aufräumarbeiten am SSRMS und der Fußhalterung abgeschlossen hatte, befestigte er eine Schutzabdeckung an PMA-2 vorne am Harmony-Modul der Station. PMA-2 ist der Adapter, an dem bis vor zwei Jahren regelmäßig die Space Shuttles angedockt hatten. Jetzt wird er bis zur Einführung von kommerziellen bemannten US-Raumschiffen nicht mehr benötigt und soll deshalb durch die Abdeckung vor Mikrometeoriten, kleinem Weltraumschrott und Temperaturschwankungen geschützt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da die Astronauten nach Erledigung dieser geplanten Aufgaben dem Zeitplan über 30 Minuten voraus waren, konnten noch Zusatzaufgaben angegangen werden: Chris Cassidy begab sich zum vorderen Ende des russischen Moduls Sarja, wo sich eine PDGF (Power and Data Grapple Fixture), also ein &#8222;Fußpunkt&#8220;, von dem aus der kanadische Roboterarm (SSRMS) operieren kann, befindet. Cassidy kontrollierte zunächst den Mechanismus dieser PDGF und stellte fest, dass sich entgegen der Befürchtungen der Ingenieure kein Erdungskabel im Mechanismus befindet. Anschließend legte er ein Datenkabel von der PDGF zu PMA-1. Bei der nächsten EVA soll dann ein Kabel von PMA-1 zu Tranquility (Node-3) verlegt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Schließen der äußeren Luke der Luftschleuse und dem wieder Unter-Druck-Setzen von Quest endete der Außenbordeinsatz nach 6 Stunden und 7 Minuten, geplant waren 6 Stunden und 30 Minuten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/11/ISS-36_Luca_Parmitano_and_Chris_Cassidy_s.jpg" alt="" class="wp-image-53922" width="300" height="199"/></a><figcaption>Cassidy (links) und Parmitano (rechts) in Quest Mitte: Karen Nyberg
(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">In einer Woche, am 16. Juli, geht es für Cassidy und Parmitano wieder &#8222;vor die Tür&#8220;. Dann stehen die endgültige Installation des zweiten Überbrückungskabels an Z1, das Verlegen des zweiten Teils des Datenkabels für die PDGF an Sarja sowie eines Ethernetkabels für das MLM, die Installation von Führungsschienen an den heute installierten RGBs, das Umsetzen einer Antenne und das Entfernen der Schutzabdeckung von der im letzten Jahrs ausgefallenen MBSU (Main Bus Switching Unit, einem Schaltkasten) auf dem Programm.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.msg260603#msg260603" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Außenbordarbeiten am russischen Segment</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/aussenbordarbeiten-am-russischen-segment/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2013 19:51:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumstationen]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Expedition 36]]></category>
		<category><![CDATA[Pirs]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Sarja Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Spacewalk]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger. Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<h4 class="wp-block-heading">Fjodor Jurtschichin und Alexander Misurkin führten heute umfangreiche Arbeiten außerhalb der Internationalen Raumstation aus.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: NASA, Roskosmos, Raumcon. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_1.jpg" alt="" width="260"/><figcaption>
</figcaption></figure></div>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/24062013215133_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="260"/><figcaption>
Jurtschichin und Misurkin arbeiten an den Modulen Sarja und Poisk. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurde die Technik des Kurs-Annäherungssystems am Modul Swesda getestet. Diese wird nach dem Abkoppeln des gegenwärtigen Schleusenmoduls Pirs zu Beginn des nächsten Jahres für das Rendezvous des Mehrzwecklabors Naúka benötigt. Der Test verlief erfolgreich. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anschließend wurde ein Flussregelventil des Kühlsystems an der Außenhaut von Sarja gewechselt. Das alte Ventil hat den geplanten Funktionszeitraum erreicht, funktionierte aber noch. Entlang des Moduls Sarja wurden danach Kabelklemmen angebracht. Hier sollen bei den nächsten Ausstiegen Daten- und Stromkabel vom US-basierten Segment zur Versorgung des Labormoduls Naúka verlegt und gesichert werden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Danach wurde das Experiment Indikator am Modul Poisk installiert. Abschließend wurden Proben des Experiments Wuinosliwost und das gesamte Experiment Foton-Gamma geborgen. Zwischendurch wurden noch mehrere Handläufe am Modul Swesda befestigt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Ausstieg begann gegen 15.32 Uhr MESZ planmäßig und dauerte 6 Stunden und 34 Minuten. Bis auf das Anbringen zweier Handläufe wurden alle Aufgaben gelöst. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11765.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 36</a></li></ul>
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		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2013-06-27-57294.mp3" length="5316629" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>Ausstieg und ein Schraubproblem</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ausstieg-und-ein-schraubproblem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 10:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[Nauka]]></category>
		<category><![CDATA[Rasswjet Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Swesda Modul]]></category>
		<category><![CDATA[Unity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben den üblichen Wartungsarbeiten standen in der zurückliegenden Woche ein Ausstieg, medizinische Untersuchungen und der Austausch einiger Geräte auf dem Arbeitsprogramm. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger. Beim Ausstieg von Sunita Williams und Akihiko Hoshide wurde ein Stromkabel vom Modul Unity über PMA 1 zu Sarja verlegt. Dieses soll [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Neben den üblichen Wartungsarbeiten standen in der zurückliegenden Woche ein Ausstieg, medizinische Untersuchungen und der Austausch einiger Geräte auf dem Arbeitsprogramm.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Roskosmos. Vertont von Peter Rittinger.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-07-67309.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02092012120227_small_1.jpg" alt="NASA-TV" width="395" height="296"/><figcaption>
Aki auf dem Manipulatorarm mit einer Main Bus Switching Unit (Hauptenergie-Schalteinheit) 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Ausstieg von Sunita Williams und Akihiko Hoshide wurde ein Stromkabel vom Modul Unity über PMA 1 zu Sarja verlegt. Dieses soll bei einem späteren Außenbordeinsatz bis zum Kopfteil von Swesda verlängert werden und zur Energieversorgung des für Dezember 2013 geplanten Forschungsmoduls Naúka dienen. Ihm soll zudem ein zweites Kabel folgen, so dass danach alle 4 Stromverteiler im Gittersegment S0 des US-basierten Teils der ISS mit dem russischen Segment verbunden sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Da einer dieser Verteiler ausgefallen war, sollte dieser ausgetauscht werden. Nach dem Abbau des defekten Gerätes wurde dieses auf einer Stauraumplattform befestigt und das Ersatzgerät zum Installationsort transportiert. Der Transport geschah mittels des großen Stationsmanipulators, der aus dem Inneten der ISS bedient wurde. Bei der Installation trat dann ein Problem mit einer Schraube auf, die sich auch mit verstärktem Drehmoment und der Reinigung beider Gewinde nicht korrekt einschrauben ließ. Nach provisorischer Befestigung aber ohne den korrekten Anschluss an Kühlsystem und Energienetz beendeten die beiden Raumfahrer nach 8 Stunden und 17 Minuten den Einsatz. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/02092012120227_small_2.jpg" alt="NASA-TV" width="349" height="262"/><figcaption>
Die Schraube H2 lässt sich nicht perfekt einschrauben. 
<br>
(Bild: NASA-TV)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Zur Vorbereitung hatte man diesmal ein verändertes Verfahren angewandt. Anstatt die Nacht im Schleusenmodul Quest zu verbringen und dort reinen Sauerstoff zu atmen, wurde eine knapp zweistündige Prozedur verwendet, bei der Sunita und Akihiko mit Sauerstoffmaske und bereits teilweise im Raumanzug leichte sportliche Übungen ausführten, um den im Blut gelösten Stickstoff abzuatmen. Dies ist erforderlich, um unter den niedrigen Druckbedingungen der US-Raumanzüge ein Ausperlen des Stickstoffs im Blut zu verhindern. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Robonaut 2 war in dieser Woche erneut aktiv. An den Schalttafeln C und D übte er u.a. einen Abstrich zu nehmen, sich selbständig an einem Handlauf festzuhalten und diesen anschließend abzuwischen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In Rasswjet wurde ein neues Regal installiert, das in Zukunft einen universellen Thermostaten zur Betreuung verschiedener biologischer Experimente aufnehmen soll. In Sarja wurde ein Relais gewechselt, was zur Umschaltung der Steuerkontrolle dient. Diese kann sowohl vom Boden aus als auch vom US-basierten bzw. russischen Segment der ISS erfolgen. Auch ein Hauptbatteriewechsel samt Konverter und Steuerung in Swesda stand auf dem Programm. In Columbus wurde ein neuer PC installiert, während ein anderer nicht booten wollte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wissenschaftliche Untersuchungen konzentrierten sich auf Umweltüberwachung (Luftqualität, Biofilme an Wänden und Ausrüstung), Medizin und die Betreuung weitgehend autonom ablaufender Experimente wie BCAT (Verhalten von Colloiden), KASKAD oder FASA (Aufzeichnung des Verhaltens eines Gemischs von Flüssigkeit und Gas in der Schwerelosigkeit für Bildungszwecke). </p>



<p class="wp-block-paragraph">Exemplarisch für die medizinischen Untersuchungen sei hier ein Experiment genannt, bei dem die Fähigkeit des Herzgewebes zur Dehnung bei veränderter Blutverteilung (<a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Gauer-Henry-Reflex" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Gauer-Henry-Reflex</a>) untersucht wird. Dazu trägt der Proband in der Station eine Unterdruckhose (Tschibis) und tritt von einem Bein auf das andere. Mehr Beweglichkeit bietet die Unterdruckhose kaum. Während der Druck in mehreren Stufen um bis zu etwa 50 hPa gesenkt wird, misst man mittels spezieller Apparaturen die Größe innerer Organe, hier also die des Herzens. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit VISIR wurde ein neues Gerät erstmals getestet, das die automatische Ausrichtung einer Kamera auf bestimmte Erdziele ermöglichen soll. Dann werden Fotos gemacht und zur Übermittlung an die Erde vorbereitet. Dies soll die Raumfahrer entlasten, die oft aus aktuellem Anlass bestimmte zusätzliche Fotoaufträge bekommen. In dieser Woche ging es beispielsweise um eine Flut am Schwarzen Meer. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10844.msg234506#msg234506" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ISS-Expedition 32 ab 28. August 2012</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/ausstieg-und-ein-schraubproblem/" data-wpel-link="internal">Ausstieg und ein Schraubproblem</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		<enclosure url="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2012-09-07-67309.mp3" length="6037086" type="audio/mpeg" />

			</item>
		<item>
		<title>NASA-Entwurf für Tiefraumhabitat konkretisiert</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/nasa-entwurf-fuer-tiefraumhabitat-konkretisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Jul 2012 13:20:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Außenbordeinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[elektrische Triebwerke]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlenschutz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=34986</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein mögliches Ziel für zukünftige Missionen der NASA, die über den Erdorbit hinausgehen sind erdnahe Asteroiden. Dafür wird neben Antriebssystemen, Start- und Landeraumschiff sowie Explorationsfahrzeug auch ein Wohn- und Arbeitsraum benötigt, der effizient und über längere Zeit Sicherheit bietet. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA. Eine spezielle Arbeitsgruppe am Johnson Space Center der NASA [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-entwurf-fuer-tiefraumhabitat-konkretisiert/" data-wpel-link="internal">NASA-Entwurf für Tiefraumhabitat konkretisiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Ein mögliches Ziel für zukünftige Missionen der NASA, die über den Erdorbit hinausgehen sind erdnahe Asteroiden. Dafür wird neben Antriebssystemen, Start- und Landeraumschiff sowie Explorationsfahrzeug auch ein Wohn- und Arbeitsraum benötigt, der effizient und über längere Zeit Sicherheit bietet.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_small_1.jpg" alt="NASA" width="334" height="217"/></a><figcaption>
Kette einzelner Komponenten eines zukünftigen Tiefraumfahrzeuges der NASA: Solarelektrisches Antriebssystem (SEP), Habitat (DSH) mit Explorationsfahrzeug (MMSEV), Zubringerraumschiff (Orion) und kryogenes chemisches Antriebssystem (CPS), (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Eine spezielle Arbeitsgruppe am Johnson Space Center der NASA (Human Spaceflight Architecture Team = HAT) hat sich darüber ausführlich Gedanken gemacht und dabei auch all die Kleinigkeiten berücksichtigt, die in Zukunftsvisionen oft unerwähnt bleiben. Michelle Rucker und Shelby Thompson legten dazu vor kurzem eine Dokumentation vor. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst wurden die Anforderungen an die Mission festgelegt. Zielvorgabe ist ein erdnaher Asteroid, der auf einer hochelliptischen Bahn erreicht werden kann. Dabei werden 157 Tage für den Anflug, 30 Tage für die Erforschung sowie 193 Tage für die Rückkehr in Erdnähe veranschlagt. Damit kommt man auf eine Missionsdauer von 380 Tagen. Für eine vierköpfige Besatzung wurde unter Berücksichtigung verschiedener Standards der NASA aber auch der besonderen Bedingungen für einen Flug, bei dem man keine zwischenzeitlichen Versorgungslieferungen von der Erde erwarten kann, eine konkrete Planung der benötigten Materialien, Arbeits- und Wohnräume sowie der erforderlichen Technik erarbeitet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_small_2.jpg" alt="NASA" width="278" height="335"/></a><figcaption>
Studie eines geplanten, frei fliegenden Forschungs- fahrzeuges der NASA (SEV) 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso berücksichtigt werden mussten Maximalvorgaben für die mit einem neuen Trägersystem verfügbaren Maße einer mit einem Start transportierbaren Nutzlast. Hier ging man von einer Länge bis zu 12 Meter und einem Durchmesser bis zu 7,30 Meter aus. Für das ermittelte Gesamtvolumen von 275 Kubikmeter ergeben sich damit für das Deep Space Habitat (DSH) eine Länge von 8 und ein Innendurchmesser von 7 Metern bei zylindrischer Form. Das Habitat soll zudem Kopplungsaggregate an beiden Enden für das Andocken einerseits an ein solarelektrisches Antriebssystem (SEP) am oberen Ende und ein Zubringerraumschiff vom Typ Orion am unteren besitzen. Außerdem sind auch an gegenüberliegenden Stellen der Seitenwände zwei Kopplungsaggregate vorgesehen. Das eine dient zum Andocken eines kleinen Forschungsfahrzeugs für 2 Personen, mit dem man bei mehreren Einzelmissionen unterschiedliche Stellen des Zielasteroiden anfliegen kann (Multi Mission Space Exploration Vehicle = MMSEV). Das andere dient als Reserve und Ausgang für eine Luftschleuse für Außenbordarbeiten. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließlich soll das Gesamtsystem noch mit einer kryogenen Antriebseinheit inklusive Tanks und eigener Energieversorgung für starke Beschleunigungs- und Bremsmanöver verbunden werden. Insgesamt ergibt sich damit eine Kette von 4 Hauptkomponenten mit dem MMSEV als zusätzlicher Huckepack-Nutzlast. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_big_3.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_small_3.jpg" alt="NASA" width="329" height="316"/></a><figcaption>
Der Seitenriss zeigt die 4 Decks im Überblick. 
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(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Im oben erwähnten Papier geht es allerdings in erster Linie um das Wohn- und Arbeitsmodul, das während der langen Überfahrten sowie in der Forschungsphase als alleiniger Aufenthaltsraum dienen soll. Dieser zylindrische Körper wird nun in 4 Decks eingeteilt. Die oberen 3 besitzen eine Höhe von 2,10 m und einen Durchmesser von jeweils 7 Metern bis auf eine kleine Rundung in Deck 1. Die Außenbereiche aller Decks dienen allerdings als Stauraum für Versorgungsgüter sowie als Montageorte verschiedener Systeme. Gleichzeitig bieten sie damit einen gewissen Schutz vor gefährlicher Strahlung. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Deck 1 (68 m<sup>3</sup>) finden sich Messe und Küche sowie Steuerungskonsolen für verschiedene Aufgaben. Dazu gehören die Unterstützung von Außenbordarbeiten, Teleoperationen, Training und Kommunikation. Damit wird Deck 1 nicht nur als Wohn- sondern auch als Arbeitsort genutzt. Durch diese geteilte Nutzung hat man gegenüber einem ersten Modell zusätzlichen Raum für dringend benötigte Subsysteme gewonnen. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_big_4.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_small_4.jpg" alt="NASA" width="324" height="218"/></a><figcaption>
Deck 1 mit Gemeinschaftsraum, der teilweise aber auch &#8222;dienstlich&#8220; genutzt wird. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Laut NASA-Richtlinie sind beim Entwurf eines bemannten Raumfahrzeugs individueller Lebenraum, gemeinsam genutzter Lebensraum, Raum für Flugoperationen, Raum für Missionsoperationen, Raum für Subsysteme, Lagerraum und Reserven zu berücksichtigen. Nach der Überarbeitung wurden dem Individualraum 19% (vorher 18%), dem Gruppenraum 13% (12%), für Flugoperationen wie Steuerung oder Lageregelung 15% (20%), für Missionsarbeiten wie Exkursionen, Ausstiege, die Untersuchung von Bodenproben u.ä. 14% (20%), für Subsysteme 29% (22%) und zur Lagerhaltung 8% (6%) eingeräumt. Die Reserve als Rückzugsraum in Notfällen liegt in beiden Fällen bei 2% (5,4 m<sup>3</sup>). 
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Deck 2 (81 m<sup>3</sup>) soll 4 um den zentralen Verbindungstunnel herum gruppierten Quartieren mit etwa 2 x 2 x 3 Metern Abmessungen Raum bieten. Darum angeordnet sind mehrere Wassertanks sowie weiteres Equipment, das einen zusätzlichen Strahlenschutz bietet. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_big_5.jpg" data-rel="lightbox-image-4" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/15072012152026_small_5.jpg" alt="NASA" width="349" height="283"/></a><figcaption>
Deck 3 dient der Arbeit und dem Training. Das Laufband ist zwar von diesem Deck aus nutzbar, wird aber im Lager-Deck 4 montiert. (Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Deck 3 (81 m<sup>3</sup>) ist das Arbeitsgeschoss. Hier befinden sich Ausstiegsschleuse, Durchgang zum Erkundungsfahrzeug, biologisch-medizinische Einrichtungen, der Trainingsbereich, Handschuhboxen und Arbeitstisch zur Untersuchung der eingesammelten Proben, Hygieneabteil und Lagerraum für Werkzeuge und Raumanzüge. Außerdem können hier Wartungsarbeiten an diesen Geräten vorgenommen werden. 
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Deck 4 (45 m<sup>3</sup>) ist nur etwa 1,70 m hoch und unten etwas abgerundet. Dieser Raum dient als weitläufiges Lager für Lebensmittel, Bekleidung, Hygieneartikel, Ersatzteile und vieles mehr. Die Kalkulation der HAT sieht beispielsweise 4.560 Einzelmahlzeiten und 7.600 Päckchen mit unterschiedlichen Getränkepulvern, vom Fruchtsaft bis zu Kaffee und Tee vor. Während die Unterwäsche täglich gewechselt werden soll, muss der Trainingsdress 3 Tage verwendet werden. Die normale Arbeitskleidung soll im Durchschnitt nach 10 Tagen gewechselt werden, warme Übersocken sollen 30 Tage halten. Berücksichtigen muss man auch feuchte und trockene Tücher zur Körperhygiene, Zahnpasta, Haarwaschmittel und natürlich Abfallbehälter. Auch die natürlichen Ausscheidungen des Menschen müssen entsorgt werden. Luft und Wasser sollen zumindest teilweise aufbereitet und wieder verwendet werden. 
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Insgesamt sind von den 275 m<sup>3</sup> nur 132 frei nutzbar. Dies sind rund 33 m<sup>3</sup> pro Besatzungsmitglied, etwa die Hälfte des Raumes, welcher der gewöhnlich sechsköpfigen Besatzung der Internationalen Raumstation zur Verfügung steht. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der mehrstufige Design-Prozess der einzelnen Komponenten eines Tiefraumfahrzeuges soll auch in den kommenden Jahren fortgeführt werden. Die von der Bush-Administration in die Wege geleitete und vom gegenwärtigen Präsidenten der USA, Barack Obama, präzisierte Ausrichtung der US-Raumfahrt über die Erdbahn hinaus erfordert dazu weitere Anstrengungen. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=6155.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">HSF-Komitee (Human Space Flight, USA)</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7627.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Künftige Strategie der bemannten US Raumfahrt</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Seite:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://ntrs.nasa.gov/archive/nasa/casi.ntrs.nasa.gov/20120008183_2012008354.pdf" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Entwurfspapier der NASA (PDF)</a></li></ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/nasa-entwurf-fuer-tiefraumhabitat-konkretisiert/" data-wpel-link="internal">NASA-Entwurf für Tiefraumhabitat konkretisiert</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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