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	<title>Bayern &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Bayern &#8211; Raumfahrer.net</title>
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		<title>Bayern und US-Raumfahrtfirma Axiom Space Inc. starten Zusammenarbeit</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bayern-und-us-raumfahrtfirma-axiom-space-inc-starten-zusammenarbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 18:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterzeichnung LoI in der Staatskanzlei / Staatsminister Dr. Herrmann: Freuen uns auf Zusammenarbeit und über den Impuls für das Raumfahrtökosystem in Bayern. Eine Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei. Quelle: Bayerische Staatskanzlei 26. Juni 2024. 26. Juni 2024 &#8211; Bayern entwickelt sein Raumfahrtökosystem konsequent und zukunftsgerichtet weiter. Jetzt ist es gelungen, eines der führenden US-amerikanischen Unternehmen für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Unterzeichnung LoI in der Staatskanzlei / Staatsminister Dr. Herrmann: Freuen uns auf Zusammenarbeit und über den Impuls für das Raumfahrtökosystem in Bayern. Eine Pressemitteilung der Bayerischen Staatskanzlei.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: Bayerische Staatskanzlei 26. Juni 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/DrFlorianHerrmannundTejpaulBhatiaAxiomSpace.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Tejpaul Bhatia, Axiom Space Chief Revenue Office. (Bild: Axiom Space)" data-rl_caption="" title="Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Tejpaul Bhatia, Axiom Space Chief Revenue Office. (Bild: Axiom Space)" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2024/06/DrFlorianHerrmannundTejpaulBhatiaAxiomSpace26.jpg" alt="Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Tejpaul Bhatia, Axiom Space Chief Revenue Office. (Bild: Axiom Space)" class="wp-image-142153"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Staatsminister Dr. Florian Herrmann und Tejpaul Bhatia, Axiom Space Chief Revenue Office. (Bild: Axiom Space)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">26. Juni 2024 &#8211; Bayern entwickelt sein Raumfahrtökosystem konsequent und zukunftsgerichtet weiter. Jetzt ist es gelungen, eines der führenden US-amerikanischen Unternehmen für Raumfahrt-Expertise und -Dienstleistungen, <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/axiom-space/" data-wpel-link="internal">Axiom Space Inc.</a> aus Houston, von den hervorragenden Chancen und attraktiven Rahmenbedingungen im Freistaat zu überzeugen. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Dr. Florian Herrmann, und Tejpaul Bhatia, Chief Revenue Officer (CRO) von Axiom Space Inc., unterzeichneten am 24. Juni 2024 in der Bayerischen Staatskanzlei eine Absichtserklärung (LoI) zur Zusammenarbeit bei Raumfahrtaktivitäten im erdnahen Orbit.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Staatsminister Dr. Herrmann: „Raumfahrt bietet alles, was Zukunftstechnologien treibt und Innovation beflügelt. Wir wollen den Raumfahrtstandort Bayern effizient weiterentwickeln, Wissenschaft und Forschung im Bereich Space weiter stärken und attraktive Rahmenbedingungen für Raumfahrtakteure schaffen. Das große Interesse von Axiom Space an Bayern unterstreicht unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und über den Impuls für das gesamte Raumfahrtökosystem in Bayern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Absichtserklärung sieht vor, in Zukunft die Möglichkeiten eines kontinuierlichen und nachhaltigen Zugangs zum Weltraum für Bayern zu erschließen. In einem ersten Schritt sollen Möglichkeiten für Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsprojekte im erdnahen Orbit unter Nutzung bayerischer Raumfahrttechnologien ausgelotet werden. Im Gegenzug prüft Axiom Space die Errichtung seines europäischen Firmensitzes in Bayern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Axiom Space Inc. ist ein US-amerikanisches Raumfahrtunternehmen, das private astronautische Missionen zur ISS plant und umsetzt. Daneben entwickelt das Unternehmen derzeit eine eigene kommerzielle Raumstation, der Axiom Station, die bis Ende des Jahrzehnts den Betrieb aufnehmen soll. Ziel ist es, Wissenschaft und Forschung im Weltraum auch nach dem Ende der Internationalen Raumstation fortzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg563346#msg563346" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></li>
</ul>
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		<title>DLR: Hochwasserkarten und Lageinformationen für Süddeutschland</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-hochwasserkarten-und-lageinformationen-fuer-sueddeutschland/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2024 18:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 4. Juni 2024. 4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) unterstützt Behörden und Einsatzkräfte mit Lageinformationen aus Luftbildaufnahmen und Satellitenaufnahmen von Hochwassergebieten. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 4. Juni 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Juni 2024 &#8211; Langanhaltende und starke Regenfälle haben seit dem 30. Mai 2024 in Süddeutschland für stark ansteigende Wasserstände gesorgt. Insbesondere die Grenzregion zwischen Baden-Württemberg und Bayern ist von schweren Überschwemmungen betroffen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) unterstützt die Einsatz- und Rettungskräfte zeitnah mit aktuellen Lageinformationen, insbesondere aus Luftbildaufnahmen und Satellitendaten. Die Daten bereitet das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI) im Earth Observation Center (EOC) des DLR in Form von Hochwasserkarten und als Webanwendung auf. Sie finden Anwendung bei Behörden und Organisationen wie dem Bayerischen Rote Kreuz (BRK), dem Technischen Hilfswerk (THW), der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) und der Bundeswehr.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg" alt="Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140694" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/VorherNachherHochwasserlageRegensburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Vorher-Nachher: Hochwasserlage Regensburg. Die DLR-Luftbilddaten unten vom 03. Juni 2024 (unten) zeigen Ausschnitte der Hochwassersituation und Schadenslage für Teile von Regensburg (~10 cm Auflösung) im Vergleich zu Luftbildaufnahmen der Bayerischen Vermessungsverwaltung (oben) vom 04. Juni 2023 (40 cm Auflösung). Der Ausschnitt zeigt den Bereich der Donau rund um die Nibelungenbrücke. Auf der Aufnahme unten ist sichtbar, dass die Donau über die Ufer getreten ist. Sowohl die Uferböschungen und Fußwege, als auch die Donauinseln sind in Teilen überschwemmt. Die DLR Luftbilddaten wurden mit der 3K-Kamera des DLR Instituts für Methodik der Fernerkundung in Zusammenarbeit mit der DLR-Einrichtung Flugexperimente aufgenommen. Die Verarbeitung der Daten und Erstellung der Karte erfolgte am DLR-Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Besondere Unterstützung lieferte das DLR mit hochauflösenden Aufnahmen aus der Luft. Vom Standort Oberpfaffenhofen aus überflog das DLR-Forschungsflugzeug Dornier DO 228-212 am 3. Juni 2023 die Hochwassergebiete entlang des Donaustreifens zwischen Günzburg und Regensburg – darunter Donauwörth, Neuburg, Manching und Kehlheim – wie auch die schwer betroffenen Gebiete Schrobenhausen und Pfaffenhofen. Heute am 4. Juni erstellt das DLR-Team Luftbilder von weiteren Regionen zwischen Regensburg und Passau. Betrieben wird das Forschungsflugzeug von der DLR-Einrichtung Flugexperimente.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Unterstützung aus der Luft und dem All</strong><br>Für die Aufnahmen aus der Vogelperspektive ist die Dornier mit dem 3K-Kamerasystem ausgestattet. Das Luftbild-Kamerasystem wurde vom DLR-Institut für Methodik der Fernerkundung entwickelt und liefert aktuell Aufnahmen mit einer Auflösung von bis zu vier Zentimeter. Das System lieferte bereits während des Elbehochwassers 2002 und zum Hochwasser in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz 2021 wertvolle Aufnahmen. Entsprechend ist sie auch bei Katastrophenschutz-Übungen im Einsatz und wird für die Verkehrsforschung genutzt.</p>



<figure class="wp-block-image aligncenter size-full has-lightbox"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI20242k.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-rl_caption="" title="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="600" height="424" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg" alt="Hochwasserkarte Region Augsburg Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)" class="wp-image-140692" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460.jpg 600w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/HochwasserkarteRegionAugsburgDLRZKI202460-300x212.jpg 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Hochwasserkarte Region Augsburg. Die Karte zeigt einen Ausschnitt um Augsburg, aufgenommen am 2. Juni 2024. Die Hochwasserflächen sind hellblau markiert, Siedlungsgebiete in rosa. Die Wasserausdehnung wurde auf Basis von Sentinel-1 Satellitendaten (dunkelblau) in einer geometrischen Auflösung von zehn Metern abgeleitet. Für die Auswertung der Radardaten nutzte das DLR ein automatisiertes Verfahren, das speziell für Flutereignisse entwickelt wurde. (Bild: DLR/ZKI 2024)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Datensätze und Analysen der aktuellen Kameraflüge werden den Lagezentren zügig zur Verfügung gestellt. Einige Daten und Auswertungen sind auch auf der ZKI-Webseite öffentlich abrufbar. Da die Hochwassersituation in Süddeutschland voraussichtlich noch anhält, wird das ZKI die Kriseninformationen laufend durch Satellitendaten und Auswertungen ergänzen. Die Ergebnisse fließen auch in das DLR-Projekt IFAS ein, das der Krisenfrüherkennung dient und zum Ziel hat, relevante Informationen noch schneller bereitzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über das ZKI</strong><br>Das Zentrum für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI®) wurde 2004 gegründet und ist ein Service des Deutschen Fernerkundungsdatenzentrums (DFD) im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Schwerpunkt des ZKI sind Innovationen insbesondere rund um das Thema Erdbeobachtung im Krisenmanagement, die gemeinsam mit Nutzern erarbeitet werden. Diese Dienste können, zum Teil über ISO-zertifizierte Prozesse, auch operationell bereitgestellt werden. Ein weiterer Fokus liegt auf der Beratung und dem Training von Endnutzern beziehungsweise Servicedienstleistern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=916.msg562217#msg562217" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Planet Erde</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>ESA: Von München zum Mond</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/esa-von-muenchen-zum-mond/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2024 18:13:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Exploration]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Europäische Missionskontrollzentrum bei München wird sich in ein Mondmissionskontrollzentrum verwandeln, das Missionen zu einer Mond-Raumstation, zur Mondoberfläche und darüber hinaus unterstützen soll. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA). Quelle: ESA 14. März 2024. 14. März 2024 &#8211; Mit der gestern unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der ESA, der Deutschen Raumfahrtagentur DLR und dem Freistaat Bayern zur [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Das Europäische Missionskontrollzentrum bei München wird sich in ein Mondmissionskontrollzentrum verwandeln, das Missionen zu einer Mond-Raumstation, zur Mondoberfläche und darüber hinaus unterstützen soll. Eine Pressemitteilung der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: ESA 14. März 2024.</p>



<p class="wp-block-paragraph">14. März 2024 &#8211; Mit der gestern unterzeichneten Absichtserklärung zwischen der ESA, der Deutschen Raumfahrtagentur DLR und dem Freistaat Bayern zur Zusammenarbeit bei der Entwicklung der Fähigkeiten bezüglich der Mondmissionssteuerung im Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) der ESA in Oberpfaffenhofen ist ein bedeutender Schritt vorwärts getan worden.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ColumbusdurchLucaParmitano9Juli2013ESANASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" data-rl_caption="" title="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ColumbusdurchLucaParmitano9Juli2013ESANASA26.jpg" alt="Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)" class="wp-image-137570"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Blick auf Columbus durch Luca Parmitano am 9. Juli 2013. (Bild: ESA/NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Die Hauptverantwortung des Col-CC liegt derzeit in der Leitung des Betriebs von Columbus, dem europäischen Labor an Bord der Internationalen Raumstation. Die Weiterentwicklung des Kontrollzentrums wird die operative Unterstützung der wichtigsten europäischen Beiträge zur Raumstation Lunar Gateway ermöglichen und den Weg für die Entwicklung von Betriebskonzepten für Infrastruktur und bemannte Missionen zu Mond und Mars ebnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Col-CC, aufgrund seiner Nähe zur Stadt im Herzen Bayerns bekannt unter dem Rufzeichen „München&#8220;, gehört zu den fünf Kontrollzentren weltweit, die für die Überwachung aller Aktivitäten auf der Internationalen Raumstation zuständig sind. In den vergangenen zwei Jahrzehnten spielte das Col-CC eine Schlüsselrolle bei den europäischen Aktivitäten auf der ISS und unterstützte die ESA-Astronauten und die wissenschaftliche Forschung innerhalb des Columbus-Moduls.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Daten aus dem Columbus-Labor werden über Col-CC geleitet, bevor sie zur Verarbeitung und Archivierung an andere Zentren verteilt werden. Die Rolle des Col-CC hat sich jedoch darüber hinaus ausgedehnt. Während der Artemis I-Mission wurden die Flugdaten des Europäischen Servicemoduls (ESM) des Orion-Besatzungsfahrzeugs per Col-CC an das ESM-Betriebsteam der ESA im ESTEC, dem technischen Herzstück der ESA in den Niederlanden, weitergeleitet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Europa weiter in den Weltraum vordringt, wird das im Columbus-Kontrollzentrum erworbene Know-how für die Ausweitung des Missionsbetriebs von der niedrigen Erdumlaufbahn zum Mond und darüber hinaus von entscheidender Bedeutung sein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg560493#msg560493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway / HALO (ehemals DSG/LOP-G)</a></li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/esa-von-muenchen-zum-mond/" data-wpel-link="internal">ESA: Von München zum Mond</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PLATO: OHB bereitet sich auf Integration von 26 Kameras vor</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/plato-ohb-bereitet-sich-auf-integration-von-26-kameras-vor/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE 13. März 2024. Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Die wissenschaftliche Mission PLATO (PLAnetary Transits and Oscillations of stars) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) macht große Schritte nach vorn. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-rl_caption="" title="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="347" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg" alt="Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)" class="wp-image-137705" srcset="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26.jpg 260w, https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/PLATO4e19aee142ohb26-225x300.jpg 225w" sizes="(max-width: 260px) 100vw, 260px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Die optische Bank, auf der die 26 Kameras nun nach und nach integriert werden sollen. (Bild: OHB)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Oberpfaffenhofen, 13. März 2024. Am bayerischen Standort des industriellen Hauptauftragnehmers OHB System AG wird derzeit die Integration des ersten Satzes von Kameras in die sogenannte optische Bank vorbereitet. Am Ende wird der Satellit über 26 Kameras verfügen, die nach erdähnlichen Planeten in der Umlaufbahn um Sterne außerhalb unseres Sonnensystems suchen werden. Um die Beobachtungen ungestört durchführen zu können, wird <a href="https://www.raumfahrer.net/tag/plato/" data-wpel-link="internal">PLATO</a> von der Sonne aus gesehen hinter der Erde am Lagrange-Punkt L2*) positioniert. Vertreter der Projektpartner, die das wissenschaftliche Instrument konzipiert und entwickelt haben, nahmen gestern an einer Konferenz in Oberpfaffenhofen teil, um den Beginn der Integrationsaktivitäten im neuesten ISO 5-Reinraum der OHB zu feiern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Thomas Walloschek, PLATO-Projektleiter bei der ESA: „Es ist wirklich großartig zu sehen, wie die Dinge zusammenkommen, wenn das Industrieteam unter der Leitung von OHB als Hauptauftragnehmer, das internationale PLATO-Konsortium, das für die Entwicklung der Nutzlast verantwortlich ist, und das ESA-Team, das die Gesamtmission verantwortet, ihre Kräfte bündeln. Dies kann nur gelingen, wenn alle kooperativ und konstruktiv zusammenarbeiten und das gleiche Ziel verfolgen: den Erfolg der wissenschaftlichen Mission. Der nächste große Schritt für das Nutzlastmodul beginnt jetzt mit der Fertigstellung des neuen Reinraums und dem Beginn der Integration der Kameras und der Datenverarbeitungssysteme der Nutzlast.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Dr. Heike Rauer, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), Koordinatorin des internationalen PLATO-Missionskonsortiums, das Mitglieder aus 15 Ländern umfasst: „Es ist großartig zu sehen, wie unser Traum von einem Teleskop, das erdähnliche Planeten um Sterne wie unsere Sonne aufspüren und charakterisieren kann, Schritt für Schritt Wirklichkeit wird. Mit der Fertigstellung des ersten Satzes von Flugkameras bewegt sich das Projekt auf den Start der Mission in nicht allzu ferner Zukunft zu. Ich arbeite sehr gerne in diesem Team, das Wissenschaftler und Ingenieure aus der Industrie unter der Leitung von OHB, der ESA und wissenschaftlichen Einrichtungen aus ganz Europa zusammenbringt, die alle auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Chiara Pedersoli, Vorstandsvorsitzende der OHB System AG: „Ich habe den Austausch mit den am PLATO-Projekt beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sehr genossen, er war wirklich inspirierend. Unser neuer Reinraum ist optimal für die Anforderungen des Instruments und die anschließende Satellitenintegration ausgestattet. Er verfügt über einen ISO 8- und einen ISO 5-Bereich, die je nach den spezifischen Projektanforderungen flexibel konfiguriert werden können. Mit einer nach unseren Anforderungen konzipierten Thermalvakuumkammer haben wir hier im OHB-Raumfahrtzentrum Optik und Wissenschaft nun auch die Möglichkeit, einige Umwelttests selbst durchzuführen. Unsere neuen Einrichtungen sind ein Bekenntnis zu wissenschaftlichen Missionen mit ihrem hohen Bedarf an Flexibilität und zum Raumfahrtstandort Bayern.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben den Vertretern der ESA und des DLR sind auch Repräsentanten des Italienischen Nationalen Institust für Astrophysik (INAF &#8211; Istituto Nazionale di AstroFisica), das die Entwicklung und Produktion der PLATO-Kameras koordiniert, sowie Wissenschaftler und Ingenieure verschiedener anderer europäischer Forschungseinrichtungen nach Oberpfaffenhofen gekommen, um den Reinraum zu besichtigen und einen Blick auf die Integration der Flughardware zu werfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Mission: Exoplaneten und ihre Sterne</strong><br>In einer Entfernung von 1,5 Millionen Kilometern von der Erde wird PLATO nach &#8222;neuen Welten&#8220; Ausschau halten. Dazu beobachtet das Observatorium helle Sterne über längere Zeiträume ununterbrochen photometrisch, um regelmäßige Lichtverluste zu erkennen, die auftreten, wenn Planeten ihre Sterne passieren und dabei einen Teil des Sternenlichts vorübergehend ausblenden. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, muss die optische Nutzlast perfekt ausgerichtet und stabilisiert sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">PLATO wird den Wissenschaftlern neue Erkenntnisse sowohl über Exoplaneten**) als auch über ihre Sterne liefern. Zum einen geht es darum, die Entstehung und Entwicklung von Planeten zu verstehen. Zudem erwarten die Wissenschaftler Antworten auf die Fragen, ob unser Sonnensystem einzigartig ist und welche Eigenschaften erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone anderer Sterne haben. Zum anderen ist die Messung der seismischen Aktivitäten von Sternen ein Ziel der Forschungsarbeiten. Die Beobachtungen ermöglichen eine genauere Charakterisierung von Sternen außerhalb unseres Sonnensystems, einschließlich ihres Alters. Die Kenntnis der physikalischen Struktur von Sternen ist von grundlegender Bedeutung für die Beurteilung der Möglichkeit, Exoplaneten mit ähnlichen Merkmalen wie unsere Erde zu finden, auf denen Leben möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Projektpartner: Europäische Wissenschaft und Industrie</strong><br>Die OHB System AG wurde von der ESA als Hauptauftragnehmer für die Entwicklung von PLATO, der dritten M-Klasse-Mission (M-Klasse = Mission mittlerer Größe) im Rahmen des Cosmic-Vision-Programms, ausgewählt. Der Auftrag umfasst neben der Lieferung des zweieinhalb Tonnen schweren Satelliten auch die Unterstützung bei der Startkampagne und der Inbetriebnahmephase im Orbit. Das Engagement von OHB endet erst mit der In-Orbit-Verifikation, bei der die volle Funktionsfähigkeit des Satelliten im Orbit nachgewiesen wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bei der Entwicklung und Produktion des PLATO-Satelliten setzt OHB auf die Kernpartner Thales Alenia Space in Frankreich (Avionik, d.h. das On-Board-Handling der Daten sowie die Lage- und Bahnkontrolle des Satelliten) und Großbritannien (Integration und Test der Satellitenplattform), sowie Beyond Gravity Schweiz (optische Bank für die Kameras). Weitere europäische Unternehmen, darunter die Schwesterunternehmen OHB Sweden, OHB Hellas und OHB Czechspace, sind als Unterauftragnehmer beteiligt. Die 26 etwa kniehohen Kameras und das das On-Board-Datenverarbeitungssystem des Instruments wurden von einem Konsortium europäischer Forschungsinstitute unter der Gesamtkoordination der ESA entwickelt und hergestellt. Der erste Satz von zehn Kameras wurde kürzlich an die OHB System AG in Oberpfaffenhofen, Bayern, geliefert und wird nun schrittweise in die optische Bank integriert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">*) Der Satellit behält auf diesem Orbit seine Orientierung in Bezug auf Sonne und Erde bei. Seine der Sonne zugewandten Solarpanels erzeugen die erforderliche Energie. Auf die in der Regel dreimonatigen Beobachtungszeit folgt ein Schwenkmanöver, das die Nutzlast vor der dann direkten Sonneneinstrahlung schützt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">**) Während es sich bei Planeten um Objekte handelt, die sich im gravitativen Einfluss unserer ‎Sonne befinden, diese also umkreisen, befinden sich Exoplaneten (oder extrasolare Planeten) außerhalb unseres Sonnensystems, also im Gravitationsfeld anderer Sterne.‎</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=12311.msg560496#msg560496" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">PLATO</a></li>
</ul>
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		<title>DLR: Europäisches Mondkontrollzentrum soll nach Oberpfaffenhofen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dlr-europaeisches-mondkontrollzentrum-soll-nach-oberpfaffenhofen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2024 17:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Europäisches Mondkontrollzentrum wird evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum entwickelt. Im Fokus steht die Unterstützung astronautischer Missionen zum Mond und vor allem der Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Quelle: DLR 13. März 2024. 13. März 2024 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Europäisches Mondkontrollzentrum wird evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum entwickelt. Im Fokus steht die Unterstützung astronautischer Missionen zum Mond und vor allem der Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite. Eine Pressemitteilung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DLR 13. März 2024.</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnterzeichnungMondkontrollzentrumDLR2k.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" data-rl_caption="" title="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="165" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/UnterzeichnungMondkontrollzentrumDLR26.jpg" alt="Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)" class="wp-image-137586"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Bei der Unterzeichnung zum Mondkontrollzentrum. Das Mondkontrollzentrum, das am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entsteht, soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb der Mondorbitalstation Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Unterzeichnende der Absichtserklärung (von links): Dr. Josef Aschbacher, ESA-Generaldirektor, Dr. Markus Söder, Bayrischer Ministerpräsident, Dr. Anke Pagels-Kerp, DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt, Prof. Felix Huber, Leiter der DLR-Einrichtung Raumflugbetrieb und Astronautentraining. (Foto: DLR)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">13. März 2024 &#8211; Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Europäische Weltraumorganisation ESA und der Freistaat Bayern beabsichtigen in Oberpfaffenhofen ein europäisches Kontrollzentrum für zukünftige astronautische Mondmissionen aufzubauen. Dazu fand heute die feierliche Unterzeichnung der Absichtserklärung durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder, die DLR-Bereichsvorständin Raumfahrt Dr. Anke Pagels-Kerp und den ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher in der Bayerischen Staatskanzlei statt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, das bereits im Rahmen des Betriebs der Internationalen Raumstation ISS am DLR-Standort Oberpfaffenhofen befindliche Columbus-Kontrollzentrum zu einem Mondkontrollzentrum auszubauen und Betriebskonzepte weiterzuentwickeln. Dabei soll auch ein neues Gebäude am Standort entstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das Bayerische Space Valley boomt. Mit dem Mondkontrollzentrum von ESA und DLR wird das oberbayerische Oberpfaffenhofen zum europäischen Houston. Raumfahrt eröffnet uns heute ganz neue Möglichkeiten. Beim internationalen Wettlauf zum Mond wird Bayern eine zentrale Rolle spielen. Dafür investieren wir 33 Millionen Euro in Infrastruktur und operationelle Konzepte für Mondmissionen“, so der Ministerpräsident des Freistaats Bayern Dr. Markus Söder anlässlich der heutigen Unterzeichnung. „Der Mond ist für uns und auch für die NASA ein Zwischenschritt zum Mars und zur Suche nach Leben im Weltraum. Gleichzeitig gewinnen wir aus dem All einen einzigartigen Blick auf unseren Planeten – und erzielen großen Nutzen für die Menschheit zum Beispiel bei technologischem Fortschritt und Klimafragen. Mit dem Mondkontrollzentrum ist Bayern auf dem Weg in ein neues Zeitalter.“</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonzeptLunarGatewaysESA.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" data-rl_caption="" title="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/KonzeptLunarGatewaysESA26.jpg" alt="Konzept des Lunar Gateways Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)" class="wp-image-137582"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Konzept des Lunar Gateways. Das Lunar Gateway soll Astronautinnen und Astronauten künftig als Basisstation im Mondorbit dienen. Im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR wird derzeit das „Human Exploration Control Center“ (HECC) aufgebaut. Von dort aus könnten in Zukunft die europäischen Module des Gateways betrieben werden. (Infografik: ESA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Rückkehr des Menschen zum Mond eröffnet uns völlig neue Möglichkeiten in der Raumfahrtforschung“, betont Prof. Dr.-Ing. Anke Kaysser-Pyzalla, Vorstandsvorsitzende des DLR. „Der heutige Tag ist ein wichtiges Datum, an dem die erfolgreiche Geschichte der Raumflugkontrolle in Deutschland weitergeschrieben wird. Der geplante Aufbau eines Kontrollzentrums für Missionen am und auf dem Mond beim DLR in Oberpfaffenhofen ist ein Beweis für das Vertrauen in unsere Arbeit. Auch in Zukunft werden Deutschland, Bayern und das DLR integrale Bestandteile der globalen Raumfahrt sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die ESA begrüßt das massive, strategische Engagement Deutschlands und des DLR in Europas Raumfahrt, insbesondere im Bereich der Astronautik und der Exploration. Der Freistaat Bayern zeichnet sich hier einmal mehr mit Ambition und Weitsicht aus. Wir freuen uns auf die nächsten Schritte dieses einzigartigen Projekts, das Menschen wieder auf die Mondoberfläche bringen wird, mit wertvoller Unterstützung aus Bayern“, sagt der ESA-Generaldirektor Dr. Josef Aschbacher. „Diese Absichtserklärung zeigt zudem die Entschlossenheit der ESA, die europäischen Weltraumambitionen zu vertreten und ihre Präsenz in den Mitgliedstaaten auszubauen. Und sie zeigt die zukunftweisende Vision Bayerns als führender Raumfahrstandort.“</p>



<figure class="wp-block-image alignright size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischesModulIHABNASA.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/EuropaeischesModulIHABNASA26.jpg" alt="Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)" class="wp-image-137580"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Europäisches Modul I-HAB des Lunar Gateway. Das von der ESA bereitgestellte Modul International Habitat (I-HAB) für die Mondorbitalstation Lunar Gateway ist ein Wohnmodul der Raumstation. Dort werden Astronautinnen und Astronauten leben, wissenschaftlich arbeiten und sich auf Missionen auf der Mondoberfläche vorbereiten. (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Präsenz am Mond in internationaler Kooperation</strong><br>Mit dem Artemis-Programm der NASA laufen die Vorbereitungen für die Rückkehr der Menschheit zum Mond in diesem Jahrzehnt. Das Ziel: eine dauerhafte menschliche Präsenz am Mond in internationaler Kooperation zu etablieren. Europa ist dabei ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs sowie das internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mond-Orbitalstation Lunar Gateway.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie beim europäischen ISS-Modul Columbus und dem zugehörigen Columbus-Kontrollzentrum gilt es, den Betrieb zukünftiger europäischer Aktivitäten am Mond aus Europa heraus zu organisieren. Die ESA hat dazu entschieden, das Mondkontrollzentrum evolutionär aus dem bestehenden Columbus-Kontrollzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen zu entwickeln. Das offiziell als Human Exploration Control Center (HECC) bezeichnete Kontrollzentrum soll zukünftig astronautische Missionen zum Mond und vor allem den Betrieb des Lunar Gateway von europäischer Seite unterstützen. Dazu werden mit dem Aufbau des Kontrollzentrums auch neue Betriebs- und Einsatzkonzepte für Mondmissionen entwickelt. Darüber hinaus wird es langfristig auch für astronautische Missionen in den translunaren Bereich zuständig sein, wofür KI-basierte Methoden entwickelt werden. Ziel des Artemis-Programms ist es mit der Rückkehr zum Mond eine zukünftige Marsmission vorzubereiten.</p>



<figure class="wp-block-image alignleft size-full"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunarGatewaymitangedocktemOrionArtNASA2k.jpg" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" data-rl_caption="" title="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" width="260" height="200" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/LunarGatewaymitangedocktemOrionArtNASA26.jpg" alt="Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung) Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)" class="wp-image-137584"/></a><figcaption class="wp-element-caption">Lunar Gateway mit angedocktem Raumschiff Orion (künstlerische Darstellung). Im Rahmen des Artemis-Programms der NASA ist die Mondorbitalstation „Lunar Gateway“ geplant. Europa ist bei der Rückkehr zum Mond ein zentraler Partner. Wesentliche Beiträge sind das Internationale Habitat I-HAB als ein zentrales Modul der geplanten Mondorbitalstation sowie das European Service Module (ESM) als missionskritisches Element des Orion-Raumschiffs (links unten). (Grafik: NASA)</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Mit wesentlicher Unterstützung des Freistaates Bayern sowie mit Mitteln des DLR soll mittelfristig ein neues Gebäude für das geplante Mondkontrollzentrum am DLR-Standort Oberpfaffenhofen entstehen. Die ESA trägt die langfristige Finanzierung der Betriebskosten des Columbus-Kontrollzentrums und des Mondkontrollzentrums. Dies bekräftigten DLR, ESA und der Freistaat Bayern mit der heutigen Absichtserklärung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumfahrt-Expertise am DLR-Standort Oberpfaffenhofen</strong><br>Am DLR-Standort Oberpfaffenhofen gibt es mit dem Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) bereits eine jahrzehntelange Tradition und Expertise beim Betrieb von astronautischen Raumfahrtmissionen. Zu den ersten herausragenden Missionen zählten die deutschen Spacelab-Missionen D1 und D2 mit dem amerikanischen Space Shuttle sowie Flüge deutscher Kosmonauten zur Mir. 2004 wurde das Columbus-Kontrollzentrum für den Betrieb des europäischen Columbus-Moduls auf der Internationalen Raumstation ISS eingeweiht. 2007 folgte die Einweihung des Galileo-Kontrollzentrums für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo. Diese Kompetenz und Expertise im Raumflugbetrieb bringen DLR und ESA nun auch in die Kooperation mit der NASA im Rahmen des Artemis-Programms ein.</p>


<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=14503.msg560493#msg560493" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">Lunar Orbital Platform – Gateway / HALO (ehemals DSG/LOP-G)</a></li>
</ul>
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			</item>
		<item>
		<title>DCUBED: Rekordförderung für weltweit ersten 3D-Druck im freien Weltraum</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dcubed-rekordfoerderung-fuer-weltweit-ersten-3d-druck-im-freien-weltraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Dec 2023 13:48:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
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		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
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		<category><![CDATA[ISM]]></category>
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		<category><![CDATA[Solarzellenausleger]]></category>
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		<category><![CDATA[Zuwendungsbescheid]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.raumfahrer.net/?p=134946</guid>

					<description><![CDATA[<p>DCUBED und die Hochschule München erhalten bisher höchste Förderung für im All gefertigte Satelliten-Solarpaneele aus dem Raumfahrtforschungsprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Eine Pressemitteilung von DCUBED. Quelle: DCUBED / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 19. Dezember 2023. München, 19. Dezember 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller DCUBED und die Hochschule München haben den Zuwendungsbescheid für die Förderung eines [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">DCUBED und die Hochschule München erhalten bisher höchste Förderung für im All gefertigte Satelliten-Solarpaneele aus dem Raumfahrtforschungsprogramm des Bayerischen Wirtschaftsministeriums. Eine Pressemitteilung von DCUBED.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: DCUBED / B2P Communications Consulting GmbH Berlin/München 19. Dezember 2023.</p>



<p class="wp-block-paragraph">München, 19. Dezember 2023: Der deutsche NewSpace-Hardware Hersteller <a href="https://dcubed.space/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">DCUBED</a> und die <a href="https://hm.edu/" target="_blank" rel="noopener follow" data-wpel-link="external">Hochschule München</a> haben den Zuwendungsbescheid für die Förderung eines gemeinsamen Forschungsprojekts durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie erhalten. Die Förderung erfolgt im Rahmen des Bayerischen Raumfahrtforschungsprogramms, mit dem die Staatsregierung die Entwicklung von Raumfahrttechnologien zur Bewältigung künftiger gesellschaftlicher Herausforderungen unterstützt. Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf mehr als eine Million US-Dollar, wovon der Freistaat nahezu zwei Drittel übernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ziel des zweijährigen Projektes, das zum Januar 2024 startet, ist die praktische Erforschung und Weiterentwicklung von Technologien zur Produktion im All (In-Space Manufacturing, ISM). Die weltweit erste Demonstration dieser Methode im offenen All führt DCUBED bereits 2024 durch. 2025 sollen dann weitere Tests helfen, die Technologie bis zur marktreifen Einsatzfähigkeit weiterzuentwickeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die erste Anwendung der Technologie liegt darin, die Haltestrukturen von SatellitenSolarpaneelen erst im All per 3D-Druck aus Photopolymer zu fertigen. Heute werden diese bereits auf der Erde vorgefertigt und verbaut, was unter anderem einen komplexen Entfaltungs-Mechanismus erfordert, der auch den großen Belastungen eines Raketenstarts standhalten muss. Per ISM gedruckte Paneele sind im Vergleich nicht nur leichter, simpler, und dadurch weniger fehleranfällig, sondern vor allem auch wesentlich günstiger und leistungsfähiger als heutige Lösungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die so gesteigerte Verfügbarkeit von Energie im All ermöglicht es, Satelliten künftig mit deutlich höherer Rechenleistung auszustatten und auch die Übertragungsraten von Daten zur Erde erheblich zu steigern. Längerfristig ebnen die Erkenntnisse aus dem aktuellen Forschungsprojekt zudem den Weg, künftig auch deutlich größere Strukturen und Produkte im All fertigen zu können und so ganz neue Potentiale des Weltraums für Wirtschaft und Forschung zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dr. Thomas Sinn, CEO &amp; Founder, DCUBED: „Die Unterstützung durch die bayerische Regierung umfasst die höchste Fördersumme, die wir bisher für diese Technologie erhalten haben: Das ist eine große Bestätigung für unsere Fähigkeiten. Auf dieser Basis streben wir etwas an was noch nie gemacht wurde: Wir wollen als erste zeigen, dass die Fertigung von Strukturen direkt im All möglich ist. Und wir wollen als erste die Fertigungskapazitäten im All zur Marktreife entwickeln.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Prof. Markus Pietras, Professor für Luft- und Raumfahrttechnik, Hochschule für angewandte Wissenschaften München: „Wir freuen uns darauf, unsere bereits erprobte Partnerschaft mit DCUBED noch weiter zu intensivieren. Zusammen leisten wir wahre Pionierarbeit: Die Fähigkeit zur Produktion im Weltall wird uns ganz neue Potentiale für Wirtschaft und Wissenschaft eröffnen. Das erlaubt uns, auf der Erde künftig noch viel stärker von Technologien aus dem All zu profitieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dietmar Schneyer, Leiter des Referats Luft- und Raumfahrt, Mobilität im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie: „Die Förderung innovativer Technologien im Bereich der Raumfahrt ist ein wichtiger Schritt, um Bayern als Standort für Hochtechnologie weiter zu stärken. Das Engagement von DCUBED und der Hochschule München im Bereich des In-Space Manufacturing ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie Forschung und Industrie gemeinsam die Grenzen des Möglichen erweitern können.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">DCUBED und die Hochschule München arbeiten zum Thema In-Space Manufacturing bereits seit 2019 zusammen. So unterstützt DCUBED die Forschung mit Mitarbeitern und Materialausgaben und finanziert eine Promotionsarbeit zu dem Thema.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über DCUBED:</strong><br>DCUBED, ein NewSpace-Unternehmen mit Sitz bei München, ermöglicht Missionen im All durch die Entwicklung von langlebigen und erschwinglichen Auslösevorrichtungen, Solarpaneelen und entfaltbaren Elementen. Mit 15 erfolgreichen Produkten im Weltraum bedient das Unternehmen einen weltweiten Kundenstamm in 17 Ländern auf 4 Kontinenten. DCUBED ist weltweit führend im Bereich in-Space-Manufacturing und wird 2024 die weltweit erste Demonstration von 3D-Druck im offenen All durchführen. Neben seinem deutschen Hauptsitz will DCUBED 2024 zudem einen weiteren Standort im US-amerikanischen Broomfield, Colorado, eröffnen, um sich noch stärker im schnell wachsenden NewSpace-Markt zu verankern und auf beiden Seiten des Atlantiks präsent zu sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=20059.msg557073#msg557073" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">DCUBED (Deployables Cubed GmbH)</a></li>
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		<title>Staatsminister Aiwanger überzeugt sich vom Leistungsspektrum der MT Aerospace AG</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/staatsminister-aiwanger-ueberzeugt-sich-vom-leistungsspektrum-der-mt-aerospace-ag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Apr 2022 15:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raketen]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
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		<category><![CDATA[Rührreibschweißen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt stellt sich neu auf. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE. Augsburg, 28. April 2022. „Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt, denn wir konnten ihm heute erläutern, was der vor kurzem bekannt gewordene Auftrag von Amazon für den Start der Kuiper-Kommunikationssatelliten mit europäischen Ariane-6-Raketen [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Das Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt stellt sich neu auf. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC06308StMWiElkeNeureuther.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/DSC06308StMWiElkeNeureuther26.jpg" alt=""/></a><figcaption>Gute Gespräche im Augsburger Traditionshaus der Luft- und Raumfahrt: Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace AG, Staatsminister Hubert Aiwanger, Dr. Fabian Mehring, MdL, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIEN WÄHLER-Landtagsfraktion, Bernd Beschorner, Vorstand MT Aerospace AG (v.l.) (Foto: StMWi/ Elke Neureuther)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Augsburg, 28. April 2022. „Staatsminister Aiwanger besucht uns genau zum richtigen Zeitpunkt, denn wir konnten ihm heute erläutern, was der vor kurzem bekannt gewordene Auftrag von Amazon für den Start der Kuiper-Kommunikationssatelliten mit europäischen Ariane-6-Raketen für unser Unternehmen und den Raumfahrtstandort Augsburg bedeutet: Stabilität, Sicherheit und Wachstum“, freut sich Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender der MT Aerospace AG.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hubert Aiwanger, Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie stellvertretender Ministerpräsident des Freistaates Bayern, informierte sich über aktuelle Projekte und Entwicklungsperspektiven des Luft- und Raumfahrtzulieferers. Die Entwicklung und Fertigung von Strukturen und Tanks für das europäische Ariane-Raketenprogramm sowie für Satelliten und die Luftfahrtindustrie sind das Kerngeschäft des Augsburger Mittelständlers. Der Spezialist für Leichtbau will sich mit seiner Expertise und weltweit wettbewerbsfähigen Fertigungsprozessen zukünftig auch international und in kommerziellen Luft- und Raumfahrtmärkten etablieren. Mit anspruchsvoller Faserverbundfertigung, industriellem 3D-Druck und Wasserstofftechnologie plant MT Aerospace neue Märkte für moderne Mobilitätskonzepte zu erschließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Bayerische Expertise</strong><br>„MT Aerospace ist ein unverzichtbarer Eckpfeiler der bayerischen Luft- und Raumfahrtindustrie. Die heute präsentierten Projekte und Vorhaben zeigen exemplarisch die Leistungs- und Innovationsfähigkeit dieser Schlüsselbranche für Bayern. Ich bin mehr denn je sehr zuversichtlich, dass MT Aerospace für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist und gestärkt aus den jüngsten Krisen, die gerade auch die Luft- und Raumfahrtindustrie weltweit vor zum Teil existentielle Herausforderungen gestellt haben, hervorgehen wird“, sagt Staatsminister Hubert Aiwanger, der beim Rundgang durch verschiedene Fertigungshallen nicht nur die großen Bauteile für die Ariane-6-Raketen, sondern auch verschiedene Spezial-3D-Druck-Bauteile zu sehen bekam. Gemeinsam ist ihnen, dass alle Bauteile massesparend konzipiert, hochgenau gefertigt und höchsten Sicherheitsansprüche gerecht werden müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kunden profitieren von unserem profunden Wissen über die Eigenschaften ganz unterschiedlicher Werkstoffe und unseren Verarbeitungsprozessen. Zertifizierte Verfahren wie das Rührreibschweißen, bei dem metallische Bauteile hochzuverlässig verbunden werden, haben wir eigens entwickelt, um die hohen Ansprüche in der Luft- und Raumfahrt zu erfüllen“, berichtet COO Bernd Beschorner. „Unsere Engineering-Dienstleistungen und die Qualifizierung der Bauteile runden unser Portfolio ideal ab.“ „Wir sind seit mehr als 50 Jahren in Bayern fest verwurzelt und schätzen das Engagement der Bayerischen Staatsregierung, unser Bundesland auch weiterhin als High-Tech Standort mit einer starken Luft- und Raumfahrtindustrie zu positionieren“, ergänzt Hans Steininger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Europa stellt Weichen in der Raumfahrt</strong><br>In Hinblick auf die diesjährige ESA-Ministerratskonferenz, die sich um die Budgets der einzelnen ESA-Mitgliedsländer und damit um die mittelfristige Planung dreht, haben die Vorstände im Gespräch mit dem Staatsminister angeregt, „eine deutsche Strategie für das Thema Raumtransport zu etablieren mit klarer Entwicklungsperspektive für die bayerischen Unternehmen. Insbesondere im Lichte des Wachstums der internationalen Märkte scheint der Zeitpunkt richtig, jetzt die Weichen zu stellen. Die bayerische Raumfahrt kann dabei einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen wie den Klimawandel leisten“, wie Ulrich Scheib, Vorstandsmitglied der MT Aerospace, erklärt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Vorstände plädierten dafür, das gezeichnete Deutsche Budget auf dem aktuellen Niveau von 600 Mio. Euro zu belassen. „Deutschland muss beim Thema Trägerraketen jetzt die „Schlüsseltechnologien der Zukunft“ ausbauen: kohlefaserverstärkte Verbundwerkstoffe (CFK), Liquid Booster und Wiederverwertbarkeit sowie Wasserstofftechnologie sind vielversprechende Ansätze mit der die Zukunft des europäischen Raumtransportes entscheidend mitgestaltet werden kann“, ergänzt Ulrich Scheib.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wir blicken zuversichtlich auf die Zukunft unseres Unternehmens, denn wir sind personell und technisch gut aufgestellt. Die Bayerische Regierung hat es in den vergangenen Jahrzehnten immer verstanden, den High-Tech Standort Bayern zukunftsfest zu gestalten, daher bin ich überzeugt, dass in Bayern auch weiterhin neue industrielle Konzepte entwickelt werden und hochklassige Produkte und Dienstleistungen angeboten werden können“, so Hans Steininger.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über MT Aerospace AG</strong><br>Die MT Aerospace AG ist ein Unternehmen in der Luft- und Raumfahrt mit rund 500 Mitarbeitern an den Standorten Augsburg, Bremen und Kourou, Französisch-Guayana. MT Aerospace entwickelt und produziert Schlüsselkomponenten für die Europäische Trägerrakete Ariane, die Airbus Flugzeugflotte, Raumfahrzeuge und Satelliten. MT Aerospace ist ein Technologieführer in Leichtbau-Strukturen unter Verwendung von Metall und Composite Materialien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3406.msg531486#msg531486" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">OHB-System</a></li></ul>
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		<title>Dr. Söder besucht MT Aerospace</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/dr-soeder-besucht-mt-aerospace/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2020 06:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[MT Aerospace]]></category>
		<category><![CDATA[OHB]]></category>
		<category><![CDATA[Rocket Factory]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Dr. Söder besucht MT Aerospace in Augsburg. Neue Perspektiven in der Raumfahrt für Bayern. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. Quelle: OHB SE Bremen. Am Montag, den 03. Februar 2020, besuchte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder das Luft- und Raumfahrt-unternehmen MT Aerospace AG in Augsburg, ein Tochterunternehmen der OHB SE. Empfangen wurde er [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">Ministerpräsident Dr. Söder besucht MT Aerospace in Augsburg. Neue Perspektiven in der Raumfahrt für Bayern. Eine Pressemitteilung der OHB SE Bremen. </h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Quelle: OHB SE Bremen.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/c4bf7540d8ohb.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/02/c4bf7540d8ohb260.jpg" alt="Ministerpräsident Dr. Markus Söder (Mitte) mit einem Modell der Ariane-Rakete. Flankiert wird er von Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace AG (links) und Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE (rechts). (Bild: OHB)"/></a><figcaption>Ministerpräsident Dr. Markus Söder (Mitte) mit einem Modell der Ariane-Rakete. Flankiert wird er von Hans Steininger, Vorstandsvorsitzender MT Aerospace AG (links) und Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender OHB SE (rechts). (Bild: OHB)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Am  Montag, den 03. Februar 2020, besuchte der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder das Luft- und Raumfahrt-unternehmen MT Aerospace AG in Augsburg, ein Tochterunternehmen der OHB SE. Empfangen wurde er von Hans  Steininger, Vorstands-vorsitzender der MT Aerospace AG und von Marco Fuchs, dem Vorstandsvorsitzenden der OHB SE. Das zentrale Thema des  Besuches war die Zukunftsperspektive der MT Aerospace AG nach den Beschlüssen der ESA-Ministerratskonferenz Space19+ im vergangenen November, sowie New Space Ansätze zum Ausbau bayerischer Führungsrollen in Deutschland und Europa.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Am Puls der  europäischen Raketenproduktion bei MT Aerospace in Augsburg: Hier  entstehen die neue Ariane 6 und Mini-Launcher&#8220;, sagte Dr. Markus Söder  bei seinem Besuch, „Klimaschutz und Landwirtschaft profitieren wie Verkehr und Kommunikation. Bayern soll ein Land der Forscher, Pioniere  und Entdecker sein.&#8220;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dem Ministerpräsidenten wurden die neuen Fertigungshallen der europäischen Trägerrakete Ariane 6 gezeigt. Die MT Aerospace AG ist als Design-Architekt verantwortlich für die Entwicklung und Fertigung der Tanks und Strukturen an Europas Zugpferd für den unabhängigen Zugang zum  Weltraum. Mit ihrem Lieferanteil von knapp 11 Prozent ist MT Aerospace größter Zulieferer neben dem Systemführer ArianeGroup.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bayern hat  in der Ministerratskonferenz 2019 entscheidend darauf hingewirkt, dass  MT Aerospace am Standort Augsburg eine positive Zukunftsperspektive hat. Das Unternehmen kann dadurch in den nächsten Jahren neue Wachstumsfelder in den Bereichen CFK-Technologien, 3-D Druck, automatisierte Fertigung und Digitalisierung erschließen. Durch die  neuen Projekte können 75 High-Tech Arbeitsplätze in der Entwicklung am Standort Augsburg gesichert werden; zusätzlich besteht die Chance, weitere Arbeitsplätze im Engineering aufzubauen“, so Hans Steininger CEO der MT Aerospace AG. „Darüber hinaus entwickelt MT Aerospace in einem Start-Up „Rocket Factory“ eine kommerzielle Kleinrakete in Augsburg.  Gemeinsam mit der OHB-Initiative zur automatisierten Fertigung von Kleinsatelliten kann sich Bayern als Zentrum für neue Raumfahrtanwendungen positionieren.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die OHB ist mit ihren Tochterunternehmen schon seit vielen Jahren stark in Bayern vertreten“,  so Marco Fuchs, CEO der OHB SE. „Neben der MT Aerospace AG sind wir auch mit unserem Start-Up Rocket Factory Augsburg im Träger-Bereich aktiv:  Ab 2021 wollen wir einen soliden und preisgünstigen Mini-Launcher anbieten. Dies wird OHB als deutsches Raumfahrtunternehmen breiter aufstellen und helfen, unseren Kunden bessere Angebote machen zu können. Gerade in Bayern, wo die OHB 1.650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter  beschäftigt, zeigen wir, dass wir in der gesamten Bandbreite moderner Raumfahrt präsent sind, von der Rakete bis zum filigranen optischen Instrument.“</p>



<h2 class="wp-block-heading">Diskutieren Sie mit im Raumcon-Forum:</h2>



<u><ul class="wp-block-list"><li><strong><a rel="noreferrer noopener" aria-label="DLR (öffnet in neuem Tab)" href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=5714.msg470857#msg470857" target="_blank" data-wpel-link="internal">Raumfahrt-Politik in Deutschland</a></strong></li></ul></u>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Bayerische Initiative</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/bayerische-initiative/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Oct 2006 09:46:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Satelliten]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Copernicus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[DLR]]></category>
		<category><![CDATA[Envisat]]></category>
		<category><![CDATA[Erdbeobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[ESA]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[GMES]]></category>
		<category><![CDATA[Landsat]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die innovativen Chancen des europäischen GMES-Programms mit den in Bayern vorhandenen Potentialen in Wissenschaft und Wirtschaft zu verknüpfen, hat sich die bayerische Initiative &#8222;GMES bavAIRia&#8220; zum Ziel gesetzt. Am 5. Oktober 2006 wurde sie interessierten Medienvertretern im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vorgestellt. Ein Beitrag von Ingo Froeschmann. Quelle: ESA. GMES (Global [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bayerische-initiative/" data-wpel-link="internal">Bayerische Initiative</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Die innovativen Chancen des europäischen GMES-Programms mit den in Bayern vorhandenen Potentialen in Wissenschaft und Wirtschaft zu verknüpfen, hat sich die bayerische Initiative &#8222;GMES bavAIRia&#8220; zum Ziel gesetzt. Am 5. Oktober 2006 wurde sie interessierten Medienvertretern im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie vorgestellt.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von <a href="https://www.raumfahrer.net/verein-raumfahrer-net-e-v/ehemalige/" data-wpel-link="internal">Ingo Froeschmann</a>. Quelle: ESA.</p>



<p class="wp-block-paragraph">GMES (Global Monitoring for Environment and Security) ist ein gemeinsames Programm der EU und der ESA zur komplexen Überwachung der Erde mit boden- und weltraumgestützten Sensoren, um Politikern und Fachleuten aktuelle Daten für vielfältige umwelt-, wirtschafts-, verkehrs- oder sicherheitspolitische Entscheidungen in die Hand geben zu können.  
  
</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/11102006114616_small_1.jpg" alt="ESA" width="400" height="142"/><figcaption>
Logo der Initiative &#8222;GMES bavAIRia&#8220;  
<br>
(Bild: ESA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Das betrifft alle Ebenen: Auf globaler Ebene soll GMES beispielsweise die Einhaltung internationaler Umweltschutzabkommen überwachen. Auf regionaler oder lokale Ebene kann GMES helfen, besser auf Gefahren und Katastrophen (Hochwasser, Murenabgänge, Lawinen, Waldbrände, hohe Luftschadstoff-Konzentrationen, hohe UV-Einstrahlung am Boden) reagieren zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Erdbeobachtung und Geoinformation zum Schutz der Umwelt</strong> <br>Das Programm wurde 1998 ins Leben gerufen. Ziel ist es, die unterschiedlichen Aktivitäten in den geowissenschaftlichen Bereichen sowie der Erdbeobachtung in Europa zu integrieren. Es geht also nicht um den Aufbau vieler neuer Systeme, sondern um die möglichst effiziente Verwendung bereits existierender Systeme und Daten europäischer Satelliten (ENVISAT, ERS, Meteosat, SPOT usw.) sowie außereuropäischer Satelliten (Landsat, IRS usw.). Ergänzt werden sie durch nationale Raumflugkörper und Bodensegmente, wie beispielsweise durch die deutschen Fernerkundungssatelliten TerraSAR, Rapid Eye, TanDEM-X und EnMAP. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Erste operationelle Pilotprojekte Neben Satellitendaten, die im Zentrum von GMES stehen, werden aber auch Daten von boden-, schiff- und flugzeuggestützten Instrumenten für einen bedarfsorientierten, umfassenden Service an Geoinformationsprodukten sowohl benötigt als auch bereitgestellt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">GMES beinhaltet jedoch mehr, als die reine Gewinnung oder Bereitstellung weltraumgestützter Daten unseres blauen Planeten. Die Daten müssen mit intelligenter Software ausgewertet, verarbeitet und je nach Einsatzzweck zielorientiert aufbereitet werden. Bis 2008 sollen die ersten operationellen GMES-Pilotdienste in den Bereichen &#8222;Land&#8220;, &#8222;Ozean&#8220;, &#8222;Sicherheit&#8220; und &#8222;Atmosphäre&#8220; entwickelt und aufgebaut sein. Für die europäische Wirtschaft bestehen hier außergewöhnliche Chancen, in zukunftssichere Felder zu investieren. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Hightech-Standort Bayern ist bereit</strong> <br>Um der bayerischen Wissenschaft und Wirtschaft den Einstieg in derart innovative Programme zu erleichtern und die vorhandenen Kompetenzen zu bündeln, wurde am 26. Juli 2006 auf Initiative des Bayerischen Wirtschaftsministeriums der Verein bavAIRia e.V. gegründet, der sich speziell Luft- und Raumfahrtvorhaben sowie der Satellitennavigation (Galileo) annimmt. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein konkretes Vorhaben ist nun die bayerische Initiative &#8222;GMES bavAIRia&#8220;. Sie soll die bereits in Bayern laufenden GMES-Aktivitäten bündeln, neue Aktivitäten und Projekte generieren und die Möglichkeiten gerade auch für die mittelständische Industrie aufzeigen. Dafür ist das Alpenland gut gerüstet. Das DLR, die Fraunhofer-Gesellschaft, die Max-Planck-Gesellschaft sowie zahlreiche Hochschulen und Institute sind in Bayern mit Einrichtungen der Luft- und Raumfahrtforschung vertreten. Dazu kommt eine hohe Konzentration von Unternehmen der Computer- und Informationstechnologie sowie im Geoinformationsbereich. Rund 26.000 Ingenieure, Techniker und gewerbliche Fachkräfte der Luft- und Raumfahrt erarbeiten einen jährlichen Umsatz von etwa 4,8 Mrd. Euro. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Volker Liebig, Direktor für Erdbeobachtungsprogramme der ESA, bestätigt die herausragende Stellung: &#8222;Bayerns Industrie hat in vielen Bereichen Weltruf, zum Beispiel im Betrieb des ESA-Bodensegmentes durch das DLR in Oberpfaffenhofen, im Bau von neuartigen Satellitensensoren durch die Industrie, oder in der Beteiligung an internationalen Anwendungsprojekten in den oben erwähnten Fachbereichen.&#8220;  
</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net/bayerische-initiative/" data-wpel-link="internal">Bayerische Initiative</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.raumfahrer.net" data-wpel-link="internal">Raumfahrer.net</a>.</p>
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