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	<title>AVUM &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Vega</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vega/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 May 2012 11:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sie ist der Neuzugang der europäischen Trägerraketen: die Vega soll Europa auf dem Markt der Kleinträger vertreten. Ein Beitrag von Daniel Maurat Geschichte Anfang der 1990er Jahre gab es in der Raumfahrt eine neue Entwicklung: Nutzlasten wurden immer spezialisierter und damit auch kleiner, weswegen man nun auch mit kleineren Trägerraketen starten konnten. Sowohl die USA mit ihren [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading"><strong>Sie ist der Neuzugang der europäischen Trägerraketen: die </strong><em>Vega</em><strong> soll Europa auf dem Markt der Kleinträger vertreten.</strong></h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geschichte</strong></p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vega_vv01.jpg" alt="" class="wp-image-69339" width="353" height="500" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vega_vv01.jpg 353w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/vega_vv01-212x300.jpg 212w" sizes="(max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption>Start der ersten Vega am 13.2.2012.
(Bild: ESA / Arianespace)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Anfang der 1990er Jahre gab es in der Raumfahrt eine neue Entwicklung: Nutzlasten wurden immer spezialisierter und damit auch kleiner, weswegen man nun auch mit kleineren Trägerraketen starten konnten. Sowohl die USA mit ihren Kleinträgern, so etwa&nbsp;<em>Pegasus</em>&nbsp;und&nbsp;<em>Taurus</em>, als auch die ehemaligen Sowjetrepubliken, allen voran Russland und die Ukraine mit den abgewandelten Interkontinentalraketen&nbsp;<em>Dnepr</em>,&nbsp;<em>Rockot</em>,&nbsp;<em>Start</em>&nbsp;oder&nbsp;<em>Kosmos</em>, konnten diesen Markt dominieren. Europa dagegen hatte keine Möglichkeiten, kleine Satelliten selbst zu starten, da dazu die verfügbaren Trägerraketen, vor allem die Ariane 4 und 5, viel zu überdimensioniert und damit zu teuer waren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu dieser Zeit hatte bereits Italien Erfahrung mit Kleinträgern, da sie das amerikanische Scout-Programm zum Beispiel auch mit der Startplattform San Marco vor der Küste Kenias unterstützten. Nachdem aber die USA das Programm beendeten, wollten die Italiener die Rakete in Eigenregie weiterentwickeln, wobei sie sowohl auf Technologie der Ariane als auch der Scout zurückgriffen. Die daraus resultierende Rakete, die Zefiro, nutzte die Erst- und die Zweitstufe der Scout, kombinierte sie mit zwei Feststoffboostern der Ariane 4 und mit zwei neu entwickelten Oberstufen. Einen einzigen Testflug mit den Erststufe und den Boostern führte sie am 19. März 1992 durch, doch wurde das Programm darauf eingestellt. Italien drängte dann aber bei der ESA auf die Entwicklung einer eigenen europäischen Kleinrakete, wobei man die Erfahrungen der Zefiro als auch Komponenten der sich damals in der Entwicklung befindlichen <em>Ariane 5</em> nutze wollte. Doch die Entwicklung der <em>Ariane 5</em> ließ keine weiteren Mittel für andere Trägerprojekte übrig, darüber hinaus regte sich heftiger Widerstand aus anderen ESA-Mitgliedsländern, allen voran aus Deutschland, da Astrium mit Eurockot auch an den Starts der <em>Rockot</em> beteiligt war und man keine weitere Konkurrenz wollte. Die ESA beschloss zwar im Oktober 1999, die nun <em>Vettore Europeo di Generazione Avanzata</em>, kurz <em>Vega</em>, genannte Rakete zu einem ESA-Programm zu machen, doch beteiligten sich nur sechs Staaten unter der Führung von Italien an diesem Programm. Im Jahr 2003 schließlich wurden die Verträge zum Bau der Rakete verteilt, wobei Avio aus Italien die meisten Aufträge bekam.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Technik</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die&nbsp;<em>Vega</em>&nbsp;verfügt über drei Stufen sowie eine Oberstufe:</p>



<ul class="wp-block-list"><li>Die <strong>erste Stufe</strong> mit dem Namen <em>P 80 FW</em> basiert auf den Feststoffboostern <em>EAP</em> der <em>Ariane 5</em>, wurde aber weiterentwickelt und verkürzt. Der monolithische Raketenmotor, gebaut von Avio, hat eine Länge von 11,71 m, hat einen Durchmesser von 3 m und wiegt voll betankt 95,8 t. Der Feststoffmotor liefert bei einer Brenndauer von 107 Sekunden einen Schub von 2.112 kN. Als Treibstoff nutzt man den Festtreibstoff <em>HTPB</em>. Das Revolutionäre an der Stufe ist zunächst die Tatsache, dass die gesamte Struktur aus Kohlefaserverbundwerkstoffen besteht und damit die Hülle im Vergleich zu anderen Feststoffmotoren sehr leicht macht. Zudem werden zur Änderung der Flugbahn keine hydraulischen Aktoren, welche die Schubrichtung mittels der Düse beeinflussen, mehr benutzt, sondern elektrische.</li><li>Die <strong>zweite Stufe</strong> vom Typ <em>Zefiro 23</em> ist eine Neuentwicklung von <em>Avio</em> für die <em>Vega</em>. Die Stufe ist 7,53 m lang, hat einen Durchmesser von 1,91 m und wiegt voll betankt 25,75 t. Das einzelne Triebwerk liefert einen Schub von 954 kN bei einer Brenndauer von 72 Sekunden. Als Treibstoff nutzt man <em>HTPB</em>.</li><li>Die <strong>dritte Stufe</strong> vom Typ <em>Zefiro 9</em> ist eine verkleinerte Variante der <em>Zefiro 23</em> Sie ist 3,47 m lang, hat einen Durchmesser von 1,91 m und wiegt voll betankt 10,95 t. Das Triebwerk liefert im Betrieb einen Schub von 225,8 kN bei einer Brenndauer von 130 Sekunden.</li><li>Die <strong>vierte Stufe</strong>, auch als <em>AVUM</em> (<em>Attitude Vernier Upper Module</em>) ist eine kleine Stufe, welche Abbrandungenauigkeiten der Feststoffmotoren ausgleicht und den Satelliten auf seinen Orbit absetzt. Die in der Ukraine gefertigte Stufe hat eine Länge von 0,47 m, hat einen Durchmesser von 1,95 m und wiegt voll betankt 970 kg. Das einzelne Triebwerk vom Typ <em>RD-869K</em> von KB Juschnoje liefert bei einer Brenndauer von 315 Sekunden einen Schub von 2,54 kN. Dabei nutzt man als Treibstoff <em>UDMH</em> und als Treibstoff <em>N<sub>2</sub>O<sub>4</sub></em>, welche in je zwei Tanks gelagert werden. Im AVUM ist auch die gesamte Avionik und der Bordcomputer der Rakete untergebracht.</li></ul>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/avum_stage.jpg" alt="" class="wp-image-69338" width="200" height="170"/><figcaption>CAD-Modell einer AVUM.
(Bild: ESA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Starts</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Insgesamt gab es bisher (Stand: Mai 2012) nur einen Start der&nbsp;<em>Vega</em>. Dieser Jungfernflug fand am 13. Februar 2012 statt, wobei bei diesem Start insgesamt neun Kleinsatelliten in den Erdorbit gebracht wurden. Als Startrampe nutzt man die Startrampe&nbsp;<em>ELV</em>&nbsp;(l’Ensemble de Lancement Vega), welche ursprünglich als&nbsp;<em>ELA 1</em>&nbsp;die Starts der Ariane-Versionen 1 bis 3 unterstützte. Der erste Start einer Vega war ursprünglich schon für 2007 geplant, doh verzögerte sich der Termin immer wieder, da zunächst die Drittstufe nach einem gescheiterten Testlauf vom 28. März 2007 diese modifiziert werden musste. Danach verzögerte sich der Start immer wieder aufgrund von Problemen an der Startrampe und mit der Rakete.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zurzeit läuft ein Programm namens&nbsp;<em>VETRA</em>&nbsp;(Vega Research and Technology Accompanimen), wobei die Vega in insgesamt fünf Missionen getestet wird. Dieses Programm wird dabei von der ESA finanziert, wobei Arianespace die Starts vermarktet. Auch in Zukunft wird Arianespace für kommerzielle Flüge veranwortlich sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ausblick</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In den Wochen nach dem Jungfernflug im Februar und März 2012 gab es eine Reihe von Überlegungen zur Modifizierung der Vega. Einer der wichtigsten Ziele ist es, die AVUM ohne ukrainische Elemente zu bauen. Dabei zeigte Deutschland beziehungsweise die DLR große Bereitschaft, sich zu beteiligen und schlugen vor, eine neue Oberstufe zu bauen. Schon seit einigen Jahren läuft ein Programm namens&nbsp;<em>VENUS</em>&nbsp;(<em>Vega New Upper Stage</em>), wobei mehrere Konzepte für einen Ersatz der bisherigen AVUM diskutiert wurde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Verlauf des <em>VERTA</em>-Programms sind noch vier Starts geplant, so unter anderem für Satelliten der <em>Sentinel 2</em> und <em>Sentinel 3</em>-Serie, welche für Erderkundung genutzt werden sollen. Darüber hinaus soll mit der Vega das <em>IXV</em>, ein neues Konzept für ein wiederverwendbares Raumfahrzeug, starten. Das <em>IXV</em> macht einen knappen Erdumlauf und landet dann wieder gesteuert im Meer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Technische Daten:</p>



<figure class="wp-block-table"><table><tbody><tr><td><strong>Stufen</strong></td><td><em>4</em></td></tr><tr><td><strong>Höhe</strong></td><td><em>31.06 m</em></td></tr><tr><td><strong>Durchmesser</strong></td><td><em>3,00 m</em></td></tr><tr><td><strong>Startschub</strong></td><td><em>2.112 kN</em></td></tr><tr><td><strong>Startmasse</strong></td><td><em>135,4 t</em></td></tr><tr><td><strong>Max. Nutzlast</strong></td><td><em>2.500 kg (LEO); 1.500 kg (SSO)</em></td></tr><tr><td><strong>Erster Start</strong></td><td><em>13. Februar 2012</em></td></tr><tr><td><strong>Letzter Start</strong></td><td><em>&#8211;</em></td></tr><tr><td><strong>Treibstoff</strong></td><td><em>HTPB (1. &#8211; 3. Stufe); UDMH/N<sub>2</sub>o<sub>2</sub>&nbsp;(4. Stufe)</em></td></tr><tr><td><strong>Triebwerke</strong></td><td><em>1. Stufe: 1x Avio P 80 FW<br>2. Stufe: 1x Avio Zefiro 23 FW<br>3. Stufe: 1x Avio Zefiro 9 FW<br>4. Stufe: 1x Juschnoje RD-869K</em></td></tr></tbody></table></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Vega-Oberstufe aus Deutschland?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neue-vega-oberstufe-aus-deutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2012 14:03:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Oberstufe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dem erfolgreichen Vega-Jungfernflug letzte Woche hat der Direktor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Bereitschaft Deutschlands bekundet, für den neuen Kleinlastträger eine neue Oberstufe zu entwickeln. Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SpaceFlightNow.com, ESA, DLR, ASI. Die Vega hat mit ihrem erfolgreichen Jungfernflug letzten Montag (Raumfahrer.net berichtete) gezeigt, dass sie flugfähig [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Nach dem erfolgreichen Vega-Jungfernflug letzte Woche hat der Direktor des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Bereitschaft Deutschlands bekundet, für den neuen Kleinlastträger eine neue Oberstufe zu entwickeln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Daniel Maurat. Quelle: SpaceFlightNow.com, ESA, DLR, ASI.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20022012150331_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20022012150331_small_1.jpg" alt="ESA / CNES / Arianespace / Photo Optique Video CSG" width="260"/></a><figcaption>
Start der ersten Vega am 13. Februar 2012. Sie soll schon bald auch eine deutsche Oberstufe besitzen.
<br>
(Bild: ESA / CNES / Arianespace / Photo Optique Video CSG)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vega hat mit ihrem erfolgreichen Jungfernflug letzten Montag (<a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/perfekter-vega-jungfernflug-und-nun/" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net berichtete</a>) gezeigt, dass sie flugfähig ist. Doch hat sie aus Sicht der ESA und der italienischen Raumfahrtagentur <i>ASI</i>, welche vor allem die Entwicklung der Vega vorantrieb, noch ein kleines Manko: eine der vier Stufen wird nicht in Staaten der ESA gebaut, sondern basiert aus russischer bzw. ukrainischer Technologie. Dabei handelt es sich um die AVUM, die Viertstufe der Vega. Sie als einzige mit Flüssigtreibstoff betriebene Stufe sorgt dafür, dass Abbrandungenauigkeiten der ersten drei Stufen beseitigt und mehrere Nutzlasten auf verschiedenen Umlaufbahnen ausgesetzt werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20022012150331_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/20022012150331_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Die Vierstufe AVUM. Sie soll entweder durch Deutschland ersetzt oder modifiziert werden. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Um diesen Nachteil zu beseitigen, soll nun auch Deutschland in das Vega-Programm involviert werden. In den 1990er Jahren hat sich die Bundesrepublik noch dagegen gesträubt, sich am Programm zu beteiligen, sodass nur sieben der damals zwölf ESA-Mitgliedsstaaten unter Führung von Italien dabei waren. Nun ist laut Enrico Saggese, Präsident der <i>ASI</i>, Deutschland oder genauer gesagt das DLR bereit, sich am Programm zu beteiligen. Dies habe er vom Direktor des DLR, Johann-Dietrich Wörner, bei einem Anruf am Starttag zur Gratulation zum erfolgreichen Start erfahren. Dies bestätigte Andreas Schütz, ein Sprecher des DLR. 
<br>
Noch steht eine endgültige Entscheidung zur neuen Vega-Oberstufe, auch bekannt als <i>VENUS</i> (engl. <i>Vega Next Upper Stage</i> für Nächste Oberstufe der Vega) aber aus. Diese soll erst bei der ESA-Ministerratskonferenz im November fallen. Falls aber die neue Oberstufe genehmigt wird, wird höchstwahrscheinlich <i>Astrium Space Transportation</i> in Deutschland damit beauftragt, diese zu entwickeln und zu bauen. Dabei soll vor allem ein Ersatz für das Haupttriebwerk RD-869 von KB Juschnoje gefunden werden, der Rest des AVUM wurde zum Großteil in Ländern der ESA entwickelt. Astrium hat sich aber schon vorher am Vega-Programm beteiligt, so ist das Unternehmen Hauptauftragsnehmer für das Rollkontrollsystem, welches sich im AVUM befindet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Falls es zur Entscheidung kommt, eine neue Oberstufe in Deutschland zu entwickeln, dann wird es noch einige Jahre dauern, bis diese einsatzfähig ist. Man rechnet damit, dass es zum ersten Start mit neuer Oberstufe frühestens um 2016 oder 2017 herum, wenn nicht gar später, kommen wird. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Verwandte Meldungen:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.raumfahrer.net/perfekter-vega-jungfernflug-und-nun/" data-wpel-link="internal">Perfekter VEGA-Jungfernflug &#8230; und nun?</a></li><li><a class="a" href="https://spaceflightnow.com/news/n1202/14germanyvega/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Meldung bei SpaceFlightNow.com</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4208.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Vega</a></li></ul>
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