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	<title>Bad Münstereifel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bad Münstereifel &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>MPIfR: Vom Urknall bis in die Zentren aktiver Galaxien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Mar 2023 08:36:26 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 5. April 2023 findet der erste Vortrag der diesjährigen astronomischen Vortragsreihe in Bad Münstereifel statt, die vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) gemeinsam mit der Touristinformation und der Stadt Bad Münstereifel veranstaltet wird. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 22. März 2023. Bis Ende Oktober 2023 sind es insgesamt acht [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Am 5. April 2023 findet der erste Vortrag der diesjährigen astronomischen Vortragsreihe in Bad Münstereifel statt, die vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie (MPIfR) gemeinsam mit der Touristinformation und der Stadt Bad Münstereifel veranstaltet wird. Eine Pressemeldung des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 22. März 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/100mRadioteleskopNTacken2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Radio-Observatorium mit 100-m-Radioteleskop, Observatoriumsgebäude und dem Besucherpavillon am rechten unteren Bildrand. Vom Pavillon aus führt ein kurzer Weg bis zu einem Aussichtspunkt unmittelbar vor dem großen Reflektor. (Bild: Norbert Tacken/MPIfR)" data-rl_caption="" title="Radio-Observatorium mit 100-m-Radioteleskop, Observatoriumsgebäude und dem Besucherpavillon am rechten unteren Bildrand. Vom Pavillon aus führt ein kurzer Weg bis zu einem Aussichtspunkt unmittelbar vor dem großen Reflektor. (Bild: Norbert Tacken/MPIfR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/100mRadioteleskopNTacken26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Radio-Observatorium mit 100-m-Radioteleskop, Observatoriumsgebäude und dem Besucherpavillon am rechten unteren Bildrand. Vom Pavillon aus führt ein kurzer Weg bis zu einem Aussichtspunkt unmittelbar vor dem großen Reflektor. (Bild: Norbert Tacken/MPIfR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Bis Ende Oktober 2023 sind es insgesamt acht Vorträge zu unterschiedlichen astronomischen Themen. Sie reichen in diesem Jahr von komplexen Molekülen über Jets in den Zentren aktiver Galaxien im Universum und extrasolare Planeten bis zum Abschlussvortrag über die fliegende Sternwarte SOFIA, die leider ihren Betrieb im Herbst des vergangenen Jahres eingestellt hat.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Max-Planck-Institut für Radioastronomie bietet seit einer Reihe von Jahren in Zusammenarbeit mit der Kurverwaltung/Tourist-Information eine öffentliche Vortragsreihe in Bad Münstereifel an. Die Vorträge finden zwischen April und November einmal pro Monat jeweils an einem Mittwoch (meist der 1. Mittwoch im Monat), statt und beginnen um 19:30 Uhr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorträge werden im Rats- und Bürgersaal im 1. Stock des Rathauses von Bad Münstereifel (Marktstraße 15) durchgeführt. Der Eintritt zu den Vorträgen ist frei. Eine vorherige Anmeldung für die Vorträge ist nicht erforderlich.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KomplexeMolekueleBSaxtonNRAOAUINSF.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Komplexe Moleküle im Universum. (Bild: Bill Saxton/NRAO/AUI/NSF)" data-rl_caption="" title="Komplexe Moleküle im Universum. (Bild: Bill Saxton/NRAO/AUI/NSF)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KomplexeMolekueleBSaxtonNRAOAUINSF26.jpg" alt=""/></a><figcaption class="wp-element-caption">Komplexe Moleküle im Universum. (Bild: Bill Saxton/NRAO/AUI/NSF)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Das Programm für 2023 umfasst wiederum eine Vielzahl von unterschiedlichen Themen, die vom Urknall und der frühen Geschichte der Radioastronomie in Bonn bis zu komplexen Molekülen im Universum, der Erforschung von Planeten um andere Sonnen und neuen Ergebnissen mit dem weltumspannenden Event-Horizon-Teleskop reichen. Es geht dabei um Jets in den Zentren von aktiven Galaxien, um die Untersuchung der Galaxienentwicklung durch radioastronomische Beobachtungen von Wasserstoff, um eine Darstellung des Universums als Ganzes und schließlich, im Abschlussvortrag des diesjährigen Programms, um ein Fazit der erfolgreichen Untersuchungen des Kosmos mit dem Flugzeugobservatorium SOFIA, das bis Herbst letzten Jahres in einer Höhe von über 13 km in der Stratosphäre zum Einsatz kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Themenvorträgen in Bad Münstereifel finden bereits ab Samstag, 1. April 2023, wiederum Vorträge für Besuchergruppen in einem Pavillon in direkter Sichtweite des 100-m-Radioteleskops statt. Sie werden von dienstags bis samstags für Besuchergruppen ab acht Personen durchgeführt (Anmeldung unter 02257-301101, Mo-Fr vormittags, oder per Internet via public(at)mpifr.de). Vom Besucherpavillon aus führt ein Zugangsweg zum Aussichtsplateau unmittelbar vor dem großen Teleskopspiegel von 100 Metern Durchmesser und von dort über einen kurzen Pfad durch den Wald bis zum zweiten Radioteleskop vor Ort, der Effelsberg-Station des europäischen LOFAR-Teleskopnetzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vortragsprogramm Bad Münstereifel 2023</strong></p>



<ul class="wp-block-list" start="5">
<li>5. April 2023 Laura Ann Busch, M. Sc.: Interstellare komplexe Moleküle und wo sie zu finden sind</li>



<li>26. April 2023 Joana Anna Kramer, M. Sc.: Jets in den Zentren von aktiven Galaxien</li>



<li>31. Mai 2023 Dr. Norbert Junkes: Planeten um andere Sonnen</li>



<li>6. Juli 2023 Priv.-Doz. Dr. Helmut Kühr: Unser Universum</li>



<li>2. August 2023 Prof. Dr. Uli Klein: Die fünf Säulen des Urknalls</li>



<li>23. August 2023 Dr. Gyula I. G. Józsa: Galaxienentwicklung und Wasserstoffgas beobachtet mit Radioteleskopen</li>



<li>4. Oktober 2023 Priv.-Doz. Dr. Jürgen Kerp: Wie kam die Radioastronomie nach Bonn?</li>



<li>25.Oktober 2023 Dr. Alessandra Roy: SOFIA – die fliegende Sternwarte im Ruhestand</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.mpifr-bonn.mpg.de/vortraege/bme2023" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">https://www.mpifr-bonn.mpg.de/vortraege/bme2023</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Eröffnungsvortrag</strong><br>Interstellare komplexe Moleküle und wo sie zu finden sind<br>Eröffnungsvortrag am Mittwoch, 5. April 2023, 19:30 Uhr<br>Laura Ann Busch, M. Sc., MPIfR Bonn</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zahl neu detektierter Moleküle im interstellaren Medium steigt in den letzten Jahren dank immer empfindlicherer Teleskope rasant und sie wurden mittlerweile in allen Phasen der Sternentstehung entdeckt. Es stellen sich somit die Fragen: Wie komplex kann die Materie zwischen den Sternen werden? Wie entwickelt sich die komplexe interstellare Chemie von der dunklen Wolke bis hin zur Entstehung des Sterns und seiner Planeten? Und welche Rolle spielen diese Moleküle als Bausteine noch komplexerer Moleküle und letztlich der Entstehung von Leben?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Biographische Angaben:</strong><br>Laura Ann Busch hat in Bonn Physik und Astrophysik studiert und promoviert jetzt am Max-Planck-Institut für Radioastronomie im Rahmen des DFB-Sonderforschungsbereichs 956 und der „International Max Planck Research School for Astronomy and Astrophysics&#8220; (IMPRS). Ihre Arbeit dreht sich dabei rund um Moleküle, wie sie entstehen und zerstört werden und was sie über die Region, in der sie beobachtet werden, verraten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4903.msg546366#msg546366" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Terminvorschau auf Veranstaltungen</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Volle Inbetriebnahme des Radioteleskops Effelsberg</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/volle-inbetriebnahme-des-radioteleskops-effelsberg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2022 17:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beginn des regulären Messprogramms erfolgte vor 50 Jahren, am 1. August 1972. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn. Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 3. August 2022. 3. August 2022 &#8211; Das 100-m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie beging im Jahr 2021 seinen 50. Geburtstag. Der Aufbau des Teleskops in einem Eifeltal ca. 40 km [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Beginn des regulären Messprogramms erfolgte vor 50 Jahren, am 1. August 1972. Eine Information des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie, Bonn.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Max-Planck-Institut für Radioastronomie 3. August 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/03082022aNorbertJunkesMPIfR.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Das 100-m-Radioteleskop nahe Bad Münstereifel-Effelsberg, ca. 40 km südwestlich von Bonn. Das Foto zeigt das Teleskop vom Besucherpavillon aus. Ein kurzer Zickzackweg führt von dort aus zu einem Aussichtsplateau unmittelbar vor dem Teleskop selbst. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)" data-rl_caption="" title="Das 100-m-Radioteleskop nahe Bad Münstereifel-Effelsberg, ca. 40 km südwestlich von Bonn. Das Foto zeigt das Teleskop vom Besucherpavillon aus. Ein kurzer Zickzackweg führt von dort aus zu einem Aussichtsplateau unmittelbar vor dem Teleskop selbst. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/03082022aNorbertJunkesMPIfR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Das 100-m-Radioteleskop nahe Bad Münstereifel-Effelsberg, ca. 40 km südwestlich von Bonn. Das Foto zeigt das Teleskop vom Besucherpavillon aus. Ein kurzer Zickzackweg führt von dort aus zu einem Aussichtsplateau unmittelbar vor dem Teleskop selbst. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">3. August 2022 &#8211; Das 100-m-Radioteleskop des Bonner Max-Planck-Instituts für Radioastronomie beging im Jahr 2021 seinen 50. Geburtstag. Der Aufbau des Teleskops in einem Eifeltal ca. 40 km südwestlich von Bonn erforderte eine dreieinhalbjährige Bauzeit von 1967 bis 1971, die mit der offiziellen Einweihung am 12. Mai 1971 abgeschlossen wurde. Es sollte dann noch etwas mehr als ein Jahr vergehen, bis zum 1. August 1972 die volle Inbetriebnahme des Teleskops und der Start des regulären Beobachtungsprogramms erfolgen konnten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das 100-m-Radioteleskop des Max-Planck-Instituts für Radioastronomie (MPIfR) liegt in einem Bachtal unmittelbar an der Grenze zwischen den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Vom Besucherparkplatz bei den Eifeldörfern Effelsberg und Lethert, die beide zur Ortsgemeinde Bad Münstereifel gehören, sind es ungefähr 15 Minuten Fußweg bis zum Besucherpavillon des Radioteleskops mit direktem Blick auf das Teleskop selbst.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als Rückblick auf 50 Jahre erfolgreiche Forschungsarbeit mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg wurde im Mai 2021 ein vierter astronomischer Wanderweg, der &#8222;Zeitreiseweg&#8220;, in der Nachbarschaft des Radioteleskops Effelsberg eröffnet. Er beginnt am Besucherpavillon in unmittelbarer Nähe zum 100-m-Radioteleskop, führt auf einer Strecke von etwas mehr als 5 km rund um das Teleskop und endet am Aussichtspunkt direkt vor der riesigen Antenne. Von dort führt ein kurzer Zickzack-Weg direkt zurück zum Pavillon.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während die erste Stationstafel des Zeitreisewegs der Fertigstellung des Radioteleskops im Jahr 1971 (feierliche Einweihung am 12. Mai 1971) gewidmet ist, erfolgten die volle Inbetriebnahme und der Start des regulären Messprogramms dann ein gutes Jahr später zum 1. August 1972.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/03082022bNorbertJunkesMPIfR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Tafel Nr. 2 des Zeitreisewegs am Radioteleskop Effelsberg. Das Thema dieser Station sind die volle Inbetriebnahme des Teleskops zum 1. August 1972 und die ersten Pulsarmessungen im gleichen Jahr. Die Tafel befindet sich ca. 100 m vom Besucherpavillon entfernt auf der Zufahrtsstraße zum Radio-Observatorium Effelsberg. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)" data-rl_caption="" title="Tafel Nr. 2 des Zeitreisewegs am Radioteleskop Effelsberg. Das Thema dieser Station sind die volle Inbetriebnahme des Teleskops zum 1. August 1972 und die ersten Pulsarmessungen im gleichen Jahr. Die Tafel befindet sich ca. 100 m vom Besucherpavillon entfernt auf der Zufahrtsstraße zum Radio-Observatorium Effelsberg. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/03082022bNorbertJunkesMPIfR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Tafel Nr. 2 des Zeitreisewegs am Radioteleskop Effelsberg. Das Thema dieser Station sind die volle Inbetriebnahme des Teleskops zum 1. August 1972 und die ersten Pulsarmessungen im gleichen Jahr. Die Tafel befindet sich ca. 100 m vom Besucherpavillon entfernt auf der Zufahrtsstraße zum Radio-Observatorium Effelsberg. (Bild: Norbert Junkes/MPIfR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Tafel 2 des Zeitreisewegs (Abb. 2) steht für die Ereignisse im Jahr 1972, neben der vollen Inbetriebnahme erfolgten auch erste Pulsarmessungen mit dem 100-m-Radioteleskop bei einer Wellenlänge von 2,8 cm. Bei dieser Wellenlänge (entsprechend einer Frequenz von 10,7 GHz) waren es die bis dato höchstfrequenten Messungen von Pulsaren, den erst fünf Jahre zuvor im Jahr 1967 von Jocelyn Bell-Burnell und Antony Hewish entdeckten schnell rotierenden Neutronensternen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Tatsächlich war die Veröffentlichung zu Pulsaren von Richard Wielebinski, Wolfgang Sieber, und Koautoren in der Zeitschrift „Nature“ bereits im Jahr 1972 die erste Fachveröffentlichung, die auf Beobachtungsdaten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg basierte“, sagt Prof. Michael Kramer, Direktor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie und Leiter der Forschungsabteilung „Radioastronomische Fundamentalphysik“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitreiseweg beschreibt auf insgesamt 20 Stationen eine Reihe von Wegmarken aus fünf Jahrzehnten Geschichte des 100-m-Radioteleskops, von der offiziellen Eröffnung im Jahr 1971 bis zum 50-jährigen Jubiläum im Jahr 2021.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu gehören sowohl wissenschaftliche als auch technische Meilensteine, von der ersten Entdeckung der Moleküle Wasser und Ammoniak außerhalb der Grenzen unserer Milchstraße 1977/79 bis hin zum Weltrekord in der Winkelauflösung von nur 11 Mikrobogensekunden (entspricht dem Durchmesser einer 1-Cent-Münze auf der Mondoberfläche) durch Space VLBI-Beobachtungen mit dem 100-m-Teleskop. Hinzu kommen technische Meilensteine wie die Installation eines neuen Subreflektors mit oberflächenaktiven Elementen im Jahr 2006 und die Inbetriebnahme eines zweiten Radioteleskops vor Ort, der Station Effelsberg des europäischen LOFAR-Teleskopnetzwerks.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Zeitreiseweg verläuft auf etwas mehr als 5 km Länge rund um das Gelände des Radio-Observatoriums, im Bereich von gleich zwei Bundesländern (Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz).</p>



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<iframe title="Radioteleskop Effelsberg | Die ersten 1318 Tage in 17280 Bildern | Baufilm von 1971" width="1200" height="900" src="https://www.youtube.com/embed/2Xf2ZqtI6oM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption><strong>Radioteleskop Effelsberg | Die ersten 1318 Tage in 17280 Bildern | Baufilm von 1971</strong><br>Dieser Film wurde ursprünglich auf 16 mm gedreht von Rolf Schwartz, der den Bau des 100-m-Radioteleskops Effelsberg von den ersten Erdarbeiten bis zur feierlichen Eröffnung des Teleskops (&#8222;Richtfest&#8220;) am 12. Mai 1971 über die Jahre von 1967 bis 1971 begleitet. („Baufilm“ von Rolf Schwartz)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5421.msg536558#msg536558" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Geschichte der Astronomie/ Historisches</a></li></ul>
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