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	<title>Beschädigung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<description>Das Portal für Astronomie- und Raumfahrtbegeisterte</description>
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	<title>Beschädigung &#8211; Raumfahrer.net</title>
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	<item>
		<title>Shuttle-Ventilproblem noch immer nicht gelöst</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/shuttle-ventilproblem-noch-immer-nicht-geloest/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 12:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Spaceshuttle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der letzten Nacht haben sich NASA-Verantwortliche ausgiebig zum Ventilproblem verständigt. Eine endgültige Entscheidung wurde aber nicht getroffen. Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon. Beim letzten Shuttle-Flug, STS 126 im November letzten Jahres, ist ein Teil eines Ventilstößels durch Überbelastung abgebrochen. Das nur wenige Millimeter große und 0,18 Gramm wiegende Metallstück sorgte für [&#8230;]</p>
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<h4 class="wp-block-heading">In der letzten Nacht haben sich NASA-Verantwortliche ausgiebig zum Ventilproblem verständigt. Eine endgültige Entscheidung wurde aber nicht getroffen.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Günther Glatzel. Quelle: NASA, Raumcon.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><a href="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21022009132338_big_1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="" data-wpel-link="internal"><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/21022009132338_small_1.jpg" alt="NASA" width="307" height="239"/></a><figcaption>
Am Ventilstößel von STS 126 erkennt man, welches Teil abgebrochen ist. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim letzten Shuttle-Flug, STS 126 im November letzten Jahres, ist ein Teil eines Ventilstößels durch Überbelastung abgebrochen. Das nur wenige Millimeter große und 0,18 Gramm wiegende Metallstück sorgte für Diskussionsbedarf und zog gründliche Untersuchungen nach sich. Dabei wurde festgetstellt, dass es unter Umständen zu Flatterbewegungen des Ventilstößels im Ventil kommen kann. Für eine derartige Dauerbelastung waren die Ventile aber nicht konstruiert worden. Techniker befürchten, dass ein deratiges Ventilbruchstück in den Wasserstofftank gelangen könnte und hier wichtige Teile beschädigt, was letztlich sogar zu einer Explosionsgefahr führen könnte. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Mittlerweile hat man sogar ein Ventil aus einem anderen Material gefertigt. Mit den Ergebnissen ist man aber noch immer nicht zufrieden. Man möchte sichergehen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein abgebrochenes Teil eine Gefahr für wichtige Shuttle-Systeme darstellt, praktisch Null ist. Dafür sind offenbar weitere Tests erforderlich, wodurch sich die nächsten Shuttle-Flüge wahrscheinlich weiter verschieben werden. Bei den Tests der letzten Wochen hatte man nur schwache Beschädigungen feststellen können, die außerdem nicht über den eigentlichen Ventilbereich hinaus kamen. Direkt hinter dem Ventil befindet sich eine S-Kurve im Rohr, die durch Bruchstücke nicht überwunden wurde. Damit kämen Trümmerteile nicht bis in Bereiche, in denen sie gefährlich werden können.</p>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/nasa-shuttle-ventil02a.jpg" alt="" width="307" height="256"/><figcaption>Position des Ventils im Orbiter<br>(Bild: NASA)</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Bisher kann aber noch nicht eindeutig nachvollzogen werden, was bei STS 126 genau passiert ist. Das Problem ist komplex und man möchte die beteiligten Ingenieure nicht zu sehr unter Druck setzen. Man rechnet mit weiteren wichtigen Daten Anfang nächster Woche, da intensiv an dem Problem gearbeitet wird. Früher oder später soll die bisherige Ventilkonstruktion durch eine Neuentwicklung ersetzt werden. Es geht also jetzt vor allem darum, ob man bei den nächsten Missionen noch mit der bisherigen Technik risikoarm fliegen kann. Die in der Discovery eingebauten Ventile wurden zuvor eingehend überprüft und für tauglich befunden. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine definitive Entscheidung zum Starttermin konnte aber gestern bzw. heute noch nicht getroffen werden. Damit ist frühestens am Mittwoch zu rechnen. Der Start der Mission STS 119 zur Internationalen Raumstation soll aber nach gegenwärtigem Stand bis Mitte März vollzogen sein. </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Raumcon:</strong></p>



<ul class="wp-block-list"><li><a href="https://forum.raumfahrer.net/index.php?topic=3817.msg65029#msg65029" target="_blank" rel="noopener" data-wpel-link="internal">STS-119-Thread mit Diskussion zum Thema seit gestern</a></li></ul>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Endeavours Hitzeschild fast durchschlagen</title>
		<link>https://www.raumfahrer.net/endeavours-hitzeschild-fast-durchschlagen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raumfahrer.net Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2007 10:29:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[astronautische Raumfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[Flüge zur ISS]]></category>
		<category><![CDATA[InSound]]></category>
		<category><![CDATA[ISS]]></category>
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		<category><![CDATA[NASA]]></category>
		<category><![CDATA[Shuttle]]></category>
		<category><![CDATA[STS-118]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der schon entdeckte kleine Kachelschaden am Bauch der Raumfähre Endeavour zeigte sich bei näherer Betrachtung tiefer, als man bei der NASA bisher angenommen hatte. Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler. Beim Start der jüngsten Raumfähre der NASA zeigten die Startkameras, wie sich ein Softball-großes Stück Schaumstoffisolation vom externen Tank [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading">Der schon entdeckte kleine Kachelschaden am Bauch der Raumfähre Endeavour zeigte sich bei näherer Betrachtung tiefer, als man bei der NASA bisher angenommen hatte.</h4>



<p class="has-text-align-right has-small-font-size wp-block-paragraph">Ein Beitrag von Axel Orth. Quelle: Spaceflight Now. Vertont von Dominik Heidler.</p>



<figure class="wp-block-audio"><audio controls src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2021/01/ismobil-2007-08-15-52417.mp3"></audio></figure>



<div class="wp-block-image"><figure class="alignleft size-large is-resized"><img decoding="async" src="https://www.raumfahrer.net/wp-content/uploads/2020/08/13082007122919_small_1.jpg" alt="NASA" width="398" height="298"/><figcaption>
Nahaufnahme des Schadens am Hitzeschutzschild der Endeavour. 
<br>
(Bild: NASA)
</figcaption></figure></div>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Start der jüngsten Raumfähre der NASA zeigten die Startkameras, wie sich ein Softball-großes Stück Schaumstoffisolation vom externen Tank löste, mit hoher Geschwindigkeit gegen die Verbindungsstreben zwischen Fähre und Tank prallte und dabei in mehrere Stücke zerbrach. Eines dieser Trümmerstücke dürfte dann das kleine Loch in die Hitzeschutzkacheln geschlagen haben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">In früheren Video-Aufnahmen hatte man im Wesentlichen nur sehen können, dass es eine kleine Beschädigung zweier benachbarter Kacheln gab, aber ihre Tiefe war nicht klar erkennbar. Die Kacheln haben an dieser Stelle eine Dicke von 2,5 Zentimetern. Neuere, hochauflösende Standbilder, die von Bord der Raumstation geschossen wurden und mittlerweile in der Bodenstation eingetroffen sind, zeigen nun auch die Tiefe des Schadens: Laut NASA wurden die Kacheln, die aus einem extrem hitzebeständigen, aber mechanisch spröden Verbundmaterial bestehen, fast bis auf den Grund, also das Aluminium des Shuttle-Rumpfes, durchschlagen.  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Die NASA nimmt diese Nachricht ziemlich gelassen. Schon zuvor war entschieden worden, dass der Shuttle auch mit dieser Beschädigung landen kann, selbst ohne Reparatur. Auch die neuen Bilder ändern nichts an dieser Einschätzung. John Shannon vom Missionsmanagement: &#8222;Wenn wir in einer Notlage wären, hätten wir kein Problem damit, das Shuttle sofort aus dem Orbit zu holen. Da wir aber keine Notlage haben, können wir sehr methodisch vorgehen, den Schaden genau analysieren und das Gefährt in die bestmögliche Konfiguration für den Wiedereintritt bringen.&#8220;  </p>



<p class="wp-block-paragraph">Anhand der Daten exakter Laserscans des Lochs will man zunächst thermale Analysesoftware anwenden, um die Einwirkung der Wiedereintrittshitze auf das Loch zu simulieren. Damit nicht genug, will man die beschädigten Kacheln mitsamt Loch nachmodellieren und in einer Testeinrichtung namens <i>Arc Jet Facility</i> den gleichen Temperaturen um 1200 Grad Celsius aussetzen wie beim Wiedereintritt. Auf diese Weise kann man auch eventuelle Reparaturmaßnahmen testen, auf die die Astronauten vorbereitet sind. Zeit dürfte genug sein: Die Mission wurde bereits um drei Tage verlängert. Neuer Landetermin ist jetzt der 22. August.    
</p>
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