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	<title>Bahnvermessung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bahnvermessung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>GEOTracker-Service von ArianeGroup heißt jetzt Helix</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2023 16:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der neue Name steht für die Erweiterung des Dienstes auf niedrige und mittlere Umlaufbahnen mit präziserer Erfassung von Objekten im All bei Tag und Nacht. Der Service ergänzt den seit 2011 laufenden Betrieb im geostationären Orbit. Helix unterstützt die akkurate Erfassung der Lage im Weltraum durch die permanente Katalogisierung von Objekten und ihre Charakterisierung. Dies erleichtert auch das Erkennen &#8222;ungewöhnlicher&#8220; Ereignisse. Eine Pressemitteilung der ArianeGroup.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: ArianeGroup 5. Juni 2023.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix1ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127581"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Les Mureaux, Bordeaux, 5. Juni 2023 &#8211; GEOTracker® wird in Helix umbenannt, um die breite Palette von Diensten zur Weltraumüberwachung widerzuspiegeln, die ArianeGroup anbietet. Diese reichen von erdnahen Umlaufbahnen bis in den geostationären Orbit.</p>



<p>Helix integriert neue Fähigkeiten wie augensichere Laser-Entfernungsmessung und Bilderfassung, und erweitert den Katalog von mehreren tausend erfassten Objekten im Weltraum fortlaufend. Um den Bedürfnissen von Kunden und den steigenden Anforderungen durch die Verdichtung der Aktivitäten im All gerecht zu werden, baut ArianeGroup das Helix Netzwerk weltweit weiter aus und entwickelt den Service stetig weiter. Mit 15 Stationen rund um den Globus stellt Helix heute das größte private europäische Teleskop-Netz dar. Bis 2025 wird es auf über 30 Stationen ausgebaut.</p>



<p>Helix liefert Tag und Nacht hochpräzise Daten für die Positions- und Orbitalbahn-Bestimmung und analysiert Weltraumobjekte in den verschiedenen Umlaufbahnen. Der Dienst ist an die Bedürfnisse ziviler und militärischer Satellitenbetreiber bei der Überwachung, Nachverfolgung und Vermeidung von Kollisionen angepasst. Er ermöglicht es den Betreibern, ihre Satelliten vor möglichen Gefahren zu schützen. Helix liefert somit Informationen von hohem Mehrwert, die für die Entwicklung künftiger europäischer Raumfahrtprogramme unerlässlich sind.</p>



<p>„Als wir vor etwas mehr als zehn Jahren unseren eigenen Weltraumüberwachungsdienst ins Leben riefen, haben wir Pionierarbeit geleistet. Heute sind sich Staaten und Betreiber der Risiken, denen ihre Systeme im All ausgesetzt sind, bewusst. Die Infrastrukturen im Orbit sind für das Funktionieren unserer modernen Gesellschaften unverzichtbar geworden. Mit unseren Kompetenzen im Bereich großer Weltraumsysteme und in Verbindung mit der Situationsanalyse im All, die für uns von strategischer Bedeutung sind, können wir heute zur Bewältigung dieser großen Herausforderungen für die Sicherheit der Bürger Europas beitragen. Die neue Bezeichnung für unseren Weltraumüberwachungsdienst spiegelt seine Weiterentwicklung wider, unterstreicht seine Qualität und Effizienz und symbolisiert den Pionier- und Innovationsgeist unserer Teams im Dienste unserer Kunden“, erklärte Martin Sion, CEO von ArianeGroup.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="(Grafik: ArianeGroup)" data-rl_caption="" title="(Grafik: ArianeGroup)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/GEOTrackernowHelix3ArianeGroup26.jpg" alt="(Grafik: ArianeGroup)" class="wp-image-127583"/></a><figcaption class="wp-element-caption">(Grafik: ArianeGroup)</figcaption></figure>



<p>Der Helix-Dienst deckt bereits heute permanent 360 Grad der geostationären Umlaufbahn ab und wird nun auf erdnahe Umlaufbahnen ausgedehnt. Er nutzt die neuesten optischen und lasertechnischen Innovationen für hochpräzise Erkennung und Messung, wobei die Automatisierung und schnelle Orbitaldaten-Verarbeitung durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz unterstützt wird. Die rund um die Uhr erfassten Daten werden in einem Steuerungs- und Kontrollzentrum im französischen Les Mureaux bei Paris analysiert. Sie werden anschließend in sicheren operativen Diensten und Produkten für Kunden aufbereitet und gepflegt. Die Beobachtungsstationen werden am ArianeGroup-Standort in Saint Médard en Jalles in der französischen Region Nouvelle Aquitaine entwickelt, zusammengefügt und getestet, bevor sie weltweit installiert werden.</p>



<p>Die genaue Bestimmung von Weltraumobjekten sowie die permanente und zeitnahe Erfassung und Verarbeitung hochwertiger Informationen sind auch für künftige Weiterentwicklungen im Rahmen des Europäischen Verteidigungsfonds unerlässlich.</p>



<p>Dem französischen Verteidigungsministerium erlaubt dieses System die Erkennung, Nachverfolgung und Unterstützung bei der Bestimmung von Weltraumobjekten und die Warnung vor ungewöhnlichen Verhaltensweisen, um die Lage im Weltraum permanent zu erfassen und zum Schutz der nationalen Weltraumressourcen beizutragen. In diesem Kontext haben die ArianeGroup-Teams für Weltraumüberwachung kürzlich – wie jedes Jahr – an der AsterX-Übung für das französische Weltraumkommando und seine internationalen Partner teilgenommen.</p>



<p>Die Europäische Kommission hat ArianeGroup zudem im Juni 2021 mit der Umsetzung von zwei Projekten zur Weltraumüberwachung mit den Namen „Sauron“ und „Integral“ beauftragt und damit ihre Rolle als wichtiger Akteur in diesem Sektor bestätigt.</p>



<p>GEOTracker® und Helix sind eingetragene Marken von ArianeGroup.</p>



<p><strong>Über ArianeGroup</strong><br>ArianeGroup ist Hauptauftragnehmer für zivile und militärische Trägerraketen, verantwortlich für die Entwicklung und den gesamten Produktionsablauf der europäischen Trägerraketen Ariane 5 und Ariane 6, die von ihrer Tochtergesellschaft Arianespace vermarktet und betrieben werden. Außerdem ist sie für die Entwicklung, den Bau, die Integration und die Wartung der Raketen der französischen See-Streitkräfte zur nuklearen Abschreckung zuständig. Als weltweit anerkannter Spezialist für innovative und wettbewerbsfähige Lösungen beherrscht ArianeGroup die ganze Palette der fortschrittlichsten Antriebstechnologien und Anwendungen in der Raumfahrt. Über ihre Tochtergesellschaften stellt sie anderen Industriezweigen ihre Fachkompetenz in Ausrüstung, Service, Weltraumüberwachung und sicherheitsrelevanten Infrastrukturen zur Verfügung. ArianeGroup ist ein 50:50-Joint Venture von Airbus und Safran und beschäftigt mehr als 8.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in Frankreich und Deutschland. Der konsolidierte Umsatz der Gruppe im Jahr 2022 belief sich auf 2,4 Milliarden Euro.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12696.msg550078#msg550078" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">ArianeGroup</a></li>
</ul>
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		<title>DLR weiht Johannes Kepler Observatorium ein</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-weiht-johannes-kepler-observatorium-ein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2022 11:50:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Johannes Kepler Observatorium ist eine einmalige Forschungs- und Entwicklungsstation des DLR, um im Zukunft die Flugbahn und Beschaffenheit von Weltraumschrott zu erfassen. Das Teleskop des Observatoriums ist das größte seiner Art in Europa, um Objekten in der Erdumlaufbahn auf die Spur zu gehen. Die feierliche Einweihung des Forschungsobservatoriums fand am 20. Juli 2022 statt. [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Johannes Kepler Observatorium ist eine einmalige Forschungs- und Entwicklungsstation des DLR, um im Zukunft die Flugbahn und Beschaffenheit von Weltraumschrott zu erfassen. Das Teleskop des Observatoriums ist das größte seiner Art in Europa, um Objekten in der Erdumlaufbahn auf die Spur zu gehen. Die feierliche Einweihung des Forschungsobservatoriums fand am 20. Juli 2022 statt. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR 20. Juli 2022.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinweihungJohannesKeplerObservatoriumDLRUliRegenscheit.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Feierliche Einweihung des Johannes Kepler Observatoriums des DLR. (Bild: DLR/Uli Regenscheit)" data-rl_caption="" title="Feierliche Einweihung des Johannes Kepler Observatoriums des DLR. (Bild: DLR/Uli Regenscheit)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EinweihungJohannesKeplerObservatoriumDLRUliRegenscheit26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Feierliche Einweihung des Johannes Kepler Observatoriums des DLR. (Bild: DLR/Uli Regenscheit)</figcaption></figure>



<p>20. Juli 2022 &#8211; Mit dem Johannes Kepler Observatorium verfügt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) über eine einmalige Forschung- und Entwicklungsstation. Das Observatorium setzt auf modernste Lasertechnologie, um in Zukunft die Flugbahn und Beschaffenheit von Weltraumschrott in erdnahen Umlaufbahnen möglichst schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. Diese Informationen helfen zum Beispiel dabei, aktive Satelliten vor Zusammenstößen mit Weltraumschrott zu schützen. Denn Ausweichmanöver können so effizienter geplant werden. Nach rund zwei Jahren für Bau und Inbetriebnahme hat das DLR am 20. Juli 2022 gemeinsam mit Gästen aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft das Observatorium feierlich eingeweiht. Es befindet sich auf dem Innovationscampus Empfingen rund 60 Kilometer südwestlich von Stuttgart. Dort befindet sich das DLR-Institut für Technische Physik, zu dessen zentralen Forschungsanlagen das Observatorium gehört.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/johanneskeplerobservatoriumdesdlrDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Johannes Kepler Observatorium des DLR. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Johannes Kepler Observatorium des DLR. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/johanneskeplerobservatoriumdesdlrDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Johannes Kepler Observatorium des DLR. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Satelliten- und Raumfahrtmissionen auch in Zukunft ermöglichen – trotz Weltraumschrott</strong><br>„Ob für Information, Kommunikation oder Navigation – Satellitentechnologien sind aus der modernen Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig wird es immer voller im All und Weltraumschrott zu einem zunehmenden Problem. Deshalb arbeitet das DLR schon heute an technologischen Lösungen für mehr Sicherheit im All. Das Johannes Kepler Observatorium des DLR wird dabei eine zentrale Rolle spielen“, erläuterte Prof. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nachhimmelueberempfingenDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick des Teleskops in den Nachthimmel über Empfingen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-rl_caption="" title="Blick des Teleskops in den Nachthimmel über Empfingen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nachhimmelueberempfingenDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Blick des Teleskops in den Nachthimmel über Empfingen. (Bild: DLR (CC BY-NC-ND 3.0))</figcaption></figure>



<p>„Raumfahrt ist Faszination, Entdeckerdrang und gleichzeitig Ursprung von Wissen, Innovation und Hightech, um das Leben auf der Erde besser zu machen. Die Möglichkeiten der Raumfahrt auch für zukünftige Generation zu erhalten, ist ein Auftrag, dem sich Deutschland gemeinsam mit Partnern in Europa und der Welt annimmt. Das Johannes Kepler Observatorium des DLR ist dabei ein wichtiger Baustein. Als einzigartige Forschungsplattform für die Beobachtung und Bewertung von Objekten im Erdorbit leistet es seinen Beitrag, um Satelliten auch in Zukunft sicher betreiben und robotische wie astronautische Missionen erfolgreich durchführen zu können“, fasste Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Deutsche Luft- und Raumfahrt, zusammen.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltraumschrottimFokusDLR.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Den Weltraumschrott im Fokus. (Bild: DLR)" data-rl_caption="" title="Den Weltraumschrott im Fokus. (Bild: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/WeltraumschrottimFokusDLR26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Den Weltraumschrott im Fokus. (Bild: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>DLR-Forschungsteleskop ist das größte seiner Art in Europa</strong><br>Das Teleskop des Johannes Kepler Observatoriums ist das größte seiner Art in Europa für die Beobachtung und Charakterisierung von Objekten in der Erdumlaufbahn. Der Durchmesser des Primärspiegels beträgt 1,75 Meter. Das Teleskop ist in einem fast 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel untergebracht. Bei der Kuppel handelt es sich um einen sogenannten Schlitzdom. Dieser dreht sich synchron mit dem Teleskop und öffnet sich jeweils nur für rund zwei Meter in die jeweilige Blickrichtung. Dazu ist die Kuppel auf Rollen gelagert und wird mit einem Motor angetrieben. Das Teleskop lässt sich mit bis zu sechs Grad pro Sekunde drehen. Diese hohe „Nachführgeschwindigkeit“ in Kombination mit dem großen Primärspiegel ist eine technologische Herausforderung. Beides zusammen ist aber notwendig, um einen möglichst großen Bereich des Himmels zu betrachten und Objekte, die bis zu zehn Zentimeter klein sind und sich mit 28.000 Kilometer pro Stunde bewegen, gleichzeitig erfassen, orten und bestimmen zu können.</p>



<p>Im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten des Teams vom DLR-Institut für Technische Physik steht die hochgenaue Entfernungsmessung mit Hilfe spezieller Laser. Zudem wollen die DLR-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler bisher unbekannte orbitale Objekte ausfindig machen. Dazu führen sie Spektralanalysen durch, untersuchen also die farbliche Zusammensetzung des von den beobachten Objekten gestreuten Sonnenlichts. Auf diese Weise können sie zum Beispiel Rückschlüsse ziehen, um was für ein Objekt es sich handelt, aus welchem Material es besteht, wie groß es ist, wie es rotiert und in welcher Bahn es sich befindet.</p>



<p><strong>Mitbegründer der modernen Astronomie als Namenspate</strong><br>Johannes Kepler gilt als Mitbegründer der neuzeitlichen Astronomie und der modernen Naturwissenschaften. Er erklärte die Gesetzmäßigkeiten, wie sich Planeten um die Sonne bewegen: nämlich in einer elliptischen Bahn mit der Sonne in einem Brennpunkt der Ellipse. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Johannes Kepler im Südwesten Deutschlands.</p>



<p>Die Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro stammt aus Mitteln des DLR und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Die Forschungsarbeiten tragen zur sicheren Nutzung des Weltraums bei. Sie werden von der Programmkoordination Sicherheit im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) unterstützt.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-rich is-provider-handler-einbetten wp-block-embed-handler-einbetten wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="Johannes Kepler Observatorium des DLR: Mit Lasertechnologie dem Weltraumschrott auf der Spur" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/wx5kVsU846s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption>Weltraumschrott stellt zunehmend eine Bedrohung für aktive Satelliten und astronautische Missionen dar. Mit dem Johannes Kepler Observatorium verfügt das DLR über eine einmalige Forschungs- und Entwicklungsstation. Das Observatorium setzt auf modernste Lasertechnologie, um in Zukunft die Flugbahnen vom Objekten im All möglichst schnell, präzise und zuverlässig zu bestimmen. Diese Informationen helfen zum Beispiel dabei, Ausweichmanöver effizient zu planen. Wie das genau funktioniert, erklärt Prof. Thomas Dekorsy, Direktor des DLR-Instituts für Technische Physik. (Video: DLR)</figcaption></figure>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4124.msg535207#msg535207" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Weltraummüll</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DLR-Forschungsobservatorium trägt den Namen Johannes Kepler</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-forschungsobservatorium-traegt-den-namen-johannes-kepler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2022 20:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das DLR-Forschungsobservatorium in Empfingen erhält den Namen Johannes Kepler Observatorium. Namenspate ist der Astronom Johannes Kepler. Mit Hilfe des Observatoriums will das DLR die Flugbahn von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen sehr schnell und präzise bestimmen. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR. 13. April 2022 &#8211; Das neue Forschungsobservatorium des [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das DLR-Forschungsobservatorium in Empfingen erhält den Namen Johannes Kepler Observatorium. Namenspate ist der Astronom Johannes Kepler. Mit Hilfe des Observatoriums will das DLR die Flugbahn von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen sehr schnell und präzise bestimmen. Eine Information des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RundturmJohannesKeplerObservatoriumDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/RundturmJohannesKeplerObservatoriumDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Rundturm des Johannes Kepler Observatoriums. (Bild: DLR / CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure></div>



<p>13. April 2022 &#8211; Das neue Forschungsobservatorium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wird den Namen Johannes Kepler Observatorium tragen. Aktuell laufen die Arbeiten, um die Anlage auf dem Innovationscampus Empfingen in Betrieb zu nehmen. Die offizielle Einweihung erfolgt im Sommer 2022. Das Observatorium ist eine zentrale Forschungsanlage für das DLR-Institut für Technische Physik. Mit seiner Hilfe sollen in Zukunft die Flugbahn und Beschaffenheit von Objekten in erdnahen Umlaufbahnen möglichst schnell, präzise und zuverlässig bestimmt werden. Diese Informationen tragen dazu bei, Zusammenstöße von Weltraumschrott mit Satelliten vermeiden.</p>



<p><strong>Mitbegründer der modernen Astronomie als Namenspate</strong><br>„Johannes Kepler gilt als Mitbegründer der neuzeitlichen Astronomie und der modernen Naturwissenschaften. Er erklärte die Gesetzmäßigkeiten, wie sich Planeten um die Sonne bewegen: nämlich in einer elliptischen Bahn mit der Sonne in einem Brennpunkt der Ellipse“, sagt Prof. Dr. Thomas Dekorsy, Direktor des DLR-Instituts für Technische Physik in Stuttgart. Seine Kindheit und Jugend verbrachte Johannes Kepler im Südwesten Deutschlands. Er wurde 1571 in Weil der Stadt nahe Stuttgart geboren und studierte in Tübingen. „Deshalb können wir uns keinen besseren Namenspaten für unser Observatorium vorstellen“, erläutert Dekorsy die Hintergründe der Namenswahl.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeleskopJohannesKeplerObservatoriumDLRCCBYNCND30.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/TeleskopJohannesKeplerObservatoriumDLRCCBYNCND3026.jpg" alt=""/></a><figcaption>Teleskop des Johannes Kepler Observatoriums. (Bild: DLR / CC BY-NC-ND 3.0)</figcaption></figure></div>



<p><strong>Einmalige Forschungs- und Entwicklungsstation für Detektion von Weltraumschrott</strong><br>Das Teleskop des Johannes Kepler Observatoriums ist das größte seiner Art in Europa für die Beobachtung von Objekten im Orbit. Der Durchmesser des Primärspiegels beträgt 1,75 Meter. Das Teleskop ist in einem fast 15 Meter hohen Rundturm mit drehbarer Kuppel untergebracht. Im Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten steht die hochgenaue Bahnvermessung mit Hilfe spezieller Laser. Das Ziel der DLR-Wissenschaftlerinnen und DLR-Wissenschaftler ist es, Objekte, die bis zu zehn Zentimeter klein sind, zu erfassen, zu orten und so deren Flugbahn möglichst exakt zu bestimmen. Sie konzentrieren sich dabei vor allem auf Objekte, die zwischen 400 und 2.000 Kilometer von der Erde entfernt sind. In dieser niedrigen Umlaufbahn (Low Earth Orbit, kurz LEO) umkreisen immer mehr Satelliten die Erde. Deshalb stellt Weltraumschrott in diesen Höhen eine besondere Gefahr dar – für die unbemannte wie auch bemannte Raumfahrt. Denn auch die Internationale Raumstation ISS befindet sich in diesem Bereich.</p>



<p>Mit dem Johannes Kepler Observatorium führt das DLR die bisherigen Entwicklungsarbeiten fort: „In den letzten Jahren haben wir auf der Uhlandshöhe in Stuttgart schon ein kleineres Observatorium erfolgreich betrieben. Wir konnten so erste Forschungsergebnisse erzielen und wichtige Erfahrungen für die Planung und Umsetzung des Johannes Kepler Observatoriums sammeln“, beschreibt Wolfgang Riede, Leiter der Abteilung Aktive Optische Systeme am DLR-Institut für Technische Physik. „Das neue und wesentlich größere Teleskop ermöglicht uns, noch kleinere Objekte zu untersuchen und die Technologieentwicklung in diesem Bereich wesentlich voranzutreiben.“</p>



<p>Die Investitionssumme von rund 2,5 Millionen Euro stammt aus Mitteln des DLR und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Die Forschungsarbeiten tragen zur sicheren Nutzung des Weltraums bei. Sie werden von der Programmkoordination Sicherheit im DLR mit Mitteln des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) unterstützt.</p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3365.msg531181#msg531181" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DLR</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Mars Express vermisst die Umlaufbahn von Phobos</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mars-express-vermisst-die-umlaufbahn-von-phobos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:12:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mars Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnvermessung]]></category>
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		<category><![CDATA[ESTRACK]]></category>
		<category><![CDATA[Funkstille]]></category>
		<category><![CDATA[Okkultation]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am morgigen 30. April 2012 wollen die für die Steuerung der Raumsonde Mars Express zuständigen Mitarbeiter des Europäischen Raumflugkontrollzentrums ESOC in Darmstadt eine seltene Konstellation dazu nutzen, um die Daten der Umlaufbahn des Marsmondes Phobos noch genauer als bisher zu ermitteln. Ein Beitrag von Ralph-Mirko Richter. Quelle: ESA. Die von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am morgigen 30. April 2012 wollen die für die Steuerung der Raumsonde Mars Express zuständigen Mitarbeiter des Europäischen Raumflugkontrollzentrums ESOC in Darmstadt eine seltene Konstellation dazu nutzen, um die Daten der Umlaufbahn des Marsmondes Phobos noch genauer als bisher zu ermitteln.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ralph-Mirko Richter</a>. Quelle: ESA.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012131245_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Der Mond Phobos wird sich am 30. April 2012 für knapp 12 Sekunden direkt zwischen der Raumsonde Mars Express und der Erde befinden und dabei ein von dem Marsorbiter ausgehendes Radiosignal blockieren. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Die von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene Raumsonde <i>Mars Express</i> befindet sich bereits seit dem Dezember 2003 in einer elliptischen Umlaufbahn um den Mars und untersucht seitdem die Oberfläche und die Atmosphäre unseres äußeren Nachbarplaneten mit insgesamt <a class="a" href="https://www.dlr.de/de/forschung-und-transfer/projekte-und-missionen/mars-express" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">sieben wissenschaftlichen Instrumenten</a>. Unter günstigen Bedingungen rücken dabei auch immer wieder Phobos und Deimos, die beiden Monde des Mars, in den Mittelpunkt des wissenschaftlichen Interesses. Am morgigen Tag ergibt sich so die Gelegenheit, die Umlaufbahn des inneren und größeren der beiden Marsmonde, des Phobos, noch genauer als bisher zu bestimmen. </p>



<p>Die Berechnungen des für die Flugkontrolle der von der europäischen Weltraumagentur ESA betriebene Raumsonde <i>Mars Express</i> verantwortlichen &#8222;Flight Dynamics Teams&#8220; haben gezeigt, dass sich am morgigen 30. April 2012 eine sehr seltene Konstellation ergibt. An diesem Tag wird sich Phobos auf seiner Umlaufbahn um den Mars für die Dauer von knapp 12 Sekunden direkt zwischen die Raumsonde und die Erde schieben. Dabei wird Phobos die von <i>Mars Express</i> an die in Cebreros/Spanien befindliche Station des <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/ESTRACK" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">ESTRACK</a>-Kommunikationsnetzwerkes ausgestrahlten Radiosignale blockieren. </p>



<p>Sollten die Berechnungen, welche auf den bisher bekannten Orbitparametern des Mondes und der genau bekannten Position der Raumsonde basieren, korrekt sein, so können durch die Verfolgung des Radiosignals die bisher bekannten Parameter der Umlaufbahn von Phobos noch weiter verfeinert werden. Zu diesem Zweck soll die Raumsonde so ausgerichtet werden, dass die für die Kommunikation benötigte Hauptantenne direkt auf die Erde zeigt. Anschließend wird <i>Mars Express</i> ein stetiges Signal aussenden, welches mit der 35-Meter-Antenne in Cebreros empfangen wird. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012131245_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/29042012131245_small_2.jpg" alt="ESA, DLR, FU Berlin (G. Neukum)" width="260"/></a><figcaption>
Diese Aufnahme der an Bord von Mars Express befindlichen HRSC-Kamera vom 10. März 2010 zeigt das Gebiet um den Nordpol von Phobos aus einer Entfernung von etwa 278 Kilometern. 
<br>
(Bild: ESA, DLR, FU Berlin (G. Neukum))
</figcaption></figure></div>



<p>Spezielle radiometrische Aufnahmegeräte werden dabei das eingehende Raumsondensignal aufzeichnen und so auch den Beginn und das Ende der Unterbrechung des Funksignals mit einer Genauigkeit von weniger als einer Sekunde erfassen. Laut den Berechnungen sollte das von <i>Mars Express</i> ausgehende Signal von 23:21:22,9 Uhr bis 23:21:34,1 Uhr MESZ (Raumsondenzeit) unterbrochen werden. Aufgrund des gegenwärtigen Abstandes von rund 140 Millionen Kilometern zwischen dem Mars und der Erde und der sich daraus ergebenden Signallaufzeit von über sieben Minuten würde diese Unterbrechung anschließend von 23:29:13,0 Uhr bis 23:29:24,2 Uhr MESZ von der Empfangsstation in Cebreros registriert. </p>



<p>Die Empfangsdaten von der ESTRACK-Station sollen anschließend von Spezialisten der ESA und des Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA näher analysiert werden. Durch minimalste Abweichungen zwischen den berechneten und den real empfangenen Signalzeiten lassen sich die bisher bekannten Parameter der Phobos-Umlaufbahn noch weiter verfeinern. Dies ist besonders für zukünftige Untersuchungen des Marsmondes von Bedeutung. Für diese ist eine möglichst genaue Kenntnis der Umlaufbahn von Phobos nötig. </p>



<p>&#8222;Die Beobachtung dieser <a class="a" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Okkultation" target="_blank" rel="noopener noreferrer follow" data-wpel-link="external">Okkultation</a> verspricht einen gewaltigen Schub in unserem Verständnis von Phobos&#8220;, so Michel Denis, der für die <i>Mars Express</i>-Mission verantwortliche Spacecraft Operations Manager der ESA. 
<br>
Bereits wenige Sekunden nach dem Ende der Okkultation werden die Instrumente der Raumsonde um 23:22 Uhr MESZ erneut auf den Mars ausgerichtet und ihre regulären wissenschaftlichen Untersuchungen fortsetzen. </p>



<p><strong>Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4079.270" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Mars Express</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=694.600" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Mars</a></li></ul>
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			</item>
		<item>
		<title>Marsmond Phobos in Gefahr?</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/marsmond-phobos-in-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Nov 2004 01:03:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Mars]]></category>
		<category><![CDATA[Mars Express]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Sonnensystem]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnvermessung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[HRSC-Kamera]]></category>
		<category><![CDATA[Marsmond]]></category>
		<category><![CDATA[Phobos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die HRSC an Bord von Mars Express hat detaillierte Bilder des Marsmondes Phobos aufgenommen. Phobos umkreist seinen Planeten ungewöhnlich eng. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: DLR. Der Mars hat zwei Monde: &#8222;Phobos&#8220; (Furcht) und &#8222;Deimos&#8220; (Schrecken). Mars ist ein kleiner Planet, und seine Monde sind noch viel winziger, Größenordnung 10 bis 20 Kilometer. Beide umkreisen [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die <i>HRSC</i> an Bord von <i>Mars Express</i> hat detaillierte Bilder des Marsmondes Phobos aufgenommen. Phobos umkreist seinen Planeten ungewöhnlich eng.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: DLR.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112004020308_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112004020308_small_1.jpg" alt="Zum Vergrößern anklicken" width="420" height="395"/></a><figcaption>
Der Marsmond Phobos, fotografiert von der 
<i>HRSC</i>
. 
<a href="https://images.raumfahrer.net/news/phobos_hrsc_sw_1024.jpg" target="_blank" rel="noopener noreferrer" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal">Größere Version</a>
<br>
(Bild: ESA/DLR/FU Berlin [G. Neukum])
</figcaption></figure></div>



<p>Der Mars hat zwei Monde: &#8222;Phobos&#8220; (Furcht) und &#8222;Deimos&#8220; (Schrecken). Mars ist ein kleiner Planet, und seine Monde sind noch viel winziger, Größenordnung 10 bis 20 Kilometer. Beide umkreisen den Mars in ungewöhnlich niedrigen Umlaufbahnen, wobei der größere der beiden, Phobos, auch noch der Niedrigere ist und den Mars entsprechend schnell umkreist, etwas mehr als dreimal pro Marstag. Nach den Gesetzen der Astrophysik gibt es eine theoretische Grenze für den Mindestabstand zwischen einem Mond und seinem Planeten, und wie bei allen Monden, die ihren Planeten demnach zu nahe kommen, wird auch bei Phobos spekuliert, dass er sich vielleicht nicht für immer in seiner Umlaufbahn halten kann, sondern irgendwann entweder von Gravitations-Scherkräften zerstört werden oder sogar auf den Mars stürzen könnte. Ein weiterer Kandidat ist Jupiters Mond Io. </p>



<p>Am 22. August 2004 machte die vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) betriebene, hochauflösende Stereokamera <a href="https://www.raumfahrer.net/weitere-finanzmittel-fuer-die-marsforschung-bewilligt/" data-wpel-link="internal"><i>HRSC</i></a> an Bord der ESA-Raumsonde <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Express" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external"><i>Mars Express</i></a> diese detaillierten Aufnahmen von Phobos. Die aus einer Entfernung von weniger als 200 Kilometer fotografierten Bilder haben eine Auflösung von ungefähr sieben Meter pro Pixel. Phobos hat, typisch für seine Größe, keine Kugelgestalt, sondern ist unregelmäßig geformt: Seine geringe Schwerkraft hat nicht ausgereicht, die Berge und Täler seiner Oberfläche einzuebnen. Phobos und Deimos ähneln von ihrer Erscheinungsweise her Asteroiden, und wahrscheinlich stammen auch beide Monde letztlich aus dem Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><img decoding="async" width="752" height="503" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Phobos-Everest-Vergleich.jpg" alt="" class="wp-image-62141" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Phobos-Everest-Vergleich.jpg 752w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Phobos-Everest-Vergleich-300x201.jpg 300w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Phobos-Everest-Vergleich-600x401.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/Phobos-Everest-Vergleich-272x182.jpg 272w" sizes="(max-width: 752px) 100vw, 752px" /><figcaption>Phobos in Farbe. (Bild: ESA/DLR/FU Berlin [G. Neukum]) Im Größenvergleich dazu der höchste Berg der Erde, der Mt. Everest.</figcaption></figure></div>



<p>Auch auf früheren Phobos-Aufnahmen war schon das auffallende Muster von parallelen Furchen zu sehen gewesen. Es gibt Spekulationen, dass diese noch von dem Einschlag her rühren, der den riesigen Krater verursachte, der diesen Mond verziert und dem man sogar einen eigenen Namen gegeben hat: &#8222;Stickney&#8220;. Auf den <i>HRSC</i>-Aufnahmen ist nun allerdings deutlich zu sehen, dass diese Furchen auffallend regelmäßig und parallel verlaufen und nicht etwa von Stickney (auf den Bildern links) als Mittelpunkt ausgehen, sondern den Mond praktisch überall überziehen, und es stellt sich die Frage, ob es sich hierbei um oberflächliche &#8222;Schrammen&#8220; handelt, oder ob der Mond vielleicht einen Schichtenaufbau aufweist, was bei seiner anzunehmenden Vergangenheit als Teil eines größeren Körpers, gar eines Planeten, ja durchaus plausibel wäre.
<br>
Mit der einzigartigen Fähigkeit der hochauflösenden Stereokamera <i>HRSC</i>, Oberflächen nahezu gleichzeitig in zehn verschiedenen Kanälen aufzunehmen, wird die Bestimmung der Form des Mondes, seine Topographie, Farbe, die Lichtstreuung des staubförmigen Bodens, des Regoliths, aber auch die Messung von Rotations- und Orbitaleigenschaften des Mondes ermöglicht. Diese Bilder, die bei ihrer besten Auflösung sieben Meter pro Pixel erreichen, übertreffen hinsichtlich ihrer zusammenhängenden Abdeckung der beleuchteten Oberfläche die Daten von früheren Missionen. So nahm der NASA-Orbiter <i>Viking</i> (1976 bis 1978) zwar wenige kleine Gebiete mit einer Auflösung von einigen Metern auf, die Bilder waren jedoch aufgrund des nahen und schnellen Vorbeiflugs unscharf. Auch der <i>Mars Global Surveyor</i> der NASA machte 1998 spektakuläre Bilder von Phobos mit einer Auflösung von maximal vier Metern pro Bildpunkt, die sich aber im Wesentlichen auf die Umgebung von &#8222;Stickney&#8220; beschränkten.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112004020308_small_4.jpg" alt="None" width="420" height="286"/><figcaption>
Phobos in einer Aufnahme von 
<i>Mars Global Surveyor</i>
. Das Bild wurde den 
<i>HRSC</i>
-Fotos in Lage und Orientierung zwecks Vergleichbarkeit angepasst.
<br>
(Bild: NASA/Malin Space Science Systems)
</figcaption></figure></div>



<p>Zur Überraschung der Forscher war Phobos schneller unterwegs als gedacht: Er war seiner berechneten Orbit-Position um etwa fünf Kilometer voraus. Dies könnte ein Indiz dafür sein, dass er sich nicht auf einem Kreis oder einer Ellipse, sondern einer sich immer weiter verengenden und damit <i>beschleunigenden</i> Bahn, also auf einer Spirale um Mars bewegt. Dann würde Phobos sich also immer weiter seinem Planeten annähern, und das müsste irgendwann zur Katastrophe führen. Die Aussicht, dass uns einer der Mars-Rover der NASA am Ende seiner Mission vielleicht noch spektakuläre Bilder des Phobos-Absturzes liefern könnte, ist freilich gleich Null, denn damit ist, wenn überhaupt, erst in Millionen von Jahren zu rechnen.</p>



<p>Dann würde es allerdings ungemütlich auf dem Mars: So klein Phobos auch ist, hat er mit Abmessungen von 27 mal 21,6 mal 18,8&nbsp;Kilometer doch immerhin die Masse eines kleinen Gebirges, und wenn ein solcher Brocken etwa auf der Erde einschlagen würde, wäre es mit dem Leben, wie wir es kennen, erst einmal für eine Weile vorbei.</p>



<p>Die Frage nach Phobos&#8216; Zukunft soll im Laufe der <i>Mars-Express</i>-Mission noch genauer untersucht werden.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/14112004020308_small_5.jpg" alt="None" width="420" height="329"/><figcaption>
Phobos in mehreren Ansichten.
<br>
(Bild: ESA/DLR/FU Berlin [G. Neukum])
</figcaption></figure></div>



<p>In diesem Bild mit der Zusammenstellung von mehreren Ansichten von Phobos ist der Mond in verschiedenen Orientierungen zu sehen, da diese Aufnahmen in früheren Orbits von <i>Mars Express</i> gemacht wurden. Gerade diese Bilder dokumentieren durch ihre Variation von Orientierung und Beleuchtung hervorragend das auffallend regelmäßige Furchenmuster von Phobos.</p>



<p>Das Kameraexperiment <i>HRSC</i> auf der Mission <i>Mars-Express</i> der Europäischen Weltraumorganisation ESA wird vom Principal Investigator Prof. Dr. Gerhard Neukum (Freie Universität Berlin), der auch die technische Konzeption der hochauflösenden Stereokamera entworfen hat, geleitet. Das Wissenschaftsteam besteht aus 45 Co-Investigatoren aus 32 Instituten und zehn Nationen. Die Kamera wurde am <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.dlr.de/de/" target="_blank" data-wpel-link="external">Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)</a> unter der Leitung des Principal Investigators (PI) Gerhard Neukum entwickelt und in Kooperation mit industriellen Partnern gebaut (EADS Astrium, Lewicki Microelectronic GmbH und Jena-Optronik GmbH). Die Kamera wird vom DLR-Institut für Planetenforschung in Berlin-Adlershof betrieben. Hier erfolgt auch die systematische Datenprozessierung. Die hier gezeigten <i>HRSC</i>-Darstellungen wurden vom Institut für Geologische Wissenschaften der FU Berlin in Zusammenarbeit mit dem <a rel="noopener noreferrer follow" href="https://www.dlr.de/de/wr" target="_blank" data-wpel-link="external">DLR-Institut für Planetenforschung</a> in Berlin erstellt. </p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/marsmond-phobos-in-gefahr/" data-wpel-link="internal">Marsmond Phobos in Gefahr?</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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