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	<title>Bauauftrag &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bauauftrag &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Astrium baut weiteren Satelliten für DirecTV</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrium-baut-weiteren-satelliten-fuer-directv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Oct 2013 09:47:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Satellitenbus Eurostar E3000]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der europäische Satellitenhersteller Astrium gab am 24. Oktober 2013 bekannt, dass er ausgewählt wurde, einen Rundfunk- und Fernsehsatelliten für den lateinamerikanischen Unternehmensteil von DirecTV, DirecTV Latin America, zu bauen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, DirecTV. DirecTV ist Anbieter einer großen Anzahl von Programmen, die er über eine Flotte eigener Satelliten in Lateinamerika, Kanada [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der europäische Satellitenhersteller Astrium gab am 24. Oktober 2013 bekannt, dass er ausgewählt wurde, einen Rundfunk- und Fernsehsatelliten für den lateinamerikanischen Unternehmensteil von DirecTV, DirecTV Latin America, zu bauen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Astrium, DirecTV.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/25102013114707_small_1.jpg" alt="Astrium" width="260" height="220"/><figcaption>
Satellit für DirecTV Latin America im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: Astrium)
</figcaption></figure></div>



<p>DirecTV ist Anbieter einer großen Anzahl von Programmen, die er über eine Flotte eigener Satelliten in Lateinamerika, Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika verbreitet. Das in Konkurrenz zu Dish stehende Unternehmen nutzt derzeit von Boeing, Hughes Electronics und Space Systems/Loral (SS/L) konstruierte Raumfahrzeuge, die zwischen  1999 und 2009 gestartet wurden. Der erster Bauauftrag von DirecTV an Astrium erfolgte im Herbst 2011 mit der Bestellung von DirecTV 15.</p>



<p>Der jetzt beauftragte Satellit wird wie DirecTV 15 auf Astriums Satellitenbus Eurostar E3000 aufgebaut werden und voraussichtlich eine Startmasse von rund 6,3 Tonnen aufweisen. Nach einem derzeit für Anfang 2016 geplanten Start soll sich der neue Satellit mindestens 15 Jahre lang im Orbit betreiben lassen. Das Raumfahrzeug ist dazu gedacht, mit bis zu 60 K<sub>u</sub>-Band-Transpondern Kunden von Sky Brazil in Brasilien mit Rundfunk- und Fernsehsendungen zu versorgen. Sky Brazil hat nach Angaben von DirecTV aktuell rund 5 Millionen zahlende Nutzer.  <br>Geplant ist, über den neuen Satelliten einerseits bisher ausgestrahlte Dienste und Programme auch künftig bereitzustellen, und andererseits, eine zusätzliche Versorgung brasilianischen Territoriums mit hochaufgelösten Fernsehprogrammen zu verwirklichen. Um letztere Aufgabe zu erfüllen, wird der Erdtrabant so ausgerüstet, dass er Gebiete Brasiliens in 20 getrennten Ausleuchtzonen bedienen kann. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Reschetnjow baut AOneSat-1</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/reschetnjow-baut-aonesat-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Sep 2013 15:45:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AOneSat, ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, plant eine Konstellation aus drei Breitband-Kommunikationssatelliten. Mit dem Bau des ersten Erdtrabanten namens AOneSat-1 wurde jetzt der russische Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (JSC ISS) beauftragt. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AOneSat, Reschetnjow. Für die 2009 gegründete AOneSat Communications AG unterzeichnete ihr Präsident Dr. Subba Rao [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">AOneSat, ein Unternehmen mit Sitz in der Schweiz, plant eine Konstellation aus drei Breitband-Kommunikationssatelliten. Mit dem Bau des ersten Erdtrabanten namens AOneSat-1 wurde jetzt der russische Satellitenhersteller Reschetnjow Informational Satellite Systems (JSC ISS) beauftragt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: AOneSat, Reschetnjow.</p>



<p>Für die 2009 gegründete AOneSat Communications AG unterzeichnete ihr Präsident Dr. Subba Rao Pavuluri eine entsprechende Vereinbarung, für Reschetnjow der Chefdesigner und Generaldirektor Nikolai Testojedow. Der Vertrag wurde während des Moskauer Aerosalon MAKS 2013 in Schukowski bei Moskau geschlossen. <br>Die Vetragspartner hoffen, dass AOneSat-1 im Jahre 2016 startbereit ist. Reschetnjow mit Sitz in Schelesnogorsk nordöstlich von Krasnojarsk will den neuen Satelliten basierend auf dem hauseigenen Satellitenbus Express-1000H bzw. Ekspress 1000N aufbauen. Das Raumfahrzeug soll für einen Einsatz im All von 15 Jahren ausgelegt werden und Nutzer in Lateinamerika adressieren.</p>



<p>Die vollständige Konstellation aus drei Satelliten soll Empfänger in Afrika, in Nord- und Südamerika, in Europa, dem Mittleren Osten und dem Süden Asiens versorgen. Für alle drei Satelliten zusammen plant man insgesamt 120 Transponder verteilt auf das C-, das K<sub>u</sub>&#8211; und das K<sub>a</sub>-Band. Ein zusätzlicher vierter Satellit ist angedacht.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>TAS baut, Arianespace startet SGDC 1 für Brasilien</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/tas-baut-arianespace-startet-sgdc-1-fuer-brasilien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2013 09:53:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) für Brasilien den Kommunikationssatelliten SGDC 1 bauen wird, der 2015 oder 2016 auf einer Ariane-5-Rakete gestartet werden soll. Den Auftrag erteilte das brasilianische Unternehmen Visiona Tecnologica Espacial SA. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: AEB, bowshooter.blogspot.de, elonce.com, panoramaespacial.blogspot.de, tecnologia.uol.com.br, telecompaper.com. SGDC ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/tas-baut-arianespace-startet-sgdc-1-fuer-brasilien/" data-wpel-link="internal">TAS baut, Arianespace startet SGDC 1 für Brasilien</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Vergangene Woche wurde bekannt, dass der Luft- und Raumfahrtkonzern Thales Alenia Space (TAS) für Brasilien den Kommunikationssatelliten SGDC 1 bauen wird, der 2015 oder 2016 auf einer Ariane-5-Rakete gestartet werden soll. Den Auftrag erteilte das brasilianische Unternehmen Visiona Tecnologica Espacial SA.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch.</a> Quelle: AEB, bowshooter.blogspot.de, elonce.com, panoramaespacial.blogspot.de, tecnologia.uol.com.br, telecompaper.com.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SGDCtas2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/SGDCtas260.jpg" alt=""/></a><figcaption>SGDC über der Erde &#8211; Illustration. (Bild: Thales Alenia Space)</figcaption></figure></div>



<p>SGDC ist die Abkürzung für &#8222;Satélite Geoestacionario de Defensa y Comunicaciones&#8220; und bedeutet &#8222;Geostationärer Satellit für Verteidigung und Kommunikation&#8220;.  <br>Visiona, ein Joint Venture, das von Brasiliens nationalem Telekommunikationsunternehmen Telebras (49% Anteil) zusammen mit der militärischen Sparte des Luft- und Raumfahrtunternehmens Embraer (51% Anteil) für das Management des SGDC-Projekts aus der Taufe gehoben worden war, hatte dem künftigen Betreiber von SGDC 1 Telebras die Entscheidung für TAS nahegelegt. Die Direktoren von Telebras entschieden am 6. August 2013, dass man der Empfehlung von Visiona folgen solle. </p>



<p>Am rund 12 Monate dauernden Auswahlverfahren zum Bau des Satelliten hatten Boeing und Space Systems/Loral (SS/L) aus den USA, Mitsubishi Electric (Melco) aus Japan sowie Astrium und TAS aus Europa teilgenommen. Am Ende des Verfahrens konnte sich bei drei verbliebenen Bietern TAS gegen Melco und SS/L durchsetzen. Den Auftragswert bezifferte TAS auf rund 300 Millionen Euro. </p>



<p>Die nun getroffenen Vereinbarungen beinhalten zusätzlich eine künftige Unterstützung Brasiliens durch TAS beim Bau weiterer Satelliten. Visiona soll den Bau eines zweiten Satelliten für das Projekt (SGDC 2, Start geplant 2019) im eigenen Land organisieren. Das Brasilianische Ministerium für Kommunikation teilte mit, TAS sei es unter den zum Schluss verbliebenen drei Bietern am besten gelungen, auf die Vorgaben hinsichtlich der technischen Anforderungen, des Technologietransfers, der Kosten und des Zeitplans einzugehen. </p>



<p>An Bord von SGDC 1 will das Brasilianische Militär X-Band-Transponder nutzen. Bis dato greift das Brasilianische Verteidigungsministerium auf X-Band-Transponder an Bord der kommerziellen Kommunikationssatelliten Star One C1 und C2 zurück. Die X-Band-Installationen auf SGDC 1 werden eine Abdeckung ganz Südamerikas und der umgebenden Seegebiete erlauben. </p>



<p>Kapazitäten von SGDC 1 im K<sub>a</sub>-Band plant das Brasilianische Ministerium für Kommunikation zu verwenden, um abgelegene Siedlungen im Land mit Breitbandzugriff zu versorgen. Das Kommunikationsministerium nutzt derzeit zusammen 7 K<sub>u</sub>-Band-Transponder von Star One C1 und C2.  <br>Brasiliens Minister für Kommunikation Paulo Bernardo geht von einem Start von SGDC 1 im Jahr 2015 aus und gab seiner Hoffnung Ausdruck, der Satellit werde seinem Land helfen, von den USA unabhängig zu werden, und sich deren andauernden Spionageaktivitäten zu entziehen. </p>



<p>Positionieren will man SGDC 1, der es auf einen Datendurchsatz von insgesamt mindestens 100 GBit/s bringen soll, im Geostationären Orbit bei 75 Grad West. Seine Startmasse wird sich voraussichtlich im Bereich von 6 Tonnen bewegen. Im ersten Artikel des Dekrets 7769 der Republik Brasilien vom 28. Juni 2012 heißt es, ein entsprechender Satellit solle spätestens bis zum 31. Dezember 2014 stationiert werden. Das dürfte für den Satelliten, der Brasilien unabhängige souveräne Kommunikationsmöglichkeiten bescheren soll, mittlerweile allerdings illusorisch sein. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>OHB liefert SARah für Bundeswehr</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ohb-liefert-sarah-fuer-bundeswehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2013 17:26:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben. Ein [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Am 2. Juli 2013 hat das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) in Koblenz die Orbitale Hochtechnologie Bremen System AG (OHB) mit Entwicklung und Lieferung des militärischen satellitengestützten Radar-Aufklärungssystems SARah beauftragt. Vorher hatte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages in einer Sitzung am 26. Juni 2013 seine Zustimmung zu dem Rüstungsprojekt geben.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Bundeswehr-Journal, OHB, Raumfahrer.net.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/08072013192620_small_1.jpg" alt="OHB" width="300" height="225"/></a><figcaption>
OHB-Standort Bremen mit Integrationshalle für Satelliten
<br>
(Bild: OHB)
</figcaption></figure></div>



<p>Das aktuell im Einsatz befindliche militärische deutsche Radarsatellitensystem SAR-Lupe wurde ebenfalls von OHB aufgebaut. Es ist mit seinen Satelliten mit unbeweglich montierten Antennenschlüsseln in der Lage, Gegenstände am Erdboden zu identifizieren, die kleiner als ein Meter sind. Die Auslegungsbetriebsdauer dieses Systems reicht laut einer Information der Bundesregierung bis Ende 2017. Ein Vertrag mit OHB, in dessen Rahmen OHB betriebliche Aufgaben für SAR-Lupe erfüllt, läuft im November 2017 aus. </p>



<p>Das Radar-Aufklärungssystem SARah wird nach Fertigstellung aus zwei Bodenstationen und drei um die Erde kreisenden Radarsatelliten bestehen. Nach derzeitigem Planungsstand soll das Bodensegment von SARah im Herbst 2016 einsatzbereit sein. Der Betriebsbeginn des fertiggestellten Gesamtsystems ist derzeit für Ende 2019 vorgesehen. </p>



<p>SARah wird nach Angaben der Bundeswehr dann für Kontinuität bei der Fähigkeit, Krisensituationen frühzeitig zu erkennen und sinnvoll zu bewältigen, sorgen. Die Leistungen des Systems sollen über denen von SAR-Lupe liegen. Beispielsweise erwartet man von SARah eine verbesserte Auflösung, schnellere Datendownloads von den Satelliten und reduzierte Systemantwortzeiten. </p>



<p>Der Start der Satelliten wird voraussichtlich auf Falcon-9-Raketen des US-amerikanischen Unternehmens SpaceX erfolgen, wurde anlässlich der Pariser Luftfahrtschau auf dem Flughafen Le Bourget im Juni 2013 bekannt. Für zwei der Satelliten ist ein gemeinsamer Flug geplant, für den dritten Satelliten der Konstellation ein zusätzlicher Start. </p>



<p>Bei zwei der drei Satelliten für SARah greift OHB auf Technologien zurück, die bereits bei SAR-Lupe verwendet werden. Für die neuen Satelliten will OHB insbesondere die von SAR-Lupe benutzte Reflektortechnologie weiterentwickeln. </p>



<p>Den dritten Satelliten für SARah möchte man mit Radartechnik ausrüsten, die auf der von der Astrium-GmbH in den zivilen Radarsatelliten TerraSAR-X und Tandem-X verwendeten basiert. Auf letzteren kommen aktive phased-array Radaranlagen zum Einsatz, deren Antennen ohne bewegliche Teile auskommen und jeweils 384 horizontale sowie 384 vertikale einzelne Strahler besitzen. </p>



<p>OHB fungiert als Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die beiden Satelliten mit der aus SAR-Lupe weiterentwickelten Technik und zentrale Bestandteile der Ausrüstung der Bodenstationen will OHB selbst liefern. Den Satelliten mit der Phased-Array-Technik bezieht OHB von Astrium. </p>



<p>Nach Angaben von OHB liegt das Gesamtvolumen des staatlichen Auftrags bei 816 Millionen Euro. Enthalten sind darin gemäß Informationen aus Le Bourget auch der Start der Satelliten und der Betrieb der gesamten Infrastruktur über einen Zeitraum von zehn Jahren. Den Anteil für Astrium beziffern gewöhnlich gut informierte Quellen auf einen dreistelligen Millionenbetrag. </p>
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			</item>
		<item>
		<title>Astrium und OHB vereinbaren Bau von EDRS-C</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/astrium-und-ohb-vereinbaren-bau-von-edrs-c/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 May 2013 18:51:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die deutschen Raumfahrtunternehmen OHB System AG und Astrium GmbH haben am 27. Mai 2013 eine verbindliche Vereinbarung über den Bau des europäischen Datenrelais- und Kommunikationssatelliten EDRS-C getroffen. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Astrium, ESA, OHB. Die Astrium GmbH fungiert als Hauptauftragnehmer der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) und organisiert Aufbau und Betrieb des gesamten europäischen Datenrelais- [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/astrium-und-ohb-vereinbaren-bau-von-edrs-c/" data-wpel-link="internal">Astrium und OHB vereinbaren Bau von EDRS-C</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die deutschen Raumfahrtunternehmen OHB System AG und Astrium GmbH haben am 27. Mai 2013 eine verbindliche Vereinbarung über den Bau des europäischen Datenrelais- und Kommunikationssatelliten EDRS-C getroffen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Astrium, ESA, OHB.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-large is-resized advgb-dyn-513e32ee"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052013205108_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/27052013205108_small_1.jpg" alt="ESA / P. Carril" width="300" height="234"/></a><figcaption>
EDRS-Satelliten umkreisen die Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: ESA / P. Carril)
</figcaption></figure>



<p>Die Astrium GmbH fungiert als Hauptauftragnehmer der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA) und organisiert Aufbau und Betrieb des gesamten europäischen Datenrelais- und Kommunikationssatellitensystems (European Data Relay System, EDRS). Das System soll künftig eine schnellere und breitbandigere Weiterleitung von Informationen zwischen wissenschaftlichen Raumfahrzeugen, Anwendungssatelliten, anderen Vehikeln wie unbemannten Drohnen sowie den Bodenstationen ermöglichen. </p>



<p>Die OHB System AG wurde mit dem neuen Vertrag beauftragt, einen der Träger von Datenrelais- und Kommunikationsnutzlasten des EDRS, nämlich den Satelliten EDRS-C, zu entwickeln und zu bauen. Für die Lieferung des auf OHBs SmallGEO-Plattform basierenden Satelliten durch die OHB System AG erhält diese 157,5 Millionen Euro. Der Satellitenbus SmallGEO entstand im Rahmen eines ESA-Programms zur Entwicklung eines kleinen Busses für geostationäre Satelliten (small European geostationary platform, SGEO) unter dem Titel ARTES-11. </p>



<p>Die Tesat Spacecom GmbH, eine Tochter von Astrium, steuert die eigentliche Datenrelais- und Kommunikationsnutzlast bei. Diese besteht aus einem Laserkommunikationsterminal (Laser Communication Terminal, LCT) und einem im K<aub>a</aub>-Band-Komponenten sind insbesondere für die Verbindung mit Bodenstationen vorgesehen.</p>



<p>An Bord von EDRS-C wird sich außerdem eine Kommunikationsnutzlast für die Avanti Communications Ltd. aus Großbritannien befinden. Diese ist bei MacDonald, Dettwiler and Associates (MDA) beauftragt. Die Avanti Communications Ltd. führt den Satelliten mit der Bezeichnung Hylas 3 und will mit ihm wachsenden Bedarf auf dem afrikanischen Kontinent bedienen.</p>



<p>Im Jahr 2016 soll EDRS-C alias Hylas 3 an einer Position im Geostationären Orbit einsatzbereit sein. Geplant ist eine Stationierung des Raumfahrzeugs mit einer voraussichtlichen Startmasse von rund 3.350 Kilogramm bei 31 Grad Ost. Überwachung und Steuerung sollen von einem Kontrollzentrum am Standort Oberpfaffenhofen aus erfolgen. Die vorgesehene Lebenserwartung des Satelliten liegt bei 15 Jahren.</p>



<p>Den Aufbau des europäischen Datenrelais- und Kommunikationssatellitensystems hatte die ESA-Ministerratskonferenz 2008 im niederländischen Den Haag beschlossen. Deutsche Industrieunternehmen aus der Raumfahrtbranche setzen den Beschluss mit maßgeblicher Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) um.</p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3405.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">EDRSS (European Data Relay Satellite System)</a></li></ul>
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		<title>Neuer Planetenjäger soll 2017 starten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/neuer-planetenjaeger-soll-2017-starten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Apr 2013 17:25:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Extrasolar]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumsonden]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Exoplaneten]]></category>
		<category><![CDATA[MIT]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[TESS]]></category>
		<category><![CDATA[Transitmethode]]></category>
		<category><![CDATA[Weltraumteleskop]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die NASA hat am Wochenende zwei Projekte im Explorer-Programm ausgewählt, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen. Eines davon ist der Planetenjäger TESS. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: Massachussetts Institute of Technologie (USA). TESS steht für Transiting Exoplanet Survey Satellite (Transit-Exoplaneten Durchmusterungssatellit) und wird unter Federführung des Kavli Institute for Astrophysics and Space [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die NASA hat am Wochenende zwei Projekte im Explorer-Programm ausgewählt, die in den nächsten Jahren realisiert werden sollen. Eines davon ist der Planetenjäger TESS.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel.</a> Quelle: Massachussetts Institute of Technologie (USA).</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09042013192555_small_1.jpg" alt="MIT &amp; the TESS team" width="368" height="368"/><figcaption>
TESS im All &#8211; Impression (Bild: MIT &amp; the TESS team)
</figcaption></figure></div>



<p>TESS steht für Transiting Exoplanet Survey Satellite (Transit-Exoplaneten Durchmusterungssatellit) und wird unter Federführung des Kavli Institute for Astrophysics and Space Research (MKI) am Massachussetts Institute of Technologie (MIT) entwickelt. Der Satellit soll 2017 gestartet und auf einer Bahn abgesetzt werden, auf der er weder Erde noch Mond zu nahe kommt und die für Jahrzehnte stabil sein soll. </p>



<p>In Erdferne bieten sich ideale Beobachtungsbedingungen, in Erdnähe aber noch oberhalb der irdischen Strahlungsgürtel wird Hochgeschwindigkeits-Datenübertragung auch mit verhältnismäßig geringem Aufwand möglich sein. Immerhin wird TESS mit geschätzten Kosten von etwa 200 Millionen US-Dollar und auch von der Masse her eher ein Leichtgewicht. </p>



<p>TESS wird wahrscheinlich mit 4 kleinen und schnellen Weitwinkelteleskopen ausgerüstet werden, die einen 400-fach größeren Himmelsbereich mit einem Mal erfassen können, als jedes vorherige derartige Projekt (CoRoT bzw. Kepler). Ursprünglich (2010) waren noch 6 Teleskope an Bord geplant. Hochentwickelte Sensoren erfassen dann das gesammelte Licht und werten es aus. In erster Linie geht es darum, periodische Verdunklungen von Sternen zu erfassen, die durch den Vorbeiflug von Planeten, die den jeweiligen Stern umlaufen, verursacht werden. Dazu müssen die Planeten allerdings die Sichtlinie von uns zum jeweiligen Stern durchlaufen und die Sterne bereits als Scheibchen auf den Sensoren registriert werden. </p>



<p>Bisher führendes Instrument für diese Aufgabe ist das NASA-Weltraumteleskop Kepler, welches sich seit 2009 in einer Sonnenumlaufbahn befindet und einen kleinen Himmelsausschnitt in den Sternbildern Schwan und Leier beobachtet. Hier befinden sich keine hellen Sterne, die mehr als 150.000 Lichtpünktchen im Blickfeld der zusammen 95 Megapixel umfassenden 42 Sensoren sind eher weit von uns entfernt. Mittlerweile hat man damit aber bereits mehr als 100 Planeten gefunden und weitere etwa 2.700 Kandidaten auf einer Liste. </p>



<p>Mit TESS sollen aber Planeten bei mehreren Millionen Sterne in relativer Nähe zur Erde, also in einem Umkreis von nur einigen Hundert Lichtjahren, aufgespürt werden können. Bei ihnen wäre dann auch die Untersuchung eventuell vorhandener Atmosphären möglich. Mit Hilfe anderer Methoden und weiterer Teleskope könnte sich auch die Masse der Planeten genauer bestimmen lassen, womit Aussagen über Dichte und Art der Planeten möglich wären. </p>



<p>Fortschritte in der Optoelektronik der letzten Jahre machen es jetzt offenbar möglich, derartige Sensoren zu entwickeln. Damit will man vor allem erdähnliche, kleine Gesteinsplaneten um sonnenähnliche Sterne finden, die obendrein diese in der sogenannten habitablen Zone umlaufen. Innerhalb dieser Zone ist es durch Sonneneinstrahlung sowie Dichte und Treibhauseffekt unterschiedlicher Atmosphären möglich, dass Wasser im flüssigen Aggregatzustand auftritt und damit Lebensprozesse begünstigt. </p>



<p>Projektleiter ist George Ricker vom MKI. Er betonte, dass durch den speziell ausgewählten Erdorbit die Geräte an Bord des Weltraumteleskops innerhalb eines stabilen Temperaturbereiches arbeiten können. Sara Sieger, Professorin für Planetenwissenschaften am MIT, blickt zuversichtlich in die Zukunft: &#8222;Die Auswahl des TESS-Projektes beschleunigt unsere Chancen, innerhalb des nächsten Jahrzehnts Leben auf einem fremden Planeten zu finden.&#8220; </p>



<p>Am Projekt TESS beteiligt sind neben dem MIT Kavli Institute auch das Lincoln Laboratory, das Goddard Spaceflight Center der NASA, die Orbital Sciences Corporation (Start mit Pegasus XL), das NASA Ames Research Center, das Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics, die Aerospace Corporation und das Space Telescope Science Institute (STScI). </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=11695.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">TESS</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=1184.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Kepler</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=7753.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">GAIA</a></li><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=4105.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">CoRoT</a></li></ul>
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		<title>Mitsubishi baut weitere Navigationssatelliten</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/mitsubishi-baut-weitere-navigationssatelliten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 19:53:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[MELCO]]></category>
		<category><![CDATA[Navigationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NEC]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Büro des japanischen Kabinetts teilte am 29. März 2013 mit, dass die Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) mit dem Bau dreier weiterer Navigationssatelliten für eine Quasi-Zenith Satellite System (QZSS) genannte Satellitenkonstellation beauftragt wurde, und man die NEC Corporation mit dem Aufbau des zugehörigen Bodensegments betraut hat. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Büro des japanischen [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Büro des japanischen Kabinetts teilte am 29. März 2013 mit, dass die Mitsubishi Electric Corporation (MELCO) mit dem Bau dreier weiterer Navigationssatelliten für eine Quasi-Zenith Satellite System (QZSS) genannte Satellitenkonstellation beauftragt wurde, und man die NEC Corporation mit dem Aufbau des zugehörigen Bodensegments betraut hat.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Büro des japanischen Kabinetts.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042013215301_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/03042013215301_small_1.jpg" alt="JAXA" width="260"/></a><figcaption>
Bahnen der Satelliten des QZSS um die Erde &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: JAXA)
</figcaption></figure></div>



<p>Nach Informationen aus Japan erhält MELCO für drei weitere, dem ersten 2010 gestarteten Trabanten namens MICHIBIKI alias QZS 1 für das QZSS folgende Satelliten 50 Milliarden Yen (umgerechnet rund 420 Millionen Euro). Einer dieser drei Satelliten soll eine Position im Geostationären Orbit beziehen, die anderen beiden, QZS 2 und QZS 3, sind für 24-Stunden-Bahnen vorgesehen, auf denen sie bezogen auf die Erdoberfläche zwischen 41 Grad nördlicher und südlicher Breite pendeln und dabei regelmäßig den Äquator überfliegen. </p>



<p>NEC, welche das Bodensegment für QZSS in privater Initiative unterstützt vom Finanzdienstleister Mitsubishi UFJ Lease &amp; Finance und von MELCO aufbauen soll, erhält dafür laut Angaben aus Japan rund 117 Milliarden Yen (umgerechnet circa 1,0 Milliarden Euro). Neben Entwurf, Konstruktion und Herstellung der Betriebsbereitschaft umfassen Auftrag und Vergütung an NEC auch den Betrieb des Systems über einen Zeitraum von 15 Jahren. </p>



<p>Aufgrund der vielen Berge auf Japans Inseln und der Hochhausschluchten in den japanischen Großstädten ist der Empfang von Daten des US-amerikanischen globalen Satellitennavigationssystems (GPS) nicht immer überall problemlos mit der erforderlichen Genauigkeit möglich. Deshalb sollen eigene japanische Navigationssatelliten das US-amerikanische System ergänzen. </p>



<p>In Gebieten, in denen Navigationssignale bisher schlecht nutzbar waren, soll Navigation künftig mit einer Abweichung im Bereich eines Meters oder geringer möglich sein. Die zeitliche Verfügbarkeit von Navigationssignalen soll sich bei drei aktiven Äquatorkreuzern auf 99,8 Prozent verbessern. Bei ausschließlicher GPS-Nutzung liegt die Verfügbarkeit bei 90 Prozent. </p>



<p>Aktuelle Planungen sehen vor, dass Tests des dann vollständigen Weltraumsegments des QZSS, also der Satelliten im All, im März 2018 abgeschlossen werden können. </p>
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		<title>SS/L baut, Arianespace startet Satelliten für NBN</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/ss-l-baut-arianespace-startet-satelliten-fuer-nbn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 11:39:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Arianespace]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[NBN]]></category>
		<category><![CDATA[SS/L]]></category>
		<category><![CDATA[SSL 1300]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Netzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien lässt vom kanadisch/US-amerikanischen Raumfahrtkonzern SS/L (Space Systems/Loral) zwei leistungsstarke Kommunikationssatelliten bauen, die der europäische Startanbieter Arianespace im Jahre 2015 ins All bringen soll. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: Arianespace, NBN, Raumfahrer.net, Space Systems/Loral. Transportiert werden die Satelliten, die SS/L im kalifornischen Palo Alto auf Basis des [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Der Netzbetreiber NBN (National Broadband Network) aus Australien lässt vom kanadisch/US-amerikanischen Raumfahrtkonzern SS/L (Space Systems/Loral) zwei leistungsstarke Kommunikationssatelliten bauen, die der europäische Startanbieter Arianespace im Jahre 2015 ins All bringen soll.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: Arianespace, NBN, Raumfahrer.net, Space Systems/Loral.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013123928_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/10032013123928_small_1.jpg" alt="Space Systems/Loral (SS/L)" width="300" height="232"/></a><figcaption>
NBN-Satelliten über der Erde 
<br>
(Bild: Space Systems/Loral (SS/L))
</figcaption></figure></div>



<p>Transportiert werden die Satelliten, die SS/L im kalifornischen Palo Alto auf Basis des Busses 1.300 konstruiert, nicht zusammen, sondern bei zwei verschiedenen Flügen von Ariane-5-Raketen. Die beiden beim Start in Kourou in Französisch-Guayana rund 6 Tonnen schweren Satelliten werden auf je 15 Jahre Einsatz im All vorbereitet. </p>



<p>Die mit einer Anzahl von K<sub>a</sub>-Band-Tanspondern ausgestatteten Raumfahrzeuge mit den Bezeichnungen NBN Co 1A und 1B sind dazu gedacht, insbesondere abgelegene Gebiete in Australien mit Hochgeschwindigkeits-Breitbanddiensten zu versorgen. Pro Satellit will man 103 Ausleuchtzonen realisieren. Jeder Satellit wird auf einen Durchsatz von rund 80 Gigabit pro Sekunde ausgelegt. Geplant ist eine Positionierung der Satelliten bei oder im Bereich um 135 Grad Ost im Geostationären Orbit. Dass die und welche entsprechenden Slots konkret sicher genutzt werden können, wurde bisher nicht bekannt. 
<br>
In Australien gehen Anstrengungen, jeden Haushalt, wo auch immer im auf der südlichen Halbkugel gelegen Land, an das nationale Kommunikationsnetz anzuschließen, auf Initiativen der Regierung des Landes zurück. Geplant wurde, dabei neben Glasfaseranschlüssen und drahtlosen Netzverbindungen eben auch Satellitenverbindungen einzusetzen. </p>



<p>Selbst Nutzer auf den Kokosinseln, einer Inselgruppe im Indischen Ozean, auf der Macquarieinsel zwischen Tasmanien und der Antarktis, auf der Norfolkinsel, einer Insel im Pazifischen Ozean, und der Weihnachtsinsel im Indischen Ozean sollen, ermöglicht durch die zahlreichen unabhängigen Ausleuchtzonen von NBNs neuen Satelliten, ab 2015 einen leistungsfähigen Netzanschluss erhalten. Datenraten von mindesten 12 Megabit pro Sekunde im Download und 1 Megabit pro Sekunde im Upload pro Anschluss sind vorgesehen. </p>



<p>Das zunächst staatliche Unternehmen NBN war im April 2009 gegründet worden. Für eine Übergangzeit nutzt NBN Übertragungskapazitäten, die man bei IPStar und Optus eingekauft hat. Den Bauauftrag für die ersten beiden eigenen Satelliten erteilte NBN vor etwas über einem Jahr, SS/L gab den Auftrag, der zusammen mit Dienstleistungen auf rund rund 668 Millionen US-Dollar kommt, am 7. Februar 2012 bekannt. Von den jüngsten Startaufträgen im Wert von zusammen rund 300 Millionen US-Dollar berichtete Arianespace mit Datum vom 4. März 2013. </p>
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		<title>JUICE &#8211; Europas Rückkehr zum Jupiter</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/juice-europas-rueckkehr-zum-jupiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2013 14:32:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[JUICE]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Ariane 5]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Callisto]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Ganymed]]></category>
		<category><![CDATA[Jupitermond]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Instrumentenlayout für die europäische Jupiter-Mission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) steht nun fest. Die Sonde ist Teil des Cosmic-Vision-Programms der ESA für den Zeitraum von 2015 bis 2025 und stellt dessen größtes bisher beschlossenes Einzelprojekt dar. Der Start ist für 2022 geplant. Ein Beitrag von Michael Clormann. Quelle: DLR, ESA, JPL. JUICE soll mit [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Instrumentenlayout für die europäische Jupiter-Mission JUICE (Jupiter Icy Moons Explorer) steht nun fest. Die Sonde ist Teil des Cosmic-Vision-Programms der ESA für den Zeitraum von 2015 bis 2025 und stellt dessen größtes bisher beschlossenes Einzelprojekt dar. Der Start ist für 2022 geplant.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Michael Clormann</a>. Quelle: DLR, ESA, JPL.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013153207_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013153207_small_1.jpg" alt="ESA/AOES" width="260"/></a><figcaption>
JUICE im Jupitersystem 
<br>
(Bild: ESA/AOES)
</figcaption></figure></div>



<p>JUICE soll mit Kosten knapp unter der Milliarden-Grenze eine Kernmission der europäischen Weltraumforschung in dieser und der folgenden Dekade darstellen. Die gestern veröffentlichten Angaben zur wissenschaftlichen Bestückung der Sonde stellen dabei einen wichtigen Schritt auf dem Weg zum angepeilten Starttermin 2022 dar.  </p>



<p>Das aktuelle Cosmic-Vision-Programm, speziell auch die schon konzipierte Jupiter-Mission, waren in den letzten beiden Jahren einer weitreichenden Neuorientierung unterworfen, nachdem die NASA aus Gründen der Budgetkürzung ihre ursprünglich geplante Beteiligung deutlich zurückfahren musste. JUICE trat in der Folge, endgültig im Frühjahr 2012, als Neukonzeption der zuvor verfolgten Mission EJSM/Laplace hervor, die noch einen Lander für den Jupitermond Europa vorsah. </p>



<p>Der nun konkretisierte Orbiter wird den Jupiter selbst, aber vor allem auch dessen vier bedeutendste Monde mit insgesamt elf Instrumenten genauer unter die Lupe nehmen. Die Mehrzahl dieser Geräte werden europäische Entwicklungen sein. Die NASA und ihre kooperierenden US-amerikanischen Institute wollen drei Instrumente beziehungsweise entsprechende Komponenten beisteuern. Auch Japan wird sich an der  Entwicklung wissenschaftlicher Sensoren beteiligen. </p>



<p>Zur Kartierung der Mondoberflächen soll das Kamerasystem JANUS dienen, das zusammen mit dem Laseraltimeter GALA den Mond Ganymed komplett kartieren wird. Die übrigen drei galileischen Monde sind ebenfalls Ziel des kartographischen Interesses, werden aber nur in mehreren Vorbeiflügen von der Sonde erfasst. Ganymed hingegen soll von JUICE, gegen Ende seiner Reise durch das Jupitersystem, dediziert von einem eigenen Orbit aus untersucht werden. Das dritte Hauptinstrument der Monderforschung ist ein Bodenradar, welches vor allem zur Suche nach Wasser unter den Eisschichten der Monde konzipiert ist. Schon seit geraumer Zeit werden auf den Jupitermonden ausgedehnte untergründige Ozeane vermutet, in denen sogar die Entstehung von Leben möglich gewesen wäre. Zusätzlich erhofft man sich aufschlussreiche Radar-Messungen zum besseren Verständnis geologischer Aktivitäten unter den Oberflächen der Monde.  </p>



<p>Eine zweite Instrumentengruppe auf dem Orbiter wird die Magnetfelder von Jupiter und Ganymed charakterisieren. Besonders interessant verspricht eine genauere Kenntnis über die Wechselwirkung zwischen den Feldern des Jupiters und seines Mondes, der der einzige bekannte Mond mit einem ausgeprägten Magnetfeld ist, zu sein. Weiterhin wird sich JUICE in diesem Zusammenhang der Erforschung des planetaren Strahlungsgürtels des Jupiter annehmen, sowie die Dynamik seiner Atmosphäre untersuchen. </p>



<p>Nicht zuletzt hofft man auch auf neue Anhaltspunkte zum besseren Verständnis der Entstehung des Jupitersystems. Aus solchen Indizien könnten Rückschlüsse auf den Ursprung des ganzen Sonnensystems gezogen werden. Diese wiederum würden auch das Wissen über die Entwicklungsmechanismen anderer beobachtbarer Sonnensysteme vergrößern. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013153207_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/23022013153207_small_2.jpg" alt="ESA" width="260"/></a><figcaption>
Zeitplan der JUICE-Mission, Perijoves: jupiternahe Bahnpunkte, JOI: Jupiter Orbit Insertion. 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>JUICE wird, mit ihrer geplanten Ankunft beim Jupiter im Jahr 2030, die erste Sonde seit 2003 sein, die die Jupitermonde ausgiebig untersucht. Ihr logischer Vorgänger, der amerikanische Orbiter Galileo, startete bereits 1989 und trat 1995 in eine Umlaufbahn um den Jupiter ein. Anders als dieser wird JUICE zu gegebener Zeit seine Bordenergie aus großen, neuartigen Solarzellenpanelen beziehen, wie sie bisher für die Erforschung des äußeren Sonnensystems kaum üblich waren: die Sonneneinstrahlung in Jupiter-Entfernung ist immerhin rund 30 Mal geringer als diejenige, von der Satelliten im Erdorbit profitieren können. </p>



<p>Im Jahr 2033, nach Abschluss der Ganymed-Kampagne, soll JUICE seine primären Missionsziele beendet haben. </p>



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<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=10996.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">JUICE</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Bigelow baut entfaltbares Testmodul für die ISS</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bigelow-baut-entfaltbares-testmodul-fuer-die-iss/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jan 2013 17:53:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[Bigelow]]></category>
		<category><![CDATA[entfaltbares Modul]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=36288</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bigelow Aerospace und die NASA haben einen Vertrag unterzeichnet, der vorsieht, dass Bigelow ein entfaltbares Testmodul für die Internationale Raumstation entwickelt und baut. Der Vertrag hat einen Kostenrahmen von 17,8 Millionen US-Dollar. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NewSpaceWatch, NASA, Bigelow, Raumcon. Bigelow hat bereits zuvor geäußert, dass man aufbauend auf bisherigen Erfahrungen in der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bigelow-baut-entfaltbares-testmodul-fuer-die-iss/" data-wpel-link="internal">Bigelow baut entfaltbares Testmodul für die ISS</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Bigelow Aerospace und die NASA haben einen Vertrag unterzeichnet, der vorsieht, dass Bigelow ein entfaltbares Testmodul für die Internationale Raumstation entwickelt und baut. Der Vertrag hat einen Kostenrahmen von 17,8 Millionen US-Dollar.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Günther Glatzel</a>. Quelle: NewSpaceWatch, NASA, Bigelow, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_small_1.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Ein spezielles Servicemodul transportiert um 2017 vielleicht das etwa 10 t schwere entfaltbare Nachfolgemodul zur ISS (Impression). 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Bigelow hat bereits zuvor geäußert, dass man aufbauend auf bisherigen Erfahrungen in der Lage sei, ein solches Modul innerhalb von zwei Jahren zu fertigen. Bereits seit 2011 existiert eine vertragliche Vereinbarung, in deren Rahmen Bigelow ohne finanzielle Unterstützung an diesem Projekt gearbeitet hat. Zuvor diskutierten beide Seiten bereits eine Erweiterung der ISS durch ein entfaltbares Modul. </p>



<p>Bigelow hatte die Technologie im Jahr 2000 von der NASA übernommen und in der Folgezeit weiter entwickelt. 2006 und 2007 wurden zwei Testmodule namens Genesis I und II gestartet. Seitdem strebt die Firma die Installation einer kommerziellen Raumstation mit mehreren großen entfaltbaren Modulen an und ist dazu einige Allianzen eingegangen. </p>



<p>Die Zusammenarbeit mit der NASA geschieht in beiderseitigem Nutzen. Zum einen könnte Bigelow vor Installation der eigenen Raumstation die Technologie im Einsatz erproben. Die NASA hingegen könnte mit einem oder gar mehreren entfaltbaren Modulen deren Eignung als Lebensraum bei längeren Flügen untersuchen und dabei auch noch Geld sparen. </p>



<p>2010 wurden verschiedene Konzepte im Rahmen einer Technologieinitiative vorgestellt. So sollte vor 2015 ein kleines Testmodul an der ISS angekoppelt werden, welches im Rahmen des CRS-Vertrages von einem der anderen kommerziellen Partner der NASA, SpaceX oder Orbital, zur Station transportiert würde. Hier böte es vor allem zusätzlichen Stauraum, könnte aber vollständig in den Betrieb der Station eingebunden werden. </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_big_2.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/09012013185337_small_2.jpg" alt="NASA" width="260"/></a><figcaption>
Das entfaltbare Jumbo-Modul verfügt über ein größeres Volumen als das US-Labormodul Destiny. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p>Hauptuntersuchungsgegenstand wäre auf jeden Fall die neuartige Außenwand, die gänzlich ohne feste Bestandteile oder Metall auskommen soll. Dazu wurde ein Mehrlagenkonzept entwickelt, das bis zu 20 verschiedene Schichten umfasst, von denen etwa die Hälfte als Schild gegen Mikrometeoriten dient. Das Testmodul könnte etwa 20 m³ Raum umfassen und an Tranquility angedockt werden. Es würde in gefaltetem Zustand zur ISS transportiert, anschließend umgedockt und aufgeblasen. </p>



<p>Das eigentliche Ziel ist aber ein größeres Modul mit einem Rauminhalt bis zu 200 m³, einer Länge von rund siebeneinhalb Metern und einem ebenso großen Durchmesser in entfaltetem Zustand. Im Inneren verliefe eine feste Röhre, die möglicherweise aus Kohlefaserverbundstoff gefertigt wäre. Um diese herum wäre beim Start die zusammengefaltete Außenhülle gruppiert, so dass beides unter eine gewöhnliche Nutzlastverkleidung passt. Der Innenraum der Röhre ist in drei Sektionen eingeteilt, eine Schleuse, einen zentralen Raum und ein Abteil für die Druckgastanks des Entfaltungssystems. Dem Modul vorangesetzt wäre ein Antriebs- und Steuerungsmodul, das noch zu entwickeln wäre. </p>



<p>Die Planungen von 2010 sahen vor, dass das große Modul bis 2015 an einem dritten Knotenmodul angekoppelt wird, welches zuvor aus einem ISS-Reservemodul entwickelt und gestartet werden sollte. Alternativ wurde die Kopplung an Tranquility-Nadir vorgesehen, wobei die Cupola zuvor nach Unity-Nadir verlegt werden könnte. Nun könnte zumindest dieser Plan mit zwei Jahren Verzögerung verwirklicht werden. </p>



<p>Das kleinere BEAM (Bigelow Expandable Activity Module) soll nun aber realisiert werden und könnte bis 2015 ins All gelangen. Dabei wäre ein Transport im Rumpfteil eines Dragon-Raumschiffes denkbar. Einzelheiten sind derzeit noch nicht offiziell bei NASA oder Bigelow einsehbar. </p>



<p><strong>Diskutieren Sie mit:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3535.0" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Bigelow</a></li></ul>
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		<item>
		<title>Chinesischer Kommunikationssatellit für Sri Lanka</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/chinesischer-kommunikationssatellit-fuer-sri-lanka/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Weyrauch]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 May 2012 09:37:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[CGWIC]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[DFH-4]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikationssatellit]]></category>
		<category><![CDATA[Sri Lanka]]></category>
		<category><![CDATA[Startauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[SupremeSAT]]></category>
		<category><![CDATA[SupremeSAT 1]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Regierung von Sri Lanka ließ am 25. Mai 2012 vermelden, dass man über ein Privatunternehmen als Mittler den Bau und Start eines Kommunikationssatelliten bei einem chinesischen Partner beauftragt habe. Ein Beitrag von Thomas Weyrauch. Quelle: CGWIC, priu.gov.lk, Xinhua. Dem neu gegründeten Unternehmen SupremeSAT (Pvt) Ltd. aus Sri Lanka wurden im Sinne der Umsetzung des [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die Regierung von Sri Lanka ließ am 25. Mai 2012 vermelden, dass man über ein Privatunternehmen als Mittler den Bau und Start eines Kommunikationssatelliten bei einem chinesischen Partner beauftragt habe.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/redakteure/" data-wpel-link="internal">Thomas Weyrauch</a>. Quelle: CGWIC, priu.gov.lk, Xinhua.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/28052012113706_small_1.jpg" alt="CGWIC" width="260"/><figcaption>
Kommunikationssatellit auf DFH-4-Basis im All &#8211; Illustration 
<br>
(Bild: CGWIC)
</figcaption></figure></div>



<p>Dem neu gegründeten Unternehmen SupremeSAT (Pvt) Ltd. aus Sri Lanka wurden im Sinne der Umsetzung des Satellitenprojekts finanzielle Mittel in Höhe von zunächst 20 Millionen US-Dollar zugesichert. Bei entsprechendem Fortschritt könnten es nach Regierungsangaben aus Sri Lanka schließlich insgesamt 320 Millionen US-Dollar werden, die man für das Projekt bereitstellt. </p>



<p>Chinas 1980 gegründete internationale Vermarkterin von Trägerraketen und Satelliten, die China Great Wall Industry Corporation (CGWIC) mit Sitz in Peking, ist Partner von SupremeSAT und soll die Entwicklung und den Bau des Satelliten koordinieren und seinen Start organisieren. Im Jahr 2015 oder 2016 könnte der Satellit an Bord einer Rakete des Typs LM-3B/E bzw. CZ-3B/E eine Umlaufbahn um die Erde erreichen.</p>



<p>SupremeSAT beabsichtigt, das auf Basis des chinesischen Satellitenbus DongFangHong-4 (DFH-4) zu bauende Raumfahrzeug im Geostationären Orbit an einer Position bei 50 Grad Ost zu betreiben. Über den dreiachsstabilisierten Satelliten möchte man Netzwerk- und Breitbanddienste zur Verfügung stellen, außerdem ist beabsichtigt, mit seiner Hilfe spezielle Bedürfnisse von Telekommunikationsunternehmen, der Regierung von Sri Lanka und des Bildungsbereichs zu befriedigen. </p>



<p>Nach Angaben der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua werden für die Belange Sri Lankas zur Zeit Transponder auf zwei chinesischen Satelliten eingesetzt. Ein eigener Satellit, möglicherweise mit der Bezeichnung SupremeSAT 1, bietet dem Inselstaat im Indischen Ozean sicher zusätzliche Perspektiven. </p>



<p><strong>Verwandte Website:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a class="a" href="https://www.cgwic.com/In-OrbitDelivery/Customer/index.html" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Kommunikationssatelliten internationaler Kunden auf DFH-4-Basis</a></li></ul>
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		<title>Vertragspartner für Gaia ausgewählt</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/vertragspartner-fuer-gaia-ausgewaehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2006 18:10:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Astronomie]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Teleskope]]></category>
		<category><![CDATA[Astrium]]></category>
		<category><![CDATA[Astrometrie]]></category>
		<category><![CDATA[Bauauftrag]]></category>
		<category><![CDATA[David Southwood]]></category>
		<category><![CDATA[EADS]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[Lagrange-Punkt L2]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://test-portal.raumfahrer.net/?p=30287</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Vertrag für die Entwicklung und den Bau der ESA-Mission Gaia wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 11. Mai in Toulouse an EADS Astrium vergeben. Das Ziel der Mission, die 2011 starten soll, ist die Erstellung der bisher detailliertesten Karte unserer Galaxie. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: New Scientist. Der Vertrag im Wert [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der Vertrag für die Entwicklung und den Bau der ESA-Mission Gaia wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie am 11. Mai in Toulouse an EADS Astrium vergeben. Das Ziel der Mission, die 2011 starten soll, ist die Erstellung der bisher detailliertesten Karte unserer Galaxie.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann</a>. Quelle: New Scientist.</p>



<p>Der Vertrag im Wert von 317 Millionen Euro wurde gemeinsam von David Southwood, ESA Direktor für wissenschaftliche Programme, und dem CEO von EADS Astrium, Antoine Bouvier, unterschrieben.
<br>
Gaia ist unsere nächste große Herausforderung – die Erforschung der Milchstraße, unserer Heimatgalaxie,“ sagt David Southwood. „Ich fühle mich geehrt, das Team von EADS Astrium kennen zu lernen und wünsche Ihnen bei diesem Projekt viel Erfolg.“ </p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/22052006201006_small_1.jpg" alt="ESA" width="260"/><figcaption>
Künstlerische Darstellung von Gai mit entfaltetem Sonnenschutz am Lagrange Punkt L2 
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p>Gaia wird der leistungsstärkste astronomische Satellit werden, der jemals gebaut wurde. Er wird mindestens fünf Jahre lang ununterbrochen von seinem Zielort Lagrange 2 (L2) die Milchstraße beobachten. L2 befindet sich in 1,6 Millionen Kilometern Entfernung von der Erde in entgegengesetzter Richtung der Sonne. An diesem Ort herrschen ein stabiles Wärmeumfeld, günstige Bedingungen für Beobachtungen (Sonne, Erde und Mond befinden sich hinter den Sichtfeldern der Bordinstrumente) und nur schwache Strahlung. </p>



<p>Gaia soll die größte Durchmusterung unsere Galaxie vornehmen und eine sehr genaue dreidimensionale Karte liefern. Dazu werden die Positionen, Farben und Bewegungsrichtungen von über einer Milliarde Sternen erfasst. Daneben könnte Gaia bis zu 10 000 Exoplaneten und mehrere Tausend neue Objekte in unserem eigenen Sonnensystem entdecken. </p>



<p>Die Genauigkeit der Messungen ist extrem hoch. Wäre Gaia auf dem Mond stationiert, könnte der Fingernagel eines Menschen auf der Erde vermessen werden. Die Mission wird das global astronomy concept fortführen, das von der Vorgängermission Hipparcos in den späten 1980er Jahren verwendet wurde, um 100 000 Sterne zu kartographieren. </p>



<p>Das Design basiert auf der Silikonkarbid-Technologie, die auch von Herschel, der nächsten Infrarotmission der ESA, verwendet werden wird. Die Brennebene hat mit einem halben Quadratmeter und einer Milliarde Pixel ebenfalls beeindruckende Dimensionen. </p>



<p>Gaia ist mit zwei weiteren wichtigen Komponenten ausgestattet. Die erste ist ein entfaltbarer Sonnenschutz von 100 Quadratmetern Größe, um die hochsensiblen Geräte vor Temperaturschwankungen zu bewahren. Die zweite ist ein Miniaturantriebssystem, mit dem die Position des Satelliten sanft gehalten werden kann, ohne die Beobachtungen zu stören. 
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/vertragspartner-fuer-gaia-ausgewaehlt/" data-wpel-link="internal">Vertragspartner für Gaia ausgewählt</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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